Bewertung
17
3
1
Marktsegment
Kleinunternehmen
15
Mittelstand
11
Enterprise
5

CRM Software

Customer Relationship Management Software (CRM Software) unterstützt Mitarbeiter*innen von kleinen bis großen Unternehmen bei der Analyse und Pflege von Kund*innenbeziehungen. Dabei können Kund*innen als Bestandskund*innen oder potenzielle Kund*innen bezeichnet werden und CRM Software je nach Anwendungsfall angepasst werden. CRM Systeme werden im B2C Kontext teilweise synonym mit Email Marketing und Marketing Automation Software gesetzt, während sie im B2B Umfeld klar als zentrales Tool für Accountmanagement genutzt werden. CRM Systeme zeichnen dabei zentral an einem Ort alle relevanten Daten der Kund*innenbeziehung auf. Dazu können z.B. Stammdaten, Kontaktdaten, Interaktionen, historische Daten und transaktionale Daten gehören. Diese werden von CRMs übersichtlich und live für Mitarbeiter*innen aus dem Vertrieb oder Marketing aufgezeichnet.

Insbesondere Vertriebsabteilungen nutzen CRM Software häufig als zentrale Plattform, um Ihre Kund*innenbeziehungen zu pflegen, potenzielle Neukund*innen zu identifizieren, Umsätze zu planen und vorherzusagen und ihre Accounts zu managen. Neben der zentralen Verwaltung, der Aufbereitung der verschiedenen Interaktionen mit den Kund*innen, spielt die automatisierte Ansprache von Kund*innen hier eine wichtige Rolle. CRM Systeme werden häufig möglichst tief mit Systemen aus anderen Bereichen wie Marketing und Kund*innensupport integriert, um alle Kontaktpunkte mit dem Kund*innen zentral speichern zu können und so ein besseres Kund*innenerlebnis schaffen zu können.

Salesforce CRM

Salesforce ist einer der prominentesten Anbieter unter den CRM-Lösungen. Die cloudbasierte CRM-Plattform soll es ermöglichen, Leads zu managen, Support-Anfragen zu sortieren, Kundenlisten zu pflegen – egal aus welcher Branche die Nutzer*innen kommen. Alle Abteilungen, einschließlich Marketing, Vertrieb, Kundenservice sowie Online- und stationärer Handel arbeiten hier auf einer gemeinsamen Plattform für ein besseres Costumer Relationship Management. Salesforce sieht sich als Lösung für jede Unternehmensgröße und bietet ein flexibles Preismodell ab 25€ pro Nutzer*in im Monat, bei einer maximalen Anwenderzahl von 10 Personen, an. Laut eigenen Angaben hat Salesforce bereits über 150.000 Kund*innen von seiner Lösung überzeugt.

HubSpot Sales Hub

Mit dem Hubspot Sales Hub soll der gesamte Kundenkontakt gemanagt werden können. Das Tool zielt vor allem darauf ab, dass Leads übersichtlich sortiert, segmentiert und angesprochen werden können. HubSpot zeigt zum Beispiel an, woher Webseiten-Besucher*innen kommen und wertet automatisch aus, wie diese auf einer Webseite agieren. Wurde bereits eine Kundenliste aufgebaut, unterstützt HubSpot mit automatisierten E-Mail-Sendungen und bei der Erstellung von Newslettern. Dieser automatisierte Workflow soll zu den Stärken der Lösung zählen. Nach Angaben von Hubspot verzeichnet das Tool 80.000 Nutzer*innen auf der ganzen Welt.

pipedrive

Pipedrive ist vielen wahrscheinlich wegen seiner visualisierten "Sales Pipelines" ein Begriff. Damit sollen die Nutzer*innen auf einen Blick sehen können, in welchem Status sich ein Deal mit Kund*innen gerade befindet. Das 2010 gestartete Projekt wurde von Vertriebler*innen für Vertriebler*innen entwickelt. Die Preise für die Nutzung Pipedrives liegen in Bereichen, in denen das Tool auch für Startups erschwinglich ist: Das kleinste Paket startet bei 15 Euro pro Nutzer*in im Monat und wird monatlich abgerechnet. Die größeren Pakete reichen von 29 Euro und 59 Euro bis zu 99 Euro im Monat pro Nutzer*in.

Microsoft Dynamics 365 Sales

Microsoft Dynamics 365 Sales ist ein CRM-Tool, über das ein Vertriebs-Team eine Kundendatenbank verwalten und ihre kompletten Sales-Prozesse, von der Lead-Generierung hin bis zum Abschluss, abbilden können soll. Vertriebler*innen können all ihre Kundenkontake dokumentieren und beispielsweise auch Leads bewerten. Das CRM-Tool ist direkt mit mit Office 365 verknüpft und auch an den Sales-Navigator des ebenfalls zu Microsoft gehörenden Business-Netzwerks LinkedIn angebunden. Microsofts B2B-App-Store AppSource bietet die Möglichkeit, das Tool um zusätzliche Funktionen zu erweitern.

SAP CRM

Das deutsche Milliarden-Unternehmen SAP ist einer der bekanntesten Player im B2B-Software-Business. Klar, dass vom Unternehmen auch ein CRM-Modul für seine Business Suite kommt. Am besten passt die Lösung deshalb auch für Unternehmen, die bereits mit anderen SAP-Tools arbeiten – mit diesen lässt sich das CRM-System dann einfach verknüpfen. Nutzer*innen können hier, wie bei den Wettbewerbern, Kundendaten an einem zentralen Ort ablegen und Aufgaben für verschiedene Teammitglieder festlegen. So behalten Nutzer*innen immer im Blick, wie weit sie im Sales-Prozess sind oder welche Kund*innen mal wieder angesprochen werden sollten.

CentralStationCRM

CentralStationCRM zielt vor allem auf kleine Teams und hat deswegen komplizierte Prozesse und Features direkt gestrichen – die brauchen aus Sicht des Unternehmens eh nur Konzerne. Stattdessen konzentriert sich die Lösung auf die grundlegenden CRM-Funktionen: Kontaktmanagement, Überblick, wer an welchen Kund*innen dran ist und einfache Bedienung. Das noch junge Unternehmen setzt in der Kommunikation vor allem auf den letzten Punkt und verspricht vor allem, dass jede*r im Team sofort versteht, wie das CRM funktioniert. Dementsprechend gibt es eine Starter-Variante des Tools kostenfrei, kleine Teams zahlen 18 Euro im Monat. Für größere Unternehmen werden maximal 199 Euro fällig.

Zoho CRM

Das CRM-Tool Zoho wird nach Unternehmensangaben von 150.000 Unternehmen auf der ganzen Welt eingesetzt. Kund*innen loben vor allem den Funktionsumfang und die Einfachheit der Anbindung weiterer Anwendungen. So können aus Kundenlisten heraus direkt E-Mails verschickt werden oder Live-Chat-Funktionen – etwa direkt auf einer Webseite – genutzt werden. Zoho ist ebenfalls bekannt dafür, dass die Bedienung durch Drag and Drop sehr einfach funktioniert und das Tool recht gut Umsätze vorhersagen kann – natürlich nur, wenn die Kundendaten im CRM-System aktuell sind. Durch die Staffelung der Services ist Zoho für jegliche Art und Größe von Unternehmen geeignet.

weclapp

Weclapp ist besonders stolz auf seine komplette ERP-Lösung (Enterprise-Ressource-Planning). Ein Teil davon ist die Cloud CRM Software, die sich vor allem an kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) richtet. Mit der Weclapp-Lösung sollen die Nutzer*innen den Überblick über alle Kundenkontakte behalten können. Gleichzeitig können Aufgaben im Team verteilt werden, automatisiert Mails verschickt werden und Prognosen über Erfolgsaussichten erstellt werden. Mit Preisen ab 15 Euro pro Monat ist die CRM-Lösung auch für kleinere Unternehmen erschwinglich. Diese Angebot hat bisher bereits über 3.000 Kund*innen überzeugt.

insightly CRM

Insightly bezeichnet sich selbst als "die weltweit beliebteste CRM Software für Google und Office 365 Nutzer". Die Nutzer*innen sollen mit Insightly Leads verwalten und deren Bearbeitung dokumentieren können. Dazu kommt die Möglichkeit zur Automatisierung von Workflows. Dabei können Nutzer*innen festlegen, was mit Leads und Kund*innen zu bestimmten Zeitpunkten im Sales-Funnel passieren soll – zum Beispiel, wann automatisch eine Mail rausgeht. Die Mails können innerhalb von Insightly gestaltet sowie verschickt und ihre Öffnungs- und Klickraten getrackt werden.

Teamleader

Teamleader gibt an "11.000 KMUs die Arbeit zu erleichtern". Das Tool vereint die Bereiche Kundenverwaltung, Projektmanagement und Rechnungsstellung. Damit lassen sich u.a. Kund*innen und Projekte verwalten, Angebote erstellen, Zeiten erfassen, Rechnungen erstellen und zuletzt natürlich - Geld erhalten. Teamleader gibt darüber hinaus an, mit mehr als 200 Apps und Programmen kompatibel zu sein. Geeignet ist das Tool vor allem für kleine selbständige bis hin zu mittelständische Unternehmen. Teamleader kann für zwei Wochen kostenlos getestet werden.

Copper

Copper CRM, 2013 gegründet mit Büros in San Francisco und Toronto, soll als einziges CRM eigens für Google und dessen G Suite ins Leben gerufen worden sein. Als Key-Features nennt das Unternehmen u.a. die Organisation von Kontakten, die Automatisierung von Aufgaben, das Tracken von Deals und die Erstellung von Reports. Genutzt wird das Tool nach eigenen Angaben von 25.000+ Unternehmen in über 100 Ländern weltweit. Copper CRM bietet eine kostenlose 14-tägige Testversion, der Preis für die Basic-Version beginnt dann bei $19 pro Nutzer*in/Monat.

CAS genesisWorld

CAS genesisWorld bezeichnet sich selbst als die "führende CRM/XRM-Lösung im deutschen Mittelstand", auf die aktuell über 30.000 Unternehmen und Organisationen in 40+ Ländern vertrauen. Das Tool "aus dem Mittelstand für den Mittelstand" bietet nach eigenen Angaben u.a. professionelles Adressmanagement, transparentes Aufgabenmanagement und eine ganzheitliche Sicht auf alle Kundeninformationen. Weitere "Highlights", die das Unternehmen nennt, sind: der Einsatz von Geomarketing, den "Fan-Indikator", der Kund*innen zu Fans macht, das einfache Konfigurieren von Angeboten und Produkten und das CAS SmartDesign® für mobiles Arbeiten.

CrossEngage

CrossEngage bezeichnet sich selbst als "flexible Customer-Data-Plattform für kanalübergreifendes CRM und Marketing". Damit sollen sich Customer-Journeys personalisieren und über alle Kanäle in Echtzeit automatisieren lassen - und somit Kund*innen binden lassen. Nach eigenen Angaben setzt CrossEngage dabei auf die Integration spezialisierter Kanallösungen, u.a. für E-Mail, Push-Notification und Programmatic Advertising. Geeignet soll die Lösung für Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen und mit verschiedenen Geschäftsmodellen sein. Die Preise für die Nutzung des Tools variieren je nach individueller Anforderung.

nimble

nimble bezeichnet sich selbst als "einfache, smarte CRM-Software" und lässt sich am besten in Verbindung mit Microsoft Office 365 oder der G Suite von Google nutzen. Als Key-Features nennt die Lösung u.a. die "Today Page" (ein intuitives Dashboard), Live-Profile, Pipeline Management, Gruppen-E-Mails und E-Mail-Tracking. Nach eigenen Angaben sehen aktuelle Zahlen wie folgt aus: 140.000 Professionals vertrauen auf die Lösung, 10 Mio.+ Deals wurden damit bereits geschlossen und im Durchschnitt konnten Nutzer*innen damit 90 Minuten Zeit pro Tag einsparen. Der Preis für die monatliche Nutzung beginnt bei $25 pro Nutzer*in/Monat.

Zendesk Sell

Zendesk Sell bezeichnet sich selbst als "CRM-Software für den Vertrieb zur Verbesserung von Produktivität, Prozessen und Pipeline-Transparenz", speziell für Verkaufsteams geeignet. Mit der Software sollen sich u.a. Vertriebsinformationen mühelos aktualisieren, entsprechend analysieren und auswerten lassen. Weitere Funktionen, die das Tool bietet, sind u.a. E-Mail-Verfolgung und -Automatisierung, Aktivitätsberichte, mobiles CRM, Anrufe per Klick und Integrationen zu den eigenen, aber auch zu öffentlichen, Applikationen. Der Preis für die Nutzung beginnt bei 19 Euro/Lizenz und Monat (Team-Version).
Mehr über

CRM Software

CRM Tools: Beliebte CRM Tools in unserem CRM Software Vergleich – alle weiteren wichtigen Infos zu CRM Programmen gibt’s hier

CRM Tools helfen Unternehmen bei der Steuerung des Aufbaus von Kundenbeziehungen und ebenso bei der langfristigen Beziehungspflege. Sie lassen einen umfassenden Blick auf Interaktionen bzw. die kleinteilige Erfassung dieser zu, ermöglichen die Herausbildung von Marketing-Touchpoints, stützen und automatisieren den persönlichen Kund*innenservice und können vieles mehr. Bestenfalls wirken sie sich sogar sehr positiv auf die allgemeine Geschäftseffizienz aus.

Zahlreiche gute CRM Systeme Beispiele findest Du in unserem CRM Tools Vergleich!

Die CRM Tools aus unserem CRM-Software Test zeichnen sich unter anderem durch nachfolgende Eigenschaften aus:

  • Die Möglichkeit zur Speicherung und zum schnellen Abruf von Kund*innenhistorien sowie Transaktionen in einem zentralen System.

  • Die Verfolgung von Interessent*innen und Kund*innen anhand von Daten über die gesamte Verkaufs-Pipeline.

  • Eine Erleichterung der Kund*inneninteraktion in allen Phasen des Kaufzyklus durch Datenbereitstellung und Automatisierungen.

  • Das Vorhandensein von Schnittstellen zu anderer wichtiger Geschäfts-Software, wie Shopsystemen oder ERP-Systemen.

Was ist CRM und was sind CRM Tools?

Der Ausdruck „CRM“ ist die Abkürzung für „Customer Relationship Management“, also im Deutschen die „Kundenbeziehungsorganisation“. CRM umfasst sämtliche Maßnahmen zur systematischen Gestaltung der Beziehungen und Interaktionen eines Unternehmens mit bestehenden Kund*innen bzw. Interessent*innen im Hinblick der Erreichung spezifischer Vertriebs- sowie Marketing-Ziele. CRM Tools helfen – vereinfacht ausgedrückt - dabei, mit Kund*innen in Verbindung zu bleiben, entsprechende Prozesse zu optimieren und die Rentabilität dieser zu steigern.

Wenn von „CRM“ gesprochen wird, sind damit in der Regel CRM Programme gemeint. Derartige Tools werden im Marketing, Kontakt-Management, Vertriebs-Management, Produktions-Management und weiteren Bereichen eingesetzt. Der allumspannende Zweck ist dabei immer derselbe: Es geht darum, Geschäftsbeziehungen zu verbessern und letztendlich in allen dies betreffenden Zusammenhängen effizienter zu verfahren.

Warum sind CRM Tools wichtig?

Die Kund*innenbasis ist für jedes Unternehmen einer der wichtigsten Assets – wenn nicht sogar der wichtigste. Insbesondere wachsenden Betrieben fällt es häufig schwer, den nötigen Überblick ihrer Kund*innen und potenziellen Käufer*innen zu wahren. Wichtige Fakten zur generellen Ausprägung der Zielgruppe, zu Kund*innen anliegen, zu letzten Kontakten mit Käufer*innen, deren Zufriedenheit und andere überaus wichtige Daten sind oft kaum dokumentiert.

Es kommt de facto gar nicht selten vor, dass Interessent*innen und ebenso bestehende Kund*innen einem Unternehmen den Rücken kehren, weil sie sich nicht ausreichend betreut fühlen. Besonders hochwertige Waren oder Dienstleistungen alleine sind heute einfach nicht genug. Interessent*innen wie Käufer*innen möchten sich verstanden fühlen und legen Wert auf eine individuelle Ansprache.

Um entsprechende Voraussetzungen schaffen zu können, müssen Betriebe ihre Kund*innen gut kennen. Oben genannte sowie viele weitere Daten sind dafür zu erfassen und an einem zentral für alle betreffenden Stellen zugänglichen Ort zu speichern.

Ein CRM System bildet dafür die Basis und wird schließlich zum Ausgangsort, um langfristig starke Beziehungen zu Kund*innen aufzubauen. Alle relevanten Details zu den einzelnen Personen werden dort angezeigt, womit ein breiter Einblick in deren Bedürfnisse oder Probleme und nicht zuletzt Verhaltensweisen möglich ist, welche wiederum vorteilhaft auf die Interaktion mit jenen übertragbar sind.

Da CRM Tools in der Regel nicht nur von einer Abteilung genutzt werden, verschaffen sie ebenfalls die Chance, die einzelnen Unternehmensbereiche enger zusammenarbeiten zu lassen. Das kann sich überaus positiv auf die gesamte Geschäftseffizienz auswirken.

Wer braucht ein CRM Programm?

CRM Tools sind sowohl in großen Betrieben als auch kleineren Unternehmen überaus praktisch. Vor allem Konzerne mit sehr vielen Kontakten können diese ohne entsprechende Software so gut wie gar nicht effizient organisieren bzw. kaum hinreichend auf deren Anforderungen reagieren. Dort wie ebenfalls in kleinen und mittleren Betrieben spielt ein CRM System seine Stärken insbesondere in den nachfolgenden Bereichen aus.

Marketing

Im Marketing geht es nicht nur um die Entwicklung der besten Kampagnen, sondern vor allem um das Erreichen der richtigen Personen. Mithilfe von CRM Tools kann der eigene Kund*innenstamm unter anderem segmentiert werden. Jedem Segment sind dann eigens angepasste Botschaften vermittelbar.

Wenn in eine Website Features zur Generierung von Leads eingebettet wurden, lassen sich diese mit dem CRM System verbinden. Entsprechende Folgeprozesse sind somit zentral steuerbar.

Da CRM Tools sämtliche Aktivitäten von Kund*innen erfassen, gewinnt das Marketing aber noch viele weitere wertvolle Einblicke, die wiederum sehr zweckdienlich in Marketing-Maßnahmen einzubinden sind bzw. von denen eine wichtige Inspiration für solche ausgehen kann.

Vertrieb

Mithilfe eines CRM Systems lässt sich der Vertriebsprozess optimieren. Vertriebsmitarbeiter*innen erhalten die Möglichkeit, die Sales Pipeline zu veranschaulichen und jene Geschäfte zu identifizieren, die einer sofortigen Aufmerksamkeit bedürfen bzw. die allgemein rentabelsten Verkaufschancen herauszustellen.

Weiterhin kann das Team Anrufe, Follow-ups und Meetings datenbasiert planen, Notizen festhalten, Rechnungen versenden, ältere Kund*innendokumente einsehen und mehr – alles über das CRM System. Sales Manager*innen bieten CRM Programme wiederum die Chance, relativ einfach Vertriebsberichte sowie -prognosen zu generieren und die Leistung des Teams fortwährend im Blick zu behalten.

Kund*innenservice

CRM Tools dienen dem Kund*innendienst vorwiegend dazu, die Vorlieben von Kund*innen zu speichern und sämtliche damit verknüpften Prozesse nachzuverfolgen. Wenn ein*e Kund*in beispielsweise mitteilt, dass keine wöchentlichen E-Mail-Updates mehr gewünscht sind, ist das im CRM System schnell über ein entsprechendes Häkchen zu vermerken und schon werden keine Nachrichten mehr versendet.

Der Kund*innenservice kann und sollte sämtliche Interaktionen, die während und nach einem Kaufprozess stattfinden, im CRM System einsehen und aktiv verwalten. Wichtige Neuigkeiten werden zwischen Service-, Vertriebs- und Marketing-Team prompt weitergegeben, womit alle von aktuellen Kund*inneninformationen profitieren.

Egal, wo Kund*innen in Kontakt mit dem Unternehmen geraten, sie werden durch den Einsatz des CRM Tools immer sehr präzise auf ihre jeweiligen Voraussetzungen bezogen bedient. Und das belohnen jene wiederum durch Abschlüsse und Unternehmenstreue.

Welche Vorteile bieten CRM Tools im Einzelnen?

Einige wichtige Vorteile von CRM Programmen sind bereits hier und dort angeklungen. Aufgrund der durchaus großen Tragweite des richtigen Einsatzes eines CRM Tools gibt es nachfolgend jedoch noch einen genaueren Blick auf die wichtigsten Benefits.

Kooperation dank CRM System

Wenn Daten aus verschiedenen Geschäftsbereichen an einem Ort vereint werden, können alle Teams ihre Effizienz deutlich steigern. Kontaktinformationen von Interessent*innen, die beispielsweise über Lead-Generierungs-Features gewonnen wurden, lassen sich im CRM System segmentieren. Je nach erfolgten Maßnahmen der weiteren Marketing-Betreuung ist für den Vertrieb ersichtlich, wann dieser mit der Bearbeitung der Kontakte fortfahren kann. Auch der Support profitiert von diesen zentral zugänglichen Informationen.

Jede Abteilung, die in irgendeiner Form mit Kund*innen interagiert, hat idealerweise dieselbe Kenntnis der Voraussetzungen der einzelnen Kontakte, womit zu jeder Phase des Kaufprozesses und darüber hinaus optimal auf deren Bedürfnisse oder auch Herausforderungen eingegangen werden kann. Genau dies abteilungsübergreifend zu schaffen, ist in vielen Betrieben ein großes Problem. CRM Tools können hier die wichtige Brücke schlagen.

Effektives Management der Pipeline durch CRM Tools

Ein CRM System verschafft die Möglichkeit, die Sales Pipeline anschaulich darzustellen. Der Vertrieb erkennt somit genau, welche Geschäfte einer sofortigen Aufmerksamkeit bedürfen, bei welchen Kontakten das Interesse verebbt ist und welche vielleicht einen weiteren Push benötigen.

Durch eine fortwährende Überwachung von Transaktionen per CRM System, welche die Pipeline durchlaufen, lassen sich Problembereiche identifizieren und ausbessern. Es ist so langfristig zu gewährleisten, dass die Pipeline nie „verstopft“ ist.

Des Weiteren sind Marketing und Vertrieb durch CRM Programme – wie zuvor bereits angesprochen - besser miteinander verbunden, sodass die Sales Pipeline stets über hochwertige Leads verfügt.

Maximale Effizienz durch Automatisierungen in CRM Programmen

In den meisten Unternehmen sind jeden Tag Prozesse auszuführen, von denen zahlreiche Aufgaben redundant sind bzw. von mehreren Personen überschneidend erledigt werden. Ein CRM System kann helfen, diese Vorgänge zu automatisieren, sodass Zeit und Ressourcen einzusparen sind.

Weiterhin sorgt eine solche Ökonomisierung für ein einheitlicheres Kund*innenerlebnis. Interessent*innen werden beispielsweise nicht mehr versehentlich mehrfach zu ein und demselben Sachverhalt angesprochen. Insbesondere profitieren die Planung von Follow-ups, die Ausspielung von E-Mail-Kampagnen und die Zuweisung von Kontakten zu bestimmten Vertriebsmitarbeitern.

Mittels CRM System und gutem Dialog zu langfristigen Kund*innenbeziehungen

In der heutigen technologiegetriebenen Welt erwarten Kund*innen viel mehr, als „nur“ eine Ware oder Dienstleistung von hoher Qualität zu einem angemessenen Preis zu erhalten. Sie möchten sich verstanden fühlen. Um das zu erreichen, sollten Unternehmen ihre Käuferschaft genauestens kennen und diese möglichst persönlich ansprechen.

Mithilfe eines CRM Systems kann die Customer Journey jedes einzelnen Interessent*innen von Anfang bis Ende aufgezeichnet werden. Sämtliche relevanten Daten, wie Vorlieben, Herausforderungen, Medienaffinitäten, bereits abgeschlossene Käufe, Problemfälle etc., sollten dort zentral zugänglich hinterlegt sein. Damit wissen alle dies betreffende Abteilungen immer genau Bescheid und können entsprechend reagieren. Das Resultat sind zufriedenere Kund*innen und bestenfalls langfristig starke Geschäftsbeziehungen.

Bessere Customer Experience dank Informationsaustausch im CRM System

Es kann durchaus vorkommen, dass Kund*innen – ob unternehmensseitig verschuldet oder nicht - ein Problem mit einem Produkt haben. Dieses gilt es natürlich möglichst zielgenau zu lösen. Der Einsatz eines CRM Tools verschafft hier eine gemeinsame Basis, über die gleich mehrere Teams an der Lösung arbeiten können. Während der technische Support das Problem behebt, übernimmt der Kund*innenservice die Informationsarbeit zur Ausbesserung und bietet gleichzeitig weitere Unterstützung an. Im Nachgang hat das Marketing die Möglichkeit, speziell auf den Fall zugeschnittene Informationen auszuspielen. Bestenfalls wird die Customer Experience durch einen solchen gut gelösten Problemfall nicht nur nicht geschädigt, sondern sogar gestärkt.

CRM Tools führen zur Steigerung der Einnahmen

CRM Programme sind also in der Lage die Käufer*innenzufriedenheit und Kund*innenbindung auf mehreren Ebenen stark zu verbessern. Rundum zufriedene Kund*innen, die einem Unternehmen langfristig treu bleiben, bedeuten immer praktisch automatisch höhere Einnahmen.

Letztere resultieren nicht zuletzt auch aus der Tatsache, dass CRM Tools viel Zeit und Ressourcen sparen können. Wichtige Geschäftsabläufe sind durch die Programme zu automatisieren und die Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Abteilungen ist deutlich zu verbessern.