Bug Tracking Software & Tools im Vergleich



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Mehr über Bug Tracking Software & Tools im Vergleich

Was ist Bug Tracking Software?

Bug Tracking Software bezeichnet ein System, das speziell entwickelt wurde, um Fehler (Bugs) in Softwareprojekten zu identifizieren, aufzuzeichnen und zu verfolgen. Diese Art von Software spielt eine entscheidende Rolle im Softwareentwicklungsprozess und im Projektmanagement, indem sie eine strukturierte Plattform für Entwickler*innen, Tester*innen und Projektmanager*innen bietet, um Informationen über entdeckte Fehler zu sammeln, zu organisieren und zu bearbeiten. Bug Tracking Software richtet sich in erster Linie an Softwareentwicklungs- und QA-Teams (Quality Assurance) in Unternehmen aller Größen und Branchen. Sie wird jedoch auch in anderen Bereichen eingesetzt, in denen die Überwachung und Behebung von Fehlern entscheidend für den Erfolg und die Qualität des Endprodukts ist, wie z.B. im Systems Engineering oder in der Produktentwicklung.

Durch die Verwendung von Bug Tracking Software können Teams effizienter kommunizieren und zusammenarbeiten, indem sie einen zentralen Überblick über Fehlerreports bieten, Prioritäten setzen und den Fortschritt der Fehlerbehebung verfolgen. Dies führt zu einer gesteigerten Produktivität, verbesserten Produktqualität und einer schnelleren Markteinführung. Darüber hinaus unterstützt diese Software Unternehmen dabei, die Kundenzufriedenheit zu erhöhen, indem sie sicherstellt, dass Softwareprodukte mit möglichst wenigen Fehlern ausgeliefert werden.

Funktionen von Bug Tracking Software

Fehlererfassung und -management

Die Fehlererfassung und das Management sind das Herzstück jeder Bug Tracking Software. Diese Funktion ermöglicht es Nutzer*innen, neue Bugs detailliert zu melden, indem sie relevante Informationen wie Fehlerbeschreibungen, Auftrittsbedingungen, Schweregrad, Priorität und betroffene Softwareversionen hinzufügen. Fortgeschrittene Systeme bieten zudem die Möglichkeit, Screenshots, Videos oder Log-Dateien anzuhängen, um den Fehlerzustand besser zu dokumentieren. Ein wesentlicher Aspekt dieser Funktion ist die Strukturierung und Organisation von Bugs in einem zentralen Repository, das nach verschiedenen Kriterien wie Datum, Status oder Priorität sortiert und gefiltert werden kann. Dies erleichtert die Übersichtlichkeit und Priorisierung der Behebungsarbeit und unterstützt die effiziente Zusammenarbeit im Team.

Anpassbare Workflows

Anpassbare Workflows sind ein entscheidendes Merkmal, das Bug Tracking Software bietet, um den verschiedenen Arbeitsweisen von Teams gerecht zu werden. Diese Funktion erlaubt es Unternehmen, den Prozess der Fehlerbehandlung nach ihren spezifischen Anforderungen zu gestalten. Beispielsweise kann ein Workflow so angepasst werden, dass nach der Erfassung eines Bugs automatisch bestimmte Schritte erfolgen, wie die Zuweisung an ein Teammitglied, die Benachrichtigung der zuständigen Personen oder die Eskalation, falls der Bug nicht innerhalb einer bestimmten Zeit bearbeitet wird. Workflows können auch so konfiguriert werden, dass sie verschiedene Statusstufen eines Bugs reflektieren, von der Entdeckung über die Überprüfung, Bestätigung, Bearbeitung bis hin zur Lösung und abschließenden Überprüfung. Diese Flexibilität in der Workflow-Gestaltung optimiert den Fehlerbehebungsprozess und fördert eine klare Kommunikation und Verantwortlichkeit innerhalb des Teams.

Berichterstattung und Analytik

Berichterstattung und Analytik bieten wichtige Einblicke in die Bug-Trends, die Effektivität der Fehlerbehebungsprozesse und die allgemeine Softwarequalität. Diese Funktionen ermöglichen es Teams, personalisierte Berichte zu erstellen, die verschiedene Aspekte der Bug-Aktivität abbilden, wie z.B. die Anzahl neuer Bugs über einen bestimmten Zeitraum, die durchschnittliche Dauer bis zur Behebung oder die Verteilung der Bugs nach Schweregrad und Typ. Analytik-Tools können auch zur Leistungsbewertung von Entwicklungs- und QA-Teams verwendet werden, indem sie Metriken wie die Anzahl erfolgreich behobener Bugs pro Mitarbeiter*in liefern. Darüber hinaus unterstützen diese Funktionen die kontinuierliche Verbesserung der Softwareentwicklungsprozesse, indem sie Aufschluss über wiederkehrende Fehlermuster geben und damit zur Identifikation von Bereichen beitragen, die einer gezielten Verbesserung bedürfen.

Integration in Entwicklertools

Die Integration in Entwicklertools erweitert die Funktionalität der Bug Tracking Software, indem sie eine nahtlose Verbindung zu anderen im Softwareentwicklungsprozess eingesetzten Systemen wie Versionskontrollsystemen, Continuous Integration/Continuous Deployment (CI/CD) Pipelines, Testautomatisierungstools und Projektmanagement-Software herstellt. Diese Verknüpfung ermöglicht eine automatisierte Erfassung von Bugs direkt aus dem Entwicklungs- und Testprozess, eine verbesserte Nachverfolgung von Code-Änderungen, die mit bestimmten Bugs in Verbindung stehen, und eine effizientere Koordination zwischen den verschiedenen Phasen der Softwareentwicklung. Darüber hinaus fördert die Integration eine ganzheitliche Sicht auf den Softwareentwicklungszyklus, verbessert die Datenkonsistenz und erleichtert das Reporting über verschiedene Tools und Plattformen hinweg.

Zugriffsrechte und Benutzerverwaltung

Die Zugriffsrechte- und Benutzerverwaltung ist eine grundlegende Funktion, die sicherstellt, dass sensible Informationen zum Fehlermanagement geschützt bleiben und nur von autorisierten Nutzer*innen eingesehen und bearbeitet werden können. Diese Funktion ermöglicht es Administratoren, individuelle oder gruppenbasierte Zugriffsrechte zu definieren, die bestimmen, wer Bugs erfassen, bearbeiten, zuweisen oder löschen darf. Darüber hinaus können spezifische Ansichten und Berichte für verschiedene Benutzer*innen oder Teams konfiguriert werden, um sicherzustellen, dass jeder Nutzerin nur die für seineihre Arbeit relevanten Informationen erhält. Diese differenzierte Zugriffskontrolle unterstützt nicht nur die Einhaltung von Datenschutz- und Sicherheitsrichtlinien, sondern trägt auch zur Effizienz der Teamarbeit bei, indem sie die Informationsflut reduziert und sicherstellt, dass jeder Beteiligte auf die für ihn*sie wichtigen Daten zugreifen kann.

Wer nutzt Bug Tracking Software?

Softwareentwickler*innen

Softwareentwickler*innen stellen eine der Hauptzielgruppen für Bug Tracking Software dar. Im Kern ihrer Arbeit steht die Entwicklung und Optimierung von Softwareprodukten, wobei die Identifizierung und Behebung von Fehlern (Bugs) eine wesentliche Rolle spielt. Bug Tracking Software ermöglicht es Entwickler*innen, Bugs effizient zu erfassen, zu organisieren und den Überblick über den Status der Fehlerbehebung zu behalten. Durch die Verwendung dieser Tools können sie Prioritäten setzen, sich auf die kritischsten Bugs konzentrieren und die Qualität ihrer Codes sicherstellen. Zudem fördert die Software die Zusammenarbeit im Team, indem sie einen zentralen Kommunikationskanal für die Diskussion von Problemlösungen bietet und die Transparenz erhöht, indem sie den Fortschritt der Fehlerbehebung in Echtzeit dokumentiert. Darüber hinaus nutzen Entwickler*innen die Berichtsfunktionen, um Muster in den Bugs zu erkennen und langfristige Verbesserungen an ihren Entwicklungspraktiken vorzunehmen.

Qualitätssicherungsteams

Qualitätssicherungsteams (QA-Teams) sind eine weitere wichtige Zielgruppe von Bug Tracking Software. Ihre Hauptaufgabe besteht darin, Softwareprodukte systematisch zu testen, um sicherzustellen, dass sie den festgelegten Qualitätsstandards entsprechen. QA-Teams verwenden Bug Tracking Tools, um gefundene Bugs während der Testphasen zu dokumentieren und zu verwalten. Diese Tools helfen ihnen, Testszenarien zu organisieren und die Reproduzierbarkeit von Fehlern zu gewährleisten, indem sie detaillierte Informationen und Anhänge zu jedem Bug bereitstellen. Darüber hinaus ermöglicht die Software eine effektive Kommunikation mit den Entwicklerteams, um Bugs schnell zu eskalieren und deren Behebung zu verfolgen. Die Analysefunktionen von Bug Tracking Systemen unterstützen QA-Teams dabei, Trends in der Bug-Häufigkeit zu erkennen und Bereiche mit hohem Risiko zu identifizieren, was zu gezielteren und effizienteren Teststrategien führt.

Projektmanager*innen

Projektmanager*innen nutzen Bug Tracking Software, um den Überblick über den Status und Fortschritt von Softwareprojekten zu behalten. Diese Zielgruppe setzt auf die Planungs- und Organisationsfähigkeiten der Software, um sicherzustellen, dass Projekte innerhalb der vorgegebenen Zeit- und Budgetrahmen erfolgreich abgeschlossen werden. Bug Tracking Tools bieten Projektmanager*innen eine Vogelperspektive auf die Bug-Landschaft, ermöglichen die Priorisierung von Bugs basierend auf ihrer Schwere und den Auswirkungen auf das Projekt und unterstützen die Ressourcenzuweisung für die Fehlerbehebung. Durch die Definition von Workflows und die Verwendung von Berichtsfunktionen können sie die Effizienz der Teams verbessern, Engpässe identifizieren und datengestützte Entscheidungen treffen, um Risiken zu minimieren und die Qualität des Endprodukts zu maximieren.

Kundensupportteams

Kundensupportteams sind eine Zielgruppe, die indirekt von der Nutzung von Bug Tracking Software profitiert. Obwohl sie möglicherweise nicht aktiv an der Behebung von Bugs beteiligt sind, spielt die Software eine wichtige Rolle in ihrem Arbeitsalltag, indem sie eine Schnittstelle zwischen den Endnutzer*innen und den technischen Teams bietet. Kundensupportmitarbeiter*innen nutzen Bug Tracking Tools, um Probleme, die von Nutzer*innen gemeldet werden, zu dokumentieren und an die entsprechenden technischen Teams weiterzuleiten. Die Software hilft ihnen, den Status von Bugs zu verfolgen und den Nutzer*innen zeitnahe Updates zu geben. Dies verbessert nicht nur die Kundenzufriedenheit durch transparente Kommunikation, sondern trägt auch dazu bei, das Verständnis für häufig auftretende Probleme zu vertiefen und proaktiv Maßnahmen zur Verbesserung der Nutzererfahrung zu ergreifen.

Geschäftsführer*innen und Entscheidungsträger*innen

Geschäftsführer*innen und Entscheidungsträger*innen in Unternehmen, die Softwareprodukte entwickeln oder einsetzen, bilden eine weitere Zielgruppe für Bug Tracking Software. Obwohl sie möglicherweise nicht täglich mit der Software arbeiten, sind die durch die Tools bereitgestellten Daten und Berichte für sie von entscheidender Bedeutung. Diese Führungskräfte nutzen die Einblicke aus der Bug Tracking Software, um die allgemeine Leistung der Entwicklungs- und QA-Teams zu bewerten, die Produktqualität zu überwachen und strategische Entscheidungen bezüglich der Ressourcenallokation und Produktroadmaps zu treffen. Die Analysefunktionen ermöglichen es ihnen, Trends und Muster in der Softwarequalität zu identifizieren, was für die langfristige Planung und die Aufrechterhaltung der Wettbewerbsfähigkeit ihres Unternehmens unerlässlich ist.

Vorteile von Bug Tracking Software

Eine Bug Tracking Software bietet Unternehmen eine Vielzahl von Vorteilen, die nicht nur die Effizienz der Entwicklungsprozesse steigern, sondern auch zu einer höheren Produktqualität, verbesserten Kundenzufriedenheit und letztendlich zu einer stärkeren Marktposition führen können. Im Folgenden werden die zentralen Vorteile aus Unternehmenssicht detailliert erläutert.

Verbesserte Produktqualität

Durch den Einsatz einer Bug Tracking Software können Unternehmen systematisch Fehler in ihren Softwareprodukten identifizieren, dokumentieren und beheben. Diese systematische Fehlerbehebung ermöglicht eine kontinuierliche Verbesserung der Produktqualität, da Bugs nicht nur sporadisch, sondern basierend auf ihrer Priorität und ihrem Einfluss auf das Nutzererlebnis adressiert werden. Eine höhere Produktqualität führt zu einer geringeren Anzahl an Kundenbeschwerden, einer stärkeren Nutzerbindung und kann somit einen direkten Einfluss auf den Geschäftserfolg haben.

Effizienzsteigerung in Entwicklungsprozessen

Bug Tracking Software optimiert Entwicklungsprozesse, indem sie eine zentrale Plattform für die Erfassung, Verwaltung und Nachverfolgung von Softwarefehlern bietet. Dies ermöglicht es Entwicklerteams, schneller auf Bugs zu reagieren und diese effizienter zu beheben. Durch die Automatisierung von wiederkehrenden Aufgaben und die Bereitstellung von Werkzeugen zur Priorisierung von Bugs können Ressourcen gezielter eingesetzt und Entwicklungszyklen verkürzt werden. Die Folge sind kürzere Time-to-Market-Zeiten und eine gesteigerte Wettbewerbsfähigkeit.

Verbesserte Teamkommunikation und -kollaboration

Eine zentrale Datenbank für alle Fehlermeldungen verbessert die Kommunikation und Kollaboration innerhalb von Entwicklungs- und QA-Teams. Da alle relevanten Informationen zu einem Bug, einschließlich Statusupdates und Kommentare, an einem Ort gespeichert sind, wird Missverständnissen vorgebeugt und die Zusammenarbeit über Abteilungsgrenzen hinweg gefördert. Dies ist besonders in verteilten Teams oder bei der Zusammenarbeit mit externen Partnern von Vorteil.

Datenbasierte Entscheidungsfindung

Die in Bug Tracking Systemen integrierten Analyse- und Berichtsfunktionen liefern wertvolle Einblicke in Muster und Trends bei Softwarefehlern. Diese Daten können von Führungskräften genutzt werden, um informierte Entscheidungen über Ressourcenzuteilung, Risikomanagement und Produktentwicklungsstrategien zu treffen. Darüber hinaus ermöglichen sie eine objektive Bewertung der Performance von Entwicklungs- und QA-Teams, basierend auf Kennzahlen wie der Anzahl behobener Bugs oder der durchschnittlichen Dauer bis zur Fehlerbehebung.

Steigerung der Kundenzufriedenheit

Die konsequente Behebung von Bugs und die Verbesserung der Produktqualität tragen wesentlich zur Kundenzufriedenheit bei. Bug Tracking Software hilft Unternehmen, schnell auf Kundenfeedback zu reagieren und kritische Fehler, die das Nutzererlebnis beeinträchtigen, priorisiert zu adressieren. Zufriedene Kunden sind eher bereit, Produkte weiterzuempfehlen, was zu einer positiven Markenwahrnehmung und letztendlich zu einer Steigerung des Umsatzes führen kann.

Langfristige Kostenersparnisse

Obwohl die Einführung einer Bug Tracking Software zunächst mit Kosten verbunden ist, führen die durch sie ermöglichten Effizienzsteigerungen und Qualitätsverbesserungen langfristig zu einer Reduzierung der Gesamtbetriebskosten. Durch die frühzeitige Identifizierung und Behebung von Bugs können kostspielige Hotfixes oder umfangreiche Patches in späteren Entwicklungsphasen vermieden werden. Zudem reduziert eine höhere Produktqualität den Aufwand für Supportanfragen und erhöht die Kundenbindung.

Auswahlprozess für die passende Software

Die Auswahl der passenden Bug Tracking Software für das eigene Business ist ein entscheidender Prozess, der sorgfältig und methodisch angegangen werden sollte. Hier sind die Schritte, die man üblicherweise durchläuft, um die ideale Softwarelösung zu finden.

Erstellung einer Long List

Der erste Schritt besteht darin, eine umfangreiche Liste potenzieller Bug Tracking Softwarelösungen zu erstellen. Dies geschieht durch eine Kombination aus Online-Recherche, Empfehlungen von Branchenkolleg*innen und der Berücksichtigung von Bewertungen und Rankings auf Softwarevergleichsplattformen. Ziel ist es, einen breiten Überblick über die verfügbaren Optionen zu erhalten, ohne sich zunächst zu sehr auf spezifische Funktionen oder Anbieter zu konzentrieren. Es empfiehlt sich, auch neue und möglicherweise weniger bekannte Lösungen einzubeziehen, da diese innovative Ansätze oder Preisvorteile bieten können.

Festlegung der Anforderungen

Bevor man mit der Bewertung der gesammelten Optionen beginnt, sollte man die spezifischen Anforderungen des eigenen Unternehmens genau definieren. Dazu gehört die Bestimmung der Schlüsselfunktionen, die die Software bieten muss, wie z.B. anpassbare Workflows, Integration mit anderen Tools oder spezifische Berichtsfunktionen. Ebenso wichtig ist die Berücksichtigung von nicht-funktionalen Anforderungen wie Skalierbarkeit, Benutzerfreundlichkeit und Kundensupport. Diese Anforderungen dienen als Kriterien für die Bewertung und den Vergleich der Optionen auf der Long List.

Erstellung einer Short List

Mit den definierten Anforderungen kann die Long List nun überprüft und gefiltert werden, um eine Short List mit den vielversprechendsten Kandidaten zu erstellen. In diesem Schritt werden Lösungen ausgeschlossen, die grundlegende Anforderungen nicht erfüllen, einen ungerechtfertigt hohen Preis haben oder schlechte Bewertungen in entscheidenden Bereichen aufweisen. Das Ergebnis sollte eine überschaubare Anzahl von Optionen sein, die eine detailliertere Bewertung rechtfertigen.

Detaillierte Evaluation und Vergleich

Für jede Softwarelösung auf der Short List führt man nun eine tiefergehende Evaluation durch. Dies umfasst eine detaillierte Untersuchung der Funktionen, die Überprüfung der Benutzerfreundlichkeit durch Demoversionen oder Testzugänge und das Einholen von Feedback von aktuellen Nutzer*innen, falls möglich. Während dieses Schrittes kann es hilfreich sein, Bewertungsmatrizen oder Scorecards zu verwenden, um die Optionen systematisch anhand der festgelegten Kriterien zu vergleichen.

Kosten-Nutzen-Analyse

Parallel zur funktionalen Bewertung sollte eine Kosten-Nutzen-Analyse durchgeführt werden. Dies beinhaltet die Bewertung der Gesamtkosten jeder Lösung, einschließlich Lizenzgebühren, Implementierungskosten und etwaigen Schulungsaufwänden, im Verhältnis zu den erwarteten Vorteilen und Einsparungen. Ziel ist es, ein Verständnis dafür zu entwickeln, welche Lösung den größten Wert im Kontext der spezifischen Anforderungen und Budgetbeschränkungen des Unternehmens bietet.

Auswahl und Implementierungsplanung

Nachdem alle Bewertungen und Analysen abgeschlossen sind, trifft man die finale Entscheidung für die Bug Tracking Software, die am besten zu den Bedürfnissen und Zielen des Unternehmens passt. Der letzte Schritt vor der endgültigen Auswahl sollte die Planung der Implementierung sein. Dies beinhaltet die Entwicklung eines Zeitplans, die Zuweisung von Ressourcen für die Einrichtung und Schulung sowie die Planung der Migration bestehender Daten, falls notwendig.

Abschließende Verhandlungen und Kauf

Mit der finalen Entscheidung in der Hand führt man abschließende Verhandlungen mit dem Anbieter, um etwaige Rabatte, zusätzliche Supportleistungen oder Anpassungen zu vereinbaren. Nach erfolgreichen Verhandlungen erfolgt der Kauf bzw. die Lizenzierung der Software, gefolgt von der Implementierung gemäß dem vorher festgelegten Plan.