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Marktsegment

Content-Management-Systems (CMS) Software & Tools im Vergleich

Mit einem Content-Management-System (kurz: CMS) lassen sich Texte, Videos, Grafiken und jegliche andere Form von digitalen Inhalten gemeinschaftlich auf und für Websites erstellen, bearbeiten, organisieren, veröffentlichen und darstellen. Meist arbeiten Anwendende dabei auf einer einfach zu bedienenden grafischen Benutzeroberfläche, für die keine oder nur wenige Programmier- bzw. HTML-Kenntnisse erforderlich sind und in vorgefertigten Templates, die die Erstellung, den Upload und die optisch ansprechende Aufbereitung von Inhalten vereinfachen. Gleichzeitig arbeiten in der Regel mehrere Personen mit unterschiedlichen Funktionen in einem CMS, sodass Inhalte auch optimal von verschiedenen Personen bearbeitet und gemanagt werden können.

Ein Content-Management-System ist also ein einfach zu bedienendes System, um den Content für eine Website zu managen und damit die vermutlich einfachste Lösung Inhalte aus Texten und Mediadateien online zu bringen und zu verwalten. Speziallösungen aus dem Bereich und Integrationen mit Software aus anderen Bereichen können außerdem dafür sorgen, dass die mit dem CMS aufgebauten Seiten direkt auf verschiedene Faktoren optimiert sind.

WordPress

Wordpress ist eine Open-Source Software, mit der Nutzer:innen Websites, Blogs oder Apps erstellen und gestalten können. Die Lösung soll individualisierbare Designs, responsive Mobile Websites, hohe Sicherheit oder eine leistungsfähige Medienverwaltung bieten. Zudem sollen Nutzer:innen die Lösung mit über 55.000 Plugins erweitern können. Eigenen Angaben zufolge arbeiten mehr als 60 Millionen Menschen die Lösung.

TYPO3

Mithilfe des kostenfreien open source- CMS Typo3 ermöglicht können Nutzer:innen ihre Websites und kanalübergreifenden Content gestalten und verwalten. Die Software soll um weitere externe Marketing- Tools erweitert werden können. Weiterhin sollen Nutzer:innen verschiedene Widgets in das Dashboard einbinden und nutzen, Sprachelemente übersetzen lassen und ein fluidbasiertes Frontend- Formular einbinden können.

Contentful

Contentful ist eine API-first Content Management Platform, die Unternehmen dabei unterstützt, möglichst schnell digitale Erlebnisse zu schaffen und entsprechend zu verwalten. Lösungen, die Contentful mit Offices in Berlin, San Francisco und Denver bietet, sind u.a. Onsite Experiences, Global Marketing & Localization, Mobile Apps, Agile Commerce und ein Content Hub. Aktuell soll das Tool weltweit von rund 2.200 Kund:innen genutzt werden. Im Angebot sind neben einer Community-Version (kostenlos) auch eine Team- und Enterprise-Version (ab $489/Monat).

Joomla

Das kostenfreie open-source CMS Joomla! Bietet Nutzer:innen die Möglichkeit, Web Content zu veröffentlichen. In einer Grundinstallation sollen verschiedene Kernfunktionen wie Benutzerverwaltung, Formulare, Menüs und Artikel enthalten sein. Diese lässt sich durch verschiedene externe Komponenten, Module und Plugins erweitern. Eine globale Community steht Nutzer:innen für den Austausch zur Verfügung.

HubSpot CMS Hub

CMS Hub ist ein von Hubspot angebotenes Content-Management-System, das insbesondere schnell wachsenden Unternehmen die Content-Verwaltung erleichtern soll. Features, die das System bietet, sind u.a. SEO-Empfehlungen, Adaptive Tests, Website-Designs, Code-Warnungen und verschiedenste Features für IT-Teams. Der Preis für die Nutzung variiert je nach gewähltem Paket - Professional oder Enterprise (ab 280 Euro/Monat). Hubspot CMS Hub kann 14 Tage lang kostenlos getestet werden.

Drupal

Drupal, 2001 gegründet, ist eine Open-Source Plattform, mit der sich digitale Erlebnisse gestalten lassen. Angeboten wird die Lösung für Entwickler:innen, Marketers und Agenturen. Eignen soll sie sich für die unterschiedlichsten Bereiche - von Fintech über Sports & Entertainment bis hin zu Healthcare. Hinter dem Tool steht eine sogenannte Open-Source Community. Features, die es bietet, sind u.a. Performance & Scaling, Accessibility, Marketing Automation, Content Authoring und Content-as-a-Service.

Sitecore Experience Platform

Die Sitecore Experience Plattform (XP) ist eine Kombination aus Experience Manager (XM) und Experience Database (xDB). Sie vereint Kundendaten, Analysen und Marketing-Automatisierung, um Kund:innen während ihrer Customer Journey in jedem Kanal in Echtzeit mit personalisiertem Content zu versorgen. Das Tool unterstützt u.a. bei der Omnichannel-Bereitstellung und der Automatisierung von Cross-Channel-Kampagnen. Darüber hinaus bietet es maschinelles Lernen und eine sogenannte “Headless-Architektur”, die es Nutzer*innen ermöglicht, den gewünschten Content einmal zu erstellen und anschließend überall zu präsentieren bzw. streuen.

Adobe Experience Manager

Der Adobe Experience Manager soll Digital Asset Management mit der Leistungsfähigkeit eines CMS verbinden können und bei der Gestaltung, dem Managen und der Optimierung der digitalen Customer Experience auf allen Kanälen unterstützen. Mit dem Feature ‚Content Management‘ werden Nutzer:innen eine KI-gestützte Skalierbarkeit, Personalisierungen oder Cross Channel- Inhalte ermöglicht. Über das Feature der Asset Verwaltung ist eine Asset- Automatisierung sowie die Bereitstellung von sogenannter ‚Rich Media‘ möglich und die Creative Cloud steht zur Verfügung. Das Feature ‚Digitale Formulare‘ ermöglicht Nutzer*innen die Digitalisierung von Anmelde- und Onboarding Prozessen und anderen Kommunikationsvorgängen.

Pimcore

Pimcore ist eine frei verfügbare digitale Plattform zur zentralen Verwaltung von Daten und personalisierter Customer Experience für jeden Kanal und jedes Gerät. Im Moment sollen über 100.000 Unternehmen in 56 Ländern auf die Lösung vertrauen. Produkte, die die Plattform bietet, sind u.a. Produktinformationsmanagement, Master Data Management, Digital Asset Management und eine Kundendatenplattform. Genutzt werden kann Pimcore im Rahmen einer Enterprise-Subscription oder einer kostenlosen Open Source Community Edition. Eine Produkt-Demo kann online angefordert werden.

FirstSpirit

Die FirstSpirit Digital Experience Platform (DXP) von e-Spirit soll zur Unterstützung für Multiexperience und Omnichannel Marketing Funktionen geeignet sein. Mit dem ‚hybriden headless CMS‘ sollen Nutzer:innen Inhalte schnell über alle Kanäle ausspielen können und die ‚KI-Personalisierung’ personalisiert die gesamte Customer Journey. Durch die Microservice-Architektur und API-gesteuerten Kompatibilität ist die Plattform mit jedem System kompatibel. Weitere Features sind der ‚FirstSpirit Experience Accelerator’ sowie der ‚Fragment Creator‘

Storyblok

Storyblok ist ein Softwareunternehmen aus Österreich, das 2015 gegründet wurde und ein CMS Tool anbietet. Mit dem Tool sollen leistungsstarke “Content-Erlebnisse” auf verschiedenen Plattformen wie der Unternehmenswebsite oder App bereitgestellt werden können. Das besondere an Storyblok ist, dass sich das Tool sowohl an Entwickler als auch an Marketer richtet. Derzeit soll das Tool von fast 40.000 Entwicklern und Marketern genutzt werden. Funktionen liegen u. a. in einem Visual Editor, verschiedenen Inhaltsblöcken, Workflow-Phasen für einen besseren Überblick und einem Aktivitätsprotokoll. Storyblok bietet eine kostenlose Version an, “Basic” liegt bei 7€ monatlich, “Advanced” bei 12€ montalich und “Premium” kostet 21€ pro Monat.

Episerver CMS

Episerver CMS ist eine Customer-Centric Digital Experience Platform, auf die im Moment rund 8.000 Marken weltweit vertrauen sollen. Genutzt werden können die angebotenen Lösungen aus den Bereichen E-Mail-Marketing, Content Management und E-Commerce einzeln oder eben gesammelt auf der Plattform. Produkte, die Episerver CMS bietet, um digitale Erlebnisse zu gestalten, sind: Episerver Campaign, eine Commerce Cloud, eine Content Cloud, eine Intelligence Cloud und die Digital Experience Plattform als solche. Über die Website kann eine Demo angefragt werden.

Contentstack

Contentstack bietet Content-Redakteur:innen mit seinem API-first Content Management System die Möglichkeit, ihre Geschichten zu erzählen und zugleich mit all denjenigen zu teilen, für die sie spannend sein könnten. Features, die das Tool bietet, sind u.a. Content Preview, Easy Content Management, Mobile Optimization, Scalability, Integrations, Omnichannel Content Delivery und Headless Commerce. Nutzer:innen können sich individuell für einen passenden Plan entscheiden: Start, Grow oder Scale (ab $995/Monat - max. 10 User*innen). Eine Demo kann online angefragt werden.

CONTENS CMS

CONTENS CMS vereint Content-Management, Newsroom, Social-Intranet-Lösungen und mehr. Man fokussiert mit dem Produkt laut eigener Aussage Websites, Intranets, Extranets und Portale. Das Besondere am CONTENS CMS sind der sogenannte CONTENS Newsroom und der Social Workplace. Der Newsroom ist als Content-Hub für alle Inhalte der Unternehmenskommunikation gedacht. Der Social Workplace soll als Social-Intranet zu einer zeitgemäßen Kommunikation und effizienten CM-Prozessen beitragen. CONTENS CMS wird zudem als maßgeschneiderte Lösung für unterschiedlichste Anwendungskontexte vertrieben. Man bietet einen Full-Service – von der Beratung, der Optimierungsanalyse bestehender Webpräsenzen über die Entwicklung eines individuellen Systems bis hin zu Trainings und Support für das jeweilige Produkt. Preise gibt es bei der Münchener CONTENS Software GmbH auf Anfrage.

Scrivito CMS

Scrivito CMS ist ein Content-Management-System (CMS) der JustRelate Group GmbH. Die SaaS- Software verbindet die intuitive Bedienbarkeit von Website-Buildern mit den Anforderungen an die Integrationsfähigkeit in die IT-Landschaft. Mit dem sogenannten Enterprise WCMS lassen sich mehrere Webprojekte gleichzeitig durchführen und mit einer API integrieren. Die Webprojekte lassen sich mit bereitgestellten oder eigenen Widgets erstellen und global über ein integriertes CDN bereitstellen. Das headless/ decoupled CMS lässt sich als unternehmensweiter Content Hub verwenden. Zudem steht Nutzer:innen eine leistungsfähige WYSIWYG-Schnittstelle zur Verfügung sowie die Verwaltung ihrer Media-Assets. Über eine REST API sollen sich verschiedene Systeme integrieren lassen. Als Developer kann die Software kostenfrei benutzt werden (nicht kommerziell). Das Business-Paket liegt preislich bei €1999 monatlich.

Niro

Niro ist ein Drag-and-Drop Baukasten zur Erstellung von interaktiven Formularen, Funnels, Quizzes und Landingpages. Growth Marketers nutzen Niro, um mehr Website-Besucher zu Leads, Signups und Käufern zu konvertieren. Nutzer:innen steht ein Tracking- und Analyse-Dashboard zur Verfügung. Weitere Funktionalitäten stellen die mögliche Einbettung auf jeder Website oder als eigenständige Landingpage, Design-Flexibilität oder die Verfügbarkeit von 30.000+ Icons dar. Das Analyse-Dashboard lässt sich mit verschiedenen Integrationen verknüpfen. Das ‚Basic‘-Paket liegt im Jahresabo bei €39 monatlich, im ‚Pro‘-Paket bei €89 monatlich und das ‚Business‘-Paket bei €179 monatlich.

InterRed

InterRed bezeichnet sich selbst als “Future Publishing Lösung”, die sich aus mehreren Produkten zusammensetzt. Den Kern bildet die Multi Channel Publishing Lösung InterRed, die in folgenden Editionen verfügbar ist: InterRed Print (Redaktionssystem), InterRed Online (Web Content Management), InterRed Enterprise (Enterprise Content Managemnt System) und InterRed AppPublishing (für mobile Smartphone- und Tablet-Ausgaben). Außerdem bietet die Software einen zentralen InterRed ContentHub als Kommunikationsplattform für alle Produktionsschritte im Content Marketing. Unterstützt wird die Lösung durch die InterRed ContentAgents (intelligentes Wissensmanagement) sowie das InterRed LiveReporting (Echtzeit-Analysetool). Die Lösung ist als Gesamtlösung oder einzeln einsetzbar.

Censhare

Censhare hat ein sogenanntes ‚Universal Content Management‘- Tool erstellt, in welches Digital Asset Management, Product Information Management und ein Content Management System integriert werden können sowie zusätzliche Funktionsmodule buchbar sind. Mithilfe des CMS können Nutzer:innen medien-neutralen Content erstellen, gestalten, übersetzen, lokalisieren und transformieren. Assets sollen nur einmal erstellt werden müssen, um für den Online- und Print- Bereich genutzt zu werden. Ein flexibles API soll externen Anwendungen den Zugriff auf gespeicherte Daten ermöglichen.

Mehr über Content-Management-Systems (CMS) Software & Tools im Vergleich

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Websites erreichen erst durch ihren Content und dessen perfekter Ausrichtung eine wirklich herausragende Schlagkraft. Entsprechende Inhalte sind insbesondere Texte, Bilder, Grafiken, Videos und Audio. Diese verschaffen ihren Betrachtern:innen idealerweise einen echten Mehrwert, womit sie jene letztendlich von der gesamten Marke überzeugen, und auch auf das Ranking der großen Suchmaschinen haben sie eine positive Wirkung. Solcher Content muss zum einen erstellt, dann zum anderen aber auch hinreichend verwaltet, ausgespielt und aktualisiert werden. Je größer die Website und die damit zu erledigen Aufgaben sind, desto mehr kann das sogenannte Content-Management zu einer echten Mammutaufgabe werden. Diese effizient zu bewältigen, ist ohne eine passende Content Management Software bzw. ein Content Management System (CMS) heute selbst in kleineren Betrieben kaum noch möglich. Zumal moderne CMS in aller Regel noch weitaus mehr können, als Website-Betreiber:innen bei der Organisation von Inhalten zu unterstützen.

Das sind beliebte Content-Management-Systeme:

Vorteile und Features von Content Management Systemen auf einen Blick:

  • Sie ermöglichen die Bearbeitung und Veröffentlichung von Texten, Bildern, Audio, Video und anderen Inhalten auf einer Webpräsenz ohne große technische Kompetenzen.

  • Content Management Systeme bieten Vorlagen für die Erstellung von Inhalten bzw. entsprechende Editoren.

  • Sie ermöglichen es Benutzern:innen, bestimmte Berechtigungen bei der Ausspielung und Bearbeitung von Inhalten zuzuweisen.

  • Sie bieten Erweiterungsoptionen und Schnittstellen zu anderen Programmen.

  • Oftmals lassen sie die Veränderung des Layouts und Designs einer Website zu bzw. bilden die Basis für das gesamte Konstrukt.

  • Sie ermöglichen eine effiziente Zusammenarbeit sowie Freigabe bei der Erstellung und der Veröffentlichung von Content.

Was sind Content Management Systeme genau und welche Typen gibt es?

Content Management Systeme, kurz CMS, sind Software-Lösungen, welche Betreibern:innen von Webpräsenzen jeglicher Art vorwiegend dabei helfen sollen, dort zu veröffentlichende Inhalte zu verwalten, zu erstellen und schließlich auszuspielen. Im Fokus stehen hier Texte, Bilder, Videos und Audio, aber auch Webanwendungen oder andere komplexere Formate können darüber organisiert werden. Neben Online-CMS gibt es ebenfalls solche für Offline-Content, die zum Beispiel in Intranet-Netzwerken oder im Kontext von Printmedien eingesetzt werden. In letzterem Fall spricht man jedoch eher von Datei-Management-Software. Weite Verbreitung unter den Content Management Systemen haben vor allem spezifische Open-Source-Programme. Diese sind sowohl für professionelle als auch private Anwender:innen geeignet. Nutzer:innen haben hier die Möglichkeit, Anpassungen bzw. Verbesserungen für ihre Zwecke und generelle Erweiterungen relativ einfach vorzunehmen. Sie können das jeweilige System recht schnell an ihre individuellen Anforderungen anpassen. Es fallen dabei keine Lizenzkosten an. Alternativ gibt es proprietäre Software, die von einem bestimmten Unternehmen für einen spezifischen Unternehmenskontext oder Einsatzbereich entwickelt und in aller Regel als kommerzielles Produkt vertrieben wird. Solche proprietäre Content Management Systeme sind praktisch immer mit dem Erwerb einer Lizenz verbunden. Sie können bzw. dürfen von den Anwender:innen nicht ohne Weiteres verändert werden. Weiterhin gibt es – egal, ob Open-Source-Software oder proprietäres Programm - spezialisierte Content Management Systeme bzw. Module für einzelne Anwendungsbereiche. Zu unterscheiden sind hier vornehmlich folgende.

Content Management Systeme für Websites

Der Fokus von Content Management Software für Websites liegt darauf, Inhalte für das World-Wide-Web und insbesondere Unternehmens-Websites zu verwalten und zu erstellen. Derartige Programme werden aber auch privat verwendet. Im kommerziellen Zusammenhang ist es in der Regel erforderlich, dass mehrere Mitarbeiter auf das Backend und dessen Features zugreifen können und auch hier eine Organisation – insbesondere in puncto Rechte – ermöglicht wird. Heute basieren die meisten Websites vollkommen auf solchen Systemen. Das heißt, nicht nur Texte, Bilder und Co. werden darüber gemanagt - auch das Design, das Layout und alle weiteren wichtigen Bestandteile einer Website laufen dort zusammen bzw. können über das CMS organisiert werden.

Content Management Systeme für Blogs

Es gibt spezielle Content Management Systeme für Blogs und deren Inhalte. Häufig können solche Programme aber auch für komplexere Websites verwendet werden. Im Fokus stehen - natürlich abermals - die Bereitstellung und die Bearbeitung von Inhalten, aber ebenfalls eine sinnvolle Verknüpfung und Kategorisierung dieser im Sinne der Blog-Ziele sowie die einfache Kopplung mit Social-Media oder anderen Web-2.0-Funktionen. Sie bieten zudem spezifische Features zur Interaktion mit den Blog-Leser:innen.

Content Management Systeme für Social Media

Soziale Medien oder andere Online-Communitys, wie Foren, bedürfen beim Management von Content deutlich mehr Aufwand als Blogs. Das ist schon deshalb der Fall, da es hier im Allgemeinen einen noch größeren Nutzer:innen-Kreis zu betreuen und noch mehr mit diesem zu interagieren gilt. Demzufolge haben betreffende Content Management Systeme einen größeren Funktionsumfang als Blog-Programme. Es muss damit nicht auf eine vorwiegend passive Leser:innen-Schaft, sondern auf eine immer aktiver werdende Nutzer:innen-Gruppe eingegangen werden können. Dabei ist es sehr wichtig, dass nicht nur der eigene Content ideal verwaltet werden kann. Die Inhalte der Follower, Fans oder Mitglieder - sogenannter User-Generated-Content - also in erster Linie Reaktionen auf die eigenen Unternehmensaktivitäten, sollten damit ebenfalls optimal zu organisieren sein. Hier liegt für Betriebe eine Menge Potenzial.

Welche zentralen Vorteile verschafft ein CMS?

Ohne Content Management Systeme geht im modernen Online-Marketing nichts! Sie bilden nicht nur das Zentrum des aktiven Content-Marketings, sondern ebenfalls der SEO, des Lead-Managements, in spezielleren Fällen der Maßnahmen rund um Online-Werbeanzeigen, des E-Mail-Marketings sowie Social-Media-Marketings, Influencer-Marketings, Affiliate-Marketings und weiterer Disziplinen. Ihre Verwendung setzt dabei in aller Regel keinerlei Programmierkenntnisse oder sonstige weiterführende technische Kompetenzen voraus. Durch Drag-and-Drop-Funktionen, Rechtezuweisungen, Monitoring-Tools und weitere Helfer sowie ihrer – im Fall von Open-Source-Software – generell hohen Anpassungsfähigkeit führen sie idealerweise zu einer starken Ökonomisierung des gesamten digitalen Marketings. Content Management Systeme können zur Erreichung einer Vielzahl von zentralen Zielen im Online-Marketing einen erheblichen Beitrag leisten. Sie sind maßgeblich an der Einrichtung von Webpräsenzen, der Steigerung des Web-Traffics auf jenen und natürlich an der Gestaltung sowie Verwaltung digitaler Inhalte beteiligt. CMS können gezielt eingesetzt werden, um die Wirkung innerhalb der Marketing-Bemühungen eines Unternehmens zu erhöhen. Das erfolgt zum Beispiel im Zuge der Erstellung von speziellen Landingpages für bestimmte Marketing-Kampagne, deren Steuerung und nicht zuletzt von damit zu erreichendem langfristigem Monitoring dieser. Administratoren:innen können die Veröffentlichung von Inhalten zudem automatisieren und das Content Management Tool mit anderen Softwares – zum Beispiel einer E-Mail-Marketing-Lösung - verbinden, um noch einmal effizienter und effektiver zu verfahren. Content Management Systeme haben außerdem bestenfalls bereits out of the Box gute SEO-Eigenschaften bzw. verschaffen Möglichkeiten, Inhalte suchmaschinenfreundlich auszurichten. Gekoppelt mit spezialisierten Plugins bieten sie Funktionen, die enorm dabei helfen können, das Ranking der einzelnen verwalteten Pages deutlich zu steigern. Häufig gibt es spezifische Plugins für soziale Medien, die dazu führen, dass Web und Social-Web näher zusammenrücken und Aktivitäten in den einzelnen Kanälen voneinander profitieren. Websites oder Blogs, die von einem Content Management System verwaltet werden, können unter anderem automatisch RSS-Feeds generieren, welche nicht nur für einen größeren inhaltlichen Zusammenhalt sorgen, sondern ebenso die Anzahl der Abonnenten und Leser:innen einer Website erhöhen. Weiterhin lassen sich durch Erweiterungen beispielsweise natürlich auch Social-Media-Buttons auf Websites integrieren. Die Editoren für den Content, Implementierungsstrukturen für Plugins und weitere typische Vorgänge in Content Management Systemen sind zudem in aller Regel einfach gehalten, sodass wirklich keine umfangreichen technischen Kenntnisse für den Betrieb einer solchen Software benötigt werden. Auf der anderen Seite können erfahrene Anwender:innen mit einem Open-Source-CMS aber auch sehr spezielle, hochkomplexe Aufgaben angehen.

Typische Funktionen von Content Management Software

Content Management Tools können sehr unterschiedlich sein, aber alle haben im Kern ungefähr die gleichen Basisfunktionen. Folgende Features kannst Du in den meisten, wenn nicht sogar in allen CMS erwarten.

  • Content-Authoring: Das Verfassen und Veröffentlichen von Inhalten ist intuitiv möglich.

  • Rich-Text-Editoren: Die Formatierung von Content erweist sich als unkompliziert und mühelos.

  • Versionierungs-Controlling: Anwender:innen behalten den Überblick der sich schrittweise ändernden Versionen desselben Inhalts.

  • Plugins/Widgets/Apps: Verfügbare Gadgets und Module sind entsprechend der Bedarfe der jeweiligen Webpräsenz anzuwenden und lassen sich leicht einbinden.

  • Genehmigungen: Es ist einfach, spezifische Genehmigungsprozesse zwischen Autoren und Redakteuren einzurichten.

  • Inhaltswarteschlangen: CMS ermöglichen es, die Veröffentlichung von Inhalten ganz einfach zu Planen und diese dann zu einem bestimmten Zeitpunkt sowie in einer bestimmten Reihenfolge zu veröffentlichen.

  • Asset-Management: Entsprechende Systeme ermöglichen die Speicherung und Verwaltung von Rich-Media-Dateien.

  • Interne Suche: Inhalte können anhand von Schlüsselwörtern, Metadaten, Tags usw. kategorisiert und schnell gefunden werden.

  • Content-Repository: Inhalte - sowohl veröffentlichte als auch noch zu veröffentlichende - können intuitiv verwaltet, bearbeitet, mit Tags versehen, freigegeben und gespeichert werden.

Weiterhin Features von Content Management Systeme sind beispielsweise:

  • Vorgefertigte Templates: Die Software bietet eine gewisse Bandbreite an kostenlosen oder erwerbbaren Site-Templates, die auf die Anforderungen der jeweiligen Webpräsenz abgestimmt werden können.

  • Mobile Templates: Dasselbe gilt für mobile Templates.

  • Branding-Themes: Konsistente Designelemente in vorgefertigten Themes machen die Webpräsenz zu einem kohärenten und potenziell sehr wirkungsvollen Online-Auftritt.

  • Generelle Anpassung: Neben Templates bzw. Themes - oder auch innerhalb dieser - kann das visuelle Erscheinungsbild von Webseiten relativ leicht an die Bedarfe der CMS-Anwender:innen und letztendlich der jeweiligen Zielgruppe angepasst werden.

  • Community: Manche Content Management Systeme verfügen über eine große Community, die unter anderem bei Problemen behilflich ist.

  • SEO: CMS ermöglichen die suchmaschinenfreundliche Einstellung von Meta-Daten und anderen SEO-wichtigen Faktoren oder erledigen dies sogar automatisiert.

  • Flexible Navigationsstrukturen: Die Benutzer:innen von CMS können die Programme verwenden, um Seiten und deren Inhalte in Menüs zusammenzufassen, welche Endnutzern:innen dann im Frontend zur Verfügung stehen.

  • Mehrsprachigkeit: Manche CMS haben spezielle Features zur Organisation mehrsprachiger Inhalte und Websites.

  • Dashboards und Berichte: Monitoring-Funktionen ermöglichen eine fortwährende Kontrolle von unternehmensinternen Usern und generellen Leistungen der jeweiligen Webpräsenz.

  • Application-Programming-Interface (API)/Integrationen: APIs verschaffen die Chance, andere Software in Kooperation mit einem CMS zu verwenden und ganzheitlicher zu verfahren.