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Remote Monitoring Management (RMM) Software & Tools im Vergleich

Remote-Monitoring-Management-Software (RMM) wird für die Fernüberwachung und -verwaltung von Netzwerken und das Ressourcen-Monitoring von IT-Systemen eingesetzt. RMM-Softwares bieten einen Überblick über alle verbundenen Endpoints bzw. Endgeräte, durchgeführte Handlungen und die Netzwerkleistung. IT-Abteilungen setzen RMM-Lösungen ein, um sicherzustellen, dass die aus der Ferne verbundenen IT-Ressourcen standardisiert sind, optimal funktionieren und den Standards entsprechend betrieben werden. Zudem verfügen Remote-Monitoring-Management-Tools in der Regel über Funktionen, mit denen IT-Expert:innen Probleme verfolgen, Systeme überwachen, Aufgaben zuweisen und Wartungsarbeiten automatisieren können.

RMM-Softwares können Unternehmen dabei helfen, Einblicke in die Leistung, den Zustand und den Status ihrer verschiedenen IT-Ressourcen zu gewinnen. IT-Fachkräfte können mithilfe der RMM-Tools zudem neue oder ungenutzte IT-Ressourcen entdecken, Probleme erkennen und diese per Fernzugriff lösen. Durch ordnungsgemäßes Remote-Monitoring und Remote-Management können Unternehmen sowohl die Netzwerkleistung als auch die Netzwerksicherheit verbessern.

Um sich als Remote-Monitoring-Management-Software (RMM) zu qualifizieren, muss die Lösung:

  • IT-Ressourcen wie Endpoints, Computer und Applikationen monitoren
  • die Netzwerkleistung, -sicherheit und -verfügbarkeit überwachen
  • IT-bezogene Probleme erkennen und tracken
  • Fernadministrator:innen den Zugriff auf Endpoints ermöglichen

NinjaOne (ehemals NinjaRMM)

Was ist NinjaOne?

NinjaOne (ehemals NinjaRMM) ist eine Unified-IT-Operations-Lösung, die die Arbeitsweise von IT-Teams vereinfacht. Mit NinjaOne können IT-Teams alle ihre Endgeräte verwalten und Endanwender:innen über eine schnelle, moderne und intuitive Plattform unterstützen, was die Effizienz der Techniker:innen und die Zufriedenheit der Anwender:innen verbessert. Die NinjaOne-Plattform bietet IT-Teams proaktive Endpunktüberwachung, Remote-Management, Fernsteuerung, Patch-Management, Backup, Software-Management, IT-Asset-Management, IT-Dokumentation und IT-Service-Desk-Funktionen in einer einheitlichen Lösung mit einer schnellen, modernen und intuitiven Benutzeroberfläche. Insgesamt unterstützt NinjaOne mehr als 7.000 Kund:innen weltweit.

Microsoft Intune

Was ist Microsoft Intune?

Microsoft Intune ist Teil des Microsoft Endpoint Managers, das die Verwaltung und Sicherheit von Endpunktgeräten bündelt. Dabei fokussiert sich Microsoft Intune, als cloudbasierter Dienst, auf die Verwaltung mobiler Geräte (MDM) und die mobile Anwendungsverwaltung (MAM). Zu den Features gehört der Remote-Zugriff auf Geräte sowie das Erstellen von Compliance-Regeln für Benutzer:innen und Geräte. Das Tool kann kostenlos getestet werden.

Uptrends

Was ist Uptrends?

Uptrends ist ein Website-Monitoring-Tool, welches mit unterschiedlichen Funktionen das Verfügbarkeits- und Performance-Monitoring von Unternehmen-Websites, APIs, Anwendungen und Server verwaltet. Zu den Features gehören unter anderem ein benutzerdefiniertes Dashboard mit Drag-and-Drop-Funktion, interaktive Diagramme sowie Parallel-Monitoring zum Durchführen von mehren Checks. Das Tool kann kostenlos für 30 Tage getestet werden. Danach ist es in den beiden Varianten Business oder Enterprise, startend ab 16,94 €, erhältlich.

Server-Eye

Was ist Server-Eye?

Server-Eye ist ein Remote Monitoring & Management-System. Server-Eye ist ein Tool zur Organisation von IT-Service-Dienstleistungen. Über die RMM Software können PCs und Server über eine zentrale Oberfläche aus der Ferne überwacht und gewartet werden. Das RMM von Server-Eye verfügt außerdem über Funktionen, die primär die Administration und Wartung der Kundensysteme vereinfachen. Dazu zählen Funktionen wie die Ansicht des Task-Managers des entsprechenden Systems im RMM, das Eintragen von geplanten Aufgaben, die Nutzung eines Dateimanagers inklusive Up- & Download von Dateien und die Ausführung von PowerShell-Befehlen & -Skripten. Alle Systeme von Server-Eye liegen auf deutschen Servern. Die Preise können auf der Website des Tools angefragt werden.

SyncroMSP

Was ist SyncroMSP?

SyncroMSP ist eine Remote-Monitoring-Managment-Software (RMM), die ihren Nutzer:innen die Arbeit per Fernzugriff erlaubt. Dabei spezialisiert sich das Tool auf Managed-Services-Provider und IT-Expert:innen. So haben diese die Möglichkeit, per Fernzugriff auf die Systeme und Netzwerke ihrer Kund:innen zugreifen. Interessierte haben die Möglichkeit, eine kostenlose Testversion für 30 Tage anzufragen. Danach ist das Tool für $ 129 im Monat bei einer monatlichen oder für $ 119 im Monat bei einer jährlichen Abrechnung erhältlich.

Domotz

Was ist Domotz?

Domotz ist eine cloudbasierte Netzwerküberwachungssoftware, die mit allen Funktionen wie TCP-Dienstüberwachung und Integrationen, sicherer Remoteverbindung für Webdienste (HTTP, HTTPS), Remotedesktop (RDP) und Konsolenzugriff ausgestattet ist. Ebenso enthalten sind, erweiterte Funktionen für Network Configuration Management, Versioning und Backups. 2FA und SSO/SAML für Identitätszugriff und -management stellen sicher, dass nur Teammitglieder:innen auf die Systeme von Kund:innen zugreifen können. Das Netzwerküberwachungstool umfasst über 1000 Software- und Hardwareintegrationen für MSPs und IT-Expert:innen. Die Software kann kostenlos getestet werden. Danach starten die Kosten bei 21 Euro pro Monat und Standort.

Pulseway

Was ist Pulseway?

Pulseway ist eine RMM-Software, die entwickelt wurde, um MSPs und IT-Teams dabei zu helfen, Ausfallzeiten zu reduzieren und neue Standards für Effizienz durch Automatisierung zu setzen. Die Remote Monitoring & Management (RMM)-Software von Pulseway bietet einen vollständigen Überblick über ein Netzwerk. Betriebsdaten für Workstations, Server, VMs und Netzwerkgeräte können über eine Oberfläche eingesehen und bearbeitet werden. Pulseway stellt dazu eine mobile App für Android & iOS zur Verfügung. Pulseway kann kostenlos getestet werden. Danach starten die Kosten bei 32 $ monatlich.

GoTo RMM

Was ist GoTo RMM?

GoTo RMM ist eine Remote-Monitoring-Management-Software zum Bearbeiten und Automatisieren von IT-Aufgaben per Fernzugriff. Zu den Funktionen gehören dabei unter anderem ein HD-Fernzugriff, Benutzer- und Geräteverwaltung, die Unterstützung sowie Anzeige mehrerer Monitore. Ebenso ermöglicht das Tool die Freigabe von Dateien und des Desktops sowie den Druck von Dokumenten per Fernzugriff. Eine Demo sowie eine kostenlose Testversion können auf der Internetseite von GoTo RMM angefordert werden. Das Tool ist ab 80 $ im Monat bei jährlicher Zahlung erhältlich. Dabei lässt es sich an die individuellen Bedürfnisse anpassen und erweitern.

Kaseya

Was ist Kaseya?

Kaseya ist eine Software für KMU, die sich auf IT-Funktionen spezialisiert. Mit dem Remote-Monitoring-Management-Produkt VSA von Kaseya greifen Nutzer:innen des Tools per Fernzugriff auf ihre IT-Daten zu. Dabei lassen sich die Endpunkte sowie die Infrastruktur des Unternehmens verwalten. Ebenso stellt das Tool integrierte Automatisierungen bereit, um die Effizienz zu steigern. Die RMM-Lösung ist mit Sicherheits- und Back-up-Anwendungen verschiedener Anbieter kompatibel. Kaseya bietet auf ihrer Website eine Demoversion sowie eine kostenlose Testversion an.

ManageEngine Endpoint Central

Was ist ManageEngine Endpoint Central?

ManageEngine Endpoint Central ist eine umfangreiche Endpoint- und Mobile-Device-Management-Software. Die Unified-Endpoint-Management-Lösung ermöglicht die Fernwartung, Konfiguration und Verwaltung aller Arbeitsplatzrechner, Laptops und mobilen Endgeräte im Unternehmen – mit einer einzigen Software. Mit Endpoint Central können wiederkehrende Aufgaben beim Endpoint Management wie die Installation von Patches, die Distribution neuer Software oder das Einrichten von Desktop-, Computer-, Benutzer- oder Energieeinstellungen automatisiert werden. Die Software unterstützt zudem bei der Verwaltung von IT-Assets und Software-Lizenzen. Des Weiteren lassen sich Abbilder von Betriebssystemen mit Endpoint Central erstellen und auf weiteren Geräten ausrollen. Die Endpoint-Security-Erweiterung bietet darüber hinaus einen ganzheitlichen Ansatz für die Sicherheit und Verwaltung aller verwalteten Endpunkte im Netzwerk. Die Kosten für den Endpoint Central UEM starten bei 345 $. Weiterer Preise lassen sich auf der Website des Tools einsehen und anfragen.

Addigy

Was ist Addigy?

Addigy ist ein Apple-Device-Management-Tool für MSPs und IT-Teams. Über die Software können macOS-, iOS-, iPadOS- und tvOS-Geräte über mehrere Clients und Standorte hinweg verwaltet werden. Addigy ist cloudbasiert und mandantenfähig. Dazu ist eine automatisierte Bereitstellung für Business Manager:innen, um die Geräteregistrierung und das Onboarding für Endbenutzer:innen zu automatisieren, vorhanden. Erweiterte Funktionen der Software sind zudem eine Self-Service-App, dynamisches LAN-Caching sowie eine Authentifizierung über Okta, Google und Azure, welche auf neuen Geräten vorinstalliert ist. Addigy bietet eine 14-Tage-Testversion an. Die Kosten starten für iOS-Geräte bei 1 $ pro Gerät und Monat. Für weitere Pakete bei 6 $.

ConnectWise Automate

Was ist ConnectWise Automate?

Mit ConnectWise Automate kann eine IT-Automatisierung erfolgen. Arbeitsabläufe und Prozesse zur Kontrolle, Verwaltung und Optimierung von Kunden-ITs, ist mit der Remote Monitoring- und Management-Lösung von ConnectWise Automate aus dem Hause ConnectWise möglich. Auf der Website des Tools stehen Videos und Case Studies über die Software zur Verfügung. Ebenso können E-Books erhalten werden. ConnectWise Automate kann kostenlos getestet werden, dazu steht eine Live-Demo auf der Website zur Verfügung. Preise können auf der Website des Tools angefragt werden.

Atera

Was ist Atera?

Das Helpdesk- und Ticketsystem von Atera ist nach eigenen Aussagen für MSPs und IT-Dienstleister ausgerichtet. Atera bietet verschiedene Möglichkeiten zur Ticketerstellung an – sowohl durch Kund:innen, als auch durch Techniker:innen. Mit dem PSA-Modul von Atera werden Tickets automatisch zwischen dem Kundenkundenportal und der Atera-Benutzeroberfläche synchronisiert und ermöglichen so eine sofortige Kommunikation. E-Mails können so konfiguriert werden, dass sie bei neuen und geschlossenen Tickets automatisch versendet werden. Mit der Ticket-Planung können Tickets zu einem bestimmten Zeitpunkt oder zu einem späteren Zeitpunkt erstellt werden. Geplante Tickets können wiederkehrend sein und zur Verwaltung zukünftiger Support Aufgaben und Technikerpläne verwendet werden. Atera bietet eine kostenlose Testversion an. Die Kosten starten bei 79 Euro pro Monat und Techniker:in.

SolarWinds DameWare

Was ist SolarWinds DameWare?

SolarWinds DameWare ist eine Software für die Remoteverwaltung zur Unterstützung der Endbenutzer:innenn und die Behebung von Systemproblemen von jedem Ort aus. Zu den Basisfuntionen des Tools gehören unter Anderem ein orts- und zeitunabhängiger Remote-Support, die Windows-Administration, integrierte Remoteverwaltungstools sowie die Bereitstellung von Remote-Support auf iOS- und Android-Geräten. Verfügbar ist SolarWinds DameWare bereits ab 337€ pro Installation. Eine 14 Tage kostenlose Testversion kann über die Website heruntergeladen werden.

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Remote-Monitoring-Management-Software-Definition: Was ist Remote-Monitoring-Management-Software (RMM)?

Das Akronym „RMM“ steht für „Remote-Monitoring-Management“ oder auch für „Remote-Monitoring & -Management“. Die einzelnen Ausdrücke der Begrifflichkeit lassen bereits recht deutlich erkennen, worum es geht: Nämlich um einen Ansatz, der eine ferngesteuerte (Remote) Überwachung (Monitoring) und Verwaltung (Management) ermöglicht. Im Fokus entsprechender Prozesse stehen IT-Systeme bzw. IT-Komponenten und IT-Geräte, wie beispielsweise Server, PCs, Mobil-Devices oder Netzwerkelemente.

Remote-Monitoring-Management wird mithilfe spezieller RMM-Software vollzogen. Neben der Überwachung und der Kontrolle spezifischer Hardware ist mit derartigen Programmen auch das Monitoring und die Pflege von auf den Geräten befindlicher Software möglich. Mit ihnen ist es Euch möglich, IT-Systeme verschiedenster Ausprägung von A bis Z aus der Ferne zu managen.

Für die Realisierung solcher Services kommen Lösungen zum Einsatz, die in der Regel aus zwei Komponenten bestehen: Zur Steuerung gibt es eine zentrale Management- und Überwachungsoberfläche (Dashboard). Diese kommuniziert dann mit dezentral auf den zu überwachenden und zu organisierenden Geräten installierten Clients.

Software für RMM wird in erster Linie von Managed-IT-Service-Providern (MSPs) eingesetzt. Aber auch, wenn Ihr die eigene IT aus der Ferne überwachen und managen möchtet, könnt Ihr profitieren. Zentrale Funktionen von RMM-Tools sind das Installieren von Software, die Durchführung von Updates, das Konfigurieren von Geräten, die Überwachung der Systemperformance, das Alarmieren bei Problemen und das Reporting zu einzelnen Vorgängen. Es kann auch eine Professional-Services-Automation-Software (PSA) integriert sein.

Weshalb sollten Unternehmen Remote-Management-Software einsetzen?

Alleine die Tatsache, dass auch IT-Verantwortliche in Betrieben mittlerweile primär online nach passenden Lösungen für ihre IT-Anforderungen suchen und dort überregional Leistungen sowie Preise vergleichen, macht es für entsprechende Anbieter unausweichlich, mit ihren Offerten online zu gehen. Ausschließlich regional agierende IT-Provider sind eine langsam aber sicher aussterbende Art.

Infolge des Online-Geschäfts müssen moderne IT-Unternehmen bzw. deren Service-Kräfte heute in aller Regel eine Vielzahl von unterschiedlich ausgerichteten Systemen bei verschiedenen Kund:innen betreuen. Deutlich mehr, als es beim klassischen Geschäftsansatz von regionalen IT-Partnern der Fall ist. Das bedeutet fraglos enorme Herausforderungen. Mit der passenden RMM-Software ist diesen allerdings relativ gelassen entgegenzusehen.

Tatsächlich können größere IT-Provider ihre zahlreichen Partnerbetriebe sogar kaum noch ohne eine solche Lösung umfassend betreuen. Kleinere IT-Firmen, die vielleicht immer noch (vorwiegend) regional agieren, profitieren jedoch ebenfalls. Denn durch einen Remote-Support sind Firmen jeglicher Größe in der Lage, mit gleichem oder sogar weniger Personal mehr Kund:innen zu bedienen. Der Service wird - auch aus Sicht der Kund:innen – effizienter, die Zufriedenheit steigt und es bestehen bessere Chancen auf Empfehlungen, echte Fürsprecher, deutlich mehr Absatz usw.

Wie funktioniert Remote-Monitoring-Software?

Das Remote-Management wird normalerweise über Software-Lösungen realisiert, die aus zwei Komponenten bestehen. Die eigentliche Überwachung und das Management einzelner Systeme, Geräte oder Komponenten erfolgt über ein zentrales Dashboard. Dieses bietet Euch eine stets aktuelle Statusübersicht der zu überwachenden Umgebung und lässt deren Konfigurations- und Funktionselemente direkt ansteuern.

Die zentrale Schaltkomponente ist über ein Netzwerk, zumeist das Internet, flexibel erreichbar. Viele Lösungen ermöglichen es, das Dashboard von beliebigen Endgeräten über das Web mit einem herkömmlichen Browser aufzurufen und zu bedienen.

Das Programm, an dem die IT-Expert:innen arbeiten, kommuniziert seinerseits netzwerkbasiert mit den einzelnen zu administrierenden Systemkomponenten. Die Kommunikation erfolgt mithilfe von speziellen Clients, die auf den Endgeräten installiert werden. Diese sammeln relevante Informationen der Devices und haben Zugriff auf deren wichtigste Einstellungen. So ermöglichen sie die Sammlung und die Übertragung von relevanten Daten sowie das Ausführen von Befehlen über das angeschlossene Dashboard.

Welche Vor- und Nachteile bietet Remote-Monitoring-Management-Software?

Einige gewichtige Vorteile, die IT-Unternehmen aus dem Einsatz von Remote-Management-Tools ziehen können, sind oben bereits angeklungen. Im Folgenden gibt es nun eine Zusammenfassung der zentralen Benefits.

  • Modernen IT-Anforderungen nachkommen: Hardware und andere IT-Komponenten werden immer mehr zu einem integralen Bestandteil der täglichen Geschäftsabläufe. Da der Pool an Geräten und Hardware wächst, wird es gleichzeitig schwieriger, die gesamte Infrastruktur sicher betriebsfähig zu halten. RMM-Software kann Unternehmen dabei helfen, diese Herausforderungen zu meistern.

  • Übersicht und Problemerkennung (in Echtzeit): Die frühzeitige Erkennung und Behebung von Fehlern oder anderen Problemen in heutigen IT-Systemen ist essenziell. Diese steuern in aller Regel wirtschaftlich enorm wichtige Prozesse und ermöglichen diese überhaupt erst. Eine Remote-Monitoring-Management-Software bietet den nötigen Überblick. Sie bildet ein zentrales Medium für die Registrierung von Schwierigkeiten, die generelle Überwachung, die Alarmierung und die Verwaltung der wichtigsten Komponenten.

  • Bessere Kundenzufriedenheit: IT-Provider können Monitoring- und Management-Prozesse mithilfe von RMM-Software deutlich effizienter gestalten. Einer der größten Vorteile daran ist, dass diese Effizienzsteigerung auch bei den Kund:innen ankommt. Wenn Fehler schneller erkannt, Probleme prompter behoben und wichtige Einstellungen sowie damit verbundene zentrale Unternehmensprozesse reibungsloser funktionieren, arbeiten betreffende Firmen profitabler. Dass sich die daraus resultierende erhöhte Kundenzufriedenheit in vielerlei Hinsicht positiv auf den IT-Dienstleister auswirken kann, muss hier wohl nicht weiter ausgeführt werden.

  • Expansion der Unternehmensreichweite: Über den Einsatz von Remote-Monitoring-Tools können IT-Unternehmen ihre Kund:innen prompt und sicher bedienen, ohne das Haus zu verlassen. Selbst im Homeoffice sind wichtige Konfigurationen oder Wartungsarbeiten problemlos und schnell zu leisten. Durch diese Option bekommen entsprechende Betriebe die Chance, Ihre Leistungen bzw. Produkte mit einem geringeren Mehraufwand überregional oder sogar international anzubieten. Angebotene Systeme und/oder IT-Services (um diese herum) müssen nicht mehr unbedingt vor Ort gewartet bzw. überwacht werden.

  • Flexibilität (für Selbstanwender:innen): Natürlich sind IT-Dienstleister durch den Einsatz von Software für IT-Monitoring und –Management flexibler. Kund:innen müssen für Wartungen, Updates etc. nur noch selten bis gar nicht persönlich aufgesucht werden. Nahezu jede notwendige Arbeit an einem IT-System - inklusive dessen Bedienung - kann remote durchgeführt werden. Aber auch für selbst anwendende Unternehmen bestehen hier einige Chancen. Entsprechende Lösungen lassen es zu, dass Verantwortliche im Betrieb von überall her schnell Prozesse kalibrieren, Fehler beheben und allgemein alles im Blick haben.

  • Den Fachkräftemangel aushebeln: Mithilfe von RMM-Software können weniger Fachkräfte mehr schaffen. Somit sind IT-Unternehmen in der Lage, den Bedarf an personellen Ressourcen relativ gering zuhalten. Außerdem wird die Arbeit für IT-Expert:innen mit einer solchen Software einfacher. Beides sind in Anbetracht des sich stetig ausweitenden Fachkräftemangels fraglos sehr positive Effekte.

Gibt es bei diesen klaren Vorteilen überhaupt Nachteile? Die kurze Antwort lautet: ja. Wie bei jeder Software können auch beim Einsatz von RMM-Tools zumindest spezifische Probleme auftreten. Die folgenden Schwierigkeiten sind typisch.

  • Kompatibilitätsprobleme: Der Kauf einer RMM-Lösung, die mit einigen der zu überwachenden Geräte nicht kompatibel ist, kann natürlich nicht zielführend sein. Es gibt durchaus Systeme mit mehr und solche mit weniger breiten Einsatzbereichen. Zudem bietet der Markt Software für ganz bestimmte Gebiete, wie das Netzwerk-Controlling oder die Software-Wartung. Ihr solltet daher sicherstellen, dass die ins Auge gefasste RMM-Software, mit allen erforderlichen Geräten und Komponenten kompatibel ist.

  • Mehr Angriffspunkte für Cyberkriminelle: Remote-Verbindungen zu externen Systemen stellen leider zusätzliche Angriffspunkte für Cyberkriminelle dar. Deshalb solltet Ihr vor der Wahl eines RMM-Tools genauestens auf die gebotenen Sicherheitsvorkehrungen achten. Eine Firewall sollte immer in das System integriert sein, um ein sicheres Gateway oder einen Zugangskontrollpunkt für den gesamten Netzwerkverkehr zu schaffen. Für kritischere Prozesse und Geräte solltet Ihr eine Lösung in Betracht ziehen, die speziell für den jeweiligen Zweck abgestimmte Security-Voraussetzungen mitbringt.

Wie wählt man die passende Software zur Remote-Überwachung aus?

Die Wahl einer RMM-Software ist eine wichtige Entscheidung. Nur dann, wenn ein Tool gewählt wird, dass die eigenen Anforderungen wirklich umfassend bedient, kann maximal profitiert werden. Um dies zu gewährleisten, solltet Ihr bei der Recherche insbesondere die nachfolgenden Faktoren im Blick haben.

Ausstattung
Selbstverständlich solltet Ihr Euren ersten Blick darauf richten, dass das System der Wahl die passenden Features mitbringt. Nur dann kann eine RMM-Lösung eine maximal effektive Stütze in der IT-Verwaltung bzw. beim IT-Support sein. Es bringt selbstverständlich nur bedingt Vorteile ein Tool zu wählen, dessen Hauptfokus vielleicht auf dem Monitoring liegt, wenn man umfangreiche Bedienungsaufgaben remote durchführen muss. Des Weiteren gibt es endnutzer- und serviceorientierte Anwendungen.

Sicherheits-Management
Der mögliche Effektivitäts-Push im Sicherheits-Management von Systemen und deren Komponenten ist zweifelsohne einer der wertvollsten Vorteile, den RMM-Tools verschaffen können.

Ein wesentlicher Bestandteil von RMM-Softwares sind spezifische Überwachungsfunktionen. Das Remote-Monitoring ermöglicht es, Systeme im Ganzen, einzelne Geräte oder spezielle Komponenten kontinuierlich zu beobachten. Damit sind RMM-Tools in der Lage, Sicherheitsrisiken und Effizienzprobleme zu identifizieren. Ein gutes System meldet eventuelle Schwierigkeiten dann an die Verantwortlichen und andere relevante Personen, die schließlich für eine Lösung sorgen.

Viele RMM-Programme bringen zudem spezifische Security- bzw. Update-Mechanismen für die zu verwaltenden Systeme mit. Diese sollten sich dann natürlich kontinuierlich mit den Taktiken von Online-Kriminellen weiterentwickeln. Neue Bedrohungen sollten sicher identifizierbar und richtige Schlussfolgerungen möglich sein. Am besten erfolgen besonders kritische To-dos zuverlässig und automatisiert.

Bevor die Entscheidung für die eine oder die andere RMM-Software fällt, seid Ihr gut beraten, genau zu prüfen, ob die jeweiligen Anforderungen für eine umfassende Sicherheitsüberwachung und -aktualisierung bedient werden. Ist das nicht der Fall, kann das fatal für die eigenen Systeme oder die der betreuten Kund:innen sein.

Nutzung sowie Verwaltung von und für mobile Geräte
Die Verwaltung von IT-Systemen kann heute längst nicht mehr nur vom Desktop aus remote erfolgen. Häufig ist es ebenfalls möglich und erforderlich, derartige Vorgänge von unterwegs aus abzuwickeln. Daher sollte die ins Auge gefasste Remote-Monitoring-Management-Software idealerweise auch von mobilen Devices, wie Notebooks, Smartphones oder Tablets, nutzbar sein.

Auf der anderen Seite müssen immer mehr mobile Komponenten, wie eben Smartphones oder Tablets, die für die Arbeit relevant sind, sicher und funktionsfähig gehalten werden. Das kann ebenfalls mithilfe von RMM-Tools geschehen. Sind viele solcher Geräte im eigenen Unternehmen im Einsatz, gilt es entsprechende RMM-Möglichkeiten bei der Recherche einzubeziehen.

Skalierbarkeit
Die Änderung der Unternehmensgröße im Laufe der Zeit ist ein typischer Business-Prozess. IT-Provider verkaufen mehr Anwendungen und müssen demzufolge auch ein größeres Aufkommen an Service-Leistungen erbringen. Ebenso wachsen IT-nutzende Betriebe (unter anderem durch den Einsatz spezifischer IT-Lösungen) und müssen daher die Verwaltung ihrer Systemarchitektur an die Entwicklungen anpassen. In beiden Nutzungskontexten einer RMM-Software ist es wichtig, dass diese in der Lage ist, ihre Dienste auf wechselnder Basis bereitzustellen.

Die Fähigkeit, eine konsistente Qualität bei der Überwachung von IT-System zu gewährleisten, ist eine Schlüsselkomponente von Remote-Monitoring-Management-Software. Ihr solltet also darauf achten, dass die angepeilte Lösung mit einer Zunahme an Geräten oder Änderungen der Funktionen sowie deren Zusammenspiel keine Probleme hat.

Eine solch flexible Skalierbarkeit kann meistens besonders zweckdienlich erreicht werden, wenn eine RMM-Software zum Einsatz kommt, die pro Technikerplatz abgerechnet wird, anstatt die Anzahl der zum Monitoring definierten Komponenten zugrunde zu legen. So haben Techniker-Teams die Möglichkeit, ohne zusätzliche Kosten flexibel neue Bestandteile als Verwaltungs- bzw. Monitoring-Tasks hinzuzufügen.

Automatisiertes Software-Patch-Management und Updates
Eine gute RMM-Software sorgt nicht nur dafür, dass die mit ihr zu organisierenden Systeme bestens mit Updates versorgt sind. Sie leistet auch zuverlässig Aktualisierungen für sich selbst. Eventuelle Sicherheitslücken werden umgehend mit passenden Patches versehen und neue Bestimmungen finden fristgerecht Anwendung.

Dies ist zum einen natürlich sehr wichtig für die Sicherheit des Systems und der mit diesem organisierten Komponenten. Zum anderen sind somit aber auch eine Effizienzsteigerung bei der Verwaltung von IT-Ressourcen und eine langfristig konsistente Qualität im kompletten Netzwerk zu gewährleisten. Derartige Prozesse können nämlich relativ einfach automatisiert werden. Die manuelle Erledigung durch ein IT-Team bedeutet dagegen erheblich mehr Aufwand.

Was kostet Remote-Monitoring-Management-Software?

Die Preise für Remote-Monitoring-Management-Tools hängen vor allem von deren Funktionen ab. Je mehr Features enthalten sind oder hinzugebucht werden, desto teurer wird die Lösung. Weiterhin ist für die Kosten zentral mitbestimmend, wie viele User das Programm verwenden können.

RMM-Programme, die von Software-Anbietern in Verbindung mit ihren Systemen bereitgestellt werden, sind oft im Preis dieser enthalten. Es gibt auch kostenfreie externe Tools – zum Beispiel als Open-Source-RMM. Diese haben dann aber entweder nur einen geringen Funktionsumfang oder bedürfen tiefergehender Einrichtungs- und Nutzungserfahrungen.

Unternehmen, die RMM-Tools extra anschaffen, um die Möglichkeiten ihrer IT-(Service-)Teams zu erweitern, sollten mit einem monatlichen Betrag von mindestens 50 Euro rechnen. Individuell abgestimmte, funktionsreiche Lösungen können aber schnell auch mehrere hundert oder sogar über 1.000 Euro monatlich verlangen. Es gibt Programme am Markt, die ein Mal gekauft werden und dann mit mehr als 15.000 Euro zu Buche schlagen. Tatsächlich sind die meisten Preisoptionen individuell. Das heißt, eine genaue Kostenaufstellung gibt es erst bei einer Kontaktaufnahme mit dem jeweiligen Entwickler-Unternehmen und einer Eruierung der Bedarfe. Vor dem Kauf wird in der Regel eine kostenlose Testversion zur Verfügung gestellt.

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