Payment Software im Vergleich


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Der easyCredit-Ratenkauf bietet flexible Zahlungsmöglichkeiten für E-Commerce und Handel, mit Raten zwischen 200 und 10.000 € und Zahlungszeiträumen von 2 bis 60 Monaten.

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Mollie ist ein führender europäischer Payment Service Provider, der den Online-Zahlungsverkehr über eine cloudbasierte Plattform abwickelt.
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PayPal ist eine offene digitale Bezahllösung für 325 Millionen Kunden weltweit, erhältlich in 200 Märkten und unterstützt über 100 Währungen.

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Adyen ist eine Finanztechnologie-Plattform, die als Payment Gateway, Risikomanagementsystem und Acquirer fungiert.

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Klarna ist Europas bestfinanziertes Fintech, bietet schnelle, einfache und sichere offene Zahlungen, zusätzlich eigene Finanzprodukte an.

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Apple Pay ermöglicht sicheres, kontaktloses Bezahlen in Geschäften, Apps und im Web. Karteninformationen werden sicher verwahrt und nicht gespeichert.

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Amazon Pay ist eine vertraute Online-Zahlungsoption, die den Bezahlvorgang vereinfacht und Vertrauen schafft. Ideal für vielfältige Zahlungsbedürfnisse.

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Google Pay ermöglicht kontaktloses Bezahlen über Android-Geräte und schützt durch eine verschlüsselte virtuelle Kartennummer. Es unterstützt Mehrfachkarten und PayPal.
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Stripe Payments ermöglicht das weltweite Senden und Empfangen von Zahlungen über Ihre Website oder App. Ideal für Unternehmen jeder Größe.

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Payhawk ist eine Software-Lösung, die Geschäftsausgaben managt und Firmenkarten, Spesenmanagement, Accounts Payable und ERP-Integrationen kombiniert.

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Pleo ist ein Ausgabenmanagementsystem, ideal für kleine und mittelständische Unternehmen.

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Klarna Sofort ermöglicht bequeme und sichere direkte Zahlungen nach Bestellabschluss nur durch Eingabe der Online-Banking-Daten. Keine Weitergabe persönlicher Daten erforderlich.

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Smarte Rechnungsstellung & Belegverwaltung für Freelancer und kleine Unternehmen – jederzeit und überall per Browser oder App. Einfach. Sicher. WISO MeinBüro.

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Accountable ist eine Steuer- und Buchhaltungs-App für Selbstständige, die es ermöglicht, Steuern einfach und ohne Vorkenntnisse zu erledigen.
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Fynn ist die deutsche Revenue Platform für automatisiere Abrechnung, Payments, Mahnwesen und Revenue-Intelligence. Für schnellwachsende B2B Subscription & SaaS Unternehmen in DE.
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Finway automatisiert das Ausgabenmanagement und unterstützt Rechnungsverarbeitung bis zur Buchhaltung. Gezielte Zahlungswege sowie umfassende Analyse für Budgetkontrolle angeboten.

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Unzer ist ein modularer Zahlungspartner für Händler aller Größen. Es bietet internationale Zahlungsabwicklung, Kundenverhaltensanalyse, Risikomanagement und mehr.

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Computop (Nexi) Checkout ist eine schlanke All-in-One Paymentlösung für Onlineshops. Die Plattform unterstützt verschiedene Zahlungsmethoden in mehreren Währungen.

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CopeCart ist eine All-in-One-Verkaufsplattform für das Online-Verkaufen von physischen und digitalen Produkten.
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Mehr über Payment Software & Tools im Vergleich



Was ist Payment Software?

Payment Software, im Deutschen häufig als Zahlungssoftware bezeichnet, ist ein essenzieller Bestandteil moderner Zahlungsabwicklungen und Finanzmanagement-Prozesse in Unternehmen und Organisationen. Diese Art der Software bietet eine Plattform für die Verwaltung, Verarbeitung und Analyse von Transaktionen und ist zentral für den effizienten und sicheren Umgang mit Zahlungsströmen. 

Anwendungsbereiche von Payment Software

Die Bandbreite der Anwendungsbereiche von Payment Software ist breit gefächert. Hier sind einige prominente Beispiele:

  • Zahlungsabwicklung: Payment Software ermöglicht die Abwicklung einer Vielzahl von Zahlungsmethoden wie Kreditkarten, Debitkarten, elektronische Überweisungen, mobile Zahlungen und mehr. Sie unterstützt Unternehmen dabei, Zahlungen sicher, schnell und effizient zu verarbeiten.
  • Online-Zahlungen: Besonders im E-Commerce ist eine zuverlässige und benutzerfreundliche Zahlungssoftware unerlässlich. Sie ermöglicht es Kund*innen, Zahlungen einfach und sicher online durchzuführen.
  • Rechnungsstellung und Mahnwesen: Die Erstellung, Versendung und Verfolgung von Rechnungen sowie die Handhabung des Mahnwesens sind weitere wichtige Funktionen von Payment Software.
  • Automatisierung wiederkehrender Zahlungen: Für Abonnements und andere regelmäßige Zahlungen bietet Payment Software Automatisierungsfunktionen, die den Verwaltungsaufwand erheblich reduzieren.
  • Integration in andere Systeme: Die Möglichkeit zur Integration in andere betriebliche Softwarelösungen wie Buchhaltungssysteme, CRM-Software oder E-Commerce-Plattformen ist ein weiterer entscheidender Vorteil.
  • Berichterstattung und Analyse: Durch die Sammlung und Analyse von Zahlungsdaten helfen diese Systeme, die finanzielle Performance zu bewerten und informierte Entscheidungen zu treffen.

Arten von Payment Software

Zahlungsdienstleister

Zahlungsdienstleister-Software, oft als Payment Service Provider (PSP) bezeichnet, dient als Schnittstelle zwischen Händler*innen, Kund*innen und den Finanzinstitutionen, die Zahlungen abwickeln. PSPs bieten eine Plattform für die Annahme und Verarbeitung von Zahlungen über verschiedene Kanäle wie Online-Shops, mobile Anwendungen und physische Verkaufsstellen. Zu den Funktionen gehören die Akzeptanz verschiedener Zahlungsformen, die Bereitstellung von sicheren Transaktionsprozessen, die Einhaltung von regulatorischen und Compliance-Anforderungen sowie oft auch Betrugsprävention. PSP-Software kann auch zusätzliche Dienste wie Währungsumrechnung, Steuerverwaltung und sogar die Integration von Loyalitätsprogrammen anbieten.

Zahlungsmethoden

Software für Zahlungsmethoden bietet die Möglichkeit, eine breite Palette von Zahlungsarten zu akzeptieren und zu verarbeiten. Dazu gehören traditionelle Zahlungsformen wie Barzahlungen und Kreditkarten sowie moderne digitale Zahlungsformen wie E-Wallets, mobile Zahlungen und Kryptowährungen. Diese Software erleichtert es Händler*innen, eine breite Palette von Zahlungsoptionen anzubieten, und ermöglicht es Kund*innen, die für sie bequemste Methode zu wählen. Darüber hinaus kann Software für Zahlungsmethoden auch dabei helfen, die Verwaltung von Zahlungen zu rationalisieren und eine sichere Transaktionsumgebung zu schaffen.

Payment Analytics

Payment Analytics Software ist darauf ausgerichtet, Daten aus Zahlungstransaktionen zu sammeln, zu analysieren und zu visualisieren. Diese Art von Software hilft Unternehmen, Einblicke in ihre Zahlungsprozesse zu gewinnen, die finanzielle Performance zu bewerten und bessere geschäftliche Entscheidungen zu treffen. Mit Funktionen wie Echtzeit-Dashboards, Berichterstellung und vorhersagender Analyse ermöglicht Payment Analytics Software eine umfassende Sicht auf Zahlungsdaten und unterstützt die Identifizierung von Trends, Anomalien und Verbesserungsmöglichkeiten.

Payment Processing

Payment Processing Software, oder Zahlungsverarbeitungssoftware, ist darauf spezialisiert, Transaktionen effizient und sicher zu verarbeiten. Sie übernimmt die technische und finanzielle Abwicklung von Zahlungen zwischen Kund*innen, Händler*innen und Finanzinstitutionen. Wesentliche Funktionen sind die Autorisierung von Transaktionen, die Verwaltung von Chargebacks und Rückerstattungen sowie die Sicherstellung der Einhaltung von Sicherheitsstandards und regulatorischen Anforderungen. Die Fähigkeit, eine schnelle und reibungslose Zahlungsabwicklung zu gewährleisten, ist entscheidend für die Kundenzufriedenheit und den Geschäftserfolg.

Weitere Typen

Es gibt viele weitere, spezialisierte Payment Software-Lösungen für bestimmte Branchen oder Anwendungsfälle. Dazu gehören beispielsweise Abonnementverwaltungssysteme für wiederkehrende Zahlungen, mobile Zahlungsplattformen für den Point-of-Sale oder Spendenverwaltungssoftware für gemeinnützige Organisationen. Diese spezialisierten Lösungen sind darauf ausgerichtet, die spezifischen Anforderungen und Herausforderungen der jeweiligen Anwendungsgebiete zu adressieren und bieten oft eine Kombination der oben genannten Funktionen sowie zusätzliche spezialisierte Features.

Vorteile von Payment Software

Effizienzsteigerung

Durch die Automatisierung von Zahlungsprozessen, einschließlich Rechnungsstellung, Abwicklung und Berichterstattung, können Unternehmen erhebliche Zeitersparnisse und Effizienzsteigerungen erzielen. Dies ermöglicht es den Mitarbeiter*innen, sich auf andere wichtige Aufgaben zu konzentrieren, während gleichzeitig die Möglichkeit menschlicher Fehler reduziert wird.

Verbesserte Sicherheit

Payment Software bietet robuste Sicherheitsmaßnahmen zum Schutz sensibler Finanz- und Kundendaten. Durch die Einhaltung von Branchenstandards wie PCI DSS (Payment Card Industry Data Security Standard) und den Einsatz von Verschlüsselungstechnologien wird ein hohes Maß an Sicherheit gewährleistet, das für das Vertrauen von Kund*innen und die Einhaltung gesetzlicher Vorschriften unerlässlich ist.

Flexibilität und Anpassbarkeit

Zahlungssoftware ermöglicht die Akzeptanz einer Vielzahl von Zahlungsmethoden und Währungen, was besonders für Unternehmen mit internationaler Ausrichtung von Vorteil ist. Darüber hinaus können viele Zahlungssoftwarelösungen an die spezifischen Bedürfnisse und Anforderungen eines Unternehmens angepasst werden.

Verbesserte Kundenerfahrung

Durch die Bereitstellung schneller, einfacher und sicherer Zahlungsoptionen können Unternehmen die Kundenzufriedenheit und -loyalität fördern. Ein reibungsloser Zahlungsprozess ist ein wichtiger Aspekt der Kundenerfahrung, und die Fähigkeit, bevorzugte Zahlungsmethoden anzubieten, kann die Konversion und den Umsatz positiv beeinflussen.

Kostenreduzierung

Die Automatisierung und Optimierung von Zahlungsprozessen kann zu Kosteneinsparungen führen, beispielsweise durch Reduzierung von manuellen Verwaltungsarbeiten, Minimierung von Zahlungsfehlern und Reduzierung von Betrugsrisiken.

Bessere Finanzübersicht und Reporting

Mit integrierten Analyse- und Berichtsfunktionen können Unternehmen wertvolle Einblicke in ihre Finanztransaktionen gewinnen. Dies ermöglicht eine bessere Budgetplanung, Cashflow-Management und fundierte geschäftliche Entscheidungen basierend auf genauen und zeitnahen Daten.

Erleichterte Compliance und Regulierung

Die Einhaltung von Compliance-Anforderungen und regulatorischen Standards ist in der Finanzwelt von entscheidender Bedeutung. Payment Software hilft Unternehmen dabei, die Einhaltung von Gesetzen und Vorschriften zu gewährleisten, indem sie Transaktionsdaten aufzeichnet und Berichte für Prüfungs- und Compliance-Zwecke bereitstellt.

Skalierbarkeit

Da Unternehmen wachsen und sich entwickeln, benötigen sie Lösungen, die mit ihnen skalieren können. Viele Payment Software-Lösungen sind skalierbar und können erweitert werden, um zusätzliche Funktionen oder größere Transaktionsvolumina zu unterstützen.

Integration in andere Geschäftssysteme

Die Fähigkeit, sich nahtlos in andere Geschäftssysteme wie CRM (Customer Relationship Management), ERP (Enterprise Resource Planning) oder E-Commerce-Plattformen zu integrieren, ist ein weiterer wesentlicher Vorteil. Dies ermöglicht eine zentralisierte Verwaltung von Geschäftsprozessen und verbessert die operative Effizienz.

Payment Gateways: In unserem Vergleich findest Du die besten Zahlungs-Gateways – hier erhältst Du weitere wichtige Infos

Payment Gateways, auch Zahlungs-Gateways, Payment-Provider oder einfach Zahlungslösungen bzw. Bezahlsysteme genannt, übernehmen die Abwicklung von Online-Zahlungsvorgängen aller Art. Es handelt sich hierbei grundsätzlich um Softwares, die Transaktionen automatisiert verarbeiten. Vereinfacht ausgedrückt, schaffen Payment Gateways die finanzenspezifische Verbindung zwischen Kunden/Kundinnen, Zahlungsdienstleistern, Onlineshops - oder anderen Webpräsenzen, innerhalb derer Zahlungen eine zentrale Rolle spielen - und Banken.

Das sind beliebte Softwares für Zahlungsabwicklung:

Das macht gute Payment Gateways grundsätzlich aus:

  • Sie sind einfach in bestehende spezielle E-Commerce-Lösungen oder auch andere Internetpräsenzen einzubinden.
  • Sie wickeln Zahlungen von Kunden/Kundinnen über Kreditkarten, E-Wallets, wie PayPal, digitale Überweisungen, wie Klarna, und/oder andere Formen von Online-Transaktionen verlässlich ab.
  • Sie schaffen eine direkte Verbindung zwischen (E-Commerce-)Websites, einem oder sogar mehreren Zahlungsdiensten, Kunden/Kundinnen und deren Banken.
  • Sensible Kundendaten/Kundinnendaten und Zahlungsprozesse an sich werden durch Payment Gateways ausreichend verschlüsselt verarbeitet.

Was sind Payment Gateways genau und wie funktionieren sie?

Payment Gateways ermöglichen einfache Transaktionen, indem entsprechende Vorgänge und Informationen zwischen Onlineshops, deren Kunden/Kundinnen und den zugehörigen Banken automatisiert bearbeitet werden. Dabei übernehmen Payment Gateways die komplette Verarbeitung und Autorisierung von Zahlungen für Online-Einzelhändler, andere E-Business-Unternehmen oder auch Betriebe, die online und offline verkaufen. Ein typischer Prozess läuft - vereinfacht beschrieben - wie folgt ab.

  1. Bestellung: Am Anfang steht eine aufgegebene Bestellung durch den/die Kunden/Kundin. Schon an dieser Stelle sollte eine ausreichende Verschlüsselung (SSL) vorliegen, die zunächst aber nicht vom Payment Gateway zu gewährleisten ist, sondern durch den/die Website-Betreiber:in.
  2. Zahlung: Das Payment Gateway nimmt die Daten der folgenden Zahlung nun direkt vom Browser des/der Kunden/Kundin auf. Die Systeme des/der Händlers/Händlerin werden dabei vollkommen umgangen. Damit profitiert der/die E-Commerceler:in von reduzierten Compliance-Verpflichtungen, ohne den/die Kunden/Kundin vom Onlineshop wegleiten zu müssen. Die Verschlüsselung wird an dieser Stelle vom Payment Gateway übernommen.
  3. Transaktions-Einleitung: Die Daten werden nun vom Payment Gateway verarbeitet und zur Bank des/der Händlers/Händlerin weitergeleitet. Es erfolgt zum Beispiel bei einer Kreditkartenzahlung eine Übermittlung der Transaktionsinformationen an die Kartengesellschaften, wie Mastercard, Visa oder American Express. Normalerweise leitet die Gesellschaft die Transaktion daraufhin an die richtige Bank des Endkunden weiter, welche die Karte ausgegeben hat.
  4. Autorisierung: Die Bank des/der Kunden/Kundin erhält eine Autorisierungs-Anforderung. Danach werden der verfügbare Kredit oder die Lastschrift überprüft und eine Antwort mit einem Code an das Payment Gateway zurückgesendet. Der Code bestätigt die Zahlung oder beschreibt, warum die Transaktion vielleicht fehlgeschlagen ist.
  5. Autorisierungs-Benachrichtigung: Nach dem Erhalt der Antwort durch das Payment Gateway, wird diese an den Onlineshop weitergeleitet – bzw. an den:die Händler:in und den:die Karteninhaber:in. Das alles dauert bis hier nur einige Sekunden.
  6. Transaktion: Der:die Händler:in erfüllt dann die Bestellung. Es erfolgt erneut eine Kommunikation zwischen Gateway, Zahlungsdienstleister und Bank – dieses Mal jedoch, um die Autorisierung durch das Ausführen der Transaktion zu vollenden.

Der gesamte Prozess von der Genehmigung bis zur tatsächlichen Transaktion dauert in der Regel ca. drei Tage. Das Payment Gateway ist dabei genau das, was der Name vermuten lässt - ein Portal oder Tor, welches die persönlichen Informationen des/der Kunden/Kundin über einen sicheren Kanal zum Zahlungsdienstleister bzw. letztendlich zur Bank des/der Händlers/Händlerin übermittelt.

Warum sind die richtigen Payment Gateways so wichtig für den digitalen Erfolg?

Ganz egal, ob der geschäftliche Fokus zu 100 Prozent auf das E-Commerce gerichtet wird oder im Rahmen einer Multichannel-Strategie zum stationären Handel zusätzlich noch die Eröffnung eines Onlineshops erfolgen soll – entsprechende Unternehmen stehen grundsätzlich vor der großen Herausforderung, ihr Online-Geschäft in Anbetracht einer stetig wachsenden Konkurrenz möglichst profitabel zu machen. Um maximale Erfolge zu gewährleisten, sind diverse Faktoren zu berücksichtigen. Einer der wichtigsten ist laut zahlreichen Studien, dass für die jeweilige Zielgruppe passende Angebot an Zahlungsmethoden zu implementieren. Heutige Erkenntnisse belegen, dass mehr als 70 Prozent der Käufer:innen ihren Einkauf sogar abbrechen, falls das von ihnen bevorzugte Bezahlsystem nicht angeboten wird. Als Folge häufen sich sogenannte Warenkorbabbrüche. Das bedeutet, dass eine Kundin oder ein Kunde sich bereits für ein Produkt entschieden hat und kaufbereit ist, dann aber doch noch vor dem letzten Schritt der Transaktion abspringt. Ein solcher Absprung ist natürlich höchst ärgerlich. Es gilt ihn unbedingt zu vermeiden. Trotzdem ist es kaum zielführend, wahllos möglichst viele Zahlungsmethoden zu implementieren. Es sollten jedoch genau die Dienste nutzbar sein, welche die eigene Zielgruppe vorwiegend verwendet. Weiterhin ist es sehr wichtig, eine möglichst einfache Handhabung für jene zu gewährleisten. Und genau das erreichen Onlineshop-Betreiber:innen durch den Einsatz von Payment Gateways. Diese vereinen nicht selten mehrere Zahlungsdienstleister und bieten Käufern/Käuferinnen schnelle, reibungslose Zahlungen.

Welche zentralen Vorteile bieten Payment Gateways für E-Commerceler:innen?

Ein gewichtiger Vorteil von Payment Gateways wurde bereits indirekt im letzten Abschnitt angesprochen: Sie bieten Kunden/Kundinnen die Möglichkeit, Zahlungen eines gekauften Produkts oder auch einer Dienstleistung schnell, sicher und mit genau der Methode durchzuführen, die jene besonders gerne verwenden. Damit können sich Händler:innen Marktvorteile sichern bzw. konkurrenzfähig online agieren. Darüber hinaus bildet das Angebot renommierter Zahlungsdienstleister, wie PayPal oder Apple Pay, ein deutliches Seriositätsindiz für Kunden/Kundinnen. Das bedeutet - vereinfacht ausgedrückt - dass zum Beispiel Onlineshops, die PayPal im Portfolio haben, ein generell großes Vertrauen genießen und somit vorzugsweise in Anspruch genommen werden. Händler:innen haben durch die Auswahl des passenden Payment Gateways mit den richtigen Zahlungsoptionen also praktisch die Möglichkeit, ganz neue Zielgruppen zu erschließen. Bereits das bloße Angebot hinterlässt in manchen Fällen einen Eindruck von Seriosität und stärkt damit das Branding. Für Unternehmen vereinfachen Payment Gateways – insbesondere solche, die mehrere Zahlungsdienste vereinen - zudem die Übersicht aller Transaktionen. Grundsätzlich bieten derartige Lösungen einen stark reduzierten Arbeitsaufwand. Verantwortlich dafür sind insbesondere die vielen vollkommen automatisiert ablaufenden Prozesse. Zum Beispiel werden auch Mahnungen bei Bedarf ohne weiteres Zutun versendet.

Worauf gilt es bei der Auswahl eines Payment Gateways besonders zu achten?

Gute Payment Gateways bringen immer einige Basisvoraussetzungen und -funktionen mit oder sollten dies zumindest tun. Dazu zählen unter anderem eine ausreichende Verschlüsselung und eine einfache Handhabung durch Shop-Betreiber:innen wie Endkunden/Endkundinnen. Es gibt jedoch auch Features, die nicht jeder Anbieter im Portfolio hat. Wie sich die Ausstattung der einzelnen Payment Gateways aus unserem Vergleich zusammensetzt, kann hier natürlich nicht im Detail beschrieben werden. Wir möchten Dir jedoch einen kompakten Überblick verschaffen, auf welche Merkmale Du als Shop-Betreiber:in unbedingt achten solltest.

Sicherheit

Die Sicherheit ist ein integraler Bestandteil aller Payment Gateways. Bei Online-Zahlungen werden viele sensible Daten übermittelt und diese sind unbedingt vor Kriminellen zu schützen. Es gelten eine Reihe von Regeln und Sicherheitsstandards. Die gute Nachricht: Payment Gateways berücksichtigen diese Standards in der Regel vollumfänglich und sehr penibel, da sie sonst gar keine Zahlungen abwickeln dürften.

Zahlungsoptionen

Bei den Zahlungsoptionen liegen schon deutlichere Unterschiede vor als bei den Sicherheitsstandards. Manche Payment Gateways sind auf einen Dienst spezialisiert bzw. bieten nur ihre eigene Zahlungsmethode an, andere vereinen mehrere Optionen. Fehlen durch die jeweilige Zielgruppe präferierte Zahlungsmethoden, kann das zu sich häufenden Abbrüchen führen. Ein/eine Webshop-Betreiber:in kennt die eigenen Kunden/Kundinnen bzw. deren bevorzugte Zahlungsoptionen normalerweise und sollte unbedingt darauf achten, diese anzubieten.

Barrierefreiheit

Optimalerweise bieten Onlineshop-Betreiber:innen auch Menschen mit Seheinschränkungen einen reibungslosen Einkauf – nicht nur bei der Bezahlung. Payment Gateways sollten aber auch generell möglichst barrierefrei sein. Das heißt, es darf nicht zu Problemen beim Prozess der Zahlungsabwicklung kommen. Ein hakender Checkout oder eine unzuverlässige Zahlungsabwicklung wirft immer ein sehr schlechtes Licht auf das jeweilige Unternehmen und führt ebenfalls zu Abbrüchen.

Kosten

Die Gebühren für Payment Gateways unterscheiden sich zum Beispiel in puncto Setup, monatlicher fixer Kosten und/oder Zahlungen pro Transaktion. Letztere sind nicht selten variabel und abhängig vom Gesamtumsatz. Ein kostenloses Setup und/oder der Verzicht auf fixe Gebühren werden häufig durch höhere Transaktionskosten ermöglicht. Fest steht: Gute Payment Gateways kann es kaum kostenlos geben. Alleine die zahlreichen Maßnahmen, die derartige Dienstleister kontinuierlich für die Gewährung der Sicherheit ihrer Kunden und letztendlich auch deren Kunden durchführen müssen, setzen die Investition enormer Summen voraus, welche natürlich auch wieder reinkommen müssen.

Betrugsprävention

Betrugspräventionsmaßnahmen sind tatsächlich sehr wichtig, denn entsprechende kriminelle Machenschaften sind leider keine Besonderheit im Online-Handel. Allen voran rangiert der Kreditkartenbetrug. Demzufolge bieten viele Payment Gateways spezifische Features zur Betrugsprävention, wie ein Address-Verification-System (AVS) oder Card-Validation-Code (CVC).

Recurring-Payments

Abonnements sind im E-Commerce in vielen Kontexten sehr nützlich und bilden einen festen Bestandteil der Handelsform. Payment Gateways bieten deshalb häufig auch Optionen, um wiederkehrende Zahlungen abzuwickeln, die auf einem Abo basieren.

Historie

Auch über verschiedene Zahlungsoptionen hinweg sollte der gesamte Zahlungsverlauf zentral gespeichert werden. Somit ist er für zukünftige Vorgänge, wie beispielsweise die Steuer, leicht zurückzuverfolgen oder anderweitig zu nutzen.

Blacklisting

Im Zusammenhang mit nicht unerheblichen Betrugsquoten und generell mit einem möglichst reibungslosen Betrieb eines Onlineshops ist die Option zum Blacklisting bestimmter Kunden/Kundinnen sehr nützlich. Hier können manuell oder automatisiert Zahlungsverweigerer/Zahlungsverweigerinnen oder andere Problemkäufer:innen unter anderem für folgende Geschäfte ausgeschlossen werden.

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