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Finanzplanung Software & Tools im Vergleich

Finanzplanung-Software überwacht und verwaltet alle Geldflüsse eines Unternehmens. Durch das zentrale Monitoring können so alle Finanzen des Unternehmens im Blick behalten werden. Einige Finanzsoftwares können auch Verträge und/oder Aktiendepots verwalten. Mit Finanzplanungssoftwares kann, wie ihr Name bereits vermuten lässt, ein Finanzplan für das Unternehmen erstellt werden, um Liquiditätsplanung und Kapitalbedarfsplanung zu betreiben.

Für diesen Teilbereich von Finanzplanungssoftwares, auch Cash-Flow-Management genannt, gibt es auch spezialisierte Software-Lösungen. Die Liquiditätsplanung stellt sicher, dass das Unternehmen zu jederzeit über das nötige Kapital verfügt und somit seine Zahlungsfähigkeit gewährleistet ist. Zum verwalteten Kapital gehören beispielsweise das Gehalt der Mitarbeiter:innen, die Bezahlung von Lieferant:innen oder Aufträgen.

Finanzplanung-Softwares sind mit Buchhaltungssoftwares und Vertragsmanagement-Softwares verwandt und bieten teils.

Agicap

Was ist Agicap?

Agicap ist ein Tool zur Liquiditätsplanung in kleinen und mittelständischen Unternehmen. Mithilfe von Liquiditätsprognosen kann in Agicap die Liquidität für 1, 3, 6, oder 21 Monate antizipiert werden, um Entscheidungen an finanzielle Bedürfnisse anzupassen. Der Einfluss von Risiken und Krisen kann in Szenarien simuliert werden. Das Tool bietet außerdem die Möglichkeit, Liquiditätsprognosen aus der Szenarioplanung zu exportieren und für Kredit- oder Investoranfragen zu nutzen. Agicap bietet eine kostenlose Testversion an.

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FinanzGeek

FinanzGeek bietet diverse Business-Tools – von der Büro-Software über agiles Projektmanagement und Kommunikation bis hin zu Finanzen und digitaler Buchhaltung. Die FinanzGeek GmbH aus Worms bezeichnet ihr Lösungspaket als „‚digitales Schweizer Taschenmesser‘ für Gründer, junge Unternehmer und alle, die Geschäftsprozesse digital und effektiv abwickeln wollen“. Das Finanz-Tool kann sich automatisch mit den Unternehmenskonten und dem Steuerberater austauschen. Die Zahlen werden anonymisiert in der sogenannten FinanzGeek Analytics Engine ausgewertet. Schließlich gibt die Software Tipps, welche Schritte in Bezug auf die Daten sinnvoll wären. Alle Konten bzw. Cashflows sind stets im Blick und die Liquidität kann aktuell sowie für die Zukunft berechnet werden. FinanzGeek bietet eine kostenlose Version an. Bezahl-Bundles gibt es zwischen 9,99 Euro und 29,99 Euro.

COMMITLY

Was ist COMMITLY?

COMMITLY ist eine Liquiditätsplanungs-Software für Unternehmer:innen. Mit COMMITLY können Nutzer:innen Cashflows und Liquidität ihres Unternehmens planen und überwachen. Gegründet wurde COMMITLY von Finanz- und IT-Profis, die sich mit den täglichen Herausforderungen von Unternehmer:innen beschäftigt haben. Die Kernfunktion liegt auf der Erstellung und Überwachung von Forecasts. Zudem beinhaltet COMMITLY eine transparente Darstellung der Entwicklung anhand eines Dashboards. Weiterhin können Pläne für Banken oder Investor:innen erstellt und diese mit Soll-Ist-Vergleichen überwacht werden. COMMITLY ist monatlich ab 55 € erhältlich.

Board

Was ist Board?

Board ist eine Entscheidungsfindungsplattform für die Kontrolle über Geschäftsplanung und Performance. Die Plattform bietet unter anderem Lösungen für Business Intelligence, das Performance Management und Predictive Analytics für Finanzdienstleister. Mit Board kann die Rentabilitätsanalyse im gesamten Unternehmen verbessert werden. Außerdem verfügt das Tool über Budgetierungs-, Planungs- und Simulationsfunktionen sowie eine Margen- und Preisanalyse zur Verbesserung der Investmentqualität. Alle Funktionen und Datenquellen von Board können per Drag-and-Drop in einer einheitlichen Sicht dargestellt und konfiguriert werden. Board gibt es sowohl als Cloud- als auch als On-Premise-Lösung.

Tidely

Die Liquiditätsplanungs-Software Tidely lässt Unternehmen die Entwicklung ihrer Geldbestände passend zu ihrem Geschäftsmodell in Echtzeit verfolgen. Über KI-basiertes Cashflow-Forecasting können Prognosen zum verfügbaren Geld für die nächsten Tage, Wochen oder Jahre angestellt werden. Auswirkungen spezifischer Geschäftsentscheidungen auf die Liquidität sind mithilfe von Szenario-Analysen möglich. Hier können auch mehrere Szenarien miteinander verglichen werden. Weiterhin besteht Gelegenheit, individuelle Dashboards aus den relevantesten Liquiditätskennzahlen zusammenzustellen, es können Kategorien für Zahlungen angelegt werden und diverse Reporting-Optionen sind ebenfalls an Bord. Schnittstellen bestehen zu mehr als 5.000 Banken sowie zu ERPs. Die Münchener Tidely GmbH bietet ihr System kostenlos und in drei Bezahlpaketen zwischen 49 und 349 Euro monatlich an.

Adam

Adam möchte laut eigener Aussage der Sparringspartner für das Controlling von Unternehmen sein. Dafür bietet das österreichische Entwicklerunternehmen Acquedus Business Services GmbH mit seinem System einen zentralen Ort, an dem alle wichtigen Zahlen zusammenlaufen und mit wenig Aufwand in grafische Berichte verwandelt werden können. Die Lösung arbeitet die Daten automatisch auf, womit Anwender:innen schnell Chancen oder Probleme erkennen sollen. Über die reine Software hinaus bekommen Kund:innen einen persönlichen Controlling-Support. Dieser bietet unter anderem Hilfe bei der Interpretation von Zahlen, gibt Vorschläge für nützliche/erforderliche Maßnahmen und unterstützt bei Gesprächen mit der eigenen Bank oder dem Steuerberater. Diese und einige weitere Features gibt es in einer 30-tägigen kostenlosen Testversion und danach in vier Bezahl-Bundles ab 19 Euro pro Monat.

flowpilot

flowpilot verspricht als Liquiditätsmanagement-Software eine sehr gute Usability. Anwender:innen soll es in nur fünf Minuten ermöglicht werden, ihre Bankkonten und Buchhaltung anzubinden sowie umgehend 100-prozentige Transparenz zu Cashflows und Zahlungsfähigkeit zu erhalten. Als Kern-Benefits bringt der Entwickler - die flowpilot UG aus Berlin – weiterhin vor, dass mit dem System die bestehende Buchhaltung einfach analysiert, der Geldbestand beliebig in die Zukunft geplant und Szenarien angelegt werden können, um bessere Entscheidungen zu treffen. Dabei setzt das Programm an verschiedenen Stellen auf künstliche Intelligenz. Die Anwendung kann zunächst 14 Tage getestet werden und steht dann in vier unterschiedlichen Paketen ab 39 Euro monatlich zur Verfügung. Für große Unternehmen kann eine individuelle Lösung zusammengestellt werden.

WHK

Die WHK Controlling GmbH aus Hamburg bietet eine hybride Lösung für Controlling und Finanzführung im E-Commerce. Das Team übernimmt zentrale Finanzangelegenheiten für seine Kund:innen und steht zudem beratend zur Seite. Darüber hinaus bietet WHK eine Software, in der wichtige Finanzinformationen zusammenfließen und in Echtzeit verfolgt werden können. Auf Dashboards erfolgt eine aussagekräftige Auswertung sämtlicher Kennzahlen, in der Einkaufsübersicht ist der aktuelle Stand der Bestellungen einzusehen, es gibt eine Produkt- sowie Lagerdatenbank und in einem Bilanzbereich sind Vermögenswerte sowie Kapital samt Verschuldungsanteil aufgeschlüsselt. WHK stellt keine Standardpreisliste für seinen Service bereit. Auf Anfrage wird hier im Einzelfall geschaut, welche Bedarfe vorliegen, und dann individuell kalkuliert.

CFgO

CFgO fokussiert als Liquiditätsmanagement-Software digitale Unternehmen, E-Commerce und SaaS-Firmen. Das System soll auf Basis der jeweiligen Buchhaltung sowie mittels KI binnen Minuten die Cashflows analysieren und die Liquidität prompt optimieren. Neben den Kontobewegungen berücksichtigt CFgO dafür offene Forderungen, Verbindlichkeiten und Steuern. Zusätzlich zum Cashflow-Management bietet die Lösung folgende Features an: Liquiditätsplanung auf Wochenbasis, Businessplan-Integration, eine automatische Soll-/Ist-Analyse für das Controlling, individuelle KPI-Berechnungen, Next-Level-Gewinn- und Verlustrechnungen und Kostenstellenrechnungen. Die Kölner CFgO GmbH stellt ihr System entweder als Software oder als CFgO as a Service zur Verfügung. Die Preise beginnen bei 49,99 Euro pro Monat und reichen bis 1450 Euro monatlich. Ein kostenloser Test der Software ist möglich.

Helu

Was ist Helu?

Helu ist ein Finanzreporting- und Analyse-Tool, welches seinen Nutzer:innen bis zu 40% Zeit ersparen soll. Das Tool bietet einen einfachen Zugang zu DATEV-Daten und automatisiert den Zugang zur Buchhaltung. Nach jedem Daten-Upload werden Reports automatisch aktualisiert. Helu ermöglicht ein einfaches Mapping der Financial Statements, vollen Drill-Down der Konten und volle Datenintegrität. Darüber hinaus können Daten aus Excel und CVS importiert werden.

finway

Was ist finway?

Das Münchener Fintech finway vereinfacht und automatisiert die Erfassung, Verarbeitung und Analyse aller Unternehmensausgaben. Mit der Software werden alle Bereiche des Ausgabenmanagements von der Rechnungsverarbeitung über die Auslagenerstattung bis hin zur vorbereitenden Buchhaltung abgebildet. Zahlungen können durch eine Bankanbindung sowie physische und virtuelle Debitkarten flexibel abgebildet werden. Darüber hinaus liefert finway umfassende Reportings und Analysen zur Ausgaben- und Budgetkontrolle. Der Preis des Tools richtet sich nach der Anzahl der Rechnungen, die pro Monat im System verarbeitet werden. Die Pakete beginnen bei 49 Euro für bis zu 50 Rechnungen im Monat. Dabei sind alle Funktionen, unbegrenzte User:innen und virtuelle Karten inkludiert.

KUNO

Was ist KUNO?

KUNO ist eine Finanz- und Buchhaltungssoftware, die seinen User:innen die Backoffice Arbeit erleichtern und somit mehr Zeit für andere Dinge schaffen soll. Dafür stellt das Tool insgesamt vier Service Pakete zur Verfügung: Finanzen & Buchhaltung, Personalmanagement & Lohnbuchhaltung, Controlling & Reporting sowie Bewerbermanagement. Die Pakete sind dabei so gestaltet, dass sie entweder alleine verwendet oder mit anderen Paketen kombiniert werden können. Zusätzlich arbeitet KUNO mit Spezialist:innen aus den Bereichen Steuern und Wirtschaftsprüfung zusammen. Alle Dienstleistungen werden auf der KUNO-Plattform angeboten.

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Was ist Finanzplanung-Software?

Finanzplanung-Software, auch Liquiditäts-Management-, Liquiditätsplanung- oder Treasury-Management-Software genannt, hilft Unternehmen insbesondere bei der Verwaltung der Geldmittel, die für die Bezahlung von Mitarbeitern:innen, Lieferanten:innen oder Aktionären:innen benötigt werden. Diese Art von Software kann verwendet werden, um finanzielle Risiken im Zusammenhang mit der Liquidität zu organisieren. Investitionen sowie Schulden lassen sich damit überwachen und Prognosen stellen. Mithilfe von Finanzplan Software können Betriebe ihre Fähigkeit, spezifischen Zahlungsverpflichtungen nachzukommen, umfassend kontrollieren. Entsprechende Fakten haben unter Verantwortlichen in aller Regel großen Einfluss auf die Finanzstrategie der Firma.

Gute Finanzplanung Software bringt unter anderem folgende Features bzw. Vorteile mit:

  • Sie vereinfacht Cash-Management-Prozesse über mehrere Geschäftsbereiche hinweg.
  • Liquiditätsplanung Software lässt Pläne für interne und externe Geldbewegungen definieren.
  • Sie unterstützt Verantwortliche bei der Einhaltung lokaler und globaler Finanzstandards bzw. –vorschriften.
  • Sie bietet Prognosemöglichkeiten zur Identifizierung von Liquiditätstrends.
  • Sie verschafft über Dashboards und Berichte einen Überblick von Bargeldpositionen und Liquidität.
  • Sie hilft, verschiedene Arten von Risiken, wie Währungs- und Zinsschwankungen, zu managen.
  • Sie bietet eine ganzheitliche Sicht auf Risiken und Chancen im Zusammenhang mit dem Cash-Management.

Das sind beliebte Finanzplanungssoftwares

Wie funktioniert Liquiditätsplanung Software bzw. Finanzplan Software?

Software zur Finanz- und Liquiditätsplanung kann Verantwortlichen – wie es der Name leicht erahnen lässt – signifikante Unterstützung bei entsprechenden To-dos bieten. Im Finanzplan eines Unternehmens sind die zu erwartenden Erlöse den zu erwartenden Ausgaben in einer Periode gegenübergestellt. Er zielt darauf ab, den Gewinn zu ermitteln. Im Zentrum steht die Gewinn- und Verlustrechnung (GuV) für eine spezifische Periode, die sich in aller Regel in einem Geschäftsjahr zeigt. Normalerweise wird die GuV von Nebenrechnungen oder Detailplanungen begleitet, wie beispielsweise der Umsatzplanung, der Investitionsrechnung, der Finanzierungsplanung und der Personalplanung. Größere Unternehmen gliedern den Finanzplan mitunter in (Geschäfts-)Bereiche oder Kostenstellen. Es gibt teilweise auch - mehr oder weniger komplex - eine Nebenrechnung für anfallende Steuern des Ertrags. Die Planbilanz ist ebenfalls Bestandteil einer Finanzplanung. Bei all dem hilft die Finanzplanung Software durch spezifische Algorithmen bzw. Organisations-Features. Im Fokus der Liquiditätsplanung steht die Ermittlung der zukünftigen Zahlungsströme eines Unternehmens. Diese werden in einer systematischen Form gegenübergestellt. Das dies ohne Software-Unterstützung kaum effizient zu erledigen ist, muss nicht weiter erklärt werden. Der Liquiditätsplan hat zur Aufgabe, die künftigen, verfügbaren liquiden Mittel eines Unternehmens, also den Liquiditätsbestand, an einem bestimmten Tag, darzustellen. Die Liquiditätsplanung ist Aufgabe der Treasury-Abteilung. Diese Experten:innen sind verantwortlich für die Planung, die Steuerung und die Abwicklung von Zahlungsströmen. Die Informationsquellen für die Planung der Liquidität und deren Überwachung sind die Bankkonten der Firma, die in aller Regel mit der Software verknüpft werden. Ohne spezifische Annahmen der Finanzplanung kann eine umfassende Liquiditätsplanung nicht funktionieren. Beide Bereiche hängen eng zusammen, weshalb auch kaum strikt zwischen Finanzplanung Tool und Liquiditätsplanung Tool unterschieden werden kann.

Was sind nützliche Funktionen von Finanzplan Software?

  • Globale, bankübergreifende und abgestimmte Sichtbarkeit von Bargeld, Rohstoffen sowie anderen Vermögenswerten.
  • Internes, zentralisiertes Management von Banktransaktionen, einschließlich Saldeninformationen, die über Standardformate wie SWIFT oder BAI bereitgestellt werden.
  • Cash-Prognose- und Finanz-Hedging-Tools, um bessere Vorhersagen und Modelle zu erstellen.
  • Verwaltung von Derivaten, Schulden, Aktien, konzerninternen Darlehen und anderen Finanzinstrumenten, die zur Umschichtung oder Absicherung von Finanzen eingesetzt werden.
  • Analyse von Bankgebühren und Kontodetails, die mit bestehenden Plänen bestätigt und abgeglichen werden können.
  • Prozess- und Workflow-Mapping für alle relevanten operativen und finanziellen Risikofragen für die entsprechenden Regionen.
  • Zugriff auf Marktdaten zur Unterstützung von Finanzgeschäften und Cashflows.
  • Was-wäre-wenn- und prädiktive Szenarien-Testfunktionen zur Abbildung potenzieller Bewertungs- und Cashflow-Risiken.
  • Integration mit Supply-Chain und Beschaffung, wenn das Cash-Management eng mit dem Lieferanten-Management verknüpft ist.

Welche Vorteile hat ein Liquiditätsplanung Tool?

1. Produktivitätssteigerung
Ein Liquiditäts-Management-System lässt das normalerweise langwierige Zusammentragen und Verwalten von Informationen sowie manuelle Prozesse im Zahlungsverkehr effektiv in strukturierte und sogar automatisierte Bahnen lenken. Letztendlich wird die Gesamtproduktivität im Tagesgeschäft deutlich angehoben. Datenübertragungen erfolgen automatisiert, Informationen sind einfach konzernweit verfügbar und Prozesse werden standardisiert. Es gibt durch die unternehmensweite Integration und durch automatisierte Zahlungsfreigaben weniger Risiken auf interne Engpässe und Verantwortliche sind weniger abhängig von der Informationsbereitschaft einzelner Bereiche.

2. Verlässliche Echtzeitdaten
Ein Liquiditätsplanung Programm verleiht Verantwortlichen einen Überblick aller Finanzdaten und lässt Reportings auf Grundlage von Echtzeitdaten erstellen. Über die ständige Verfügbarkeit von wichtigen Informationen und entsprechende Reports können Finanzabteilungen ihre Disposition bzw. ihr Cash- und Liquiditäts-Management optimieren, wobei vergangene Cashflows sehr leicht einzubinden sind.

3. Reduzierte Fehlerquote
Finanzplanung Software ermöglicht weitgehend automatisierte Datenerfassungen und ebenso Datenüberprüfungen. Manuelle Eingaben sind kaum noch ein Thema. Dadurch werden Fehler stark reduziert.

4. Einschränkung von Bank- und Devisengebühren
Mithilfe von Finanzplan Software werden Transaktions- und FX-Gebühren sehr transparent. Somit haben Anwender:innen stets einen Überblick und gegebenenfalls die Möglichkeit, Banken zu wechseln sowie Salden abzustimmen, damit die Kosten niedrig bleiben.

5. Transparenz und Kontrolle
Mit einer Liquiditätsplanung Software erhalten Anwender:innen große Transparenz zu allen Daten und Transaktionen. Somit haben die Verantwortlichen einen kompletten Überblick wichtiger Informationen und Zahlungsbewegungen. Mit einem entsprechenden System ist zudem das Einrichten von spezifischen Kontrollmechanismen für bestimmte Tasks für alle Nutzer:innen möglich. Diese Prüfketten können – wenn gewünscht - auch die Kommunikation mit Banken und Zahlungsempfängern:innen einschließen.

6. Flexibilität
Bei den Mehrwerten einer Liquiditätsplanung Software darf nicht vergessen werde, dass sie es ermöglicht, unterschiedliche Banken und diverse Konten in einem System zu vereinen. Betriebe nutzen eine zentrale Schnittstelle für verschiedene Bankanbindungsoptionen und sind jederzeit in der Lage, einen Anbieter zu wechseln, ohne dass dabei die Produktivität gefährdet wird. Treasurer verfahren bankenunabhängig und haben absolute Kontrolle über ihre Gelder sowie alle Transaktionen.

7. Risikominimierung und Compliance
Eine Liquiditätsplanung Software optimiert das Risikomanagement schon durch die zentrale Abwicklung entsprechender Prozesse praktisch automatisch. Zudem hilft sie dabei, die geltenden Gesetze, Auflagen und Standards einzuhalten. Ist eine Finanzplan Software im Einsatz, die unternehmensweit genutzt wird, stellt man sicher, dass auch die dort vorgeschriebenen vorgaben über alle zuständigen Bereiche hinweg eingehalten werden - selbst bei Mitarbeiter:innen-Wechseln oder sogar Gesetzesänderungen.

Welche Arten von Finanzplanung Software gibt es?

Treasury-Management-Software kann in ihrer Komplexität und Funktionalität variieren. Einige Lösungen konzentrieren sich hauptsächlich auf das Cash-Management für KMUs, während andere auf das Liquiditäts-Management für große Unternehmen spezialisiert sind. Normalerweise muss diese Art von Software mit Buchhaltungs-Software und ERP-Systemen integriert werden, um die für das Liquiditäts-Management erforderlichen Finanzinformationen zu sammeln. Da die Liquidität ein wesentlicher Indikator für die finanzielle Leistungsfähigkeit eines Unternehmens ist, lassen sich Treasury-Management-Tools häufig auch mit der Corporate-Performance-Management-Software integrieren. Grundsätzlich gibt es zwei Typen von Liquiditätsplanung Software: lokale und in der Cloud gehostete Systeme.

  • Lokale Systeme, manchmal auch als installierte Liquiditätsplanung Software bezeichnet, werden entweder intern entwickelt oder von vertrauenswürdigen Drittanbietern gekauft und dann auf lokalen Servern installiert. Diese Option bietet eine größere Kontrolle über Funktionen und Sicherheitsprotokolle, da das System ausschließlich vom eigenen Unternehmen genutzt wird. Der Nachteil? Unternehmen mit solchen Individuallösungen benötigen einen hervorragenden Support von Drittseite oder qualifizierte IT-Experten:innen vor Ort, um sicherzustellen, dass das jeweilige System langfristig ordnungsgemäß funktioniert.
  • Cloud-basierte Lösungen sind die andere Option. Diese Software-as-a-Service-Implementierungen (SaaS) bieten eine Reihe von Vorteilen, wie beispielsweise eine schnelle Einsetzbarkeit, hohe Verfügbarkeit und integrierte Provider-Sicherheit. Für Unternehmen, die keine Bedenken haben, ihre Finanzdaten aus der Hand zu geben, bilden sie oftmals die optimale Lösung.

Worauf sollte ich bei der Auswahl einer Finanzplanung Software achten?

Für viele Unternehmer:innen, Selbstständige, Controller:innen oder Buchhalter:innen ist die Nutzung einer professionellen Liquiditätsplanung Software ein Muss, um hinreichende Effizienz in spezifischen Finanzvorgängen zu gewährleisten. Alle stehen dabei zunächst vor folgender Frage: Welche ist die wirklich am besten für meine Bedarfe geeignete Finanzplan Software? Eine individuell entwickelte Lösung bietet natürlich immer die besten Voraussetzungen. Wer eine solche nicht erstellen lassen kann oder möchte, hat die Qual der Wahl unter einer nahezu unüberschaubaren Zahl von Anwendungen mit unterschiedlich komplexer Ausrichtung. Um hier die für den eigenen Betrieb optimale Lösung ausmachen zu können, ist es wichtig, systematisch vorzugehen. Wer klar definiert, was überhaupt gebraucht wird, sprich welcher Leistungsumfang notwendig ist, kommt der perfekten Liquiditätsplanung Software schon sehr nahe. Folgende Fragen sollten in diesem Zusammenhang beantwortet werden:

  • Welche Intervalle sind für Plan- und Istdaten wichtig?
  • Soll eine Verknüpfung zu anderer Software hergestellt werden – und wenn ja, zu welcher?
  • Muss die Liquiditätsplanung Software mehrplatzfähig sein?
  • Sind Zugriffsrechte wichtig?
  • Welche gesetzlichen Anforderungen müssen erfüllt werden – kann die angepeilte Software dies leisten, beispielsweise in Sachen Datenschutz (DSGVO)?
  • Ist eine Beratung und Einführung gewünscht/erforderlich?
  • Welche Art von Langzeit-Support wird gewünscht.
  • Soll die Lösung die Möglichkeit bieten, Simulationen zu erstellen?
  • Muss die Finanzplanung Software eventuell erweiterbar sein?
  • Was darf das System kosten?