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Marktsegment

Graphic Design Software & Tools im Vergleich

Unternehmen und Selbstständige setzen Grafikdesign-Softwares ein, um Grafiken zu erstellen oder zu bearbeiten. Zur Kategorie der Grafikdesign-Softwares gehören Layout- und Desktop-Publishing-Softwares, Vektorgrafikprogramme, Zeichenprogramme und Flipbook-Softwares. 

Mit Layout- und Desktop-Publishing-Softwares lassen sich Layouts von Text- und Mediendateien für die Veröffentlichung in gedruckter und digitaler Form, wie Zeitschriften, Zeitungen, Broschüren, E-Books, Blogs und weiteren Online-Publikationen, erstellen.

Ähnlich wie mit Desktop-Publishing-Tools können mit Flipbook-Softwares digitale Publikationen gestaltet werden, welche sich, ähnlich wie eine physische Publikation, blättern lassen. 

Mit Vektorgrafikprogrammen können Nutzer/*innen computergenerierte Bilder und Vektorgrafiken mittels geometrischer und mathematischer Befehle erstellen und bearbeiten. Vektorgrafiken lassen sich unendlich skalieren, ohne Qualität zu verlieren.

In Zeichenprogrammen hingegen erstellen Nutzer/*innen Zeichnungen und Grafiken mithilfe digitalen Zeichenwerkzeugen sowie Klicks und Strichen.

Meist werden Grafikdesign-Softwares von Grafikdesigner/innen, Layouter/innen, Illustrator/innen und ähnlichen Berufsgruppen verwendet. Aber auch Social-Media-Manager/innen nutzen diese Softwares, um Grafiken zu erstellen. Grafikdesign-Tools sind mit Fotobearbeitungsprogrammen verwandt; der größte Unterschied liegt aber darin, dass erstere auf die Erstellung und Bearbeitung von Grafiken und letztere auf die Nachbearbeitung von Fotos spezialisiert sind.

Um sich als Grafikdesign-Software zu qualifizieren, muss die Lösung:

  • Teil einer der oben genannten Software-Kategorien sein (Layout- und Desktop-Publishing-Software, Flipbook-Software, Vektorgrafikprogramm oder Zeichenprogramm)

Canva Pro

Was ist Canva Pro?

Canva beschreibt sich selbst als webbasiertes Design Programm, mit dem schnell und einfach professionelle Grafiken, wie bspw. Werbeanzeigen, Visuals für Social Media Posts oder Präsentationen erstellt werden können. Im Gegensatz zur klassischer Design Software, wirbt die Software damit, dass keine Design Kentnisse benötigt werden. Außerdem stellt das Tool zahlreiche Templates zur Inspiration zur Verfügung. Die Bezahlversion "Canva Pro" bietet Nutzer:innen unter anderem über 60 Millionen Bilder, 1000 Schriftarten, Speicherung der Markenunterlagen sowie 100 GB Speicherplatz. Die Pro Version kostet 109,99 € pro Jahr, Canva bietet jedoch auch eine kostenlose Version an.

Adobe Photoshop

Was ist Adobe Photoshop?

Adobe Photoshop gehört zur Adobe Creative Cloud und spezialisiert sich auf die Bearbeitung und Optimierung von Fotodateien. Funktionen wie die Auswahl-Tools für bestimmte Bildbereiche, Retusche-Tools, Maskierungen oder das Einfügen von Texten stehen in Photoshop bereit. Weiterhin helfen die Anpassungs-Werkzeuge in den Bereichen Belichtung und Farbsättigung sowie Pinsel- und Airbrushwerkzeuge individuelle Bilder zu gestalten. Das Tool kann für sich ab 23,79 € pro Monat oder gemeinsam mit weiteren Funktionen im Paket abonniert werden. Eine kostenlose Testversion steht auf der Website der Software bereit.

Adobe InDesign

Was ist Adobe InDesign?

Adobe InDesign ist eine Layoutbearbeitungs-Software. Mit der Software können digitale und Print-Medien gestalten und bearbeiten werden. Layout-Vorlagen lassen sich nach den eigenen Wünschen anpassen. Dabei können Videos, Grafiken, Bilder, Animationen und Audio-Dateien eingefügt werden. Die Software lässt sich mit Adobe-Creative-Cloud und Experience-Manager verknüpfen, um Medien projektübergreifend zu nutzen. Die fertigen Dateien können in jedem beliebigen Format ausgegeben werden. Es gibt eine kostenlose Probephase für 7 Tage, danach ist die Software ab 23,79 € im Monat oder als Teil der gesamten Adobe Creative Cloud erhältlich.

GIMP

Was ist GIMP?

Gimp ist eine kostenlose Photo-Editing-Software zur Bearbeitung von Bildern sowie zur Erstellung von grafischen Designelementen. Der Open-Source-Editor ist dabei plattformübergreifend und kompatibel mit weiteren Softwares und Plugins. Die Bearbeitung von Fotos wird durch Features wie der Retusche, Farb-Managment-Funktionen sowie diversen Filtern unterstützt. Weiterhin können mit dem Tool Symbole und Mockups erstellt werden. Auch das Duplizieren, Ausschneiden oder Bearbeiten ausgewählter Elemente gehört zu den Werkzeugen von GIMP.

Affinity Photo

Was ist Affinity Photo?

Affinity Photo ist eine Software zur Fotobearbeitung und Retusche. Dabei können mehrere Ebenen angelegt und bearbeitet werden. Zu den Funktionen von Affintiy Photo gehören beispielsweise die RAW-Bearbeitung, HDR-Kombination, die Montage von Panoramabildern oder die Bearbeitung von 360°-Bildern. Aber auch digitales Malen und die Anpassung und Optimierung des Bildes an sich ist durch unterschiedliche Werkzeuge möglich. Die App kann sowohl für Mac, als auch für Windows Systeme bei einem Preis von 54,99 € heruntergeladen werden.

Sketch

Was ist Sketch?

Sketch ist ein Vektorgrafik-Editor für macOS. Der Fokus von Sketch liegt auf dem User Interface- und dem User-Experience-Design von Websites und mobilen Apps. Die entworfenen Dateien werden in einem eigenen .sketch-Dateiformat gespeichert. Bearbeitet und gespeicherte Dateien von Sketch können in Adobe Illustrator, Adobe Photoshop und anderen Programmen geöffnet und bearbeitet werden. Das Programm ist kostenlos nutzbar. Für Organisationen mit erweiterten Anforderungen, kann auf der Website mit den Hersteller:innen in Kontakt getreten werden, um genauer Preise und Pakete zu bekommen.

Adobe Express

Was ist Adobe Express?

Adobe Express ist eine Software zur Bearbeitung von Grafiken und Bildern für Soical-Media-Posts, zur Erstellung von Logos oder anderen kreativen Projekten. Das Tool bietet zahlreiche Templates für die Umsetzung von Designs. Adobe Creative Cloud Express ist sowohl für das Web, als auch für Smartphones oder Tablets kompatibel. Dabei kann auf die lizenzfreie Foto-Collection von Adobe, sowie auf deren Schriftbibliothek für unterschiedliche Fonts zurückgegriffen werden. Um die Zusammenarbeit im Team zu verbessern, bietet die Software die Option des Filesharings an. Adobe Express ist Teil der Adobe Creative Cloud.

Procreate®

Was ist Procreate?

Procreate ist eine Zeichensoftware, die speziell für das iPad entwickelt wurde. Sie bietet eine Vielzahl an Pinseln und Werkzeugen, mit denen Nutzer:innen realistische oder abstrakte Kunstwerke erschaffen können. Zu den Features gehören unter anderem Zeichen- und Malwerkzeuge, Layers und Masking-Funktionen sowie ein integrierter Image-Editor. Procreate ist sowohl für Einsteiger:innen als auch für professionelle Künstler:innen geeignet und bietet diverse Möglichkeiten zum Erstellen von Bildern. Das Tool ist im App-Store für $ 9,99 erhältlich.

Microsoft Publisher

Was ist Microsoft Publisher?

Microsoft Publisher ist eine Desktop-Publishing-Software, die es Nutzer:innen ermöglicht, professionelle Dokumente und Publikationen zu erstellen. Publisher bietet eine Vielzahl an Vorlagen für verschiedene Arten von Publikationen wie Flyer, Broschüren und Newsletter. Nutzer:innen können ebenfalls eigene Designs erstellen oder Bilder und Cliparts hinzufügen, um Publikationen noch attraktiver zu gestalten. Publisher ist sowohl für Windows- als auch für Mac-Computer verfügbar und kann über die Microsoft Website heruntergeladen werden. Die Software bietet eine Testversion für 30 Tage. Im Anschluss kann das Tool ab 5,10 € pro Benutzer:in im Monat mit Microsoft 365 Business Basic erworben werden.

CorelDRAW

Was ist CorelDRAW?

CorelDRAW ist ein Photo-Editing-Tool mit Fokus auf Vektorillustrationen, Layout, Bildbearbeitung und Typografie. Mit den Vektorillustrations-Werkzeugen können durch Linien, Formen und Effekte komplette Bilder erstellt werden. Ebenso stehen Typografie-Tools, sowie Seitenlayouts zur Gestaltung von Broschüren oder anderen Dokumenten zur Verfügung. CorelDRAW bietet außerdem standardisierte Bildbearbeitungs-Features, wie Ton- und Farbanpassungen oder das Arbeiten in Ebenen an. Die Software kann als Monats- oder Jahresabonnement sowie als einmaliger Kauf für Windows und Mac Systeme erworben werden. Eine 15-Tage-Testversion befindet sich auf der Internetseite des Anbieters.

Foxit PDF Editor

Was ist Foxit PDF Editor?

Foxit PDF Editor ist ein Tool zur Erstellung, Bearbeitung und Konvertierung von PDF-Dokumenten. Es bietet eine Vielzahl an nützlichen Funktionen wie die Möglichkeit, Text und Bilder hinzuzufügen oder zu bearbeiten, Seiten hinzuzufügen oder zu entfernen sowie Dokumente in andere Formate wie Word oder Excel zu konvertieren. Mit Foxit PDF Editor können schnell und einfach PDF-Dokumente erstellt und bearbeitet werden. Das Tool ist sowohl für Windows- als auch für Mac-Computer verfügbar. Das Tool kann kostenlos getestet werden.

VistaCreate

Was ist VistaCreate?

VistaCreate ist eine kostenlose Design-Software, die es Nutzer:innen ermöglicht, professionell aussehende Designs für die eigene Website zu erstellen. Die Software bietet eine Vielzahl von Vorlagen und Funktionen. Unter anderem können Posts für diverse Plattformen, Thumbnails, Videos oder Grafiken erstellt werden. Zu den Funktionen gehören das Hinzufügen von Text, Formen, Bildern und Filtern sowie individuell erstellbare Markenkits. Das Tool bietet eine kostenlose Starter-Version sowie eine Pro-Variante für 10 € im Monat an.

Renderforest

Was ist Renderforest?

Renderforest bietet Online-Branding-Tools, um qualitativ hochwertige Videos, Logos, Grafiken, Mockups und Websites zu erstellen. Videovorlagen in verschiedenen Kategorien, die von Intros und Musikvisualisierungen bis hin zu erklärenden Animationen und Werbevideos reichen, sind im Tool vorhanden. Renderforest stellt anpassbare Szenen für die Erstellung von Videos zur Verfügung. Produkt-Mockups können mit Mockup-Vorlagen und einer Auswahl von Layouts erstellt werden. Renderforest bietet dazu verschiedene Mockup-Kategorien und Pakete an. Anpassbare Website-Vorlagen, können ebenso im Renderforest Website Builder erhalten werden. Dazu bietet Renderforest kostenlose Subdomains an. In jedem Bereich können Vorschauen der Designs auf verschiedenen Produkten erhalten werden. Renderforest ist mit 300 MB Speicherplatz kostenlos nutzbar. Die Kosten starten im Lite Paket mit 10 GB Speicherplatz bei 6,99 Euro im Monat.

Inkscape

Was ist Inkscape?

Inkscape ist ein kostenloses Open-Source-Zeichenprogramm, welches zahlreiche Werkzeuge und verschiedene Formen, Texte, Markierungen, Pfade und Transparenzeffekte bietet. Das Programm ist kompatibel mit dem freien, speziell für Webgrafiken entwickelten SVG-Format, kann aber auch EPS-, Postscript-, JPG-, PNG-, BMP- oder TIF-Bilder importieren und nach PNG oder anderen vektorbasierten Formaten exportieren. Außerdem unterstützt das Tool auch pfadgebundene Texte, objektumfließenden Text, komplexe Pfadoperationen, Bitmaptracing, Creative-Commons-Metadaten, Knotenbearbeitung, Ebenen, direkte XML-Bearbeitung und einiges mehr. Dadurch eignet es sich vor allem zum Erstellen von Logos, Poster, Banner und technischen Zeichnungen.

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Grafikdesign-Software-Definition: Was ist ein Design-Programm?

Grafikdesign-Software kann viel mehr, als „nur“ Bilder bearbeiten. Zwar ist die einfache Bildbearbeitung mit derartigen Programmen ebenfalls möglich, sie fokussieren aber in erster Linie die komplette Erstellung von grafischen Kommunikations- bzw. Marketing- und Werbemitteln. Dazu zählen Inhalte für Websites, wie Infografiken und andere Bildelemente, aber auch Plakate, Prospekte, Anzeigen und weitere analoge Mittel der Kundengewinnung und –bindung.

Ein Grafikprogramm ist für entsprechende Profis so etwas wie der verlängerte Arm ihrer Designfähigkeiten. Sie müssen die Ideen einbringen, wissen, was geht, und einen Überblick haben, was im jeweiligen Kontext funktioniert oder was eher nicht. Die Werkzeuge, um aus solchen und weiteren Inputs bzw. Erfahrungen ein optimales Ergebnis zu gestalten, liefert das jeweils genutzte Designer-Programm. Grafikdesignprofis nutzen ihre Lieblingslösung wie eine zweite Sprache. Ohne die Software können sie ihre Arbeit kaum erledigen.

Es gibt aber auch Software für Grafikdesign, die speziell auf Design-Laien zugeschnitten ist. Solche Gestaltungsprogramme lassen dann mit relativ wenig Aufwand Grafiken, Layouts etc. kreieren. Sie sind aber natürlich deutlich weniger flexibel. Häufig arbeiten sie ausschließlich auf Basis bestimmter Vorlagen und Muster. Professionelle Grafikdesign-Programme lassen ihre Nutzer/*innen hingegen komplett freie Hand.

Weshalb sollten Unternehmen ein Grafikdesign-Programm einsetzen?

Herausragende visuelle Marketing- und Werbemittel fallen auf, überzeugen, bleiben lange in den Köpfen ihrer Betrachter/*innen, vermitteln Professionalität sowie Kreativität und können noch sehr viel mehr. Zudem sind sie in fast allen Kanälen, in denen für Unternehmen die Chance besteht, auf sich aufmerksam zu machen, strategisch vorteilhaft einsetzbar.

Tatsächlich reagieren viele Menschen deutlich besser auf visuelle oder visuell ergänzte Informationen als auf reinen Text. Die Bereitschaft, sich mit einzelnen Fakten oder Produkten auseinanderzusetzen, steigt um satte 80 Prozent, wenn diese visuell unterstützt werden.

Dass jedes Business auf grafische Kommunikationselemente setzen sollte, steht schon damit praktisch außer Frage. Um entsprechend vorteilhafte Designs zu erstellen, die alle jeweils möglichen Potenziale abdecken, bedarf es eines guten Grafikdesign-Tools. Mit anfängerfreundlichen Lösungen können Firmen bzw. Verantwortliche sogar ohne breitere Grafikdesignkenntnisse zu zweckdienlichen Ergebnissen gelangen.

Bei professionellen Grafikdesigner/*innen sieht die Ausgangslage noch einmal anders aus: Sie können ihrer Arbeit ohne eine gute Grafik-Software gar nicht mehr nachgehen. Für sie sind solche Programme ganz zentrale Arbeitswerkzeuge. Sie bieten ihnen das nötige Toolkit, um ihre täglichen To-dos zu erledigen und sind zudem ein wichtiger Effizienzfaktor. Denn nur über die Workflows einer spezifischen Gestaltung-Software könne sie ihre vielen Aufgaben überhaupt schaffen.

Wie funktioniert Design-Software für Grafiken und Bilder?

Der Markt der Grafikdesign-Software ist groß. Es gibt vielfältige Tool-Typen für unterschiedliche Einsatzschwerpunkte und mit verschiedenen Funktionen. Außerdem ist natürlich zwischen Profiprogrammen und Software für Laien zu segmentieren.

Alle diese Systeme haben das Ziel, beeindruckende, überzeugende und nachhaltig wirkende visuelle Mittel zu erstellen.

Wie das im Einzelnen funktioniert, wird hier gezeigt. Die (natürlich stark vereinfachten Schritte) beziehen sich auf eine typische Lösung für Fortgeschrittene. Die Vorgehensweise ist aber auch bei Grafikprogrammen für Laien ähnlich.

  1. Ein neues Dokument erstellen: Alles beginnt meistens mit der Erstellung eines neuen Dokuments. Designer/*innen können hier entweder eine Vorlage auswählen oder die Eigenschaften manuell anpassen. Das Dokument und dessen Arbeitsbereich bildet praktisch die Basis für das folgende Design.

  2. Benötigte Assets einbringen: Im Arbeitsbereich werden sämtliche Elemente angezeigt oder organisiert, an denen gerade gearbeitet wird. Häufig gibt es bereits gewisse fertige Komponenten, wie Layouts, Textfelder und Fotos, die nun einzubringen sind. Je nach der Anzahl der Projekte, die gleichzeitig umgesetzt werden, kann es mehrere Registerkarten von Arbeitsbereichen geben.

  3. Grundlegende Werkzeuge überblicken und nutzen: Bevor das Design in der Praxis erfolgt, gilt es natürlich erst einmal zu schauen, was wie geht. Professionelle Grafikdesign-Programme liefern sehr umfangreiche und komplexe Tool-Sammlungen und zudem vorgefertigte Designelemente. Diese werden jetzt dazu verwendet, um aus den Assets ein für den jeweiligen Kontext optimales Design zu erstellen. Sehr einfache Lösungen liefern Vorlagen für unterschiedliche Einsatzzwecke, die praktisch nur noch ausgefüllt werden müssen.

  4. Fertiges Design speichern: Je nachdem, für welchen Zweck das jeweilige Design gedacht ist, können Nutzer/*innen von Programmen für Grafiken unterschiedliche Speicherformate wählen. Manch eine Software bringt erweiterte Datei-Management- und Publikationswerkzeuge mit. Bei einem guten Grafikprogramm können die Entwürfe nach dem Speichern und einem erneuten Öffnen direkt weiterbearbeitet werden. Die einzelnen Elemente bleiben flexibel.

Welche Vor- und Nachteile bietet Grafiker-Software?

Mit einer leistungsfähigen Grafikdesign-Software können Designer/*innen visuell beeindruckende und verkaufende Grafiken oder Bilder erstellen. Das alleine ist schon ein großer Vorteil. Mit der Nutzung entsprechender Lösungen gehen aber noch deutlich mehr Benefits einher.

  • Flexibilität: Grafikdesign-Programme gibt es für unterschiedlichste Anwendungsbereiche – von relativ einfacher Zeichen-Software bis hin zu umfangreichen Suiten für Online-Zwecke oder Publishing in physischen Medien. Zudem bieten die besten Lösungen echten Profis die Chance, vollkommen frei visuell beeindruckende Bilder und Grafiken zu schaffen. Jedoch ermöglicht es Grafikdesign-Software für Laien „jedem“, hilfreiche visuelle Kommunikationsmittel zu erstellen (selbstverständlich in begrenztem Umfang).

  • Kosteneffizienz: Neben kostenpflichtigen Tools, die ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis bieten, gibt es sogar manch sehr mächtige Designer-Software kostenlos. Entsprechende Lösungen sind dann aber nicht unbedingt für absolute Anfänger/*innen geeignet.

  • Markenbildung: Grafikdesign-Tools helfen Unternehmen zentral bei der Aufrechterhaltung ihrer Markenpositionierung. Mit ihnen lassen sich schnell Logos und andere wichtige Corporate-Design-Elemente in Marketing- oder Werbematerialien einbetten. Benutzer/*innen können Vorlagen in der Software speichern, die dann jedes Mal verwendet werden, um die Konsistenz von Bildgrößen, Layouts etc. zu wahren.

  • Erhöhtes Engagement: Qualitativ hochwertiges
    Bildmaterial, das mithilfe von Grafikdesign-Software erstellt wird, trägt zur Steigerung der Markenbindung bei. Entsprechende Elemente helfen dabei, die Botschaft an das Publikum deutlicher und nachhaltiger zu vermitteln.

  • Zeitersparnis: Der Einsatz von Grafikdesign-Software spart viel Zeit. Gerade professionelle Grafikdesigner/*innen können ihren Arbeitsalltag kaum ohne die vielfältigen Features einer guten Grafiker-Software erledigen. Sie erstellen damit manchmal in Minuten große Mengen an visuellem Content, der schließlich sogar sofort hochgeladen bzw. verteilt werden kann. Für Laien bedeutet die Nutzung eines Programms für Designs vor allem deshalb eine erhebliche Zeitersparnis, da sie sich über dieses den Weg zum Profi sparen können.

  • Maximale Bearbeitungseffizienz: Durch die Nutzung von Algorithmen mit künstlicher Intelligenz zur sofortigen Bearbeitung von Layouts, Fotos etc. wird das gewünschte visuelle Material besonders einfach erstellt. Manche Grafikdesign-Software lässt die Entwürfe sogar direkt veröffentlichen bzw. zur Weiterverarbeitung übergeben.

Wie sieht es mit Nachteilen aus? Haben Grafikdesign-Softwares überhaupt welche? Gemeinhin gibt es keine drastische Kehrseite, wenn es um die Verwendung von Designer-Software geht. Immerhin können aber gewisse Schwierigkeiten aufkommen. Diese beziehen sich in erster Linie auf den Umgang mit Programmen für Design-Laien.

  • Komplexität: Grafikdesign-Programme können sehr viele und sehr mächtige Tools mitbringen. Dadurch werden sie natürlich relativ komplex - zumindest für Anfänger/innen. Wer ein System wählt, das nicht seinem Erfahrungsgrad entspricht, wird durch die Lösung kaum Vorteile erzielen können. Die meisten Unternehmen, die grafische Software entwickeln, richten sich nur an erfahrene Benutzer/innen. Laien müssen dann mit einer solchen Lösung Stunden verbringen, um einfache Techniken zu erlernen und dafür noch viel Geld ausgeben.

  • Beschränkungen: Grafikprogramme können vieles, aber sie haben nicht die Intelligenz, reale Situationen zu verstehen. Sie können nicht auf der Grundlage von Strategien und Verhaltensmustern selbstständig eine hilfreiche visuelle Kommunikation erreichen. Ihre Nutzer/*innen müssen das nötige Know-how mitbringen, um wirklich die am besten passenden Designs für die eigene Zielgruppe zu erstellen. Ist entsprechendes Wissen nicht vorhanden, können Verantwortliche selbst mit einer noch so guten Software niemals die Ergebnisse erzielen, die ihnen das meiste Erfolgspotenzial bringen.

Beste Grafikdesign-Software finden: Wie wählt man das passende Programm zum Designen aus?

Es ist natürlich unmöglich, das eine generell beste Grafikprogramm zu benennen. Die beste Lösung ist immer die Software, die für den jeweiligen Anwendungszweck ideale Tools mitbringt.

Bestimmte Programme für spezifische Aufgaben sind normalerweise tatsächlich besser für diese geeignet. Daher sollten Interessierte ganz an der Basis schauen, wofür sie das Designer-Programm überhaupt benötigen und sich dann zunächst unter den Lösungen für den jeweiligen Anwendungsbereich umsehen.

Danach gilt es insbesondere die folgenden Punkte zu berücksichtigen. Die an dieser Stelle aufgeführten Auswahlkriterien betreffend sowohl Profis als auch Laien.

1. Benutzerfreundlichkeit
Wie bei jeder anderen Software ist auch bei der Verwendung eines Design-Programms eine gewisse Lernkurve zu erwarten.

Nehmen wir an, Anwender/innen sind ganz neu auf diesem Gebiet: In diesem Fall ist es besonders wichtig, dass die gewählte Plattform es ihren Nutzer/innen so einfach wie möglich macht, die Bildbearbeitungs- und Illustrationswerkzeuge zu nutzen. Im Profikontext sollte die Usability der Lösung möglichst an den gängigen Workflows ausgerichtet oder aktiv auszurichten sein.

Interessierte müssen immer auf eine einfache und intuitive Benutzeroberfläche achten. Je weniger Erfahrung vorhanden ist, desto wichtiger sind zudem Dokumentationen und Tutorials, die den Einstieg in das Programm erleichtern.

2. Vorlagen
Die Erstellung von guten, hilfreichen Grafikdesigns erfordert in der Regel einiges an Zeit und Talent. Beide Aspekte können durch eine Auswahl an vorgefertigten Vorlagen, auf denen man unterschiedliche Designs aufbauen kann, erheblich optimiert werden. 

Laien können so idealerweise Schritt für Schritt zu einem angemessenen Ergebnis kommen und Profis sparen viel Zeit. Für letztere besteht natürlich die Möglichkeit, die Templates sehr kleinteilig zu modifizieren und so individuelle Entwürfe zu produzieren.

3. Effekte
Die beste Grafikdesign-Software auf dem Markt verfügt in den meisten Fällen über grundlegende Werkzeuge zur Erstellung aussagekräftiger Effekte. Einige Anbieter übertreffen andere, indem sie fortgeschrittene Bearbeitungsfunktionen bereitstellen.

Es gilt allerdings: Besser ein System wählen, dass den eigenen Erfahrungen entspricht, anstatt eine Lösung, die zwar sehr mächtig ist, aber aufgrund fehlenden Know-hows gar nicht komplett ausgenutzt werden kann!

4. Werkzeuge für die Illustration
Wer viel mit Grafiken, Farbverläufen und Formen arbeitet, sollte auf die richtigen Illustrationswerkzeuge achten. Vektorpinsel und Stiftwerkzeug sind Standard. Außergewöhnliche und damit besonders effektive Designs benötigen in aller Regel aber deutlich mehr.

Die gewählte Software sollte es ermöglichen, alle Aufgaben mit wenig Aufwand zu erledigen und letztlich qualitativ hochwertige Ergebnisse zu erzielen. Dabei ist wieder genau auf den Erfahrungsgrad zu achten. Unerfahrene Nutzer/innen brauchen wahrscheinlich mehr Unterstützung durch die Software als Expert/innen.

5. Datenbank
Wenn die Assets für jedes Designprojekt in unterschiedlichen Datenbanken gespeichert werden, kann sich das negativ auf die Produktivität und Effektivität auswirken. Gute Grafikdesign-Software hilft Nutzer/*innen dabei, alles Benötigte effizient zu speichern, schnell zu finden und effektiv zu bearbeiten.

Eine entsprechende Datenbank sollte typische Ordner und Kategorisierugswerkzeuge mitbringen. Alle Verantwortlichen haben so prompt die benötigten Assets parat. Das führt zu schnelleren Prozessen und nicht zuletzt zu weniger Fehlern.

6. Anpassbarer Arbeitsbereich
Dieser Aspekt führt die Benutzerfreundlichkeit ein Stückchen weitere. Gerade Profis, die feste, etablierte Workflows verfolgen, benötigen nicht nur alle Werkzeuge, die für die Erstellung einzigartiger Designs erforderlich sind.

Sie müssen diese auch in ihrem Arbeitsbereich so einrichten können, dass sie für sie sinnvoll sind.  Die Arbeitsbereiche unterscheiden sich von einer Software zur anderen mitunter stark. Die beste Grafikdesignlösung ermöglicht es, genau die Features prominent und in spezifischer Reihenfolge zu positionieren, die man am häufigsten braucht. 

7. Tools für die Zusammenarbeit
Die Verwendung altmodischer Methoden für die gemeinsame Nutzung von Dateien führt unweigerlich zu Problemen mit verlorenen Informationen, Revisionsverfolgungen und einer Vielzahl anderer Schwierigkeiten. 

Durch eine zentrale Datenbank werden bereits viele dieser Herausforderungen abgemindert. Ideal ist es jedoch, wenn die Grafikdesign-Software zudem Tools für die direkte Zusammenarbeit mitbringt. Das können zum Beispiel bestimmte Räume für die Bewertung und Kommentierung von Entwürfen, Chats und Freigaberegeln sein.

8. Druckfunktionen
Je nachdem, ob Designs häufiger in physische Medien übertragen werden sollen, ist es mehr oder weniger sinnvoll, auf Druckfunktionen zu achten. Mit letzteren Features ist es möglich, ein fertiges Werk für den Druck vorzubereiten und es unmittelbar an bestimmte Druckdienste weiterzuleiten. 

Eine bedeutungsvolle Druckfunktion ist die Druckvorstufenunterstützung. Entsprechende Features stellen automatisch sicher, dass es keine Fehler gibt, bevor das fertige Projekt an die Druckerei geht.

9. Importieren und Exportieren von Dateien
Unterschiedliche Kanäle, Medien und Geräte benötigen spezifische Dateiformate, damit sie visuelle Inhalte optimal darstellen können. Wer beabsichtigt, verschiedene Formate zu nutzen, muss sicherstellen, dass die jeweilige Lösung kompatibel ist. 

Es gilt sich also zu vergewissern, dass die gewählte Software die Dateien unterstützt, die man üblicherweise für Projekte verwendet. Das betrifft natürlich nicht nur den Export – auch im Import muss für eine entsprechende Kompatibilität gesorgt werden.

Was kostet ein gutes Grafikprogramm?

Grafikdesign-Software ist in einer sehr breiten Preisspanne erhältlich. Versierte Designer/innen können schon hervorragende Ergebnisse erzielen, wenn sie ein *Design-Programm kostenlos** verwenden. Kostenlose Design-Programme bringen tatsächlich mitunter sehr viele, mächtige Features mit. Deren Nutzung ist bei Freeware für Grafikdesign aber meistens mit mehr Arbeit verbunden als bei nicht kostenloser Design-Software.

Die Big Player der Branche bieten heute zahlreiche Automatisierungen und KI-Features für unterschiedlichste Zwecke. Wer nach einem solchen Programm Ausschau hält, muss schnell 50 bis 150 Euro monatlich an Kosten kalkulieren. Einstiegslösungen für erweiterte Anforderungen gibt es aber auch bereits für um die 30 Euro im Monat.

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