Tech Stack: OMR-Keynote „State of the German Internet 2024“ mit KI auf einem neuen Level

Mit der OMR-Keynote "State of the German Internet" gelingt den Kolleg*innen von No agency jedes Jahr eine konzeptionelle Glanzleistung. Erfahre hier, mithilfe welcher Tools und ausgeklügelten Methoden die Präsentation entsteht

Besprechen den "State of the German Internet": Philipp Westermeyer & Roland Eisenbrand auf der OMR24-Bühne (v.r., Foto: OMR)
Inhalt
  1. 1. Abstimmung mit der OMR-Redaktion: Der Grundstein für eine erfolgreiche Keynote
  2. 2. Storytelling und visuelles Grobkonzept: Die Keynote als fesselnde Erzählung
  3. 3. Ausarbeitung: Von der Idee zur visuellen Umsetzung 
  4. 4. Der Einsatz von KI: Ein neues Level der Kreativität
  5. 5. Finalisierung des Designs & Motion Design: Die Keynote zum Leben erwecken
  6. 6.  Finale Iteration in den Proben: Der Feinschliff
  7. 7. "State of the German Internet" live on Stage: Der Höhepunkt monatelanger Arbeit
  8. Fazit
Die Frage nach dem "Wie" begegnet uns nach jedem OMR Festival. "Mit welchem Tool habt ihr die Präsentation für Philipp Westermeyer erstellt?"
Gemeint ist natürlich die Keynote "State of the German Internet", in der OMR-Chef Philipp Westermeyer jährlich die Trends der Digital-Branche, Herausforderungen für Marketer und wegweisende Best Cases präsentiert - stets begleitet von bildstarken, eindrucksvoll animierten Präsentationsfolien.
Auch nach Jahren löst der Moment, in dem Philipp Westermeyer die Bühne betritt, um in "State of the German Internet" die Trends der Marketingwelt zu präsentieren, bei uns als Digitalagentur No agency eine gewisse Aufregung aus. Was viele nicht wissen: Hinter dieser rund 50-minütigen Präsentation stecken monatelange Arbeit, intensive Brainstorming-Sessions, knifflige Iterationsschleifen und diskussionsreiche Meetings mit einem etwa 20-köpfigen Team aus Redakteurinnen von OMR, Designerinnen von No agency, einem Präsentation-Coach und einem Projektmanager.  
In diesem Artikel gewähren wir exklusive Einblicke in die Tools und Methoden, die unser Kreativteam bei der Entwicklung dieser einzigartigen Präsentation verwendet. Wir zeigen auf, wie diese im komplexen Entstehungsprozess zum finalen Ergebnis beitragen und wie wir jedes Jahr aufs Neue den Anspruch erfüllen, das Ergebnis sowohl inhaltlich als auch visuell zu übertreffen.
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Voll besucht: Philipp Westermeyers Präsentation des "State of the German Internet" (Foto: No agency)

1. Abstimmung mit der OMR-Redaktion: Der Grundstein für eine erfolgreiche Keynote

Der erste Schritt im Entstehungsprozess der Keynote ist die Abstimmung mit der OMR-Redaktion. Sobald die groben Themen feststehen, beginnt unsere kreative Arbeit. In der Regel ist der inhaltliche Rahmen zu diesem Zeitpunkt noch nicht final definiert, da Redaktion, Storytelling und Grafikentwicklung Hand in Hand gehen. In einer sich schnell wandelnden digitalen Welt ist Flexibilität und Agilität gefragt, da Fallbeispiele schnell an Relevanz verlieren können.
Das Briefing erfolgt über eine geteilte Google Präsentation, in der die Redaktion Themen, Cases, Tabellen, Infografiken, Bilder und Quellen sammelt. Die Zusammenarbeit zwischen Redaktion und No agency basiert auf der Design-Sprint-Methodik, wobei alle zwei Wochen hybride Meetings stattfinden, um die Inhalte zu besprechen. Einzelne Kapitel werden dann in enger Zusammenarbeit mit den jeweiligen Redakteur*innen visuell und inhaltlich umgesetzt. Für eine reibungslose Kommunikation nutzen wir Slack.
Bei den Sprint-Meetings präsentieren wir unsere Ergebnisse dem gesamten Keynote-Team. So erhalten wir direktes Feedback und können evaluieren, ob die Story verstanden wird und wo Verbesserungen nötig sind.

2. Storytelling und visuelles Grobkonzept: Die Keynote als fesselnde Erzählung

Unser Ziel ist es, komplexe Inhalte verständlich, unterhaltsam und visuell ansprechend darzustellen. Um dies zu erreichen, erstellen wir in Keynote eine Bibliothek von Modulen, Symbolen, Icons, Mockups und Logos, die uns die Arbeit erleichtern.
Die Keynote hat jedes Jahr eine ähnliche Struktur, mit einem Makro-Teil über "Gewinner" und "Verlierer" des letzten Jahres und einem Part über innovative Marketing-Hacks. Für jedes Kapitel erstellen wir eine eigene Keynote-Datei, die wir mit den zuständigen Redakteur*innen teilen. Diese kollaborative Arbeitsweise ermöglicht es uns, parallel in einer Datei zu arbeiten und immer auf dem neuesten Stand zu sein. Die Redaktion kann Anmerkungen direkt in der Keynote machen, was den Prozess effizienter gestaltet.
Bevor wir ein Kapitel ausarbeiten, entwickeln wir ein visuelles Gestaltungskonzept, das sich wie ein roter Faden durch das Thema zieht. Für die schnelle Ideenfindung nutzen wir ChatGPT und Brainstorming-Sessions im Kreativteam.
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Brainstorming im Kreativteam von No agency (Foto: No agency)

3. Ausarbeitung: Von der Idee zur visuellen Umsetzung 

Sobald das visuelle Grundkonzept steht, beginnen wir mit der inhaltlichen Ausarbeitung der Folien. Oft arbeiten mehrere Teammitglieder gleichzeitig an einem Thema, was den Prozess bereichert und die individuellen Stärken jedes Einzelnen zur Geltung bringt. In regelmäßigen Statusmeetings besprechen wir die Folien und setzen diese teilweise direkt gemeinsam um.
Keynote von Apple bleibt unser Hauptwerkzeug, aber wir nutzen auch ergänzende Tools wie die Adobe Creative Cloud (Photoshop, Illustrator) für komplexe Illustrationen, Icons, Formen oder Fotoeffekte.

4. Der Einsatz von KI: Ein neues Level der Kreativität

Ein entscheidender Faktor für die Weiterentwicklung der Keynote war der verstärkte Einsatz von KI-Tools. Diese Technologien haben unsere Arbeit noch multimedialer gemacht und uns neue kreative Möglichkeiten eröffnet.
Bild- und Videogenerierung: KI-Tools wie DALL-E und Midjourney haben uns bei der Erstellung von Bildern und Videos unterstützt. Wir konnten beispielsweise statische Katzen- und Hundebilder generieren und diese mithilfe von Runway zum Leben erwecken. Sogar ein Foto von Bernard Arnault, dem CEO von LVMH, wurde durch Runway animiert.
3D-Objekte: Mit Spline haben wir 3D-Objekte generiert, die der Präsentation eine zusätzliche Dimension verliehen haben.
Textgenerierung und Brainstorming: ChatGPT hat sich als wertvolles Tool für erste Brainstorming-Sessions und die Entwicklung von Ideen erwiesen.
Der Einsatz von KI hat uns nicht nur geholfen, Zeit zu sparen, sondern auch unsere Kreativität zu erweitern und die Keynote auf ein neues Level zu heben. Wir sind gespannt, welche weiteren Möglichkeiten KI in Zukunft bieten wird und wie wir diese Technologien nutzen können, um noch beeindruckendere Präsentationen zu gestalten.

5. Finalisierung des Designs & Motion Design: Die Keynote zum Leben erwecken

Um die Aufmerksamkeit des Publikums zu halten, setzen wir auf unterhaltsame Visuals mit Wiedererkennungswert und vor allem auf Motion Design. Animationen sind ein wesentlicher Bestandteil der Keynote. Die Überblendungseffekte in Keynote haben sich in den letzten Jahren stark weiterentwickelt und bieten viele Möglichkeiten für spannende Slides. Sie bringen nicht nur Bewegung in die Präsentation, sondern ermöglichen auch einen schrittweisen Aufbau eines Themas. Die neue Keynote-Transition "Zauberei" erleichtert uns die Arbeit zusätzlich, indem sie automatisch eine sinnvolle Animation zwischen zwei Slides berechnet. Darüber hinaus setzen wir die neuesten Features von Keynote ein: seit diesem Jahr ist es möglich, 3D-Objekte in der Keynote direkt zu bearbeiten und über Animationen innerhalb der Folien dreidimensional zu bewegen. Dadurch bekommt die Keynote noch eine weitere Tiefe. 
Darüber hinaus verwenden wir Videos, die wir mit After Effects, Premiere Pro oder Blender erstellen, um die Keynote aufzuwerten.

6.  Finale Iteration in den Proben: Der Feinschliff

In dieser entscheidenden Phase, nur wenige Tage vor der mit Spannung erwarteten Keynote auf der Conference Stage des OMR Festivals, werden alle Einzel-Keynotes zu einer einzigen, nahtlosen Präsentation zusammengeführt. Die Proben, bei denen die finalen Inhalte zum ersten Mal in Kombination mit unserem Design präsentiert werden, sind für uns von unschätzbarem Wert. Oftmals werden in dieser Phase Themen gekürzt und Ideen verworfen, da die Zeitvorgaben der Live-Präsentation berücksichtigt werden müssen. 
Dennoch sind diese Proben essenziell für das finale Ergebnis. Hier schaffen wir in kurzen Iterationsschleifen die perfekte Balance für ein optimales Storytelling, das die Zuschauer sowohl informiert als auch unterhält. Es ist ein Tanz zwischen Präzision und Kreativität, bei dem jedes Detail zählt.
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Während der Generalprobe werden noch letzte Änderungen umgesetzt (Foto: No agency)

7. "State of the German Internet" live on Stage: Der Höhepunkt monatelanger Arbeit

Wenn Philipp Westermeyer die finale "State of the German Internet"-Keynote präsentiert, ist der Höhepunkt monatelanger intensiver Arbeit. Doch für uns endet die Reise hier nicht. Während der Präsentation sammeln wir wertvolle Erkenntnisse und beobachten aufmerksam die Reaktionen des Publikums. 
Diese Beobachtungen fließen direkt in die Planung der nächsten Keynote ein. In einem internen Recap-Workshop tauschen wir anschließend unsere Learnings aus und nutzen Miro als Workshop-Tool, um unsere Gedanken und Ideen festzuhalten. So stellen wir sicher, dass wir jedes Jahr aufs Neue die Qualität der Keynote steigern und die Erwartungen des Publikums übertreffen. Dieser kontinuierliche Verbesserungsprozess ist ein wesentlicher Bestandteil unserer Arbeit und treibt uns an, immer wieder neue Maßstäbe zu setzen.
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Das Team hinter der OMR-Keynote besteht aus Redaktion, Design, Coach und Projektmanagement (v.l.n.r. Francesca Veit, Michael Wanker, Pascal Gayk, Lilian Jepsen, Noah Leidinger, Torben Lux, Etienne Wagner, Scott Peterson, Dominik Krüger, Eike Dehning, Merlin Seeling, Christian Cohrs, Marin Gardt) (Foto: No agency)

Empfehlenswerte Projektmanagement-Softwares

Auf unserer Vergleichsplattform OMR Reviews findest du weitere empfehlenswerte Projektmanagement-Software. Wir stellen über 300 Tools vor, die speziell für kleine und mittlere Unternehmen, Start-ups sowie Großkonzerne geeignet sind und Unterstützung in sämtlichen Bereichen des Projektmanagements bieten. Nutze die Gelegenheit, die verschiedenen Softwares zu vergleichen und dich dabei auf authentische und verifizierte Nutzerbewertungen zu stützen:

Fazit

Die "State of the German Internet"-Keynote ist jedes Jahr eine spannende Herausforderung, die wir mit Leidenschaft angehen. Durch Storytelling, klare Kommunikation, hohe Designqualität und den Einsatz modernster Tools und KI-Technologien schaffen wir eine Präsentation, die informativ und unterhaltsam zugleich ist. 
Wir sind stolz darauf, mit unseren agilen Design-Workflows und einer breiten Palette von Tools wie Keynote und ChatGPT eine Präsentation auf die Beine zu stellen, die das Publikum begeistert und inspiriert. Unser Ziel ist es, auch in Zukunft innovative und beeindruckende Präsentationen zu schaffen, die den "State of the German Internet" in neuem Licht präsentieren.
Wir sind gespannt, welche Tools, Medien und Trends die Keynote im nächsten Jahr beeinflussen werden.
Francesca Veit

Francesca gründete vor 15 Jahren die Digitalagentur No agency und arbeitet seitdem als Geschäftsführerin und Creative Director mit Ihrem Team für Kunden wie OMR, GARDENA und Warner Music. Spezialisiert ist No agency auf die Umsetzung von Websites, Apps und Corporate Design.

Seit über sechs Jahren erarbeitet No agency im engen Austausch mit Philipp Westermeyer und der OMR Redaktion die jährlich stattfindende Keynote „State of the German Internet“.

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Im Artikel erwähnte Softwares

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Projektmanagement
Projektmanagement-Lösungen unterstützen Nutzer:innen bei der Verwaltung von Teamzielen und langfristigen Projekten sowie bei der Koordination einzelner Aufgaben. Kurz gesagt: Sie unterstützen Projektmanager:innen bei der Planung und Durchführung ihrer Projekte. Damit lässt sich u.a. die eigene sowie die Team-Produktivität steigern, Aufgaben können übersichtlich unterteilt und individuell zugeteilt, Fortschritte gemessen werden. Darüber hinaus können Zeitpläne erstellt und jederzeit eingesehen werden. Dank integrierter Chat-Funktionen bleiben Teams laufend in Kontakt. Gerade bei größeren Projekten können Projektmanagement-Lösungen dazu beitragen, Aufgaben ideal zu koordinieren. Einsetzen lassen sie sich grundsätzlich in jeder Branche. Manche Lösungen sind mehr auf den Bereich Planung (Kalender, To-Do-Listen, Milestones etc.), andere mehr auf den Bereich Kollaboration (Foren, Chats, Whiteboards etc.) fokussiert. Inzwischen gibt es aber auch so manche Hybrid-Lösung. Entscheidend ist hier, welche Lösung am besten zu den eigenen bzw. (Unternehmens-)Bedürfnissen passt. Oftmals macht es vielleicht auch Sinn, mehrere Lösungen miteinander zu kombinieren. Gut zu wissen: Projektmanagement-Lösungen sind eng mit Aufgabenverwaltungs-Lösungen verwandt, unterscheiden sich jedoch in Größe und Umfang. Während erstere dafür sorgen, dass Benutzer:innen Teams von Einzelpersonen verwalten, Ressourcen sinnvoll planen und die Effektivität messen können, zeigen zweitere lediglich die individuellen Anstrengungen und Deadlines und sorgen dafür, dass sich Projekte selbstständig verwalten lassen.
Photo Editing
Mit Foto- und Bildbearbeitungsprogrammen bearbeiten, verbessern und retuschieren Nutzer:innen RAW-Fotos oder Bilder, um sie für Unternehmenszwecke nutzbar zu machen. Unternehmen aus unzähligen Branchen und Industrien setzen die Fotobearbeitungssoftwares ein, um das Aussehen, die Größe und den Dateityp von Bildern anzupassen und mehrere Bilder und Grafiken zu kombinieren. Software zur Bildbearbeitung wird oft in Verbindung mit Bildverwaltungssoftware und weiteren Designsoftwares verwendet, bevor der:die Nutzer:in die finale Version des Bildes erstellt. Endgültige Bilddateien werden häufig in Digital-Asset-Management-Software (DAM), Content-Management-Systemen oder Social-Media-Netzwerken genutzt. Auch wenn einige Bildbearbeitungssoftwares grundlegende Funktionen zur Videobearbeitung enthalten, werden zur Videobearbeitung meist dedizierte Video-Editing-Softwares eingesetzt. Fotobearbeitungssoftwares besitzen die Fähigkeiten eine Vielzahl von Bilddateitypen wie JPEG, PNG, diverse RAW-Bilddateitypen, GIFs und weitere. Außerdem können mit den Programmen Effekte, Korrekturen und Manipulationen auf Bilddateien angewendet werden. Anders als Vektorgrafikprogramme müssen sie pixelbasiert und nicht vektorbasiert sein.
Graphic Design
Unternehmen und Selbstständige setzen Grafikdesign-Softwares ein, um Grafiken zu erstellen oder zu bearbeiten. Zur Kategorie der Grafikdesign-Softwares gehören Layout- und Desktop-Publishing-Softwares, Vektorgrafikprogramme, Zeichenprogramme und Flipbook-Softwares.  Mit Layout- und Desktop-Publishing-Softwares lassen sich Layouts von Text- und Mediendateien für die Veröffentlichung in gedruckter und digitaler Form, wie Zeitschriften, Zeitungen, Broschüren, E-Books, Blogs und weiteren Online-Publikationen, erstellen. Ähnlich wie mit Desktop-Publishing-Tools können mit Flipbook-Softwares digitale Publikationen gestaltet werden, welche sich, ähnlich wie eine physische Publikation, blättern lassen.  Mit Vektorgrafikprogrammen können Nutzer*innen computergenerierte Bilder und Vektorgrafiken mittels geometrischer und mathematischer Befehle erstellen und bearbeiten. Vektorgrafiken lassen sich unendlich skalieren, ohne Qualität zu verlieren. In Zeichenprogrammen hingegen erstellen Nutzer*innen Zeichnungen und Grafiken mithilfe digitalen Zeichenwerkzeugen sowie Klicks und Strichen. Meist werden Grafikdesign-Softwares von Grafikdesigner*innen, Layouter*innen, Illustrator*innen und ähnlichen Berufsgruppen verwendet. Aber auch Social-Media-Manager*innen nutzen diese Softwares, um Grafiken zu erstellen. Grafikdesign-Tools sind mit Fotobearbeitungsprogrammen verwandt; der größte Unterschied liegt aber darin, dass erstere auf die Erstellung und Bearbeitung von Grafiken und letztere auf die Nachbearbeitung von Fotos spezialisiert sind. Um sich als Grafikdesign-Software zu qualifizieren, muss die Lösung: * Teil einer der oben genannten Software-Kategorien sein (Layout- und Desktop-Publishing-Software, Flipbook-Software, Vektorgrafikprogramm oder Zeichenprogramm)
Collaboration
Collaboration-Tools, zu deutsch Kollaborationstools, beinhalten alle Softwares, die die Zusammenarbeit in Unternehmen effektiver machen sollen. Ganze Organisationen und einzelne Teams nutzen diese Softwares, um beispielsweise intern miteinander zu kommunizieren, Informationen und digitale Inhalte zu teilen, über Projektfortschritte zu informieren, Kolleg:innen zu Terminen einzuladen und Wissen zu teilen.  Die Funktionen der einzelnen Softwares zur Kollaboration unterscheiden sich teils stark. Jedoch verbindet die Tools, dass sie Teams Möglichkeiten zur Kommunikation und Kollaboration bieten. Außerdem weisen die meisten Tools eine hohe Nutzerfreundlichkeit auf und lassen sich dadurch in der Regel schnell implementieren. Unternehmen, die auf Kollaborationsoftwares setzen profitieren von diversen Vorteilen. Neben der zeitlich und örtlich unabhängigen Zusammenarbeit, ermöglichen Collaboration Tools im Idealfall eine Steigerung der Produktivität von Teams und ganzen Organisationen, da sie eine vollumfängliche Kommunikation und Kollaboration dieser Gruppen ermöglichen. Zu den Softwares zählen Instant-Messaging-Dienste, Cloud-Speicher-Dienste, Social Intranet Softwares, Projektmanagement Tools, Videokonferenz Softwares, Digital Asset Management Tools (DAM), IT Service Management Softwares (ITSM) sowie vollumfängliche Kollaborationsplattformen.
Whiteboard
In Online-Whiteboard-Software kollaborieren mehrere Nutzer*innen in einem geteilten, einzelnen und offenen Entwurfsbereich (Whiteboard) und führen gleichzeitig und von anderen Geräten aus Änderungen vor und teilen Inhalte. Whiteboard-Tools ähneln einem physischen Whiteboard und bieten in einem anpassbaren Bereich viele Funktionen zum Designen, Zeichnen, Schreiben, Kommunizieren, Speichern und Teilen von Inhalten. White-Board-Prorgamme & -Apps werden vor allen in Design- und Projektmanagement-Teams eingesetzt. Da sich die Tools besonders für das Brainstorming eignen, können die Softwares aber die Zusammenarbeit anderer Teams in Unternehmen bereichern. Die meisten Lösungen von Whiteboard-Anbietern sind eigenständige Lösungen, einige sind aber auch in Design-Softwares oder Visual-Collaboration-Tools integriert. Um sich als Whiteboard-Software zu qualifizieren, muss die Lösung: über einer einen anpassbaren und bearbeitbaren, leeren Entwurfsbereich verfügen, auf den mehrere Personen gleichzeitig zugreifen und ihn nutzen können Design-Tools bieten, die es den Benutzer*innen ermöglichen, zu zeichnen und Anmerkungen zu hinterlassen die Möglichkeit bieten, das beschriftete Whiteboard zu speichern
Video Editing
Nutzer:innen von Videobearbeitungsprogrammen nutzen diese Lösungen, um Videodateien digital zu erstellen, zu editieren und zu verändern. Die Softwares bieten alle Funktionen, welche  Video-Editoren zur Videobearbeitung einsetzen. Dazu zählen das Anpassen und Arrangieren von Videodateien, um neue Videos zu erstellen. Außerdem bieten Videoschnittprogramme häufig weitere Werkzeuge für Videokorrekturen, Videoeffekte, Color Correction und Color Grading, Übergänge zwischen den Videoclips, das Erstellen und Einfügen von Grafiken und viele mehr. Einige Video-Editing-Softwares bieten auch Bibliotheken mit vorgefertigten Elementen wie Grafiken, Musik und Soundeffekten. Content- und Marketingabteilungen verwenden Videobearbeitungstools in Verbindung mit Videoeffekt- und Videoanimationssoftwares, um hochwertige Werbevideos und Videos für die unternehmerische Nutzung zu erstellen. Video Editor und Video Cutter nutzen diese Softwares auch, um Fernsehbeiträge, Fernsehshows, Filme oder andere Medien zu produzieren. Auch Freelancer, Künster:innen oder Hobbyvideografen setzen Videobearbeitungssoftware ein. Video-Editing-Software ermöglicht es Nutzer:innen Videoclips in das Programm zu importieren, stellt Tools zum Schneiden, Arrangieren und Editieren von digitalen Videos bereit und lässt sie Videodateien in einem oder mehreren Dateiformaten speichern und exportieren.
KI Text Generator
KI-Textgenerator Software ist eine Art von künstlicher Intelligenz (KI), die in der Lage ist, automatisch Texte auf der Grundlage von vorgegebenen Regeln oder gelernten Mustern zu erstellen. Die meisten KI-Textgeneratoren nutzen komplexe Algorithmen und Methoden wie maschinelles Lernen oder natürliche Sprachverarbeitung, um Texte zu generieren, die menschenähnlich sind. Die Funktionen der meisten KI-Textgeneratoren umfassen die Erstellung von Texten in natürlicher Sprache, die Übersetzung von Texten in andere Sprachen, die Erstellung von Zusammenfassungen von Texten, die Erstellung von Texten auf der Grundlage von vorgegebenen Regeln und die Anpassung von Texten an bestimmte Zielgruppen. KI-Textgeneratoren werden in einer Vielzahl von Branchen eingesetzt, wie z.B. in der Medien- und Unterhaltungsbranche, im Marketing und im E-Commerce. Sie werden aber auch in der Finanzbranche und in der Wissenschaft verwendet. Um als KI-Textgenerator zu gelten, muss eine Software bestimmte Kriterien erfüllen. Sie muss in der Lage sein, Texte automatisch zu erstellen, sie muss auf natürliche Sprache ausgelegt sein und sie muss gelernte Muster oder Regeln verwenden, um die Texte zu generieren.
AI Writing Assistant
Schreibassistenten sind Programme und Anwendungen, die die Nutzer*innen dabei unterstützen, effizienter zu schreiben und präzisere Texte zu erstellen. Dazu analysieren diese Tools das Geschriebene und schlagen Änderungen vor oder korrigieren beispielsweise Grammatik und Rechtschreibung. Technologische Grundlage für Schreibassistenten können beispielsweise maschinelles Lernen oder Künstliche Intelligenz sein. Besonders KI-Assistenten sind dank des technischen Fortschritts in der letzten Zeit immer beliebter geworden. Die Tools können beispielsweise als Browser-Plugins oder eigenständige Softwares verwendet werden. KI-Schreibassistenten richten sich sowohl an Endnutzer*innen als auch Unternehmen, da sie im Prinzip überall dort eingesetzt werden können, wo geschrieben wird. Im B2B-Bereich helfen sie beispielsweise dabei, einen einheitlichen Schreibstil sicherzustellen oder Rechtschreibfehler zu verhindern.  Um als KI-Schreibassistent Software zu gelten, sollte eine Lösung folgende Merkmale aufweisen:  * Funktionen für automatisierte Textkorrektur und -optimierung * Personalisierung und Anpassungsmöglichkeiten an den Schreibstil der Nutzer*innen * Textvorschläge und -empfehlungen für bessere Wortwahl oder Struktur * Gegebenenfalls eine Übersetzungsfunktion

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