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Marktsegment

Publisher Ad Management Software & Tools

Software aus dem Publisher Ad Management wird, wie der Name schon sagt, von Publishern, also den Herausgebern von Inhalten (z.B. Verlagshäuser), genutzt und dient dazu
das sogenannte Werbeinventar, also Werbeflächen, die von Werbetreibenden gebucht werden können, auf der eigenen Website zu verwalten, zu managen und letztendlich natürlich auch zu verkaufen. Publisher Ad Management Software ermöglicht Publishern also im Wesentlichen die eigenen Inhalte zu monetarisieren.

Die beiden Hauptvertreter von Publisher Ad Management Software sind Ad Server und Supply Side Platform (SSP). Beide spielen eine entscheidende Rolle beim Programmatic Advertising von Publishern und beide haben im Laufe der Zeit Funktionen vom jeweils anderen übernommen, weswegen die Unterscheidung zumindest teilweise nicht trivial ist. Im Grunde dienen SSPs dazu freies Inventar mittels sogenanntem Realtime Bidding an Werbetreibende zu verkaufen, während Ad Server die verkaufte Werbung für die eigene Website hinterlegen, vorbereiten und ausspielen. Trotz der eigentlich klaren Abgrenzung finden sich nicht selten beide Funktionen in einer Software wieder.

Neben den Überschneidungen zu Ad Server und SSP gibt es Gemeinsamkeiten zwischen Publisher Ad Management Software und Mobile Marketing Software, die auf die Monetarisierung der eigenen App abzielt.

Google Ad Manager

Der Google Ad Manager ist ein Echtzeitmarktplatz für das Google Displaynetzwerk zum Kauf und Verkauf von Werbung. Oder - in unternehmenseigenen Worten ausgedrückt: eine Komplettlösung für erfolgreiche Werbung. Mit dem Tool lassen sich u.a. das App-Geschäft erweitern, neue Einnahmequellen erschließen, nutzerfreundliche Anzeigen gestalten und mehr Werbeumsatz erzielen. Die Angebote für die Nutzung können über die Website angefragt werden und variieren je nach Anzahl der monatlichen Seitenaufrufe (weniger als 1 Million bzw. 1 Million oder mehr).

AdSense

AdSense ist eine Lösung von Google, um automatische Anzeigen zu aktivieren, indem durch Analysen die Anzeigen an optimale leistungsversprechende Positionen auf der inhaltlich passenden Website ausgeliefert werden. Mithilfe sogenannter ‚responsive Anzeigen‘ passt sich die Anzeigengröße automatisch an die Bildschirmgröße der Nutzer an, wodurch mehr Anzeigen für Anzeigenblöcke in Frage kommen sollen. Zudem unterstützt AdSense das interessenbezogene Targeting anhand des individuellen Profils eines Besuchers der Website/Ad.

Yieldlab

Yieldlab, 2010 in Hamburg gegründet, bietet mit seiner Technologie ‚Yieldlab YRD‘ eine Supply-Side-Plattform im Premium-Publisher-Segement. Das Tool ermöglicht Yieldoptimierung und Programmatic Advertising. Nutzer*innen sollen das gesamte Mediainventar über alle digitalen Kanäle hinweg gebündelt auf einer Plattform automatisiert in Echtzeit monetarisieren können. Eigenen Angaben zufolge nutzen das Tool monatlich über 1.000 aktive Demand Partner und über 5.500 aktive Advertiser.

OpenX

OpenX, 2007 gegründet, bezeichnet sich selbst als das größte unabhängige Ad-Exchange Netzwerk und zählt im Moment etwa 1.200+ Publisher sowie 34.000+ Werbekund*innen. Publisher sollen damit in erster Linie ihre Monetarisierung vorantreiben, Vermarkter*innen für Wertoptimierung sorgen können. Zu den angebotenen Produkten gehören: OpenX Ad Exchange, Ad Server, Bidder, Mobile, OpenX Programmatic Direct: Real-Time Guaranteed sowie OpenX Programmatic Direct: Private Marketplaces. Die Preise für die Nutzung von OpenX gibt's auf Anfrage.

Rubicon Project

Rubicon Project, 2007 gegründet, ist eine "Ad-Exchange Plattform", die die Abwicklung von Kauf und Verkauf von Werbung anbietet. Das Tool ist also ein automatisierter Marktplatz für Werbung, bestehend aus einer Seller- und einer Buyercloud. Durch eine Realtime-Bidding Technologie erfolgt die gezielte Ansprache von Zielgruppen. Lösungen für automatisierte Medieneinkäufe und -verkäufe, Mobile Exchange, Programmatischer Video- Marktplatz sowie eine Header-Bidding-Monetarisierungslösung können auhc genutzt werden. Eigenen Angaben zufolge erreicht Rubicon Project mehr als eine Milliarden Konsumenten.

Eyeota

Eyeota, 2010 gegründet, bietet eine Audience Technology Plattform, die die Nutzung sogenannter "intelligenter Audience-Daten" ermöglicht. Ein Team aus erfahrenen Data Scientists und Audience Experts unterstützt Nutzer*innen dabei, relevante Daten zu sammeln bzw. ihre Datenbestände zu interpretieren. Im Angebot sind verschiedene Lösungen, u.a. für Marketers und Data Owners sowie mit Fokus Omnichannel oder Social. Weitere Infos und Preise können über die Website angefragt werden.

Xandr Monetize

Xandr Monetize, ein Angebot des Adtech-Unternehmens Xandr, das ursprünglich 2007 als AppNexus gegründet wurde, bietet eine sogenannte Strategic Selling Plattform (= Verkaufsplattform) mit Fokus Video- und TV-Werbung. Mithilfe der Plattform können Premium Inventare auf dem Xandr Marketplace angeboten werden. Darüber hinaus ermöglicht sie den Zugang zu Käuferanfragen und bietet mit dem hauseigenen Ad Server neben präzisen Forecastingfunktionen auch intelligente Auslieferungsalgorithmen. Für weitere Infos kann das Team online kontaktiert werden.

Ströer SSP

Ströer bietet eine Supply-Side-Platform (SSP), mit der Publisher ihr Yield-Management für Display, Video und Mobile mithilfe von Private Deals und Private Auctions sowie Real-Time-Advertising optimieren können. Advertiser wiederum erhalten Zugriff auf exklusive Premium-Inventare. Über die Plattform können eigenen Angaben zufolge Millionen von Konsument*innen auf jedem nur denkbareren Endgerät erreicht werden - ohne Geld in Bots oder nicht-menschlichen Traffic zu investieren. Im Fokus stehen: Brand Safety, Visibility & Fraud Protection. Das Anlegen eines Kundenaccounts ist kostenfrei; die Preise für die Nutzung variieren dann je nachdem, ob man die Plattform als Publisher oder Advertiser nutzt und können über die Website angefragt werden.

smartclip

Smartclip Europe ist ein Vermarkter und Technologieanbieter für In- und Out-Stream-Videowerbung sowie Addressable TV, der zur Mediengruppe RTL gehört. Über die unternehmenseigene SmartX-Plattform werden Nutzer*innen intelligente Multiscreen-Werbelösungen angeboten - und das über zahlreiche Erlöskanäle und alle Endgeräte hinweg. Mit dem Tool können Nutzer*innen die KPI- und Yield-optimierte Vermarktung von Inhalten im Web, auf mobilen Geräten, auf Smart und Connected TVs, HbbTV und Addressable TV optimieren. Auf der gesamten Plattform sollen eigenen Angaben zufolge mehr als 70 Mio. Unique User programmatisch erreicht werden.

Smaato

Smaato, 2005 gegründet, bietet eine Technologieplattform, die Werbetreibende und App Publisher weltweit zusammenführt und gibt an, damit über eine Milliarde unique mobile users im Monat zu erreichen. Als einer der ersten soll Smaato das Potential von Mobile Advertising erkannt und die dafür notwendige Plattform entwickelt haben. Das Unternehmen mit Fokus Mobile- und In-App-Werbung, ursprünglich im Silicon Valley gegründet, hat inzwischen Büros in China, Deutschland, Singapur und den USA. Smaato ermöglicht Nutzer*innen u.a. mobile Displaywerbeplätze (z.B. Banner, Videos etc.) sowohl automatisiert als auch in Echtzeit zu vermarkten und zu belegen. Realisiert werden die Kampagnen im Anschluss über den unternehmenseigenen Mobile Ad Server.

Adition

Adition (technologies) bietet maßgeschneiderte AdTech-Lösungen für Advertiser und Publisher - darunter eine Adserving- und Targeting-Plattform, die modular erweiterbar ist und die Anbindung von Drittanbieter-Tools sowie White-Label-Lösungen dank umfassender API ermöglicht. Sie soll Nutzer*innen dabei unterstützen, eine maximale Marketing- bzw. Vermaktungseffizienz zu erzielen und Key-Assets im Online-Marketing zukunftssicher zu gestalten. Features, die das Tool bietet, sind u.a. Programmatic Advertising, Data-Driven Marketing, Monitoring und Reporting sowie Dynamic Ads.

Adyoulike

ADYOULIKE, 2011 in Paris gegründet und global tätig ermöglicht Unternehmen, native Werbekampagnen zu skalieren und Publishern den Zugang zum unternehmenseigenen Marketplace. Nutzer*innen können durch das Tool die Features ‚Native Stories‘, ‚Native Social‘, ‚Native Video‘ und ‚Native Display‘ zur Verfügung. Mit der ‚ADYOULIKE Clipr Plattform‘ können Social Stories im Open Web kreiert, gesteuert und gemanaged werden. Werbetreibenden sollen verschiedene Gebotsstrategien in dem Self-Service Bidding System anwenden können. Publishern sollen über 50 DSP’s zur Verfügung stehen. Eigenen Angaben zufolge nutzen 500 Kunden*innen und 3000 Publisher das Tool.

Adomik

Adomik stellt Nutzer*innen eine KI-gesteuerte Smart Advertising Analytics Plattform zur Verfügung, die automatisch Ad-Daten (z.B. aus Ad-Servern, SSPs und Header-Partnern) sammelt, standardisiert und um Data Science erweitert. Publisher können so mit umfassenden Reportings und Markteinblicken versorgt werden; zudem können Preismanagement und Fehlerbehebung optimiert werden. Im Moment sollen mehr als 100 Unternehmen auf die Lösung mit Büros in Paris, New York und Tokio vertrauen.
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Publisher Ad Management Software & Tools

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Mit Publisher Ad Management Software können Website-Betreiber*innen Werbung auf ihren Pages höchst effizient organisieren. Entsprechende Tools ermöglichen es sogar, Werbung in verschiedenen Werbekanälen und unterschiedlichen Werbenetzwerken zu verwalten. Neben der weitgehend automatisierten Ausspielung von Ads an allerlei Stellen der eigenen Webpräsenz(en) gehören Funktionen zur Nachverfolgung der Leistung der Anzeigen zu den Standards von Publisher Ad Management Software. Gerade Publisher*innen mit vielen Anzeigebereichen können diese häufig nur mithilfe eines solchen Programms zweckdienlich managen, aber auch kleinere Bereitsteller von Werbeplätzen profitieren von den stark vereinfachten Prozessen. Gute Publisher Ad Management Software bringt unter anderem folgende Features bzw. Vorteile mit:

  • Sie ist ein zentraler Ort, um alle Webpräsenzen - Websites, mobile Apps, Videos oder auch Spiele – per Anzeigen zu monetarisieren und betreffende Vorgänge zu organisieren.
  • Publisher Ad Management Software automatisiert zentrale Prozesse der Anzeigenschaltung.
  • Sie schließt oftmals diverse Werbenetzwerke ein, über die Anzeigen von dort aktiven Advertisern*innen auf den eigenen Seiten geschaltet werden können.
  • Sie hat Analyse-Features an Bord und verschafft Reports zur Performance von Anzeigen, aus denen unter anderem wichtige Schlüsse für die Optimierung des Publishings gezogen werden können.

Wie funktioniert Publisher Ad Management Software?

Vereinfacht ausgedrückt, lassen sich mit Publisher Ad Management Software also Werbeplätze verwalten. Das ist nicht nur für große Publisher*innen, sondern auch für Blogger*innen und andere Einzelpersonen/-unternehmen und kleinere Betriebe interessant, die ihre Aktivitäten im Web monetarisieren wollen. Denn solche Systeme schaffen teilweise automatisierte, sehr effiziente Prozesse. Bei der Nutzung eines Publisher Ad Management Tools definiert man in aller Regel zunächst die Bereiche der eigenen Website(s), die für Werbeplätze vorgesehen sind. Die Publisher Ad Management Software erzeugt dann automatisch spezifischen Code, der nach dem Einfügen an einer für Werbung geplanten Stelle passende Anzeigen praktisch dorthin leitet. Das ist der manuellen Anzeigenplatzvergabe natürlich sehr ähnlich. Der Unterschied beim Verfahren mit der Publisher Ad Management Software liegt jedoch darin, dass diese normalerweise automatisch die potenziell besten Ads für den jeweiligen Bereich herausfiltert. Hier sparen Publisher*innen eine Menge Arbeit. Das Programm zeigt Anwendern*innen in einer Übersicht alle einzelnen Werbeplätze an. Es analysiert diese manchmal auch direkt und gibt somit Aufschluss zum wahrscheinlichen Potenzial. Dabei können bei manchen Tools bestimmte Targeting-Kriterien eingesetzt werden. Es ist zum Beispiel nicht nur möglich, die Häufigkeit von Page-Ansichten durch Besucher*innen, sondern auch Zugriffe aus bestimmten Regionen zu erfassen und für die eigenen Zwecke zu verwerten. Die zuvor angelegten Werbeangebote werden von den Publisher*innen dann dementsprechend zielgenau an Advertiser*innen verkauft. Die Anzeigen erscheinen schließlich ohne weiteres Zutun. Zusätzlich zur Anzeigenschaltung und –verwaltung bringen derartige Systeme mehr oder weniger umfangreiche Auswertungsmöglichkeiten bzw. Analysefunktionen mit. So können Publisher beispielsweise die allgemeine Performance ihrer Werbeplätze checken, aber ebenfalls einzelne Ads betrachten. Über eine Reports-Funktion werden die Daten dann aufgearbeitet präsentiert. Die Reports sind individuell auf den eigenen Datenbedarf einstellbar. Über die Berichte können Publisher*innen unter anderem wertvolle Informationen darüber erhalten, wie viel ihnen bestimmte Werbetreibende zahlen, wie viele Reaktionen die Anzeigen erhalten und vieles mehr.

Welche Vorteile bieten Publisher Ad Management Tools?

Publisher Ad Management Software bietet drei ganz große technische Vorteile – die vereinfachte Schaltung sowie Verwaltung von Ads bzw. Werbeplätzen an einem zentralen Ort, nützliche Daten und Kooperationsmöglichkeiten mit anderen (Advertising-)Programmen.

  • Einfache Schaltung und Verwaltung von Werbeplätzen: Einige der heutigen Publisher Ad Management Tools stammen von großen Konzernen, wie beispielsweise Google, die viel Erfahrung mit User-Interfaces und natürlich Online-Werbung besitzen. Über die Jahre haben diese Unternehmen entsprechende Prozesse immer weiter optimiert, sodass es einfacher und einfacher wurde, Ads zu organisieren. Das heißt aber nicht, dass nur die Big-Player am Markt gute Helfer bieten! Auch die kleineren Software-Schmieden haben ganz offensichtlich sehr fähige Entwickler, UX-Designer, Advertising-Experten etc. Welches Tool am besten passt, sollte natürlich nicht von der Marke, sondern vorwiegend vom Bedarf abhängig gemacht werden, den jenes abdecken kann.
  • Umfangreiche Daten: Publisher Ad Management Software ist normalerweise in der Lage, sehr viele und sehr genaue Daten zu liefern. Das betrifft sowohl Informationen zu Advertisern*innen und deren Performance als auch Daten von letztendlichen Besuchern*innen, welche die Anzeigen nutzen oder eben nicht. Es ist zum Beispiel möglich, spezifische Targeting-Anzeigenplätze unter anderem nach demografischen Daten zu verkaufen. Das und die Datenerfassung insgesamt können maßgeblich zu einem überaus effizienten Publishing beitragen.
  • Schnittstellen: Wie es sich für moderne Business-Software gehört, bieten auch viele Publisher Ad Management Tools Gelegenheit, sie mit anderen relevanten Programmen zu verknüpfen. Wer detaillierte User-Daten benötigt, greift vielleicht zu einem System, welches mit Google Analytics, einem der zweifelsohne mächtigsten Statistik-Tools, verknüpfbar ist. Schnittstellen sind natürlich ein sehr wichtiges Argument, wenn das System in eine bestehende Advertising-Management-Struktur eingebunden werden bzw. Teile daraus ersetzen soll.

Allgemein bedeutet eine Publisher Ad Management Software große Chancen für jede Art Publisher*innen. An erster Stelle stehen hier – wie gerade herausgestellt - selbstverständlich die (bestenfalls) immens vereinfachten Abläufe und die vielen zu gewinnenden Daten, mithilfe derer das Publishing weiter optimiert werden kann. Ferner werden Unternehmen über die Features und verknüpften Werbenetzwerke solcher Programme aber vielleicht auch ganz neue Wege aufgezeigt, per Ads Geld zu verdienen. Auf der anderen Seite ist die Verwendung einer guten Publisher Ad Management Software für Advertiser*innen ein positives Signal. Der Einsatz entsprechender Programme macht die Anzeigenschaltung sehr zuverlässig – Werbetreibende können sich also praktisch sicher sein, dass Werbung mittels Publisher Ad Management Software korrekt und für sie vorteilhaft ausgespielt wird. Somit steigt das Potenzial für Publisher*innen, starke, langfristige Werbepartnerschaften zu erhalten, logischerweise an. Publisher Ad Management Software ist dabei relativ günstig und leicht zu handhaben, womit sie eine gute Alternative für kleine und mittlere Publisher*innen darstellt, für die eine Ad-Server-Lösung zu kostspielig oder auch zu komplex zu implementieren wäre.

Wer benötigt eine Publisher Ad Management Software?

Wenn eine Website beispielsweise mehr als 500.000 monatliche Besucher*innen oder generell einen sehr großen Traffic aufweist, dann ist das Schalten von Werbung auf dieser häufig sehr sinnvoll, weil potenziell überaus lohnend. Advertiser*innen können hier viele (eventuelle) Kunden*innen erreichen, womit sie wahrscheinlich gerne passende Werbung bereitstellen werden. Die Organisation solcher Deals bzw. betreffende Verhandlung, die Freigabe von Werbeplätzen und alles, was Publisher*innen noch veranlassen müssen, um auf ihren Pages digitale Werbung von Advertisern*innen auszuspielen, kann natürlich auch händisch erfolgen, das ist aber in den meisten Fällen alles andere als effizient. Unter dem Einsatz einer Publisher Ad Management Software werden den Bereitstellern von Werbeplätzen dagegen viele Notwendigkeiten teilweise oder ganz abgenommen bzw. stark erleichtert. Zusammengefasst ist ein Publisher Ad Management System vermutlich interessant für Dich, wenn einer oder mehrere der nachfolgenden Faktoren auf Dich oder Deinen Betrieb zutreffen.

  • Du verzeichnest sehr großen Traffic auf Deinen Webseiten.
  • Du erhältst viele Anfragen von Advertisern*innen.
  • Du bist bereits Publisher und musst zahlreiche Werbeplätze und damit zusammenhängende Prozesse umständlich händisch verwalten.
  • Du musst/möchtest Anzeigen aus mehreren Werbenetzwerken verwalten, um das Potenzial Deiner Anzeigenplätze und die Reichweite dieser zu erhöhen.
  • Du möchtest Vertrauen und Verlässlichkeit unter Advertisern*innen signalisieren, um bessere Werbe-Deals zu erhalten.
  • Du möchtest Dein Publishing datenbasiert optimieren.

Welche wichtigen Funktionen kann Publisher Ad Management Software im Einzelnen mitbringen?

Die Funktionsumfänge und Einstellungsmöglichkeiten unterscheiden sich bei Publisher Ad Management Software teilweise stark unter den verschiedenen Anbietern. Der oft totgesagte Werbemarkt im Web wächst tatsächlich stetig munter weiter – jährlich werden mehrere Milliarden Euro investiert und damit enorme Erfolge verzeichnet, wenn die Vorgehensweise stimmt. An der Gewährleistung von letzterem kann der Einsatz von Publisher Ad Management Software einen großen Anteil haben, womit entsprechend viele Anbieter derartiger Tools zu finden sind. Sie alle haben ihre spezifischen Vor- und Nachteile, die sich großteilig in den gebotenen Features zeigen. Im Regelfall besitzen sie folgende Basisfunktionen.

  • Werbeverwaltung: Mithilfe von Publisher Ad Management Software lässt sich einfach festlegen, welche Anzeige wann und wo geschaltet wird und welche Nutzer welche Ads angezeigt bekommen, wenn sie zum Beispiel eine Website mehrmals besuchen.
  • Formatverwaltung: Die Programme ermöglichen es, unterschiedliche Arten von Ads festzulegen, wie Layer, Pop-ups, Banner oder auch andere.
  • Controlling: Mit den Systemen ist unter anderem festzustellen, wie viele Nutzer auf eine Anzeige geklickt haben, wie viele Verkäufe durch wie viele Klicks oder Seitenaufrufe generiert wurden und mehr.

Targeting, Geotargeting und die Optimierung von Anzeigen für verschiedene Endgeräte sind eher Zusatzfunktionen, wobei sie ebenfalls von immer mehr Anbietern in das Standardportfolio aufgenommen werden. Keyword-Targeting verschafft Gelegenheit, Nutzer*innen möglichst individuell interessante Anzeigen zu präsentieren. Das ist heute sehr wichtig, denn die beste Werbung ist die, die nicht primär als solche, sondern als zielgruppengenaue Hilfestellung bzw. mehrwerthaltiger Web-Content wahrgenommen wird. Beim Geotargeting wird genau das sichergestellt, indem Betrachter*innen aus bestimmten Regionen spezielle Ads sehen, die für jene begründet in ihrer geografischen Nähe interessant sein könnten. Mobile-Ads steigen seit Jahren in ihrer Relevanz, da mehr und mehr (potenzielle) Kunden mobile Endgeräte verwenden - und das in sämtlichen Lebensbereichen.