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Marktsegment

Marketing Resource Management Software & Tools im Vergleich

Marketing-Resource-Management-Software hilft Marketern, wie der Name bereits andeutet, bei der Verwaltung von Marketingressourcen und vereinfacht die Planung und Budgetierung von Marketingaktivitäten. Software für die Verwaltung von Marketingressourcen kann eine Schlüsselkomponente in der Marketingstrategie eines Unternehmens darstellen. Denn sie unterstützt Marketing-Teams bei der Definition von Marketingplänen, bei der Sammlung und der Nutzung von Marketingressourcen, der Durchführung von Marketingkampagnen und dem Tracking von Marketing-Assets. Damit bietet die Marketing-Resource-Management-Software ein vereinheitlichtes System für alle Marketingmaterialien, was Konsistenz im Markenaufbau (Branding) und der Markenkommunikation (Brand Messaging) gewährleistet. Marketers nutzen Marketing-Resource-Management-Tools häufig in Verbindung mit anderer Marketingsoftware wie Marketing-Automation-Tools, E-Mail-Marketing-Software und Marketing-Analytics-Tools. Einige Marketing-Resource-Management-Plattformen sind auch in CRM-Systemen integriert. Marketing-Resource-Management-Software kann auch Teil eines umfangreicheren Digital-Asset-Management-Systems (DAM) sein.

Demnach fungieren Marketing-Resource-Management-Plattformen als zentraler Knotenpunkt für Marketing-Assets für Marketing-Kanäle wie Social-Media, E-Mail, Dialogpost, Display-Anzeigen oder Print. Mit den Softwares lassen sich zudem Budgets der Marketingabteilungen managen. Außerdem bieten sie Funktionen für die Budget- und Kampagnenplanung. Des Weiteren können mithilfe der Marketing-Resource-Management-Tools Marketing Assets getrackt und reportet werden. Außerdem lassen sie sich mit Marketing-Tools von Drittanbietern integrieren, um Marketingkampagnen durchzuführen oder bieten eigene Funktionen zum Ausführen dieser.

Canto

Was ist Canto?

Canto ist einer der weltweit führenden Anbieter von Digital Asset Management Systemen aus der Cloud - gehosted in Deutschland. Bei über 2.500 Unternehmen erleichtert Canto die Zusammenarbeit von Teams durch intelligente Organisation visueller Inhalte. Mittelständische Unternehmen wie Birkenstock sowie Konzerne wie Thyssenkrupp setzen auf Canto als zuverlässigen Partner. Das deutsch-amerikanische Unternehmen wurde 1990 gegründet. Canto hat seinen Hauptsitz in San Francisco mit weiteren Niederlassungen in Berlin und der Metropolregion Frankfurt.
Zahlreiche Canto Features helfen beim Organisieren, Teilen und Bearbeiten von digitalen Inhalten. Dazu zählt zum Beispiel die Möglichkeit eine Datei mit Wasserzeichen und Ablaufdatum zu versehen. Das Management der Zugriffsrechte, z.B. über Portale erleichtert die Arbeit mit anderen Teams oder außenstehenden Partnern. Natürlich lässt sich Canto mit einer Vielzahl an Anwendung - von Adobe Creative Suite über Microsoft Office bis hin zu CMS- und PIM- Systemen - integrieren.

Bynder

Was ist Bynder?

Die Digital Asset Management Plattform von Bynder hilft Teams, in der Cloud zusammenzuarbeiten, Inhalte schneller auf den Markt zu bringen und die Wirkung ihrer Marketinginhalte zu maximieren. Wir stellen kundenspezifische Lösungen zur Verfügung, die den Bedürfnissen aller Unternehmen gerecht werden. Unsere Zusatzmodule bieten Merkmale und Funktionen, die Digital Asset Management als Kernlösung von Bynder optimal ergänzen.

wedia

Was ist wedia?

In dem Digital-Asset-Management-Tool von Wedia können digitale Assets in einer gemeinsamen Mediathek gesammelt werden. Als zentrale Plattform für Medien aller Art sind Marketing-, Marken- und Produkt-Assets an einem Ort gebündelt. Die Medien können sowohl mit Mitarbeiter:innen innerhalb des Unternehmens als auch Agenturen und externen Designer:innen geteilt werden. Außerdem bietet das Tool die Möglichkeit, einzelnen Personen bestimmte Rollen und Nutzungsrechte zuzuordnen. Die DAM-Lösung von Wedia kann mit den Desktop-Anwendungen von Adobe und Microsoft verbunden werden. Wedia bietet eine kostenlose und personalisierte Demo-Version an.

BrandMaster

Was ist BrandMaster?

BrandMaster wurde 1998 gegründet und hat sich zu einem der führenden Unternehmen für Marketing- und Branding-Softwarelösungen entwickelt. Auf der Grundlage eines 100% Cloud-basierten Bereitstellungsmodells hat BrandMaster eine solide Lösung geschaffen, die eine zentrale Plattform für Ihre Marke und Ihr Marketing bietet. Mit Niederlassungen in Oslo, Stockholm, London, Stuttgart, New York, Tallinn und Zlin (Tschechische Republik) beschäftigt BrandMaster 90 Mitarbeiter, die Lösungen für über 350 Marken und 600.000 Benutzer weltweit bereitstellen.

MARMIND®

Was ist MARMIND®?

MARMIND® ist eine Software, die vor allem Marketing-Teams ein “Cockpit zur sicheren Steuerung ihres Marketings” bietet und sogenannte “Insellösungen” reduzieren soll. Dabei integriert sie die Planung, Budgets und Ergebnisse eigener Marketingaktivitäten und tauscht sich mit anderen Software-Lösungen innerhalb des Unternehmens aus. Im Fokus: eine bessere Organisation innerhalb der Teams, eine kanalübergreifende Auswertung von Kampagnen und “optimale” Investitionen. Die Preise orientieren sich an der jeweiligen Unternehmensgröße und an individuellen Anforderungen (Beispiel: Business-Version, 10 Benutzer:innen, ab 1.200 Euro/Monat).

Relatial

Was ist RELATIAL_?

RELATIAL_ ist eine Marketingkoordinations-Software, die Anwender:innen als zentraler Ort für Marketingmaterialien, -kampagnen und weitere Marketinganwendungen dienen soll. Mithilfe von RELATIAL_ werden Marketingbestellprozesse digitalisiert. So können Nutzer:innen ihr Partner-Netzwerk in digitalen Assets verwalten und eigenständig Content gemäß dem Corporate-Design erstellen (Self-Service-Publishing durch smarte Templates). Mit der Software lässt sich der Zugriff der Nutzer:innen zentral steuern. Ebenso werden die Stammdaten aller MarTech-Anwendungen an einem Ort verwaltet, um Transparenz über die Nutzung deiner Marketingmaterialien zu erhalten. Die Funktionen bieten eine Vielzahl an Kombinationsmöglichkeiten, um Prozesse abzubilden. Die Software wendet sich an mittelständische Unternehmen und Konzerne. Relatial bietet eine kostenlose Software-Demo an. Die Preise beginnen bei 1.995 € im Monat.

Con Cubo

Was ist Con Cubo?

Mit Con Cubo können Teamverantwortliche und Führungskräfte ihre Ressourcen und Strukturen in einem lebendigen Organigramm visualisieren und vernetzen. Im Map-Arbeitsraum werden die Strukturen der Organisation mit Details wie Skills, Aufgaben, Kapazitäten sowie der Arbeitsumgebung gemapped. Durch eine übergreifende Suchfunktion werden passende Personen anhand von Skills, Rollen oder Tags gefunden und passenden Rollen zugeordnet. Das Map Home-Dashboard ermöglicht eine einfache Auswertung. Con Cubo ist in zwei Abo-Paketen verfügbar und startet bei einem Preis von 7,49 € pro Monat und User.

ReportGarden

Was ist ReportGarden?

ReportGarden hilft wachsenden digitalen Werbeagenturen und internen Marketingteams, Leistungsberichte zu erstellen, Kundendaten zu verwalten, SEO-Rankings zu verfolgen und Site-Audits durchzuführen.
ReportGarden bietet für die Berichterstattung, Dashboards und SEO-Audit-Tools verschiedene interne Lösungen an. Des Weiteren ist es möglich, Tools mit ReportGarden zu verbinden. Dazu zählen unter anderem Google Ads, Mailchimp, Instagram-Anzeigen oder Klaviyo. Weitere Tools und Unternehmen können auf der Website eingesehen werden. ReportGarden kann kostenlos getestet werden. Das Basic-Paket startet bei 89 $ monatlich und beinhaltet 10 Konten und Dashboards, sowie 100 Keyword-Einheiten.

BrandMaker

Was ist BrandMaker?

BrandMaker bietet agile Marketing Operations (360Gard), Marketing Ressource Management, Performance Measurement & Optimization und Fusion an. Fusion verbindet alle Marketingprozesse – unabhängig davon, woher die Daten stammen – und ermöglicht einen nahtlosen Martech-Stack, der sowohl den Verwaltungsaufwand reduziert als auch Arbeitsabläufe und die Zusammenarbeit optimiert. BrandMaker vereint Performance-Monitoring und -Reporting aller Bereiche in einer Single Source of Truth. In BrandMaker sind dazu weitere interne Produkte enthalten. Dazu zählen unter anderem, Brand Management, Digital Asset Management oder Finance & Budget Management. BrandMaker bietet für alle Produkte und Bereiche Demos an. Individuelle Preise können auf der Website erfragt werden.

Vya

Was ist Vya?

Das Marketing-Ressourcensysteme Vya, hilft Marken dabei, mit lokalen Verbraucher:innen in Kontakt zu treten, lokale Vertriebsteams zu stärken und Marketingabläufe zu rationalisieren. In Vya können Assets in einem Portal verwaltet werden. Vorlagen, Logos, Texte, Designs und andere Assets sind in einem webbasierten Portal zugänglich. Lokale Vertriebsteams können Vorlagen durchsuchen und die Materialien finden, die sie benötigen, um lokale Zielgruppen zu erreichen. Durch das integrierte MRM-System können Co-Branding-Kampagnen erstellt und mit lokalen Verkaufsteams zusammen gearbeitet werden. Vya ermöglicht es, Details und Ergebnisse von Kampagnen zu verfolgen und zu überwachen. Zusätzlich zu einer Liste von Standardberichten, um Leistungskennzahlen zu verfolgen und den ROI jeder Kampagne nachzuweisen, bietet Vya weitere Möglichkeiten, wie benutzerdefinierte Berichte zu entwerfen, einen Top-Line-Überblick oder eine detaillierte Dokumentation zu erstellen. Preise und Pakete können auf der Website angefragt werden.

MarcomCentral

Was ist MarcomCentral?

MarcomCentral bietet mit dem MarcoPortal eine Distributed Marketing-Plattform, die es Teams ermöglicht, Marketinginhalte anzupassen und zu verteilen. Mithilfe dynamischer Vorlagen können Textfelder bearbeitet und benutzerdefiniertes Asset erstellt werden. Mit Business Intelligence können benutzerdefinierte Berichte erstellt und Trends verfolgen werden, um die Sicherheitsentwicklung zu optimieren. Dazu bietet MarcomCentral mit MarcomGather eine Digital Asset Management-Plattform. Angepasstes Tagging von Metadaten, ermöglicht, Tags oder Suchbegriffe manuell zu jedem Asset hinzuzufügen oder künstliche Intelligenz zu verwenden und einzubinden. Preise und Pakete können auf der Website angefragt werden.

Marvia

Was ist Marvia?

Die Lokale Marketing-Automatisierungsplattform Marvia, bietet nach eigenen Angaben, eine All-in-1-Plattform. In Marvia sind unter anderem vorhandene Markenvorlagen enthalten. Individuelle Druck- und Digitalmaterialien für alle Kanäle, können hiermit erstellt werden. Dazu ist eine digitale Vermögensverwaltung und eine 360-Grad Kampagnenverteilung in Marvia möglich. Eigene Kampagnen können über Offline- und Online-Kanäle gesteuert werden. Marvia ermöglicht dazu, Richtlinien für digitale Marken festzulegen und diese einzurichten. Benutzer:innen können so zu den richtigen Ressourcen für ein einheitliches Markenerlebnis geführt werden.
Marvia bietet eine kostenlose Demo an. Individuelle Preise können auf der Website angefragt werden.

Screendragon

Was ist Screendragon?

Screendragon ist ein Marketing-Ressource-Management-System. Integrierte Marketingaktivitäten erzielen Einblicke und Kosteneinsparungen, indem Marketingplanungs- und Bereitstellungsaktivitäten in einem System vereint werden können. Mit der strategischen Marketingplanung, kann in Screendragon über Marken, Märkte und Portfolios hinweg strategisch agiert werden. Dazu ist in Screendragon eine 360-Grad-Ansicht der Projektaktivitäten enthalten. Visuelle Projekt-Dashboards, eine konfigurierbare Benutzeroberfläche und erweiterbare Berechtigungsstufen, um Dashboard-Ansichten für Teams zu steuern, sind hierbei enthalten.
Weiterhin können in Screendragon Integrationen getätigt werden. Dazu zählen unter anderem Apps wie Office365, Google Drive, Jira, Slack, PeopleSoft oder MS Dynamics. Die Kosten können auf der Website angefragt werden.

Brandfolder

Was ist Brandfolder?

Brandfolder ist ein cloudbasiertes Marketing Ressource Management System, dass das laden, speichern, organisieren und teilen von Dateien in Assets, für interne und externe Benutzer:innen (mit festgelegten Berechtigungen) ermöglicht. Brandfolder unterstützt alle gängigen Dateiformate, einschließlich: Bilder, Video, Audio und Dokumente in einer Vielzahl von Dateitypen. Mit dem Gast-Upload, kann ein Portal für externe Partner:innen erstellt werden, um Dateien in Brandfolder hochzuladen. Mit dem FTP-Ingest-Workflow können zudem schnell große Dateien und große Mengen an Assets von einem FTP-Server direkt in Brandfolder importiert werden. KI-gestütztes Auto-Tagging fügt Assets beim Importieren automatisch logische Tags hinzu. Preise und Pakete können auf der Website angefragt werden.

IntelligenceBank

Was ist IntelligenceBank?

Die Software IntelligenceBank bietet Digital Asset Management, ein BrandHub, Marketing Operations und eine digitale Vermögensverwaltung an. Im BrandHub-Portal können Marken mit Online-Styleguides und Marken-Assets bearbeitet und verwaltet werden. Dazu können Best-Practice-Galerien erstellt werden. Die Marketing-Operations-Plattform,
verbindet Marketingeffizienz und Compliance mit einem Marketing-Aufzeichnungssystem. Kreative Briefings, Überprüfungen & Genehmigungen dieser, sowie Ansichten der Kampagnen in Kalendern und Kanban-Tafeln sind möglich. IntelligenceBank bietet verschiedene Add-ons, für alle Produkte von IntelligenceBank an. Dazu zählen unter anderem Implementierung & Datenmigration, Virenscanner oder 2FA. Preise können auf der Website erfragt werden.

Filecamp

Was ist Filecamp?

Filecamp ist ein Marketing-Ressource-Management-System. Mit der cloudbasierten Softwarelösung können Unternehmen ihre digitalen Medien wie Bilder, Videos und Markenrichtlinien organisieren und teilen.
Filecamp bietet eine Medienbibliothek. Bilder und Markenwerte des Unternehmens können von einem zentralen Hub in der Cloud aus organisiert und geteilt werden. Online-Proofing, Kommentar- und Genehmigungstools sind ebenso in Filecamp möglich und vorhanden. Filecamp kann 30 Tage kostenlos getestet werden. Preise & Pläne starten bei 29 $ monatlich.

Allocadia

Was ist Allocadia?

Allocadia ist auf Marketingplanung, Budgetierung und Leistungsmanagement spezialisiert. Die Allocadia-Plattform
Ermöglichen es, allen Vermarkter:innen, wichtige Unternehmensziele und Leistungsindikatoren zu planen und zu verfolgen. Ebenso kann eine vollständige Transparenz über Marketingausgaben gewonnen werden. Flexible Änderungen und Marketinginvestitionen sind somit möglich. Allocadia verbindet sich nahtlos mit weiteren Tools. Die Integrationen von Allocadia in Finanzen, Projektmanagement, CRM, ERP, MAP, Content-Marketing, digitale Anzeigenplattformen und Verbindungen zu BI-Tools sind möglich. Zu den Tools zählen unter anderem Salesforce, Workfront und NETSUITE. Die Kosten und Preise können auf der Website angefragt werden.

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Marketing-Resource-Management-Software-Definition (MRM): Was ist MRM?

Marketing-Resource-Management-Systeme, kurz MRM, helfen Verantwortlichen in Unternehmen vornehmlich dabei, Marketing-Mittel zu organisieren. Dies betrifft unter anderem entsprechendes Budget, Personal, Materialien bzw. digitale Assets, Hardware, Software und Compliance-Angelegenheiten.

Genauer laufen in einer solchen Anwendung alle Marketing-Vorgänge eines Betriebs zusammen. Sie bündelt sämtliche Daten, Prozesse und kreativen Ideen. So kann alles, was für erfolgreiches Marketing benötigt wird, von einem zentralen Ort aus gemeinsam genutzt werden.

Die Spanne der Verwaltungsmöglichkeiten, die MRM bietet, beginnt bei der Planung und Budgetierung einzelner Marketing-Aktion und reicht über deren praktische Umsetzung bis hin zum langfristigen Monitoring. Je nach Marketing-Resource-Management-Anbieter sind auch kreative To-dos und das dazu benötigte Digital-Asset-Management (DAM) über eine solche Lösung abzuwickeln.

Weshalb sollten Unternehmen Marketing-Resource-Management-Software einsetzen?

Das moderne Marketing bietet eine enorme Masse an Methoden, die ihre Wirkung über viele unterschiedliche digitale oder analoge Kanäle entfalten können. Alleine die absoluten Must-haves, wie beispielsweise der Betrieb einer Unternehmens-Website oder der marketing-basierte Push des Brandings, bedeuten eine Menge Arbeit.

Egal, ob bei kleineren Unternehmen oder großen Konzernen: Alle Marketing-Ressourcen sowie betreffende Aktivitäten unter einen Hut zu bekommen und sie maximal zweckdienlich durchzuführen, kann eine besondere Herausforderung sein. Je mehr Personengruppen, Kanäle und Technologien im Marketing involviert sind, desto schwieriger wird es. Darüber hinaus können unterschiedliche Zielkund:innen, die jeweils extra angesprochen werden müssen, und das Vorhandensein mehrerer Unternehmensstandorte einen erheblichen Einfluss auf den Aufwand des Marketings haben.

Eine Marketing-Resource-Management-Software kann hier eine erhebliche Erleichterung verschaffen. Schon die Tatsache, dass sie alle Marketing-Aktivitäten bündelt, bringt ein deutliches Plus an Effizienz. Verantwortliche bekommen somit eine umfassende Übersicht, es besteht weniger Risiko für Doppelbearbeitungen und die Fehlerquote sinkt. Sämtliche Beteiligten erhalten die Chance, gemeinsam, an einem zentralen Ort am bestmöglichen Marketing-Erfolg zu arbeiten.

Wie funktioniert Marketing-Resource-Management?

Eine MRM-Software bietet normalerweise vielfältige Features. Wie sie genau funktioniert, hängt insbesondere davon ab, was sie kann. Mit dem passenden Tool können Unternehmen alle Workflows im Marketing vereinen und organisieren. Mitarbeiter:innen und Partner:innen bekommen Gelegenheit, über ein einziges System auf sämtliche relevanten Informationen und Abläufe zuzugreifen. Dabei sind Features aus folgenden Bereichen typisch:

  • Planung: MRM-Plattformen bieten oft wirksame Planungs-Tools, die Marketing-Teams bei der Entwicklung von Strategien für anstehende Kampagnen helfen. Sie können eine zentrale Drehscheibe sein, über die Fachleute Ideen, Arbeitsabläufe und Inhalte austauschen. Das ist bei vielen Lösungen auch remote bzw. von dezentralen Arbeitsplätzen aus möglich.

  • Zeitplanung: Zeit ist eine der wertvollsten Ressourcen eines jeden Marketing-Teams. MRM-Lösungen können Marketer:innen dabei helfen, ihre Zeit optimal zu nutzen. So ermöglichen sie es, spezifische Zeitpläne und Zeitleisten für jedes Segment einzelner Kampagnen zu erstellen und mit Kolleg:innen zu teilen.

  • Budgetierung: Geld ist eine weitere wertvolle Ressource für Marketing-Experten:innen. Verantwortliche definieren in aller Regel ein Basisbudget, bevor sie neue Marketing-Maßnahmen starten. Mit einem MRM können sie die Budgets für ihre Projekte relativ einfach (gemeinsam) festlegen und den Ressourcenverbrauch im Verlauf einer Kampagne effizient verfolgen.

  • Verwaltung von Arbeitsabläufen: Viele MRM-Plattformen bieten ihren Nutzer:innen die Möglichkeit, optimierte Arbeitsabläufe zu gestalten und bestimmte wiederholbare Aufgaben zu automatisieren. Mit entsprechenden Tools können Manager:innen ebenfalls Aufgaben zuweisen, den Fortschritt ihres Teams überprüfen und jede Phase ihrer Kampagnen überwachen.

  • Monitoring und Analysen: Marketer:innen verlassen sich heute in hohem Maße auf Metriken und KPIs, die ihnen wichtige Einblicke in die Wirksamkeit ihrer Kampagnen geben. MRM-Tools enthalten häufig Analysefunktionen, die automatisch wichtige Daten sammeln und auswerten. Über spezifische Analyse-Dashboards werden schließlich leicht verwertbare Erkenntnisse geliefert.

  • Entwicklung der Marken-Compliance: Ein einheitliches Corporate-Image und eine einheitliche Marken-Botschaft sind für Marketing-Teams, die normalerweise immer an mehreren Kampagnen arbeiten, von größter Bedeutung. MRM-Software kann Unternehmen und betreffenden Marketing-Verantwortlichen dabei helfen, ein solches Erscheinungsbild bzw. ein konsistentes Messaging zu erreichen. Dies kann dann in unterschiedlichsten Marketing-Maßnahmen und über alle relevanten Kanäle hinweg übereinstimmend vermittelt werden.

  • Verbesserung der Remote-Zusammenarbeit: Remote-Arbeit ist für Marketing-Expert:innen alleine durch die Corona-Pandemie immer verbreiteter geworden. MRM-Software kann die Kollaboration von verschiedenen Arbeitsstandorten erheblich vereinfachen. So ermöglichen es Software-as-a-Service-Lösungen allen Beteiligten, schnell und unkompliziert über einen beliebigen Browser auf das jeweilige Marketing-Resource-Management-Tool zuzugreifen. Sie erhalten damit die Chance, mit praktisch jedem internetfähigen Gerät Ressourcen zu planen, neuste To-dos zu checken oder auch ganze Kampagnen zu starten.

  • Vereinfachung von Organisation und Speicherung: Die meisten Marketing-Teams verfügen über eine umfangreiche Sammlung an digitalen Inhalten. Diese sind nicht selten an verschiedenen Orten gespeichert. Das wiederum kann zu Problemen beim Auffinden der passenden Versionen führen, Mehrfachbearbeitung begünstigen und ist generell kaum effizient. Ein MRM-Tool behebt diese Schwierigkeiten. Es bildet einen zentralen Knotenpunkt für sämtliche digitalen Inhalte. Es besitzt entweder selbst ein entsprechendes Asset-Management oder lässt sich mit einem solchen Tool verbinden. Teams wird die Organisation von Inhalten somit enorm erleichtert.

  • Zugriffsbeschränkungen: Auch im Marketing kommen häufig sensible Dokumente und Daten zum Einsatz. Beim Umgang mit solchen Ressourcen ist es wichtig, genau kontrollieren zu können, wer Zugang hat und wer nicht. MRM-Software-Plattformen enthalten oft eine Reihe von Tools, die Verantwortlichen helfen, den Zugriff auf bestimmte Informationen kleinteilig zu managen. Den Teammitgliedern werden Rollen zugewiesen, die dann festlegen, worauf zugegriffen werden darf und worauf nicht.

  • Verwaltung von Rechten: Einige MRM-Plattformen enthalten Tools zur Rechteverwaltung. Diese Funktionen ermöglichen es, Markenmaterial, betreffende digitale Assets und andere Unternehmensdaten vor Verletzungen des geistigen Eigentums durch Konkurrenzfirmen oder andere externe Akteure zu schützen.

Welche Vor- und Nachteile bieten Marketing-Resource-Management-Systems?

Marketing-Teams nutzen MRM (Marketing-Resource-Management), um ihre Abläufe zu rationalisieren und mehrere Aufgaben von einer einfachen, zentralisierten Plattform zu erledigen. Der Einsatz von Marketing-Resource-Management-Software kann für Unternehmen eine ganze Reihe zusätzlicher Vorteile mit sich bringen – darunter folgende:

  • Maximierte Effizienz: MRM-Plattformen enthalten häufig Automatisierungsfunktionen, die eine effektive Möglichkeit darstellen, sich wiederholende manuelle Aufgaben zu reduzieren und Zeit zu sparen. Workflow-Management-Funktionen können Unternehmen dabei helfen, ihre Prozesse zu straffen. Teams erhalten mit Planungsfunktionen die Chance, sich selbst zu kontrollieren.

  • Verbesserte Ressourcenplanung: MRM-Plattformen wurden ursprünglich entwickelt, um Unternehmen bei der Verwaltung ihrer Marketing-Ressourcen zu unterstützen. Diese Kernfunktionalität haben sie auch heute noch. Sie können Marketing-Teams insbesondere dabei helfen, Finanzen, Arbeitskraft, Material bzw. Assets und Zeit während einer Kampagne zuzuordnen und zu verfolgen.

  • Höhere Produktivität: MRM-Plattformen können ein wirksames Instrument sein, um sich wiederholende Aufgaben zu reduzieren, Arbeitsabläufe zu planen, Fortschritte zu verfolgen und Tasks zuzuweisen. Jeder dieser Faktoren trägt dazu bei, dass die Mitarbeiter:innen als Team besser zusammenarbeiten und idealerweise produktiver sind.

  • Verbesserte Skalierbarkeit: Unternehmen, die ihre Geschäftstätigkeit schnell ausweiten wollen, stoßen bei der Skalierung ihrer Marketing-Aktivitäten häufig auf Schwierigkeiten. Die meisten MRM-Plattformen sind zum einen so konzipiert, dass sie an sich leicht skalierbar sind. Zum anderen ermöglichen sie es Marketer:innen, falls nötig, relativ schnell mehr Marketing-Projekte zu verwalten, ohne dabei Ressourcen- und/oder Abwicklungsprobleme zu bekommen.

  • Optimierte Brand-Compliance: Eine MRM-Plattform kann Marketing-Teams eine zentrale Anlaufstelle bieten, um Ideen auszutauschen, zusammenzuarbeiten und Strategien zu entwickeln. Dabei ist es durch spezifische Compliance-Daten und direkte Absprachen möglich, die Konformität mit der richtigen Markenbotschaft und -darstellung über alle relevanten Kanäle hinweg sicher aufrechtzuerhalten.

  • Zentralisierung: Gerade dann, wenn ein Team dezentral arbeitet, kann es eine Herausforderung sein, effizient und effektiv zu kooperieren. MRM-Tools lassen flüssige Kollaborationsprozesse höchst zielsicher erreichen. Sämtliche Daten, Inhalte, Vorgänge, Management-Tools und alles, was noch für das Marketing relevant ist, laufen hier an einem zentralen Ort zusammen. Das sorgt nicht nur bei Remote-Teams für mehr Klarheit und eine bessere Organisation.

  • Bessere Insights: MRM-Software umfasst häufig eine Reihe von Tools zur Datenerfassung und –analyse. Mit diesen lassen sich unter anderem die Effektivität von Arbeitsabläufen und der Fortschritt bei den verschiedenen Marketing-Maßnahmen kleinteilig nachverfolgen. Marketing-Resource-Management-Software bietet also die Möglichkeit für gründliche Analysen, die Verantwortliche schließlich zur Verbesserung ihrer Prozesse auf unterschiedlichen Ebenen nutzen können.

  • Vereinfachter Zugang: Vor allem dann, wenn Teammitglieder in einer dezentralen oder hybriden Arbeitsumgebung agieren, kann der Einsatz einer MRM-Software den Zugang zu elementaren Marketing-Prozessen erheblich erleichtern. Unternehmen holen hier häufig das Maximum heraus, indem sie alle ihre Daten, Dokumente, Vorgänge etc. auf einer cloud-basierten Plattform organisieren. Innerhalb dieser können die Beteiligten besonders flexibel und einfach Zugriff erhalten.

Wie sieht es mit Nachteilen von MRM aus – gibt es überhaupt welche? Bei der Wahl eines passenden MRM-Tools und dessen richtigem Einsatz sollten Unternehmen tatsächlich keinerlei Beeinträchtigungen erfahren.

Aus dem letzten Satz geht schon hervor, dass natürlich das Risiko besteht, eine unpassende Lösung zu wählen. Diese Gefahr ist dank einer Unterstützung durch die Marketing-Resource-Management-Anbieter allerdings gering. Deutlich wahrscheinlicher ist es leider, dass die gewählte Lösung nicht richtig oder nicht umfassend eingesetzt wird.

Die vielfältigen, teilweise wahrscheinlich komplett neuen Tools eines MRM-Systems können Marketing-Teams schnell überfordern. Fehlen eine entsprechende Übersicht und spezifisches Anwendungs-Know-how, kann auch die mächtigste Lösung ihre Stärken niemals komplett ausspielen. So wird womöglich viel Geld verschwendet. Weiterhin ist eine erhebliche Behinderung der Marketing-Prozesse möglich. Daher ist es sehr wichtig, betreffende Mitarbeiter:innen schon bei der Recherche einer passenden MRM-Software ins Boot zu holen und jene schließlich eingehend am System zu schulen.

Wie wählt man den passenden Marketing-Resource-Management-Anbieter aus?

Worauf sollte man besonders achten, um die richtige Management-Plattform für die Marketing-Ressourcen im eigenen Unternehmen zu finden? Es empfiehlt sich dafür, primär die nachfolgenden drei Schritte zu vollziehen bzw. entsprechende Fragen zu beantworten.

1. Welche Tasks und Prozesse soll das Marketing-Resource-Management-Tool unterstützen?
Interessierte sollten sich zuerst fragen, welche Bereiche und Vorgänge ihres Marketings am meisten Unterstützung benötigen? Wichtig ist zudem, klarzustellen, was die Gründe dafür sind, dass überhaupt in ein solches Tool investiert werden muss? Es gilt, die wichtigsten Aufgaben sowie Prozesse klar zu identifizieren. Schließlich muss die Unterstützung dieser Schritte priorisiert werden. Das macht die Findung einer passenden Software nicht nur sehr viel zielgenauer. Verantwortliche können durch die Eingrenzung zudem vielleicht noch sehr viel Geld sparen.

2. Welche Funktionen braucht die MRM-Software unbedingt?
Im zweiten Schritt sollten Interessierte genau darüber nachdenken, welche zentralen Prozessvorteile sie aus dem Einsatz einer Marketing-Ressourcen-Software ziehen möchten. In Kombination mit den Erkenntnissen aus Schritt eins gilt es zu schauen, welche wesentlichen Funktionen entsprechende Anforderungen bedienen können. Nicht alle MRM-Tools bieten dieselben Features. Somit können die Optionen hier noch einmal stark eingeschränkt werden. Verantwortliche sollten auch mögliche künftige To-dos (Skalierbarkeit der Lösung) und generell eine hohe Flexibilität bei der Zusammenstellung des Funktionsumfangs fokussieren.

3. Welche MRM-Systeme bleiben für einen abschließenden Vergleich übrig?
Sobald die Optionen auf wenige Favoriten reduziert wurden, gilt es diese präzise aufzulisten. Die Gegenüberstellung von Vor- und Nachteilen der einzelnen Lösungen kann für die letztendliche Entscheidungsfindung überaus hilfreich sein. Verantwortliche können aber auch andere zentrale Features innerhalb einer solchen Dokumentation direkt miteinander vergleichen. Dabei sollten selbstverständlich stets die besonderen Anforderungen des jeweiligen Unternehmens im Blick behalten werden.

Was kostet Marketing-Resource-Management-Software?

Die Preisgestaltung bei Marketing-Resource-Management-Software richtet sich insbesondere nach der Anzahl der Nutzer:innen und nach dem Umfang der angebotenen Funktionen. Darüber hinaus ist der benötigte Datenspeicher oft ausschlaggebend. Viele MRM-Anwendungen beinhalten schließlich Tools zur Speicherung und Organisation von Assets.

Dabei sind heute die meisten Marketing-Ressourcen-Management-Systeme webbasiert. Sie werden also im Allgemeinen nicht mehr auf einzelnen Rechnern bzw. Servern im Unternehmen installiert. Das Hosting übernimmt der jeweilige Marketing-Resource-Management-Anbieter. Zugriff gibt es über einen herkömmlichen Browser oder über eine App. Bezahlt wird normalerweise in einem Abonnementmodell, wobei entweder eine monatliche oder eine jährliche Gebühr anfällt.

Die Preisspanne breitgefächert. Interessierte können MRM im Marketing teilweise komplett kostenlos nutzen. Die Funktionsumfänge sind bei solchen Lösungen allerdings relativ schmal. Andere Anbieter stellen für einen bestimmten Zeitraum eine Gratis-Trial-Version bereit.

Nach dem Ablauf der Testphase beginnen umfangreichere Pakete bei rund 100 Euro pro Monat. Je nach Ausstattung bzw. Anforderungen können MRM-Systeme aber auch lediglich um die 20 Euro monatlich kosten. Größere Suiten schlagen andererseits nicht selten mit mehreren hundert oder sogar über 1.000 Euro im Monat zu Buche.

Da MRM-Lösungen häufig sehr individuelle Bedarfe bedienen müssen und durch spezielle Features schnell teuer werden können, sind sie oftmals modular aufgebaut. Entwickler:innen solcher Programme bieten dann meistens keine Standardpreislisten an. Die Kosten werden hier im Regelfall genau an den jeweiligen Leistungsanforderungen bemessen und individuell kalkuliert.