Bewertung
3
6
1
Marktsegment
Kleinunternehmen
6
Mittelstand
10
Enterprise
7

Business Intelligence Platforms Software

Business-Intelligence (BI)-Tools sind vor allem für Unternehmen relevant, die sich der Bedeutung von Daten und der damit einhergehenden Relevanz der Auswertung dieser bewusst sind. BI-Tools tragen dazu bei, Transparenz in die Daten eines Unternehmens zu bringen und bieten die Möglichkeit, Daten zu visualisieren und zu analysieren, um dann fundierte Entscheidungen treffen zu können. Heutzutage greift jedes Unternehmen auf große Datenmengen zu, was BI-Software zu einer Notwendigkeit macht, um diese Daten besser zu verstehen und darauf reagieren zu können.

Vorteile der Nutzung einer Business-Intelligence-Software liegen vor allem im einfachen Visualisieren und Verstehen von Unternehmens- und Kund*innendaten. Sie vereinen alle Unternehmensdatenquellen in einer einzigen Plattform, wodurch abteilungsübergreifende Verbindungen hergestellt werden. Die Visualisierung der Daten hilft außerdem bei der datengestützten Entscheidungsfindung und somit bei der Geschäftsoptimierung.

Microsoft Power BI

Microsoft kann nicht nur Word, Excel und Power Point. Das Unternehmen bietet auch eine Lösung, um übergreifend Daten aus den verschiedensten Quellen zu sammeln und zu visualisieren. PowerBI erstellt darüber hinaus automatisiert Reports und Dashboards aus den angegebenen Informationen. Durch die Integration in Microsoft Office sollen bestehende Teams ganz einfach in PowerBI zusammenarbeiten können. Damit jede*r Mitarbeiter*in nur auf die für ihn/sie bestimmten Daten zugreifen kann, lassen sich entsprechende Rechte verteilen.

Tableau Desktop

Die 2003 in Kalifornien gegründete Business-Intelligence- und Analytics-Plattform Tableau bietet verschiedene Lösungen an, um Daten in individuellen Dashboards zu bündeln, visuell aufzubereiten und Reportings und Berichte zu erstellen. Eines dieser Tools ist Tableau Desktop. Interaktive Dashboards wandeln Daten, die per Drag and Drop hinzugefügt werden können, live in Diagramme um. Die Daten können dabei aus unterschiedlichen Quellen wie Big Data, SQL-Datenbanken, Tabellenblättern oder Cloud-Anwendungen wie Google Analytics und Salesforce stammen. Mitte 2019 hatte Salesforce Tableau für rund 15,7 Milliarden US-Dollar übernommen.

Minubo

Das Hamburger Unternehmen Minubo will einen umfangreichen Business-Intelligence-Stack bieten. Sein gleichnamiges Tool ist insbesondere auf E-Commerce-Anwendungen optimiert. Die eigens entwickelte Commerce Intelligence Cloud umfasst nicht nur Funktionen wie Dashboards, Reportings und eine Tablet-App für Store-Mitarbeiter. Minubo bietet auch API-Schnittstellen zu den relevanten Online-Shop-Plattformen, Warenwirtschaftssystemen sowie zu Tracking- und Marketing-Apps an.

Tableau Server

An Daten dürfte es den wenigsten Unternehmen mangeln; eher an der Fähigkeit, diese quellenübergreifend auszuwerten und zu visualisieren. Genau hier möchte die Business-Intelligence- und Analytics-Plattform von Tableau ansetzen. Das 2003 in Kalifornien gegründete Unternehmen bietet verschiedenste Produkte und Tools an, um Daten in individuellen Dashboards zu bündeln, visuell aufzubereiten und Reportings und Ergebnisse zu erstellen. Mit dem browser-basierten Tableau Server können diese mit der gesamten Organisation geteilt werden – egal, ob mobil oder auf Desktop. Mitte 2019 hat Salesforce Tableau für rund 15,7 Milliarden US-Dollar übernommen.

SAP BusinessObjects BI

Wenn man sich Business-Intelligence-Lösungen anschaut, zählt SAP sicher zu den etablierten, erfahrenen Playern. Das sieht man dem Tool BusinessObjects BI an manchen Stellen zwar an, bestehende Nutzer*innen schätzen es aber aufgrund der einfachen Bedienbarkeit und vielen Funktionen, die die tägliche, zentrale Datenanalyse vereinfachen. Reports aus verschiedenen Datenquellen sind mit der SAP-Lösung schnell erstellt. Automatische Funktionen erleichtern dann zusätzlich die genaue Analyse der Daten. Nicht unwichtig: Insbesondere die Anbindung an Microsoft Office funktioniert durch jahrelange Zusammenarbeit von SAP und Microsoft wohl problemlos. Da viele Unternehmen eine Vielzahl ihrer Daten in Excel sammeln, ist vielleicht gerade deshalb SAP BusinessObject BI hier die richtige Wahl.

looker

Die Business-Intelligence-Lösung Looker will es ihren Nutzer*innen einfach machen, Daten auszuwerten und zu visualisieren. Eine ihrer Besonderheiten ist, dass Nutzer*innen für die Modellierung von Daten nicht die Datenbanksprache SQL beherrschen müssen, sondern die selbstentwickelte, angeblich einfachere Sprache LookML nutzen können. Mitte 2019 ist Looker von Google aufgekauft und danach in die Google-Cloud-Sparte integriert worden. Die Nutzung von Looker in Verbindung mit Google-Produkten soll dementsprechend zu den Stärken Lookers gehören. Nach Angaben von Looker können die Nutzer*innen ihre Daten aber auch in den Clouds anderer Anbieter hosten; die wichtigsten Datenbank-Schnittstellen würden unterstützt.

Google Cloud Datalab

Das Cloud Datalab ist Googles Tool zur Analyse von Daten und soll angeblich enorme Datenmengen – bis in den Terabyte-Bereich hinein – verarbeiten können. Mit dem Datalab lassen sich Daten untersuchen, analysieren, umwandeln und visualisieren sowie Machine-Learning-Modelle auf der Google Cloud Platform erstellen. Kunden*innen zahlen nur für die Funktionen, die sie wirklich im Cloud Datalab benutzen. Viele Reviewer weisen darauf hin, dass es für eine optimale Nutzung des Tools auch gut ausgebildete Analyst*innen braucht; Programmierkenntnisse dürften vorteilhaft sein. Natürlich bietet das Tool auch eine Visualisierung, mit der die Daten auch von weniger geschulten Kolleg*innen ausgewertet werden können.

IBM Cognos Analytics

Die Nutzung von IBM Cognos Analytics liegt vermutlich vor allem für Nutzer*innen der IBM Cloud nahe – die Lösung ist in die Cloud-Umgebung des Unternehmens eingebettet. Aber natürlich können Nutzer*innen ihre Daten aus allen Quellen importieren und visualisieren. Bekannt ist das BI-Tool vor allem für die künstliche Intelligenz, die Daten auch für die Nutzer*innen interpretieren kann und so bereits Learnings aufzeigt. Trotz des großen Funktionsumfangs ist Cognos Analytics so auch für Kolleg*innen geeignet, die keine großen Erfahrungen mit Business-Intelligence-Tools haben. Und die Zusammenarbeit wird zusätzlich erleichtert, weil Nutzer*innen die Daten nach Belieben für ihre Mitarbeiter*innen freigeben können.

Sisense

Sisense bezeichnet sich selbst als die "End-to-End BI-Lösung für Datenprofis, Entwickler und Analysten" und gibt an, Nutzer*innen die "branchenweit günstigste, skalierbare Hybrid-Cloud Plattform" zu bieten. Damit sollen sich u.a. interaktive Dashboards, Self-Service Analytics und weitere BI-Apps erstellen lassen, die sich dann auf den Geschäftserfolg auswirken. Geeignet ist die Software für die unterschiedlichsten Branchen - von Healthcare über Finance bis hin zu Marketing & Retail. Sisense bietet ein jährliches Lizenzmodell, die Preise sind benutzerdefiniert.
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Business Intelligence Platforms Software

Business Intelligence Tools – wichtige zusätzliche Infos zu unserem BI Tools Vergleich

Immer mehr Unternehmen erkennen die Bedeutung von Daten und die große Relevanz der richtigen Auswertung dieser für ihre Geschäfte. Business Intelligence Tools sind in diesem Zusammenhang sehr nützlich. Sie helfen, Trends zu verstehen sowie zentrale Erkenntnisse aus Daten zu gewinnen und diese schließlich strategisch vorteilhaft in die eigenen Entscheidungen einfließen zu lassen. Business Intelligence Tools unterstützen Betriebe bei der Organisation von Daten – von der Analyse über die Zusammenfassung bis hin zum Reporting und der fortwährenden Überwachung. Allgemeines Ziel ist es, auf Datenbasis fundiert handeln zu können.

Die Hauptvorteile von Business Intelligence Tools auf einen Blick:

  • Einfaches Visualisieren und Verstehen von Unternehmensdaten

  • Zusammenfassung aller Unternehmensdatenquellen an einem Ort und somit die Möglichkeit, abteilungsübergreifende Verbindungen herzustellen

  • Förderung der datengestützten Entscheidungsfindung zur Geschäftsoptimierung

  • Gewinnung neuer, fundierter Erkenntnisse, die ohne eine solche Datenorganisation nicht möglich wären

Wer braucht Business Intelligence Tools?

Die geschäftsspezifische Verwendung von Daten wird häufig schnell dem Marketing und dem Vertrieb zugewiesen. Tatsächlich können jedoch noch viele weitere Stellen in einem Betrieb von guten und zentral zugänglichen Informationen profitieren. Umfangreiche, komplexe Business Intelligence Softwares sind bei speziellen Datenanalytikern und Datenwissenschaftlern in Verwendung. Es gibt aber ebenfalls BI Programme, die für den durchschnittlichen Endbenutzer gestaltet sind bzw. solche, die genau zu den Anforderungen von kleinen, mittleren oder großen Unternehmen passen. Punktuelle Lösungen, also solche, welche die Datenanalyse sowie -verarbeitung in bestimmten Abteilungen gewähren, bietet der Markt ebenfalls. Oft sind übergreifende BI Programme allerdings die bessere Wahl. Denn diese Tools haben die gleiche Funktionalität auf einer viel breiteren Ebene und führen dazu, dass die einzelnen Unternehmensbereiche praktisch automatisch enger zusammenarbeiten. Letzteres kann natürlich noch weit mehr Vorteile bieten, als die Arbeit mit Daten an sich. Folgende Abteilungen profitieren besonders von Business Intelligence Tools.

Vertrieb

Vertriebsmitarbeiter können Business Intelligence Tools nutzen, um Interessenten und Kunden besser verstehen zu lernen sowie Aufschluss über die Vertriebsleistung zu erhalten. Insbesondere für Vertriebsleiter und andere Vorgesetzte sind BI Tools sehr nützlich. Jene haben so unter anderem die Möglichkeit, die Leistung jedes Mitarbeiters im Auge zu behalten und sich ein klares Bild vom Verkaufsprozess zu machen bzw. diesen zu optimieren. Darüber hinaus können Vertriebsteams mit Hilfe von Datenvisualisierungen Ziele aller Art transparent darstellen sowie verfolgen und somit sehr ökonomisch arbeiten. Da Business Intelligence Tools abteilungsübergreifend nutzbar sind, können im gesamten Unternehmen Einblicke in die Verkaufszahlen sowie andere wichtige Vertriebsfaktoren gegeben und weitere Prozesse dementsprechend weiterentwickelt werden.

Marketing

Das Marketing hat tagtäglich mit verschiedensten Kampagnen zu tun. BI Tools bieten eine hervorragende Möglichkeit für Teams, die Leistung dieser Aktivitäten an einem zentralen Ort zu verfolgen. Durch Datenvisualisierung sind spezifische Vorgänge in Echtzeit oder über längere Zeiträume hinweg zu analysieren. Mittels Messung der Leistung der einzelnen Bemühungen können Teams für zukünftige Kampagnen planen und prognostizieren, wie viel Umsatz diesen womöglich zuzuschreiben ist. Business Intelligence Tools lassen unter anderem Zielgruppenbildungen anhand von demografischen Daten und anderen Informationen zu. Auch das Marketing lernt den Personenkreis, auf den seine Aktivitäten ausgerichtet sind, somit immer besser kennen. Das Ergebnis sind sehr zielgenaue Kampagnen. Ähnlich wie bei Anwendungsfällen im Vertrieb können Teams im Marketing BI Programme einsetzen, um die Transparenz zu erhöhen und ihre Arbeit insgesamt effizienter zu gestalten.

Finanzen

Teams im Bereich Finanzen nutzen im Allgemeinen spezielle Tools für Budgetierung und finanzielle Prognosen. Eine Zusammenführung von Finanzdaten mit Vertriebs- sowie Marketing- und anderen operativen Informationen kann jedoch zusätzliche sehr vorteilhaft verwertbare Erkenntnisse bringen. So ist es zum Beispiel durch Business Intelligence Tools möglich, notwendige Budgets für einzelne Marketing-Aktivitäten schon vor der Rücksprache mit der Abteilung besser einschätzen zu können. Somit wird wieder einmal ökonomischer verfahren. Insgesamt kann die Buchhaltung zudem schnell die richtigen und falschen Stellen für die Geldausgabe bestimmen. Sehr von Vorteil ist für die Finanzen, dass Business Intelligence Tools nicht nur Einblicke in Daten einzelner Abteilungen geben, wie es beispielsweise Software für die Buchhaltung oder das Vertriebs-Management tut, sondern dass sie auch verwertbare Erkenntnisse dazu liefern, wie sich alle anderen Geschäftsfaktoren auf Gewinn und Verlust auswirken.

Operations und Supply Chain

Eine potenzielle Datenquelle für BI-Lösungen ist das Enterprise-Ressource-Planning-System (ERP). Diese Anwendungen verfolgen alles - von der Buchhaltung über die Lieferkette bis hin zum Vertrieb. Durch die Eingabe von Supply-Chain-Daten in BI Programmen haben Supply Chain Manager die Chance, viele typische Prozesse weiterzuentwickeln, um Zeit und Ressourcen zu sparen. Beispielsweise können Unternehmen ihren Bestand optimieren und sicherstellen, dass sie nicht über- oder unterproduzieren. BI Tools tragen weiterhin dazu bei, ideale Vertriebswege zu schaffen und zu gewährleisten, dass Service Level Agreements (SLAs) eingehalten werden. Durch all diese und weitere Vorgänge, die mithilfe von Business Intelligence Tools im Bereich der Operations und Supply Chain anzustoßen sind, bleiben Betriebe auf Kurs und erreichen höhere unternehmensweite Ziele sehr präzise.

Welche Arten von Business Intelligence Software gibt es?

Es gibt tatsächlich verschiedene Typen oder technische Ausrichtungen von Business Intelligence Software. Die besten Lösungen findest Du in unserem BI Tools Vergleich. Die Funktionalität der Varianten überschneidet sich zwar häufig, letztlich sind sie aber auf unterschiedliche Nutzer ausgerichtet bzw. bieten teilweise spezielle Dienste.

Business Intelligence Software

Die häufigste Art von BI Tools bildet die Business Intelligence Software. Solche Programme sind umfassende Analysewerkzeuge, deren maximal zweckdienliche Verwendung normalerweise ein gewisses Maß an Erfahrung mit der Datenthematik erfordert. Die Lösungen stellen eine Verbindung zu Datenbanken, Data Warehouses und/oder Big-Data-Verteilern her und bieten Analysten die Möglichkeit, auf vielfältige Weisen mit Daten zu experimentieren und so sehr kleinteilige Erkenntnisse zu gewinnen. Einige BI Programme bringen erweiterte Analysefunktionen mit, wie beispielsweise prädiktive Analysen, Analysen großer Datenmengen und die Möglichkeit, unstrukturierte Daten aufzunehmen. Darüber hinaus bieten derartige Softwares manchmal Self-Service-Funktionen, sodass auch unerfahrenere Anwender die Tools nutzen können. Grundsätzlich ist eine derartige Business Intelligence Software jedoch auf Spezialisten ausgerichtet.

Self-Service Business Intelligence Software

Für Unternehmen, die den Einstieg in datengesteuerte Prozesse vollziehen möchten, ist ein Self-Service Business Intelligence Tool häufig die richtige Wahl. Hier werden keine tieferen Kenntnisse auf den Gebieten der Datenaufbereitung sowie Datenanalyse benötigt – und ebenfalls keine Programmierkenntnisse. Derartige BI Programme sind also von praktisch jedem nutzbar. Diese Lösungen bieten oft Drag-and-Drop-Funktionen für die Erstellung von Dashboards, vorgefertigte Templates für die Datenabfrage und teilweise sogar Abfragen für die Datenermittlung in natürlicher Sprache. Neben Einsteigern in puncto Daten sind Self-Service-Programme meistens die beste Lösung, wenn Unternehmen einfach keine Datenspezialisten einstellen möchten oder können. Mithilfe der Tools können Vertriebsmitarbeiter, Personalmanager, Marketing-Mitglieder und andere Nicht-Daten-Fachleute datengesteuerte Entscheidungen treffen.

Eingebettete Business Intelligence Tools

Einige Softwares bieten die Möglichkeit, Analysefunktionen in andere Geschäftsanwendungen einzubetten. Häufig handelt es sich dabei um dieselben Anbieter*innen, die BI Tools bzw. Self-Service Business Intelligence Software vertreiben. Gar nicht selten ist es sehr von Vorteil, eine solche Einbettung vorzunehmen, da Mitarbeiter dann mit gewohnten Programmen weiterverfahren können, die eben durch entsprechende Funktionalitäten erweitert werden. So steigt automatisch die Chance, dass Mitarbeiter die verfügbaren Daten auch wirklich nutzen. Diese Art Business Intelligence Tool kann in der Regel ebenfalls vom durchschnittlichen Endbenutzer verwendet werden.

Software zur Datenvisualisierung

Manchmal wird nur eine einfache Lösung zur Darstellung von Leistungskennzahlen (KPIs) und anderer wichtiger Metriken benötigt. Hier kann eine Software zur Datenvisualisierung verwendet werden. Mit solchen Lösungen erhalten Anwender die Möglichkeit, relativ einfach Dashboards zu erstellen, um Unternehmensziele und -kennzahlen in Echtzeit zu verfolgen. Diese Tools bieten jedoch keine Chance, die Daten gezielt weiterzuverarbeiten. Es lassen sich in aller Regel mehrere Dashboards mit KPIs erstellen, sodass jedes Team Visualisierungen für seine eigenen Ziele einrichten kann. Die Tools bieten - wie auch die zuvor genannten Varianten – die Möglichkeit, Daten aus einer Vielzahl von Quellen zu nutzen.

Location Intelligence Software

Location Intelligence Software ist eine Untergruppe der Business Intelligence Tools. Diese Programme liefern Erkenntnisse auf der Basis von Karten- und Raumdaten. Mit solchen Tools können Anwender, Beziehungen zwischen Standorten bestimmen. Auf die gleiche Weise, wie es mit einer Business Intelligence Software möglich ist, zum Beispiel Muster in Finanz- oder Verkaufsdaten zu finden, können mithilfe von Location Intelligence Tools ideale Orte für die Eröffnung von neuen Geschäftsstellen herausgefunden werden. Derartige Werkzeuge werden mitunter getrennt von Business Intelligence Tools vertrieben, sie sind aber durchaus mit jenen und anderen Analysewerkzeugen kombinierbar.