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Marktsegment

Webhosting Software & Tools im Vergleich

Webhosting bietet die Infrastruktur und den Speicherplatz, um eine Webseite zu betreiben und für Besucher erreichbar zu machen. Unternehmen und Selbständige nutzen Webhosting-Services, wenn Server-Speicher und Internet-Konnektivität benötigt, aber kein eigenes Hosting oder eigene Server vor Ort betrieben werden sollen. Anstelle des Unternehmens oder des Selbstständigen übernimmt der Webhosting Provider den Betrieb und die Konfiguration von eigenen, weltweit verteilten Servern.

Hierfür stellt der Internet Service Provider (ISP), auch Webhoster oder Webhosting-Anbieter genannt, in der Regel einen Hostrechner (Host), eine dauerhafte Netzwerkanbindung und Webspace im World Wide Web zur Verfügung. Diesen Speicherplatz können Kundinnen und Kunden der Hosting-Anbieter nutzen, um Inhalte wie HTML, Text, Bilder und Videos in beispielsweise einem Content Management System (CMS) oder einem Shopsystem bereitzustellen. Die Webseite oder der Onlineshop können anschließend über die dazugehörige Domain von Nutzer:innen abgerufen werden.

Je nach Bedarf halten Webhoster eine Reihe von Webhosting-Paketen bereit, die sich in Support, Kosten, Serverstandort, Performance und Art des Hostings unterscheiden. Hosting-Pläne der Anbieter können Shared Hosting, Reseller Hosting, Virtual-Private-Server (VPS) Hosting, dezidiertes Hosting oder Colocation-Dienste umfassen. Einige Hosting Provider bieten zusätzliche Services an, die automatische Backups und erweiterte Sicherheit umfassen.

Checkdomain Webhosting

Was ist Checkdomain?

Bei checkdomain handelt es sich um einen einen Anbieter im Bereich Domainregistrierung und Webhosting mit Sitz in Lübeck. Die Software richtet sich sowohl an private Websitebetreiber als auch an große Konzerne. Mit checkdomain können Nutzer:innen innerhalb kurzer Zeit ermitteln, ob Ihre Wunschadresse verfügbar ist. Zudem listet der Domain Check auch frei verfügbare Domains auf. Es stehen vier Preispakete zur Verfügung, die ab 4,90 € monatlich starten. Alle Pakete enthalten ein kostenloses SSL-Zertifikat.

dogado

Was ist dogado?

dogado ist ein Cloud-Service-Provider, mit dem Anspruch Unternehmer:innen online erfolgreich zu machen. Dazu stellt dogado E-Mail-, Webhosting- und Serverprodukte bereit sowie ein hochsicherers Online-Backup. Alternativ nimmt dogado Kund:innen die ganze Arbeit der Website-Erstellung mit seinem Service “Websitebutler” ab, der die gesamte Erstellung und Pflege auf Wunsch übernimmt. Die Preise der Software variieren je nach individuellem Anforderungsprofil. Die Pakete eignen sich für kleine Unternehmen, den Mittelstand, Großkonzerne und Wiederverkäufer:innen.

All-inkl

Was ist All-inkl?

All-inkl ist ein Webhosting-Anbieter und stellt sowohl einfache Internetpräsenzen als auch anspruchsvolle Lösungen mit ganzen Serverfarmen zur Verfügung. Insgesamt zählen über 120.000 Geschäftskund:innen zu All-Inkl. Das Webhosting-Tool steht in vier Preispaketen zur Verfügung und startet bei 4,95 € pro Monat. Die ersten drei Monate sind kostenlos nutzbar.

IONOS Hosting & Cloud

Was ist IONOS Hosting & Cloud?

IONOS fördert den digitalen Erfolg von Unternehmen und Agenturen – mit skalierbaren Produkten, fachkundiger Beratung und hochsicherer Cloud-Infrastruktur. Mit über 25 Jahren Erfahrung und Millionen zufriedener Kunden zählen wir zu den führenden Anbietern von Hosting- und Cloud-Lösungen in Europa.

Hetzner

Was ist Hetzner?

Hetzner stellt Nutzer:innen Hosting-Produkte sowie die dafür nötige Infrastruktur zur Verfügung. Das deutsche Unternehmen betreibt in Nürnberg, Falkenstein im Vogtland sowie in der finnischen Hauptstadt Helsinki moderne Datacenter-Parks und besitzt einen Standort in Ashburn, VA, USA. Preislich startet die Webhosting-Software bei 1,90 € pro Monat und bietet insgesamt vier verschiedene Preispakete an.

netcup

Was ist netcup?

netcup bietet Dienstleistungen rund um die Bereitstellung und Betreuung von Webhosting-Accounts, Domains und Servern an. Der in Karlsruhe ansässige Internet Service Provider (ISP) betreut mittlerweile über 100.000 Kund:innen - darunter Privatpersonen sowie namhafte Unternehmen. User:innen können auf ein breites Produktportfolio zurückgreifen. Zahlreiche Auszeichnungen unterstreichen die Qualität der netcup Services, wie die mehrfache Positionierung als “Bester Webhoster des Jahres” beim Publikumsvoting von HOSTtest oder der Hosting & Service Provider Award in Platin, vergeben von Vogel IT. netcup steht in 4 Preispaketen zur Verfügung und startet bei 1,99 € pro Monat.

GoDaddy Webhosting

Was ist GoDaddy Webhosting?

Mit dem GoDady Webhosting können Nutzer:innen Ihre Online-Präsenz starten, verwalten und ausdehnen – von der .com-Adresse bis hin zur SSL-Verschlüsselung. Die Hosting-Lösungen reichen vom Web-Hosting bis hin zu Dedicated Servers. Insgesamt konnte GoDaddy über 20 Millionen Nutzer:innen dabei helfen, eine eigene Website aufzusetzen. GoDaddy Webhosting stellt insgesamt 6 Pakete zur Verfügung, die ab 2,99 € pro Monat starten.

united-domains

Was ist united-domains?

united-domains ist eine Software zur Registrierung einer eigenen Unternehmens-Domain. Zu den Features des Tools gehört ein Domain-Portfolio zur Verwaltung und Konfiguration der Domains, eine Domain-Weiterleitung sowie die Möglichkeit, die Domain mit Social-Media-Profilen zu verknüpfen. Das Tool bietet über 850 Endungen an und es können unbegrenzt Subdomains hinzugefügt werden. Bereits über 300.000 Kund:innen nutzen die Funktionen von united-domains. Die Preise variieren je nach Domain-Endung und starten ab 9 € für das erste Jahr.

DomainFactory

Was ist DomainFactory?

Bei DomainFactory handelt es sich um ein Webhosting-Unternehmen, das zu dem Hosting-Anbieter GoDaddy gehört. Die Software bietet neben einem Angebot an Domains, einem Homepage-Baukasten und Webhosting auch ein Reseller-Hosting für Agenturen an. Darüber hinaus investiert DomainFactory in Umweltschutz und betreibt sein Webhosting klimaneutral. Insgesamt zählt das Unternehmen über 220.000 Kund:innen und 1,3 Millionen Domains. Nutzer:innen stehen 5 Preispakete zur Verfügung, die ab 4,99 € pro Monat starten.

STRATO Webhosting

Was ist STRATO Webhosting?

STRATO ist seit über zwanzig Jahren als erfahrener Webhoster von Websites und Onlineshops am Markt. Der Hoster bietet alles, was für einen erfolgreichen Online-Auftritt nötig ist: Von Domain, Mail, Website und Server über Online-Marketing-Tools bis hin zur Cloud-Speicher-Lösung HiDrive. Großer Wert wird darauf gelegt, Kund:innen zu einem fairen Preis möglichst einfach zu handhabende Produkte zur Verfügung zu stellen. Die Webhosting-Pakete (auch speziell als WordPress-Hosting-Pakete erhältlich) eignen sich sowohl für private Websites als auch für geschäftliche Webprojekte jeder Größenordnung - egal ob Hobby-Anwender:innen, Freelancer:in, Verein, Blogger:innen oder Unternehmen. In den Paketen sind Webspace, Datenbanken, Domains, SSL-Zertifikate und Mail-Postfächer als Standard enthalten. Webhosting-Kund:innen bei STRATO nutzen hochverfügbare, leistungsfähige Server in TÜV-zertifizierten, deutschen Rechenzentren (DSGVO-konform). Alle Hostingfunktionen sind intuitiv zu bedienen und eignen sich für Anwender:innen ohne spezielle IT-Kenntnisse. Zu allen Komplettpaketen gehören flexible Vertragslaufzeiten sowie eine 30 Tage Geld-zurück-Garantie.

one.com - Web Hosting

Was ist One.com?

One.com ist ein Web- und Domain-Hosting Tool, welches Unternehmen von der Idee zur eigenen Onlinepräsenz verhilft. Mit One.com können Nutzer:innen Domainnamen finden oder übertragen, Websites erstellen und zusätzlich vermarkten. Das Tool eignet sich sowohl für kleinere bis große Unternehmen und bietet mit 5 Preispaketen individuelle Lösungen an. Die Preise starten bereits bei 0,99€ monatlich. Über die Website kann mit einer 14-tägigen Testversion des Homepage-Baukastens von One.com eine Website kostenlos erstellt werden.

Hosteurope

Was ist Hosteurope?

Bei Hosteurope handelt es sich um einen Anbieter für Internet- und Server-Hosting. Das Unternehmen unterstützt Nutzer:innen in der digitalen Kommunikation und im Online-Business. Hosteurope wurde bereits mehrfach für seine Leistungen ausgezeichnet, darunter bei der Reader’s Choice Abstimmung im Bereich Cloud Hosting sowie bei den Service Provider Summits mit Gold. Insgesamt zählt das Unternehmen 250.000 Kund:innen und verwaltet über 1 Millionen Domains. Es stehen vier Preispakete zur Verfügung, die ab 4,99 € pro Mona starten.

Celeros

Was ist Celeros?

Celeros ist ein Internet-Provider, der sich auf Webhosting-, Reseller-, E-Mail- und Domain-Providing spezialisiert hat. Das Unternehmen richtet sich an Privat-, als auch an Geschäftskunden. Celeros bietet verschiedene Webhosting Pakete an. Von Webhosting S 4.0 bis SSL-Zertifikate, können auf der Website individuelle Pakete gebucht werden. Die Kosten starten bei 2,99 Euro pro Monat für das Webhosting S 4.0 Paket. Ebenso bietet Celeros Resellerangebote speziell für Existenzgründer:innen, Reseller, WebDesigner:innen und Webagenturen an. Die Kosten hierfür starten bei 9,99 Euro im Monat.

domainssaubillig.de

Was ist domainssaubillig.de?

domainssaubillig.de bietet günstige Domain Registrierungen an. Dazu können Header- und Frame-Weiterleitung stattfinden, eine freie Konfiguration der DNS-Daten und eine kostenlose E-Mail-Weiterleitung getätigt werden. Des Weiteren sind sofortige Auftragsweiterleitungen von Bestellungen und Registrierungen von Umlaut-Domains möglich (IDNs).
Individuelle Konfiguration von A- (IPv4), AAAA- (IPv6), MX-, TXT-, CNAME-Einstellungen, können ebenso in der Software getätigt werden. Es fallen keine zusätzlichen Gebühren für einen Providerwechsel, Update oder Löschung einer Domain an. Ebenso ist ein einfaches Domaininterface zum Verwalten der Domains enthalten. Domainssaubillig.de bietet verschieden Pakete an, welche auf der Website eingesehen werden können. Eine .de Domain gibts für 0,19 € pro Monat + 1,99 € einmalige Einrichtungsgebühr.

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Webhosting Definition: Was ist Webhosting und wozu wird es benötigt?

Webhosting ist, wenn eine Website oder auch ein Onlineshop betrieben werden soll, ein absolutes Must-have. Aber was bedeutet Webhosting überhaupt? „Was ist Webhosting?“ fragen sich tatsächlich gar nicht wenige Menschen, wenn es um die ersten Schritte zur eigenen Webpräsenz geht. All diejenigen bekommen hier eine Antwort! Unsere einfache Webhosting Erklärung: Webhosting oder vielmehr ein Internet Service Provider (ISP), auch Webhoster genannt, bietet als Dienstleister die serverseitige technische Basis, die für den sicheren Betrieb einer Internetpräsenz benötigt wird. Websites und Onlineshops bzw. deren einzelne Pages müssen natürlich an irgendeinem Ort abgespeichert werden. Dieser Speicherplatz, Webspace genannt, steht im Zentrum des Websites Hosting. Allein dadurch ist die Webhosting Bedeutung elementar: Ohne Hosting und Webspace kann keine Website betrieben werden. Dieser Webspace und die dort abgelegten Webseiten sind schließlich nach der Verknüpfung mit einer Domain und einigen weiteren Basiseinrichtungen über das Web zugänglich. Neben dem generellen Site Hosting im Webspace bieten ISPs Webhosting-Pakete mit zahlreichen weiteren Services, die mal mehr und mal weniger wichtig für den Betrieb einer Webpräsenz sind. Normalerweise werden Webhosting und Domain zusammen angeboten. Es gibt aber zum Beispiel auch Webhosting CMS speziell für Content Management Systeme, Webhosting Mail erweitert für Unternehmen, die viele E-Mail-Adressen organisieren müssen und Pakete mit unterschiedlichster anderer Webhosting Software.

Wie funktioniert Webhosting?

Webhosting verschafft Website-Betreiber:innen oder denen, die es werden möchten, ganz an der Basis einen eigenen Raum im Internet (Webspace). Das geschieht über einen Rechner mit passendem Speicherplatz, der permanent über ein und dieselbe Adresse online erreichbar ist (Server). Solche Server werden von Webhostern zur Miete angeboten. Auf den Servern lassen sich dann Speicherplatz und - je nach Webhosting Paket - weitere nützliche Dienste verwenden. Außerdem bekommen Kund:innen normalerweise schon bei geringen Webhosting Kosten eine frei wählbare Domain on top, wie zum Beispiel example.com. Diese Domain ist die Adresse, die schließlich zur Website führt. Sie wird im Regelfall weitgehend automatisiert durch den Webhoster mit dem Webspace und den dort gespeicherten Webseiten verknüpft. Heute werden auf einem Webspace im Allgemeinen nicht mehr direkt Webpages bzw. entsprechende Code-Dokumente hochgeladen. Die Website-Erstellung und –Verwaltung erfolgt im Normalfall über ein Content Management System (CMS), welches im Webspace installiert und dann per Browser genutzt wird. Demgemäß bieten viele Webhoster direkt CMS-Pakete, wie beispielsweise WordPress Webhosting, bei denen die Einrichtung des jeweiligen Systems zu großen Teilen automatisiert abläuft.

Welche Vor- und Nachteile bietet Webhosting?

Die Alternative zum Webhosting über einen entsprechenden Dienstleister ist die Anschaffung und selbstständige Pflege eigener Server. Letzteres ist immer mit erheblich höheren Webhosting-Kosten verbunden. Es muss nicht nur die Technik gekauft werden, diese ist auch langfristig durch Fachkräfte zu warten. Der Kostenvorteil und die generell hohe Effizienz, den Webhosting-Pakete von externen Dienstleistern bieten, sind in den allermeisten Fällen nicht durch die erhöhte Flexibilität und die Eigenständigkeit, die eigene Server mit sich bringen, aufzuwiegen. Der Web Host bietet im Idealfall alles, was für den langfristig sicheren Betrieb einer Website oder eines Onlineshops erforderlich ist. Die Services stehen umgehend zur Verfügung und Webmaster können sofort mit der Einrichtung einer Internetseite beginnen. Viele Webhoster liefern zudem benutzerfreundliche Tools zur Erstellung einer Website und deren anschließender Verwaltung oder auch andere Webhosting Software direkt mit. Es gibt generell keine großen Barrieren – selbst Anfänger:innen fällt es mit etwas Hintergrundwissen nicht schwer, über einen Webhost eine Internetpräsenz aufzusetzen. Nachteile gibt es so gut wie keine. Lediglich für die eigene Webseite Hosting zu finden, das preislich und funktional optimal passt, kann sich schwierig gestalten. Sich eingehend mit der Materie zu beschäftigen und einen Webhosting-Anbieter-Vergleich der deutschen oder internationalen Anbieter durchzuführen bedeutet zwar viel Arbeit, ist aber unumgänglich, wenn man die richtigen Leistungen bekommen und nicht zu viel bezahlen möchte. Ein weiterer Nachteil betrifft die externe Speicherung von vielleicht sensiblen Daten auf den Servern des Webhosters. Damit es hier nicht zu rechtlichen Problemen kommt, setzen viele Unternehmen auf DSGVO-konformes Webhosting.

Welche Arten von Webhosting gibt es?

  • Shared Hosting: Hier erfolgt die Speicherung von Webpages auf Servern, die von anderen Website-Betreiber:innen mitgenutzt werden. Ressourcen wie CPU und Speicher werden von allen auf dem Server gehosteten Konten gemeinsam genutzt. Solches Webhosting ist im Allgemeinen recht günstig. Das Teilen von Server-Ressourcen kann dafür aber auch zu Performance-Einbußen führen.
  • Dediziertes Hosting: Hier mieten und nutzen Kund:innen einen privaten Server, der dann entweder vom Hoster verwaltet oder selbst organisiert wird. Webmaster können Zugang zu allen auf dem Rechner befindlichen Ressourcen bekommen und diese werden nicht mit anderen Konten geteilt. Kund:innen haben die volle Kontrolle und deutlich mehr Möglichkeiten bei der Wahl von Software und Infrastrukturkomponenten. Dediziertes Hosting ist teurer, aber auch flexibler.
  • VPS Hosting (Virtual Private Server Hosting): VPS Hosting ist eine Form des Shared Hostings. Es werden hier jedoch einzelnen Nutzer:innen feste Bereiche zugewiesen, die nicht mit anderen zu teilen sind. Das sichert eine gleichbleibende Rechenleistung und fortwährend gute Performance. VPS bietet für kleine und mittlere Webprojekte oftmals das ideale Preis-Leistungs-Verhältnis.
  • Cloud Hosting: Beim Cloud Hosting befinden sich Webseiten und deren Daten nicht auf einem einzelnen Server, sondern werden auf mehreren in Reihe geschalteten Rechnern organisiert. Hier ergeben sich Möglichkeiten zum Abruf nahezu unbegrenzter Ressourcen und einer überaus flexiblen Skalierbarkeit bei wachsenden Projekten. Das Hosting bzw. die Performance kann je nach Bedarf schnell und flexibel anagepasst werden.

Wie wählt man den passenden Webhosting Anbieter aus bzw. worauf sollte man beim Hosting Paket achten?

Webhosting Pakete können verschiedenste Services umfassen und dabei unterschiedliche Ausprägungen haben. Natürlich sollten die eigenen Bedürfnisse umfassend abgedeckt sein. Der Einfachheit halber eine Lösung zu wählen, die „alles“ kann, wäre aber überaus ineffizient. Viele Komponenten würden dann nicht benötigt, müssten aber natürlich trotzdem bezahlt werden, womit die Kosten schnell viel zu hoch ausfielen. Die wichtigsten Faktoren, um genau das richtige Webhosting für die eigenen Anforderungen auszumachen, sind folgende.

  • Bedarfsanalyse: Zunächst gilt es grundlegend zu schauen, was im Netz angeboten werden soll. Ein Blog oder eine einfache Unternehmens-Website erfordern weniger Ressourcen und Services als ein größerer Onlineshop. So manches Webhosting-Angebot ist sogar ganz klar für einen bestimmten Einsatzbereich ausgelegt. Entsprechende Informationen gibt es dann auf der Angebotsseite.
  • Serverleistung: Fastest Webhosting! Auf einen schnellen SSD-Speicher und eine starke CPU sollte kein Webprojekt verzichten.
  • Serverstandort: Webhosting in Deutschland ist für alle, die ihre Website vornehmlich im Inland bereitstellen möchten, die ideale Wahl. Deutsche Server sind DSGVO-sicher und bieten für hiesige Website-Besucher:innen allein aufgrund der relativen Nähe die beste Performance.
  • Servererreichbarkeit: Im kommerziellen Bereich bedeuten nicht erreichbare Server verlorenes Geld. Die Servererreichbarkeit sollte hier mindestens bei 99 Prozent liegen.
  • Speicherplatz: Die Größe des Webspace richtet sich stark nach dem Umfang des Website-Projekts. Eine einfache Unternehmenspräsenz kann schon mit einem Gigabyte auskommen. Sollen Produktbeschreibungen, Medien, wie Videos oder Audio, oder regelmäßige Veröffentlichungen in einem Blog organisiert werden, gelangt ein solcher Basisspeicher aber schnell an seine Grenzen.
  • E-Mail-Hosting: Viele Hoster bieten in ihren Paketen auch E-Mail-Hosting. In Unternehmen werden häufig Mail-Adressen für unterschiedliche Mitarbeiter, Filialen oder Leistungsbereiche benötigt. Der Bedarf an E-Mail-Adressen sollte mit dem gewählten Webhosting ohne zusätzliche Kosten abgedeckt sein.
  • Traffic: Noch immer gibt es bei manchem Webhosting Beschränkungen in Sachen Datentransfervolumen. Besser sollte auf Provider mit einer Traffic-Flatrate gesetzt oder eine solche hinzugebucht werden.
  • Webhosting inkl Domain: Damit die eigene Internetpräsenz im Web erreichbar ist, wird eine Domain benötigt. Inklusive Domain Web Hosting ist bei vielen Providern Standard. Teilweise werden sogar ganze Domain-Pakete angeboten. Falls bereits eine Domain vorhanden ist, sollte diese mit dem neuen Webhosting Server zu verknüpfen sein.
  • Datenbanken: Moderne CMS verfahren mit relationalen Datenbanksystemen. Für den optimalen CMS-Betrieb sollten mindestens fünf Datenbanken inklusive sein.
  • Sicherheit und SEO-Relevanz: Ein SSL-Zertifikat bzw. die damit verbundene HTTPS-Verschlüsselung sichert Daten, die zwischen Browser und Server ausgetauscht werden. Das ist DSGVO- und SEO-relevant. Idealerweise ist ein solches Zertifikat beim Webhosting inklusive.
  • Sicherheits-Features: Sicheres Webhosting bietet separierte Konten, Firewalls und eine integrierte Backup-Funktion. Automatische Updates sind ebenfalls ein wichtiger Sicherheitsaspekt.

Welche Funktionen sollten vorhanden sein?

Je nach Größe und Art des Webprojekts sowie persönlichen Präferenzen sind unterschiedliche Service- und Funktionsumfänge im Webhosting sinnvoll. Um herauszufinden, was benötigt oder gewünscht wird, sollten sich (angehende) Webmaster folgende Fragen stellen:

  • Wie viel Webspace wird wirklich benötigt?
  • Sind Subdomains nötig und wie viele Domains sind inklusive?
  • Welche Programmiersprachen sollten unterstützt werden?
  • Wie viele Datenbanken sollten zur Verfügung stehen?
  • Wie viele E-Mail-Adressen sind erforderlich?
  • Sind alle Programme installierbar, die benötigt werden?
  • Passen Vertragslaufzeit und Kündigung Webhosting?
  • Kann der Tarif erweitert werden?
  • Muss E-Commerce unterstützt werden?
  • Welche CMS oder Homepage-Baukästen sind kompatibel?
  • Wie wird das Webhosting bezahlt – Bankeinzug, Kreditkarte, PayPal etc.?

Folgende Mindestanforderungen sollte auch günstiges Webhosting immer bedienen:

  • Mindestens ein Gigabyte Speicher
  • Web Hosting and Domain
  • Webseite Hosting inklusive SSL-Zertifikat
  • PHP-Unterstützung
  • Mindestens eine Datenbank (MySQL)
  • Serververfügbarkeit von mindestens 99 Prozent
  • Traffic-Flatrate
  • Zugang per FTP
  • Gut erreichbarer, zuverlässiger Support

Günstiges Webhosting oder doch lieber etwas mehr zahlen - wie viel kostet Webhosting?

Webhosting Kosten sind kaum zu pauschalisieren. Es kommt immer darauf an, welche Leistungen für das jeweilige Projekt benötigt werden. Wurden die diesbezüglichen Basisfragen für optimales Webseiten-Hosting beantwortet, gilt es einen Webhosting-Vergleich durchzuführen, bei dem alle infrage kommenden Hosting Angebote auf Herz und Nieren geprüft werden. Die Webhosting-Preise sind dabei zentrale Anhaltspunkte, sollten aber nicht ausschlaggebend sein. Vielmehr sind Interessierte gut beraten, ihre Anforderungen Zur Orientierung hier drei unterschiedliche Grundausrichtungen: kostenlose Webhosting-Angebote, Basic Webhosting beispielsweise für Selbstständige und Webhosting für Unternehmen bzw. Webhosting für Onlineshops.

Gibt es kostenloses Webhosting?
Wer günstiges Webhosting erhalten möchte, gelangt sehr schnell zu der Frage, ob es kostenlose Webhosting-Angebote gibt? Die kurze Antwort lautet: ja. Aber bei den meisten kostenlosen Anbietern von Webhosting gibt es versteckte Kosten und/oder diverse Einschränkungen. Meistens finanziert sich kostenloses Webhosting durch Werbung. Das heißt, es werden Anzeigen auf den Webseiten der Kunden geschaltet. Das ist natürlich gerade bei Unternehmenspräsenzen und allgemein im kommerziellen Bereich ein absolutes No-Go. Die Leistungen sind bei solchem Website Hosting generell stark eingeschränkt: Es wird nur wenig Speicher zur Verfügung gestellt, die Server sind langsam, bestimmte Dateiformate können mitunter nicht hochgeladen werden, individuelle Anpassungen erweisen sich als schwierig, es gibt kein SSL-Zertifikat und/oder eine vollwertige Domain ist nicht verfügbar. _Eine Website hosten, ist zwar alles in allem bei derartigen Providern möglich, aber kaum zu empfehlen. Für kommerzielle Zwecke ist kostenloses Webpage Hosting keine Option.

Wie viel kosten günstige Webhoster?
Günstige Webhoster sind im Allgemeinen eine gute Wahl für Unternehmen, die eine herkömmliche Website vielleicht mit einem kleinen Blog betreiben möchten. Auch im privaten Bereich sollten Blogger oder andere Hobby-Website-Betreiber:innen lieber günstig hosten lassen, als Domain und Webhosting von einem kostenlosen Provider zu beziehen. Bei günstigen Standardtarifen handelt es sich häufig um Webhosting WordPress, was bedeutet, dass WordPress als CMS über den Webhost schnell installiert werden kann. Weiterhin treffen die oben genannten Mindestanforderungen bei solchen Paketen in aller Regel ziemlich genau zu. _Es gibt tatsächlich sehr viele Webhosting-Anbieter Deutschland, die entsprechende Leistungspakete bereitstellen. Im Webhosting-Vergleich 2022 belaufen sich die monatlichen Kosten hier auf Beträge zwischen ca. zwei und sechs Euro.

Wie viel kosten beste Webhosting-Anbieter für Unternehmen?
Webhosting für Unternehmen sollte die oben aufgeführten Mindestvoraussetzungen erfüllen, muss aber meistens noch mehr können. Häufig sind erweiterte E-Mail-Leistungen sinnvoll, um alle Mitarbeiter:innen mit passenden Adressen auszustatten. Umfangreiche Webprojekte, wie zum Beispiel Onlineshops oder größere User-Portale innerhalb einer Website, bedürfen deutliche mehr Ressourcen als die typische Firmen-Online-Präsenz eines kleinen oder mittleren Betriebs. Unlimited Webspace muss es längst nicht immer sein, mit dem Richtwert von einem Gigabyte kommt man beispielsweise beim Webhosting für Onlineshops jedoch auch nicht weit. Auf performance-starke Webhosting-Pakete sollten insbesondere solche Unternehmen nicht verzichten, die ihren Kund:innen viele oder ganz spezielle Services direkt im Netz bieten: Mit guten Ladezeiten sowie insgesamt flüssigen Prozessen reduziert sich im Allgemeinen die Bounce-Rate. Der Traffic und die Conversions steigen. Im Webhosting Preisvergleich schlägt solches Premium-Webhosting durchschnittlich mit 20 bis 50 Euro pro Monat zu Buche.

FAQ - Webhosting

Was ist ein Internet Service Provider (ISP)?
Als ISP bezeichnet man den Dienstleister, der das Webhosting anbietet. Umgangssprachlich wird er oft einfach Webhoster genannt.

Was ist ein Server?
Ein Server ist ein Rechner mit Speicherplatz und CPU, auf dem eine Website verwaltet wird.

Was ist Webspace?
Als Webspace wird der Speicherplatz bezeichnet, der Kund:innen in einem Webhosting Paket zur Verfügung steht. Was ist ein Content Management System (CMS)? Ein CMS lässt sich auf einem Webspace installieren. Es bildet dann die technische Basis für eine Website und die Organisation von Inhalten, die auf dieser erscheinen sollen.

Was ist ein Shopsystem?
Ein Shopsystem ist eine Art CMS, welches aber speziell E-Commerce-Bedarfe bedient. Hier gibt es neben typischen Content Management Tools auch Produkt-Management, Zahlungs-Management, Kundendatenbanken und andere wichtige Funktionen für Onlineshops.

Was ist Shared Hosting?
Beim Shared Hosting teilen sich mehrere Kund:innen zentrale Server-Ressourcen. Das macht dieses Hosting-Modell sehr preiswert.

Was ist Reseller Hosting?
Beim Reseller Hosting verkaufen Unternehmen gemieteten Webspace an ihre Kunden weiter. Das ist zum Beispiel für Internetagenturen sinnvoll, die zu den gelieferten Websites dann auch gleich den passenden Speicher anbieten können. Was ist Virtual Private Server Hosting (VPS)? Beim VPS teilen sich mehrere Kund:innen einen Webhosting Server, haben dort aber eigene Bereiche bzw. zugesicherte Ressourcen.

Was ist dezidiertes Hosting?
Beim dedizierten Hosting bekommen Kund:innen einen eigenen Server in einem Rechenzentrum, den sie entweder selbst organisieren oder verwalten lassen.

Was sind Colocation-Dienste?
Wer einen Colocation-Dienst nutzt, besitzt eigene Server, lagert diese aber in einem externen Rechenzentrum aus. Normalerweise kümmern sich dort externe Experten um das Management der Hardware.