Employer Branding Video: Diesen Einfluss hat Bewegtbild auf deine Arbeitgebermarke
In diesem Artikel erfährst du, wie Employer Branding Videos deine Arbeitgebermarke stärken, welche Formate besonders wirkungsvoll sind und welche Tools dich bei der Umsetzung unterstützen
- Welche Art von Formaten gibt es überhaupt?
- Sind Employer Branding Videos wirkungsvoll?
- Warum sind Employer Branding Videos so wirkungsvoll?
- Wie sieht ein gutes Employer Branding Video aus?
- Welche Tools helfen dir bei der Planung, Videoproduktion oder Post-Produktion?
- Fazit
- Employer Branding Videos sind essenziell, um die Unternehmenskultur authentisch zu präsentieren.
- Es gibt verschiedene Formate wie Testimonial-Videos, Imagefilme oder Social Clips – jedes mit eigenen Vorteilen.
- Videos sollten kurz, authentisch und zielgruppengerecht sein, um Bewerber emotional abzuholen.
- Tools wie Asana, CapCut oder Softgarden helfen bei Planung, Produktion und Veröffentlichung.
- Relevanz ist wichtiger als Viralität – Employer Branding Videos sollten Bewerbern echte Einblicke bieten.
In den letzten Jahren sind sie überall zu sehen: Employer Branding Videos. Ob auf der Karriereseite, LinkedIn, Instagram oder sogar als YouTube-Ad – immer mehr Unternehmen setzen auf Videos, um ihre Kultur und Werte zu zeigen. Das Ziel? Nahbar und authentisch wirken und vor allem eins: die besten Talente für sich gewinnen.
Doch was ist dran an diesen Videos? Halten sie wirklich, was sich Arbeitgeber*innen von ihnen versprechen? Sind Employer Branding Videos in ihrer Relevanz schon bald gleichzusetzen mit einer Karriereseite? Oder ist es nur ein kurzfristiger Hype, der in ein paar Jahren vom nächsten Trend abgelöst wird?
In diesem Artikel schauen wir uns das Konzept der Employer Branding Videos genau an. Wir unterteilen in die verschiedenen Arten und Formate, in die sich die Filme unterteilen lassen. Wir diskutieren, wie wirkungsvoll solche Videos wirklich sind, welche Zielgruppe sich hierdurch besonders begeistern lässt und welche Vor- und vielleicht auch Nachteile diese Videos mit sich bringen. Du erhälst praxisnahe Tipps zu konkreten Inhalten und zur Steigerung der Glaubwürdigkeit solcher Videos. Wer sich nach diesem Artikel dazu entschlossen hat, ein solches Video für sein Unternehmen produzieren zu lassen, der erhält in diesem Artikel auch direkt Empfehlungen zu sinnvollen Tools, die euch bei der Planung, Produktion und Analyse der Videos helfen. Kurzum: Nach diesem Artikel bist du bestens aufgestellt und weißt alles Wissenswertes zu Employer Branding Videos und kannst für dich evaluieren, ob ein solches Video der Schlüssel zu mehr Recruiting-Erfolg ist.
Welche Art von Formaten gibt es überhaupt?
1. Testimonial-Video
Als erstes Format möchte ich das Testimonial-Video oder auch Mitarbeiter-Video vorstellen. Den Ursprung haben diese Videos aus dem Sales / Marketing Bereich, wo Kund*innen ein kurzes Statement zu der positiven Zusammenarbeit, dem Ergebnis oder dem Produkt geben.
Übertragen auf die Arbeitgebermarke und das Employer Branding kommen in solchen Videos Mitarbeiter*innen zu Wort: Sie sprechen über ihre Erlebnisse mit dem Arbeitgeber, ihren Berufsalltag, ihre Projekte oder Erfolgsgeschichten. Im Fokus stehen also einzelne Personen mit ihren individuellen Erfahrungen. Dieses Format gibt nicht nur potenziellen Bewerber*innen Einblick, sondern wertschätzt auch Bestandsmitarbeiter.
Das Video-Format eignet sich besonders für Social Media, da regelmäßige Testimonial-Videos nicht nur für Kontinuität sorgen, sondern auch den Wiedererkennungswert der Arbeitgebermarke stärken. Zeitgleich liegt hierin auch eine Herausforderung: Es reicht nicht, nur eine oder zwei Testimonial-Videos aufzunehmen. Damit die Videos einen Wert stiften und viel Fläche zur Identifikation liefern, sollten möglichst viele Mitarbeiter*innen aus verschiedenen Bereichen aufgenommen werden.
Das Format lässt sich erweitern, indem nicht nur aktuelle, sondern auch frisch gestartete oder sogar ehemalige Mitarbeiter*innen zu Wort kommen. Neue Kolleg*innen können ihre Erfahrungen mit dem Onboarding teilen. Hiermit geben Sie Bewerber*innen transparente Einblicke in die Prozesse und Strukturen. Ehemalige Mitarbeiter*innen, mit denen die Geschäftsbeziehung positiv beendet wurde, können ebenfalls interviewt werden. Da die Meinung von Ex-Mitarbeiter*innen oft besonders glaubwürdig und wertgeschätzt wird, kann dies die Arbeitgebermarke nachhaltig stärken.
Tipp: Outtakes kennt jeder – am Ende eines Films werden Fails oder lustige Momente gezeigt, die eigentlich nicht ins Skript gehören. Genau dieses Prinzip lässt sich auch für Testimonial-Videos nutzen. Versprecher, unerwartete Situationskomik oder spontane Reaktionen machen das Video noch authentischer und sorgen für echte Sympathiepunkte. Statt nur über eine lockere Unternehmenskultur zu sprechen, zeigst du sie – mit echten Emotionen, die in Erinnerung bleiben.
2. Imagefilm
Ein Imagefilm zeigt das Unternehmen in seiner ganzen Bandbreite – von den Werten über die Mission bis hin zur täglichen Arbeitsweise. Im Vergleich zu Testimonial-Videos, die auf Authentizität und persönliche Einblicke setzen, liegt der Fokus hier auf einer hochwertigen Inszenierung. Dafür braucht es eine durchdachte Planung, ein professionelles Filmteam und meist ein etwas größeres Budget als bei den Testimonial-Videos. Durch starke Bilder, Storytelling und passende Musik soll weniger erklärt, sondern vielmehr ein Gefühl für die Unternehmenskultur geschaffen werden. Ein starkes Beispiel ist hierfür der Imagefilm der BVG.
Imagefilme sprechen nicht nur Bewerber*innen an, sondern richten sich ebenso an Kund*innen, Geschäftspartner*innen und Bestandsmitarbeiter*innen. Es ist daher besonders wichtig, dass das Video im Einklang mit der Gesamtwahrnehmung des Unternehmens ist.
Tipp: Imagevideos lassen sich auch als Formatreihe umsetzen. So kann ein Video die Benefits hervorheben, das nächste die Unternehmenswerte in den Fokus rücken und ein weiteres die Arbeitsweise zeigen. Besonders für Social Media Recruiting Ads ist dieses Format ideal: Die kurzen, thematisch abgestimmten Clips bleiben im Kopf, sorgen für Wiedererkennungswert und bringen sowohl inhaltlich als auch visuell Abwechslung. Perfekt also, um potenzielle Bewerber*innen immer wieder gezielt anzusprechen.
3. Social Clips
Dieses Format besteht aus kurzen, dynamischen Videos, die perfekt für Social Media wie LinkedIn, Instagram oder TikTok sind. Sie setzen auf schnelle Schnitte, visuelle Highlights, trendige Elemente oder polarisierende Statements. Die Message ist kompakt und aufmerksamkeitsstark, um in kurzer Zeit Interesse zu wecken. Besonders geeignet sind Behind-the-Scenes-Clips, Statements von Mitarbeiter*innen oder unterhaltsame Challenges. Statt das Unternehmen frontal zu präsentieren, geht’s darum, auf eine unaufdringliche Art Sympathie für die Arbeitgebermarke zu erzeugen – mit etwas Glück sogar mit Viral-Potenzial. Diese Videos richten sich also nicht nur an Bewerber*innen, sondern auch dessen Multiplikatoren.
Bei diesen Videos zählt vor allem Kontinuität. Handyaufnahmen reichen völlig aus - auf eine Hochglanz-Produktion sollte verzichtet werden. Besonders die junge Generation fühlt sich von diesem Stil angesprochen, weshalb es sinnvoll ist, sie nicht nur vor der Kamera zu zeigen, sondern auch in die Planung einzubeziehen. So entstehen Inhalte, die wirklich ihre Sprache sprechen und auf Social Media funktionieren.
Tipp: Besonders wirkungsvoll sind diese Videos, wenn sie mit Humor spielen. Ein Beispiel: Unternehmen können „Expectation vs. Reality“-Clips drehen, die typische Erwartungen neuer Mitarbeiter*innen oder gängige Klischees der Branche aufgreifen – und dann mit einem Augenzwinkern die Realität zeigen.
4. Recruitingvideo / Job-Announcement-Video
Diese Videos bewerben gezielt offene Stellen und sprechen direkt potenzielle Bewerber*innen an. Sie enthalten Informationen zur Position, zu den Anforderungen und zu den Benefits des Unternehmens. Durch eine persönliche Ansprache und ansprechende Visuals sollen Kandidat*innen schnell überzeugt werden. Recruiting-Spots sind oft dynamisch gestaltet und haben eine Call-to-Action, um Bewerbungen zu generieren. Die Herausforderung: In wenigen Sekunden muss vermittelt werden, warum sich eine Bewerbung lohnt.
Besonders gut funktionieren diese Videos auf Social Media, wo sie gezielt als Ads ausgespielt werden können. Damit sie ihre Wirkung entfalten, sollten sie nicht nur informativ, sondern auch emotional ansprechend sein – egal, ob durch Humor, packende Storys oder kreative Schnitte. Wichtig ist, dass sich Bewerber*innen angesprochen fühlen und Lust bekommen, mehr über das Unternehmen zu erfahren.
Tipp: Ein Recruiting-Video bringt nur dann echten Mehrwert, wenn es nicht nur für Aufmerksamkeit sorgt, sondern auch Leads generiert. Viele Unternehmen setzen dabei auf den klassischen CTA zur Karriereseite – doch genau hier liegt das Problem: Für viele Kandidat*innen fühlt sich eine direkte Bewerbung zu früh an. Die Folge? Die Seite wird schnell wieder geschlossen, ohne dass ein Kontaktpunkt bleibt.
5. VLOG / Day-in-the-Life-Video
Ein Vlog oder "Day in the Life"-Video gibt Bewerber*innen einen authentischen Einblick in den Arbeitsalltag der Mitarbeiter*innen oder eines Teams. Statt gestellter Szenen steht hier echte, ungefilterte Realität im Fokus. Diese Videos sind oft im Stil eines lockeren Vlogs gehalten – persönlich, direkt und nahbar. Besonders gut funktionieren sie, wenn sie von den Mitarbeiter*innen selbst gefilmt oder moderiert werden, denn genau das macht sie greifbar und sympathisch.
Das Format eignet sich neben der Karriereseite besonders für Social Media, da es Geschichten erzählt, an denen man gerne dranbleibt. Es kann auch interaktiv gestaltet werden. Beispielsweise könnten Zuschauer*innen über Instagram Stories abstimmen, welche Abteilung als Nächstes gezeigt wird, oder das Video könnte mit einer Fragerunde auf LinkedIn kombiniert werden. So entsteht nicht nur ein spannender Einblick, sondern auch direktes Engagement mit potenziellen Kandidat*innen.
Tipp: Besonders für Berufsanfänger*innen sind Einblicke in den Arbeitsalltag wertvoll, da sie oft noch wenig Vorstellung davon haben, wie ihr Job konkret aussieht. Ein eigenes VLOG-Format aus der Perspektive von Azubis/Azubinen oder dualen Student*innen kann hier besonders hilfreich sein. Sie nehmen potenzielle Bewerber*innen mit durch ihren Tag, erzählen von ihren Erfahrungen und zeigen, was sie in ihrer Ausbildung oder im Studium erwartet. Das macht den Einstieg greifbarer und hilft jungen Talenten, sich mit dem Unternehmen zu identifizieren.
6. Teamevent Videos
Team-Event-Videos zeigen die Unternehmenskultur von ihrer lebendigsten Seite. Ob Sommerfest, Offsite, Workshop oder Weihnachtsfeier – solche Videos vermitteln, wie das Team zusammenarbeitet, feiert und Erfolge zelebriert. Der Fokus liegt weniger auf dem Arbeitsalltag, sondern auf dem Wir-Gefühl und der Atmosphäre im Unternehmen.
Tipp: Zeige nicht nur das Event selbst, sondern nimm die Zuschauer*innen mit auf die ganze Reise. Die Planung, die Vorfreude im Team und echte Behind-the-Scenes-Momente während des Events machen das Video noch authentischer. Auch ein „Day-After“-Einblick – mit Highlights, lustigen Rückblicken oder Team-Statements – kann das Video abrunden und die Stimmung des Events noch greifbarer machen.
7. Onboarding Videos
Onboarding-Videos geben einen authentischen Einblick in den ersten Arbeitstag. Vom vorbereiteten Arbeitsplatz über das Willkommensfrühstück bis hin zur ersten Unternehmenspräsentation: Solche Videos zeigen, dass das Unternehmen Wert auf eine gute Einarbeitung legt und der erste Tag strukturiert abläuft. Besonders spannend ist auch die Perspektive des HR-Teams – wie es den Start plant, Begrüßungsgeschenke vorbereitet oder das Onboarding-Meeting organisiert.
Das Format eignet sich ideal für die Karriereseite, Social Media oder interne Plattformen, um Transparenz zu schaffen und Unsicherheiten abzubauen. Eine weitere Möglichkeit: Das Video kann direkt in die E-Mail-Kommunikation mit neuen Mitarbeiter*innen integriert werden. So erhalten sie vor ihrem ersten Tag einen konkreten Eindruck davon, was sie erwartet – von der Begrüßung bis zum ersten Teammeeting. Das nimmt Unsicherheiten und sorgt für eine entspannte Ankunft im Unternehmen.
Tipp: Informiere neue Mitarbeiter*innen vorab über das Video und gib ihnen klare Hinweise zum Dresscode oder zur Unternehmenskultur. Falls es keinen Dresscode gibt, sollte das explizit erwähnt werden – alternativ können Beispielbilder von vergangenen Team-Events mitgesendet werden. So fühlen sich die Neuen auf der sicheren Seite und starten mit einem guten Gefühl in ihren ersten Tag.
Folgende Abbildung gibt euch einen guten Überblick über die Arten von Employer Branding Videos, dessen Ziel und Zielgruppe
Sind Employer Branding Videos wirkungsvoll?
Kurz gesagt: Ja, definitiv! Employer Branding Videos sind ein starkes Tool, um die Arbeitgebermarke zu präsentieren und potenzielle Bewerber*innen emotional abzuholen.
Aber: Erfolg hängt von mehreren Faktoren ab. Die richtige Erwartungshaltung ist entscheidend – ein Video allein wird nicht sofort Bewerbungen regnen lassen. Wichtig ist, es gezielt auf den passenden Plattformen zu teilen und vor allem: ein wirklich gutes Video zu produzieren, das die Botschaft klar vermittelt und authentisch wirkt.
Warum sind Employer Branding Videos so wirkungsvoll?
Das hat mehrere Gründe. Zum einen hat sich unsere Art zu kommunizieren enorm verändert. Nachrichten und Inhalte werden immer kürzer, genauso wie unsere Aufmerksamkeitsspanne. Die wenigsten Menschen lesen sich noch gerne einen Fließtext durch. Wir möchten Inhalte komprimiert, leicht verständlich und vor allem lebendig. Genau das, was Videos möglich machen.
Statt nur über die Kultur zu sprechen, können wir sie durch Videos erleben. Uns muss keiner sagen, wie die Tonalität oder der Dresscode eines Unternehmens ist: Wir können uns einen eigenen Eindruck davon im Video verschaffen.
Das ist auch eines der wichtigsten Aspekte, die ich gerne erneut hervorheben möchte: In Videos läuft vieles über unterschwellige Botschaften. Informationen werden nonverbal vermittelt. Statt die moderne Büroausstattung in den Benefits per Text zu kommunizieren, kann im Hintergrund eines Employer Branding Videos der höhenverstellbare Schreibtisch gezeigt werden, im Meetingraum sieht man das interaktive Whiteboard und dazu sieht man Mitarbeiter mit modernen Laptops arbeiten.
Ein weiterer Grund, weswegen Employer Branding Videos so wertvoll sind, ist, dass sie zum Zahn der Zeit passen. In keiner anderen Zeit war Videocontent so beliebt wie heute. Social Media richtet sich immer mehr auf Videos auf. Ob als Story oder Post: Überall lassen sich Videos finden. Und um seine Employer Brand sichtbar zu machen, kommt heutzutage kein Unternehmen mehr an Social Media vorbei.
Doch Employer Branding Video ist nicht gleich Employer Branding Video. Ich kenne genug Beispiele, bei denen ich schon nach 10 Sekunden abschalten wollte, weil der Inhalt mich einfach nicht abgeholt hat. Oft wirkte das Video eher wie eine flache Vorlesung eines Fließtextes, der Einstieg war unauthentisch oder schlichtweg langweilig. Die ersten Sekunden eines Videos sind entscheidend darüber, ob es sich angeschaut wird oder nicht. Ansonsten bleibt nichts hängen – und genau das sollte ein gutes Employer Branding Video vermeiden.
Wie sieht ein gutes Employer Branding Video aus?
Auch wenn sich das hier die meisten wünschen, kann ich kein Geheimrezept dafür veröffentlichen. Denn ob dein Video wirkungsvoll ist, entscheidet nicht die breite Masse. Dein Employer Branding Video ist nicht dafür da, jedem zu gefallen, sondern sollte vor allem zu deinen Personas passen.
Trotzdem gibt es ein paar Tipps und Aspekte, die ich teilen möchte und die zu beachten sind:
- Definiere zuallererst die Persona. Wer genau soll mit dem Video erreicht werden? Was spricht diese Zielgruppe an? Womit kann sie sich identifizieren? Welche aktuellen Pain Points hat deine Persona im Berufsleben, wie kannst du dir das für dein Video zunutze machen?
- Überlege vorab, welche Werte und Benefits nonverbal kommuniziert werden können.
- Halte das Video kurz. In der Regel sollte das Video zwischen 2 - 5 Minuten lang sein.
- Sorge für einen spannenden Einstieg. Die ersten 2 - 8 Sekunden sind entscheidend.
- Denke an die Untertitel in der Post-Produktion, damit das Video für jeden zugänglich ist
- Kläre vor dem Dreh, auf welchen Kanälen das Video zu sehen sein soll, um im richtigen Format zu filmen.
- Achte auf eine diverse Auswahl der abgebildeten Personen, sofern dies zu deiner Kultur passt.
- Sorge für eine klare Storyline. Im besten Fall erzählt das Video eine Geschichte und es ist ein roter Faden zu erkennen.
- Achte darauf, dass das Video zu der Arbeitgeberpositionierung und dem allgemeinen Unternehmensimage passt.
Welche Tools helfen dir bei der Planung, Videoproduktion oder Post-Produktion?
Die Produktion eines Employer Branding Videos ist immer eine Budgetfrage. Je nachdem, wie viel Budget dir zur Verfügung steht, lohnt es sich, zusätzlich in folgende Tools zu investieren oder dir durch folgende Tools Kosten einzusparen:
- Asana ist ein Projektmanagement-Tool, das Teams bei der Organisation von Aufgaben, Deadlines und Workflows unterstützt. Es sorgt für klare Strukturen und effiziente Zusammenarbeit. Für Employer Branding Videos hilft Asana, den Produktionsprozess zu koordinieren – von der Idee bis zum fertigen Clip. Aufgaben, Timelines und Verantwortlichkeiten bleiben für alle Beteiligten transparent.
- CapCut ist eine benutzerfreundliche Videobearbeitungs-App, die sich besonders für Social Media Inhalte eignet. Mit einfachen Schnittfunktionen, Effekten und Untertiteln lassen sich Employer Branding Videos dynamisch und ansprechend gestalten – perfekt für LinkedIn, Instagram oder TikTok. Hier gelangst du zu weiteren Video-Editing-Tools.
- softgarden ist eine Karriereplattform mit Bewerbermanagement-System, die Unternehmen hilft, ihre Arbeitgebermarke sichtbar zu machen. Employer Branding Videos lassen sich direkt in Stellenanzeigen einbinden, um Kandidat*innen einen authentischen Einblick ins Unternehmen zu geben und die Bewerbungsrate zu steigern. Hier gelangst du zu weiteren Bewerbermanagement-Tools.
- Instaffo ist eine KI-gestützte Recruiting-Plattform, die Arbeitgeber mit passenden Kandidatinnen vernetzt. Durch Employer Branding Videos auf Instaffo können Unternehmen sich authentisch präsentieren und die Kultur oder Benefits direkt an potenzielle Bewerber*innen kommunizieren.
- coveto ist ein Bewerbermanagement-Tool, das Unternehmen hilft, Bewerbungsprozesse effizient zu steuern und Kandidat*innen übersichtlich zu verwalten. Bei Employer Branding Videos kann es genutzt werden, um Erfahrungsberichte von Bewerbern zu sammeln oder den Recruiting-Prozess transparenter darzustellen.
- tubics ist eine SEO-Software für YouTube-Inhalte. Sie bietet Themenempfehlungen, Keyword-Recherche, SEO-Tipps und unterstützt die Berichterstattung. Das Tool hilft dir, dein Employer Branding Video im Netz auffindbar zu machen und kann sogar bei der Themenauswahl unterstützen. Hier gelangst du zu weiteren Video- & YouTube SEO-Tools.
Fazit
Employer Branding Videos gehören zu jeder modernen Recruiting-Strategie. Sie sind ein starkes Tool, um als Arbeitgeber sichtbarer und attraktiver zu werden.
Das Besondere? Sie machen Unternehmenskultur spürbar. Statt nur darüber zu reden, können Unternehmen ihre Werte, ihr Team und den Arbeitsalltag lebendig zeigen – und das auf eine Art, mit der sich Bewerber*innen wirklich identifizieren können. Gerade visuelle und nonverbale Kommunikation schafft dabei eine Nähe, die reine Texte nie erreichen würden.
Und nein, nicht jedes Video muss hochprofessionell produziert sein. Je nach Format kann eine authentische Handykamera-Aufnahme viel mehr bewirken als ein Hochglanzfilm. Wichtig ist, dass die Inhalte zur Zielgruppe passen: Tonalität, Dresscode, Werte – all das sollte ein realistisches Bild vermitteln, damit Bewerber*innen direkt spüren, ob sie sich im Unternehmen wohlfühlen würden.
Employer Branding Videos können als einmaliges Projekt umgesetzt werden – etwa in Form eines Imagefilms – oder als fester Bestandteil der Social-Media-Strategie, z. B. mit Testimonial-Videos oder Social Clips. Entscheidend ist, dass sie dort ankommen, wo sich potenzielle Bewerber*innen aufhalten: auf der Karriereseite, LinkedIn, Instagram, TikTok oder sogar in E-Mails.
Das Ziel? Nicht Viralität, sondern Relevanz. Gute Employer Branding Videos geben echten Einblick in die Unternehmenskultur und helfen Bewerber*innen, eine bewusste Entscheidung für oder gegen das Unternehmen zu treffen. Und genau das führt langfristig zu besseren Matches und zufriedeneren Mitarbeitenden.