Das sind die 8 besten Shopsysteme & Webshop-Softwares

Mit diesen Shopsystemen startest du im E-Commerce durch!

Best Of Shopsysteme Titelbild
Inhalt
  1. Das sind die besten Shopsysteme
  2. Was ist ein Shopsystem?
  3. Welche Arten von Webshop-Software gibt es?
  4. Welche Funktionen sollte ein Shopsystem haben?
  5. Expert*innen helfen Euch bei der Tool-Auswahl
  6. Alternativen, die du kennen solltest
  7. Fazit: Die Qual der Wahl im E-Commerce
Mittlerweile gibt es unzählige Shopsysteme und Webshop-Softwares auf dem Markt und es ist schwer, sich einen Überblick über alle Anbieter zu machen. Das ist aber kein Grund, zu verzweifeln: Denn wir präsentieren dir die sieben besten (und bestbewerteten) Shopsysteme, erklären dir, worauf es bei der Auswahl ankommt und welche Kosten auf dich zukommen.
Das Wichtigste in Kürze
  • Die Wahl des passenden Shopsystems hängt primär von der Unternehmensgröße, dem technischen Know-how und den spezifischen Anforderungen an Skalierbarkeit ab.
  • SaaS-Lösungen wie Shopify bieten einen schnellen, benutzerfreundlichen Einstieg, während Headless-Systeme wie commercetools maximale Flexibilität für komplexe Enterprise-Szenarien ermöglichen.
  • Wichtige Kernfunktionen moderner Softwares umfassen intuitive Drag-and-Drop-Editoren, mobile Optimierung sowie automatisierte Prozesse für die Lager- und Bestellverwaltung.
  • Für spezialisierte Bedürfnisse bieten Anbieter wie Pimcore Lösungen für zentrales Datenmanagement, während JTL den Fokus auf effiziente Multichannel-Lagerprozesse legt.
  • Kostentechnisch reicht das Spektrum von kostenlosen Open-Source-Plugins wie WooCommerce bis hin zu hochpreisigen Enterprise-Lösungen im vierstelligen Monatsbereich.
Best-of
Auf der Suche nach einem Tool, das die User wirklich lieben? Im „Best-of“ erstellen wir basierend auf dem OMR Score eine Bestenliste und vergleichen Top-Tools einer Kategorie für dich.

Das sind die besten Shopsysteme

Tool-Name
Preis pro Monat
Testversion
Geeignet für
Ab € 36,00
Ja, 3-Tage-Version
Unternehmen jeder Größe für Omnichannel-Handel
Auf Anfrage
Ja, Demoversion verfügbar
Onlineshop-Betreiber*innen und E-Commerce-Agenturen
Ab € 9,00
Ja, 30-Tage-Version
Startups und etablierte Multichannel-Händler*innen
Auf Anfrage
Ja, 30-Tage-Version
Internationale Marken mit Fokus auf Headless-Commerce
Ab € 600,00
Ja, Demoversion verfügbar
B2C, D2C und B2B Geschäftsmodelle jeder Größe
Ab € 700,00 (€ 8.400/Jahr)
Ja, 7-Tage-Version
Unternehmen mit Fokus auf zentrales Datenmanagement
Auf Anfrage
Ja, kostenlose Basisversion verfügbar
Multichannel-Händler*innen mit Fokus auf Lagerorganisation
Auf Anfrage
Ja, kostenlose Basisversion verfügbar
Einzelhändler*innen und kleinere Unternehmen mit Wordpress
Highlight Box

Die Auswahl der Tools basiert auf unserem OMR Score. Das Ranking wird anhand der durchschnittlichen Bewertung und deren Anzahl bis zu einem bestimmten Zeitpunkt ermittelt. Je mehr positive Stimmen, desto besser spiegelt das Ergebnis die allgemeine Zufriedenheit wider. Dieser Score soll dir bei der Entscheidungsfindung helfen.

 
 

Was ist ein Shopsystem?

Ein Shopsystem, wie z.B. Salesforce Commerce Cloud ist eine Software, mit der E-Commerce-Shops (auch Onlineshops genannt) ihre Produkte oder Dienstleistungen an Interessenten verkaufen. Anders als bei Markplätzen wie eBay, Amazon und Co., auf denen mehrere Händler*innen ihre Produkte anbieten, werden Shopsysteme in der Regel von einem*r Händler*in bzw. einem Unternehmen betrieben.
Shopsysteme bieten häufig praktische Drag-and-Drop-Editoren zum Erstellen eines Onlineshops, für andere sind Programmierkenntnisse notwendig. Außerdem besitzen sie ein übersichtliches Backend mit Funktionen zur Kund*innen- und Produktdatenpflege, zum Marketing, zur Bestellungsverwaltung und zum Versand, zur Buchhaltung, für die Datenanalyse und vieles mehr. Sie bieten vielfältige Bezahloptionen und Verkaufskanäle und sind besonders benutzerfreundlich. Darüber hinaus zeichnen sie sich dadurch aus, dass sie SSL-verschlüsselt und rechtssicher sind und die Shopsystem-Anbieter Support bieten.
Ziel ist es mithilfe eines Shopsystems ein nahtloses Einkaufserlebnis für die Kund*innen zu schaffen, um möglichst viele Verkäufe bzw. Conversions zu erzielen und so den Return on Investment (ROI) zu steigern.
 
 

Welche Arten von Webshop-Software gibt es?

Bei der Auswahl einer geeigneten Webshop-Software ist es wichtig, dass du dir Gedanken machst, welche Art von Shopsystem am besten deinen Anforderungen entsprechen. Als Einzelunternehmer*in oder kleines Unternehmen solltest du auf optimierte SaaS-Webshop-Lösungen oder Webshop Plugins zurückgreifen, um deine Verkaufskanäle zu maximieren. Für mittlere und große Unternehmen kommen zusätzlich auch On-Premise-Lösungen oder verbreitete Open-Source-Shopsysteme in Frage, um eine maßgeschneiderte und skalierbare E-Commerce-Plattform zu schaffen.
  • SaaS-Lösungen: Cloudbasierte Software-as-a-Service (SaaS) Shopsysteme mietest und bezahlst du monatlich, jährlich oder on demand. Häufig enthalten SaaS-Shopsysteme einen Drag-and-Drop-Editor, mit dem du ganz ohne Programmierkenntnisse deinen Webshop erstellen kannst. Es gibt SaaS-Lösungen sowohl für Einzelunternehmer*innen als auch für kleine, mittlere und große Unternehmen.
  • Webshop-Plugins: Für viele Content-Management-Systeme (CMS) wie WordPress stehen auch Webshop-Plugins zur Verfügung, die es dir ermöglichen einen Onlineshop auf deiner Webseite oder deinem Blog einzurichten. Plugins kannst du einfach mit einem Klick installieren. Sie bieten ähnliche Funktionen wie SaaS-Lösungen und sind oft kostenlos oder recht günstig. Da sie stark erweiterbar sind, eignen sie sich für unterschiedliche Unternehmensgrößen. Das Hinzufügen einiger Erweiterungen kann aber schnell teuer werden.
  • On-Premise-Lösungen: Bei On-Premise-Software erwirbst du einmalig eine Lizenz für das Shopsystem und hostet es auf deinen eigenen Servern. Das Erstellen des Onlineshops und individuelle Anpassungen sind häufig mit großem Aufwand verbunden. Daher wird beides häufig von Agenturen übernommen. On-Premise-Lösungen lohnen sich aufgrund der recht hohen Kosten insbesondere für mittlere und große Unternehmen, die genügend Budget haben und für die es wichtig ist, dass der Onlineshop auf den eigenen Servern gehostet wird.
  • Open-Source-Shopsysteme: Um mit Open-Source-Shopsystemen einen Onlineshop zu erstellen, ist viel technisches Know-How erforderlich. Da die Entwickler*innnen Zugriff auf den Quellcode haben, bietet Open Source dafür große Freiheiten beim Frontend- and Backend-Developement.

Empfehlenswerte E-Commerce-Plattformen & Shopsysteme

Auf unserer Vergleichsplattform OMR Reviews findest du weitere empfehlenswerte E-Commerce-Plattformen & Shopsysteme. Wir stellen über 230 Lösungen vor, die speziell auf die Bedürfnisse von kleinen und mittleren Unternehmen, Start-ups und großen Konzernen ausgerichtet sind. Unsere Plattform bietet umfassende Unterstützung in allen Bereichen des Online-Handels, von der Produktpräsentation bis hin zur Kundenverwaltung. Nutze die Gelegenheit, verschiedene E-Commerce-Lösungen zu vergleichen, und berücksichtige dabei echte Nutzerbewertungen, um das perfekte System für deine individuellen Geschäftsanforderungen zu finden:

 
 

Welche Funktionen sollte ein Shopsystem haben?

Im Folgenden erklären wir dir, was die wichtigsten Funktionen von Shopsystemen sind. Ob bestimmte Funktionen vorhanden sind, hängt oft von der Art des Shopsystems und der Zielgruppe der Onlineshop-Lösung ab. Beispielsweise verfügen Softwares, die sich an Einzelunternehmer*innen und kleine Unternehmen richten häufig über benutzerfreundliche Drag-and-Drop-Editoren zum einfachen Erstellen und Bearbeiten von Onlineshops, ohne dass Programmierkenntnisse erforderlich sind. Diese Shopsysteme bieten eine Vielzahl von Bezahloptionen, um den Bedürfnissen verschiedener Interessenten gerecht zu werden. Enterprise-Shopsysteme hingegen bieten häufig keine Drag-and-Drop-Editoren, weil große Unternehmen in der Regel mit Entwickler*innen zusammen arbeiten, um ihren Onlineshop zu entwickeln, möglicherweise mit einem Baukasten-Ansatz für die Anpassung.
  • Drag-&-Drop Editor zum leichten Erstellen des Webshops und von Landingpages
  • Mobil optimierte Themes für problemloses Mobile Shopping
  • Übersichtliches Backend mit vielen hilfreichen Funktionen
  • Kundenaccounts mit Bestellhistorie, Rechnungs- und Versandadresse und weiteren praktischen Features, die von den Kund*innen eigenverantwortlich verwaltet werden können
  • Verschiedene Bezahlarten, wie Bankeinzug bzw. Lastschrift, Kreditkartenzahlung (bspw. durch Stripe Payments), Überweisung, Nachnahme oder eine Anbindung zu Zahlungsdienstleistern wie PayPal, Amazon Pay, Pleo oder Klarna
  • Analytics-Dashboard, um alle Key Perfomance Indicator (KPI) wie Umsatz, Bestellungen und Produkte immer schnell abrufen zu können
  • Vielfältige Versandoptionen mit Schnittstellen zu Versanddienstleistern wie UPS und DHL, eine landes- und regionspezifische Berechnung der Versandkosten
  • Unterstützung von mehreren Sprachen und Währungen für internationalen E-Commerce
  • Buchhaltungsfunktionen wie eine automatische Rechnungserstellung, verschiedene Mehrwertsteuersätze nach Regionen und Ländern oder Schnittstellen zu Buchhaltungssoftwares
  • Marketing-Funktionen zur Suchmaschinenoptimierung (URL-Struktur, Textoptimierung, Title & Metadescriptions etc.), zum E-Mail-Marketing oder Schnittstellen zu E-Mail-Marketing-Software (Newsletter und Warenkorb-Abbrecher-Mails), zum Content-Marketing (Blog-Funktion, Landingpage-Editor), zum Cross-Selling, zur Erstellung von Gutscheinen
  • Domain-Hosting und E-Mail-Accounts beim Onlineshop-Anbieter
  • Support unter Berücksichtigung der Arten (E-Mail, Telefon, Guides, FAQs) und Zeiten (bspw. 24h, 7 Tage pro Woche)
  • SSL-Verschlüsselung
  • DSGVO-Konformität
 
 

Expert*innen helfen Euch bei der Tool-Auswahl

Matthias Steinforth, gibt dir im OMR Reviews Briefing hilfreiche Tipps bei der Auswahl des geeigneten Shopsystems: „Die zentrale Entscheidung, die Kund*innen treffen müssen, ist die Wahl zwischen einer Suite oder einem Best-of-Breed Ansatz. Neben den umfassenden Produkt-Suiten – beispielsweise von SAP, Adobe oder Salesforce – gibt es viele spezialisierte Tools, die in einer Best-of-Breed-Strategie kombiniert werden können.
Unternehmen, die bereits Erfahrung im E-Commerce haben oder sehr individuelle Anforderungen abbilden möchten, empfehlen wir häufig eine Best-of-Breed-Strategie. Dann können sehr komplexe Aufgaben – ob im Bereich Suche, Personalisierung oder User Experience – durch hochspezialisierte Tools abgebildet werden.“
Wenn du mehr Tipps von ihm und weiteren Expert*innen erhalten möchtet, kannst du das OMR Shopsysteme-Briefing kostenlos downloaden.
 
 
 

1. Shopify

Shopify ist ein cloudbasiertes Omnichannel-Shopsystem, das Unternehmen jeder Größe ermöglicht, Produkte einfach online zu verkaufen. Die Plattform bietet anpassbare Vorlagen und einen intuitiven Drag-and-Drop-Editor für die Erstellung professioneller Onlineshops ohne technische Vorkenntnisse.
Features:
  • Storefront-Design-Tools
  • Produktempfehlungen & -personalisierung
  • Checkout-Prozess
  • Reporting & Analytics
  • Mobil optimiert
Geeignet für: Unternehmen und Geschäfte jeder Größe, die eine benutzerfreundliche Lösung für den schnellen Einstieg in den E-Commerce suchen.
Shopify Preise: Basic startet bei € 36,00 pro Monat, Shopify liegt bei € 105,00 pro Monat und Advanced ist für € 384,00 pro Monat erhältlich.
Das sagen OMR Reviews Bewertungen:
Stärken
Potenziale
Hohe Benutzerfreundlichkeit und schnelle Einrichtung
Designflexibilität im Checkout-Prozess begrenzt
Umfangreiches App-Ökosystem zur individuellen Anpassung
Kosten summieren sich durch Transaktionsgebühren und Apps
„Wo soll man bei Shopify anfangen? Es ist einfach das Shop-System für E-Commerce Stores jeglicher Branche, bietet unglaublich viele Integrationen und Anpassungsmöglichkeiten (dabei nicht zu viele, die am Ende alles langsam machen und nicht mehr gut aussehen lassen), und ist in Bezug auf UX und UE super durchdacht und gut gelöst." – Vivian, BAGS & PIECES GmbH
 
 

2. maxcluster

maxcluster betreibt skalierbare und performante Managed Web Cluster, die speziell auf den Dauerbetrieb von Shopsystemen wie Magento oder Shopware ausgelegt sind. Das System bietet einen spezialisierten E-Commerce-Stack und 24/7-Support durch erfahrene Linux-Administrator*innen.
Features:
  • Managed E-Commerce Hosting
  • ShopPerformance & Shop
  • Security Scans
  • Automatisierte Updates für den Software-Stack
  • Individuelle Cluster-Verwaltung
  • Serverstandort Deutschland (Frankfurt am Main)
Geeignet für: Gewerbetreibende im E-Commerce, Onlineshop-Betreiber*innen und Agenturen, die Wert auf Stabilität, Performance und DSGVO-Konformität legen.
maxcluster Preise: Preise werden individuell auf Basis von Kundenbedürfnissen kalkuliert und sind auf Anfrage erhältlich.
Das sagen OMR Reviews Bewertungen:
Stärken
Potenziale
Exzellenter Support mit echter Experten-Expertise
Benutzeroberfläche des Managed Centers ist sehr technisch
Hohe Planbarkeit und Performance bei Lastspitzen
Preislich im Premium-Segment angesiedelt
„Mit maxcluster sehen wir in Echtzeit, was auf dem Cluster passiert. Die Systeme reagieren blitzschnell, selbst bei massiven Lasttests. Ich habe selten ein Team erlebt, das so proaktiv denkt. Und solange die Jungs von maxcluster weiterhin so nerdig-smart und serviceverrückt bleiben, sehe ich keinen Grund, warum wir je wechseln sollten." – Christian, Bierbaum-Proenen GmbH & Co. KG
 
 

3. Billbee

Billbee ist eine leistungsstarke Cloud-Software zur Automatisierung der Auftragsabwicklung und Artikelverwaltung für den Multichannel-Handel. Über 120 Schnittstellen ermöglichen die nahtlose Anbindung an Marktplätze, Shopsysteme und Versanddienstleister.
Features:
  • Automatisierte Bestellabwicklung
  • Echtzeit-Bestandssynchronisation
  • Automatische Rechnungserstellung
  • Multi-Channel-Unterstützung
  • Über 120 Schnittstellenanbindungen
Geeignet für: Kleine Startups bis hin zu etablierten Unternehmen, die ihre Prozesse über verschiedene Verkaufskanäle hinweg zentralisieren möchten.
Billbee Preise: Die Preise starten ab € 9,00 pro Monat und sind nutzungsbasiert nach der Anzahl der monatlichen Bestellungen gestaffelt.
Das sagen OMR Reviews Bewertungen:
Stärken
Potenziale
Enorme Zeitersparnis durch automatisierte Workflows
Mobile Nutzung ist aktuell eingeschränkt
Faire, mitwachsende Preisgestaltung
Oberfläche könnte intuitiver gestaltet sein
„Mit Billbee kann man sehr schnell loslegen. Die Basic Einstellungen sind in wenigen Minuten hinterlegt und der erste Shop schnell angebunden (bei mir Amazon & WooCommerce). Nach und nach kann man seine Abläufe weiter automatisieren und optimieren." – Peter, zuckerfeind.de
 
 

4. commercetools

commercetools bietet eine cloudbasierte Headless-Commerce-Plattform, die auf flexiblen Microservices und dem API-First-Prinzip (MACH) basiert. Die Lösung ermöglicht es internationalen Marken, agile und individuelle Commerce-Erlebnisse unabhängig vom Frontend zu gestalten.
Features:
  • API-First-Architektur
  • Cloud-Native Microservices
  • Individuelle Produktkonfiguration
  • Global skalierbare Infrastruktur
  • Umfangreiches Order Management
Geeignet für: Anspruchsvolle B2B- und B2C-Unternehmen, die komplexe Omnichannel-Strategien und agile Innovationen umsetzen wollen.
commercetools Preise: Die Kosten sind variabel und nur auf Anfrage erhältlich.
Das sagen OMR Reviews Bewertungen:
Stärken
Potenziale
Maximale Flexibilität ohne „Vendor Lock-In“
Erfordert zwingend technisches Know-how/Entwickler*innen
Exzellente API-Performance und Dokumentation
Hohe Preisgestaltung im Enterprise-Segment
commercetools ist eine echte API-first Lösung, bei der jegliche Funktionalität ohne GUI zugänglich ist. Wenn Funktions-Beispiele gesucht werden, kann man immer auf die platform-eigene Backoffice-Anwendung "Merchant Center" schauen, um sich dort die geeigneten Requests als Musterlösung rauszusuchen." – Christian, Valtech GmbH
 
 

5. Shopware

Shopware ist eine modulare Open-Commerce-Plattform aus Deutschland, die Flexibilität für B2C, D2C und B2B Geschäftsmodelle bietet. Mit dem API-First-Ansatz und intuitiven Erlebniswelten ermöglicht das System eine einfache Erstellung emotionaler Einkaufswelten.
Features:
  • Visueller Page Builder (Erlebniswelten)
  • Rule Builder & Flow Builder
  • Multi-Inventory Management
  • Integriertes SEO-Management
  • B2B-Suite Funktionen
Geeignet für: Mittelständische und große Unternehmen, die ein zukunftssicheres und hochgradig anpassbares Shopsystem für den deutschen Markt suchen.
Shopware Preise: Die Tarife starten mit „Rise“ ab € 600,00 pro Monat, die Editionen „Evolve“ und „Beyond“ sind auf Anfrage erhältlich.
Das sagen OMR Reviews Bewertungen:
Stärken
Potenziale
Hohe Flexibilität durch modulares Plugin-System
Migrationen (z.B. von v5 auf v6) sind sehr aufwendig
Perfekt auf den deutschen Rechtsraum ausgelegt
Höhere Grundkosten für Lizenzen und Hosting
„Shopware überzeugt immer wieder durch seine enorme Flexibilität und Anpassungsfähigkeit, was es ermöglicht, auf die spezifische Anforderungen von Onlinehändlern einzugehen. Über zahlreiche Integrationen und Plugins sowie die gut dokumentierte API lässt sich Shopware problemlos erweitern oder an andere Systeme anbinden." – Tobias, Schaltwerk
 
 

6. Pimcore

Pimcore ist eine konsolidierte Plattform für Daten- und Experience-Management, die PIM, MDM, DAM und E-Commerce vereint. Sie hilft Unternehmen dabei, Datensilos aufzubrechen und konsistente Produktinformationen über alle Kanäle hinweg auszuspielen.
Features:
  • Produktinformationsmanagement (PIM)
  • Digital Asset Management (DAM)
  • Experience Management (DXP/CMS)
  • KI-Assistent (Pimcore Copilot)
  • Workflow-Automatisierung
Geeignet für: Unternehmen, die komplexe Datenstrukturen zentral verwalten und personalisierte Kundenerlebnisse in großen Sortimenten schaffen müssen.
Pimcore Preise: Die Professional Edition startet bei € 8.400,00 pro Jahr; Enterprise-Lösungen liegen bei ca. € 25.200,00 pro Jahr.
Das sagen OMR Reviews Bewertungen:
Stärken
Potenziale
Einzigartige Flexibilität bei der Datenmodellierung
Sehr steile Lernkurve für neue Teammitglieder
Beseitigt Datensilos durch zentrale Verwaltung
Suche bei sehr spezifischen Attributen teils umständlich
„Pimcore ist nicht dieses typische kauf dir Standard-Software und arrangier dich mit den Grenzen-System. Wir können unsere Datenmodelle so abbilden, wie wir sie brauchen. Und wenn wir morgen ein komplett neues Attribut einführen müssen oder eine neue Produktkategorie, dann kriegen wir das selbst als Power-User relativ easy hin." – Tim, Contorion
 
 

7. JTL

JTL bietet eine umfassende Software-Familie für den modernen Multichannel-Handel, in deren Zentrum das Warenwirtschaftssystem JTL-Wawi steht. Die Lösungen decken den gesamten Prozess von der Artikelpflege über den Verkauf auf Marktplätzen bis hin zur Lagerorganisation ab.
Features:
  • Zentrales Warenwirtschaftssystem (Wawi)
  • JTL-WMS für Lagerverwaltung
  • Anbindung an eBay, Amazon & Otto
  • JTL-Shipping für Versandabwicklung
  • Integriertes Kassensystem (JTL-POS)
Geeignet für: E-Commerce-Unternehmen mit Fokus auf effiziente Lagerprozesse und Multichannel-Vertrieb über große Marktplätze.
JTL Preise: Die Basisversion der JTL-Wawi ist kostenfrei, weitere Module und Dienstleistungen folgen einem gestaffelten Preismodell.
Das sagen OMR Reviews Bewertungen:
Stärken
Potenziale
Exzellente Lagersteuerung und Bestandstransparenz
Benutzeroberfläche wirkt stellenweise veraltet
Stabile Anbindung an die wichtigsten Marktplätze
Abhängigkeit von Windows-Infrastruktur
„JTL ist für uns unverzichtbar geworden Wir arbeiten nun schon seit vielen Jahren mit JTL – und besonders der Vertrieb ist für uns ein echtes Highlight: Das Team unterstützt uns jederzeit aktiv bei Erweiterungen, Verbesserungen und individuellen Anpassungen unseres Systems." – Ramiz, BG E-Commerce GmbH
 
 

8. WooCommerce

WooCommerce ist ein Open-Source-Shopsystem, das als Plugin für WordPress fungiert und dieses in einen voll funktionsfähigen Onlineshop verwandelt. Dank der riesigen Community bietet es schier endlose Erweiterungsmöglichkeiten durch Themes und Plugins.
[Product Widget Placeholder]
Features:
  • Nahtlose WordPress-Integration
  • Umfangreiche Plugin-Bibliothek
  • Flexibles Checkout-Management
  • Integrierte SEO-Tools
  • Produktbewertungs-Funktionen
Geeignet für: Einzelhändler*innen und kleine bis mittelständische Unternehmen, die bereits WordPress nutzen und kosteneffizient starten möchten.
WooCommerce Preise: Das Plugin selbst ist kostenlos, Kosten entstehen individuell für Hosting, SSL-Zertifikate sowie kostenpflichtige Plugins und Themes.
Das sagen OMR Reviews Bewertungen:
Stärken
Potenziale
Kosteneffizienter Einstieg ohne hohe Lizenzgebühren
Performance leidet bei zu vielen aktiven Plugins
Sehr hohe Anpassbarkeit durch Open-Source-Code
Erfordert regelmäßige Wartung und Updates
„Woocommerce bietet gerade für kleine Unternehmen und Startups eine kostengünstige Möglichkeit einen eigenen Shop zu erstellen. Die Einrichtung finde ich recht simpel und es bieten sich vielfältige Möglichkeiten. Durch diverse Plugins kann der Shop an die eigenen Bedürfnisse angepasst werden." – Thorsten, Buttonbude
 
 

Alternativen, die du kennen solltest

Für dich war das richtige Shopsystem noch nicht dabei? Dann schau dich doch auf unserer Kategorieseite zu E-Commerce und Shopsystemen um!
Dein Tool ist noch nicht bei OMR Reviews gelistet? Das kannst du deine Anfrage hier einreichen.
 
 

Fazit: Die Qual der Wahl im E-Commerce

Die Auswahl des richtigen Shopsystems hängt massiv von der Unternehmensgröße und dem technischen Know-how ab. Während Shopify und Billbee durch ihre Schnelligkeit und Benutzerfreundlichkeit punkten, bieten commercetools und Shopware die nötige Tiefe für komplexe Enterprise-Szenarien. Wer den Fokus auf Datenqualität legt, kommt an Pimcore nicht vorbei, während JTL der Favorit für händlerzentrierte Lagerprozesse bleibt.
Disclaimer: Alle Preise und Features basieren auf öffentlich verfügbaren Informationen aus den jeweiligen Produktseiten (Stand: Februar 2026). Änderungen durch die Anbieter*innen sind möglich.
Andreas Schmunk

Andreas Schmunk ist Project Lead Affiliate Business bei OMR Reviews und verantwortet dort die Weiterentwicklung des Affiliate-Geschäfts. Zuvor prägte er als erster festangestellter SEO bei OMR maßgeblich den Aufbau und die Entwicklung des SEO-Bereichs. Andreas beschäftigt sich intensiv mit den Schnittstellen von SEO, Performance Marketing und Technologie. Als echter Marketing- und Software-Nerd fühlt er sich in vielen Bereichen des Online Marketings zu Hause und teilt sein Wissen regelmäßig auf LinkedIn, auf Konferenzen oder im Austausch mit Marketeers und Tech-Enthusiasten.

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