Das sind die 8 besten Shopsysteme & Webshop-Softwares
Mit diesen Shopsystemen startest du im E-Commerce durch!
- Das sind die besten Shopsysteme
- Was ist ein Shopsystem?
- Welche Arten von Webshop-Software gibt es?
- Welche Funktionen sollte ein Shopsystem haben?
- Expert*innen helfen Euch bei der Tool-Auswahl
- Alternativen, die du kennen solltest
- Fazit: Die Qual der Wahl im E-Commerce
- Die Wahl des passenden Shopsystems hängt primär von der Unternehmensgröße, dem technischen Know-how und den spezifischen Anforderungen an Skalierbarkeit ab.
- SaaS-Lösungen wie Shopify bieten einen schnellen, benutzerfreundlichen Einstieg, während Headless-Systeme wie commercetools maximale Flexibilität für komplexe Enterprise-Szenarien ermöglichen.
- Wichtige Kernfunktionen moderner Softwares umfassen intuitive Drag-and-Drop-Editoren, mobile Optimierung sowie automatisierte Prozesse für die Lager- und Bestellverwaltung.
- Für spezialisierte Bedürfnisse bieten Anbieter wie Pimcore Lösungen für zentrales Datenmanagement, während JTL den Fokus auf effiziente Multichannel-Lagerprozesse legt.
- Kostentechnisch reicht das Spektrum von kostenlosen Open-Source-Plugins wie WooCommerce bis hin zu hochpreisigen Enterprise-Lösungen im vierstelligen Monatsbereich.
Das sind die besten Shopsysteme
Tool-Name | Preis pro Monat | Testversion | Geeignet für |
Ab € 36,00 | Ja, 3-Tage-Version | Unternehmen jeder Größe für Omnichannel-Handel | |
Auf Anfrage | Ja, Demoversion verfügbar | Onlineshop-Betreiber*innen und E-Commerce-Agenturen | |
Ab € 9,00 | Ja, 30-Tage-Version | Startups und etablierte Multichannel-Händler*innen | |
Auf Anfrage | Ja, 30-Tage-Version | Internationale Marken mit Fokus auf Headless-Commerce | |
Ab € 600,00 | Ja, Demoversion verfügbar | B2C, D2C und B2B Geschäftsmodelle jeder Größe | |
Ab € 700,00 (€ 8.400/Jahr) | Ja, 7-Tage-Version | Unternehmen mit Fokus auf zentrales Datenmanagement | |
Auf Anfrage | Ja, kostenlose Basisversion verfügbar | Multichannel-Händler*innen mit Fokus auf Lagerorganisation | |
Auf Anfrage | Ja, kostenlose Basisversion verfügbar | Einzelhändler*innen und kleinere Unternehmen mit Wordpress |
Die Auswahl der Tools basiert auf unserem OMR Score. Das Ranking wird anhand der durchschnittlichen Bewertung und deren Anzahl bis zu einem bestimmten Zeitpunkt ermittelt. Je mehr positive Stimmen, desto besser spiegelt das Ergebnis die allgemeine Zufriedenheit wider. Dieser Score soll dir bei der Entscheidungsfindung helfen.
Was ist ein Shopsystem?
Welche Arten von Webshop-Software gibt es?
- SaaS-Lösungen: Cloudbasierte Software-as-a-Service (SaaS) Shopsysteme mietest und bezahlst du monatlich, jährlich oder on demand. Häufig enthalten SaaS-Shopsysteme einen Drag-and-Drop-Editor, mit dem du ganz ohne Programmierkenntnisse deinen Webshop erstellen kannst. Es gibt SaaS-Lösungen sowohl für Einzelunternehmer*innen als auch für kleine, mittlere und große Unternehmen.
- Webshop-Plugins: Für viele Content-Management-Systeme (CMS) wie WordPress stehen auch Webshop-Plugins zur Verfügung, die es dir ermöglichen einen Onlineshop auf deiner Webseite oder deinem Blog einzurichten. Plugins kannst du einfach mit einem Klick installieren. Sie bieten ähnliche Funktionen wie SaaS-Lösungen und sind oft kostenlos oder recht günstig. Da sie stark erweiterbar sind, eignen sie sich für unterschiedliche Unternehmensgrößen. Das Hinzufügen einiger Erweiterungen kann aber schnell teuer werden.
- On-Premise-Lösungen: Bei On-Premise-Software erwirbst du einmalig eine Lizenz für das Shopsystem und hostet es auf deinen eigenen Servern. Das Erstellen des Onlineshops und individuelle Anpassungen sind häufig mit großem Aufwand verbunden. Daher wird beides häufig von Agenturen übernommen. On-Premise-Lösungen lohnen sich aufgrund der recht hohen Kosten insbesondere für mittlere und große Unternehmen, die genügend Budget haben und für die es wichtig ist, dass der Onlineshop auf den eigenen Servern gehostet wird.
- Open-Source-Shopsysteme: Um mit Open-Source-Shopsystemen einen Onlineshop zu erstellen, ist viel technisches Know-How erforderlich. Da die Entwickler*innnen Zugriff auf den Quellcode haben, bietet Open Source dafür große Freiheiten beim Frontend- and Backend-Developement.
Empfehlenswerte E-Commerce-Plattformen & Shopsysteme
Auf unserer Vergleichsplattform OMR Reviews findest du weitere empfehlenswerte E-Commerce-Plattformen & Shopsysteme. Wir stellen über 230 Lösungen vor, die speziell auf die Bedürfnisse von kleinen und mittleren Unternehmen, Start-ups und großen Konzernen ausgerichtet sind. Unsere Plattform bietet umfassende Unterstützung in allen Bereichen des Online-Handels, von der Produktpräsentation bis hin zur Kundenverwaltung. Nutze die Gelegenheit, verschiedene E-Commerce-Lösungen zu vergleichen, und berücksichtige dabei echte Nutzerbewertungen, um das perfekte System für deine individuellen Geschäftsanforderungen zu finden:
Welche Funktionen sollte ein Shopsystem haben?
- Drag-&-Drop Editor zum leichten Erstellen des Webshops und von Landingpages
- Mobil optimierte Themes für problemloses Mobile Shopping
- Übersichtliches Backend mit vielen hilfreichen Funktionen
- Kundenaccounts mit Bestellhistorie, Rechnungs- und Versandadresse und weiteren praktischen Features, die von den Kund*innen eigenverantwortlich verwaltet werden können
- Verschiedene Bezahlarten, wie Bankeinzug bzw. Lastschrift, Kreditkartenzahlung (bspw. durch Stripe Payments), Überweisung, Nachnahme oder eine Anbindung zu Zahlungsdienstleistern wie PayPal, Amazon Pay, Pleo oder Klarna
- Analytics-Dashboard, um alle Key Perfomance Indicator (KPI) wie Umsatz, Bestellungen und Produkte immer schnell abrufen zu können
- Vielfältige Versandoptionen mit Schnittstellen zu Versanddienstleistern wie UPS und DHL, eine landes- und regionspezifische Berechnung der Versandkosten
- Unterstützung von mehreren Sprachen und Währungen für internationalen E-Commerce
- Buchhaltungsfunktionen wie eine automatische Rechnungserstellung, verschiedene Mehrwertsteuersätze nach Regionen und Ländern oder Schnittstellen zu Buchhaltungssoftwares
- Marketing-Funktionen zur Suchmaschinenoptimierung (URL-Struktur, Textoptimierung, Title & Metadescriptions etc.), zum E-Mail-Marketing oder Schnittstellen zu E-Mail-Marketing-Software (Newsletter und Warenkorb-Abbrecher-Mails), zum Content-Marketing (Blog-Funktion, Landingpage-Editor), zum Cross-Selling, zur Erstellung von Gutscheinen
- Domain-Hosting und E-Mail-Accounts beim Onlineshop-Anbieter
- Support unter Berücksichtigung der Arten (E-Mail, Telefon, Guides, FAQs) und Zeiten (bspw. 24h, 7 Tage pro Woche)
- SSL-Verschlüsselung
- DSGVO-Konformität
Expert*innen helfen Euch bei der Tool-Auswahl
1. Shopify
- Storefront-Design-Tools
- Produktempfehlungen & -personalisierung
- Checkout-Prozess
- Reporting & Analytics
- Mobil optimiert
Stärken | Potenziale |
Hohe Benutzerfreundlichkeit und schnelle Einrichtung | Designflexibilität im Checkout-Prozess begrenzt |
Umfangreiches App-Ökosystem zur individuellen Anpassung | Kosten summieren sich durch Transaktionsgebühren und Apps |
„Wo soll man bei Shopify anfangen? Es ist einfach das Shop-System für E-Commerce Stores jeglicher Branche, bietet unglaublich viele Integrationen und Anpassungsmöglichkeiten (dabei nicht zu viele, die am Ende alles langsam machen und nicht mehr gut aussehen lassen), und ist in Bezug auf UX und UE super durchdacht und gut gelöst." – Vivian, BAGS & PIECES GmbH
2. maxcluster
- Managed E-Commerce Hosting
- ShopPerformance & Shop
- Security Scans
- Automatisierte Updates für den Software-Stack
- Individuelle Cluster-Verwaltung
- Serverstandort Deutschland (Frankfurt am Main)
Stärken | Potenziale |
Exzellenter Support mit echter Experten-Expertise | Benutzeroberfläche des Managed Centers ist sehr technisch |
Hohe Planbarkeit und Performance bei Lastspitzen | Preislich im Premium-Segment angesiedelt |
„Mit maxcluster sehen wir in Echtzeit, was auf dem Cluster passiert. Die Systeme reagieren blitzschnell, selbst bei massiven Lasttests. Ich habe selten ein Team erlebt, das so proaktiv denkt. Und solange die Jungs von maxcluster weiterhin so nerdig-smart und serviceverrückt bleiben, sehe ich keinen Grund, warum wir je wechseln sollten." – Christian, Bierbaum-Proenen GmbH & Co. KG
3. Billbee
- Automatisierte Bestellabwicklung
- Echtzeit-Bestandssynchronisation
- Automatische Rechnungserstellung
- Multi-Channel-Unterstützung
- Über 120 Schnittstellenanbindungen
Stärken | Potenziale |
Enorme Zeitersparnis durch automatisierte Workflows | Mobile Nutzung ist aktuell eingeschränkt |
Faire, mitwachsende Preisgestaltung | Oberfläche könnte intuitiver gestaltet sein |
„Mit Billbee kann man sehr schnell loslegen. Die Basic Einstellungen sind in wenigen Minuten hinterlegt und der erste Shop schnell angebunden (bei mir Amazon & WooCommerce). Nach und nach kann man seine Abläufe weiter automatisieren und optimieren." – Peter, zuckerfeind.de
4. commercetools
- API-First-Architektur
- Cloud-Native Microservices
- Individuelle Produktkonfiguration
- Global skalierbare Infrastruktur
- Umfangreiches Order Management
Stärken | Potenziale |
Maximale Flexibilität ohne „Vendor Lock-In“ | Erfordert zwingend technisches Know-how/Entwickler*innen |
Exzellente API-Performance und Dokumentation | Hohe Preisgestaltung im Enterprise-Segment |
„commercetools ist eine echte API-first Lösung, bei der jegliche Funktionalität ohne GUI zugänglich ist. Wenn Funktions-Beispiele gesucht werden, kann man immer auf die platform-eigene Backoffice-Anwendung "Merchant Center" schauen, um sich dort die geeigneten Requests als Musterlösung rauszusuchen." – Christian, Valtech GmbH
5. Shopware
- Visueller Page Builder (Erlebniswelten)
- Rule Builder & Flow Builder
- Multi-Inventory Management
- Integriertes SEO-Management
- B2B-Suite Funktionen
Stärken | Potenziale |
Hohe Flexibilität durch modulares Plugin-System | Migrationen (z.B. von v5 auf v6) sind sehr aufwendig |
Perfekt auf den deutschen Rechtsraum ausgelegt | Höhere Grundkosten für Lizenzen und Hosting |
„Shopware überzeugt immer wieder durch seine enorme Flexibilität und Anpassungsfähigkeit, was es ermöglicht, auf die spezifische Anforderungen von Onlinehändlern einzugehen. Über zahlreiche Integrationen und Plugins sowie die gut dokumentierte API lässt sich Shopware problemlos erweitern oder an andere Systeme anbinden." – Tobias, Schaltwerk
6. Pimcore
- Produktinformationsmanagement (PIM)
- Digital Asset Management (DAM)
- Experience Management (DXP/CMS)
- KI-Assistent (Pimcore Copilot)
- Workflow-Automatisierung
Stärken | Potenziale |
Einzigartige Flexibilität bei der Datenmodellierung | Sehr steile Lernkurve für neue Teammitglieder |
Beseitigt Datensilos durch zentrale Verwaltung | Suche bei sehr spezifischen Attributen teils umständlich |
7. JTL
- Zentrales Warenwirtschaftssystem (Wawi)
- JTL-WMS für Lagerverwaltung
- Anbindung an eBay, Amazon & Otto
- JTL-Shipping für Versandabwicklung
- Integriertes Kassensystem (JTL-POS)
Stärken | Potenziale |
Exzellente Lagersteuerung und Bestandstransparenz | Benutzeroberfläche wirkt stellenweise veraltet |
Stabile Anbindung an die wichtigsten Marktplätze | Abhängigkeit von Windows-Infrastruktur |
„JTL ist für uns unverzichtbar geworden Wir arbeiten nun schon seit vielen Jahren mit JTL – und besonders der Vertrieb ist für uns ein echtes Highlight: Das Team unterstützt uns jederzeit aktiv bei Erweiterungen, Verbesserungen und individuellen Anpassungen unseres Systems." – Ramiz, BG E-Commerce GmbH
8. WooCommerce
- Nahtlose WordPress-Integration
- Umfangreiche Plugin-Bibliothek
- Flexibles Checkout-Management
- Integrierte SEO-Tools
- Produktbewertungs-Funktionen
Stärken | Potenziale |
Kosteneffizienter Einstieg ohne hohe Lizenzgebühren | Performance leidet bei zu vielen aktiven Plugins |
Sehr hohe Anpassbarkeit durch Open-Source-Code | Erfordert regelmäßige Wartung und Updates |
„Woocommerce bietet gerade für kleine Unternehmen und Startups eine kostengünstige Möglichkeit einen eigenen Shop zu erstellen. Die Einrichtung finde ich recht simpel und es bieten sich vielfältige Möglichkeiten. Durch diverse Plugins kann der Shop an die eigenen Bedürfnisse angepasst werden." – Thorsten, Buttonbude