Das sind die 8 besten Shopsysteme & Webshop-Softwares

Mit diesen Shopsystemen startest du im E-Commerce durch!

Best Of Shopsysteme Titelbild
Inhalt
  1. Die 8 besten E-Commerce-Plattformen und Shopsysteme im Vergleich
  2. Was ist ein Shopsystem?
  3. Welche Arten von Webshop-Software gibt es?
  4. Welche Funktionen sollte ein Shopsystem haben?
  5. Expert*innen helfen Euch bei der Tool-Auswahl
  6. Alternativen, die du kennen solltest
  7. Fazit: Die Qual der Wahl im E-Commerce
Mittlerweile gibt es unzählige Shopsysteme und Webshop-Softwares auf dem Markt und es ist schwer, sich einen Überblick über alle Anbieter*innen zu machen. Das ist aber kein Grund, zu verzweifeln: Denn wir präsentieren dir die sieben besten (und bestbewerteten) Shopsysteme, erklären dir, worauf es bei der Auswahl ankommt und welche Kosten auf dich zukommen.
Das Wichtigste in Kürze
  • Die Wahl des passenden Shopsystems hängt primär von der Unternehmensgröße, dem technischen Know-how und den spezifischen Anforderungen an Skalierbarkeit ab.
  • SaaS-Lösungen wie Shopify bieten einen schnellen, benutzerfreundlichen Einstieg, während Headless-Systeme wie commercetools maximale Flexibilität für komplexe Enterprise-Szenarien ermöglichen.
  • Wichtige Kernfunktionen moderner Softwares umfassen intuitive Drag-and-Drop-Editoren, mobile Optimierung sowie automatisierte Prozesse für die Lager- und Bestellverwaltung.
  • Für spezialisierte Bedürfnisse bieten Anbieter wie Pimcore Lösungen für zentrales Datenmanagement, während JTL den Fokus auf effiziente Multichannel-Lagerprozesse legt.
  • Kostentechnisch reicht das Spektrum von kostenlosen Open-Source-Plugins wie WooCommerce bis hin zu hochpreisigen Enterprise-Lösungen im vierstelligen Monatsbereich.
Best-of
Auf der Suche nach einem Tool, das die User wirklich lieben? Im „Best-of“ erstellen wir basierend auf dem OMR Score eine Bestenliste und vergleichen Top-Tools einer Kategorie für dich.

Die 8 besten E-Commerce-Plattformen und Shopsysteme im Vergleich

Tool-NamePreis pro MonatTestversionGeeignet für
ShopifyAb 36,00 €Ja (3 Tage)Einsteiger*innen & Dropshipping
maxclusterAuf AnfrageKeine eindeutige Angabe auf der Produktseite gefunden (Demo verfügbar)Agenturen & Shops mit hohem Traffic auf Shopware/Magento
BillbeeAb 9,00 €Ja (30 Tage)Multichannel-Händler*innen auf Amazon, eBay & Co.
commercetoolsAuf AnfrageJa (60 Tage, voller Funktionsumfang)Internationale Enterprise-Marken mit Entwicklerressourcen
JTLKostenlos (Wawi) / Auf Anfrage für ZusatzmoduleKeine eindeutige Angabe auf der Produktseite gefundenKleine bis mittlere Multichannel-Händler*innen im DACH-Raum
ShopwareAb 600,00 €Keine eindeutige Angabe auf der Produktseite gefunden (Demo verfügbar)Mittelstand bis Enterprise mit B2B/B2C-Anforderungen
PimcoreAb 700,00 € (8.400 €/Jahr, Community Edition kostenlos)Ja (1 Woche)Unternehmen mit komplexem Produktdaten- & Content-Management
WooCommerceKostenlos (Basis-Plugin)Keine eindeutige Angabe auf der Produktseite gefundenKleine Shops & Einsteiger*innen mit bestehender WordPress-Seite
Highlight Box

Die Auswahl der Tools basiert auf unserem OMR Score. Das Ranking wird anhand der durchschnittlichen Bewertung und deren Anzahl bis zu einem bestimmten Zeitpunkt ermittelt. Je mehr positive Stimmen, desto besser spiegelt das Ergebnis die allgemeine Zufriedenheit wider. Dieser Score soll dir bei der Entscheidungsfindung helfen.

 
 

Was ist ein Shopsystem?

Ein Shopsystem, wie z.B. Salesforce Commerce Cloud ist eine Software, mit der E-Commerce-Shops (auch Onlineshops genannt) ihre Produkte oder Dienstleistungen an Interessenten verkaufen. Anders als bei Markplätzen wie eBay, Amazon und Co., auf denen mehrere Händler*innen ihre Produkte anbieten, werden Shopsysteme in der Regel von einem*r Händler*in bzw. einem Unternehmen betrieben.
Shopsysteme bieten häufig praktische Drag-and-Drop-Editoren zum Erstellen eines Onlineshops, für andere sind Programmierkenntnisse notwendig. Außerdem besitzen sie ein übersichtliches Backend mit Funktionen zur Kund*innen- und Produktdatenpflege, zum Marketing, zur Bestellungsverwaltung und zum Versand, zur Buchhaltung, für die Datenanalyse und vieles mehr. Sie bieten vielfältige Bezahloptionen und Verkaufskanäle und sind besonders benutzerfreundlich. Darüber hinaus zeichnen sie sich dadurch aus, dass sie SSL-verschlüsselt und rechtssicher sind und die Shopsystem-Anbieter Support bieten.
Ziel ist es mithilfe eines Shopsystems ein nahtloses Einkaufserlebnis für die Kund*innen zu schaffen, um möglichst viele Verkäufe bzw. Conversions zu erzielen und so den Return on Investment (ROI) zu steigern.
 
 

Welche Arten von Webshop-Software gibt es?

Bei der Auswahl einer geeigneten Webshop-Software ist es wichtig, dass du dir Gedanken machst, welche Art von Shopsystem am besten deinen Anforderungen entsprechen. Als Einzelunternehmer*in oder kleines Unternehmen solltest du auf optimierte SaaS-Webshop-Lösungen oder Webshop Plugins zurückgreifen, um deine Verkaufskanäle zu maximieren. Für mittlere und große Unternehmen kommen zusätzlich auch On-Premise-Lösungen oder verbreitete Open-Source-Shopsysteme in Frage, um eine maßgeschneiderte und skalierbare E-Commerce-Plattform zu schaffen.
  • SaaS-Lösungen: Cloudbasierte Software-as-a-Service (SaaS) Shopsysteme mietest und bezahlst du monatlich, jährlich oder on demand. Häufig enthalten SaaS-Shopsysteme einen Drag-and-Drop-Editor, mit dem du ganz ohne Programmierkenntnisse deinen Webshop erstellen kannst. Es gibt SaaS-Lösungen sowohl für Einzelunternehmer*innen als auch für kleine, mittlere und große Unternehmen.
  • Webshop-Plugins: Für viele Content-Management-Systeme (CMS) wie WordPress stehen auch Webshop-Plugins zur Verfügung, die es dir ermöglichen einen Onlineshop auf deiner Webseite oder deinem Blog einzurichten. Plugins kannst du einfach mit einem Klick installieren. Sie bieten ähnliche Funktionen wie SaaS-Lösungen und sind oft kostenlos oder recht günstig. Da sie stark erweiterbar sind, eignen sie sich für unterschiedliche Unternehmensgrößen. Das Hinzufügen einiger Erweiterungen kann aber schnell teuer werden.
  • On-Premise-Lösungen: Bei On-Premise-Software erwirbst du einmalig eine Lizenz für das Shopsystem und hostet es auf deinen eigenen Servern. Das Erstellen des Onlineshops und individuelle Anpassungen sind häufig mit großem Aufwand verbunden. Daher wird beides häufig von Agenturen übernommen. On-Premise-Lösungen lohnen sich aufgrund der recht hohen Kosten insbesondere für mittlere und große Unternehmen, die genügend Budget haben und für die es wichtig ist, dass der Onlineshop auf den eigenen Servern gehostet wird.
  • Open-Source-Shopsysteme: Um mit Open-Source-Shopsystemen einen Onlineshop zu erstellen, ist viel technisches Know-How erforderlich. Da die Entwickler*innnen Zugriff auf den Quellcode haben, bietet Open Source dafür große Freiheiten beim Frontend- and Backend-Developement.

Empfehlenswerte E-Commerce-Plattformen & Shopsysteme

Auf unserer Vergleichsplattform OMR Reviews findest du weitere empfehlenswerte E-Commerce-Plattformen & Shopsysteme. Wir stellen über 230 Lösungen vor, die speziell auf die Bedürfnisse von kleinen und mittleren Unternehmen, Start-ups und großen Konzernen ausgerichtet sind. Unsere Plattform bietet umfassende Unterstützung in allen Bereichen des Online-Handels, von der Produktpräsentation bis hin zur Kundenverwaltung. Nutze die Gelegenheit, verschiedene E-Commerce-Lösungen zu vergleichen, und berücksichtige dabei echte Nutzerbewertungen, um das perfekte System für deine individuellen Geschäftsanforderungen zu finden:

 
 

Welche Funktionen sollte ein Shopsystem haben?

Im Folgenden erklären wir dir, was die wichtigsten Funktionen von Shopsystemen sind. Ob bestimmte Funktionen vorhanden sind, hängt oft von der Art des Shopsystems und der Zielgruppe der Onlineshop-Lösung ab. Beispielsweise verfügen Softwares, die sich an Einzelunternehmer*innen und kleine Unternehmen richten häufig über benutzerfreundliche Drag-and-Drop-Editoren zum einfachen Erstellen und Bearbeiten von Onlineshops, ohne dass Programmierkenntnisse erforderlich sind. Diese Shopsysteme bieten eine Vielzahl von Bezahloptionen, um den Bedürfnissen verschiedener Interessenten gerecht zu werden. Enterprise-Shopsysteme hingegen bieten häufig keine Drag-and-Drop-Editoren, weil große Unternehmen in der Regel mit Entwickler*innen zusammen arbeiten, um ihren Onlineshop zu entwickeln, möglicherweise mit einem Baukasten-Ansatz für die Anpassung.
  • Drag-&-Drop Editor zum leichten Erstellen des Webshops und von Landingpages
  • Mobil optimierte Themes für problemloses Mobile Shopping
  • Übersichtliches Backend mit vielen hilfreichen Funktionen
  • Kundenaccounts mit Bestellhistorie, Rechnungs- und Versandadresse und weiteren praktischen Features, die von den Kund*innen eigenverantwortlich verwaltet werden können
  • Verschiedene Bezahlarten, wie Bankeinzug bzw. Lastschrift, Kreditkartenzahlung (bspw. durch Stripe Payments), Überweisung, Nachnahme oder eine Anbindung zu Zahlungsdienstleistern wie PayPal, Amazon Pay, Pleo oder Klarna
  • Analytics-Dashboard, um alle Key Perfomance Indicator (KPI) wie Umsatz, Bestellungen und Produkte immer schnell abrufen zu können
  • Vielfältige Versandoptionen mit Schnittstellen zu Versanddienstleistern wie UPS und DHL, eine landes- und regionspezifische Berechnung der Versandkosten
  • Unterstützung von mehreren Sprachen und Währungen für internationalen E-Commerce
  • Buchhaltungsfunktionen wie eine automatische Rechnungserstellung, verschiedene Mehrwertsteuersätze nach Regionen und Ländern oder Schnittstellen zu Buchhaltungssoftwares
  • Marketing-Funktionen zur Suchmaschinenoptimierung (URL-Struktur, Textoptimierung, Title & Metadescriptions etc.), zum E-Mail-Marketing oder Schnittstellen zu E-Mail-Marketing-Software (Newsletter und Warenkorb-Abbrecher-Mails), zum Content-Marketing (Blog-Funktion, Landingpage-Editor), zum Cross-Selling, zur Erstellung von Gutscheinen
  • Domain-Hosting und E-Mail-Accounts beim Onlineshop-Anbieter
  • Support unter Berücksichtigung der Arten (E-Mail, Telefon, Guides, FAQs) und Zeiten (bspw. 24h, 7 Tage pro Woche)
  • SSL-Verschlüsselung
  • DSGVO-Konformität
 
 

Expert*innen helfen Euch bei der Tool-Auswahl

Matthias Steinforth, gibt dir im OMR Reviews Briefing hilfreiche Tipps bei der Auswahl des geeigneten Shopsystems: „Die zentrale Entscheidung, die Kund*innen treffen müssen, ist die Wahl zwischen einer Suite oder einem Best-of-Breed Ansatz. Neben den umfassenden Produkt-Suiten – beispielsweise von SAP, Adobe oder Salesforce – gibt es viele spezialisierte Tools, die in einer Best-of-Breed-Strategie kombiniert werden können.
Unternehmen, die bereits Erfahrung im E-Commerce haben oder sehr individuelle Anforderungen abbilden möchten, empfehlen wir häufig eine Best-of-Breed-Strategie. Dann können sehr komplexe Aufgaben – ob im Bereich Suche, Personalisierung oder User Experience – durch hochspezialisierte Tools abgebildet werden.“
Wenn du mehr Tipps von ihm und weiteren Expert*innen erhalten möchtet, kannst du das OMR Shopsysteme-Briefing kostenlos downloaden.
 
 
 

1. Shopify

Shopify ist ein cloudbasiertes Omnichannel-Shopsystem, mit dem Unternehmen jeder Größe ohne Programmierkenntnisse einen professionellen Onlineshop aufbauen können.
Warum dieses Tool?
Shopify überzeugt vor allem durch die schnelle Einrichtung und ein riesiges App-Ökosystem – ideal, wenn du ohne Entwicklerteam schnell live gehen willst.
Features
  • Storefront-Design-Tools & Produktvisualisierung
  • Produktempfehlungen & -personalisierung
  • Checkout-Prozess mit integrierter Zahlungsabwicklung (Shopify Payments)
  • Mobil optimierte Shops
  • Reporting & Analytics
Zielgruppe
  • Ideal für: Unternehmen jeder Größe, die schnell und ohne Programmierkenntnisse online verkaufen wollen – von Einsteiger*innen bis Dropshipping-Business
  • Nicht ideal für: Shops mit sehr individuellem Checkout-Bedarf ohne Shopify Plus
Shopify Preise: Der Basic-Plan startet bei 36,00 €/Monat, der Shopify-Plan bei 105,00 €/Monat und Advanced Shopify bei 384,00 €/Monat. Eine kostenlose Testversion (3 Tage) sowie eine Demoversion stehen zur Verfügung.
Das sagen OMR Reviews Bewertungen:
Stärken
Potenziale
Hohe Benutzerfreundlichkeit und schnelle Einrichtung
Designflexibilität im Checkout-Prozess begrenzt
Umfangreiches App-Ökosystem zur individuellen Anpassung
Kosten summieren sich durch Transaktionsgebühren und Apps
Zuverlässige, skalierbare Plattform mit gutem Support
Viele Shops sehen sich aufgrund der Themes ähnlich
„Wo soll man bei Shopify anfangen? Es ist einfach das Shop-System für E-Commerce Stores jeglicher Branche, bietet unglaublich viele Integrationen und Anpassungsmöglichkeiten (dabei nicht zu viele, die am Ende alles langsam machen und nicht mehr gut aussehen lassen), und ist in Bezug auf UX und UE super durchdacht und gut gelöst." – Vivian, BAGS & PIECES GmbH
 
 

2. maxcluster

maxcluster betreibt skalierbare, ausfallsichere Managed Web Cluster speziell für E-Commerce-Anwendungen wie Shopware oder Magento – inklusive 24/7-Support durch geschulte Linux-Administrator*innen.
Warum dieses Tool?
Während die anderen Tools in dieser Liste das Shopsystem selbst stellen, sorgt maxcluster als Managed-Hosting-Partner dafür, dass Shops wie Shopware- oder Magento-Installationen auch unter Last performant und sicher laufen.
So schätzen User das Produkt einWhat users think about this product
0 %7 %15 %23 %31 %38 %46 %54 %62 %69 %77 %85 %93 %
BenutzerfreundlichkeitEase of Use
Kategorie-Durchschnitt: 94%Category Average: 94%
0 %8 %16 %24 %32 %40 %49 %57 %65 %73 %81 %89 %98 %
Erfüllt die AnforderungenMeets Requirements
Kategorie-Durchschnitt: 96%Category Average: 96%
0 %8 %16 %24 %32 %40 %49 %57 %65 %73 %81 %89 %98 %
KundensupportCustomer Support
Kategorie-Durchschnitt: 95%Category Average: 95%
0 %7 %14 %22 %29 %36 %44 %51 %58 %66 %73 %80 %88 %
Einfache EinrichtungEase of Setup
Kategorie-Durchschnitt: 91%Category Average: 91%
Features
  • Application Center zur Verwaltung von Serverumgebung & Hardware-Auslastung
  • ShopPerformance & ShopSecurity zur Optimierung der Serverkonfiguration
  • Vorkonfigurierte Presets für Shopware, Magento & Co.
  • Serverstandort Deutschland (TÜV-geprüftes Tier-III+-Rechenzentrum)
  • Individuell konfigurierbare Dienste wie Redis, Elasticsearch, Varnish
Zielgruppe
  • Ideal für: E-Commerce-Agenturen und Shops mit hohem Traffic, die Shopware oder Magento zuverlässig hosten wollen
  • Nicht ideal für: Kleine Shops oder Einsteiger*innen ohne technisches Know-how, die eine einfache All-in-one-Lösung suchen
maxcluster Preise: Der Anbieter kommuniziert keine öffentlichen Preisinformationen – Angebote werden individuell auf Basis der Kundenanforderungen kalkuliert. Eine kostenlose Demoversion steht zur Verfügung.
Das sagen OMR Reviews Bewertungen:
Stärken
Potenziale
Exzellenter Support mit echter Experten-Expertise
Benutzeroberfläche des Managed Centers ist sehr technisch
Hohe Planbarkeit und Performance bei Lastspitzen
Preislich im Premium-Segment angesiedelt
Umfassendes Monitoring & Performance-Tools
Wenig Automatisierung/Self-Service für Standardanpassungen
„Mit maxcluster sehen wir in Echtzeit, was auf dem Cluster passiert. Die Systeme reagieren blitzschnell, selbst bei massiven Lasttests. Ich habe selten ein Team erlebt, das so proaktiv denkt. Und solange die Jungs von maxcluster weiterhin so nerdig-smart und serviceverrückt bleiben, sehe ich keinen Grund, warum wir je wechseln sollten." – Christian, Bierbaum-Proenen GmbH & Co. KG
 
 

3. Billbee

Billbee ist eine cloudbasierte Multichannel-Software, die Bestellungen, Lagerbestände, Rechnungen und Versand über Kanäle wie Amazon, eBay, Shopify oder WooCommerce zentral automatisiert.
Warum dieses Tool?
Anders als reine Shopsysteme fokussiert sich Billbee auf die Automatisierung im Hintergrund – ideal, wenn du bereits über mehrere Kanäle verkaufst und Bestellabwicklung, Rechnungen und Versand bündeln willst.
Features
  • Zentrale Bestellabwicklung über 150+ Schnittstellen
  • Automatisierte Rechnungs- und Versanddokumenterstellung
  • Bestandsverwaltung mit automatischem Abgleich über alle Kanäle
  • Anbindung an Versanddienstleister wie DHL, DPD, Hermes
  • Reporting & Analyse von Umsätzen und Trends
Zielgruppe
  • Ideal für: Multichannel-Händler*innen, die auf Amazon, eBay, Shopify & Co. gleichzeitig verkaufen
  • Nicht ideal für: Unternehmen, die primär ein Frontend-Shopsystem statt eine Backoffice-Automatisierung suchen
Billbee Preise: Der Preis ist nutzungsbasiert und startet bei einer Grundgebühr von 9,00 €/Monat (z. B. 48 € für 100 Bestellungen/Monat). Eine kostenlose Testphase von 30 Tagen (aktuell verlängerbar auf 45 Tage) steht zur Verfügung.
Das sagen OMR Reviews Bewertungen:
Stärken
Potenziale
Enorme Zeitersparnis durch automatisierte Workflows
Mobile Nutzung ist aktuell eingeschränkt
Faire, mitwachsende Preisgestaltung
Oberfläche könnte intuitiver gestaltet sein
Zuverlässige, stabile Performance im Tagesgeschäft
Mobile Nutzung/App-Unterstützung eingeschränkt
„Mit Billbee kann man sehr schnell loslegen. Die Basic Einstellungen sind in wenigen Minuten hinterlegt und der erste Shop schnell angebunden (bei mir Amazon & WooCommerce). Nach und nach kann man seine Abläufe weiter automatisieren und optimieren." – Peter, zuckerfeind.de
 
 

4. commercetools

commercetools ist eine headless, API-first Commerce-Plattform nach dem MACH-Prinzip für B2C- und B2B-Handel der nächsten Generation, die seit 2020 in Reports wie dem Gartner Magic Quadrant als Marktführer geführt wird.
Warum dieses Tool?
commercetools richtet sich an Unternehmen, die maximale Flexibilität und individuelle Commerce-Erlebnisse über Microservices statt über ein fertiges Shop-Frontend umsetzen wollen.
Features
  • API-first, cloudbasierte Headless-Architektur (MACH-Prinzip)
  • Produktempfehlungen, Aktionen & Rabatte
  • Order Management inkl. Rücksendungen & Erstattungen
  • Umfangreiche Benutzer- & Zugriffsrechteverwaltung
  • Hohe Skalierbarkeit für internationale Multi-Brand-Projekte
Zielgruppe
  • Ideal für: Internationale Enterprise-Marken mit eigenen Entwicklerressourcen und komplexen B2B/B2C-Anforderungen
  • Nicht ideal für: Kleinere Shops ohne Entwickler-Team, die eine Out-of-the-box-Lösung suchen
commercetools Preise: Der Anbieter kommuniziert keine öffentlichen Preisinformationen; die Kosten sind variabel und auf Anfrage erhältlich. Eine kostenlose Testversion mit vollem Funktionsumfang (60 Tage) steht zur Verfügung.
Das sagen OMR Reviews Bewertungen:
Stärken
Potenziale
Maximale Flexibilität ohne „Vendor Lock-in“
Erfordert zwingend technisches Know-how/Entwickler*innen
Exzellente API-Performance und Dokumentation
Hohe Preisgestaltung im Enterprise-Segment
Gut dokumentierte Schnittstellen und reaktionsschneller Support
Steile Lernkurve, viele Out-of-the-box-Funktionen fehlen
commercetools ist eine echte API-first Lösung, bei der jegliche Funktionalität ohne GUI zugänglich ist. Wenn Funktions-Beispiele gesucht werden, kann man immer auf die platform-eigene Backoffice-Anwendung "Merchant Center" schauen, um sich dort die geeigneten Requests als Musterlösung rauszusuchen." – Christian, Valtech GmbH
 
 

5. JTL

JTL bündelt Warenwirtschaft (JTL-Wawi), Shop, Lager- und Versandmanagement für den Multichannel-Handel und zählt zu den meistgenutzten ERP-Lösungen im deutschsprachigen Raum.
Warum dieses Tool?
JTL punktet vor allem durch die kostenlose Warenwirtschaft als Herzstück, die sich beliebig mit Shop, WMS und Marktplätzen wie Amazon oder eBay verbinden lässt.
Features
  • JTL-Wawi als kostenlose, zentrale Warenwirtschaft
  • Anbindung an Amazon, eBay, Kaufland & weitere Marktplätze
  • JTL-WMS für Lagerverwaltung inkl. Pick-Optimierung
  • JTL Shipping für Versandabwicklung mit DHL & Co.
  • JTL Ameise als flexibles Import-/Exportwerkzeug
Zielgruppe
  • Ideal für: kleine bis mittlere Multichannel-Händler*innen im DACH-Raum mit Bedarf an einer zentralen Warenwirtschaft
  • Nicht ideal für: Unternehmen, die eine moderne Cloud-native SaaS-Oberfläche ohne Windows-Abhängigkeit suchen
JTL Preise: JTL-Wawi ist kostenfrei, JTL-Shop ist bis 500 Artikeln kostenlos nutzbar. Weitere Module folgen einem gestaffelten Preismodell auf Anfrage.
Das sagen OMR Reviews Bewertungen:
Stärken
Potenziale
Exzellente Lagersteuerung und Bestandstransparenz
Benutzeroberfläche wirkt stellenweise veraltet
Stabile Anbindung an die wichtigsten Marktplätze
Abhängigkeit von Windows-Infrastruktur
Hohe Flexibilität durch Workflows und die Ameise (Importtool)
Support je nach Servicepaket ausbaufähig, jüngste Preiserhöhungen kritisiert
„JTL ist für uns unverzichtbar geworden Wir arbeiten nun schon seit vielen Jahren mit JTL – und besonders der Vertrieb ist für uns ein echtes Highlight: Das Team unterstützt uns jederzeit aktiv bei Erweiterungen, Verbesserungen und individuellen Anpassungen unseres Systems." – Ramiz, BG E-Commerce GmbH
 
 

6. Shopware

Shopware ist eine deutsche Open-Commerce-Plattform, die Unternehmen durch hohe Anpassbarkeit und ein modulares Shopsystem für B2C-, D2C- und B2B-Anforderungen unterstützt.
Warum dieses Tool?
Shopware ist aus Deutschland für den deutschen Markt entwickelt und punktet besonders bei anspruchsvollen B2B- und Multishop-Projekten mit komplexen Preis- und Rechtsanforderungen.
Features
  • Visueller Page Builder & Premium-Themen
  • Rule Builder & Flow Builder für Automatisierungen
  • Multishop-Fähigkeit mit mehreren Verkaufskanälen aus einem Backend
  • B2B-Funktionen wie Budget- und Genehmigungsprozesse (ab Evolve-Plan)
  • Umfangreiche API- & Add-on-Integrationen
Zielgruppe
  • Ideal für: Mittelstand bis Enterprise mit anspruchsvollen B2C- und B2B-Anforderungen sowie Multishop-Bedarf
  • Nicht ideal für: kleine Shops mit einfachen Anforderungen und begrenztem Budget
Shopware Preise: Der Rise-Plan startet bei 600,00 €/Monat; Evolve und Beyond sind auf Anfrage erhältlich. Eine kostenlose Demoversion steht zur Verfügung.
Das sagen OMR Reviews Bewertungen:
Stärken
Potenziale
Hohe Flexibilität durch modulares Plugin-System
Migrationen (z. B. von v5 auf v6) sind sehr aufwendig
Perfekt auf den deutschen Rechtsraum ausgelegt
Höhere Grundkosten für Lizenzen und Hosting
Gut dokumentierte API, großes Plugin- & Partner-Ökosystem
Migration von Shopware 5 auf 6 sowie Dokumentation teils aufwendig
„Shopware überzeugt immer wieder durch seine enorme Flexibilität und Anpassungsfähigkeit, was es ermöglicht, auf die spezifische Anforderungen von Onlinehändlern einzugehen. Über zahlreiche Integrationen und Plugins sowie die gut dokumentierte API lässt sich Shopware problemlos erweitern oder an andere Systeme anbinden." – Tobias, Schaltwerk
 
 

6. Pimcore

Pimcore bündelt PIM, MDM, DAM und DXP/CMS in einer Plattform, damit Unternehmen Produktdaten, digitale Assets und Content zentral verwalten und konsistent über alle Kanäle ausspielen können.
Warum dieses Tool?
Anders als klassische Shopsysteme ist Pimcore vor allem für Unternehmen mit sehr komplexen Produktsortimenten relevant, bei denen Datenqualität und -konsistenz über viele Kanäle hinweg entscheidend sind.
Features
  • Zentrales Produktinformations- (PIM) und Stammdatenmanagement (MDM)
  • Digital Asset Management (DAM) mit Metadaten & Rechteverwaltung
  • Headless DXP/CMS und Digital Commerce Framework
  • Workflow-Automatisierung & Freigabeprozesse
  • API-First-Architektur für nahtlose Systemintegration (ERP, Shop, CRM)
Zielgruppe
  • Ideal für: Unternehmen mit komplexen, variantenreichen Produktsortimenten und hohem Bedarf an zentralem Datenmanagement
  • Nicht ideal für: kleine Shops, die primär ein einfaches, sofort einsatzbereites Shop-Frontend suchen
Pimcore Preise: Die Community Edition ist Open Source und kostenlos. Die Professional Edition startet bei 8.400,00 €/Jahr, Enterprise Self Hosted bei 25.200,00 €/Jahr. Eine kostenlose Testversion (1 Woche) sowie eine Demoversion stehen zur Verfügung.
Das sagen OMR Reviews Bewertungen:
Stärken
Potenziale
Einzigartige Flexibilität bei der Datenmodellierung
Sehr steile Lernkurve für neue Teammitglieder
Beseitigt Datensilos durch zentrale Verwaltung
Suche bei sehr spezifischen Attributen teils umständlich
Starke API-first-Anbindung an ERP-, Shop- und CRM-Systeme
Performance bei sehr großen Datenmengen erfordert gutes Tuning
„Pimcore ist nicht dieses typische kauf dir Standard-Software und arrangier dich mit den Grenzen-System. Wir können unsere Datenmodelle so abbilden, wie wir sie brauchen. Und wenn wir morgen ein komplett neues Attribut einführen müssen oder eine neue Produktkategorie, dann kriegen wir das selbst als Power-User relativ easy hin." – Tim, Contorion
 
 

8. WooCommerce

WooCommerce ist ein kostenloses, quelloffenes E-Commerce-Plugin für WordPress und gilt als eines der meistverbreiteten Shopsysteme im Netz.
Warum dieses Tool?
Wer bereits eine WordPress-Website betreibt, kann mit WooCommerce ohne zusätzliche Softwarekosten und mit riesiger Plugin-Auswahl besonders schnell in den Online-Verkauf starten.
Features
  • Nahtlose Integration in bestehende WordPress-Websites
  • Riesige Auswahl an (teils kostenlosen) Themes & Plugins
  • Anbindung an ERP-Systeme und Warenwirtschaften via API
  • Checkout-Prozess mit Versand- und MwSt-Verwaltung
  • Individuell erweiterbar durch Code-Anpassungen (PHP/CSS)
Zielgruppe
  • Ideal für: Kleine Shops und Einsteiger*innen mit bestehender WordPress-Seite und begrenztem Budget
  • Nicht ideal für: Große Sortimente mit hohem Traffic, die eine performante, spezialisierte Enterprise-Lösung benötigen
WooCommerce: Das Basis-Plugin ist kostenlos. Kosten entstehen für Hosting, Premium-Themes und Plugins; der Anbieter kommuniziert keine einheitlichen Preisinformationen.
Das sagen OMR Reviews Bewertungen:
Stärken
Potenziale
Kosteneffizienter Einstieg ohne hohe Lizenzgebühren
Performance leidet bei zu vielen aktiven Plugins
Sehr hohe Anpassbarkeit durch Open-Source-Code
Erfordert regelmäßige Wartung und Updates
Sehr gute Anbindung an ERP-Systeme und Zahlungsanbieter*innen
Rechtssicherheit für den deutschen Markt erfordert zusätzliche Anpassungen
„Woocommerce bietet gerade für kleine Unternehmen und Startups eine kostengünstige Möglichkeit einen eigenen Shop zu erstellen. Die Einrichtung finde ich recht simpel und es bieten sich vielfältige Möglichkeiten. Durch diverse Plugins kann der Shop an die eigenen Bedürfnisse angepasst werden." – Thorsten, Buttonbude
 
 

Alternativen, die du kennen solltest

Für dich war das richtige Shopsystem noch nicht dabei? Dann schau dich doch auf unserer Kategorieseite zu E-Commerce und Shopsystemen um!
Dein Tool ist noch nicht bei OMR Reviews gelistet? Das kannst du deine Anfrage hier einreichen.
 
 

Fazit: Die Qual der Wahl im E-Commerce

Die Auswahl des richtigen Shopsystems hängt massiv von der Unternehmensgröße und dem technischen Know-how ab. Während Shopify und Billbee durch ihre Schnelligkeit und Benutzerfreundlichkeit punkten, bieten commercetools und Shopware die nötige Tiefe für komplexe Enterprise-Szenarien. Wer den Fokus auf Datenqualität legt, kommt an Pimcore nicht vorbei, während JTL der Favorit für händlerzentrierte Lagerprozesse bleibt.
Disclaimer: Alle Preise und Features basieren auf öffentlich verfügbaren Informationen aus den jeweiligen Produktseiten (Stand: Juli 2026). Änderungen durch die Anbieter*innen sind möglich.
Andreas Schmunk

Andreas Schmunk ist Project Lead Affiliate Business bei OMR Reviews und verantwortet dort die Weiterentwicklung des Affiliate-Geschäfts. Zuvor prägte er als erster festangestellter SEO bei OMR maßgeblich den Aufbau und die Entwicklung des SEO-Bereichs. Andreas beschäftigt sich intensiv mit den Schnittstellen von SEO, Performance Marketing und Technologie. Als echter Marketing- und Software-Nerd fühlt er sich in vielen Bereichen des Online Marketings zu Hause und teilt sein Wissen regelmäßig auf LinkedIn, auf Konferenzen oder im Austausch mit Marketeers und Tech-Enthusiasten.

Dieser Artikel erscheint auf OMR Reviews – der führenden DACH-Plattform für B2B-Software-Bewertungen, Software-Vergleiche, Agenturen, Business Services und B2B-Tech-Content. Mit mehr als 80.000 verifizierten Bewertungen und 12.000+ gelisteten Tools hilft OMR Reviews Unternehmen dabei, passende Software-Lösungen und Dienstleister fundiert zu recherchieren, zu vergleichen und bessere Entscheidungen zu treffen.

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