Software verkaufen: 5 Plattformen für deinen Online-Erfolg!

Nils Knäpper 16.2.2023

Du willst Software und andere digitale Produkte online verkaufen? Mit der richtigen Plattform, kein Problem! Wir zeigen dir 5 Anbieter für dein Business.

Verkaufen will gelernt sein – das gilt Offline genauso wie Online. Das Schöne am digitalen Handel ist, dass es inzwischen zahlreiche Verkaufsplattformen gibt, die dich dabei unterstützen. Vorbei sind die Zeiten, in denen man sich mühselig technisches Wissen und Programmierfähigkeiten aneignen musste, wenn man einen Online-Shop an den Start bringen wollte. Wenn du zu den Unternehmer*innen gehörst, die noch auf der Suche nach dem passenden Tool sind, um digitale Produkte wie Software zu verkaufen, dann ist dieser Artikel für dich! Wir stellen dir im Folgenden fünf Verkaufsplattformen vor und vergleichen dabei Features, Anwendungsbereiche und Preise für dich! 

Empfehlenswerte Online Verkaufsplattformen

Auf unserer Vergleichsplattform OMR Reviews findest du weitere empfehlenswerte Online Verkaufsplattformen. Dort haben wir über 10 Verkaufsplattformen für kleine und mittlere Unternehmen, Start-Ups und Großkonzerne gelistet, diese All-in-One Plattformen bieten neben der Möglichkeit physische Produkte zu verkaufen, auch die Möglichkeit zum Verkauf von digitalen Produkte, wie Präsentationen und Onlinekursen. Also schau vorbei und vergleiche die Softwares mithilfe der authentischen und verifizierten Nutzerbewertungen:

Was ist eine Online-Verkaufsplattform?

Online-Verkaufsplattformen sind Tools, die es Unternehmen ermöglichen, ihre Produkte und Dienstleistungen über das Internet zu vermarkten. Diese richten sich sowohl an Unternehmen aus der B2C- als auch der B2B-Branche. 


Die offensichtlichste Funktion einer solchen Plattform ist es, dir einfach und unkompliziert einen globalen Marktzugang zu geben. Dazu beinhalten die meisten Plattformen Features wie die Einrichtung von verschiedenen Zahlungsoptionen, das intuitive Erstellen von umfangreichen Produktkatalogen, das Verfolgen von Bestellstatus und die Automatisierung von Rechnungsprozessen. 


Damit ähneln Online-Verkaufsplattformen sogenannten Shopsystemen wie Shopify oder Spryker. Im Unterschied zu diesen verstehen sich die meisten Plattformen allerdings als All-in-One-Lösungen, die besonders schnell einzurichten sind. Darüber hinaus bieten Online-Verkaufsplattformen die Möglichkeit, neben physischen auch digitale Produkte zu vermarkten. Dazu gehören beispielsweise Onlinekurse, oder die Option, Software zu verkaufen.


Bei den Kosten kann man je nach Anbieter zwischen zwei Preismodellen unterscheiden. Manche Provider bieten ein klassisches Abonnement an, bei dem du eine fixe monatliche Gebühr entrichten musst. Andere Anbieter wiederum bieten ihre Verkaufsplattform ohne Grundgebühr an, werden dafür aber mit einem gewissen Prozentsatz an deinen Verkäufen beteiligt. 

Warum sollte man eine Online-Verkaufsplattform nutzen?

Online-Verkaufsplattformen bieten eine Reihe von Vorteilen gegenüber traditionellen Verkaufswegen. Durch die Nutzung solcher Plattformen können Unternehmen ihr Produkt oder ihre Dienstleistung effizienter, schneller und zuverlässiger anbieten. Insbesondere kleinere Unternehmen profitieren davon, da sie so einfach wie möglich Kund*innen erreichen können. 

Ein weiterer Vorteil solcher Plattformen ist die Möglichkeit, den Markt in Echtzeit zu beobachten, sodass Anpassungen vorgenommen werden können, um den Umsatz beim Softwareverkauf zu steigern. Zudem bildet ein Online-Shop auch Kundendaten ab, die wiederum helfen können, bessere Entscheidungen über Marketingstrategien und Produkte zu treffen. Dies macht es für dich einfacher, potenzielle Kundschaft anzusprechen und letztlich mehr Umsatz zu generieren. Außerdem spart man Zeit und Mühe bei der Werbung für das Produkt, da man es direkt online vermarkten kann – dies ist insbesondere für Start-ups sehr interessant.

Ganz ohne Kenntnisse und Planung geht es auch hier nicht. So ist es notwendig, die verschiedene Zahlungswege sowie die Sicherheit des Shops richtig einzurichten. Speziell in Hinblick auf die DSGVO solltest du zudem genauestens auf die Einhaltung von Regelungen und gesetzlichen Vorgaben achten. 

Darüber hinaus brauchen Unternehmer*innen aber auch ein grundlegendes Verständnis von Marketing-Strategien und Techniken, um den Umsatz des Shops erfolgreich steigern zu können. Insgesamt bietet die Nutzung von Online-Verkaufsplattform dennoch enorme Vorteile im Vergleich zur herkömmlichen Art des Verkaufens. Es lassen sich nämlich sehr viel leichter besondere Angebote und Rabatte realisieren, die Kund*innen anlocken. 

5 Anbieter, um online Software zu verkaufen

elopage

elopage ist eine Online-Plattform, die es dir ermöglicht, digitale Produkte wie E-Books, Online-Kurse, Coaching-Programme und ähnliches zu erstellen, zu verwalten und zu verkaufen. Auch wenn der Fokus auf den ersten Blick auf Webinaren zu liegen scheint, bietet die Plattform auch die Möglichkeit Download-Produkte wie Software zu verkaufen. Das Tool richtet sich an Solo-Unternehmer*innen, Coaches, Trainer*innen, Berater*innen und andere Wissensarbeiter*innen, die digitale Produkte anbieten.

Einige der Funktionen und Features von elopage sind:

  • Bezahlmöglichkeiten: elopage unterstützt alle gängigen Zahlungsarten wie Rechnung, Kreditkarte und PayPal. 

  • Produkthosting: Auf der Plattform lassen sich digitale Produkte wie Online-Kurse, E-Books und Download-Software anbieten. 

  • Rechnungsautomatisierung: Rechnungserstellung, Abrechnungen und Mahnungen lassen sich alle in der Software automatisch abwickeln. 

  • Zugangsverwaltung: Zahlende Kund*innen können automatisch Zugang zu deinen Inhalten erhalten. 

elopage Preise

Du kannst elopage 14 Tage lang kostenlos testen. Danach stehen dir insgesamt vier Preisoptionen zur Auswahl. Diese unterscheiden sich vor allem hinsichtlich des Kontingents an Kund*innen und Media-Assets, die du auf deiner Seite einbinden kannst. Im günstigsten Paket “Essential” kostet dich elopage 29 € monatlich. Darin enthalten sind unter anderem 100 Kund*innen und 10 Videos.

In der Advanced-Variante zahlst du 49 € im Monat, erhältst dafür aber bereits unbegrenzte Menge an Kund*innen und 300 Videos. Das Paket “Professional” kostet 99 € monatlich, inklusive unbegrenzter Anzahl an Videos. In der Premium-Ausgabe für 279 € im Monat sind darüber hinaus 15.000 Live-Stream-Minuten enthalten.

Mehr Informationen zu den Preisen von Elopage findest du auf OMR Reviews.

Digistore24

Digistore24 ist eine digitale Verkaufsplattform, mit der du Produkte wie Coachings, Software und Events bewerben und vermarkten kannst. Darüber hinaus bietet die Plattform Zugang zu einem eigenen Affiliate-Netzwerk. Digistore24 richtet sich unter anderem an Coaches, Software-Entwickler*innen, Start-Ups, Event-Veranstalter*innen, Analyst*innen und Marketing Manager*innen. Zu den wichtigsten Features gehören:

  • Automatisierter Verkauf: Einmal eingerichtet, läuft der Verkaufsprozess mit Digistore24 automatisch ab.

  • Großes Affiliate-Netzwerk: Bei Digistore24 hast du Zugang zu einem Netzwerk an professionellen Affiliates, die deine Produkte zusätzlich vermarkten.

  • Dateneinsicht: Umfangreiche Analytics und Statistiken geben Aufschluss über den Erfolg deiner Verkaufsmaßnahmen.

  • Flexible Zahlungspläne: Auf der Verkaufsplattform lassen sich unterschiedliche Zahlungsmöglichkeiten wie Einmalzahlungen, Ratenzahlungen, Abonnements oder Mindestlaufzeiten realisieren. 

  • Conversion-Tools: Digistore24 bietet unterschiedliche Tools, um deine Conversions zu optimieren, zum Beispiel One-Click-Upsells und Order-Bumps.

Digistore24 Preise

Digistore24 gehört zu den Anbietern, die keine Grundgebühr von dir verlangen. Dafür beteiligst du die Plattform bei jedem Verkauf mit einem gewissen Prozentsatz an deinem Umsatz. Bei einem Betrag von bis zu 400 € je Transaktion gehen 7,9 % + 1 € an den Provider. Der Betrag, der über diese 400 € hinausgeht, wird mit 4,9 %  berechnet. Bei Zahlung per Vorkasse und Sofortüberweisung reduziert sich dieser Anteil auf 2,9 %. 

Mehr Informationen zu den Preisen von Digistore24 findest du auf OMR Reviews.

CopeCart

CopeCart ist ein Anbieter, der damit wirbt, besonders schnell und einfach den digitalen Verkauf zu ermöglichen. Zu den Produkten, die über die Plattform vermarktet werden, gehören digitale Waren wie Online-Kurse, Hörbücher und Coachings. Darüber hinaus werden aber auch physische Produkte und Dienstleistungen wie Bücher, Merchandise, Webdesign und Software verkauft. Die Plattform richtet sich an Unternehmer*innen, Vertriebsteams, Influencer, Affiliates, Start-Ups und Joint Venture Partner*innern. Zu den wichtigsten Features gehören:

  • Schnelle und einfache Einrichtung: Mit der One-Click-Shop-Funktion lässt sich ein Online-Shop in wenigen Minuten einrichten.

  • Automatisierter Rechnungsversand: Rechnungen und Zahlungserinnerungen werden automatisiert erstellt und versandt. 

  • Verkaufsoptimierte Checkouts: Mit der Integration von Upsells und Order-Bumps kannst du deine Conversions optimieren.

  • Sicherheit: Sämtliche Interaktionen sind durch verschiedene Verschlüsselungstechniken abgesichert. 

CopeCart Preise

Genau wie Digistore24 erhebt auch CopeCart keine Grundgebühren für die Benutzung der Plattform. Dafür wird der Anbieter mit 4,9 % + 1 € an jedem Verkauf von dir beteiligt. Ab einem sechsstelligen monatlichen Transaktionsvolumen hast du zudem die Möglichkeit, ein Enterprise-Modell für den Verkauf mit individualisierten Beteiligungskonditionen zu wählen.

Mehr Informationen zu den Preisen von CopeCart findest du auf OMR Reviews.

FunnelCockpit

FunnelCockpit versteht sich als All-in-One-Lösung, die alle relevanten Marketing-Tools in sich vereint, um ein Online-Business aufzusetzen, mit dem du Software verkaufen kannst. Besonderer Fokus wird hierbei – der Name lässt es bereits vermuten – auf die Erstellung eines wirksamen und optimierten Funnels gelegt. Programmierkenntnisse sind dafür nicht notwendig. Die Plattform richtet sich sowohl an Verkaufs-Einsteiger*innen, als auch Marketer und Unternehmen. Zu den zentralen Features und Funktionen von FunnelCockpit gehören: 

  • Domain-Anbindung: Du kannst entweder eine eigene Domain für die Nutzung der Plattform einbinden oder eine Subdomain nutzen, die von FunnelCockpit zur Verfügung gestellt wird.

  • Responsives Design: Sämtliche mit FunnelCockpit erstellten Websites sind automatisch Mobile-optimiert.

  • Bounce Tools: Die Plattform bietet eigene Tools, mit denen sich deine Bounce Rate minimieren lässt. 

  • Custom CSS: Durch die Integration von Custom CSS kannst du deine Website so individuell deinen Vorstellungen anpassen, wie du es dir wünschst. 

  • SEO Tools: FunnelCockpit stellt diverse Tools und SEO-Funktionen zur Verfügung, mit denen du deine Website für Google und Co. optimieren kannst. 

FunnelCockpit Preise

FunnelCockpit existiert in drei Preisvarianten, die sich in die Pakete Lite, Standard und Business unterteilen. Alle Angebote können 14 Tage lang kostenlos getestet werden. Danach kostet das günstigste Lite-Paket 47 € monatlich. Darin enthalten sind unter anderem der FunnelBuilder, diverse Seitentemplates und ein eigener Blog.

Für das nächstgrößere Standard-Paket berechnet FunnelCockpit 97 € im Monat. Dafür erhältst du Zugang zu weiteren Funktionen wie einem eigenen CRM-System und die Möglichkeit, Formulare und Webinare zu erstellen. In der größten Business-Variante kostet die Plattform 297 € monatlich und enthält weitere Funktionen wie Maustracking, das eingangs erwähnte Bounce Tool und Teamfunktionen für das kollaborative Arbeiten. 

Mehr Informationen zu den Preisen von FunnelCockpit findest du auf OMR Reviews.

ClickFunnels

Genau wie FunnelCockpit legt ClickFunnels großen Wert auf die optimierte Erstellung eines verkaufsstarken Funnels. Ziel ist es, einen stetigen Fluss an Kund*innen zu halten, den Kaufprozess zu vereinfachen und dadurch letzten Endes den Umsatz deines Online-Shops beim Verkauf von Software zu steigern. Dazu bietet die Plattform viele unterschiedliche Möglichkeiten. Zu den wichtigsten Features und Funktionen gehören:

  • Einfache Erstellung: Websites, Shops, Funnels und Blogs sollen sich dank des Drag-and-Drop-Editors ganz ohne Programmier- oder technische Kenntnisse umsetzen lassen. 

  • Mitgliederseiten: Für zahlende Kund*innen kannst du Mitgliederseiten mit eigenem Loginbereich erstellen.

  • CRM System: Die Plattform bietet eigene Tools für dein Customer Relationship Management (CRM)

  • A/B-Testing: ClickFunnels bietet die Möglichkeit, unterschiedliche Seitenvarianten mit Hilfe von A/B-Testing auszuprobieren. 

ClickFunnels Preise 

ClickFunnels ist in drei Preisvarianten verfügbar. Diese teilen sich auf in Basic, Pro und Funnel Hacker. In der günstigsten Ausgabe Basic kostet die Benutzung der Plattform $ 127 monatlich. Darin sind unter anderem eine Website, 20 Funnels und eine Admin-Nutzer*in enthalten.

In der nächstgrößeren Pro-Version kostet das Tool $ 157 pro Monat. Dafür erhältst du bereits 100 Funnels, Zugang für 5 Admin-Nutzer*innen und 3 Inklusiv-Domains, um deine Software zu verkaufen. Im umfangreichsten Funnel Hacker-Paket kostet ClickFunnels $ 208 monatlich und enthält unter anderem 3 Websites, eine unbegrenzte Anzahl an Funnels und 9 Domains.

Mehr Informationen zu den Preisen von ClickFunnels findest du auf OMR Reviews.

Fazit: So findest du die richtige Plattform, um Software zu verkaufen

Welche Plattform für dich die passende ist, um damit Software zu verkaufen, hängt von unterschiedlichen Faktoren und deinen individuellen Anforderungen und Kenntnissen ab. Einige der hier genannten Shop-Plattformen setzen beispielsweise mehr Einarbeitungszeit voraus als andere. Zudem solltest du immer in Betracht ziehen, welche Zusatzfunktionen, beispielsweise hinsichtlich Affiliate-Marketing, Customer-Relationship-Management oder der Suchmaschinenoptimierung angeboten werden.

Auch die Preismodelle sind nicht zu vernachlässigen: Für manche Nutzer*innen kann eine feste monatliche Grundgebühr Sicherheit schaffen, während andere wiederum eine Bezahlung auf Provisionsbasis bevorzugen.

Nils Knäpper
Autor*In
Nils Knäpper

Nils ist SEO-Texter bei OMR Reviews und darüber hinaus ein echter Content-Suchti. Egal, ob Grafik, Foto, Video oder Audio – wenn es um digitale Medien geht, ist Nils immer ganz vorne mit dabei. Vor seinem Wechsel zu OMR war er fast 5 Jahre lang als Content-Manager und -Creator in einem Immobilienunternehmen tätig und hat zudem eine klassische Ausbildung als Werbetexter.

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