E-Commerce-Plattformen & Shopsysteme

Das sind die 7 besten E-Commerce-Plattformen

Nils Martens 5.1.2022

Wir verraten Euch, was eine gute E-Commerce-Plattform bieten muss und welche SaaS-Lösungen die besten sind

Möchtet Ihr einen Onlineshop hochziehen, braucht Ihr neben Namen, Marketing-Strategie und Produkten vor allem einen Baukasten, mit dem Ihr den Shop erstellen könnt. Im fortgeschrittenen 21. Jahrhundert müssen glücklicherweise keine HTML-Codes und Programmier-Kenntnisse mehr herhalten, sondern lediglich der richtige Anbieter für eine E-Commerce-Plattform gefunden werden.

Bei der Wahl der perfekten E-Commerce-Plattform ad libitum zu namhaften Anbieter wie Shopify oder WooCommerce zu greifen, sollte allerdings nicht Euer Weg sein. Zu viele Kriterien müsst Ihr achten, damit Ihr Euch das richtige Framework erhaltet, in dem Ihr Euren Webshop errichten und lebendig werden lassen könnt. Und mit lebendig meinen wir, dass Euer Onlineshop Eure Zielgruppe auch anspricht. Bestes Beispiel: Eine E-Commerce-Plattform kann sich schon in Bezug auf B2C- oder B2B-Shops unterscheiden.

Also haben wir uns ganz einfach rangemacht und Euch die 7 besten E-Commerce-Plattformen auf OMR Reviews herausgesucht. Jede hat Ihre Daseinsberechtigung. Viel wichtiger ist jedoch, dass jede Plattform ihre eigenen Schwerpunkte hat. Treffen diese auf Euer Vorhaben zu, solltet Ihr auf OMR Reviews gehen und Euch die jeweilige Plattform noch genauer unter die Lupe nehmen.

Worauf es bei der Auswahl einer E-Commerce-Plattform ankommt

Welche E-Commerce-Plattform die beste für Euch ist? Es kommt darauf an. Ja, wir wissen, dass der Satz ausgelutscht ist, in diesem Fall aber völlig zutrifft. Es hängt davon ab, was für einen Onlineshop Ihr aufbauen und wen Ihr ansprechen wollt, welche Tools und was für ein Theme Ihr benötigt. Dazu kommen noch weitere Faktoren, die Ihr beachten müsst. Die wichtigsten Faktoren haben wir Euch zusammengefasst.

  • B2B vs B2C vs D2C – Mehr als 20 Millionen Onlineshops gibt es derzeit weltweit. Jede Stunde kommen weitere hinzu. Jeder Onlineshop transferiert Produkte entweder zwischen Business to Business (B2B), Business to Consumer (B2C) oder neuerdings auch direkt zwischen Hersteller und Kund:innen (D2C). Die Wahl der passenden E-Commerce-Plattform richtet sich also nicht nach der Popularität eines Anbieters, sondern vor allem danach, ob der Anbieter Ahnung von Eurer Zielgruppe, Eurer Branche und Eurem Handelsmodell hat.
  • On Premise vs Cloud – Dass wir im fortgeschrittenen 21. Jahrhundert leben, haben wir eingangs angesprochen. Diese Tatsache bedeutet, dass wir Software-Lösungen nicht mehr per CD-ROM oder Download in der örtlichen IT-Infrastruktur installieren müssen. Die meisten Anbieter von Onlineshop-Plattformen bieten Ihre Lösungen daher in der Cloud an. Sie laufen dazu auf den Servern der Anbieter und ermöglichen es Euch, sich auf die wichtigen Dinge zu konzentrieren. Brecht Ihr mit Eurem Onlineshop alle Rekorde und ein großes Unternehmen entsteht darum herum, kommen On-Premise-Ansätze zum Einsatz.
  • Gehostet vs Lizenziert vs DIY – Ebenso müsst Ihr wählen, ob der Anbieter Euer Hosting übernehmen soll – was definitiv die simpelste aller Vorgehensweisen im E-Commerce ist – oder ob Ihr zu mindestens eigene Server nutzt. Bei letzterem sprechen wir von der lizenzierten Variante. Und an alle Developer:innen und Bastler:innen da draußen: Wer es kann, nutzt die dritte Variante, nimmt ein Standard-Template und baut es im Detail so um, wie es sich Eure Vorstellung im Kopf wünscht. Den DIY-Ansatz unterstützen jedoch nicht alle E-Commerce-Plattform-Anbieter.
  • SEO-Tools – Genau wie normale Websites möchten auch Onlineshops auf Google gefunden werden. Wer sich mit SEO nicht auskennt, kann sich zunächst einiger Tools bedienen, die manche Commerce-Plattformen integriert haben.
  • Themes – Alle E-Commerce-Plattformen haben eine mal kleine und mal große Bibliothek an Themes. Diese sind meist vor dem Erstellen eines Accounts einsehbar. Das endgültige Theme sollte Eure Zielgruppe ansprechen und andere Anforderungen erfüllen. Prüft außerdem, in welcher Weise Ihr das gewünschte Theme anpassen könnt. Benötigt Ihr Fachkenntnisse oder geht’s per Drag-and-Drop?

Die Top 7 der E-Commerce-Plattformen auf OMR Reviews

Der Theorie-Unterricht ist vorbei, machen wir uns an die Praxis. Anbei findet Ihr die sieben besten Lösungen für E-Commerce-Plattformen auf OMR Reviews. Wir geben Euch zu jeder SaaS-Lösung einen kurzen Überblick. Auf OMR Reviews erfahrt Ihr weitere Details und könnt Euch die Erfahrungen anderer Nutzer:innen anschauen.

1. Shopify/Shopify Plus

Shopify Screenshot

 

Shopify auf OMR Reviews

 

Shopify ist wohl mit Abstand der bekannteste Name in der E-Commerce-Welt. Der in Kanada ansässige Anbieter eines cloudbasierten Omnichannel-Shopsystems ist vielseitig und vor allem sehr einfach zu bedienen. Die einfache Variante Shopify bietet sich daher kleinen und mittelständischen Unternehmen an. Wohingegen Shopify Plus sich auf große Unternehmen einlässt, die noch weitaus mehr Anforderungen an einen Onlineshop haben. Hierzu gehört ein 24/7-Support und eine hohe Skalierbarkeit. Folgende Funktionen zeichnen Shopify aus:

  • Große Auswahl an anpassbaren Themes
  • Shop auch per App managebar
  • Vermarktungstools inklusive
  • SEO-Funktionen
  • Analysen & Statistiken
  • HTML und CSS bearbeitbar

Shopify/Shopify Plus Kosten

Shopify gibt es in drei verschiedenen Größenordnungen zu kaufen: „Basic Shopify“ für 27 Euro, „Shopify“ für 74 Euro und „Advanced Shopify“ für 279 Euro. Alle Preise gelten pro Monat. Bevor Ihr richtig loslegt, könnt Ihr Shopify für 14 Tage testen.

Bei Shopify Plus fliegt Ihr dagegen in anderen Sphären. Hier starten die Preise ab 2.000 Euro pro Monat und richten sich variabel an Eure Bedürfnisse sowie an die Größenordnung Eures Shops bzw. Eures Business.

Shopify/Shopify Plus Alternativen

Auf OMR Reviews findet Ihr eine Übersicht der Shopify- und Shopify Plus-Alternativen und könnt Euch mithilfe von verifizierten Nutzererfahrungen und -bewertungen für die für Euch am besten geeignete E-Commerce-Plattform entscheiden.

2. Spryker

Spryker Screenshot

 

Spryker auf OMR Reviews

 

Die im „Magic Quadrant for Digital Commerce 2020“ aufgenommene Plattform Spryker richtet sich an jene, die im B2B, B2C und auf Marktplätzen wie Amazon ihr Glück versuchen möchten. Dabei ist Spryker höchst agil und bietet Euch dadurch größtmöglich Flexibilität durch mehr als 800 Module, die per API miteinander verbunden sind. Auf die E-Commerce-Plattform mit der Gazelle vertrauen bereits namhafte Unternehmen wie Ricoh, Aldi Süd und Toyota. Folgende Funktionen zeichnen Spryker aus:

Spryker Kosten

Feste Preis-Pakete gibt es bei Spryker nicht. Dafür könnt Ihr eine Demo nutzen, bekommt ein individuelles Angebot und umfangreichen Support zu Beginn (und natürlich auch nach Eurem Onlineshop-Start).

Spryker Alternativen

Auf OMR Reviews findet Ihr eine Übersicht der Spryker-Alternativen und könnt Euch mithilfe von verifizierten Nutzererfahrungen und -bewertungen für die für Euch am besten geeignete E-Commerce-Plattform entscheiden.

3. Shopware

Shopware Screenshot

 

Shopware auf OMR Reviews

 

Shopware ist eine sehr einfach zu bedienende Commerce-Plattform. Dabei verfolgt Shopware den modularen Ansatz, sodass Ihr Euch Euren Onlineshop individuell zusammenstellen könnt. Für Onlineshop-Starter übernimmt Shopware das Hosting. Wenn Euer Projekt eine gewisse Größe erreicht hat, unterstützt Euch der Anbieter aus Deutschland auch beim Self-Hosting. In beiden Fällen lässt sich Euer Onlineshop mit Shopware an künftige Veränderungen im E-Commerce umsatzstärkend anpassen. Folgende Funktionen zeichnen Shopware aus:

  • Zahlreiche Themes vorhanden
  • Beliebig anpassbar
  • Für B2C, B2B und D2C geeignet
  • Headless-Commerce-Ansatz
  • Kostenloses Einsteiger-Version erhältlich

Shopware Kosten

Shopware, das bereits von Marken wie BVB, FRoSTA und Aston Martin genutzt wird, gibt es zu drei verschiedenen Preisen. Der erste Preis ist kostenlos. Dabei ist in der „Starter Edition“ bereits eine Menge enthalten, das für kleine Onlineshops absolut ausreichend ist. Kosten entstehen erst durch Paket zwei, der „Professional Edition“ für 199 Euro im Monat oder einmalig 2.450 Euro. Die teuerste Version ist die „Enterprise Edition“ für 2.495 Euro pro Monat oder 39.995 Euro pro Jahr.

Shopware Alternativen

Auf OMR Reviews findet Ihr eine Übersicht der Shopware-Alternativen und könnt Euch mithilfe von verifizierten Nutzererfahrungen und -bewertungen für die für Euch am besten geeignete E-Commerce-Plattform entscheiden.

4. Commercetools

Commercetools Screenshot

 

Commercetools auf OMR Reviews

 

Commercetools hat bereits verstanden, dass sich die E-Commerce-Welt immer schneller dreht und Markttrends sowie Kundenanforderungen sich immer schneller ändern. Um dem gerecht zu werden, könnt Ihr mit Commercetools eine Headless-Architektur verwenden. Diese ermöglicht Euch das Backend unangetastet zu lassen, während das Frontend an jedes Medium und jede Zielgruppe angepasst werden kann. Demnach funktioniert Commercetools cloudbasiert mit Microservices und mittels APIs. Folgende Funktionen zeichnen Commercetools aus:

  • Headless-Commerce-Ansatz
  • B2C- und B2B-Handel
  • API-First-Prinzip
  • Für mehrere Branchen ausgelegt

Commercetools Kosten

Bevor Ihr von Commercetools erfahrt, was es kostet, könnt Ihr die E-Commerce-Plattform zunächst 60 Tage kostenlos testen. Anschließend erhaltet Ihr ein persönliches Angebot.

Commercetools Alternativen

Auf OMR Reviews findet Ihr eine Übersicht der Commercetools-Alternativen und könnt Euch mithilfe von verifizierten Nutzererfahrungen und -bewertungen für die für Euch am besten geeignete E-Commerce-Plattform entscheiden.

5. OXID

Oxid Screenshot

 

Oxid auf OMR Reviews

 

OXID stellt der E-Commerce-Community seine Plattform in zwei Varianten zur Verfügung: Open-Source zum selbst anpassen oder in der kommerziellen Edition, die Euch eine sehr gute Ausrüstung mit an die Hand gibt, um Euer erstes Onlineshop-Projekt zu gründen, ohne Programmierkenntnisse haben zu müssen. Dabei eignet sich OXID sowohl für B2B als auch für B2C. Zusätzlich könnt Ihr OXID mit einer Vielzahl an Tools und Systemen von Drittanbietern verknüpfen. Folgende Funktionen zeichnen OXID aus:

  • Zahlreiche Schnittstellen zu Drittanbietern
  • Open-Source-Lösung nutzbar
  • Gute Skalierbarkeit
  • Monitoring

OXID Kosten

OXID hält ebenfalls nicht viel davon, an individuelle Projekte einen Einheitspreis dranzuhängen. Aus diesem Grund könnt Ihr Euch vom Entwickler beraten lassen und erhaltet ein persönliches Angebot.

OXID Alternativen

Auf OMR Reviews findet Ihr eine Übersicht der OXID-Alternativen und könnt Euch mithilfe von verifizierten Nutzererfahrungen und -bewertungen für die für Euch am besten geeignete E-Commerce-Plattform entscheiden.

6. SAP Commerce Cloud

SAP Commerce Cloud Screenshot

 

SAP Commerce Cloud auf OMR Reviews

 

Ob B2C oder B2B: SAP Commerce Cloud ist die Antwort für viele Onlineshops kleiner, mittlerer oder großer Unternehmen. SAP stellt damit ein Omnichannel-Modell zur Verfügung, das es Euch ermöglicht, gezielt auf Eure Kund:innen einzugehen und Kaufprozesse zu optimieren. Natürlich ist die Commerce Cloud auch mit anderen SAP-Softwares kombinierbar; funktioniert aber auch solo. Durch die Headless-Architektur ist die Storefront von Eurer Datenbank entkoppelt, was Euch mehr Freiheiten im Targeting Eurer Zielgruppen bietet. Folgende Funktionen zeichnen SAP Commerce Cloud aus:

  • Headless-Commerce-Ansatz
  • Plug-and-Play-Integration
  • Kontextgesteuerte Services
  • Verwaltung von Produktinformationen

SAP Commerce Cloud Kosten

SAP löst es ebenfalls servicegerecht und bietet Euch ein individuelles Angebot an, das Ihr auf der Website anfordern könnt. Zeitgleich bekommt Ihr Zugang zu einer Demo.

SAP Commerce Cloud Alternativen

Auf OMR Reviews findet Ihr eine Übersicht der SAP Commerce Cloud-Alternativen und könnt Euch mithilfe von verifizierten Nutzererfahrungen und -bewertungen für die für Euch am besten geeignete E-Commerce-Plattform entscheiden.

7. Plentymarkets

Plentymarkets Screenshot

 

Plentymarkets auf OMR Reviews

 

Das Schlusslicht in unserem Vergleich ist ein echtes Allround-Talent. Plentymarkets hat sich sowohl im B2B- als auch im B2C-Markt etabliert. Es setzt sich modular zusammen, was Euch größtmögliche Flexibilität ermöglicht. Dazu gehören Warenwirtschaft, CRM, PIM und ein Shopsystem. Dabei könnt Ihr sämtliche Vertriebskanäle ausschließlich mit Plentymarkets steuern und optimieren. Folgende Funktionen zeichnen Plentymarkets aus:

  • Modularer Aufbau
  • Conversion-Optimierung
  • Cloudbasiert
  • Für mehrere Onlinehandel-Modelle geeignet
  • Optimierung von automatisierten Prozessen

Plentymarkets Kosten

Plentymarkets liefert gleich vier Editionen der E-Commerce-Plattform. Demnach startet die Range mit „Basic“ für 42 Euro pro Monat und endet mit „Plus“ für 1.250 Euro pro Monat. Dazwischen findet Ihr abgewandelte Editionen, die unterschiedliche Ansätze haben. Zusätzlich könnt Ihr eine Enterprise-Lösung auf Anfrage buchen.

Plentymarkets Alternativen

Auf OMR Reviews findet Ihr eine Übersicht der Plentymarkets-Alternativen und könnt Euch mithilfe von verifizierten Nutzererfahrungen und -bewertungen für die für Euch am besten geeignete E-Commerce-Plattform entscheiden.

Weitere E-Commerce-Plattformen auf OMR Reviews

Jetzt haben wir Euch die 7 besten E-Commerce-Plattformen aufgelistet, doch es gibt selbstverständlich noch mehr. Welche das sind, findet Ihr auf OMR Reviews heraus. Dort könnt Ihr auch einsehen, wie andere User:innen, die jeweiligen Plattformen finden – neuerdings auch in Video-Reviews. Hier ein Vorgeschmack, welche E-Commerce-Plattformen Ihr auf unserer Vergleichsplattform findet:

Und wenn Euch noch die ideale Idee für einen Onlineshop fehlt, helfen wir Euch ebenfalls weiter.

Nils Martens
Autor:In
Nils Martens
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Nils Martens

Verfolgt die Software-Welt schon seit Windows 3.1 – als Slack, Google Meets und Ahrefs noch nicht existierten. Für OMR Reviews ist Nils als Redakteur mit Hype auf Technik, Internetkultur und Software unterwegs. Außerdem kümmert er sich als Freelancer um die Content Creation & das Personal Branding von CEOs auf LinkedIn. In seiner Freizeit findet ihr ihn gerne mal beim FPS-Zocken.

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