Das sind die 7 besten E-Commerce-Plattformen
Wir verraten dir, was eine gute E-Commerce-Plattform bieten muss und welche SaaS-Lösungen die besten sind
- Die 7 besten E-Commerce-Plattformen im Vergleich
- Worauf es bei der Auswahl einer E-Commerce-Plattform ankommt
- Alternativen: weitere E-Commerce-Plattformen
- Fazit: Die passende Plattform für jede Wachstumsphase
- Die Wahl der richtigen E-Commerce-Plattform hängt von deinem Geschäftsmodell, deiner technischen Expertise und deinen Wachstumszielen ab.
- Zentrale Entscheidungsfaktoren bei der Auswahl sind Cloud- vs. On-Premise-Ansatz, Hosting-Modell, SEO-Funktionen und Theme-Flexibilität.
- Verglichen werden die sieben besten Plattformen: Shopify, maxcluster, Billbee, commercetools, Shopware, Pimcore und JTL.
Die 7 besten E-Commerce-Plattformen im Vergleich
Tool-Name | Preis pro Monat | Testversion | Fokus |
|---|---|---|---|
Ab € 36,00 | Ja (3 Tage) | Schnelles Go-Live & intuitives Omnichannel-System | |
Auf Anfrage | Nein (Demo verfügbar) | Hochperformantes Managed Hosting von Shopsystemen | |
Ab € 9,00 | Ja (30 Tage) | Automatisierung von Multichannel-Prozessen & Versand | |
Auf Anfrage | Ja (60 Tage) | API-First & Headless-Commerce für maximale Flexibilität | |
Ab € 600,00 | Nein (Demo verfügbar) | Flexible Open-Commerce-Plattform | |
Ab € 700,00 | Ja (1 Woche) | Kombination aus Datenmanagement (PIM/DAM/MDM) & Commerce | |
Auf Anfrage | Nein | Tief integrierte Warenwirtschaft & Marktplatz-Anbindung |
Die Auswahl der Tools basiert auf unserem OMR Score. Das Ranking wird anhand der durchschnittlichen Bewertung und deren Anzahl bis zu einem bestimmten Zeitpunkt ermittelt. Je mehr positive Stimmen, desto besser spiegelt das Ergebnis die allgemeine Zufriedenheit wider. Dieser Score soll dir bei der Entscheidungsfindung helfen.
1. Shopify
- Storefront-Design-Tools und Drag-and-Drop-Editor
- Integrierte Zahlungsabwicklung und Versandoptionen
- Umfassendes Reporting und Analytics
- Mobil optimierte Darstellung
- Multi-Channel-Unterstützung für verschiedene Vertriebskanäle
Stärken | Potenziale |
|---|---|
Hohe Benutzerfreundlichkeit und schnelle Einrichtung | Eingeschränkte Designflexibilität ohne Code-Eingriffe |
Umfangreiches App-Ökosystem zur Individualisierung | Kosten können durch Apps und Transaktionsgebühren stark steigen |
Nahtlose Integration von Zahlungen und Marketing | Anpassung des Checkout-Prozesses begrenzt |
Wir nutzen Shopify um sowohl unsere physischen Produkte, als auch einige digitale Downloads zu vermarkten. Der Vorteil für uns ist klar auf der Hand: Wir brauchen keinen Programmierer und können mir wenigen Handgriffen alle selbstständig umsetzen. Die Dashboards sind übersichtlich und die Anbindung in Beispielsweise unser Rechnungs- und Buchhaltungssystem SevDesk nahtlos.
- Christoph, Off Hype
2. maxcluster
- Managed Web Cluster für E-Commerce-Systeme
- Application Center zur einfachen Serververwaltung
- Vorkonfigurierte E-Commerce-Stacks für Magento und Shopware
- 24/7/365-Support durch Linux-Administratoren
- Integrierte Monitoring- und Performance-Tools
Stärken | Potenziale |
|---|---|
Exzellenter Support mit hoher technischer Expertise | Höhere Preise im Vergleich zu Standard-Hosting |
Sehr gute Performance und Stabilität bei Lastspitzen | Benutzeroberfläche wirkt teilweise technisch nüchtern |
Intuitive und mächtige Verwaltungsoberfläche | Fehlende Unterstützung für Docker-Container |
Unsere Entwickler, DevOps, Konzepter und Projektmanager arbeiten täglich und tiefgreifend mit maxcluster. Wir hosten dort inzwischen einen Großteil unserer kundenindividuellen Shopware-, Magento- und Akeneo-Projekte, sowohl im B2C als auch im B2B-Umfeld. Wir haben Kunden mit riesigen Produktkatalogen, Individualpreislogiken, import-heavy Workflows, Login-Only-B2B-Shops, die brauchen nicht nur Hosting, die brauchen Turbo-Hosting. Da ist maxcluster genau das richtige für.
- Blasius, 7thSENSE GmbH
3. Billbee
- Automatisierte Bestellabwicklung und Rechnungsversand
- Echtzeit-Synchronisation von Artikelbeständen über Kanäle
- Über 120 Schnittstellen zu Marktplätzen und Shopsystemen
- Integrierte Warenwirtschaft und Lagerverwaltung
- Automatisierte Workflows durch Wenn-Dann-Regeln
Stärken | Potenziale |
|---|---|
Schneller Einstieg und einfache Anbindung von Shops | Preismodell kann bei hohem Bestellvolumen teuer werden |
Enorme Zeitersparnis durch Automatisierung | Mobile Nutzung über Browser ist eingeschränkt |
Zentraler Überblick über alle Verkaufskanäle | Berichtsfunktionen und Kundenverwaltung ausbaufähig |
Wir haben hier alle Versandanbieter und Marktplätze angebunden und sehr vieles automatisiert. So sind es nur wenige Klicks, damit Versandlabels erstellt wurden, Rechnungen erstellt sind, Informationen hochgeladen und die Kunden benachrichtigt wurden. Außerdem war Billbee im ersten Gründungsjahr ein kleiner Retter, weil wir eine Übersicht hatten und früh genug mit der Steuerberaterin weitere Schritte besprechen konnten - Also ab der ersten Bestellung zu empfehlen.
- Mirjam, Lasoyi
4. commercetools
- Headless-Architektur für maximale Flexibilität
- Umfassende API-First-Funktionalität
- Skalierbare Microservices für komplexe Anforderungen
- Integriertes Merchant Center für das Backoffice-Management
- Cloud-native Infrastruktur für hohe Verfügbarkeit
Stärken | Potenziale |
|---|---|
Höchste Flexibilität und Skalierbarkeit durch APIs | Steile Lernkurve und hohe technische Komplexität |
Hervorragende Dokumentation für Entwickler*innen | Hohe Kosten im Vergleich zu Standard-Plattformen |
Schnelle Reaktionszeiten des Success Teams | Wenige Out-of-the-Box-Funktionen vorhanden |
commercetools ist eine echte API-first Lösung, bei der jegliche Funktionalität ohne GUI zugänglich ist. Wenn Funktions-Beispiele gesucht werden, kann man immer auf die platform-eigene Backoffice-Anwendung "Merchant Center" schauen, um sich dort die geeigneten Requests als Musterlösung rauszusuchen. Die Integration in übliche Cloud-Messaging-Platformen ist nahtlos. Der Scope der Platform ist klar abgegrenzt zu anderen fachlichen Domänen, so dass man einen echten Best-Of-Breed-Ansatz fahren kann.
- Christian, Valtech GmbH
5. Shopware
- Visueller Page Builder (Erlebniswelten) für Content
- Umfangreicher Flow Builder für Prozessautomatisierung
- Multishop-Fähigkeit für verschiedene Verkaufskanäle
- Integrierte SEO-Tools und Marketing-Funktionen
- Große Auswahl an Plugins im Shopware Store
Stärken | Potenziale |
|---|---|
Hohe Flexibilität und starkes Plugin-Ökosystem | Komplexität bei der Ersteinrichtung und Migration |
Sehr gute Anpassung an den deutschen Markt | Hohe Kosten für Enterprise-Funktionen (B2B Suite) |
Intuitive Bedienung im Backend | Lückenhafte Dokumentation bei speziellen Themen |
Wir schätzen in Shopware-Projekten vor allem den engen Austausch mit dem Systemanbieter und die Unterstützung, die uns als Partner geboten wird. In der Planung und Konzeption anspruchsvoller Shops hat der kreative Rahmen nur wenige einschränkende Faktoren. Wir designen und entwickeln mit großer Freiheit und können auf nahezu jeden Kundenwunsch eingehen. Flexibilität in Sachen Hosting sowie etablierte Anbindungen zu Drittanbietern und ERP-Lösungen sind zusätzliche Vorteile.
- Sascha, ONEDOT
6. Pimcore
- Zentrales Produktinformationsmanagement (PIM)
- Digital Asset Management (DAM) für Medien
- Flexibles Digital Commerce Framework
- Workflow-Automatisierung und KI-Assistent (Copilot)
- API-First-Technologie für einfache Anbindung
Stärken | Potenziale |
|---|---|
Maximale Flexibilität bei der Datenmodellierung | Sehr steile Lernkurve für neue Teammitglieder |
Zentrale Verwaltung von Daten, Assets und Content | Benutzeroberfläche wirkt eher funktional als modern |
Open-Source-Basis ermöglicht hohe Individualisierung | E-Commerce-Komponente wird teils als instabil wahrgenommen |
Pimcore ist nicht dieses typische kauf dir Standard-Software und arrangier dich mit den Grenzen-System. Wir können unsere Datenmodelle so abbilden, wie wir sie brauchen. Und wenn wir morgen ein komplett neues Attribut einführen müssen oder eine neue Produktkategorie, dann kriegen wir das selbst als Power-User relativ easy hin. Man merkt, dass Pimcore aus der Open-Source-Welt kommt. Es ist nicht dieses verschlossene Black Box-System, sondern man kann reingucken, erweitern, anpassen, genau das brauchen wir in unserem Business.
- Tim, Contorion
7. JTL
- Kostenfreies Warenwirtschaftssystem (JTL-Wawi)
- Nahtlose Anbindung an eBay, Amazon und weitere Marktplätze
- Professionelle Lagerverwaltung (JTL-WMS)
- Integrierter JTL-Shop für den Online-Vertrieb
- Automatisierung durch ein flexibles Workflow-System
Stärken | Potenziale |
|---|---|
Exzellente Marktplatz-Integration (Amazon/eBay) | Abhängigkeit von Windows-Infrastruktur |
Sehr starke Lager- und Versandprozesse | Benutzeroberfläche wirkt stellenweise veraltet |
Kostenfreier Einstieg mit der Warenwirtschaft | Support-Antworten im Forum teils zeitverzögert |
Die JTL WMS bietet einen riesigen Vorteil im reibungslosen Ablauf des Tagesgeschäfts. Die Software ist quasi Idiotensicher und schnell erlernbar. Somit entsehen weniger Fehler im pick & pack Prozess. Ein weiterer Vorteil ist das Zusammenspiel zwischen Shopsystem und Warenwirtschaft. Bestände und Preise lassen sich somit automatisiert aktualisieren.
- Mario, praxy GmbH
Worauf es bei der Auswahl einer E-Commerce-Plattform ankommt
- B2B vs B2C vs D2C: Mehr als 20 Millionen Onlineshops gibt es derzeit weltweit. Jede Stunde kommen weitere hinzu. Jeder Onlineshop transferiert Produkte entweder zwischen Business to Business (B2B), Business to Consumer (B2C) oder neuerdings auch direkt zwischen Hersteller und Kund:innen (D2C). Die Wahl der passenden E-Commerce-Plattform richtet sich also nicht nach der Popularität eines Anbieters, sondern vor allem danach, ob der Anbieter Ahnung von deiner Zielgruppe, deiner Branche und deinem Handelsmodell hat.
- On Premise vs Cloud: Dass wir im fortgeschrittenen 21. Jahrhundert leben, haben wir eingangs angesprochen. Diese Tatsache bedeutet, dass wir Software-Lösungen nicht mehr per CD-ROM oder Download in der örtlichen IT-Infrastruktur installieren müssen. Die meisten Anbieter von Onlineshop-Plattformen bieten Ihre Lösungen daher in der Cloud an. Sie laufen dazu auf den Servern der Anbieter und ermöglichen es dir, sich auf die wichtigen Dinge zu konzentrieren. Brichst du mit deinem Onlineshop alle Rekorde und ein großes Unternehmen entsteht darum herum, kommen On-Premise-Ansätze zum Einsatz.
- Gehostet vs Lizenziert vs DIY: Ebenso musst du wählen, ob der Anbieter dein Hosting übernehmen soll – was definitiv die simpelste aller Vorgehensweisen im E-Commerce ist – oder ob du zu mindestens eigene Server nutzt. Bei letzterem sprechen wir von der lizenzierten Variante. Und an alle Developer*innen und Bastler*innen da draußen: Wer es kann, nutzt die dritte Variante, nimmt ein Standard-Template und baut es im Detail so um, wie es sich Deine Vorstellung im Kopf wünscht. Den DIY-Ansatz unterstützen jedoch nicht alle E-Commerce-Plattform-Anbieter.
- SEO-Tools: Genau wie normale Websites möchten auch Onlineshops auf Google gefunden werden. Wer sich mit SEO nicht auskennt, kann sich zunächst einiger Tools bedienen, die manche Commerce-Plattformen integriert haben.
- Themes: Alle E-Commerce-Plattformen haben eine mal kleine und mal große Bibliothek an Themes. Diese sind meist vor dem Erstellen eines Accounts einsehbar. Das endgültige Theme sollte deine Zielgruppe ansprechen und andere Anforderungen erfüllen. Prüfe außerdem, in welcher Weise du das gewünschte Theme anpassen kannst. Benötigst du Fachkenntnisse oder geht’s per Drag-and-Drop?