Das sind die 15 kreativsten Landingpage-Beispiele

Wir zeigen Euch, wie Ihr die Kunst einer guten Landingpage entschlüsselt und liefern Euch passende Beispiele

Eine Landingpage ist dazu da, Leads zu generieren sowie Interessenten für Freebies, Eure Produkte oder Eure Dienstleistung abzuholen, nachdem sie über Eure Social-Media-Ads, Eurem Newsletter, Google oder einer anderen Marketing-Kampagne dorthin gefunden haben. Anschließendes Ziel: Interessenten zu Kund:innen oder Downloader:innen machen. Diesen Sprung möglichst häufig zu „provozieren“ ist die Kunst einer guten Landingpage.

Ihr könnt eine Landingpage mit dem Großziehen eines Kindes vergleichen. Nach der Geburt besteht die lebenslange Aufgabe, dafür zu sorgen, dass sich das Kind optimal entwickeln kann. Ratschläge hier, Wink mit dem Zaunpfahl da. Eine Landingpage ist ähnlich – nur nicht ansatzweise so teuer wie ein Kind. Nachdem Ihr Eure Landingpage mit allen relevanten Elementen ausgestattet habt (Geburt), müsst Ihr immer wieder testen und verbessern (Großziehen). Schließlich geht es um die Optimierung der Conversion Rate. Es passiert extrem selten, dass eine Landingpage auf Anhieb liefert, was sie soll. Dafür spielen zu viele Faktoren mit.

Wir haben uns 15 großartige Landingpage Beispiele herausgesucht, um Euch kreativ werden zu lassen, Optimierungs-Potenzial mitzugeben oder einfach als erste Inspiration, noch bevor Ihr einen Plan für Eure Landingpage geschmiedet habt. Außerdem schlüsseln wir Euch genau auf, worauf es bei einer Landingpage ankommt, welche Fehler häufig gemacht werden und welche Softwares Ihr nutzen könnt, eine Landingpage zu basteln.

 

Worauf kommt es bei einer guten Landingpage an?

Zunächst sei klargestellt, dass es keine ultimative Zauberformel für DIE perfekte Landingpage gibt. Wenn das jemand verspricht, haltet Abstand zu der Person. Der Grund dafür liegt auf der Hand: Jeder verfolgt ein anderes Ziel mit einer Landingpage, spricht unterschiedliche Zielgruppen an und erwartet unterschiedliche Wärme-Grade der Kontakte. Was wir Euch jedoch als Basis für eine potenziell gute Landingpage mit auf den Weg geben können:

  • Checkt die Zielgruppe – Zunächst müsst Ihr wissen, wer auf Eure Landingpage kommen soll und vor allem, woher sie kommt. Sind die User:innen bereits aufgewärmt, weil sie bereits Kontakt mit Eurer Brand hatten, oder sind sie eiskalt, weil die User:innen auf eine Eurer Ads angesprungen sind? Entsprechend der Antwort müsst Ihr Eure Landingpage aufbauen.
  • Liefert ein ansprechendes, aber passendes Design – Gefühlt 80 % der Landingpages, die wir zu Gesicht bekommen, sind nichts fürs Auge. Dennoch müssen diesen Exemplaren kein Misserfolg zugeschrieben werden. Den positiven Effekt Eurer Landingpage könnt Ihr jedoch steigern, in dem Ihr auf das Design ebenso Wert legt, wie auf alle anderen Punkte in der Liste. Studien haben oft genug belegt, dass User:innen, die sich von einem ansprechenden Design angesprochen fühlen, eher auf einer Website verweilen, als wenn sie den 08/15-Look haben. In diesem Moment kommt eine weitere Frage für Euch dazu: Was mag Eure Audience für Designs?
  • Wählt das richtige Formular – Das Formular ist der Mittelpunkt Eurer Landingpage. Hierbei gibt es weder richtig noch falsch. Grundsätzlich solltet Ihr so wenig Daten wie möglich abfragen – die Deutschen sind ohnehin besonders empfindlich. Fragt aber alles ab, was Ihr wissen müsst. Geht es nur um ein Freebie, reicht meist die E-Mail-Adresse. Möchtet Ihr ein Informationspaket liefern, sind schon mehr Daten notwendig. Zudem solltet Ihr die Aufmachung eines Landingpage-Formulars einfach halten. Umso entspannter User:innen das Formular ausfüllen können, desto eher machen sie es auch. Ghost-Texte sind dabei hilfreich. Emotionale Fragen, die auf das Anliegen der User:innen abzielen, machen diese williger, mehr von sich preiszugeben. Und absolut, absolut, absolut wichtig: Das Formular muss mobile-friendly sein – schließlich steigt die bevorzugte Nutzung von Smartphones und Co. weiter und weiter.
  • Holt Euch Inspiration – Geht auf Hausbesuch bei allen möglichen Landingpages, die Eurer Meinung nach die gleiche Audience targetieren. Prüft, was bei anderen Unternehmen geht und tauscht Euch, wenn möglich aus – am besten läuft das auf LinkedIn. Ihr kommt selten an Traffic- und CVR-Daten, aber oftmals könnt Ihr auf der Inspirationstour herausfinden, welche Elemente, welche Designs, welche Wortwahl gut bei Eurer Zielgruppe ankommen könnten.
  • Testen, testen, oh und: testen – Wie gesagt: Beim ersten Versuch hat noch kaum eine Landingpage herausragend funktioniert. Landingpages sind theoretisch ewig unvollendete Projekte – der Graus für jeden Perfektionisten. Die Kunst einer guten Landingpage besteht darin, immer wieder Neues zu etablieren, um die Conversion zu steigern, und zu testen. Stichwort: A/B-Testing!

Die häufigsten Fehler bei einer Landingpage – damit Ihr sie vermeiden könnt

Fehler werden beim Erstellen von Landingpages viele gemacht. Lasst Euch davon aber nicht abschrecken. Wir haben nachgedacht, welche Fehler mit die häufigsten sind, die gemacht werden. Wir haben es auf vier Stück beschränkt. Vermeidet Ihr diese, seid Ihr auf einem guten Weg.

Fehler 1: Nehmt kein Standard-Template, setzt Euren Namen darauf und geht davon aus, dass das funktioniert. Ob Ihr nun mit WordPress oder einem Baukasten loslegt, meist sind die schönsten Templates schon zigfach im Gebrauch. Ändert Ihr lediglich den Brand-Namen und passt die Inhalte ein wenig an, zeugt das von wenig Individualität. User:innen sind aber verwöhnt. Ihr könnt ein Template nehmen, aber passt es so an, als hättet Ihr es selbst programmiert. Landingpages sind eine hochgradig personalisierte Angelegenheit. Bei Websites sind derartige Anforderungen weniger schwerfällig.

Fehler 2: Schlechter Aufbau und zu kompliziert gedacht. Eine Landingpage ist eine Verkaufsseite. Und ebenso wenig, wie Ihr im Elektrofachhandel eine halbe Stunde von dem:der Verkäufer:in erklärt bekommen möchtet, wieso Gerät A besser ist als Gerät B, möchten Eure Besucher:innen auf Eurer Landingpage ebenso mit unnötigen Infos vollgepumpt werden. Verwendet klipp und klare Call-to-Actions, schlichte Buttons und vor allem einen roten Faden von Anfang bis Ende Eurer Landingpage. Das führt uns zu Fehler 3.

Fehler 3: Zu viel Text und Bla Bla! Haltet Text-Content kurz und nutzt gelegentlich Bullet-Points, um beispielsweise Vorteile aufzulisten. Achtet auf Les- und Übersichtlichkeit. Zusätzlich spielt gutes Copywriting eine große Rolle – Worte, die verkaufen. Findet auf jeden Fall einen Mittelweg, da textliche Inhalte weiterhin für SEO relevant sind.

Fehler 4: Emotionslose Landingpages sind Rohrkrepierer. Nochmal: Landingpages sind Verkaufsseiten. Und nur wer das Produkt oder die Dienstleistung emotional aufzeigt, verkauft auch. Das fängt damit an, dass Ihr Euch als Lösung für ein Problem zeigt und nicht aufschreibt, wie toll Euer Produkt ist oder noch schlimmer: wie toll Ihr doch seid. Emotionen bei potenzielle Kund:innen zu wecken, ist dabei gar nicht so schwer. Macht Euch die Macht des Storytellings zunutze. Außerdem solltet Ihr Elemente verwenden, in denen Ihr Testimonials, Bewertungen, Erwähnungen in der Presse, namhafte Brands als Referenz zeigt oder schlüsselt Themen wie Nachhaltigkeit und Diversity in Bezug auf Euer Produkt auf. Dadurch generiert Ihr Vertrauen.

Welche Tools eignen sich zum Erstellen von Landingpages?

Die gröbsten Fehler sind vermieden, Ihr habt Euch unsere Tipps zu Herzen genommen, Konzept und roter Faden für Eure Landingpage stehen. Umsetzung folgt. Dafür stehen Euch mehrere Optionen zur Verfügung, je nach Level Eures technischen Know-hows.

Website-Baukästen

Einen Website-Baukasten zu verwenden, ist die einfachste Variante eine Landingpage zu erstellen. Hierfür benötigt Ihr meist kaum Vorkenntnisse, könnt aber professionelle Seiten hochziehen. Der Nachteil kann (muss aber nicht) sein, dass Eure Anpassungsoptionen eingeschränkt sind. Lasst Euch von der Bezeichnung „Website-Baukasten“ nicht irritieren. Mit fast allen Baukästen lassen sich auch Landingpages erstellen. Auf OMR-Reviews könnt Ihr diverse Anbieter vergleichen wie beispielsweise:

Content Management Systeme (CMS)

Ein wenig herausfordernder wird es, nutzt Ihr Content Management Systeme. Damit habt Ihr zwar definitiv mehr Möglichkeiten Eure Landingpage zu individualisieren, aber ein CMS erfordert auch Einarbeitungszeit und eine Prise Expertise. Auf OMR-Reviews könnt Ihr diverse Anbieter vergleichen wie beispielsweise:

Shopsysteme

Shopsysteme sind in erster Linie dafür da, einen Onlineshop erstellen zu können. Da es dabei ebenso um das Verkaufen geht, liegt es nahe, dass Shopsystem-Anbieter es Euch ermöglichen, mit Ihrem Tool auch Landingpages zu erstellen. Auf OMR-Reviews könnt Ihr diverse Anbieter vergleichen wie beispielsweise:

15 Beispiele für erfolgreiche Landingpages

Habt Ihr die vorigen Parts nicht gekonnt überscrollt, lösen wir nun endlich unser Versprechen dieses Artikels ein: Beispiele guter Landingpages. Habt Ihr jedoch überscrollt und wolltet nur anhand der Beispiele wissen, wie Ihr eine erfolgreiche Landingpage hochzieht, solltet Ihr zum Anfang zurückscrollen. Ausschließlich anhand der Landingpage-Beispiele werdet Ihr das nötige Wissen nicht bekommen. Sie bilden nur Exemplare ab, die entweder in Erinnerung bleiben, eine gute CVR aufweisen oder Brands zu Ruhm verholfen haben. Nichts davon ist 1:1 kopierbar, sondern dient rein der Inspiration.

1. Dipsea

Worum es bei Dipsea geht, sehen wohl alle auf den ersten Blick. Hier paaren sich gutes, Aufmerksamkeit erregendes Design, eine eindrückliche Headline und ein klarer Call-to-Action in Form des Buttons. Außerdem können Besucher:innen interaktiv werden, indem sie auf den Play-Button im Smartphone klicken. Dort ist ein Ausschnitt aus einer Audio-Story like Dipsea zu hören. Dieses Landingpage Beispiel ist in Sachen Simplification und gutem Aussehen kaum zu übertreffen. Und genau darum geht es bei einer guten Landingpage: User:innen so wenig wie möglich fordern und schnell zum Conversion-Goal „treiben“. Die restliche Landingpage von Dipsea zeigt die Vorteile der Dienstleistung, Erwähnungen in namhaften Zeitschriften und Testimonials bestehender Kund:innen.

Dipsea bietet etwas andere Audio-Storys an.

2. Wistia

Bei diesem B2B-Landingpage-Beispiel ist die Message klar: kostenlosen Account anlegen, um Wistia zu nutzen. Die Plattform stellt ein Pendant zu YouTube dar; richtet sich aber an Marketer im B2B-Bereich. Hierbei handelt es sich um eine gute Landingpage, weil sie ebenfalls schlicht gehalten ist und das Formular auf das Notwendigste beschränkt. Wer die Daten nicht unbedingt braucht, kann sogar das unterste Formular-Feld weglassen. Die Aufgabe für Besucher:innen ist glasklar und kennt keine Hürden. Das Blau strahlt außerdem Seriosität aus.

Wistia ist eine Video-Hosting-Plattform für Marketers im B2B.

3. Unbounce

Fallen wir direkt mit der Tür ins Haus: Das Design ist nicht besonders ansprechend. Dafür machen Unbounce ungefähr 3481 andere Dinge richtig. Vielleicht ist das auch der Grund, warum das Unternehmen Landingpage-Kurse anbietet. Ihr bekommt ein freundliches Gesicht des Co-Founders von Unbounce zu sehen und mit dem Satz „Get Higher Conversions From Your Landing Pages“ wird dem:der Besucher:in klargemacht, was hinter dem Button darunter zu finden ist. Die Aufdringlichkeit wird durch die Tatsache eliminiert, dass unter dem Button eine Alternative in Klammern zur Verfügung steht. Unbounce hat übrigens einige verschiedene Landingpages in Aktion. Davon sind auch welche schön anzusehen. Wir reden hier in Bezug auf Unbounce zusätzlich von einem guten Beispiel, da für jede Zielgruppe die richtige Landingpage erstellt werden sollte.

Unbounce bieten Landingpage-Kurse an.

4. Bills.com

Innerhalb von vier Plätzen in unserem Landingpage-Beispiel-Ranking haben wir uns in Bezug auf Schlichtheit stark gesteigert. Die Krönung stellt die Landingpage von Bills.com dar. Bevor es zum entscheidenden Formular geht, wird gefiltert, welche User:innen für eine Schuldenberatung infrage kommen – zu mindestens soll es den Anschein machen. Zunächst wird der Schuldenbetrag abgefragt. Daraufhin folgen zwei weitere Fragen. Währenddessen steigt die Grundnervosität der Besucher:innen, ob am Ende der drei Fragen für sie eine Lösung Ihrer Probleme wartet. Die Erleichterung springt ihnen ins Gesicht, wenn das Formular in Schritt vier auftaucht. Die CVR wird bei Bills.com hoch sein.

Mit bills.com lassen sich Schulden bewerkstelligen.

5. Trulia

Auf den ersten Blick triggert Trulia mit Emotionen. Ein Zuhause zu finden, ist zudem für eine große Zielgruppe relevant, wenn es sich sowohl um den Kauf als auch das Mieten einer Immobilie dreht. Bild und Headline zeigen klar, was hier zu finden ist. Alles, was die User:innen machen müssen: Ihre Stadt eingeben, in der sie ein Haus oder eine Wohnung suchen. Above the Fold sind zusätzlich drei kurz geschilderte Gründe zu lesen, warum Trulia der richtige Ansprechpartner in dieser Angelegenheit ist.

Über Trulia können Immobilien gekauft, vermietet oder verkauft werden.

6. AbenteuerWege

Bereits der Above-the-Fold-Bereich ist optimal bestückt. Ein Bild triggert die Vorstellung in schöner Landschaft wandern zu gehen, darunter zeigt eine Bewertung, warum AbenteuerWege ein Top-Ansprechpartner für solche Wanderungen ist, und darunter erläutert ein kurzer Text das Main-Keyword der Landingpage. Ein CTA-Button oder ein Formular sind ausnahmsweise nicht im obersten Bereich zu sehen. Aus gutem Grund. Das Conversion-Goal für dieses Landingpage Beispiel ist das Buchen einer geplanten Wanderung. AbenteuerWege muss zunächst etwas Arbeit leisten, um potenzielle Kund:innen zu überzeugen. Besucher:innen dazu zu bewegen, Geld auszugeben, nachdem sie auf einer Landingpage gelandet sind, ist die höchste Kunst in diesem Bereich. Daher besteht die weitere Landingpage von AbenteuerWege aus weiteren Parts, die überzeugen sollen.

Auf AbenteuerWege sind individuelle Wanderreisen buchbar.

7. Die Zeit

Bekannte Zeitungen wie Die Zeit machen sich ebenfalls Gedanken über Conversions. In diesem Landingpage Beispiel geht es darum Abonnenten zu bekommen. Dabei stechen vor allem das cleane Design und die Wahl zwischen zwei Produkten heraus. Außerdem spielt Die Zeit das Angebotsspiel, indem sie aufzeigen, was Besucher:innen sparen können. Zudem triggert die pinke Blase. Darunter sind Vorteile zu sehen, die User:innen ansprechen sollen, welche noch überzeugt werden müssen.

Die Zeit generiert durch die Landingpage neue Abonnenten für die Print- oder Digital-Version.

8. Evernote

Um ein gutes Beispiel als Landingpage abzugeben, reicht es manchmal zu zeigen und zu schreiben, was einen hinter einem Produkt erwartet. So macht es Evernote schlau, in dem sie mit der Headlinge gleichzeitig erklären, was Evernote macht, und Originalität beweisen. Ein Screenshot zeig, dass die Notizen-App sowohl mobil als auch auf dem Rechner funktioniert. Rechts erklären kurzgehaltene Textblöcke, welche Vorzüge Evernote hat. Obwohl Evernote so viele Informationen Above the Fold liefert, wirkt die Landingpage klar und nicht überladen.

Evernote ist eine App, um Notizen, Aufgaben und Termine zu organisieren.

9. Librio

Librios Dienstleistung besteht darin, persönliche Kinderbücher zu kreieren. Der Verkauf sollte brummen, glaubt man den Zahlen, die auf der Landingpage zu sehen sind. 200.000 glückliche Kund:innen sind zu lesen sowie eine herausragende Bewertung. Außerdem stellt Librio klar, wie lange die Lieferzeit beträgt, für welche Altersklasse die Bücher gedacht sind und hinter welcher Purpose das Unternehmen steht. In Kombination mit abgebildeten Büchern nimmt diese Landingpage vielen Besucher:innen schnell eine Entscheidung ab.

Auf Librio lassen sich Kinderbücher personalisieren.

10. Basecamp

Ganz anders geht Basecamp vor. Ohne Grafiken oder Bilder will das Unternehmen durch die Headline den unterbewussten Drang triggern, der Masse zu folgen. Das Landingpage-Beispiel verzeichnet Einflüsse der Verkaufspsychologie. Ebenfalls zu sehen sind die Features des Projektmanagement-Tools, was die Business-Version kostet und, dass die Software 30 Tage lang for free getestet werden kann. Scrollt der:die Besucher:in auf der Landingpage weiter herunter, fördern andere namhafte Apps wie Slack das Vertrauen in Basecamp. Außerdem erwarten einen FAQs und ein Wachstumschart.

Basecamp ist eine Projektmanagement-Software.

11. Zendesk

Zendesk ist aus zwei Gründen ein perfektes Landingpage Beispiel: Kommt schnell zur Sache und hat ein Eye-Catcher durch das Ei, das sich bewegt, als würde etwas schlüpfen, bis einer der Buttons gedrückt wird. Ohne um den heißen Brei zu reden, möchte Zendesk, dass sich Besucher:innen direkt registrieren. Demnach sind die Besucher:innen bereits aufgewärmt, wenn sie auf die Landingpage gelangen. Die Conversion wird durch die Option, sich per Google einzuloggen, verkürzt. In diesem Fall entfällt aufwendiges Formulare ausfüllen, was viele User:innen bevorzugen.

Zendesk bietet eine cloudbasierte Kundensupport-Plattform an.

12. Webprofits

Ein gutes Beispiel für eine Landingpage gibt auch Webprofits ab. Das Formular ist in mehrere Steps aufgeteilt, was es angenehmer für Besucher:innen macht. Zudem zeigen Headline und Screenshot, was man bekommt. Ein Chat und die Telefonnummer beweisen, dass Webprofits bereits Interesse an den Besucher:innen zeigt, obwohl es sich zunächst nicht um zahlende Kund:innen handelt. Damit steigt die Wertschätzung.

Webprofit macht Marketing für herausfordernde Marken.

13. Optimizely

Der Softwareentwickler Optimizely trumpft mit einem schlichten, aber seriösen Design sowie wohlüberlegte Parts auf. Demnach steigen User:innen mit einem Textblock und einer Headline ein, worunter sie die Möglichkeit haben, über ein CTA mehr Infos zu erhalten oder Kontakt zum Unternehmen aufzunehmen. Doch darauf zielt die Landingpage nicht ab. Mittelpunkt ist die Funktionswahl in der Mitte des holistischen Landingpage Beispiels. Dort lässt Optimizely den User:innen zunächst auswählen, welche Position sie in ihrem jeweiligen Unternehmen bekleiden. Hinter jedem einzelnen Reiter verbergen sich anschließend unterschiedliche CTA. Große Namen wie IBM und American Express erwecken zusätzlich Trust.

Mit Optimizely lassen sich digitale Prozesse im Unternehmen optimieren.

14. Realbest

Ein Haus oder eine Wohnung zu verkaufen kann eine recht langwierige und komplexe Angelegenheit sein. Um den Einstieg zu vereinfachen, hat es Realbest richtig gemacht: eine unkomplizierte Landingpage, damit Besucher:innen unkompliziert den Wert ihrer Immobilie berechnen können. Seriosität zeigt sich in den beiden SSL-Schildchen und einer Telefonnummer. Außerdem erklärt ein längerer Text, wie die Berechnung funktioniert und welcher Vorteil daraus zu ziehen ist. Dass der Text lang ist, spielt keine Rolle. Gelesen wird dieser unserer Vermutung nach ohnehin kaum, da die Hürde klein ist, Haus oder Wohnung auswählen und mit der Berechnung loszulegen. Mehr Content als jener bis Ende des milchigen Fotos ist somit kaum relevant auf der Realbest-Landingpage.

Auf Realbest kann der Wert der eigenen Immobilie festgestellt werden.

15. Text, Text, Baby

Den Abschluss unseres Rankings macht Stephan Park, der sich im B2B-Bereich als „Quotenchinese“ einen Namen gemacht hat. Seine Kenntnisse als Copywriter gibt er in einem Kurs weiter, für den diese Landingpage gedacht ist. Neben Humor und einer guten Headline wird zunächst durch Referenzen Vertrauen geschafft. Ziel der Landingpage ist es den Kurs zu buchen. Dazu verhelfen knallige Farbe in einem attraktiven Design, Video-Testimonials von Kund:innen sowie viele andere Parts, ohne dass es too much wird. Selbst der CTA-Button unter der Headline triggert eine konkrete Nachfrage und liefert einen Nutzen, obwohl die Beschriftung recht lang ist.

Mit Text, Text, Baby! wird ein Copywrite-Kurs verkauft.

Noch ein ungefragter Ratschlag zum Schluss

Weil wir es nicht oft genug sagen können: Jede der 15 Landingpage Beispiele hat ihren ganz persönlichen Charme und Nutzen. Berücksichtigt zunächst, was Ihr mit Eurer Landingpage bezwecken wollt und greift Euch passende Beispiele heraus. Fragt Euch grundsätzlich, wozu die Besucher:innen auf Eurer Landingpage konvertieren sollen und ob der rote Faden sowie die Trigger-Points Euch ebenso ansprechen, wärt Ihr ein:e potenzielle:r Kunde:in. Und ist die erste Version Eurer Landingpage erst einmal online, müsst Ihr sie stetig testen und optimieren.

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