Die vergessene Goldmine: Site-Search-SEO – Mit GTM interne Suchanfragen in Rankings verwandeln

Interne Suchanfragen als Goldmine: Wie du mit Site-Search-SEO den echten Search Intent deiner Nutzer entschlüsselst

Inhalt
  1. Warum Site-Search-SEO im B2B unterschätzt ist
  2. How-to-Anleitung: Wie du GTM-Datenanalyse für dein Ranking nutzen kannst
  3. Warum diese Daten dein SEO verändern
  4. Wie du Search Intent zu deinem Vorteil nutzt
  5. Was sind die wichtigsten Erkenntnisse aus deinen Suchdaten?
  6. Do's und Dont's: Was musst du bei Site-Search-SEO beachten?
  7. Diese Tools können deinen Site-Search-SEO unterstützen
  8. Fazit und Ausblick
Das Wichtigste in Kürze
  • Interne Suchanfragen sind eine der wertvollsten Datenquellen für echtes Nutzerinteresse und decken Content-Gaps effizienter auf als externe Keyword-Tools.
  • Ein sauberes Tracking via Google Tag Manager und GA4 ist die technische Voraussetzung, um Suchbegriffe als nutzbare Dimensionen für die SEO-Analyse zu erfassen.
  • Durch gezieltes User-Intent-Alignment lassen sich Inhalte präzise auf die informationalen, navigationsgetriebenen oder transaktionalen Absichten der Nutzer zuschneiden.
  • Kennzahlen wie Zero Result Searches und die Exit Rate nach einer Suche dienen als direkte Hebel, um die Relevanz der Website zu steigern und Rankings zu verbessern.
  • Die systematische Auswertung interner Suchen bietet einen strategischen Vorsprung, besonders im Hinblick auf die Entwicklung hin zur Generative Engine Optimization (GEO).
 
 
Best-of
Wissen von den Besten: Dieser Artikel stammt von sorgfältig ausgewählten Branchen-Expert*innen. Unser Anspruch: fundierte Insights und praxiserprobte Tipps, die dich und dein Projekt wirklich weiterbringen. Erfahre hier mehr über die Autor*innen.
Ich erlebe es in Projekten immer wieder: Unternehmen investieren stark in klassische Google-SEO-Maßnahmen, vernachlässigen aber eine der wertvollsten Datenquellen überhaupt – ihre interne Suche.
Genau hier liegt für mich eine der größten ungenutzten Chancen im Online Marketing: Site-Search-SEO.
Denn interne Suchanfragen sind ungefilterter Nutzerbedarf. Kein Keyword-Tool kommt so nah an den echten Search Intent heran wie das, was User direkt auf deiner Website eingeben.
Während externe Keyword-Daten oft interpretiert werden müssen, ist die Perspektive aus der Internal-Site-Search-SEO eindeutig: Das ist der reale Search Intent, direkt aus der Nutzung deiner Website heraus.

Warum Site-Search-SEO im B2B unterschätzt ist

Gerade im B2B, wo Entscheidungsprozesse komplex sind, liefert dir die interne Site Search Insights für eine höhere Conversion Rate und eine verbesserte Content-Strategie – denn wer seine interne Suche nicht auswertet, verzichtet bewusst auf die wertvollsten SEO-Daten, die er hat.
Trotzdem wird Internal-Site-Search-SEO oft ignoriert. Dabei ist es der direkte Weg zur Content-Gap-Analyse.
Wenn du verstehst, wonach deine Kund*innen suchen, kannst du suchmaschinenoptimierte Lösungen für die Website-Suche entwickeln, die nicht nur die UX verbessern, sondern auch dein Website-Ranking und SEO-Dienstleistungen zur Suchmaschinenoptimierung nachhaltig stützen. Hierfür lohnt sich oft ein Blick auf SEO-Crawler für Enterprises.

How-to-Anleitung: Wie du GTM-Datenanalyse für dein Ranking nutzen kannst

Wenn ich über Site-Search-SEO spreche, starte ich immer beim Tracking.
Ohne saubere Daten gibt es keine fundierte SEO-Datenanalyse. Ich nutze hier primär den Google Tag Manager, um ein URL-basiertes Tracking als GA4-Event einzurichten.

Schritt 1: Suchanfragenschlüssel als Variable anlegen

Zuerst identifiziere ich den Search-Query-Parameter (oder auch: Suchanfragenschlüssel) in der URL.
Diesen lege ich in meinem GTM-Container als Variable an und greife damit den Suchbegriff direkt aus der URL ab:
  • Variablentyp: URL
  • Komponententyp: Suchanfrage
  • Search-Query-Parameter: z. B. "q", "sword" oder "tx_kesearch_pi[sword]"
site-search-seo-schritt-1-1.png
site-search-seo-schritt-1-2-1.png

Schritt 2: Trigger für Suchanfragen erstellen

Im nächsten Schritt definiere ich einen Trigger, der beim Aufruf der internen Suchergebnisseite feuert.
Die URL der Suchergebnisseite muss dabei den Suchparameter enthalten.
  • Trigger-Typ: Seitenaufruf
  • Bedingung: Page-URL enthält den Suchparameter (z. B. ?q=)
site-search-seo-schritt-2.png

Schritt 3: GA4-Event im GTM anlegen

Jetzt verbinde ich alles über ein Event:
Ereignisname: bspw. "suchanfrage"
Ereignisparameter: Erstelle einen Parameter namens sitesearch_string und weise ihm als Wert deine in Schritt 1 erstellte Variable zu ({{Sitesearch String aus URL}}).
Verknüpfe den Tag mit dem Trigger aus Schritt 2. Teste das Ganze im Vorschaumodus, bevor du es veröffentlichst.
site-search-seo-schritt-3-1.jpg

Schritt 4: Ereignisparameter als benutzerdefinierte Dimension bei GA4 hinzufügen

Damit die Daten aus der GTM-Datenanalyse in GA4 nutzbar sind, musst du in GA4 unter "Verwaltung" > "Benutzerdefinierte Definitionen" eine Dimension erstellen:
  • Dimensionsname: Suchanfrage (selbst gewählter Name)
  • Anwendungsbereich: Ereignis
  • Ereignisparameter: sitesearch_string (wie in der GTM-Tag-Konfiguration benannt)

Schritt 5: Daten in GA4 analysieren

Die Auswertung erfolgt über explorative Datenanalysen. Dort kannst du nun die Dimension "Suchanfrage" mit Messwerten wie "Aktive Nutzer", "Ereignisanzahl" und der Conversion Rate kombinieren.
Dies ist die Basis für ein datengetriebenes Internal-Google-Site-Search-SEO.
site-search-seo-schritt-5.jpg

Warum diese Daten dein SEO verändern

Was viele unterschätzen: Interne Suchdaten sind der direkte Weg zur Content-Gap-Analyse.
Mit diesen Internal-Site-Search-Daten erkenne ich sehr schnell:
  • welche Inhalte komplett fehlen
  • welche Begriffe User anders formulieren als im bestehenden SEO-Setup
  • wo ich Potenziale für SEO Search Site habe
Ein Beispiel aus meiner Praxis:
Ein Unternehmen bietet Lösungen an, um die NIS-2-Richtlinie zur Stärkung der Cybersecurity standardisiert umzusetzen.
Die SEO-Datenanalyse zeigte jedoch, dass Nutzer*innen oft nach "NIS 2.0" suchten.
Da dieser Begriff im Content entweder fehlte oder in anderer Schreibweise enthalten war, lieferte die interne Suche keine Treffer.
Durch die gezielte Optimierung der Meta-Daten auf diese spezifische Schreibweise konnten wir die Relevanz und UX sofort steigern.
Für mich ist das der Kern von moderner SEO-Datenanalyse.
site-search-seo-funnel-aw.jpg

Wie du Search Intent zu deinem Vorteil nutzt

Viele Unternehmen sagen, ihre tägliche Arbeit sei auf den Search Intent der User ausgerichtet.
Lesetipp

Lesetipp: Über die fundamentalen Veränderungen in der Online-Suche und was das für SEO und GEO (Generative Engine Optimization) bedeutet, haben auch wir bei OMR Reviews diskutiert.

Die Praxis zeigt jedoch häufig das Gegenteil: Content wird oft erstellt, ohne einen echten Abgleich mit den tatsächlichen Nutzerbedürfnissen vorzunehmen.
Um diese Lücke zu schließen, nutze ich die interne Suche für ein präzises User-Intent-Alignment.
Dabei ordnen wir Suchanfragen klassischen Kategorien zu – etwa ob ein User nur Informationen sucht oder bereits eine Kaufabsicht hat.
Das Alignment dient hier als strategisches Bindeglied: Reines Keyword-Ranking bringt wenig, wenn die Intention dahinter ignoriert wird.
Nur wenn die Zielseite exakt die Erwartung der User bedient, sinken die Absprungraten und die Conversion-Wahrscheinlichkeit steigt.
Mein Ziel ist die perfekte Übereinstimmung von Suchanfrage und Content.

User-Intent-Alignment als Erfolgsfaktor

Damit aus dem theoretischen Konzept eine wirksame Strategie wird, müssen Daten die Basis bilden.
Beim User-Intent-Alignment geht es im Kern darum, jede Suchanfrage einer bestimmten Absicht – dem sogenannten "Search Intent" – zuzuordnen und die Zielseite exakt darauf zuzuschneiden.
Ich nutze die GTM-Datenanalyse, um für jede relevante Suchanfrage den Status quo zu prüfen:
  1. Gibt es eine passende Seite?
  2. Passt der Content wirklich zum Intent?
  3. Führt die Seite zur Conversion?
Decken wir hier Lücken auf, ergibt sich daraus direkt eine Content-Gap-Analyse.
Dieses Alignment wirkt sich unmittelbar auf dein Ranking aus: Indem du genau das lieferst, was User suchen, verbesserst du Nutzersignale wie die Verweildauer und reduzierst die Absprungrate. Wenn User intern finden, was sie suchen, ist schließlich Wahrscheinlichkeit hoch, dass Google diese Seite auch extern besser bewertet.

Die Basic-Search-Intent-Arten im Überblick

Um dieses Alignment operativ umzusetzen, kategorisiere ich Suchanfragen nach ihrem spezifischen Ziel.
Erst wenn du weißt, ob jemand Informationen sammelt oder direkt eine Handlung vollziehen möchte, kannst du deinen Content präzise darauf ausrichten.
Die folgende Tabelle zeigt, wie ich die Search-Intent-Arten identifiziere und die passenden SEO-Maßnahmen ableite, um die Inhalte exakt auf den Nutzerbedarf abzustimmen:
Intent-TypZiel des Users und EinordnungBeispiel-SuchanfragenSEO-Maßnahme
Informational-Search-IntentWissen erwerben / Probleme lösen: User wollen etwas verstehen, nicht kaufen. Basis für Vertrauen und Long-Tail-Traffic."Was muss ich bei SEO beachten?", "SEO-Tutorial"Erstellung tiefgreifender Ratgeber und Themencluster zur Informationsbedienung.
Navigational-Search-IntentBestimmte Ziele finden: User wissen, was sie suchen, finden es aber nicht sofort. Oft ein Hinweis auf Optimierungsbedarf in der UX."Preise", "Versandkosten"Verbesserung der Seitenstruktur und Internal-Site-Search-SEO; UX intuitiver gestalten.
Transactional-Search-IntentHandlung vollziehen / Kaufen: Diese Suchen haben direkten Einfluss auf die Conversion Rate per Search und den Umsatz."Schuhe kaufen", "Software buchen"Optimierung von Landingpages, internen Verlinkungen und starken Call-to-Actions (CTAs).

Was sind die wichtigsten Erkenntnisse aus deinen Suchdaten?

Hier wird aus der Theorie eine echte SEO-Datenanalyse. Dabei sind die folgenden vier KPIs am relevantesten.
Internes Suchvolumen: Diese Kennzahl zeigt das reale Interesse deiner Zielgruppe/Kund*innen – unabhängig von externen Tools. So identifizierst du gezielt Nischenthemen und Trends, für die noch kein dedizierter Content existiert. Erstellst du dafür Landingpages, sicherst du dir Rankings für Keywords, die deine Konkurrenz vielleicht noch gar nicht auf dem Schirm hat. Das ist für mich die Grundlage für datengetriebenes Google-Site-Search-SEO.
Conversion Rate pro Suche: Nicht jede Suche ist gleich wertvoll. Die Conversion Rate pro Suche zeigt dir, welche Suchbegriffe zu Leads und Umsatz führen. Besonders im B2B hilft dieser Wert, Diskrepanzen zwischen Fachjargon und realer Nutzersprache aufzudecken. Was viele nicht berücksichtigen: Hohe Conversion-Rates senden starke Nutzersignale. Wenn User finden, was sie suchen und damit interagieren, pusht das die Engagement-Signale und damit indirekt dein Ranking.
Zero Result Searches: Diese Kennzahl ist die ideale Basis für eine Content-Gap-Analyse. "0 Ergebnisse" signalisieren direkt, wo User nach Inhalten suchen, die du noch nicht anbietest oder unter falschen Begriffen führst. Indem du diese Lücken gezielt schließt, triffst du den Nutzerbedarf exakt – was Google-SEO als positives Relevanz-Signal für deine Website wertet.
Exit Rate nach Suche: Wenn User nach der Suche abspringen, wurde der Search Intent nicht erfüllt. Entweder waren die Ergebnisse irrelevant oder die Zielseite schwach. Das schadet deinem Ranking durch schlechte Nutzersignale. Reduzierst du die Exit-Rate, steigerst du die Relevanz deiner gesamten Domain.

Do's und Dont's: Was musst du bei Site-Search-SEO beachten?

In der Praxis zeigt sich schnell, ob die Auswertung der internen Suche zu konkreten Ergebnissen führt. Damit du aus den Daten wirksame Verbesserungen für deine Seite ableitest, helfen dir die folgenden Punkte bei der Orientierung.

Do's

Mit den folgenden Punkten stellst du sicher, dass die gewonnenen Informationen aus deiner internen Suche direkt in die Verbesserung deiner Website fließen:
  • Regelmäßige Analyse: Integiere interne Suchdaten in deine Keyword-Strategie.
  • Optimierung von On-Site-SEO-Elementen, die Suchergebnisse beeinflussen, wie bspw.: Meta-Daten, Content-Struktur, Interne Verlinkung, Page-Speed.

Dont's

Um den Fokus auf den entscheidenden Hebeln zu behalten, solltest du diese klassischen Fehler vermeiden:
  • Interne Suche ignorieren: Verlasse dich nicht nur auf externe Tools wie Ahrefs oder Sistrix.
  • UX-Probleme übersehen: Jede navigationsgetriebene Suche zeigt Schwachstellen auf. Hier hilft oft eine fundierte SEO-Wettbewerberanalyse.
  • Suchanfragen nicht clustern: Verliere dich nicht in Einzelbegriffen; gruppiere Themenfelder.

Diese Tools können deinen Site-Search-SEO unterstützen

Für ein funktionierendes Setup kannst du verschiedene Tools miteinander kombinieren und unterstützend nutzen.

Tag Management

Ein sauberes Tag Management ist das Fundament, um Suchanfragen und Nutzerinteraktionen präzise zu erfassen. Mit diesen Tools verwaltest du Tracking-Codes effizient und flexibel:
Verschiedene Tag-Management-Tools findest du auf OMR Reviews.

SEO-Tools

Ergänzend zu deinen internen Daten helfen dir SEO-Tools dabei, Suchbegriffe im Marktumfeld zu bewerten. Hiermit identifizierst du weitere Potenziale und analysierst die Strategien deiner Wettbewerber:
Wenn du tiefer einsteigen willst, schau gerne bei den folgenden Artikeln vorbei:
In der Kategorie Metasuchmaschinen erfährst du zudem mehr über alternative Suchsysteme.

Web Analytics

In deinem Analyse-Tool laufen alle Daten zusammen. Hier bewertest du die Qualität der Suche und leitest konkrete Optimierungsmaßnahmen ab:
Mehr dazu findest du in der Kategorie Web-Analytics-Tools auf OMR Reviews.

Infrastruktur und Shopsysteme

Die technische Basis entscheidet darüber, wie schnell und präzise deine Suche Ergebnisse liefert. Eine leistungsstarke Infrastruktur stellt sicher, dass User ohne Verzögerung zum Ziel finden:
Passend dazu: Kategorie E-Commerce-Plattformen und Shopsysteme auf OMR Reviews.

Fazit und Ausblick

Meiner Erfahrung nach ist Site-Search-SEO eine der am meisten unterschätzten Disziplinen im Online Marketing. Wer die interne Suche ignoriert, verzichtet auf einen signifikanten Wettbewerbsvorteil und lässt wertvolle SEO-Insights ungenutzt.
Die Synergie aus präzisem Tracking und konsequentem User-Intent-Alignment führt zu messbaren Erfolgen: Inhalte, die exakt den realen Bedarf decken, verbessern die Nutzererfahrung und steigern gleichzeitig die Relevanz für Google.
Besonders spannend ist hierbei die Entwicklung von SEO hin zu GEO (Generative Engine Optimization). Während klassisches SEO auf Keywords setzt, fokussiert sich GEO auf semantische Zusammenhänge. Interne Suchdaten sind dafür extrem wertvoll, da sie reale Nutzerfragen abbilden und helfen, Content für generative Suchsysteme zu optimieren.
Unternehmen, die diese Daten heute schon systematisch nutzen, sichern sich einen Vorsprung im KI-getriebenen Umfeld. Tiefergehende Infos dazu bietet dieser Artikel zur Transformation-GEO.
Für den Einstieg empfehle ich: Identifiziere deinen Search-Query-Parameter, setze das GA4-Tracking auf und werte die ersten 100 Anfragen aus. Diese Erkenntnisse sind meist wertvoller als jede Keyword-Liste aus einem externen Tool.
 
 
Gastautor*innen Aufruf

Werde Gastautor*in: Du hast in einem bestimmten Bereich richtig Ahnung und möchtest dein Wissen teilen? Dann schreibe uns einfach an reviews-experten@omr.com und bring deine Expertise ein. Wir freuen uns auf spannende Einblicke direkt aus der Praxis.

Ann-Sophie Wolscht

Als Online-Marketing-Managerin bei MAI LEONEX verantwortet Ann-Sophie Wolscht die strategische Planung und operative Umsetzung digitaler Marketing-Maßnahmen. Mit ihrer Expertise in den Disziplinen SEO und SEA sowie einer Leidenschaft für Web Analytics berät sie Kunden aus verschiedensten Branchen ganzheitlich. Ihr Ziel ist es, durch die optimale Verzahnung von Kanälen und Tools nachhaltiges Wachstum im B2B- und B2C-Umfeld zu generieren.

Alle Artikel von Ann-Sophie Wolscht

Im Artikel erwähnte Softwares

Im Artikel erwähnte Software- oder Service-Kategorien

Web Analytics
Web Analytics Tools messen den Traffic auf Webseiten und Online Shops und geben den Betreiber:innen einen Überblick, wie viele Nutzer:innen diese täglich besuchen. So wissen Inhabende einer Internetpräsenz, wer die eigene Webseite besucht, woher die Nutzer:innen kommen und welche Inhalte und Bereiche gut funktionieren. Demografische Daten, Online Conversions und weitere Metriken bieten Unternehmen Einblicke in das Kund*innenverhalten und somit Potenziale zur Optimierung der Webseite. Somit kann der Einsatz eines Web Analytics Tools entscheidend für den Erfolg und die Abgrenzung zum Wettbewerb sein. Web Analytics Tools bestehen meist aus folgenden Funktionen: Messung des Traffics (Besuche insgesamt, Sitzungen einzelner Besucher:innen, Verhaltensanalysen sowie das Medium, über das der Besucher:innen kam), Segmentierung des Traffics nach Device, Demografie, Geografie und Personengruppen, Echtzeitmessungen sowie die Verfolgung spezieller Conversions wie bspw. einem Kaufabschluss. Um die eigene Webseite oder Onlineshop vollständig zu verstehen, zu analysieren und zu optimieren, sind Web Analytics Tools also nicht mehr wegzudenken. Web Analytics Tools werden häufig in Verbindung mit Content-Management-Systemen oder Shopsystemen eingesetzt, um das Nutzerverhalten zu analysieren. Außerdem bieten sie häufig Integrationen zu Conversion-Rate-Optimization-Softwares sowie A/B-Testing-Softwares, um die User Experience zu optimieren. Ihr wollt Euch im Bereich Web Analytics verbessern und von Expert:innen lernen? Dann ist der OMR Professionals Guide to Digital Marketing Analytics mit über 100 Seiten geballtem Expertenwissen genau das richtige für Euch. Falls Ihr ein E-Learning Format bevorzugt, dann könnt Ihr Euch im 10-wöchigen OMR Academy Digital Marketing Analytics E-Learning Kurs fortbilden und erfahrt alles, was Ihr zu Web Analytics wissen müsst.
Tag Management
Tag Management Software hilft Unternehmen dabei, ihre Website-Tags effizient zu verwalten und zu optimieren. Tags sind kleine Code-Snippets, die auf Websites eingebettet werden, um verschiedene Funktionen wie Analysen, Marketing, Remarketing und Conversion-Tracking zu unterstützen. Diese Softwarelösungen ermöglichen es Marketing- und IT-Teams, Tags zentral zu steuern, ohne die Website-Codebasis direkt ändern zu müssen. Tag Management Software trägt dazu bei, die Website-Performance zu verbessern, die Datengenauigkeit zu erhöhen und die Implementierung neuer Tags zu beschleunigen. Um in der Kategorie Tag Management Software aufgenommen zu werden, sollte eine Lösung folgende Features und Eigenschaften aufweisen: - Zentrale Tag-Verwaltung: Bietet eine zentrale Plattform zur Verwaltung aller Website-Tags an einem Ort. - Einfache Implementierung: Ermöglicht die einfache und schnelle Implementierung von Tags ohne direkte Änderungen am Website-Code. - Tag-Vorlagen und Bibliotheken: Bietet eine Vielzahl von vordefinierten Tag-Vorlagen und Bibliotheken für gängige Marketing- und Analysetools. - Versionskontrolle und Vorschau: Unterstützt die Versionskontrolle und Vorschau von Tags, um sicherzustellen, dass sie korrekt funktionieren, bevor sie live geschaltet werden. - Echtzeit-Tracking und -Berichterstattung: Liefert Echtzeit-Tracking und Berichte über die Leistung und den Status der implementierten Tags. - Integration mit anderen Systemen: Ermöglicht die nahtlose Integration mit anderen Marketing- und Analysetools zur Optimierung der Daten- und Tag-Verwaltung. Tag Management Software ist ein unverzichtbares Werkzeug für Unternehmen, die ihre Website-Tags effizient verwalten und die Performance ihrer digitalen Marketingstrategien verbessern möchten.
SEO
Search Engine Optimization (SEO)-Software dient dazu, die sogenannte natürliche oder organische Sichtbarkeit einer Website auf der Ergebnisseite einer Suchmaschine (also meistens Google) zu verbessern bzw. Anhaltspunkte und Verbesserungsvorschläge dafür zu liefern. Anders formuliert: Um eine Website bei den Suchresultaten, einen Ort bei Maps oder ein Foto bei der Bildersuche besser auffindbar zu machen, ohne dafür zu bezahlen, braucht es Optimierungsarbeit, Insights, Kennzahlen und Orientierung. Die aufgelisteten Tools ermöglichen diese SEO-Einblicke und -Analysen indem sie z.B. die Sichtbarkeitsentwicklung einer Website über die Zeit, Wettbewerbsdaten, wichtige Suchbegriffe, Trend-Daten oder Hinweise auf technische Ansatzpunkte für eine Verbesserung aufzeigen. Unter den SEO-Tools gibt es sowohl Spezial-Tools für einzelne Funktionen als auch All-in-One Lösungen, die (fast) alle SEO-Funktionen abbilden und zum Teil sogar Lösungen für andere Bereiche bieten. So gibt es z.B. bei (fast) allen SEO-Tools, die ihren Schwerpunkt bei der Identifikation relevanter Keywords haben, Überschneidungen mit Search Advertising Software. Alle Produkte, die in der SEO-Kategorie gelistet sind, müssen mindestens einen der folgenden Bereiche abdecken: SEO Monitoring & Tracking, Keyword-Recherche, Content- bzw. Onpage-Optimierung, Crawling und/oder Offpage-SEO. Mit SEO Monitoring & Tracking-Tools können Keywords getrackt und somit die SEO-Performance überwacht werden. Mithilfe von Keyword-Recherche-Tools können Content-Lücken identifiziert werden. SEO-Content-Tools helfen bei der Content-Erstellung und -Optimierung. Crawler- und Log-File-Tools testen die eigene Website hinsichtlich technischem SEO und erstellen Log-File-Analysen. Für die Überprüfung, das Monitoring und die Identifizierung von (potentiellen) Backlinks gibt es Backlink-Tools. Ihr möchtet Euch im SEO fortbilden und von Expert:innen lernen? Dann sind der OMR Beginners Guide to SEO und der OMR Professional Guide to SEO genau das richtige für Euch! In den Reports warten mehr als 100 Seiten geballtes Expertenwissen auf Euch und selbst echte SEO-Profis lernen noch etwas dazu! Für alle, die lieber in einem flexiblen E-Learning Format lernen möchten, bieten wir auch ein OMR SEO Pro Deep Dive Webinar und einen OMR Academy SEO Fundamentals E-Learning Kurs an.
E-Commerce-Plattformen & Shopsysteme
Shopsysteme und E-Commerce-Plattformen sind Softwares, die zur Eröffnung und zum Betrieb eines eigenen Webshops gebraucht werden und es ermöglichen E-Commerce zu betreiben. Von den üblichen und erwarteten Funktionalitäten eines Internet-Shops bis zu Kund*innen- und Produktdaten, Inhalt und Layout bis hin zur Optimierung und Anpassung gibt es viele verschiedene Features, bei denen sich Online-Shops unterscheiden. Während die Mehrzahl der Lösungen in erster Linie auf den Online-Verkauf von B2C-Produkten ausgerichtet ist, gibt es auch auf B2B zugeschnittene Lösungen. B2C-Lösungen waren traditionell eher auf den physischen Handel ausgerichtet. Mittlerweile bieten eine Reihe von Lösungen auch die Möglichkeit, digitale Produkte zu verkaufen. Von dem Moment an, in dem ein:e Kund:in in dem Online-Shop landet, bis zu dem Zeitpunkt, an dem die Bestellung bearbeitet und versandt wird, schaffen E-Commerce-Plattformen ein nahtloses Erlebnis, das sowohl auf der Grundlage vorhandener Daten optimiert wird als auch neue Erkenntnisse für eine laufende Kundenkommunikation erfasst. E-Commerce-Plattformen lassen sich in der Regel mit Lagerverwaltungssoftware und Dropshipping-Software integrieren. Außerdem bieten Shopsysteme auch Schnittstellen und Integrationen zu CRM-Softwares, ERP-Systemen, Supply-Chain- und Logistik-Softwares und Zahlungsdienstleistern. Zu einigen Webshop-Softwares gehören zudem integrierte SEO-Tools. Bei der Bewertung von E-Commerce-Plattformen sind unter anderem folgende Punkte zu berücksichtigen: Kompatibilität mit vorhandener Software, wie z.B. Bestandsmanagement und CRM, erforderliches technisches Know-How des Teams für die Implementierung und Verwaltung der Software-Lösung, möglicher Grad der Anpassung der Plattform und natürlich das Preis-Leistungs-Verhältnis bzw. Return on Investment. Ihr möchtet Eure E-Commerce-Strategie verbessern und von Expert*innen lernen? Dann ist der OMR Strategy Guide to E-Commerce genau das richtige für Euch! Darin erwarten Euch über 100 Seiten Praxiswissen für den E-Commerce-Einstieg.

Ähnliche Artikel