OMR Festival 2026 Highlights, die 2027 wichtig bleiben
Selina Feddern28.5.2026
Fast ein Monat ist es her und einige Dinge gehen uns immer noch nicht aus dem Kopf. Wir verraten euch, welche Themen, Gespräche und Trends vom OMR Festival 2026 geblieben sind
Inhalt
- Inspirierend, inspirierender, OMR!
- Der Hype geht, die Themen bleiben
- Das OMR Festival 2026 markiert das Ende der KI-Flitterwochen
- Die wichtigste Marketing-Frage lautet plötzlich: Wie werde ich in KI-Systemen sichtbar?
- Digitale Souveränität klingt trocken, wird aber plötzlich ziemlich real
- SaaS wird 2027 noch strategischer
- Warum das OMR Festival 2027 größer wird
- Unser Fazit: Die spannendsten Themen kommen erst noch
Inspirierend, inspirierender, OMR!
Ja, wir sind immer noch komplett beseelt vom OMR Festival 2026. Was war das bitte für ein krasses, unglaubliches Festival? Ausnahmezustand in Hamburg. Ob im Radio, im Fernsehen oder auf LinkedIn: Am OMR Festival kam wohl kaum jemand vorbei. Und das ist auch gut so. Denn eines ist klar: Was wäre OMR ohne dich?
Auch knapp drei Wochen später bleiben uns noch viele Themen, Gespräche und Insights im Kopf. Und weil nach dem Festival bekanntlich vor dem Festival ist, stellen wir dir diese mit Blick auf 2027 einmal vor. Denn bei uns endet es nicht mit dem letzten Act, der letzten Keynote oder dem Aperol auf der Aftershow-Party. Mark Forster, Ski Aggu und Co. waren zwar schon ziemlich krass, aber die spannendsten Diskussionen beginnen oft erst danach. Also streng genommen: jetzt.
Das Wichtigste in Kürze
- Wegen der zunehmenden Komplexität der digitalen Themen wächst das OMR Festival 2027 erstmals auf drei Tage an.
- Die KI-Diskussion verschiebt sich vom reinen Hype hin zur realen Infrastruktur, zu konkreten Budgetfragen und zu autonomen Systemen.
- Im Marketing dominiert die neue Sichtbarkeitsfrage, wie Marken und Content in den direkten Antworten von KI-Systemen statt in klassischen Suchmaschinen stattfinden.
- Digitale Souveränität wird durch KI zur strategischen Kernfrage rund um Datenkontrolle und die Abhängigkeit von Plattform-Anbietern.
- Der SaaS-Markt wandelt sich radikal vom reinen Tool-Markt hin zu strategischen Software-Infrastrukturen mit messbarer Wirkung auf Geschäftsprozesse.
Ein paar Wochen nach dem OMR Festival 2026 sprechen wir längst nicht mehr nur über die beliebtesten Side Events oder darüber, welchen prominenten Gast wir zufällig auf dem Gelände getroffen haben. Stattdessen bleiben uns vor allem die Gespräche im Kopf, die sich wie ein roter Faden durch die zwei Tage gezogen haben: über künstliche Intelligenz, die Zukunft der Suche, Europas digitale Unabhängigkeit und die Frage, wie Software in einer Welt aussieht, in der KI nicht mehr nur unterstützt, sondern zunehmend selbst handelt.
Der Hype geht, die Themen bleiben
Vielleicht ist das die wichtigste Erkenntnis des OMR Festival 2026: Die größten Highlights sind nicht nur die Momente, die auf den Bühnen passieren. Es sind vor allem die Themen, die danach weiterlaufen. Und wen darf es hier schon wundern: KI. Aber nicht mehr als Buzzword zum Drüberstreuen, sondern als neue Grundlage für Arbeit, Prozesse und Entscheidungen. Dazu kommen AI Search, digitale Souveränität, Datenstrategien und ein SaaS-Markt, der sich gerade neu sortiert. Alles Themen, die 2027 ziemlich sicher wieder auf unseren Bühnen, in Masterclasses und in Gesprächen zwischen zwei Terminen auftauchen werden. Nicht, weil sie als Trendbegriffe auf jede zweite Stage-Folie passen. Sondern weil sie inzwischen dort landen, wo es für Unternehmen ernst wird: in Budgetrunden, Tool-Stacks, Datenmodellen, Content-Strategien und Produktentscheidungen. Zwei Tage reichen dafür kaum noch aus. Deshalb wächst das OMR Festival 2027 vom 3. bis 5. Mai erstmals auf drei Tage. Mehr Raum für die Themen, die nach dem Festival nicht abgehakt sind, sondern erst richtig anfangen.
Das OMR Festival 2026 markiert das Ende der KI-Flitterwochen
Die spannendsten Diskussionen drehen sich nicht mehr um die Frage, ob KI wichtig wird. Diese Debatte ist längst entschieden. Stattdessen geht es um die Realität danach: Wie verändert KI die tägliche Arbeit wirklich? Welche Prozesse profitieren tatsächlich? Welche Aufgaben bleiben beim Menschen? Und welche Rolle spielen künftig Systeme, die nicht nur reagieren, sondern eigenständig handeln? Wer auf dem OMR Festival genau hingehört hat, merkte deshalb schnell: Die Diskussion hat sich von der Technologie selbst auf ihre Auswirkungen verschoben. Und genau deshalb dürfte KI auch 2027 das dominierende Thema bleiben. Nicht als Trend, sondern als Infrastruktur für nahezu jede Abteilung.
Die wichtigste Marketing-Frage lautet plötzlich: Wie werde ich in KI-Systemen sichtbar?
Früher war Sichtbarkeit im Netz vor allem Google-Arbeit: Keywords finden, Seiten optimieren, Rankings beobachten. Ganz so einfach war es natürlich nie, aber die Spielregeln waren zumindest halbwegs bekannt. Auf dem OMR Festival 2026 schwang in vielen Gesprächen eine neue Frage mit: Was passiert, wenn Menschen nicht mehr klassisch suchen, sondern KI-Systeme direkt fragen? Für 2027 wird daraus eine ziemlich konkrete Aufgabe. Unternehmen müssen so klar positioniert sein, dass sie in KI-Antworten vorkommen und dort als vertrauenswürdige Quelle wirken.
Klingt spannend, oder? KI-Systeme schauen daher nicht nur auf die eigene Website. Sie ziehen sich darüber hinaus ein Bild aus allem, was rund um eine Marke passiert: Reviews, Fachartikel, Produktseiten, Videos, Social Content, Communities und PR. Wer überall etwas anderes erzählt, macht es Menschen und Maschinen unnötig schwer. Die neue Sichtbarkeitsfrage lautet deshalb nicht mehr nur: Wie ranken wir? Sondern: Wofür stehen wir eigentlich? Klingt simpel, ist aber für viele Marken der Moment, in dem es schwierig wird.
Für 2027 heißt das: Content muss mehr können als Traffic einsammeln. Er muss stattdessen Expertise zeigen, Vertrauen aufbauen und über alle Touchpoints hinweg dasselbe Bild senden. Wer in KI-Antworten auftauchen will, braucht keine weichgespülte Markenbotschaft, sondern klare Signale: Wofür stehen wir? Welches Problem lösen wir? Und warum sollten Menschen uns glauben?
Digitale Souveränität klingt trocken, wird aber plötzlich ziemlich real
Digitale Souveränität klang lange nach einem Thema für IT-Abteilungen, Regulierungsbehörden und sehr lange Panels. Auf dem OMR Festival 2026 tauchte der Begriff plötzlich an deutlich mehr Stellen auf. Nicht, weil er über Nacht spannender geworden wäre. Sondern weil immer mehr Unternehmen merken, dass künstliche Intelligenz neue Fragen mitbringt. Fragen nach Daten, Infrastruktur und Kontrolle.
Denn je stärker KI in Marketing, Vertrieb, Service oder Produktentwicklung ankommt, desto relevanter wird die Frage, worauf diese Systeme eigentlich aufbauen. Wo liegen die Daten? Welche Plattformen stecken dahinter? Und wie abhängig wollen wir von einzelnen Anbietern sein? Was zunächst nach einer technischen Diskussion klingt, entwickelt sich zunehmend zu einer strategischen Frage für Unternehmen.
Vielleicht ist genau das der Grund, warum digitale Souveränität 2026 plötzlich aus den IT-Ecken auf die großen Bühnen gewandert ist. Denn je stärker KI in Unternehmen ankommt, desto relevanter wird die Frage, wer eigentlich die Infrastruktur dahinter kontrolliert.
SaaS wird 2027 noch strategischer
SaaS ist längst mehr als „noch ein Tool“. Software ist die Infrastruktur, mit der Teams verkaufen, planen, analysieren, automatisieren und wachsen. Genau deshalb bleibt SaaS eines der Themen, die vom OMR Festival 2026 hängen bleiben. Denn je stärker KI in Unternehmen ankommt, desto wichtiger werden Lösungen, die Daten sinnvoll nutzen, Workflows verbinden und Teams schneller zu besseren Entscheidungen bringen.
Wie stark sich der SaaS-Markt gerade verändert, ordnen wir ausführlich in unserem Artikel zum SaaS-Markt ein. Für den Blick Richtung OMR Festival 2027 zählt vor allem diese Beobachtung: Gute Software wird nicht weniger wichtig. Sie rückt näher ans Business. Wer 2027 überzeugt, zeigt nicht nur Features, sondern Wirkung. Welche Prozesse werden besser? Welche Entscheidungen leichter? Welche Daten endlich nutzbar?
Für SaaS-Anbieter könnte genau darin die größte Chance liegen. In einem Markt, in dem immer mehr Produkte ähnliche Funktionen versprechen, wird die Frage wichtiger, wofür eine Lösung eigentlich steht. Wer seinen Nutzen konkret erklären kann, bleibt nicht nur besser im Kopf. Sondern wird auch leichter gefunden, verstanden und weiterempfohlen.
Warum das OMR Festival 2027 größer wird
Dass das OMR Festival 2027 erstmals auf drei Tage wächst, wirkt auf den ersten Blick wie eine logische Konsequenz steigender Besucherzahlen. Wer allerdings durch die Hallen, Masterclasses und Side Events des OMR Festival 2026 lief, merkte schnell, dass dahinter mehr steckt.
Die Themen werden komplexer, die Zahl der relevanten Sessions wächst und gleichzeitig steigt der Wunsch nach Austausch, Weiterbildung und echten Gesprächen. Viele Besucher*innen verbringen längst nicht mehr ihre gesamte Zeit auf dem Messegelände. Die spannendsten Erkenntnisse entstehen oft zwischen zwei Terminen, auf Side Events oder bei Diskussionen nach einer Masterclass.
Wer 2027 zu uns nach Hamburg kommt, erlebt deshalb nicht einfach nur ein größeres Festival, sondern ein Event, das noch stärker zur Arbeitsfläche für die digitale Wirtschaft wird. KI verändert Geschäftsmodelle, AI Search verändert Marketing, digitale Souveränität verändert Technologie-Strategien und SaaS verändert sich vom Tool-Markt zum Prozess-Markt. Für all diese Themen braucht es noch mehr Raum, Austausch, Zeit und vor allem: dich.
Unser Fazit: Die spannendsten Themen kommen erst noch
Was von OMR 2026 bleibt, ist also weniger ein einzelner Festivalmoment als ein ziemlich klarer Vibe: Die nächsten Monate werden spannend für Marketing- und Digital-Teams. KI rutscht tiefer in Prozesse, Search sortiert seine Spielregeln neu und SaaS-Anbieter können zeigen, warum ihre Lösungen mehr leisten als das nächste Feature im Demo-Call. Gleichzeitig wird digitale Souveränität greifbarer: Welche Daten geben wir wohin, welche Plattformen prägen unsere Arbeit und wie viel Kontrolle wollen wir bewusst behalten?
Klingt nach viel? Ist es auch. Aber genau dafür gibt es OMR: um diese Entwicklungen nicht nur aus der Ferne zu beobachten, sondern sie dort zu diskutieren, wo die Branche zusammenkommt. Vom 3. bis 5. Mai 2027 geht es in Hamburg weiter – erstmals an drei Tagen. Mehr Raum für die Themen, die nach dem Festival nicht verschwinden, sondern gerade erst anfangen. Die Tickets für das OMR Festival 2027 gibt es bereits jetzt!