Die besten Payment-Tools im Vergleich: Unser neuer Software Guide zum Thema Online-Bezahlungen

Marvin Erdner12.1.2024

So findest du das beste Zahlungssystem für dein Business

Inhalt
  1. Zahlungsmethode, Zahlungsdienstleister oder PSP: Was ist was? 
  2. Expertin Rabea betont das Potenzial von Payments für Umsatzsteigerungen
  3. Experte Sebastian sieht die Online-Bezahlung als Teil der Customer Journey
Ob PayPal, Apple Pay oder Kreditkarte – jedes Unternehmen im E-Commerce muss sich einmal mit Payment-Systemen auseinandersetzen. Aber woher weißt du, welches Tool für deinen Onlineshop oder dein Business das beste ist? Der neue Software Guide von OMR Reviews klärt über das Thema Payment auf. 
Basierend auf 1.000 Bewertungen unserer Plattform testen wir 15 Tools (fünf davon detailliert) in Hinblick auf Beliebtheit, Stärken und Schwächen, Funktionsumfang, Nutzerfreundlichkeit und mehr. Nach dem Vergleich findest du Rezensionen einzelner Nutzenden sowie ein Interview mit zwei Expert*innen zu Online-Bezahlungen. 
Bei mehr als 900 weltweiten Zahlungsdienstleistern und über 200 internationalen Zahlungsmethoden kannst du schnell den Überblick verlieren. Der Software Guide unterscheidet hier zwischen diesen beiden Kategorien. Aber worin liegt denn der Unterschied? Der Guide bringt Licht ins Dunkle, indem er gleichwertige Tools direkt miteinander vergleicht. So musst du nicht einzeln die wichtigsten Eckdaten der Softwares zusammensuchen.

Zahlungsmethode, Zahlungsdienstleister oder PSP: Was ist was? 

Unter einer Zahlungsmethode verstehst du, wie bezahlt wird. Wahrscheinlich kennst du die Optionen Kreditkarte, Ratenzahlung oder Barzahlung selbst aus deinem Alltag. Aus Firmensicht gibt es hier mehrere Systeme, mit denen deine Kund*innen bequem ihre Online-Transaktionen umsetzen können. 
Folgende acht Tools kommen im Guide vor:
Hinweis: Apple Pay, easyCredit-Ratenkauf und PayPal sind ausführlicher beschrieben.
Unter einem Zahlungsdienstleister (Payment Provider) hingegen verstehst du ein System, welches für dich sämtliche Transaktionen abwickelt und auch die Integration der Zahlungsmethode(n) übernehmen kann. Je nach Provision, Risiko-Management sowie Kontakt zu den Händlerbanken wird zwischen Technischen PSP, Collecting PSP und Gateway unterschieden. Mit diesen Anbietern kommen deine direkten Kund*innen nicht in Kontakt; sie bieten eher Lösungen für die Business-Seite.
Im Software Guide findest du folgende sieben Payment-Dienstleister
Hinweis: Adyen und Klarna werden im Detail beleuchtet.
Die genaue Kategorisierung gestaltet sich in manchen Fällen schwierig: Klarna Sofort als Payment-Methode ähnelt zwar vom Namen her Klarna als PSP, muss aber nicht zwingend miteinander verwendet werden. Für mehr Informationen hierzu und natürlich die Vergleichsergebnisse lohnt sich der Blick in den Guide allemal.
 

Expertin Rabea betont das Potenzial von Payments für Umsatzsteigerungen

In unserem Experteninterview stellt sich Rabea Ehrlich vor. Sie ist Senior Consultant beim Unternehmensberater aye4fin. Durch ihre tägliche Arbeit weiß sie genau, dass eine solide Bestandsaufnahme sowie eine exakte Planung der Ziele wichtig für die Tool-Auswahl sind. Dabei unterscheidet sie in ihrer Schritt-für-Schritt-Anleitung zwischen Must-haves, Should-haves und Could-haves. 
Rabea stellt heraus, dass Payments kein notwendiges Übel seien, sondern den Umsatz sogar steigern können. Mithilfe von Analysefunktionen sowie Datendashboards lässt sich nämlich die Gesamtperformance optimieren. Außerdem erklärt sie im Guide, wieso Funktionalitäten von Tools nicht so wichtig sind wie deren Nutzerfreundlichkeit. 

Experte Sebastian sieht die Online-Bezahlung als Teil der Customer Journey

Sebastian Janus ist der zweite Experte, der im Software Guide sein Wissen mit uns teilt. Der Founder und Geschäftsführer der Firma nugrow ist ebenfalls in dem Gebiet Unternehmensberatung (insb. Finance-as-a-Service) bewandert. Seiner Meinung nach solltest du Zahlungslösungen als Teil der Customer Journey sehen. Es gebe einige Faktoren, die maßgeblich zur Kundenzufriedenheit beitragen. 
Bei der Wahl von Zahlungsmethode und Payment Provider komme es neben der Firmengröße, Gebührenstruktur und globalen Erreichbarkeit besonders auf die jeweiligen Anforderungen deines Unternehmens an. Viele würden dabei oft dieselben Fehler machen: fehlende Skalierbarkeit, unzureichende Integrationen, undurchdachte Sicherheitsaspekte sowie unerwartete Kosten. 
Warum beide Interviewten keine direkte Antwort auf die Frage nach dem besten Zahlungstool liefern können, erfährst du ebenfalls in unserem neuen Software Guide.
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Marvin Erdner

Marvin war bis Juli 2025 fester Redakteur bei OMR Reviews. Nach seinem Studium in Englisch und Spanisch an der Uni Augsburg zog der gebürtige Hannoveraner nach Hamburg. Dort ist er im Fitnessstudio, im Kino oder in einem der Sushirestaurants anzutreffen. Neben der Leidenschaft für Sprachen interessiert er sich für digitales Marketing und praktische Onlinetools.

Dieser Artikel erscheint auf OMR Reviews – der führenden DACH-Plattform für B2B-Software-Bewertungen, Software-Vergleiche, Agenturen, Business Services und B2B-Tech-Content. Mit mehr als 80.000 verifizierten Bewertungen und 12.000+ gelisteten Tools hilft OMR Reviews Unternehmen dabei, passende Software-Lösungen und Dienstleister fundiert zu recherchieren, zu vergleichen und bessere Entscheidungen zu treffen.

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Zahlungsdienstleister
Ein Zahlungsdienstleister (ZDL) ist ein Unternehmen, das Services für die Abwicklung von elektronischen Zahlungen anbietet. Dies umfasst eine Vielzahl von Zahlungstransaktionen wie beispielsweise Kreditkarten- und Debitkartenverarbeitung, Banküberweisungen, Echtzeit-Überweisungen und mobile Zahlungslösungen. Obwohl es viele verschiedene Arten von Zahlungsdienstleistern gibt, einschließlich Online-Zahlungsdienstleistern, mobilen Zahlungsdienstleistern und POS (Point Of Sale)-Zahlungsdienstleistern, ist ihre Hauptfunktion die gleiche: die sichere und effiziente Verarbeitung und Autorisierung von Zahlungstransaktionen zwischen Verkäufern und Käufern. Zahlungsdienstleister bilden im Handel die Brücke zwischen Konsument*innen, Händler*innen und den Finanzinstituten. Durch die Bereitstellung eines sicheren Kanals für die Übertragung sensibler Finanzinformationen tragen Zahlungsdienstleister entscheidend dazu bei, das Vertrauen der Kund*innen zu gewinnen und die Integrität des elektronischen Handels zu wahren. Ein Zahlungsdienstleister sollte folgende Eigenschaften aufweisen, um als solcher kategorisiert zu werden: * Zahlungsabwicklung: Die Fähigkeit, verschiedene Arten von Zahlungen abzuwickeln (z.B. Kreditkarten, Debitkarten, Banküberweisungen, mobile Zahlungen). * Sicherheit: Bereitstellung sicherer Zahlungsabwicklungsmechanismen, um die Finanzdaten der Nutzer*innen zu schützen. Zudem Einhaltung von Sicherheitsstandards wie PCI DSS (Payment Card Industry Data Security Standard). * Währungs- und Länderunterstützung: Unterstützung mehrerer Währungen und Länder, um internationale Geschäfte zu ermöglichen. * Integration: Möglichkeit zur Integration in verschiedene E-Commerce-Plattformen und Buchhaltungssysteme.
Payment
Payment Software, oft auch als Zahlungssoftware bezeichnet, umfasst alle möglichen Arten von Tools, die Unternehmen und Organisationen dabei unterstützt, Transaktionen und andere Zahlungsprozesse effizient zu handhaben. Diese Art von Software ist ein zentraler Bestandteil des Finanzmanagements sowohl in kleinen als auch in großen Organisationen und richtet sich an eine breite Palette von Nutzer*innen, darunter Händler*innen, Dienstleister*innen, Non-Profit-Organisationen sowie öffentliche und private Institutionen. Durch den Einsatz von Payment Software können diese Akteure die Geschwindigkeit, Sicherheit und Genauigkeit ihrer Zahlungsabwicklungsprozesse signifikant verbessern. Die Anwendungsbereiche von Payment Software sind vielseitig. Sie reichen von der einfachen Rechnungsstellung und dem Zahlungseinzug über die Verarbeitung von Online-Zahlungen bis hin zur Automatisierung wiederkehrender Zahlungen und der Integration in Buchhaltungssysteme. Darüber hinaus können durch den Einsatz von Payment Software Berichte und Analysen erstellt werden, die wertvolle Einblicke in die Zahlungsaktivitäten und die finanzielle Performance bieten. Des Weiteren wird Payment Software in unterschiedlichen Branchen eingesetzt, darunter im Einzelhandel, in der Gastronomie, im E-Commerce, in der Gesundheitsbranche und in vielen anderen Sektoren, in denen Transaktionen und Zahlungsströme eine zentrale Rolle spielen. Die Kategorie Payment Software umfasst verschiedene Unterkategorien, welche speziell auf die unterschiedlichen Bedürfnisse und Anforderungen der Nutzer*innen abgestimmt sind. Hierzu gehören unter anderem Zahlungsdienstleister, Payment Processing, Payment Analytics und Zahlungsmethoden. Jede dieser Unterkategorien bietet spezifische Funktionen und Vorteile, die den Zahlungsabwicklungsprozess optimieren und an die jeweiligen Anforderungen der User*innen anpassen. Um in der Kategorie Payment Software aufgenommen zu werden, sollte eine Lösung folgende Features und Eigenschaften aufweisen: * Zahlungsabwicklung: Die Fähigkeit, verschiedene Zahlungsmethoden wie Kreditkarten, Debitkarten, Banküberweisungen und mobile Zahlungen sicher und effizient abzuwickeln. * Sicherheitsstandards: Ein hohes Maß an Sicherheit durch die Einhaltung gängiger Sicherheitsstandards wie PCI DSS, um die Sicherheit der Zahlungsdaten zu gewährleisten. * Integration: Die Möglichkeit zur nahtlosen Integration in bestehende Systeme wie Buchhaltungssoftware, CRM-Systeme und E-Commerce-Plattformen. * Berichterstattung und Analyse: Tools für die Erstellung von Berichten und die Analyse von Zahlungsdaten, um Transparenz und Einblicke in die Zahlungsaktivitäten zu bieten.
Zahlungsmethode
Digitale Zahlungsmethoden bezeichnen alle elektronischen und onlinebasierten Techniken, Verfahren und Lösungen, mit denen Käufer*innen Waren und Dienstleistungen bezahlen können. Im Gegensatz zu traditionellen Zahlungsmethoden, wie beispielsweise Bargeld oder Schecks, setzen digitale Zahlungsmethoden auf elektronische Transaktionsverfahren, die über das Internet oder andere digitale Netzwerke abgewickelt werden.  Diese digitalen Lösungen richten sich an eine Vielzahl von Nutzer*innen, von Einzelkund*innen über Online-Shops bis hin zu großen E-Commerce-Plattformen. Sie sind insbesondere in Bereichen wie dem E-Commerce, dem Online-Service-Sektor, der digitalen Unterhaltungsindustrie und vielen weiteren Online-Geschäftsfeldern von Bedeutung. Da die Digitalisierung in der Geschäftswelt immer weiter voranschreitet, steigt auch die Notwendigkeit für sichere, effiziente und nutzerfreundliche digitale Zahlungsmethoden. Sie bieten nicht nur Komfort, sondern oft auch zusätzliche Sicherheitsfeatures, die bei traditionellen Zahlungsmethoden fehlen. Eng verknüpft mit den Zahlungsmethoden ist die Kategorie Zahlungsdienstleister, die Anbieter aufführt, die die entsprechende Infrastruktur für Online-Zahlungen bereitstellen. Um in der Kategorie digitale Zahlungsmethoden aufgenommen zu werden, sollte eine Lösung folgende Features und Eigenschaften aufweisen: * Sicherheit: Gewährleistung von sicheren Transaktionen durch Techniken wie Verschlüsselung, Zwei-Faktor-Authentifizierung und andere moderne Schutzmaßnahmen. * Benutzerfreundlichkeit: Intuitive Benutzeroberflächen und einfache Abwicklungsprozesse für Käufer und Verkäufer. * Schnelligkeit: Schnelle Transaktionsverarbeitung und -bestätigung. * Multi-Plattform-Unterstützung: Integration und Kompatibilität mit verschiedenen digitalen Plattformen, Betriebssystemen und Geräten. * Transparenz und Kontrolle: Klare Konditionen, übersichtliche Gebührenstrukturen und Möglichkeit zur Nachverfolgung von Transaktionen.

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