PIM-Auswahl: So findest du das richtige Product-Information-Management-System
Tipps zur Auswahl des idealen PIM-Systems
- Was ist ein PIM-System?
- Wo wird PIM eingesetzt?
- PIM und KI: Neue Möglichkeiten für datengetriebenes Produktmanagement
- So wählst du das richtige PIM-System aus
- 5 Schritte zur PIM-Auswahl
- 10 Tipps zur Auswahl eines PIM-Systems
- Das richtige PIM-System: Anforderungen im Einklang mit der Unternehmensstrategie
- Wie du einen PIM-Anforderungskatalog erstellst
- Lizenzpflichtige vs. Open-Source-PIM-Systeme
- Diese PIM Tools haben sich bewährt
- Fazit
- FAQs
Das Wichtigste in Kürze
- Ein PIM-System vereinfacht die Verwaltung von Produktdaten und sorgt für eine konsistente Datenverteilung über alle Vertriebskanäle.
- KI in PIM-Systemen ermöglicht Datenanreicherung, automatische Kategorisierungen, SEO-optimierte Texte und datengetriebene Analysen.
- Eine fundierte Auswahl umfasst Bedarfsanalyse, Anforderungskatalog, Anbieterbewertung und Tests.
- Lizenzpflichtige Systeme bieten umfassenden Support, während Open-Source-Optionen kosteneffizient und flexibel, aber ressourcenintensiver sind.
- Verbesserte Effizienz, schnellere Markteinführung und konsistente Daten sind die Kernvorteile eines PIM-Systems.
Was ist ein PIM-System?
Wo wird PIM eingesetzt?
- E-Commerce PIM: Zentralisierte Verwaltung und Synchronisierung von Produktdaten über verschiedene Kanäle wie Webshops, Marktplätze und Social-Media-Plattformen.
- B2B-Unternehmen: Erstellung technischer Produktdatenblätter für umfangreiche Kataloge.
- Einzelhandel: Verwaltung von Informationen für physische Filialen und digitale Kanäle.
- Hersteller: Verwaltung von Produktportfolios, inklusive Varianten und Konfigurationsdaten.
PIM und KI: Neue Möglichkeiten für datengetriebenes Produktmanagement
- Automatisierte Datenanreicherung und Validierung: KI ergänzt fehlende Informationen automatisch und prüft Daten auf Konsistenz, was die Datenqualität erheblich verbessert.
- Intelligente Kategorisierung und Attributzuweisung: Machine-Learning-Algorithmen erkennen komplexe Produktbeziehungen und können Kategorien sowie Attribute automatisch zuweisen.
- Personalisierte Inhalte: Mit KI lassen sich personalisierte Inhalte erstellen, die auf die individuellen Bedürfnisse und Vorlieben deiner Zielgruppe abgestimmt sind. Das steigert die Conversion-Rate und verbessert das Kundenerlebnis.
- SEO-optimierte Produkttexte: Automatisch generierte Produktbeschreibungen verbessern die Sichtbarkeit und sparen Zeit.
- Automatische Übersetzung und Lokalisierung: Für Unternehmen mit internationaler Ausrichtung ermöglicht KI die Übersetzung von Produktinformationen in verschiedene Sprachen. Lokale Anforderungen wie Maßeinheiten oder Währungsangaben werden automatisch angepasst.
- Datenanalyse und Prognosen: KI kann Trends in den Produktdaten erkennen und dir wertvolle Einblicke geben. So kannst du frühzeitig Optimierungspotenziale identifizieren und datenbasierte Entscheidungen treffen.
So wählst du das richtige PIM-System aus
- Skalierbarkeit: Dein PIM-System sollte mit deinem Unternehmen wachsen können. Insbesondere zunehmende Produktportfolios oder eine internationale Expansion müssen problemlos möglich sein.
- Integrationsfähigkeit: Eine nahtlose Integration mit bestehenden Systemen wie ERP, CRM, CMS oder DAM ist essenziell, um den Datenaustausch zu erleichtern.
- Benutzerfreundlichkeit: Intuitive Bedienoberflächen und klare Dashboards sind entscheidend, damit Mitarbeitende das System effizient nutzen können.
- Funktionsumfang: Überprüfe, ob das System die benötigten Funktionen wie Mehrsprachigkeitsunterstützung, Datenvalidierung oder automatisierte Workflows bietet.
- PIM-Kosten: Neben Lizenzkosten solltest du auch Implementierungs-, Schulungs- und Wartungskosten berücksichtigen. Eine transparente Kostenstruktur erleichtert die Planung.
- Support und Community: Ein zuverlässiger technischer Support oder eine aktive Community bei Open-Source-Lösungen sind wichtige Faktoren, die bei Problemen helfen können.
5 Schritte zur PIM-Auswahl
1. Bedarfsanalyse
2. Anforderungskatalog erstellen
3. Anbieter recherchieren
4. Anbieter testen und vergleichen
- Benutzerfreundlichkeit: Ist die Bedienung intuitiv?
- Leistungsfähigkeit: Kann das System das benötigte Datenvolumen verarbeiten?
- Integrationsfähigkeit: Funktionieren Schnittstellen zu bestehenden Tools reibungslos?
- Kosten: Berücksichtige Lizenz-, Implementierungs-, Wartungs- und Schulungskosten. Teste die Systeme in einer Demo-Umgebung und binde Teams ein, die das PIM später nutzen werden.
5. Entscheidung und Implementierung
10 Tipps zur Auswahl eines PIM-Systems
- Klare Ziele setzen: Definiere vorab, welche Ziele du mit dem PIM-System erreichen möchtest (z. B. schnellere Markteinführung, bessere Datenqualität).
- Prozesse analysieren: Untersuche bestehende Workflows, um Optimierungspotenziale zu identifizieren.
- Langfristig denken: Wähle ein skalierbares System, das mit deinem Unternehmen wachsen kann.
- Mitarbeitende einbeziehen: Binde alle relevanten Teams frühzeitig in den Auswahlprozess ein.
- Auf Referenzen achten: Informiere dich über Erfahrungen anderer Unternehmen mit potenziellen Systemen.
- Budget realistisch kalkulieren: Berücksichtige Lizenz-, Implementierungs- und Wartungskosten.
- Technische Infrastruktur prüfen: Stelle sicher, dass das System nahtlos in deine bestehende IT-Landschaft passt.
- Nutzerfreundlichkeit bewerten: Ein intuitives Interface erhöht die Akzeptanz.
- Zukunftssicherheit berücksichtigen: Achte darauf, dass das System flexibel genug ist, um zukünftige Anforderungen zu erfüllen.
- Demo-Versionen nutzen: Teste verschiedene Systeme gründlich mit Echtdaten, bevor du eine Entscheidung triffst.
Das richtige PIM-System: Anforderungen im Einklang mit der Unternehmensstrategie
- Time-to-Market verkürzen: Wenn ein schnelles Rollout von Produktinformationen auf mehreren Kanälen erforderlich ist, sollte das System auf Automatisierung und schnelle Datenverarbeitung ausgelegt sein.
- Internationale Skalierung ermöglichen: Für Unternehmen, die in mehreren Ländern tätig sind, sollte das PIM Mehrsprachigkeit, Lokalisierungsoptionen und flexible Kanalintegration bieten.
- Synchronisierung über mehrere Kanäle: Ob Onlineshop, Marktplätze oder Print-Kataloge - ein effektives PIM-System garantiert eine zentrale Verwaltung und nahtlose Verteilung der Daten auf alle relevanten Kanäle.
Wie du einen PIM-Anforderungskatalog erstellst
1. Stakeholder-Interviews durchführen
2. Use Cases definieren
- "Wie werden Produktdaten in verschiedenen Sprachen bereitgestellt?"
- "Wie erfolgt der Abgleich mit externen Marktplätzen?"
3. Anforderungen priorisieren
4. Technische Machbarkeit prüfen
5. Dokumentation erstellen
Lizenzpflichtige vs. Open-Source-PIM-Systeme
- Lizenzpflichtige PIM-Systeme: Diese bieten oft umfangreiche Funktionen und einen dedizierten Support. Unternehmen profitieren von einer schnellen Implementierung und professionellem Service. Allerdings sind die Kosten für Lizenzen und Wartung in der Regel höher.
- Open-Source-PIM-Systeme: Sie sind flexibel, anpassbar und in der Regel kostengünstiger in der Anschaffung. Allerdings erfordern sie häufig eine stärkere interne IT-Unterstützung und eigene Entwicklungsressourcen.
Empfehlenswerte Product Information Management (PIM) Software
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