Mit diesen Tools macht Blinkist seine Millionen App-User glücklich

Martin Gardt13.9.2023

Die App für Kurztexte setzt auf ein Abo-Modell – das funktioniert nicht ohne die passende Software

Inhalt
  1. Skalieren und Verstehen
  2. Abos verwalten – und darüber informieren
  3. Gute Zusammenarbeit ist das Entscheidende
  4. Diese Tools nutzt Blinkist
Seit fast zehn Jahren liefert Blinkist seinen Nutzenden die Kernaussagen von Sachbüchern in einer App. Die Grundlage des Geschäftsmodells: funktionierende Technik – vor allem zur Verwaltung der Subscriptions. Uns zeigt Sebastian Schleicher, Co-CTO von Blinkist, bei einem Blick hinter die Kulissen, auf welche Tools das deutsche Erfolgs-Startup setzt.
Wer in kurzen Zeitfenstern etwas lernen will, der sollte sich auf jeden Fall mal Blinkist anschauen. Das 2012 gegründete Unternehmen fasst Sachbücher in seiner App in sogenannten Blinks zusammen – Kernaussagen, die in etwa 15 Minuten zu lesen sind. In sogenannten Shortcasts gibt es die auch in 15-Minuten-Hörversionen. Das Konzept kommt an. Nach eigenen Aussagen verzeichnet Blinkist über 19 Millionen Nutzende aus der ganzen Welt. Umsatz macht das Unternehmen mit einem Abo-Modell. Uneingeschränkter Zugang zu über 4.500 Blinks kostet im Monat 12,99 €. Wer direkt ein Jahresabo abschließt, zahlt 79,99 € – also 6,67 € im Monat. Aber welche Tools nutzt Blinkist, um all die Inhalte und Nutzenden zu managen?
In unserer Serie „Tech Stack“ verraten Unternehmen aus der Digitalbranche, welche Tools sie nutzen und warum sie sich gerade für diese Software-Lösungen entschieden haben. Du willst mehr Infos zu passenden Tools? Dann schau auf unserer Software-Bewertungs-Plattform OMR Reviews vorbei.

Skalieren und Verstehen

Sebastian Schleicher, Co-CTO bei Blinkist
Sebastian Schleicher, Co-CTO bei Blinkist
Auch wenn Blinkist im App-Business früh dran war, sei ein Marketing-Kanal extrem entscheidend für den Erfolg gewesen. „Ohne Facebook Ads hätten wir nicht so erfolgreich skalieren können“, so Blinkist-Co-CTO Sebastian Schleicher gegenüber OMR. „Wir haben Lookalike Audiences von Facebook ausgereizt und intern ständig optimiert und automatisiert, welche Audiences wir hochladen sollten.“
Entscheidend sei bei der Skalierung eines App-Modells dann in einem zweiten Schritt, zu verstehen, von welchem Kanal, welcher Kampagne neue Nutzende wirklich kommen. Dafür sei bei Blinkist das in Berlin entwickelte Tool Adjust im Einsatz, das vor Kurzem einen der größten Exits im Adtech-Business gefeiert hat. Auch Blinkist sitzt in Berlin – man kennt sich. „Wir haben schon von Anfang an Adjust für das Mobile Ad Conversion Tracking benutzt. Der Riesenvorteil: Es lassen sich über den Medienbruch hinweg Kampagnen messen. Normalerweise sind die Informationen zu neuen Usern ab dem App Store weg“, erklärt Schleicher. Auch nach Apples Privacy-Initiative liefere das Tool verlässliche Attribution – und verhindere einen Blindflug des Marketing-Teams.

Empfehlenswerte Product Information Management (PIM) Software

Auf unserer Vergleichsplattform OMR Reviews findest du weitere empfehlenswerte Product Information Management (PIM) Tools. Wir stellen über 80 Lösungen vor, die speziell auf die Bedürfnisse von Unternehmen und Marken zugeschnitten sind, die effizientes Produktinformationsmanagement benötigen. Diese PIM-Software bietet umfassende Unterstützung in allen Aspekten des Produktinformationsmanagements. Nutze diese Gelegenheit, die verschiedenen Softwarelösungen zu vergleichen und dabei auf authentische und verifizierte Nutzerbewertungen zurückzugreifen:

Abos verwalten – und darüber informieren

Mindestens genauso wichtig wie das Verständnis des Verhaltens der Nutzenden ist für Blinkist die funktionierende Verwaltung der Subscriptions – die sind schließlich zentral für das Geschäftsmodell. „Für unser Abo-Management verwenden wir Recurly. Damit kaufst du etwas ein, was du sonst teuer selber bauen musst“, sagt Sebastian Schleicher. Das Tool bietet die komplette technische Infrastruktur, die es für ein Abomodell braucht: Verwaltung von Zahlungen, Rechnungsstellung, Abwicklung von kostenlosen Testphasen. Die Nutzung eines solchen Tools erlaube es Blinkist, das Abo-Business weltweit zu skalieren – ohne mit eigenen Entwicklern großen Aufwand betreiben zu müssen. „Mein Technologie-Ansatz: Fokussiere dich auf das Kern-Asset deiner Firma und baue nur das selbst. Kaufe alles andere ein, sonst wird es am Ende immer teurer“, so Schleicher. „Wir würden unser Content-Management-System niemals outsourcen.“
Blinkist Abo
So informiert Blinkist seine Kund*innen über das Abo-Modell. Die Technologie dahinter liefert das Tool Recurly
In direkter Verbindung zur Abo-Verwaltung steht das Customer-Relationship-Management (CRM). Kund*innen, die gekündigt haben, müssen reaktiviert werden und diejenigen, die während der kostenlosen Testphase kündigt, angesprochen werden. Und weil es parallel eine kostenfreie Version mit einem Blink pro Tag inklusive gibt, kennt Blinkist auch viele potenzielle Kund*innen für die Paid-Variante. „Unser B2C-CRM läuft vor allem über Braze. Damit realisieren wir zum Beispiel E-Mail-Kampagnen oder schicken Nutzer*innen nach einer Anmeldung das passende Angebot direkt in die Apps“, erklärt der Co-CTO von Blinkist. In der Verbindung mit einem anderen Tool helfe Braze auch dabei, individuelle Mail-Angebote zu verschicken: „Wir nutzen Amplitude, um das Verhalten von Usern in der App zu analysieren und dafür Dashboards zu bauen. Mittlerweile lassen sich auch Daten von hier direkt zu Braze exportieren und wir können so ohne technischen Mehraufwand neue Nutzersegmenten ansprechen.“

Gute Zusammenarbeit ist das Entscheidende

Die vielleicht wichtigsten Tools für das Unternehmen haben aber weniger mit technologischen Prozessen, als vielmehr mit einer menschlichen Ebene zu tun. „Mail, Calendar, Docs, Drive. Google Workspace ist die All-In-One-Lösung für die größten Teile unseres Business. Von Business Reports, über Meeting-Alignment, Mails, Zentrales Login. Unsere gesamte Firma baut auf Google. Es ist einfach, unkompliziert, extrem verlässlich, und super integriert“, sagt Sebastian Schleicher. „Wir wollten eine Lösung, die vollständig im Browser funktioniert und gleichzeitig weltweit im Einsatz war. Als wir Blinkist gründeten, war Google ein Vorreiter in dem Bereich, und bis heute lieben wir die Toolsuite.“
Für die interne Kommunikation komme aber noch eine weitere Software zum Einsatz: „Wie sicherlich viele, setzen wir auch bei Blinkist auf Slack für unsere interne Kommunikation. Wir sind schon seit Jahren Slack-Kunden und freuen uns über das stetige Wachstum der Plattform“, so Schleicher. „Wir kommen aus einer Chat-Generation und wussten von vornherein, dass E-Mails nicht das passende Medium sind. Daher entschlossen wir uns sehr früh für den damaligen Newcomer in dem Business Chat Umfeld.“ Um die internen Projekte im Blick zu behalten, baut Blinkist auf Asana – und macht damit den Interne-Kommunikation-Dreiklang, den auch OMR nutzt, komplett. „Projektmanagement läuft hauptsächlich über Asana. Lediglich unsere Produktentwicklung verwendet Jira. Asana dient uns auch für die Meeting-Steuerung mit Agendas, Notes, etc.“, sagt Sebastian Schleicher und kommt damit zum großen Problemkind im Tech Stack von Blinkist.
„Die gesamte Produktentwicklung hängt am Tropf von Jira, obwohl das Tool reichlich schlecht und altbacken ist. Die Software wird seit Jahren von Atlassian gemolken und erst seit Kurzem langsam und schlecht weiterentwickelt. Es wundert mich, dass Jira noch niemand diesen Platz streitig machen konnte“, erklärt er. Sebastian Schleicher sollte also auf jeden Fall die Kategorie „Projektmanagement Software & Tools“ bei OMR Reviews im Blick behalten. Vielleicht findet er mit Hilfe deiner Bewertungen bald eine bessere Alternative.

Diese Tools nutzt Blinkist

Hier eine Liste aller Tools, die bei Blinkist zum Einsatz kommen:


Martin Gardt

Martin kümmert sich vor allem um neue Artikel für OMR.com und den Social-Media-Auftritt. Nach dem Studium der Kommunikations- und Medienwissenschaft ging er zur Axel Springer Akademie, der Journalistenschule des Axel Springer Verlags. Danach arbeitete er bei der COMPUTER BILD mit Fokus auf News aus der digitalen Welt und Start-ups. Am Wochenende findet Ihr ihn auf der Gegengerade im Millerntor.

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Im Artikel erwähnte Softwares

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Product Management
Produktmanagement Software ist eine spezialisierte digitale Lösung, die Unternehmen bei der effizienten Organisation, Planung und Durchführung von Produktmanagement-Aufgaben und -prozessen unterstützt. Sie bietet eine Vielzahl von Funktionen und Tools, die Produktmanager*innen, Produktteams und andere Stakeholder dabei unterstützen, Produkte über den gesamten Lebenszyklus hinweg zu entwickeln, zu verwalten und zu optimieren. Diese Softwarelösungen beinhalten eine breite Palette von Features zur Organisation und Durchführung fundierter Produktpläne. Ein zentrales Feature ist das Anforderungsmanagement, das es ermöglicht, Kundenanforderungen, Marktbedürfnisse und interne Zielsetzungen zu erfassen, zu dokumentieren und zu priorisieren. Dadurch wird eine strukturierte Verwaltung und Verfolgung von Anforderungen während des gesamten Produktentwicklungsprozesses gewährleistet. Des Weiteren bieten Tools fürs Produktmanagement Funktionen zur Ideen- und Innovationsverwaltung. Teams können Ideen erfassen, bewerten und den Austausch von innovativen Konzepten fördern. Dies ermöglicht eine kollaborative Zusammenarbeit, um neue Produktideen zu generieren und zu bewerten. Product Management Software umfasst auch Funktionen wie Roadmapping und Release-Management. Diese ermöglichen die Visualisierung von Produkt-Roadmaps mit geplanten Funktionen, Meilensteinen und Zeitplänen. Das Release-Management gewährleistet eine koordinierte und termingerechte Markteinführung von Produkten, die den Anforderungen entsprechen. Im Unterschied zur Projekt Management Software liegt der Fokus beim Produktmanagement spezifisch auf den Anforderungen des Produktmanagements. Während Produktmanagement Software sich auf die Planung, Koordination und Durchführung von Projekten im Allgemeinen konzentriert, bietet Product Management Software spezifische Funktionen und Tools, die auf die einzigartigen Herausforderungen des Produktmanagements zugeschnitten sind. Sie unterstützt bei der Entwicklung und Verwaltung von Produkten über deren gesamten Lebenszyklus hinweg, von der Ideenfindung und Anforderungsdefinition bis hin zur Markteinführung und kontinuierlichen Verbesserung. Um in die Kategorie Product Management aufgenommen zu werden, sollte ein Tool folgende Features enthalten: * Benutzer*innen sollten die Möglichkeit haben, Entwicklungsaufgaben zu priorisieren und in einer Backlog-Liste zu organisieren * Roadmapping-Features, um den Fortschritt der Produktentwicklung zu verfolgen * Integration mit Tools zur Analyse von Benutzerfeedback und zur Verfolgung von Fehlern * Bereitstellung von Analysen zu Produktveröffentlichungen * Erstellung und Entwicklung von Softwareprodukten und -funktionen
Subscription-Management
Subscription-Management-Software hilft Unternehmen, alle Tätigkeiten im Zusammenhang mit dem Verkauf von abonnementbasierten Produkten zu tracken. Neben beliebten Software-as-a-Service-Abonnements (SaaS), bieten immer mehr Unternehmen digitale und sogar physische Produkte in einem Abonnementmodell an. Die meisten Abteilungen von abonnementbasierten Unternehmen können Aboverwaltungssoftware einsetzen. Überwiegend werden diese Softwares allerdings im Sales, Marketing oder in der Buchhaltung verwendet. Subscription-Management-Systeme werden entweder als vollumfängliche Software-Suiten oder als Standalone-Lösungen angeboten. Die Subscription-Management-Suites kombinieren mehrere Software-Lösungen wie Subscription-Billing-Software und Subscription-Revenue-Management-Software. Standalone-Softwares bieten alle Funktionen zur Abonnementverwaltung in einem integrierten System. Subscription-Management-Software lässt sich mit anderen Software-Lösungen wie E-Commerce-Plattformen, Payment-Tools, und Buchhaltungssoftware. Tools zur Verwaltung von Abonnements bieten alle Funktionen zu Definition und Verwaltung unterschiedlicher Abonnementpläne für Software sowie für digitale und/oder physische Produkte, lassen Preise der Abonnementpakete und Rabatte und Sonderangebote verwalten und geben Nutzer:innen die Möglichkeit, individuelle Pläne, Pakete und mehrjährige Veträge abzuschließen. Mit den Softwares lassen sich auch durch Subscriptions generierte Verkäufe und Umsatz messen und Renewals, Cancelations und weitere Änderungen an Abonnements verwalten. Des Weiteren helfen die Subscription-Management-Softwares bei der Identifizierung von neuen Vertriebschancen durch zum Beispiel Up-Selling und Cross-Selling, speichern Kundeninformationen, wie Rechnungen, Verträge und Zahlungen und ermöglichen automatische Zahlungen durch eine Auswahl an verschiedenen Bezahlmethoden.
Customer Engagement Plattform (CEP)
Eine Customer Engagement Platform ist eine Technologieplattform, die es Unternehmen ermöglicht, mit ihren Kund*innen über verschiedene Kanäle in Kontakt zu treten, zu interagieren und eine langfristige Beziehung aufzubauen. Solche Plattformen zeichnen sich im Unterschied zu klassischen Customer Data Plattformen durch ihre Fähigkeit aus, in Echtzeit Ergebnisse über alle Online-Touchpoints (zum Beispiel Display-Anzeigen) und Onsite-Touchpoints (wie Produktlisten, Einkaufswagen usw.) auszuspielen und zu koordinieren. Diese Echtzeitsynchronisation ermöglicht es, auf aktuelle Entwicklungen und individuelle Kundeninteraktionen sofort zu reagieren und somit die Customer Experience stetig zu optimieren. Eine Eigenschaft von fortschrittlichen CEPs ist es, Benutzerprofile mit jedem zusätzlichen Klick innerhalb der Session zu erweitern. Diese dynamische Profilerstellung erlaubt es, eine präzise und fortlaufend aktualisierte Sicht auf die Bedürfnisse und Präferenzen des Kunden*innen zu gewinnen. Somit werden individuellere und relevantere Interaktionen ermöglicht. Darüber hinaus findet immer häufiger KI Anwendung in Customer Engagement Platforms, die für eine tiefgehende und nuancierte Betrachtung der Kundenbasis sorgt. Ein weiteres Merkmal von modernen CEPs ist ihr innovatives Datenmanagement. Durch effiziente Datenverarbeitung ist ein Echtzeit-Betrieb der Plattform bei vergleichsweise niedrigen Kosten möglich. Dies ist besonders wichtig, da schnelle Reaktionszeiten und Aktualisierungen in der Kundeninteraktion entscheidend sein können. Um als Customer Engagement Platform zu gelten, sollte ein Tool folgende Eigenschaften und Features besitzen: * Zentralisierte Kundenverwaltung * Multikanalfähigkeit für Kommunikation * Automatisierung von Prozessen * Features für Kundenbindung und Personalisierung * Analyse- und Reportingfunktionen
Web Analytics
Web Analytics Tools messen den Traffic auf Webseiten und Online Shops und geben den Betreiber:innen einen Überblick, wie viele Nutzer:innen diese täglich besuchen. So wissen Inhabende einer Internetpräsenz, wer die eigene Webseite besucht, woher die Nutzer:innen kommen und welche Inhalte und Bereiche gut funktionieren. Demografische Daten, Online Conversions und weitere Metriken bieten Unternehmen Einblicke in das Kund*innenverhalten und somit Potenziale zur Optimierung der Webseite. Somit kann der Einsatz eines Web Analytics Tools entscheidend für den Erfolg und die Abgrenzung zum Wettbewerb sein. Web Analytics Tools bestehen meist aus folgenden Funktionen: Messung des Traffics (Besuche insgesamt, Sitzungen einzelner Besucher:innen, Verhaltensanalysen sowie das Medium, über das der Besucher:innen kam), Segmentierung des Traffics nach Device, Demografie, Geografie und Personengruppen, Echtzeitmessungen sowie die Verfolgung spezieller Conversions wie bspw. einem Kaufabschluss. Um die eigene Webseite oder Onlineshop vollständig zu verstehen, zu analysieren und zu optimieren, sind Web Analytics Tools also nicht mehr wegzudenken. Web Analytics Tools werden häufig in Verbindung mit Content-Management-Systemen oder Shopsystemen eingesetzt, um das Nutzerverhalten zu analysieren. Außerdem bieten sie häufig Integrationen zu Conversion-Rate-Optimization-Softwares sowie A/B-Testing-Softwares, um die User Experience zu optimieren. Ihr wollt Euch im Bereich Web Analytics verbessern und von Expert:innen lernen? Dann ist der OMR Professionals Guide to Digital Marketing Analytics mit über 100 Seiten geballtem Expertenwissen genau das richtige für Euch. Falls Ihr ein E-Learning Format bevorzugt, dann könnt Ihr Euch im 10-wöchigen OMR Academy Digital Marketing Analytics E-Learning Kurs fortbilden und erfahrt alles, was Ihr zu Web Analytics wissen müsst.
Office Suites
Office Suites (auch Office-Pakete) sind Softwarepakete, die eine Vielzahl von Anwendungen beinhalten, die für die tägliche Arbeit in Unternehmen benötigt werden. Grundlegende Bestandteile einer solchen Suite sind Textverarbeitungs-, Tabellenkalkulations- und Präsentationssoftwares. Oftmals sind auch weitere Anwendungen wie E-Mail-Programme, Datenbanken oder einfache Grafikprogramme enthalten. Für Unternehmen sind Office Suites von großer Bedeutung, da sie eine Vielzahl von Funktionen in einem Paket vereinen und somit die Arbeit erleichtern und Kosten überschaubar halten. Durch die Nutzung einer Office Suite können Arbeitsprozesse effizienter gestaltet werden, was zu einer Zeit- und Kostenersparnis führt. Zudem können durch die Verwendung einer Office Suite die Qualität von Arbeitsergebnissen erhöht und die Zusammenarbeit im Team verbessert werden. Eine Software muss mindestens folgende Funktionen und Features enthalten, um als Office Suite zu gelten: * Eine Anwendung für die Textverarbeitung  * Eine Tabellenkalkulationssoftware * Eine Präsentationssoftware 
Business Instant Messaging
Instant-Messaging-Dienste für Unternehmen, auch Sofortnachrichtendienste oder Business-Messenger-Platforms genannt, werden in Organisationen eingesetzt und ermöglichen die einfache und schnelle Kommunikation mithilfe von textbasierten Sofortnachrichten (engl. Instant Messages). Neben dem Versenden von Nachrichten zwischen Einzelpersonen, können Mitarbeiter:innen mithilfe von Instant-Messenger-Software in vordefinierten Gruppen oder Teams kommunizieren. Einige Instant Messenger bieten zudem weitere Formen der Kommunikation wie Voice Chats, Video Chats oder das Aufnehmen von Video- und Sprachnachrichten an.  Instant-Messenger reagieren damit auf die Schnelllebigkeit der heutigen Kommunikation und die Anforderungen für Remote Work. Sie machen viele E-Mails überflüssig, in dem sich einfache Fragen oder Anliegen unkompliziert via Instant Message klären lassen. Des Weiteren bieten Business-Messaging-Dienste den Vorteil, dass keine persönliche oder geschäftliche Telefonnummer benötigt wird, um Kolleginnen und Kollegen schnell zu kontaktieren. Mit den Business-Messenger-Apps der Anbieter lassen sich die Tools auch problemlos auf Android-Phones oder iPhones einsetzen. Weitere Funktionen von Instant-Messenger-Tools sind das Versenden von Medien wie Fotos und Videos. Zudem bieten sie viele praktische Add-Ons wie das taggen beziehungsweise verlinken von Personen, Benachrichtigungen und Erinnerungen und die Möglichkeit einen Status zu setzen. Zusätzlich bieten sie oftmals Integrationen und Schnittstellen mit Projektmanagement-Tools, Aufgabenmanagement-Softwares, Cloud-Speichern, CRM-Systemen, HR-Software und weiteren. Instant-Messenger-Anbieter sind häufig teil einer Social Intranet-Lösung oder werden als Ergänzung zu dieser eingesetzt. Der größte Unterschied zu Videokonferenz-Software liegt darin, dass der Fokus von Instant-Messaging-Dienste auf die dauerhafte und sofortige Kommunikation mit Textnachrichten ausgelegt sind und in der Regel nur Videotelefonie mit Einzelpersonen bieten. Videokonferenz-Tools hingegen sind auf die Videotelefonie mit mehr als zwei Teilnehmer:innen zu einem festgelegten Termin bestimmt und bieten zusätzlich eine Chat-Funktion.
Projektmanagement
Projektmanagement-Lösungen unterstützen Nutzer:innen bei der Verwaltung von Teamzielen und langfristigen Projekten sowie bei der Koordination einzelner Aufgaben. Kurz gesagt: Sie unterstützen Projektmanager:innen bei der Planung und Durchführung ihrer Projekte. Damit lässt sich u.a. die eigene sowie die Team-Produktivität steigern, Aufgaben können übersichtlich unterteilt und individuell zugeteilt, Fortschritte gemessen werden. Darüber hinaus können Zeitpläne erstellt und jederzeit eingesehen werden. Dank integrierter Chat-Funktionen bleiben Teams laufend in Kontakt. Gerade bei größeren Projekten können Projektmanagement-Lösungen dazu beitragen, Aufgaben ideal zu koordinieren. Einsetzen lassen sie sich grundsätzlich in jeder Branche. Manche Lösungen sind mehr auf den Bereich Planung (Kalender, To-Do-Listen, Milestones etc.), andere mehr auf den Bereich Kollaboration (Foren, Chats, Whiteboards etc.) fokussiert. Inzwischen gibt es aber auch so manche Hybrid-Lösung. Entscheidend ist hier, welche Lösung am besten zu den eigenen bzw. (Unternehmens-)Bedürfnissen passt. Oftmals macht es vielleicht auch Sinn, mehrere Lösungen miteinander zu kombinieren. Gut zu wissen: Projektmanagement-Lösungen sind eng mit Aufgabenverwaltungs-Lösungen verwandt, unterscheiden sich jedoch in Größe und Umfang. Während erstere dafür sorgen, dass Benutzer:innen Teams von Einzelpersonen verwalten, Ressourcen sinnvoll planen und die Effektivität messen können, zeigen zweitere lediglich die individuellen Anstrengungen und Deadlines und sorgen dafür, dass sich Projekte selbstständig verwalten lassen.

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