OMR Tech Stack: Diese Tools und Software nutzen wir für Podcasts und im Marketing

Torben Lux23.4.2021

Unsere Tools für Podcast-Aufnahmen sowie -Hosting, Newsletter und Prozessautomatisierung

Inhalt
  1. So funktioniert die Produktion von Podcasts
  2. Ein Link und die Aufnahme geht los
  3. Der Backbone des Marketings
  4. Push it to the Browser
  5. Diese Tools nutzt OMR unter anderem
Seit ein paar Wochen fragen wir regelmäßig spannende Digitalunternehmen nach ihren Tech Stacks, also der Liste der für das tägliche Geschäft genutzten Technologie-Dienste. Weil auch wir immer mal wieder nach genau so einer Auflistung gefragt werden, sind wir jetzt selber dran. Mit welchen Tools nehmen wir Podcasts für unsere eigenen und Fremdproduktionen auf? Wo hosten wir die Formate? Und mit welcher Software verschicken wir eigentlich Newsletter? Die Antworten lest Ihr hier.
In unserer Serie „Tech Stack“ verraten Unternehmen aus der Digitalbranche, welche Tools sie nutzen und warum sie sich gerade für diese Software-Lösungen entschieden haben.
Was schon bei den ersten Überlegungen zum OMR Tech Stack ziemlich schnell deutlich wurde: Bei uns sind jede Menge Tools und Software-Lösungen im Einsatz. Viele Teams arbeiten auf verschiedenen Produkten; logisch, dass das Education-Team auf ganz andere Dienste zurückgreift, als beispielsweise die Podstars für die Produktion von derzeit insgesamt 65 unterschiedlichen Podcast-Formaten. Und logisch ist ebenfalls, dass wir auch bei OMR viele sehr gängige und bekannte Tools nutzen, um zu kommunizieren und gemeinsam und übergreifend an Projekten zu arbeiten.
Da wäre zum Beispiel Slack, das Tool, was täglich mit Sicherheit am häufigsten genutzt wird. Interne Mails sind relativ selten. Oder Google Drive, was kaum verzichtbar ist und vermutlich in der Vergangenheit mit am meisten Wert gestiftet hat. Und natürlich kommen auch zahlreiche Basics wie Google Analytics, Google Ads, Facebook Business, Asana und viele mehr durchgehend zum Einsatz. Weil diese Dienste aber inzwischen eh jeder kennen (und nutzen) dürfte, beschränken wir uns auf eine kleine Auswahl von Software, die von zwei Teams genutzt wird: Podstars und Marketing.

So funktioniert die Produktion von Podcasts

Constantin Buer
Seitdem wir im November 2015 einfach mal mit einem eigenen Podcast gestartet sind, hat sich einiges verändert. Die Podstars sind inzwischen als eigene Firma unterwegs, produzieren mit über 30 Mitarbeitenden 65 verschiedene Formate – und greifen auf entsprechend professionellere Tools zurück, als noch zu Anfangszeiten. „Unsere Hosting-Plattform der Wahl ist heute Podigee“, erklärt Constantin Buer, einer der Geschäftsführer. Gleich mehrere Faktoren spielten bei der Wahl eine wichtige Rolle. „Es geht natürlich um technische Zuverlässigkeit. Wir hatten keine einzige Ausfallminute in den ungefähr drei Jahren, in denen wir Podigee nutzen“, so Constantin weiter.
Auch der Kontakt zum deutschsprachigen Support funktioniere reibungslos. „Das gibt es anderswo in dieser Art nicht. Insgesamt ist es ein sehr persönliches Verhältnis. Es gibt zum Beispiel keine Basis-Pakete, sondern man bekommt sehr individuelle Lösungen angeboten.“ Weitere, eher technische Vorteile, die Podigee biete und die vor allem bei einer großen Menge an Produktionen immer relevanter werden, seien individualisierbare Landingpages und Webplayer sowie eine API-Schnittstelle und der „Passthrough“ zu Spotify. „Damit werden Inhalte direkt auch auf Spotify freigeschaltet. So ist auch Dynamic Ad Insertion problemlos möglich.“
Bevor es ans Hosting geht, muss aber natürlich erst einmal aufgenommen werden. Und seit Corona läuft das vorwiegend remote ab; mit dem passenden Tool ist aber auch das kein Problem. „Dafür nutzen wir immer Cleanfeed. Das ist absolut verlässlich und bietet in der recht günstigen Premiumversion hohe Übertragungsraten“, erklärt Constantin. „Der Podcast-Gast muss nichts installieren. Wir verschicken einfach einen Link und das Tool öffnet sich im Browser. Das Recording läuft dann über uns.“ Das Interface sei extrem intuitiv und im Prinzip nicht misszuverstehen.
Die Voraussetzung für eine gute Aufnahme sei unabhängig von der Software natürlich trotzdem immer ein gutes Mikrofon, was im Optimalfall per USB an den Laptop oder den Rechner angeschlossen werden kann. „Man könnte auch Zoom Premium nutzen. Oder Zencastr, was aber ein bisschen instabiler ist. Eine Alternative – und als Backup eigentlich immer empfehlenswert – ist natürlich auch, dass Gäste ihre eigene Tonspur selbst aufnehmen und anschließend hochladen.“
Und wie sieht es mit Software-Programmen zum Bearbeiten der aufgenommenen Podcast-Folgen, sogenannten DAW (kurz für „Digital Audio Workstation“), aus? „Da nutzt unser Produktionsteam ein paar Tools, je nach speziellem Anwendungszweck“, erklärt Constantin. Hier komme unter anderem Software wie Adobe Audition, Ableton Live, Cubase Pro 12, Reason, FL Studio, Logic Pro und Pro Tools regelmäßig zum Einsatz.

Der Backbone des Marketings

Eine Zielgruppe spricht man am besten da an, wo sie eh unterwegs ist und Content konsumiert. Das sind in unserem Fall wenig überraschend die großen Social-Media-Plattformen, die vermutlich sowieso jeder Publisher nutzt: Linkedin, Facebook, Twitter, Instagram; häufig planen wir Beiträge mit Hootsuite im Voraus. Um nicht von traditionell sinkenden organischen Reichweiten abhängig zu sein, bekommen viele Inhalte noch ein wenig Ad-Budget, mit Hilfe der jeweiligen Werbemanager der Plattformen, spendiert.
Isabelle Gardt
Der übergreifend wichtigste Kanal dürfte aber der Newsletter sein. Als E-Mail-Marketing-Tool kommt zwar auch immer noch hin und wieder Mailchimp zum Einsatz, als Haupt-Tool hat sich aber inzwischen ActiveCampaign durchgesetzt. „Damit ist es ziemlich einfach, Subscriber zu segmentieren und Audiences zu erstellen. Bei der Menge an verschiedenen Inhalten für teilweise ganz unterschiedliche Zielgruppen ist das für uns sehr relevant“, erklärt Isabelle Gardt, Geschäftsführerin bei OMR. Auch ließen sich individuelle Landingpages für die einzelnen Produkte einfach per „Drag and Drop“ bauen; mit Active Campaign erstellte Formulare seien ohne großen Aufwand auf Webseiten integrierbar. Fast noch wichtiger seien für Isabelle aber zwei weitere, elementare Faktoren: „Die Reportings sind einfach gut und zeigen, was man wirklich über die Performance von Newsletter wissen möchte. Und mit vielen verschiedenen Automation-Möglichkeiten kann man echt Zeit sparen. Die Funktionen sind im Vergleich zu anderen E-Mail-Marketing-Tools unfassbar groß.“

Push it to the Browser

Ein im Vergleich zu Newslettern zwar deutlich kleinerer, dafür aber immer noch spannender Kanal, um Content zur Zielgruppe zu bringen, seien Push Notifications im Browser. „Heute haben extrem viele Webseiten entsprechende Tools eingebaut“, so Isabelle. „Wir wollten das Ende 2017 einfach mal ausprobieren und nutzen das bis heute. Wir verwenden dafür die Lösung von Accengage, die Anfang 2019 von Airship gekauft wurde.“ Den „First-Mover-Vorteil“ und entsprechende überdurchschnittlich starke Conversions gebe es auf Grund der starken Verbreitung von Push-Notification-Tools zwar nicht mehr, für den verhältnismäßig geringen Aufwand für das Schreiben der kurzen Nachrichten könne es aber immer noch ein hilfreicher Hebel sein.
Die Software, die für Isa und ihr Team inzwischen am unverzichtbarsten geworden sei, hat zwar nicht direkt etwas mit Marketing zu tun, könne als „Datenhub“ aber auf verschiedenste Themen einzahlen: Airtable. „Damit lassen sich alle möglichen Daten, beispielsweise auch Fotos und pdf-Dateien, übersichtlich erfassen und darstellen, mit denen dann wiederum APIs zum Beispiel für Landing Pages erstellt werden können“, erklärt Isabelle. „Wir haben da schon so einige manuelle und komplizierte Prozesse automatisiert, die vorher bei uns teilweise sogar Tech-Aufwand ausgelöst haben.
Apropos Automations: Als Jens Bohse, Kollege aus dem Business Development und aktuell bei OMR Reviews unterwegs, den Austausch über Tools bei Slack entdeckt hatte, schrieb er nur: „Dann müssen wir auf jeden Fall auch kurz Zapier nennen.“ Einige Kampagnen für OMR Reviews würden derzeit vor allem dank der Software gut funktionieren. „Zapier ist ein No-Code-Tool. Man kann Prozesse also komplett ohne Programmierkenntnisse automatisieren“, so Jens. „Der größte Mehrwert ist aber, dass es sich mit allen anderen gängigen Tools verknüpfen lässt – beispielsweise auch mit ActiveCampaign für unsere Newsletter.“ Alltägliche, häufig schlicht zeitfressende Aufgaben ließen sich so automatisieren und der Personalaufwand minimieren.

Diese Tools nutzt OMR unter anderem


Torben Lux

Torben ist Redakteur & Lead Festival Programming und seit Mitte 2014 bei OMR. Er schreibt Artikel sowie Newsletter und plant vor allem das Bühnenprogramm des OMR Festivals.

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Im Artikel erwähnte Softwares

Im Artikel erwähnte Software- oder Service-Kategorien

Marketing Automation
Marketing Automation bedeutet, die verschiedensten Workflows rund um Marketing und Vertrieb sichtbar zu machen und bestmöglich automatisch zu regeln und zu messen. Entsprechende Software-Produkte bilden häufig eine zentrale Marketingdatenbank und helfen dabei, segmentierte, personalisierte und zeitpunktbezogene Kundenkontakte (z.B. den Versand einer E-Mail) herzustellen. Viele Plattformen bieten übergreifende Automatisierungsfunktionen für verschiedene Aspekte des Marketings - von E-Mail, sozialen Medien, Lead-Verwaltung bis zum Postversand oder sogar telefonischen Kontakt. Eine Schlüsselkomponente von Marketing-Automatisierungswerkzeugen ist die Bereitstellung von Analysefunktionen zur Bestimmung des Erfolgs einer gesamten Kampagne über Segmente und Kanäle hinweg. Hier werden Marketing-Kampagnen bewertet und verschiedenste Resultate von Kontakten bis zu direkt zuordenbaren Umsätzen gemessen. Produkte zur Marketing-Automatisierung sind häufig mit CRM-Software, Social-Media-Software und Content-Management-Systemen verknüpft. Außerdem verfügen viele Marketing Automation Tools über eine E-Mail-Marketing Funktion.
Business Instant Messaging
Instant-Messaging-Dienste für Unternehmen, auch Sofortnachrichtendienste oder Business-Messenger-Platforms genannt, werden in Organisationen eingesetzt und ermöglichen die einfache und schnelle Kommunikation mithilfe von textbasierten Sofortnachrichten (engl. Instant Messages). Neben dem Versenden von Nachrichten zwischen Einzelpersonen, können Mitarbeiter:innen mithilfe von Instant-Messenger-Software in vordefinierten Gruppen oder Teams kommunizieren. Einige Instant Messenger bieten zudem weitere Formen der Kommunikation wie Voice Chats, Video Chats oder das Aufnehmen von Video- und Sprachnachrichten an.  Instant-Messenger reagieren damit auf die Schnelllebigkeit der heutigen Kommunikation und die Anforderungen für Remote Work. Sie machen viele E-Mails überflüssig, in dem sich einfache Fragen oder Anliegen unkompliziert via Instant Message klären lassen. Des Weiteren bieten Business-Messaging-Dienste den Vorteil, dass keine persönliche oder geschäftliche Telefonnummer benötigt wird, um Kolleginnen und Kollegen schnell zu kontaktieren. Mit den Business-Messenger-Apps der Anbieter lassen sich die Tools auch problemlos auf Android-Phones oder iPhones einsetzen. Weitere Funktionen von Instant-Messenger-Tools sind das Versenden von Medien wie Fotos und Videos. Zudem bieten sie viele praktische Add-Ons wie das taggen beziehungsweise verlinken von Personen, Benachrichtigungen und Erinnerungen und die Möglichkeit einen Status zu setzen. Zusätzlich bieten sie oftmals Integrationen und Schnittstellen mit Projektmanagement-Tools, Aufgabenmanagement-Softwares, Cloud-Speichern, CRM-Systemen, HR-Software und weiteren. Instant-Messenger-Anbieter sind häufig teil einer Social Intranet-Lösung oder werden als Ergänzung zu dieser eingesetzt. Der größte Unterschied zu Videokonferenz-Software liegt darin, dass der Fokus von Instant-Messaging-Dienste auf die dauerhafte und sofortige Kommunikation mit Textnachrichten ausgelegt sind und in der Regel nur Videotelefonie mit Einzelpersonen bieten. Videokonferenz-Tools hingegen sind auf die Videotelefonie mit mehr als zwei Teilnehmer:innen zu einem festgelegten Termin bestimmt und bieten zusätzlich eine Chat-Funktion.
Projektmanagement
Projektmanagement-Lösungen unterstützen Nutzer:innen bei der Verwaltung von Teamzielen und langfristigen Projekten sowie bei der Koordination einzelner Aufgaben. Kurz gesagt: Sie unterstützen Projektmanager:innen bei der Planung und Durchführung ihrer Projekte. Damit lässt sich u.a. die eigene sowie die Team-Produktivität steigern, Aufgaben können übersichtlich unterteilt und individuell zugeteilt, Fortschritte gemessen werden. Darüber hinaus können Zeitpläne erstellt und jederzeit eingesehen werden. Dank integrierter Chat-Funktionen bleiben Teams laufend in Kontakt. Gerade bei größeren Projekten können Projektmanagement-Lösungen dazu beitragen, Aufgaben ideal zu koordinieren. Einsetzen lassen sie sich grundsätzlich in jeder Branche. Manche Lösungen sind mehr auf den Bereich Planung (Kalender, To-Do-Listen, Milestones etc.), andere mehr auf den Bereich Kollaboration (Foren, Chats, Whiteboards etc.) fokussiert. Inzwischen gibt es aber auch so manche Hybrid-Lösung. Entscheidend ist hier, welche Lösung am besten zu den eigenen bzw. (Unternehmens-)Bedürfnissen passt. Oftmals macht es vielleicht auch Sinn, mehrere Lösungen miteinander zu kombinieren. Gut zu wissen: Projektmanagement-Lösungen sind eng mit Aufgabenverwaltungs-Lösungen verwandt, unterscheiden sich jedoch in Größe und Umfang. Während erstere dafür sorgen, dass Benutzer:innen Teams von Einzelpersonen verwalten, Ressourcen sinnvoll planen und die Effektivität messen können, zeigen zweitere lediglich die individuellen Anstrengungen und Deadlines und sorgen dafür, dass sich Projekte selbstständig verwalten lassen.
Podcast
Immer mehr Unternehmen und Privatpersonen starten ihren eigenen Podcast – umso wichtiger, dass man mit einer guten Audioqualität heraussticht. Dabei hilft die richtige Podcast-Software. Für den Anfang sind vor allem Tools für die Aufzeichnung der Stimme, für Remote-Aufnahmen (auch mit Video), wenn die Gesprächspartner:innen nicht im selben Raum sitzen können, und für die anschließende Postproduktion, also um die Aufnahmen zu bearbeiten, wichtig. Unter den aufgelisteten Podcast-Softwares gibt es sowohl solche für Anfänger:innen als auch für den professionellen Gebrauch sowie kostenlose als auch kostenpflichtige Podcast-Software. Sind die Podcast-Aufnahmen erstmal im Kasten, stellt sich die Frage: Bei welchem Anbieter soll ich meine Episoden hosten? Denn auch wenn die Hürden für das Podcasting sehr niedrig sind, könnt Ihr Euren Podcast nicht einfach ins Internet laden, sondern Ihr müsst Euch eine Hosting-Plattform aussuchen, auf der Ihr Euren Podcast hochladen könnt. Mittlerweile gibt es jede Menge verschiedener Podcast-Hosting-Anbieter – eine Auswahl findet Ihr in der Liste unserer Podcast-Software-Empfehlungen. Aber beim Hochladen hört die Arbeit nicht auf. Denn wie sollen die potenziellen Hörer:innen von Eurem Format erfahren? Mit dem richtigen Marketing! Es gibt Podcast-Software, die aus Teilen Eurer Aufnahme kurze Videos mit visualisierten Tonspuren – auch Audiograms genannt – erstellen, die Ihr auf Social Media teilen könnt. Damit Eure Follower:innen den Podcast auf der Plattform ihrer Wahl hören können, gibt es Tools, auf denen Ihr alle Verlinkungen zu Spotify, Apple Podcasts und Co. unter einem Link versammeln könnt. Oder Ihr wollt einzelne Passagen in Textform zweitverwerten? Dann haben wir die richtige Transkriptionssoftware für Euch. Ihr möchtet Euch im Podcasting fortbilden und von Expert:innen lernen? Dann ist der OMR Professional Guide to Podcast genau das Richtige für Euch! Im Report warten mehr als 100 Seiten geballtes Expertenwissen auf Euch: alles zu Konzeption, Produktion, Analyse und Vermarktung, Screencast zur Postproduktion, Interviews und Templates sowie Jura-Tipps vom Rechtsanwalt Nico Brunotte. Praxisnah und direkt umsetzbar! Für alle, die lieber in einem flexiblen E-Learning Format lernen möchten, bieten wir auch einen OMR Deep Dive „How to Podcast“ als Live-Webinar an. Dort könnt Ihr nicht nur von den Kolleg:innen von Podstars lernen, sondern im anschließenden Q&A alles fragen, was Ihr rund ums Podcasting schon immer wissen wolltet. In dieser Sammelkategorie befinden sich folgende Lösungen für Podcast-Software: - Podcast-Aufnahme-Programm / Podcast-Recording-Software - Remote-Podcast-Recording-Software - Video-Podcast-Software - Podcast-Editing-Software - Podcast-Schnittprogramm - DAW (Digital-Audio-Workstation) - Podcast-Hosting-Anbieter - Audiogramm-Software - Transkriptionssoftware
Email Marketing
Marketer:innen verwenden E-Mail-Marketing Software, um werbliche E-Mails oder Newsletter zu designen, zu personalisieren und an entsprechende Zielgruppen zu versenden. Während sich E-Mails mit Werbeinhalten meist an einzelne Personen und kleine Personengruppen richten, werden regelmäßige Newsletter oft an alle Kontakte oder bestimmte Kundensegmente geschickt. Da viele Kontakte sehr kostengünstig erreicht werden können, ist E-Mail Marketing ein sehr spannender Kanal, der weiterhin große Beliebtheit genießt. Welche Funktionen E-Mail-Marketing-Softwares beinhalten, ist je nach Anbieter unterschiedlich. Grundsätzlich können Marketer:innen mithilfe von Newsletter-Softwares maßgeschneiderte E-Mails mittels HTML und CSS entwerfen und erstellen. In der Regel stellen die Anbieter der E-Mail-Marketing-Softwares aber auch einfach zu bedienende, visuelle Editoren bereit, mit denen E-Mails und Newsletter ohne weitere Vorkenntnisse im Scripting umgesetzt werden können. Beim Versand von Newslettern ist neben der Sicherheit auch die Rechtskonformität zu beachten. Daher ist es enorm wichtig, dass die E-Mail-Marketing-Tools über Funktionen verfügen, die die weitreichenden Datenschutzgesetze in bestimmten Ländern, wie die DSGVO in Deutschland, erfüllen. Dazu zählt beispielsweise, dass alle Empfänger:innen mit einem Double Opt-in dem Erhalt der E-Mails zugestimmt haben müssen. Neben der Erstellung und dem Versand der zielgerichteten Marketing-E-Mails, können über E-Mail-Marketing-Tools Empfänger:innen segmentiert, Newsletter-Abbestellungen verwaltet sowie Öffnungsraten, Verweildauer und Link-Klicks getrackt werden. Oft werden E-Mail-Marketing-Tools mit CRM-Software integriert oder die Tools fungieren selbst als CRM-Systeme. So werden die meist ohnehin in E-Mail-Marketing-Softwares vorhandenen Funktionen zur Segmentierung erweitert und Adressat:innen können noch zielgerichteter angesprochen werden. Außerdem ist E-Mail-Marketing häufig eine entscheidende Komponente von Marketing-Automation-Software, weshalb eine Software ab und zu in beiden Kategorien auftaucht. Um sich als E-Mail-Marketing-Software zu qualifizieren, muss die Lösung: * die Erstellung und den Versand von E-Mails bzw. Newslettern über einen HTML- oder WYSIWYG-Editor ermöglichen * eine Auswahl an E-Mail-Vorlagen bieten * Nutzer:innen die Möglichkeit geben, eine Vorschau der E-Mail anzusehen und diese als Test-E-Mails zu versenden * E-Mail-Kontaktlisten speichern, verwalten, segmentieren und tracken * Kampagnenbasierte Berichte und Analysen bereitstellen Wenn Ihr Euch im E-Mail-Marketing fortbilden und von Expert:innen lernen möchtet, dann ist der OMR Professionals Guide to E-Mail-Marketing genau das richtige für Euch! Darin erwarten Euch 107 Seiten geballtes Expertenwissen zum Thema E-Mail-Marketing. Und falls Ihr lieber in einem flexiblen E-Learning Format lernt, schaut doch mal im OMR E-Mail-Marketing Deep Dive Webinar und im OMR Academy E-Mail-Marketing Fundamentals E-Learning Kurs vorbei.
Push Notification
Push Notifications sind Nachrichten, die mithilfe von Push Notification Software direkt auf die Endgeräte von Nutzer:innen - also vor allem auf deren Computer, Smartphone, Smartwatch oder Tablet - gesendet werden, um diese Nutzer:innen mit (Eil-) Meldungen oder Updates zu versorgen. Das Ziel des Ganzen: Nutzer:innen auf die Website oder in die App des eigenen Unternehmens leiten. Die Push Nachrichten werden direkt in der Software erstellt und über die vom User verwendete Mobile bzw. Desktop App oder auch über den von ihr/ihm verwendeten Browser versandt. Die Nachrichten können dabei vom Software-Anwender individualisiert werden. Außerdem bieten einige Push Notification Lösungen weitere Features, z.B. für Analyse, Monitoring oder A/B-Testing. Auf der anderen Seite ist die Push Notification Funktion aber auch selbst ein Feature einer übergeordneten Software, die außerdem noch weitere Funktionen des Mobile Marketing abdeckt. Um in der Kategorie gelistet zu werden, muss eine Software das Versenden von Push Notifications über mindestens einen der Kanäle App bzw. Web Browser ermöglichen. Push Notification Software wird in der Regel von Marketing- oder Tech-Abteilungen implementiert und wird im „Daily Business“ von Marketern verwendet.
DAW
DAW-Software, kurz für Digital Audio Workstation Software, ist ein essenzielles Werkzeug für Musiker*innen, Produzent*innen, und Tonmeister*innen. Diese Software dient dazu, Musik aufzunehmen, zu bearbeiten, zu mischen und zu produzieren. Sie findet Anwendung in verschiedenen Bereichen, von der Musikproduktion über die Filmtonbearbeitung bis hin zu Live-Performances. Um in der Kategorie DAW-Software aufgenommen zu werden, sollte eine Lösung folgende Features und Eigenschaften aufweisen: - Umfassende Aufnahmefunktionen: Ermöglicht die Aufnahme von mehreren Audiospuren gleichzeitig. - Vielfältige Bearbeitungswerkzeuge: Bietet Tools für Schnitt, Mix und Effektanwendung. - MIDI-Unterstützung: Integriert MIDI-Sequenzer für die Bearbeitung und Komposition von Musik. - VST- und Plugin-Kompatibilität: Unterstützt verschiedene Plugins für erweiterte Soundbearbeitung. - Export- und Sharing-Optionen: Ermöglicht das Exportieren von Projekten in verschiedenen Formaten und das Teilen mit anderen Plattformen.

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