Shopify, Zendesk, Asana & Co.: Mit diesen Tools baut Snocks sein Millionen-Business auf

Martin Gardt3.2.2021

Der E-Commerce-Player gibt Einblicke in seine Abläufe – mit den passenden Tools kannst du das in deinem Unternehmen nachbauen

File snocks
Inhalt
  1. Volle Flexibilität
  2. Kundenservice und E-Mail-Marketing direkt angebunden
  3. Projekte managen und Influencer beobachten
  4. Diese Tools nutzt Snocks
Die Wahl der richtigen Software-Tools entscheidet heutzutage auch über den Erfolg des ganzen Unternehmens. Wir wollen dich bei dieser Wahl unterstützen – mit Hinweisen und Beispielen aus anderen Firmen, die ihr Software-Ökosystem schon perfektioniert haben. Hier erzählt Snocks-Gründer Johannes Kliesch, mit welchen Tools das E-Commerce-Startup sein Wachstum auf über zehn Millionen Euro Jahresumsatz vorantreibt.
In unserer Serie „Tech Stack“ verraten Unternehmen aus der Digitalbranche, welche Tools sie nutzen und warum sie sich gerade für diese Software-Lösungen entschieden haben. Du willst mehr Infos zu passenden Tools? Dann schau auf unserer Software-Bewertungs-Plattform OMR Reviews vorbei.
„Für unseren Onlineshop verwenden wir Shopify und sind damit mehr als zufrieden. Die einfache Handhabung und die Anbindung an weitere Tools wie Klaviyo haben uns direkt überzeugt“, sagt Johannes Kliesch von Snocks. „Mit Shopify wickeln wir nicht nur unsere Verkäufe ab, sondern gestalten auch das UI unseres Onlineshops. Alle unserer Performance-Marketing-Maßnahmen leiten Traffic auf diesen Shop.“ Derzeit wohl kaum überraschend, dass Snocks auf den kanadischen Anbieter mit deutschem Gründer setzt: Shopify gilt mittlerweile als das Go-To-Shopsystem für junge Unternehmen – mit nach eigenen Angaben über einer Million Kund*innen.

Volle Flexibilität

Shopify steht also im Zentrum des Snocks-Shops. „Davor haben wir eine andere Shop-Software getestet, womit wir eher schlechte Erfahrung gemacht haben. Sehr kompliziert und keine so intuitive Handhabung wie Shopify. Außerdem bietet es weniger Anbindungsmöglichkeiten“, so Kliesch. Gerade die Möglichkeit, Shopify mit vielen weiteren Apps und Tools zu verbinden, findet nicht nur der Snocks-Gründer ziemlich gut.
Auf unserer Bewertungsplattform OMR Reviews häufen sich Aussagen wie diese in Bezug auf Shopify: „Viele fertige Plugins erleichtern die Anbindung an Datenquellen und Verkaufs- wie auch Kommunikationskanäle (Facebook Business Manager, Instagram Shopping).“ Über 4.200 Apps können Nutzende direkt über Shopifys App Store installieren.
Übrigens findet auch OMR-Buddy Fynn Kliemann Shopify mittlerweile ziemlich cool – obwohl er immer noch auf Woo Commerce schwöre. Für welche Anwendung er Shopify vor allem empfiehlt, siehst du in seiner Video-Review.

Kundenservice und E-Mail-Marketing direkt angebunden

„Wir nutzen Klaviyo als Tool für E-Mail Marketing und Zendesk im Kundenservice. Diese Tools sind nahtlos mit Shopify verknüpft und erleichtern uns den Kundenkontakt erheblich“, so Kliesch. An Klaviyo gefalle ihm vor allem, dass sich Kundendaten direkt aus Shopify übertragen lassen, um so Kund*innen und Shop-Besucher mit E-Mail-Kampagnen zu bespielen. Das Tool ist auch mit anderen Shopsystemen wie WooCommerce oder Magento Open Source kompatibel. Was bei Bewertungen auf OMR Reviews auffällt: Viele Nutzende schätzen vor allem die Möglichkeit, „E-Mail-Flows“ zu erstellen. Damit lassen sich Trigger für verschiedene Kundengruppen setzen und so automatisiert personalisierte Inhalte verschicken, wenn ein Ereignis, wie etwa eine neue Bestellung, eintritt.
Das zweite wichtige CRM-Tool für Snocks ist wie angesprochen Zendesk. „Hier gefällt uns vor allem, dass unser Serviceteam darüber alle Kommunikationskanäle (Instagram DMs, Livechat, Facebook-Nachrichten, usw.) bespielen kann“, so Johannes Kliesch. Die Möglichkeit, jegliche Kundenanfragen gesammelt zu erfassen und direkt im Tool zu antworten, ist die große Stärke von Zendesk. Gleichzeitig bietet das Unternehmen mit Zendesk Sell auch ein Tool zum Sammeln und Managen von Leads.

Projekte managen und Influencer beobachten

Shop-Lösung und CRM — auf diese beiden Grundpfeiler baut Snocks seinen Erfolg. Wie die Gründer Johannes Kliesch und Felix Bauer zuletzt auch im OMR Podcast erzählt hatten, lösen sie sich so gerade von ihrer Amazon-Abhängigkeit. Nach ersten Jahren, in denen Snocks seine Socken und Unterhosen fast komplett über die Plattform verkauft hatte, zählt das Unternehmen mittlerweile 250.000 Kunden und Kundinnen im eigenen Shop. „Wir haben jetzt so viele Daten, dass wir den Customer Lifetime Value [wie viel gibt ein*e Kund*in insgesamt für Produkte des Unternehmens aus, Anm. d. Red.] gut vorhersagen können. Deshalb können wir noch aggressiver in die Akquise gehen“, so Kliesch im OMR Podcast. Das Geld gebe das Unternehmen bei Facebook & Co. aus – auch dafür braucht es Software-Helfer.
Snocks-Gründer
Die Snocks-Gründer Johannes Kliesch (l.) und Felix Bauer (r.) mit Philipp Westermeyer im OMR-Büro.
„Wir recherchieren mit InfluData passende Influencer und nutzen SocialRank, um unsere Follower zu segmentieren und gezielt anzusprechen“, sagt Kliesch. „Unser Creative Team schwört auf die Adobe Creative Cloud. Adobe Photoshop, Adobe Illustrator, Adobe Premiere Pro.“ So entstehe der Social-Auftritt der Brand ganz gezielt.
Aber wie behält das Team bei all den Posts und geschalteten Werbeanzeigen den Überblick? „Wir versuchen, alle unsere Prozesse und Projekte über Asana abzubilden. Hier kollaborieren die einzelnen Teams im Rahmen gemeinsamer Aufgaben wie Produktlaunches oder Social-Media-Kampagnen“, erzählt der Snocks-Gründer. Asana zählt auch auf unserer Reviews-Plattform zu den beliebtesten Projektmanagement-Tools. Auch Frank Thelen teilt in einer Video-Bewertung seinen Blick auf Asana. Zusätzlich kommuniziere das Team übrigens über Slack. Intern werden also nicht allzu viele Mails verschickt.

Diese Tools nutzt Snocks

Hier eine Liste aller Tools, die bei Snocks zum Einsatz kommen:


Martin Gardt

Martin kümmert sich vor allem um neue Artikel für OMR.com und den Social-Media-Auftritt. Nach dem Studium der Kommunikations- und Medienwissenschaft ging er zur Axel Springer Akademie, der Journalistenschule des Axel Springer Verlags. Danach arbeitete er bei der COMPUTER BILD mit Fokus auf News aus der digitalen Welt und Start-ups. Am Wochenende findet Ihr ihn auf der Gegengerade im Millerntor.

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Im Artikel erwähnte Softwares

Im Artikel erwähnte Software- oder Service-Kategorien

Business Instant Messaging
Instant-Messaging-Dienste für Unternehmen, auch Sofortnachrichtendienste oder Business-Messenger-Platforms genannt, werden in Organisationen eingesetzt und ermöglichen die einfache und schnelle Kommunikation mithilfe von textbasierten Sofortnachrichten (engl. Instant Messages). Neben dem Versenden von Nachrichten zwischen Einzelpersonen, können Mitarbeiter:innen mithilfe von Instant-Messenger-Software in vordefinierten Gruppen oder Teams kommunizieren. Einige Instant Messenger bieten zudem weitere Formen der Kommunikation wie Voice Chats, Video Chats oder das Aufnehmen von Video- und Sprachnachrichten an.  Instant-Messenger reagieren damit auf die Schnelllebigkeit der heutigen Kommunikation und die Anforderungen für Remote Work. Sie machen viele E-Mails überflüssig, in dem sich einfache Fragen oder Anliegen unkompliziert via Instant Message klären lassen. Des Weiteren bieten Business-Messaging-Dienste den Vorteil, dass keine persönliche oder geschäftliche Telefonnummer benötigt wird, um Kolleginnen und Kollegen schnell zu kontaktieren. Mit den Business-Messenger-Apps der Anbieter lassen sich die Tools auch problemlos auf Android-Phones oder iPhones einsetzen. Weitere Funktionen von Instant-Messenger-Tools sind das Versenden von Medien wie Fotos und Videos. Zudem bieten sie viele praktische Add-Ons wie das taggen beziehungsweise verlinken von Personen, Benachrichtigungen und Erinnerungen und die Möglichkeit einen Status zu setzen. Zusätzlich bieten sie oftmals Integrationen und Schnittstellen mit Projektmanagement-Tools, Aufgabenmanagement-Softwares, Cloud-Speichern, CRM-Systemen, HR-Software und weiteren. Instant-Messenger-Anbieter sind häufig teil einer Social Intranet-Lösung oder werden als Ergänzung zu dieser eingesetzt. Der größte Unterschied zu Videokonferenz-Software liegt darin, dass der Fokus von Instant-Messaging-Dienste auf die dauerhafte und sofortige Kommunikation mit Textnachrichten ausgelegt sind und in der Regel nur Videotelefonie mit Einzelpersonen bieten. Videokonferenz-Tools hingegen sind auf die Videotelefonie mit mehr als zwei Teilnehmer:innen zu einem festgelegten Termin bestimmt und bieten zusätzlich eine Chat-Funktion.
Projektmanagement
Projektmanagement-Lösungen unterstützen Nutzer:innen bei der Verwaltung von Teamzielen und langfristigen Projekten sowie bei der Koordination einzelner Aufgaben. Kurz gesagt: Sie unterstützen Projektmanager:innen bei der Planung und Durchführung ihrer Projekte. Damit lässt sich u.a. die eigene sowie die Team-Produktivität steigern, Aufgaben können übersichtlich unterteilt und individuell zugeteilt, Fortschritte gemessen werden. Darüber hinaus können Zeitpläne erstellt und jederzeit eingesehen werden. Dank integrierter Chat-Funktionen bleiben Teams laufend in Kontakt. Gerade bei größeren Projekten können Projektmanagement-Lösungen dazu beitragen, Aufgaben ideal zu koordinieren. Einsetzen lassen sie sich grundsätzlich in jeder Branche. Manche Lösungen sind mehr auf den Bereich Planung (Kalender, To-Do-Listen, Milestones etc.), andere mehr auf den Bereich Kollaboration (Foren, Chats, Whiteboards etc.) fokussiert. Inzwischen gibt es aber auch so manche Hybrid-Lösung. Entscheidend ist hier, welche Lösung am besten zu den eigenen bzw. (Unternehmens-)Bedürfnissen passt. Oftmals macht es vielleicht auch Sinn, mehrere Lösungen miteinander zu kombinieren. Gut zu wissen: Projektmanagement-Lösungen sind eng mit Aufgabenverwaltungs-Lösungen verwandt, unterscheiden sich jedoch in Größe und Umfang. Während erstere dafür sorgen, dass Benutzer:innen Teams von Einzelpersonen verwalten, Ressourcen sinnvoll planen und die Effektivität messen können, zeigen zweitere lediglich die individuellen Anstrengungen und Deadlines und sorgen dafür, dass sich Projekte selbstständig verwalten lassen.
Graphic Design
Unternehmen und Selbstständige setzen Grafikdesign-Softwares ein, um Grafiken zu erstellen oder zu bearbeiten. Zur Kategorie der Grafikdesign-Softwares gehören Layout- und Desktop-Publishing-Softwares, Vektorgrafikprogramme, Zeichenprogramme und Flipbook-Softwares.  Mit Layout- und Desktop-Publishing-Softwares lassen sich Layouts von Text- und Mediendateien für die Veröffentlichung in gedruckter und digitaler Form, wie Zeitschriften, Zeitungen, Broschüren, E-Books, Blogs und weiteren Online-Publikationen, erstellen. Ähnlich wie mit Desktop-Publishing-Tools können mit Flipbook-Softwares digitale Publikationen gestaltet werden, welche sich, ähnlich wie eine physische Publikation, blättern lassen.  Mit Vektorgrafikprogrammen können Nutzer*innen computergenerierte Bilder und Vektorgrafiken mittels geometrischer und mathematischer Befehle erstellen und bearbeiten. Vektorgrafiken lassen sich unendlich skalieren, ohne Qualität zu verlieren. In Zeichenprogrammen hingegen erstellen Nutzer*innen Zeichnungen und Grafiken mithilfe digitalen Zeichenwerkzeugen sowie Klicks und Strichen. Meist werden Grafikdesign-Softwares von Grafikdesigner*innen, Layouter*innen, Illustrator*innen und ähnlichen Berufsgruppen verwendet. Aber auch Social-Media-Manager*innen nutzen diese Softwares, um Grafiken zu erstellen. Grafikdesign-Tools sind mit Fotobearbeitungsprogrammen verwandt; der größte Unterschied liegt aber darin, dass erstere auf die Erstellung und Bearbeitung von Grafiken und letztere auf die Nachbearbeitung von Fotos spezialisiert sind. Um sich als Grafikdesign-Software zu qualifizieren, muss die Lösung: * Teil einer der oben genannten Software-Kategorien sein (Layout- und Desktop-Publishing-Software, Flipbook-Software, Vektorgrafikprogramm oder Zeichenprogramm)
Photo Editing
Mit Foto- und Bildbearbeitungsprogrammen bearbeiten, verbessern und retuschieren Nutzer:innen RAW-Fotos oder Bilder, um sie für Unternehmenszwecke nutzbar zu machen. Unternehmen aus unzähligen Branchen und Industrien setzen die Fotobearbeitungssoftwares ein, um das Aussehen, die Größe und den Dateityp von Bildern anzupassen und mehrere Bilder und Grafiken zu kombinieren. Software zur Bildbearbeitung wird oft in Verbindung mit Bildverwaltungssoftware und weiteren Designsoftwares verwendet, bevor der:die Nutzer:in die finale Version des Bildes erstellt. Endgültige Bilddateien werden häufig in Digital-Asset-Management-Software (DAM), Content-Management-Systemen oder Social-Media-Netzwerken genutzt. Auch wenn einige Bildbearbeitungssoftwares grundlegende Funktionen zur Videobearbeitung enthalten, werden zur Videobearbeitung meist dedizierte Video-Editing-Softwares eingesetzt. Fotobearbeitungssoftwares besitzen die Fähigkeiten eine Vielzahl von Bilddateitypen wie JPEG, PNG, diverse RAW-Bilddateitypen, GIFs und weitere. Außerdem können mit den Programmen Effekte, Korrekturen und Manipulationen auf Bilddateien angewendet werden. Anders als Vektorgrafikprogramme müssen sie pixelbasiert und nicht vektorbasiert sein.
Video Editing
Nutzer:innen von Videobearbeitungsprogrammen nutzen diese Lösungen, um Videodateien digital zu erstellen, zu editieren und zu verändern. Die Softwares bieten alle Funktionen, welche  Video-Editoren zur Videobearbeitung einsetzen. Dazu zählen das Anpassen und Arrangieren von Videodateien, um neue Videos zu erstellen. Außerdem bieten Videoschnittprogramme häufig weitere Werkzeuge für Videokorrekturen, Videoeffekte, Color Correction und Color Grading, Übergänge zwischen den Videoclips, das Erstellen und Einfügen von Grafiken und viele mehr. Einige Video-Editing-Softwares bieten auch Bibliotheken mit vorgefertigten Elementen wie Grafiken, Musik und Soundeffekten. Content- und Marketingabteilungen verwenden Videobearbeitungstools in Verbindung mit Videoeffekt- und Videoanimationssoftwares, um hochwertige Werbevideos und Videos für die unternehmerische Nutzung zu erstellen. Video Editor und Video Cutter nutzen diese Softwares auch, um Fernsehbeiträge, Fernsehshows, Filme oder andere Medien zu produzieren. Auch Freelancer, Künster:innen oder Hobbyvideografen setzen Videobearbeitungssoftware ein. Video-Editing-Software ermöglicht es Nutzer:innen Videoclips in das Programm zu importieren, stellt Tools zum Schneiden, Arrangieren und Editieren von digitalen Videos bereit und lässt sie Videodateien in einem oder mehreren Dateiformaten speichern und exportieren.
Social Media Suites
Social Media Suites sind umfassende Softwarelösungen, die darauf ausgelegt sind, Unternehmen, Organisationen und Fachleuten im Marketingbereich bei der Verwaltung und Optimierung ihrer Social-Media-Aktivitäten zu unterstützen. Sie richten sich an Nutzer*innen, die verschiedene Social-Media-Plattformen gleichzeitig betreuen, überwachen und analysieren müssen, und sind besonders nützlich für Marken, Agenturen und Unternehmen jeder Größe. Diese Lösungen werden in verschiedenen Bereichen eingesetzt. Dazu gehören das Social Media Management, wo sie helfen, Inhalte zu planen, zu veröffentlichen und deren Performance zu überwachen. Im Bereich des Community-Managements unterstützen sie die Interaktion mit der Community und die Beantwortung von Anfragen. Ebenso spielen sie eine Rolle im Monitoring, wo sie das Tracking von Markennennungen und relevanter Keywords ermöglichen, um Markttrends und Kundenmeinungen zu analysieren. Weiterhin sind sie hilfreich im Bereich der Analytik und des Reportings, indem sie detaillierte Einblicke in die Leistung der Social-Media-Aktivitäten geben. Um in der Kategorie Social Media Suites aufgenommen zu werden, sollte eine Lösung folgende Features und Eigenschaften aufweisen: * Content-Management-Funktionen: Planung und Veröffentlichung von Inhalten über verschiedene Plattformen hinweg. * Community-Management-Tools: Möglichkeiten zur Interaktion und Kommunikation mit Follower*innen, inklusive schneller Antworten auf Anfragen und Kommentare. * Überwachung und Analysefunktionen: Überwachung von Markennennungen, Keywords und Trends, sowie detaillierte Analyse der Nutzerinteraktionen und Kampagnenleistung. * Berichterstattung und Datenvisualisierung: Erstellung von übersichtlichen Berichten und grafischen Darstellungen zur Leistungsmessung und Strategieanpassung. * Integration mit anderen Plattformen und Tools: Möglichkeit, die Suite mit anderen Marketing- und Analysewerkzeugen sowie CRM-Systemen zu verbinden.
Influencer Marketing
Beim Influencer Marketing werden die Reichweite und die Popularität von Personen des öffentlichen Lebens genutzt, um über diese und deren Social Media Kanäle Produkte und Marken bestimmten Communitys (den sogenannten „Followern“ der Influencer) näher zu bringen. Die Influencer Marketing Software dient dabei dazu, passende Influencer zu identifizieren, sich mit ihnen zu vernetzen und die Kampagnen und Beziehungen mit diesen zu managen. Je nach Definition sind Influencer Marketing Tools in erster Linie Datenbanken oder Marktplätze, in denen Unternehmen anhand von Suchkriterien gezielt nach Influencern filtern können. Außerdem können die Tools Features für die direkte Kommunikation, Funktionen für die Content-Kuration sowie Funktionen für das Management und die Auswertung der mit den Influencern durchgeführten Kampagnen beinhalten. Influencer Marketing Software wird vor allem in Agenturen und in Unternehmen mit umfänglichen Social Media Strategien eingesetzt. Influencer Marketing Softwares werden oft zur Unterstützung anderer Social-Media-Softwares eingesetzt. Ihr wollt echte Influencer Marketing-Profis werden? Im OMR Professionals Guide to Influencer Marketing warten fast 100 Seiten geballtes Expertenwissen auf Euch. Wenn Ihr doch lieber live von Expert*innen lernen möchtet, ist der OMR Influencer Deep Dive Sprint genau das richtige für Euch.
CRM
Ein CRM-System unterstützt Mitarbeiter:innen in großen, mittelständischen und kleinen Unternehmen beim Customer Relationship Management (CRM). Dafür erfasst es alle relevanten Informationen zu Leads, Kund:innen sowie Unternehmen und sammelt sie übersichtlich an einem Ort. Zu den erfassten Kundendaten im CRM gehören unter anderem Stammdaten, Kontaktdaten, Touchpoints, die Kundenhistorie, Transaktionsdaten und weitere Informationen. Des Weiteren können CRM-Lösungen persönliche Präferenzen der Kund:innen und Leads speichern. Diese sind essentiell für die Analyse der Kundenbindung sowie zur Lead- und Bestandskundenpflege und können von Mitarbeiter:innen aus dem Vertrieb und Marketing genutzt werden. Welche Funktionen ein CRM-System beinhaltet, hängt von den Anforderungen des Unternehmens ab, in dem die Software eingesetzt werden soll. CRM-Systeme können sowohl für B2C als auch B2B eingesetzt werden, es gibt cloudbasierte Software oder serverbasierte on-premise Tools sowie Best-of-Breed- oder Komplettlösungen. Doch nicht nur die Eigenschaften, auch Kosten unterscheiden sich bei den CRM-Systemen stark. CRM-Softwares werden häufig separat von anderen Software-Lösungen wie ERP-Systemen, Marketing-Automation-Software, E-Mail-Marketing-Software oder Account-Management-Software angeboten, bieten aber häufig Schnittstellen und Integrationen zu diesen Anwendungen, um eine plattformübergreifende und verbesserte Customer Experience zu ermöglichen. Die CRM-Software-Reviews und -Erfahrungen ermöglichen es Euch die Stärken und Schwächen der jeweiligen Software-Anbieter zu erkennen und das geeignete CRM-System für Euer Unternehmen zu finden. Ihr wollt echte CRM-Profis werden? Im OMR Professional Guide to CRM für B2C und B2B warten 124 Seiten geballtes Expertenwissen auf Euch.
Marketing Automation
Marketing Automation bedeutet, die verschiedensten Workflows rund um Marketing und Vertrieb sichtbar zu machen und bestmöglich automatisch zu regeln und zu messen. Entsprechende Software-Produkte bilden häufig eine zentrale Marketingdatenbank und helfen dabei, segmentierte, personalisierte und zeitpunktbezogene Kundenkontakte (z.B. den Versand einer E-Mail) herzustellen. Viele Plattformen bieten übergreifende Automatisierungsfunktionen für verschiedene Aspekte des Marketings - von E-Mail, sozialen Medien, Lead-Verwaltung bis zum Postversand oder sogar telefonischen Kontakt. Eine Schlüsselkomponente von Marketing-Automatisierungswerkzeugen ist die Bereitstellung von Analysefunktionen zur Bestimmung des Erfolgs einer gesamten Kampagne über Segmente und Kanäle hinweg. Hier werden Marketing-Kampagnen bewertet und verschiedenste Resultate von Kontakten bis zu direkt zuordenbaren Umsätzen gemessen. Produkte zur Marketing-Automatisierung sind häufig mit CRM-Software, Social-Media-Software und Content-Management-Systemen verknüpft. Außerdem verfügen viele Marketing Automation Tools über eine E-Mail-Marketing Funktion.
E-Commerce-Plattformen & Shopsysteme
Shopsysteme und E-Commerce-Plattformen sind Softwares, die zur Eröffnung und zum Betrieb eines eigenen Webshops gebraucht werden und es ermöglichen E-Commerce zu betreiben. Von den üblichen und erwarteten Funktionalitäten eines Internet-Shops bis zu Kund*innen- und Produktdaten, Inhalt und Layout bis hin zur Optimierung und Anpassung gibt es viele verschiedene Features, bei denen sich Online-Shops unterscheiden. Während die Mehrzahl der Lösungen in erster Linie auf den Online-Verkauf von B2C-Produkten ausgerichtet ist, gibt es auch auf B2B zugeschnittene Lösungen. B2C-Lösungen waren traditionell eher auf den physischen Handel ausgerichtet. Mittlerweile bieten eine Reihe von Lösungen auch die Möglichkeit, digitale Produkte zu verkaufen. Von dem Moment an, in dem ein:e Kund:in in dem Online-Shop landet, bis zu dem Zeitpunkt, an dem die Bestellung bearbeitet und versandt wird, schaffen E-Commerce-Plattformen ein nahtloses Erlebnis, das sowohl auf der Grundlage vorhandener Daten optimiert wird als auch neue Erkenntnisse für eine laufende Kundenkommunikation erfasst. E-Commerce-Plattformen lassen sich in der Regel mit Lagerverwaltungssoftware und Dropshipping-Software integrieren. Außerdem bieten Shopsysteme auch Schnittstellen und Integrationen zu CRM-Softwares, ERP-Systemen, Supply-Chain- und Logistik-Softwares und Zahlungsdienstleistern. Zu einigen Webshop-Softwares gehören zudem integrierte SEO-Tools. Bei der Bewertung von E-Commerce-Plattformen sind unter anderem folgende Punkte zu berücksichtigen: Kompatibilität mit vorhandener Software, wie z.B. Bestandsmanagement und CRM, erforderliches technisches Know-How des Teams für die Implementierung und Verwaltung der Software-Lösung, möglicher Grad der Anpassung der Plattform und natürlich das Preis-Leistungs-Verhältnis bzw. Return on Investment. Ihr möchtet Eure E-Commerce-Strategie verbessern und von Expert*innen lernen? Dann ist der OMR Strategy Guide to E-Commerce genau das richtige für Euch! Darin erwarten Euch über 100 Seiten Praxiswissen für den E-Commerce-Einstieg.

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