Wie Takko Fashion mit Salesforce ein nahtloses Omnichannel-Erlebnis für Millionen Kund*innen schafft

Gemeinsam mit dem Implementierungspartner valantic wagt das Mode-Unternehmen den Umstieg – und kann bereits ein erstes Fazit ziehen

Inhalt
  1. International wachsen, ohne die Kund*innen aus den Augen zu verlieren
  2. Salesforce: Eine Plattform für alle(s)
  3. Von Datensilos zur personalisierten Kommunikation auf allen Kanälen
  4. Die neuen Möglichkeiten voll ausschöpfen
  5. Fazit: Mut zur Plattform-Strategie wird belohnt
Fragst du dich auch, wie ein Retailer mit fast 2.000 Filialen in 17 Ländern den Spagat zwischen stationärem Handel und E-Commerce meistert? Wie lässt sich ein einheitliches Markenerlebnis schaffen, egal ob Kund*innen in der App stöbern, durch den Onlineshop klicken oder in einer Filiale stehen? Genau vor dieser Herausforderung stand Takko Fashion.
Uns verrät das Mode-Unternehmen, wie es diese Challenges mit dem Umstieg auf Salesforce und mit Unterstützung des Salesforce-Partners valantic meistert.
Das Wichtigste in Kürze
  • Takko Fashion stand vor der Herausforderung, seine fast 2.000 Filialen und den E-Commerce zu einem nahtlosen Omnichannel-Erlebnis zu verbinden.
  • Durch den Umstieg auf eine integrierte Salesforce-Plattform wurden bisherige Datensilos aufgebrochen, um eine 360-Grad-Sicht auf die Kund*innen zu erhalten.
  • Die neue Lösung ermöglicht eine personalisierte Kundeninteraktion über alle Kanäle hinweg und beschleunigt die internationalen Rollouts des Unternehmens erheblich.

International wachsen, ohne die Kund*innen aus den Augen zu verlieren

Takko Fashion ist einer der führenden Mode-Filialisten in Europa. Mit rund 18.000 Mitarbeitenden und fast 2000 Stores bietet das Unternehmen seit 1982 modische und erschwingliche Kleidung für die ganze Familie an – auch online. Das Ziel: ein nahtloses Omnichannel-Erlebnis, bei dem digitale und stationäre Einkaufswelten verschmelzen.
Fürs Daily Business nutzt Takko Fashion bereits seit einigen Jahren die Salesforce Commerce Cloud. Doch um wirklich alle Kundeninteraktionen zu verbinden und die internationale Expansion effizient voranzutreiben, war mehr nötig. So mündete die bisherige Systemlandschaft des Unternehmens beispielsweise in Datensilos, die eine ganzheitliche Sicht auf die Kund*innen und eine durchgängig personalisierte Kommunikation erschwerten.
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Bei Takko können Kund*innen im Onlineshop bestellen und die Artikel in der Filiale zurückgeben. Möglich wird das durch einen ausgereiften Omnichannel-Ansatz.

Salesforce: Eine Plattform für alle(s)

Die Lösung lag im Ausbau des bereits bestehenden Salesforce-Ökosystems: „Salesforce hat sich als die beste Lösung erwiesen, da es uns erlaubt, mit einer integrierten Plattform unsere Commerce-, Marketing-, Loyalty- und Service-Prozesse zu orchestrieren“, begründet Tobias Stork, Head of CRM & E-Commerce bei Takko Fashion, die Wahl. „Zudem ermöglicht uns Salesforce eine bessere Nutzung unserer Daten für und effizientere Entscheidungsprozesse. Dadurch können wir schneller und gezielter auf Marktveränderungen reagieren.“
Dafür muss die neue Plattform allerdings erst einmal implementiert werden. Bei einem großen Konzern wie Takko Fashion ist das nicht einfach über Nacht erledigt. Deshalb holte das Unternehmen den strategischen Partner valantic an Bord. Überzeugt haben Tobias Stork zufolge vor allem die Branchenexpertise im Fashion Retail und die Kompetenz über die gesamte Salesforce Suite hinweg – von der Commerce bis zur Service Cloud.
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Best-of-Breed vs. All-in-one: Was ist die richtige Strategie?

  • Best-of-Breed: Du wählst für jede einzelne Aufgabe das beste Spezial-Tool auf dem Markt. Der Vorteil: Du bekommst für jeden Bereich die Top-Funktionalität. Die Herausforderung: Die Tools müssen miteinander verbunden werden. Das erfordert viel Know-how und die richtige Herangehensweise, um Datensilos zu vermeiden.
  • All-in-one (oder: Plattform-Ansatz): Du entscheidest dich für eine einzige, integrierte Suite von einem Anbieter, die mehrere Bereiche abdeckt. Der Vorteil: Alle Tools sprechen dieselbe Sprache, Daten fließen nahtlos und du hast nur einen Ansprechpartner. Für Takko Fashion war dieser Ansatz der Schlüssel, um ein einheitliches Kundenerlebnis zu schaffen.

Welche Strategie die richtige ist, hängt von vielen Faktoren ab. Letztlich müssen die Plattform oder Softwares, die du wählst, die individuellen Bedürfnisse deines Unternehmens erfüllen. Welcher Weg sich für dich eignet, finden Digital-Agenturen und Software-Partner gemeinsam mit dir heraus.

Von Datensilos zur personalisierten Kommunikation auf allen Kanälen

Seit April 2025 ist das Salesforce-Ökosystem live und bildet rund um die Uhr die Basis für die gesamte Kundenkommunikation bei Takko Fashion. Die zentrale Plattform hat die Arbeitsweise des Unternehmens grundlegend verändert. Statt wie früher nur vier bis fünf Länder gleichzeitig anbinden zu können, aktiviert das Unternehmen alle relevanten Märkte nun deutlich schneller.
Möglich wird das mit der …
  • Salesforce Marketing Cloud für eine gezielte und personalisierte Kampagnensteuerung.
  • Salesforce Service Cloud für einen digitalisierten und effizienteren Kundenservice.
  • Salesforce Data Cloud zur Echtzeit-Konsolidierung von Kundendaten für eine präzise Segmentierung.
  • Salesforce-Loyalty-Lösung für die Stärkung der Kundenbindung durch ein modernes Loyalty-Programm.
Die enge Verzahnung der Module ist dabei der größte Hebel für Takko Fashion: „Die zentrale Plattform ermöglicht eine personalisierte Kundeninteraktion über alle Kanäle hinweg und beschleunigt unsere internationalen Rollouts erheblich“, so Tobias Stork. Zudem ist Salesforce tief in die Tool-Landschaft des Unternehmens integriert und mit dessen ERP-System sowie weiteren Lösungen verbunden. Eine WhatsApp-Integration für den Kundenservice ist laut dem Head of CRM & E-Commerce bereits in Planung.
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Der passende Partner für die digitale Transformation

Für ein Projekt dieser Größenordnung ist die Wahl des Implementierungspartners entscheidend. Takko Fashion hat seinen Weg gemeinsam mit valantic eingeschlagen. Das Team steht dem Unternehmen als technischer Dienstleister und strategischer Beratungspartner zur Seite.

Ausschlaggebend waren für Takko Fashion:

  • Branchen-Know-how: valantic bringt tiefe Expertise im Fashion Retail mit und so nicht nur technologische Lösungen, sondern auch Best Practices aus ähnlichen Projekten ein.
  • Ganzheitliche Strategie: Der Partner unterstützt Unternehmen bei der Konzeption und Überführung bestehender Strategien in die neue Technologie.
  • Technologische Kompetenz: Mit tiefgehendem Wissen über die gesamte Salesforce-Suite – von der B2C Commerce bis zur Service Cloud – steuert valantic die parallele Einführung mehrerer Module.
  • Prozessoptimierung und strategische Beratung: In Workshops – z. B. zur Customer Journey – hilft valantic Unternehmen, Prozesse neu zu denken. Der beratende Ansatz ist besonders bei der Weiterentwicklung von Strategien wie dem Loyalty-Programm entscheidend, um das volle Potenzial der neuen Technologie auszuschöpfen.
  • Effiziente Kommunikation: Als deutschsprachiger Partner erleichtert valantic die Definition komplexer Anforderungen und hilft, Missverständnisse zu vermeiden – ein wichtiger Faktor für den internationalen Modekonzern.

Die neuen Möglichkeiten voll ausschöpfen

Bei einem Projekt dieser Größenordnung gibt es aber auch Herausforderungen. Die Migration des bestehenden Loyalty-Programms mit Millionen von Nutzer*innen in die noch junge Loyalty Cloud ist ein kritischer Schritt. Mit der Unterstützung von valantic sorgt Takko Fashion für einen reibungslosen Übergang und wird die Salesforce-Produkte künftig auch für seine Kundenbindung vollständig einsetzen.
Wichtig ist zudem eine laufende Bewertung technischer Faktoren, wie …
  • API-Limits, also Beschränkungen, wie oft verschiedene Systeme pro Tag miteinander kommunizieren dürfen.
  • Credit-Limits, also eingekaufte Kontingente für bestimmte Aktionen, z. B. den Versand einer bestimmten Anzahl an E-Mails.
Bei dem hohen Datenvolumen und den internationalen Rollouts von Takko Fashion muss im Live-Betrieb genau beobachtet werden, ob die eingekauften Kontingente ausreichen. „Aktuell sind wir aber absolut positiv, dass wir vorab gut beraten wurden“, so Tobias Stork.
Eine weitere Herausforderung ist die Komplexität der Plattform selbst. Salesforce bietet unzählige Features. Das erfordert gute Schulungen und eine klare Governance, damit Mitarbeitende nicht den Überblick verlieren. Auch hier unterstützt valantic das Mode-Unternehmen über die reine Sofware-Implementierung hinaus.

Empfehlenswerte Customer Data Plattforms (CDP)-Softwares

Auf unserer Vergleichsplattform OMR Reviews findest du weitere empfehlenswerte Customer Data Plattforms (CDP)-Softwares. Wir stellen über 150 Lösungen vor, die optimal für kleine und mittlere Unternehmen, Start-ups sowie Großkonzerne zugeschnitten sind. Diese Softwares bieten umfassende Unterstützung in allen Aspekten der Customer Data Plattforms (CDP). Nutze diese Chance, die verschiedenen Customer Data Plattforms (CDP)-Tools zu vergleichen und dabei auf echte und verifizierte Nutzerbewertungen zurückzugreifen:

Fazit: Mut zur Plattform-Strategie wird belohnt

Der größte Erfolg ist laut Tobias Stork die einheitliche Rundum-Sicht auf alle Kund*innen von Takko Fashion. Für die Zukunft plant das Unternehmen, die Personalisierung weiter auszubauen und neue datengetriebene Features wie Gamification und Real-Time Communication zu testen. So will es das Kunden-Engagement weiter maximieren. Denn: Schon kleine Uplifts von einem bis vier Prozent würden Tobias Stork zufolge bei Millionen Nutzer*innen einen signifikanten Unterschied machen.
Portrait von Gwendolin Tiltmann, Managerin bei valantic

„Omnichannel ist wahrscheinlich das Thema im Retail, in dem IT-Struktur und Strategie am stärksten miteinander verwebt sind. Mit dem Umzug auf die integrierte Plattform von Salesforce bringt Takko Fashion nun eine echte IT-Superkraft an den Start, die bestehende Stärken absichert. Gleichzeitig versetzt die neue Systemlandschaft das Unternehmen in die Lage, strategische Hebel konsequent zu ziehen und diese, gemeinsam mit uns, in greifbare Omnichannel-Use-Cases zu übersetzen.“

Gwendolin Tiltmann, Managerin bei valantic

Die Geschichte von Takko Fashion zeigt, wie eine integrierte Plattform-Strategie in Kombination mit einem erfahrenen Implementierungspartner wie valantic den Weg für internationales Wachstum und starke Kundenerlebnisse ebnen kann. Statt sich in Insellösungen zu verlieren, hat das Unternehmen mit den Salesforce-Produkten eine zukunftsfähige Grundlage geschaffen, um flexibel, schnell und kundenzentriert zu agieren.
Chantal Seiter

Chantal ist Redakteurin bei OMR Reviews. Wenn sie gerade mal nicht in die Tasten haut, betreibt sie Café Hopping oder erkundet neue Städte. Am liebsten beides zusammen. Vor ihrem Start bei OMR Reviews hat die Eigentlich-Kielerin in Kreativagenturen und als Freelancerin gearbeitet. 2022 hat sie außerdem eine Weiterbildung zur Fashion Stylistin abgeschlossen.

Dieser Artikel erscheint auf OMR Reviews – der führenden DACH-Plattform für B2B-Software-Bewertungen, Software-Vergleiche, Agenturen, Business Services und B2B-Tech-Content. Mit mehr als 80.000 verifizierten Bewertungen und 12.000+ gelisteten Tools hilft OMR Reviews Unternehmen dabei, passende Software-Lösungen und Dienstleister fundiert zu recherchieren, zu vergleichen und bessere Entscheidungen zu treffen.

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Im Artikel erwähnte Softwares

Im Artikel erwähnte Software- oder Service-Kategorien

Marketing Automation
Marketing Automation bedeutet, die verschiedensten Workflows rund um Marketing und Vertrieb sichtbar zu machen und bestmöglich automatisch zu regeln und zu messen. Entsprechende Software-Produkte bilden häufig eine zentrale Marketingdatenbank und helfen dabei, segmentierte, personalisierte und zeitpunktbezogene Kundenkontakte (z.B. den Versand einer E-Mail) herzustellen. Viele Plattformen bieten übergreifende Automatisierungsfunktionen für verschiedene Aspekte des Marketings - von E-Mail, sozialen Medien, Lead-Verwaltung bis zum Postversand oder sogar telefonischen Kontakt. Eine Schlüsselkomponente von Marketing-Automatisierungswerkzeugen ist die Bereitstellung von Analysefunktionen zur Bestimmung des Erfolgs einer gesamten Kampagne über Segmente und Kanäle hinweg. Hier werden Marketing-Kampagnen bewertet und verschiedenste Resultate von Kontakten bis zu direkt zuordenbaren Umsätzen gemessen. Produkte zur Marketing-Automatisierung sind häufig mit CRM-Software, Social-Media-Software und Content-Management-Systemen verknüpft. Außerdem verfügen viele Marketing Automation Tools über eine E-Mail-Marketing Funktion.
Kundenservice
Kundenservice, Kundensupport oder – ganz englisch – Customer Service bzw. Customer Support Software ist der Überbegriff für alle Softwares und Tools, die dabei helfen Kundenbeziehungen und Support-Services überhaupt erst zu ermöglichen, diese zu verwalten, zu monitoren und am Ende auch besser und effizienter zu machen. Kundenservice Software kann also dabei helfen, ganze Contact Center in, bei und für Unternehmen aufzubauen und zu betreiben oder auch einfach nur ein Support-Ticket-System oder eine Live-Chat-Funktion für Fragen, die über die eigene Website oder App reinkommen, bereitstellen. Gemein haben alle Customer Support Tools, dass die Interaktionen mit Kund:innen verwalten und die Qualität dieser Interaktionen bewerten können. Gleichzeitig dienen Funktionen innerhalb der Tools oft als Wissensdatenbank für den Kundendienst, in der wichtige Informationen gesammelt, vorgefertigte Antworten und Abläufe für wiederkehrende Kundenanfragen und Kundenbeschwerden hinterlegt und Aufgaben innerhalb des Kundensupportteams zugewiesen werden können. Die wichtigsten Kategorien unter den Kundenservice Softwares sind Helpdesk Software, Contact bzw. Call Center Software und Software für das Wissensmanagement innerhalb einer Organisation. Nicht selten ist Kundensupport Software ein Teil einer viele Funktionen umfassenden Suite oder bietet zumindest Integrationsmöglichkeiten mit anderer Software, die sich ebenfalls um Kundenbeziehungen und Kundenkommunikation dreht. Ein gutes Beispiel dafür: CRM Software.
Customer Data Platforms (CDP)
Eine Customer Data Platform (CDP) dient stark vereinfacht gesagt dazu, Kundendaten aus verschiedenen Quellen in einer Datenbank zusammenzuführen. So werden die Daten der im Unternehmen genutzten Cross-Channel Advertising, Search Advertising, Mobile Marketing, Web Analytics, Shop System und vieler weiterer Software sowie aus Social Media und weiteren Online- und auch Offline-Quellen mit einer CDP in Echtzeit aggregiert. Im Anschluss können die aggregierten Daten dann z.B. ins Data Warehouse exportiert und dort weiterverarbeitet werden. Gerade im Vergleich zu einem Data Warehouse oder auch im Unterschied zu BI Plattformen werden CDPs allerdings vor allem in Marketing Teams genutzt und dienen, neben dem Sammeln und Zusammenführen von Daten, auch dazu, die generierten Insights für Marketingkampagnen zu nutzen. So beinhalten die meisten gelisteten Customer Data Platforms Funktionen für die Marketing Automation und fürs Email Marketing und/oder können zumindest mit der Software aus den entsprechenden Bereichen integriert werden. Da eine gewisse Menge an Daten nötig ist, um eine Customer Data Platform effizient einsetzen zu können, werden CDPs vor allem in größeren Unternehmen genutzt.
Customer Engagement Plattform (CEP)
Eine Customer Engagement Platform ist eine Technologieplattform, die es Unternehmen ermöglicht, mit ihren Kund*innen über verschiedene Kanäle in Kontakt zu treten, zu interagieren und eine langfristige Beziehung aufzubauen. Solche Plattformen zeichnen sich im Unterschied zu klassischen Customer Data Plattformen durch ihre Fähigkeit aus, in Echtzeit Ergebnisse über alle Online-Touchpoints (zum Beispiel Display-Anzeigen) und Onsite-Touchpoints (wie Produktlisten, Einkaufswagen usw.) auszuspielen und zu koordinieren. Diese Echtzeitsynchronisation ermöglicht es, auf aktuelle Entwicklungen und individuelle Kundeninteraktionen sofort zu reagieren und somit die Customer Experience stetig zu optimieren. Eine Eigenschaft von fortschrittlichen CEPs ist es, Benutzerprofile mit jedem zusätzlichen Klick innerhalb der Session zu erweitern. Diese dynamische Profilerstellung erlaubt es, eine präzise und fortlaufend aktualisierte Sicht auf die Bedürfnisse und Präferenzen des Kunden*innen zu gewinnen. Somit werden individuellere und relevantere Interaktionen ermöglicht. Darüber hinaus findet immer häufiger KI Anwendung in Customer Engagement Platforms, die für eine tiefgehende und nuancierte Betrachtung der Kundenbasis sorgt. Ein weiteres Merkmal von modernen CEPs ist ihr innovatives Datenmanagement. Durch effiziente Datenverarbeitung ist ein Echtzeit-Betrieb der Plattform bei vergleichsweise niedrigen Kosten möglich. Dies ist besonders wichtig, da schnelle Reaktionszeiten und Aktualisierungen in der Kundeninteraktion entscheidend sein können. Um als Customer Engagement Platform zu gelten, sollte ein Tool folgende Eigenschaften und Features besitzen: * Zentralisierte Kundenverwaltung * Multikanalfähigkeit für Kommunikation * Automatisierung von Prozessen * Features für Kundenbindung und Personalisierung * Analyse- und Reportingfunktionen
Customer Journey Analytics
Customer Journey Analytics Software hilft Unternehmen, das Verhalten und die Interaktionen ihrer Kunden über verschiedene Touchpoints hinweg zu verstehen und zu analysieren. Diese Softwarelösungen bieten wertvolle Einblicke in die gesamte Kundenreise, von der ersten Kontaktaufnahme bis zum Kauf und darüber hinaus. Mit Customer Journey Analytics Software können Marketingteams und Kundenerfahrungsspezialisten datengetriebene Entscheidungen treffen, um die Kundenzufriedenheit zu steigern, die Conversion-Raten zu verbessern und die Kundenbindung zu stärken. Um in der Kategorie Customer Journey Analytics Software aufgenommen zu werden, sollte eine Lösung folgende Features und Eigenschaften aufweisen: - Datenintegration: Ermöglicht die Sammlung und Integration von Daten aus verschiedenen Kanälen wie Websites, Social Media, E-Mail, CRM-Systemen und mehr. - Visuelle Journey-Mapping: Bietet Werkzeuge zur visuellen Darstellung der Kundenreise, um alle Interaktionen und Berührungspunkte zu identifizieren. - Verhaltensanalyse: Analysiert das Verhalten der Kunden, um Muster und Trends zu erkennen und Verbesserungspotenziale zu identifizieren. - Segmentierung und Zielgruppenanalyse: Unterstützt die Segmentierung der Kundenbasis und die Analyse spezifischer Zielgruppenmerkmale. - Echtzeit-Analysen und Berichterstattung: Liefert Echtzeiteinblicke in die Kundeninteraktionen und detaillierte Berichte zur Messung der Leistung von Marketingmaßnahmen. - Personalisierung: Ermöglicht die Anpassung von Marketingstrategien und -botschaften basierend auf den individuellen Kundenreisen und Vorlieben.
Customer Communications Management
Customer Communications Management (CCM) Software unterstützt Unternehmen dabei, ihre Kommunikation mit Kunden effizient zu gestalten und zu optimieren. Diese Softwarelösungen bieten Werkzeuge zur Erstellung, Verwaltung und Automatisierung von Kommunikationsinhalten über verschiedene Kanäle hinweg, darunter E-Mail, SMS, Social Media, Print und mehr. Customer Communications Management Software ist besonders wertvoll für Unternehmen, die die Kundenerfahrung verbessern, die Konsistenz der Markenkommunikation sicherstellen und die Effizienz ihrer Kommunikationsprozesse steigern möchten. Um in der Kategorie Customer Communications Management (CCM) Software aufgenommen zu werden, sollte eine Lösung folgende Features und Eigenschaften aufweisen: - Multichannel-Kommunikation: Ermöglicht die nahtlose Kommunikation über verschiedene Kanäle wie E-Mail, SMS, Social Media und Print. - Vorlagen- und Content-Management: Bietet Werkzeuge zur Erstellung und Verwaltung von Kommunikationsvorlagen und -inhalten. - Automatisierung: Unterstützt die Automatisierung von Kommunikationsprozessen, um zeitaufwendige manuelle Aufgaben zu reduzieren. - Personalisierung: Ermöglicht die Personalisierung von Nachrichten, um relevante und zielgerichtete Kommunikation zu gewährleisten. - Analyse und Berichterstattung: Liefert detaillierte Analysen und Berichte zur Leistung der Kommunikationsmaßnahmen. - Integration mit anderen Systemen: Ermöglicht die nahtlose Integration mit CRM-Systemen und anderen Business-Tools, um eine umfassende Datenverwaltung zu gewährleisten. Customer Communications Management Software ist ein unverzichtbares Werkzeug für Unternehmen, die ihre Kommunikationsstrategien optimieren und eine konsistente und effiziente Kundenkommunikation sicherstellen möchten.
Experience Management
Software für Experience-Management konsolidiert das Feedback einer bestimmten Zielgruppe und liefert verwertbare Erkenntnisse und Folgeschritte, um den Kreis zu schließen. Lösungen für das Erfahrungsmanagement bauen auf den Funktionen von Umfragesoftware und Software für das Management von Unternehmensfeedback auf und fügen Funktionen hinzu, die es Unternehmen ermöglichen, auf der Grundlage des erhaltenen Feedbacks fundierte Maßnahmen zu planen und zu ergreifen. Insbesondere stellen diese Tools Analyse-Dashboards für Feedbackdaten bereit, die von allen Beteiligten im Unternehmen eingesehen werden können. Einige Produkte bieten auch Gamification-Funktionen oder agentenbasierte Bewertungsmetriken, um Mitarbeiter zu motivieren, die von der Plattform gebotenen Einblicke zu nutzen. Experience-Management-Lösungen können für verschiedene Anwendungsfälle in einem Unternehmen eingesetzt werden, darunter Customer Experience (CX), B2B Account Experience, Product Experience und Marktforschung. Obwohl die meisten Angebote nur auf einen Anwendungsfall spezialisiert sind, zielen einige Produkte auf mehrere Gruppen von Befragten ab und ermöglichen es Unternehmen, ihre Zielgruppen zu segmentieren. Produkte, die auf CX spezialisiert sind, sammeln Kundenfeedback und geben die Erkenntnisse an die Mitarbeiter weiter, die auf der Grundlage dieses Feedbacks geschlossene Kreisläufe einrichten können. Produkte, die für B2B-Kundenerfahrungen entwickelt wurden, sammeln Kundenfeedback und liefern Erkenntnisse an Vertriebs- oder Kundenerfolgsteams. Lösungen für Produkterfahrungen helfen Produktmanagement-Teams bei der Sammlung und Analyse von Feedback zu den Erfahrungen ihrer Kunden mit einem Produkt. Marktforschungslösungen schließlich bieten spezielle Funktionen wie Forschungspanels, mit denen Unternehmen ihre Zielgruppe befragen können. Software für das Erfahrungsmanagement bietet die Funktionen für die Entwicklung und Implementierung von Umfragen, die von Umfrageprodukten bereitgestellt werden, und die geschäftsorientierten Analysefunktionen, die von Lösungen für das Feedbackmanagement in Unternehmen bereitgestellt werden. Experience-Management-Tools unterscheiden sich von Umfrage-Tools, da sie zusätzliche Funktionen bieten, die geschlossene Kreisläufe zur Nachbereitung des Feedbacks ermöglichen. Aufgrund der Stapelbarkeit dieser Produktgruppen schließen sich die Kategorien Erfahrungsmanagement, Unternehmens-Feedback-Management und Umfragen gegenseitig aus, um Klarheit über den genauen Funktionsumfang der einzelnen Softwarelösungen zu schaffen. Um sich für die Aufnahme in die Kategorie Erfahrungsmanagement zu qualifizieren, muss ein Produkt: * alle Funktionen einer Unternehmenslösung für Feedback-Management bieten * Verbindung mit anderen Datenbeständen * Analyse und Segmentierung von Erfahrungsdaten über alle Punkte der Customer Journey * Relevante Echtzeit-Einsichten aus dem Feedback an relevante Stakeholder liefern * Bereitstellung von multidirektionalen Kommunikationskanälen, die es den Beteiligten ermöglichen, auf das Feedback zu reagieren oder es mit der Geschäftsführung zu teilen * Erleichtern Sie geschlossene Handlungsabläufe auf der Grundlage der Meinung der Befragten
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