Die 7 besten HR-Softwares für Zeiterfassung

Nils Martens12.1.2026

Wir zeigen dir, was bei der Arbeitszeiterfassung zu beachten ist und wie du sie mit HR-Softwares erfolgreich umsetzt

Inhalt
  1. Was ist die Arbeitszeiterfassung?
  2. Warum ist die Erfassung von Arbeitszeiten wichtig?
  3. Wie sieht die aktuelle Gesetzeslage aus?
  4. Wer muss keine Arbeitszeiten erfassen?
  5. Wie sieht es bei Arbeitszeiterfassung mit dem Datenschutz aus?
  6. Welche Modelle gibt es, um Arbeitszeiten zu erfassen?
  7. Die Top 7 der besten HR-Softwares für Zeiterfassung auf OMR Reviews
  8. Die 7 besten HR Softwares für die Zeiterfassung im Vergleich
  9. Fazit: Die passende HR Software für deine Zeiterfassung

Stundenzettel in Excel, handschriftliche Notizen auf Zetteln oder komplizierte E-Mail-Ketten zur Urlaubsplanung – in vielen Unternehmen läuft die Arbeitszeiterfassung noch immer analog oder über improvisierte Lösungen. Das kostet Zeit, provoziert Fehler und macht spätestens bei der Lohnabrechnung oder einer Betriebsprüfung Probleme.

HR-Software für Zeiterfassung schafft hier Abhilfe: Sie dokumentiert Arbeitszeiten digital, berechnet Überstunden automatisch und sorgt dafür, dass alle gesetzlichen Vorgaben eingehalten werden. Dabei geht es längst nicht mehr nur um die reine Erfassung von Stempelzeiten. Moderne Tools integrieren Urlaubsverwaltung, Schichtplanung und Projektzeiterfassung in einer zentralen Lösung.

In diesem Artikel erfährst du, was du zur Arbeitszeiterfassung wissen solltest: Gesetzeslage, Pflichten als Arbeitgeber*in, die unterschiedlichen Modelle sowie 7 der besten HR-Softwares, die du auf OMR Reviews für die Arbeitszeiterfassung finden kannst.

Das Wichtigste in Kürze
  • Seit dem BAG-Urteil von 2022 sind Arbeitgeber in Deutschland verpflichtet, die Arbeitszeiten ihrer Mitarbeiter systematisch und lückenlos zu erfassen.
  • Moderne HR-Software digitalisiert diesen Prozess und integriert Funktionen wie Urlaubsverwaltung, Schichtplanung und rechtssichere Lohnabrechnung.
  • Die Zeiterfassung schützt Arbeitnehmer vor Überlastung und bietet Unternehmen eine transparente Basis für die Ressourcenplanung und Projektkalkulation.
  • Unter Beachtung der DSGVO müssen erfasste Daten objektiv, verlässlich und für die Mitarbeiter sowie Behörden zugänglich sein.
  • Die Auswahl der passenden Software reicht von spezialisierten Tools für Handwerk und Außendienst bis hin zu komplexen All-in-one-Systemen für den Mittelstand.

Was ist die Arbeitszeiterfassung?

Arbeitszeiterfassung bedeutet, dass Unternehmen dokumentieren, wann ihre Mitarbeiter*innen arbeiten – inklusive Beginn, Ende und Pausen. Das Ziel: Nachweisen, wie viele Stunden jemand tatsächlich gearbeitet hat.

Diese Dokumentation ist keine freiwillige Maßnahme mehr. Seit dem Urteil des Bundesarbeitsgerichts vom September 2022 sind Arbeitgeber in Deutschland verpflichtet, die Arbeitszeiten ihrer Beschäftigten systematisch zu erfassen. Grundlage dafür ist eine Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs aus dem Jahr 2019, die eine lückenlose Zeiterfassung in allen EU-Mitgliedstaaten fordert.

Konkret müssen Unternehmen festhalten:

  • Arbeitsbeginn und Arbeitsende
  • Die Dauer der täglichen Arbeitszeit
  • Pausen (bei mehr als sechs Stunden Arbeit mindestens 30 Minuten, bei mehr als neun Stunden mindestens 45 Minuten)

Die Art der Erfassung ist dabei nicht vorgeschrieben. Ob Stempeluhr, Excel-Tabelle, handschriftliche Listen oder digitale Software – erlaubt ist, was die gesetzlichen Anforderungen erfüllt. Wichtig ist nur, dass die Aufzeichnungen objektiv, verlässlich und zugänglich sind.

 
 

Warum ist die Erfassung von Arbeitszeiten wichtig?

Die Arbeitszeiterfassung schützt sowohl Unternehmen als auch Mitarbeiter*innen und optimiert betriebliche Abläufe. Diese Gründe machen sie unverzichtbar:

1. Fürsorgepflicht als Arbeitgeber*in
Arbeitgeber*innen sind gesetzlich verpflichtet, die Gesundheit ihrer Beschäftigten zu schützen. Die Zeiterfassung hilft dabei, Überlastung zu erkennen und einzugreifen, bevor gesundheitliche Schäden entstehen. Sie dokumentiert, ob Höchstarbeitszeiten, Pausenregelungen und Ruhezeiten eingehalten werden – und schützt Mitarbeiter*innen damit vor Selbstausbeutung oder übermäßiger Mehrarbeit.

2. Überprüfung gesetzlicher Vorgaben
Das Arbeitszeitgesetz schreibt klare Grenzen vor: maximal acht Stunden pro Tag (ausnahmsweise zehn Stunden), Pausen ab sechs Stunden Arbeit, mindestens elf Stunden Ruhezeit zwischen zwei Arbeitstagen. Ohne systematische Erfassung lassen sich diese Vorgaben kaum kontrollieren. Bei Betriebsprüfungen durch Zoll, Gewerbeaufsicht oder Rentenversicherung müssen Arbeitgeber nachweisen, dass sie diese Regelungen einhalten – fehlt die Dokumentation, drohen Bußgelder.

3. Rechtssichere Lohnabrechnung
Die Zeiterfassung bildet die Grundlage für korrekte Gehaltszahlungen. Überstunden, Zuschläge für Nacht- oder Wochenendarbeit und Abwesenheiten wie Urlaub oder Krankheit müssen genau dokumentiert sein. Digitale Systeme reduzieren dabei Fehler, die bei manuellen Abrechnungen entstehen können, und verhindern Streitigkeiten über geleistete Arbeitszeiten.

4. Transparenz für beide Seiten
Mitarbeiter*innen behalten durch die Zeiterfassung den Überblick über ihr Arbeitszeitkonto – sie sehen jederzeit, wie viele Überstunden sie aufgebaut haben oder wie viel Urlaub noch verfügbar ist. Für Arbeitgeber*innen schafft die Erfassung Klarheit über tatsächlich geleistete Arbeitszeiten und hilft bei der Personalplanung.

5. Bessere Ressourcenplanung
Unternehmen können durch ausgewertete Zeitdaten erkennen, wo Engpässe entstehen oder Kapazitäten ungenutzt bleiben. Welche Abteilungen arbeiten regelmäßig Überstunden? Wo wäre zusätzliches Personal sinnvoll? Diese Erkenntnisse ermöglichen fundierte Entscheidungen bei der Personalplanung und verbessern die Auslastung im Betrieb.

6. Projektkalkulation und Nachkalkulation
Besonders in projektbasierten Branchen zeigt die Zeiterfassung, wie viel Arbeitszeit tatsächlich in einzelne Projekte oder Aufträge geflossen ist. Diese Daten sind wertvoll für die Kalkulation künftiger Projekte, die Preisgestaltung und die Analyse der Rentabilität. Ohne genaue Zeitdaten fehlt Unternehmen die Grundlage für realistische Angebote.

Wie sieht die aktuelle Gesetzeslage aus?

Ein EuGH-Urteil ergänzte 2019, dass „Arbeitgeber*innen die Arbeitszeiten ihrer Beschäftigten in einem verlässlichen, objektiven und zugänglichen System vollständig erfassen“ sollen. Laut europäischer Verabredung muss nationales Recht an ein Urteil des Europäischen Gerichtshofes angepasst werden. Im September 2022 gab es auch vom Bundesarbeitsgericht (BAG) ein Urteil zur Zeiterfassung, welches besagt, dass Unternehmer*innen in der Pflicht stehen, die Einführung einer Zeiterfassung fristgerecht anzugehen.

Unternehmen sollten also auf jeden Fall die Arbeitszeiten ihrer Mitarbeiter*innen erfassen, um auf der sicheren Seite zu sein. Unlängst hat im September 2020 ein Arbeitsgericht in Emden auf Basis des Urteils des EuGH zugunsten einer Arbeitnehmerin entschieden – nicht auf Basis des deutschen Rechts. Die Beachtung des Arbeitszeitgesetzes ist also relevanter als jemals zuvor.

Die Rechtslage zur Arbeitszeiterfassung hat sich in den letzten Jahren deutlich verschärft – durch Gerichtsurteile und politische Weichenstellungen.

Das Bundesarbeitsgericht stellte am 13. September 2022 klar: Arbeitgeber*innen in Deutschland sind bereits jetzt verpflichtet, die Arbeitszeit ihrer Beschäftigten zu erfassen. Diese Pflicht leitet sich aus dem Arbeitsschutzgesetz ab und gilt unabhängig davon, ob ein spezielles Gesetz dazu verabschiedet wird.

Koalitionsvertrag 2025: Elektronische Erfassung geplant

Der Koalitionsvertrag von CDU/CSU und SPD sieht vor, die Pflicht zur elektronischen Arbeitszeiterfassung unbürokratisch zu regeln. Geplant sind Übergangsfristen für kleine und mittlere Unternehmen sowie Erleichterungen für Kleinstbetriebe. Ein konkretes Gesetz wurde bislang aber nicht verabschiedet – ein früherer Referentenentwurf wurde nie umgesetzt.

Was muss derzeit erfasst werden?
Nach § 16 Abs. 2 ArbZG müssen mindestens folgende Zeiten aufgezeichnet werden:

  • Überstunden über acht Stunden werktäglich
  • Arbeit an Sonn- und Feiertagen

Durch das BAG-Urteil besteht faktisch die Pflicht, ein System zur Erfassung der gesamten Arbeitszeit bereitzustellen – inklusive Beginn, Ende, Dauer und Pausen. Die Form ist derzeit nicht zwingend elektronisch vorgegeben.

Verstöße gegen die Aufzeichnungspflicht des Arbeitszeitgesetzes können mit Bußgeldern geahndet werden.

 
 

Wer muss keine Arbeitszeiten erfassen?

Obwohl die Arbeitszeiterfassung grundsätzlich für alle Beschäftigten gilt, gibt es gesetzlich definierte Ausnahmen. Diese Personengruppen fallen nicht unter die allgemeine Erfassungspflicht:

  • Leitende Angestellte: Personen mit Einstellungs- und Entlassungsbefugnis, Generalvollmacht oder Prokura bzw. regelmäßigen eigenverantwortlichen Entscheidungen von erheblicher Bedeutung für das Unternehmen.

  • Chefärzt*innen: Aufgrund ihrer herausgehobenen Stellung und weitreichenden medizinischen sowie organisatorischen Entscheidungsbefugnisse im Krankenhaus.

  • Mithelfende Familienangehörige: Ehegattinnen, eingetragene Lebenspartnerinnen, Kinder und Eltern der Arbeitgeber*innen, die im Betrieb mitarbeiten.

  • Bestimmte Betreuungsberufe: Mitarbeiter*innen, die mit den betreuten Personen zusammenleben und diese eigenverantwortlich betreuen (z. B. in Wohngemeinschaften).

  • Mitarbeiter*innen im kirchlichen Dienst: Beschäftigte im liturgischen Bereich von Kirchen und Religionsgemeinschaften.

  • Bestimmte Funktionen im öffentlichen Dienst: Leitende Angestellte und Mitarbeiter*innen mit Personalentscheidungsbefugnis in Behörden und öffentlichen Einrichtungen.

 
 

Wie sieht es bei Arbeitszeiterfassung mit dem Datenschutz aus?

Arbeitszeiterfassung ist rechtlich zulässig, unterliegt aber strikt der DSGVO und dem Bundesdatenschutzgesetz. Arbeitszeiten sind personenbezogene Daten – Rechtsgrundlage ist § 26 Abs. 1 BDSG in Verbindung mit arbeitszeitrechtlichen Pflichten, eine Einwilligung der Beschäftigten ist nicht nötig. Erlaubt ist nur die Verarbeitung, die für gesetzliche Pflichten, Arbeitsorganisation oder Lohnabrechnung erforderlich ist. Zusatzdaten wie Standort oder Projektzuordnung müssen besonders begründet werden.

Arbeitgeber*innen müssen zentrale DSGVO-Pflichten einhalten: transparente Information der Beschäftigten, Datenminimierung (nur notwendige Daten), zeitlich begrenzte Speicherung und technische Sicherheitsmaßnahmen wie Zugriffskonzepte und Verschlüsselung. Zeiterfassung darf nicht zur verdeckten Leistungskontrolle genutzt werden. Biometrische Verfahren wie Fingerabdruck sind nur ausnahmsweise zulässig und erfordern eine Datenschutz-Folgenabschätzung. Der Betriebsrat hat bei Einführung des Systems ein zwingendes Mitbestimmungsrecht.

 
 

Welche Modelle gibt es, um Arbeitszeiten zu erfassen?

Die Bandbreite reicht von analogen Stundenzetteln bis zu cloudbasierten Systemen. Welches Modell passt, hängt von Betriebsgröße, Arbeitsorganisation und gesetzlichen Anforderungen ab.

Analoge und halbautomatisierte Modelle

  • Handschriftliche Stundenzettel oder Excel-Tabellen: Kostengünstig und einfach, aber manipulationsanfällig und rechtlich unsicher für umfassende Nachweispflichten
  • Mechanische Stechuhr: Zuverlässig für feste Arbeitsplätze, unflexibel für mobile Teams

Digitale Terminal-basierte Systeme

  • Stationäre Terminals mit Chip, RFID oder NFC: Präzise für Schichtbetriebe und Produktion, revisionssicher und manipulationsgeschützt
  • Biometrische Systeme (Fingerabdruck, Gesichtserkennung): Hohe Genauigkeit, aber datenschutzrechtlich problematisch und nur mit Folgenabschätzung zulässig

Mobile und Cloud-basierte Modelle

  • Smartphone-Apps oder Web-Apps: Flexibel für Homeoffice und mobiles Arbeiten, oft mit GPS-Tracking oder Geofencing – aktuell von rund 18 % der Unternehmen genutzt
  • PC-basierte Zeiterfassung: Automatische Erfassung beim Login/Logout, ideal für Büroumgebungen – bei 31 % im Einsatz

Trends für 2026

Elektronische Systeme werden zum Standard. Moderne Lösungen kombinieren oft mehrere Erfassungswege (App + Terminal), integrieren Lohnabrechnung und Projektzuordnung und erfüllen DSGVO-Anforderungen. Hybride Modelle ermöglichen maximale Flexibilität bei voller Rechtssicherheit.

 
 

Die Top 7 der besten HR-Softwares für Zeiterfassung auf OMR Reviews

Highlight Box

Die Auswahl der Tools basiert auf unserem OMR Score. Das Ranking wird anhand der durchschnittlichen Bewertung und deren Anzahl bis zu einem bestimmten Zeitpunkt ermittelt. Je mehr positive Stimmen, desto besser spiegelt das Ergebnis die allgemeine Zufriedenheit wider. Dieser Score soll dir bei der Entscheidungsfindung helfen.

Die 7 besten HR Softwares für die Zeiterfassung im Vergleich

Tool-Name

Preis pro Monat

Testversion

Geeignet für

clockin

Ab 3,19 € / User

14 Tage

KMU & Handwerk

ZEP

Ab 2,00 €

14 Tage

Agenturen & Berater

Clockodo

Ab 4,00 € / User

14 Tage

KMU & Agenturen

awork

Ab 5,00 € / User

14 Tage

Kreativteams & Agenturen

timr

Ab 7,20 € / User

14 Tage

Außendienst & Teams

Crewmeister

Ab 1,40 € / User

14 Tage

Kleine Betriebe

HR WORKS

Auf Anfrage

14 Tage

Mittelstand (All-in-one)

Highlight Box

Die Auswahl der Tools basiert auf unserem OMR Score. Das Ranking wird anhand der durchschnittlichen Bewertung und deren Anzahl bis zu einem bestimmten Zeitpunkt ermittelt. Je mehr positive Stimmen, desto besser spiegelt das Ergebnis die allgemeine Zufriedenheit wider. Dieser Score soll dir bei der Entscheidungsfindung helfen.

1. clockin

clockin wurde speziell für kleine und mittelständische Unternehmen entwickelt, um die Zeiterfassung so einfach wie möglich zu gestalten. Besonders im mobilen Einsatz glänzt das Tool durch seine intuitive Bedienung.

Features:

  • Zeiterfassung per App, Tablet-Terminal & PC

  • Vollwertiges Abwesenheitsmanagement

  • Digitale Projektakten & Foto-Dokumentation

  • Schnittstellen zu DATEV & lexoffice

  • Digitale Checklisten für Mitarbeiter*innen

Geeignet für: Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) sowie Handwerksbetriebe mit mobilen Teams.

clockin Preise: Das Tool startet bei 3,19 € pro User/Monat für die digitale Stechuhr. Die Projekt-Zeiterfassung liegt bei 5,59 € pro User/Monat.

Das sagen OMR Reviews Bewertungen:

Stärken

Potenziale (Schwächen)

Extreme Benutzerfreundlichkeit & intuitives Design

Ladezeiten bei großen Datenmengen

Sehr schnelle Einrichtung & Onboarding

Mobile App könnte noch flüssiger reagieren

Reduziert die Zettelwirtschaft signifikant

Eingeschränkte Anpassungsoptionen für Nischen-Workflows

Hervorragende mobile App für Handwerk & KMU

Support wird vereinzelt als ausbaufähig beschrieben

Dank clockin habe ich den Papierkram endlich im Griff. Früher waren Stundenzettel oft unvollständig oder schwer zu entziffern – das gehört jetzt der Vergangenheit an. (David, CEO bei become.1 GmbH)

2. ZEP

ZEP ist eine modulare Lösung, die mit den Anforderungen eines Unternehmens wächst. Von der einfachen Stempeluhr bis zum komplexen Projekt-Controlling deckt ZEP alle Bereiche ab.

Features:

  • Rechtskonforme Arbeitszeiterfassung (ZEP Clock)

  • Detaillierte Projektzeiterfassung & Auswertung

  • Reisekostenmanagement & Abrechnung

  • Ressourcen- und Kapazitätsplanung

  • ISO 27001-zertifiziertes Hosting in Deutschland

Geeignet für: Projektorientierte Dienstleister wie Beratungsfirmen, IT-Dienstleister und Kanzleien.

ZEP Preise: ZEP Clock beginnt bereits ab 2,00 € pro Monat. Umfangreichere Module wie ZEP Professional starten bei 18,00 € pro Monat.

Das sagen OMR Reviews Bewertungen:

Stärken

Potenziale (Schwächen)

Hohe Funktionstiefe & modularer Aufbau

Benutzeroberfläche wirkt teilweise etwas altbacken

Skalierbarkeit für wachsende Unternehmen

Steile Lernkurve bei komplexeren Modulen

Exzellentes Reporting & Projekt-Controlling

Mobile App hinkt der Web-Version funktional hinterher

Erstklassiger, reaktionsschneller Support

Kosten summieren sich durch viele Zusatzmodule

Statt vieler einzelner Excel-Listen und Insellösungen haben wir jetzt einen durchgängigen Prozess von der Projektplanung über Budgetierung bis hin zur Abrechnung. (Thorsten, Geschäftsführer bei CEDIO GmbH)

3. Clockodo

Clockodo fokussiert sich auf die Verbindung von Arbeitszeiterfassung und Projektcontrolling. Die Software ist besonders für Teams geeignet, die ihre Rentabilität in Echtzeit im Blick behalten wollen.

Features:

  • Stoppuhr-Funktion für PC, Mac und Smartphone

  • Management von Abwesenheiten & Urlaub

  • Individueller Berichtsbaukasten

  • Schnittstellen zu Lexoffice & SevDesk

  • Rechtssichere Stundenkonten nach EU-Recht

Geeignet für: KMU und Agenturen, die eine einfache Verbindung von Zeit und Abrechnung suchen.

Clockodo Preise: Für Solo-Selbstständige ist das Tool kostenlos. Die Basic-Version für Teams startet bei 4,00 € pro User/Monat.

Das sagen OMR Reviews Bewertungen:

Stärken

Potenziale (Schwächen)

Sehr einfache & intuitive Handhabung

Grafische Darstellung in Berichten wirkt wenig modern

Nahtlose Integration mit lexoffice & SevDesk

Fehlende Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA/SSO)

Flexibilität durch App & Browser-Erweiterung

Rechteverwaltung für Rollen teilweise zu starr

Transparente Überwachung von Projektbudgets

Hoher Klickaufwand bei sehr vielen Zeiteinträgen

Clockodo löst das Problem der unübersichtlichen Zeiterfassung, indem es manuelle Excel-Listen durch ein zentrales System ersetzt. (Daniel, Geschäftsführer bei fravio GmbH)

4. awork

awork ist primär ein Projektmanagement-Tool, das die Zeiterfassung nahtlos in den Workflow integriert. Es besticht durch ein modernes Design und starke Kollaborationsfunktionen.

Features:

  • Integrierte Zeiterfassung direkt an Aufgaben

  • Visuelle Ressourcen- und Kapazitätsplanung

  • Kunden und Freelancer kostenfrei einbinden

  • Automatisierungen & KI-Unterstützung

  • DSGVO-konform auf deutschen Servern

Geeignet für: Kreativagenturen und Teams, die Projektmanagement und Zeit an einem Ort bündeln wollen.

awork Preise: Die Basic-Version startet bei 5,00 € pro User/Monat (bei jährlicher Zahlung). Enterprise-Lösungen auf Anfrage.

Das sagen OMR Reviews Bewertungen:

Stärken

Potenziale (Schwächen)

Modernstes Design & hohe Team-Akzeptanz

Performance-Einbußen bei sehr großen Projekten

Kombination aus Projektmanagement & Zeiterfassung

Mobile App ist weniger intuitiv als die Desktop-Version

Starke Kollaborationsfunktionen (awork Connect)

Benachrichtigungseinstellungen könnten feiner sein

Hervorragende Kapazitätsplanung

Automatische KI-Analysen noch ausbaufähig

Endlich ein Projektmanagement-Tool, das nicht aussieht wie Excel 2.0! Aufgaben, Zeiterfassung und Teamplanung sind direkt verknüpft. (Anna, Project Coordinator bei Bonding Bridges GmbH)

5. timr

timr kombiniert Arbeitszeit, Projektzeit und ein elektronisches Fahrtenbuch in einer Anwendung. Das macht es besonders wertvoll für Unternehmen mit Außendienstmitarbeitern.

Features:

  • Arbeitszeiterfassung via Web, App & Terminal

  • Finanzamtskonformes Fahrtenbuch inkl. GPS

  • Zentrale Urlaubs- und Abwesenheitsverwaltung

  • Offlinefähige mobile Apps

  • Budgetüberwachung für Projekte

Geeignet für: Unternehmen mit Außendienst, Handwerker und Logistikbetriebe.

timr Preise: Es gibt eine kostenlose Version für einen Benutzer. Der Regular-Plan für Teams startet bei 7,20 € pro User/Monat.

Das sagen OMR Reviews Bewertungen:

Stärken

Potenziale (Schwächen)

Einzigartige Kombi aus Zeit & Fahrtenbuch

Design ist sehr funktional und wenig "shiny"

Exzellente Offline-Fähigkeit der mobilen App

Keine smarten Erinnerungsfunktionen (Push-Reminder)

GPS-Unterstützung für Außendienst-Nachweise

Texte in der Benutzeroberfläche teils holprig übersetzt

Zuverlässiges Stunden- & Urlaubskonto

Berichte benötigen für Präsentationen manuelle Nacharbeit

Dass die Funktionen (Zeiterfassung und Fahrtenbuch) sich in einer Anwendung befinden und über Web und App genutzt werden können, ist super. (Dirk, Geschäftsführer bei FirmDATA UG)

6. Crewmeister

Crewmeister konzentriert sich auf das Wesentliche: einfache, rechtssichere Zeiterfassung ohne Schnickschnack. Die Software ist innerhalb von Minuten einsatzbereit.

Features:

  • Stempeln via Smartphone, PC oder Terminal

  • Automatischer Pausenabzug & Überstundenberechnung

  • Einfacher Urlaubsplaner mit Genehmigungsworkflow

  • GPS-Standorterfassung beim Stempeln optional

  • DATEV-Schnittstelle für die Lohnabrechnung

Geeignet für: Kleine Betriebe (2-50 Mitarbeiter*innen) in Branchen wie Gastronomie, Reinigung oder Bau.

Crewmeister Preise: Die Zeiterfassung startet bei ca. 1,40 € pro User/Monat (zzgl. einer geringen monatlichen Grundgebühr).

Das sagen OMR Reviews Bewertungen:

Stärken

Potenziale (Schwächen)

Maximale Einfachheit (fokusiert auf Kernfunktionen)

Kaum Schnittstellen zu Drittsystemen (außer DATEV)

Schneller persönlicher Support

Einrichtung für Administratoren teils sperrig

Transparente Urlaubs- & Schichtplanung

Projektzeiterfassung ist im Vergleich eher schwach

Gutes Preis-Leistungs-Verhältnis für Kleinstbetriebe

Eingeschränkte Anpassbarkeit von Berichten

Viel zu lange haben wir uns mit Excel-Listen beholfen. Die Zeiterfassung mit Crewmeister spart unseren Mitarbeiter:innen Zeit und Nerven. (Johannes, Co-Geschäftsleiter bei aha)

7. HR WORKS

HR WORKS ist eine All-in-one-Lösung für den Mittelstand. Neben der Zeiterfassung deckt das Tool den gesamten Mitarbeiterzyklus von Recruiting bis Reisekosten ab.

Features:

  • Zentrale Zeitwirtschaft & Abwesenheitsmanagement

  • Digitale Personalakte & Dokumentenverwaltung

  • Integriertes Reisekostenmanagement

  • Bewerbermanagement & Stellenportal

  • DATEV-Schnittstellen (LODAS / Lohn und Gehalt)

Geeignet für: Mittelständische Unternehmen, die ihre gesamte HR-Administration digitalisieren wollen.

HR WORKS Preise: Die Preise sind auf Anfrage verfügbar und richten sich nach der Mitarbeiteranzahl (ab 20 Usern möglich).

Das sagen OMR Reviews Bewertungen:

Stärken

Potenziale (Schwächen)

Enormer Funktionsumfang (Recruiting bis Reisekosten)

Admin-Bereich ist komplex und teilweise verschachtelt

Zentralisierung aller Mitarbeiterdaten an einem Ort

Mobile App deckt nicht alle Desktop-Funktionen ab

Starke Self-Service-Funktionen für Mitarbeiter

Reporting könnte flexibler & grafisch besser sein

Sicherer Umgang mit deutschen Compliance-Standards

Design der Benutzeroberfläche wirkt funktionslastig

HR WORKS löst eine Vielzahl von Herausforderungen. Es vereinfacht die Zeiterfassung und Urlaubsverwaltung erheblich. (Stefan, Partner bei Welzer & Partner mbB)
 
 

Fazit: Die passende HR Software für deine Zeiterfassung

Die Wahl der richtigen Software hängt stark von deiner Unternehmensstruktur ab. Für klassische KMU und Handwerksbetriebe mit viel Außeneinsatz sind clockin oder Crewmeister aufgrund ihrer Einfachheit ideal. Wer gleichzeitig seine Projektrentabilität steuern muss, ist bei Clockodo oder ZEP bestens aufgehoben. Agenturen, die Wert auf Design und integriertes Task-Management legen, sollten sich awork ansehen. Suchst du hingegen eine Komplettlösung, die auch Reisekosten und Bewerbermanagement abbildet, führt kaum ein Weg an HR WORKS vorbei.

Disclaimer: Alle Preise und Features basieren auf öffentlich verfügbaren Informationen (Stand: Januar 2026). Änderungen durch die Anbieter sind möglich.

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Empfehlenswerte Zeiterfassungssoftware-Anbieter

Empfehlenswerte Zeiterfassungssoftware-Anbieter kannst du auf unserer Software-Vergleichsplattform OMR Reviews finden. Dort haben wir über 150 Zeiterfassungssoftwares gelistet, mit denen du deine Arbeitszeiten erfassen kannst. Also schau vorbei und vergleiche die Softwares mithilfe der authentischen und verifizierten Nutzerbewertungen:

Nils Martens
Autor*In
Nils Martens

Nils ist Gründer der Personal Branding Rebels und seit Jahren fester Bestandteil des LinkedIn-Games. Mit seinem Team hilft er Menschen und Unternehmen, auf LinkedIn und anderen Plattformen als Personal Brands sichtbar zu werden. Die Rebels unterstützen dabei, Corporate Influencer auszubilden, Personal Brands aufzubauen und bieten Workshops an. Immer mit einem rebellischen Ansatz: Out-of-the-Box-Denken und authentische Sichtbarkeit stehen im Fokus, fernab von starren Algorithmen und Blaupausen.

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