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Drei Wege, um Eure Blog-Conversion-Rate zu erhöhen

James Kirby 12.3.2022

So nutzt Ihr Euren Blog als organischen Umsatztreiber für Euren Onlineshop und verwandelt Besucher:innen in Kund:innen

Der Großteil der erfolgreichen Onlineshops pflegt mittlerweile einen Blog, auf dem die Unternehmen zu aktuellen und passenden Themen rund um Ihr Produktsortiment schreiben. Ein eigener Blog im Onlineshop erhöht die Sichtbarkeit bei Google für neue Suchbegriffe und hat so das Potential, viel organischen Traffic für den eigenen Onlineshop zu erzeugen.

In diesem Artikel zeigt James Kirkby Euch, wie Ihr diesen organischen Traffic auf Eurem Blog zu zahlenden Kund:innen konvertiert und wie Ihr den Erfolg dieser Strategie messen könnt.

Grundlage dafür ist ein SEO-optimierter Blog, der bereits nennenswerten Traffic generiert.

Inhaltsverzeichnis

1. Warum haben so viele Onlineshops einen Blog?

2. Was ist mit Conversion-Rate gemeint?

3. Drei Wege, um die Blog-Conversion-Rate zu erhöhen und Blog-Besucher:innen:innen zu Onlineshop-Kund:innen zu verwandeln

4. Wie Ihr den Erfolg Eurer Optimierungen messen könnt

5. Diese Tools helfen Euch bei der Blog-Conversion-Optimierung

5. Fazit zur Neukundengewinnung durch verbesserte Conversion-Rate des Blogs 

Warum haben so viele Onlineshops einen Blog?

Ein erfolgreicher Onlineshop lebt, wie jede Website, von relevantem Traffic. Je mehr Besucher:innen in der Zielgruppe mit Interesse an den eigenen Produkten auf den Onlineshop kommen, desto mehr wird dieser Shop verkaufen.

Um diesen Traffic zu generieren, setzen die meisten Onlineshops auf eine Mischung aus paid (SEA, Social-Media-Ads, Influencer Marketing, TV Spots, etc.) und organischen Kanälen.

Einer der effektivsten und kostengünstigsten organischen Kanäle ist ein eigener Blog auf dem Onlineshop. Indem Ihr Blogartikel zu den Themen schreibt, nach denen Eure Zielgruppe sucht (Grundlage dafür ist eine Keyword Recherche), steigert Ihr die Sichtbarkeit Eures eigenen Onlineshops bei Google und generiert dadurch organischen Traffic.

Durch eine Verknüpfung der Themen im Blog mit den eigenen Produkten sowie die gezielte Optimierung auf den Bestellprozess können gute Onlineshops diese informationsorientierten Besucher:innen dann zu Kund:innen konvertieren. Der Erfolg dieser Strategie wird dann mithilfe der Conversion-Rate gemessen.

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Organischer Traffic und Suchmaschinenranking eines Onlineshops nach der Einführung eines optimierten Blogs

Was ist mit Conversion-Rate gemeint?

Die Conversion-Rate beschreibt die Prozentzahl Eurer Besucher:innen, die auf Eurem Onlineshop etwas kaufen. Die Berechnung ist ganz einfach: Käufer / Besucher:innen * 100.

Die Conversion-Rate ist deshalb ein guter Indikator, wie effektiv Euer Onlineshop aus gewonnenem Traffic neue Kund:innen generiert.

Durch sogenannte Conversion-Rate-Optimierung (CRO) wird ein Onlineshop auf der Grundlage dieser Kennzahl so optimiert, sodass relativ gesehen mehr Besucher:innen je gewonnenem Traffic tatsächlich kaufen und zu Kund:innen werden. Diese Optimierung könnt Ihr auf der Grundlage von Hypothesentests durchführen, in denen Ihr inkrementelle Änderungen an Eurem Onlineshop durchführt und diese dann im Vergleich zur Ursprungsversion testet.

Bezogen auf den eigenen Blog im Onlineshop misst die Conversion-Rate, welcher Prozentsatz der Besucher:innen, die über Euren Blog auf Euren Onlineshop gekommen sind, zu Kund:innen geworden sind.

Die Voraussetzung dafür ist, dass Ihr nachvollziehen könnt, über welche Landing Pages Besucher:innen auf Eurem Onlineshop gelandet sind. Diese Auswertung könnt Ihr mit den gängigen Onlineshop-Systemen durchführen oder ein eigenes Web-Analytics-Tool dafür nutzen.

3 Wege, um die Blog-Conversion-Rate zu erhöhen und Blog-Besucher:innen zu Onlineshop-Kund:innen zu verwandeln

Um die Blog-Conversion-Rate in Eurem Onlineshop zu erhöhen, gibt es drei wesentliche Ansätze: Optimierung Eurer Blog-Inhalte, Optimierung der Leser:innen-Bindung und die Optimierung der Call-to-Actions (CTAs) im Blog.

Durch die Optimierung der Inhalte in Eurem Blog, könnt Ihr Eure Conversion-Rate boosten, indem Ihr Euren Leser:innen relevante Inhalte bietet, die Euer Produktsortiment einbinden und als sinnvolle Lösung für die Bedürfnisse der Leser:innen präsentieren.

Außerdem könnt Ihr Euren Blog nutzen, um Besucher:innen zu regelmäßigen Leser:innen zu machen und so indirekt zu Käufer:innen zu konvertieren.

Den größten Hebel bieten Euch allerdings relevante CTAs im Blog, die einen Bestellprozess direkt aus dem Artikel anstoßen.

Um Euren Blog nach diesen Ansätzen auf Conversions optimieren zu können, müsst Ihr Tests durchführen. Bei der Optimierung der Inhalte könnt Ihr ähnliche Blog-Artikel nutzen, um unterschiedliche Funktionen zu testen. Bei der Optimierung der Leser:innen-Bindung und CTAs benötigt Ihr ein Tool, mit dem Ihr Anpassungen auf Eurem Blog testen könnt. Mit diesen Tools zur Conversion-Optimierung könnt Ihr unter anderem zwei Versionen einer Seite oder einer Funktion A/B testen um so erfolgreiche Anpassungen zu erkennen.

Bei jedem Test ist es wichtig, dass Ihr jeweils nur EINE Funktion auf einmal testet. Ansonsten könnt Ihr nicht mit Sicherheit sagen, welche Änderung eine Verbesserung der Conversion-Rate verursacht.

1. Optimierung Eurer Blog-Inhalte

Bei der Optimierung Eurer Blog-Inhalte könnt Ihr unterschiedliche Ansätze testen. Zum einen könnt Ihr Frequenz und Posting-Zeitpunkt variieren, um herauszufinden, wann und wie häufig Leser:innen Euren Content erwarten und auch aktiv lesen.

Neben der Veröffentlichung könnt Ihr ebenfalls unterschiedliche Inhaltsformate testen. So könnt Ihr beispielsweise ausprobieren, ob Eure Leser:innen gerne Videos auf Eurem Blog schauen, besonders positiv auf Checklisten reagieren, oder lieber reine Text-Posts bevorzugen.

Den Erfolg der Anpassungen könnt Ihr daran messen, wie viele Besucher:innen über diese Artikel auf Eurem Onlineshop landen und dann etwas bestellen

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Sessions und Conversions nach Landingpage in Shopify

Letztlich könnt Ihr versuchen, Eure Blog-Artikel auf eher kommerzielle oder noch passendere Keywords zu optimieren, um Eure Zielgruppe noch besser zu erreichen. Durch den Fokus auf kommerzielle Keywords könnt Ihr so ebenfalls versuchen, Eure Zielgruppe weiter unten im Funnel zu erreichen, während diese auf der Suche nach einem Produkt sind, die ihr Problem löst. Tools zur Keyword Recherche und SEO-Optimierung Eurer Texte findet Ihr auf OMR Reviews.

2. Optimierung Eurer Leser:innen-Bindung

Neben der Optimierung Eurer Blog-Inhalte könnt Ihr ebenfalls Eure Leser:innen-Bindungsmaßnahmen verbessern, um mehr regelmäßige Leser:innen zu generieren, welche eher geneigt sind, in Eurem Onlineshop einzukaufen.

Leser:innen-Bindung im Blog funktioniert am besten mit E-Mail- oder SMS-Newsletter-Abos, mit denen Ihr Eure Leser:innen über neue Posts informiert. So versucht Ihr, neben Besucher:innen über Google ebenfalls wiederkehrende Besucher:innen über einen direkten Kanal zu generieren.

Um die Anzahl der regelmäßigen Leser:innen zu erhöhen, könnt Ihr versuchen, die Click-Rate in Euren Newslettern zu optimieren, um mehr Besucher:innen auf jeden Artikel zu generieren.

Hier solltet Ihr Euch mit Euren Anpassungen und Tests auf drei Bereiche fokussieren: Das Timing, die Betreffzeile und der Call-to-Action.

Um den perfekten Zeitpunkt zum Versenden Eurer Info-Newsletter herauszufinden, variiert den Zeitpunkt des Versands nach der Veröffentlichung eines neuen Posts. Anschließend vergleicht Ihr die Öffnungsraten sowie die Klick-Raten unter den verschiedenen Zeiten. Macht Ihr diesen Test oft genug, findet Ihr den optimalen Zeitpunkt zum Versenden.

Ebenso könnt Ihr unterschiedliche Betreffzeilen ausprobieren. So könnt Ihr zum einen versuchen generische Betreffzeilen zu verwenden, oder Ihr versucht es mit dem Titel des neuen Blog-Posts, über den Ihr informiert. Auch hier gilt es, die Betreffzeile regelmäßig zu variieren und Daten zu sammeln. So könnt Ihr anschließend feststellen, welche Betreffzeilen die besten Öffnungsraten und Klick-Raten erzielen.

Letztlich könnt Ihr ausprobieren, ob Ihr mehrere CTAs in Euren Newslettern nutzen könnt. So könntet Ihr zum Beispiel ebenfalls auf das Produkt verlinken, welches zu Eurem Blog-Artikel passt. Daneben könnt Ihr die Formulierung und Platzierung Eures CTAs variieren, um die beste Öffnungsrate und Klick-Rate zu erzeugen.

3. Optimierung der Call-to-Actions

Besucher:innen, die über Euren Blog auf Eurem Onlineshop landen, suchen in der Regel nach der Lösung für ein Problem oder eine Fragestellung. Der Traffic über den Blog ist also größtenteils informationsorientiert, Leser:innen möchten sich über Lösungen zu Ihrem Problem informieren.

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Keywords nach Intent in SEMRush

Verglichen mit Besucher:innen, die direkt nach Eurer Marke oder einem Produkt aus Eurem Sortiment suchen, sind diese Personen noch früher in der Customer-Journey, Sie sind also nicht direkt auf der Suche nach einem Produkt und dementsprechend noch nicht kaufbereit.

Vor diesem Hintergrund könnt Ihr sowohl den Inhalt als auch die Platzierung Eurer CTAs optimieren, um Besucher:innen Eures Shops an dieser Stelle Ihrer Kund:innenreise abzuholen und effektiver zu konvertieren.

Wie bei den anderen beiden Optimierungswegen sind auch diese Vorschläge nicht pauschal gültig. Ihr könnt diese Vorschläge nutzen um Eure CTAs anzupassen, danach müsst Ihr den individuellen Erfolg für Euren Onlineshop testen.

Zunächst könnt Ihr den Inhalt Eurer CTAs testen. Wenn eines Eurer Produkte das Problem löst, welches Ihr in Eurem Blog-Artikel ansprecht, könnt Ihr zum Beispiel eine direkte Verlinkung der Produktseite platzieren. Alternativ könnt Ihr auch versuchen, eine bestimmte Kategorie zu platzieren und den Besucher:innen von dort aus in Eurem Sortiment stöbern zu lassen.

Wenn Besucher:innen nach dem Lesen Eures Artikels noch nicht bereit sind, ein Produkt zu kaufen, könnt Ihr ebenfalls Eure Shop-Startseite oder eine weitere Info-Seite verlinken.

Wenn Ihr Eure Besucher:innen erstmal zu Newsletter-Abonnent:innen konvertieren möchtet, um sie dann mit E-Mail Marketing zu bespielen, könnt Ihr als CTA ebenfalls einen Newsletter-Signup testen.

Neben dem Inhalt ist es wichtig, die Platzierung Eurer CTAs zu testen. So könnt Ihr beispielsweise ausprobieren, Eure CTAs innerhalb des Artikels zu platzieren, um sie dem Besucher:innen im Lesefluss zu präsentieren. Alternativ könnt Ihr ebenfalls testen, ob der CTA als Pop-Up oder in der Sidebar besser funktioniert.

Letztlich könnt Ihr die Formulierung und Gestaltung der CTAs anpassen, um die Conversion-Rate zu maximieren.

Auch hier ist es sehr wichtig, jeweils nur eine dieser Dimensionen zu testen. Nur so könnt Ihr anschließend gute Entscheidungen treffen, welche Optimierungen Ihr tatsächlich vornehmen möchtet.

Wie Ihr den Erfolg Eurer Optimierungen messen könnt

Um den Erfolg Eurer Optimierungen zu erfassen, benötigt Ihr ein Web-Analytics-Tool, das Euren Traffic nach Landing Page segmentieren kann. So könnt Ihr dann die Conversion Rate des Blog Traffics messen. Mit erweiterten Analytics-Tools könnt Ihr ebenfalls Funnels oder UTM-Parameter nutzen, um das Nutzerverhalten von Blog-Besucher:innen auf Eurer Seite nachzuverfolgen.

Diese Tools helfen Euch bei der Blog-Conversion-Optimierung

Wie oben beschrieben, braucht Ihr unterschiedliche Tools, um die Conversion-Rate Eures Blogs zu optimieren.

Shopsysteme

Zunächst solltet Ihr bei der Wahl Eures Onlineshop-Systems darauf achten, dass Ihr unkompliziert Änderungen an Eurem Onlineshop bzw. Eurem Blog vornehmen könnt. Wenn Ihr jedes Mal eine:n Entwickler:in oder eine externe Agentur beauftragen müsst, sobald Ihr Anpassungen vornehmt, könnt Ihr die Optimierung nicht effizient durchführen.

Als unkomplizierteste und effektivste Shop-Lösung für diesen datengetriebenen Optimierungsansatz eignet sich zum Beispiel Shopify. Mit Shopify könnt Ihr per visuellem Editor schnell und einfach Anpassungen durchführen und diese anschließend auswerten.

SEO-Tools

Um Eure Blog-Inhalte auf die richtige Zielgruppe und ein erfolgreiches Suchmaschinen-Ranking zu optimieren, benötigt Ihr das richtige SEO-Tool. Nur so könnt Ihr effektiv Keyword-Recherche betreiben und anschließend gute SEO-Texte schreiben, die für Euch organischen Traffic generieren.

Ich arbeite hier in der Regel mit SEMRush, da das Tool eine detaillierte Recherche und anschließende Auswertung der SEO-Maßnahmen ermöglicht. Außerdem könnt Ihr über SEMRush effektiv Eure Wettbewerber überwachen und Euch anschauen, auf welche Keywords sie Ihre Blog-Artikel optimieren.

Conversion Optimierung Software

Um richtige Tests in Eurem Onlineshop durchzuführen, benötigt Ihr ein Tool zur Conversion-Rate-Optimierung. Mit diesen Tools könnt Ihr unterschiedliche Tests (z.B. A/B Tests, Multivariate Tests, etc.) durchführen, um unterschiedliche Elemente auf Euren Seiten zu vergleichen.

Web Analytics Software

Damit Ihr das Nutzerverhalten auf Eurer Seite richtig analysieren könnt, solltet Ihr außerdem ein Web-Analytics-Tool einsetzen. Mit diesen Tools könnt Ihr das Verhalten Eurer User bei der Navigation, sowie auf einzelnen Seiten nachverfolgen. So könnt Ihr neue Test-Ideen gewinnen und gleichzeitig den Erfolg von Optimierungen überwachen.

Ich nutze hier regelmäßig sowohl Hotjar als auch Google Analytics. Mit dieser Kombination könnt Ihr Euren Traffic und Conversions nach Landing Page analysieren, sowie auf einzelnen Seiten Heatmaps und Session-Recordings nutzen, um Eure Besucher:innen besser zu verstehen.

Auf OMR Reviews könnt Ihr nochmal alle Tools in diesen Kategorien vergleichen, um anhand von echten Bewertungen die beste Lösung für Euren Onlineshop zu finden.

Fazit zur Neukundengewinnung durch verbesserte Conversion-Rate des Blogs

Der eigene Blog im Onlineshop ist eine sehr effektive Methode, um neue Kund:innen für Euer Business zu gewinnen. Der größte Vorteil dabei ist, dass Ihr kein Geld in Performance Marketing investieren müsst, um diese Kund:innen zu gewinnen.

Außerdem sind Kund:innen, die Ihr über organische Maßnahmen gewinnt, in der Regel loyaler als Kund:innen, die über Paid Kanäle etwas bei Euch kaufen.

Der Erfolg Eurer Blog-Strategie hängt maßgeblich davon ab, wie genau Ihr die Conversion-Rate über diesen Kanal nachverfolgen könnt, um dann Optimierungen zu testen und zu implementieren.

Dafür benötigt Ihr eine Reihe an Tools, welche miteinander funktionieren müssen, um eine valide Datengrundlage für diese Entscheidungen zu bekommen.

Wenn Ihr dieses Setup in Eurem Unternehmen etablieren könnt, baut Ihr Euch langfristig einen erfolgreichen Akquise-Kanal auf, der unabhängig von Euren bezahlten Werbemaßnahmen funktioniert.

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James Kirby

Als Gründer und Geschäftsführer einer eigenen Shopify Agentur hat James Kirby über 50 Händler:innen beim Aufbau und der Optimierung von Shopify Shops unterstützt. Darüber hinaus betreibt er seit 2015 eigene Onlineshops und hat die Entwicklung von Shopify seitdem mitverfolgt. Mit seiner jetzigen Agentur marketborn hilft er und sein Team Shopify Händler:innen bei der Skalierung von Onlineshops mit Performance Marketing.

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