Cloud DMS für KMU: So startest du einfach und revisionssicher ins digitale Dokumentenmanagement

Julia Burger6.8.2026

Wie du mit einem Cloud DMS deine Dokumente digital verwaltest, gesetzliche Anforderungen erfüllst und Arbeitsabläufe effizienter gestaltest

inPoint Cloud DMS Titelbild
Inhalt
  1. Wie unterscheidet sich Cloud DMS von Fileserver oder Cloud-Speicher?
  2. Entspannter im Arbeitsalltag: Das kann Cloud DMS
  3. Sicher und rechtskonform arbeiten mit Cloud DMS
  4. Software-Tipp: Einstieg ins Cloud DMS mit inPoint.Go DMS
  5. Fazit: Deshalb ist ein Cloud DMS für dein KMU sinnvoll
Viele kleine und mittlere Unternehmen arbeiten noch mit veralteten Dateiablagen. Dokumente sind schwer auffindbar und Prozesse laufen manuell ab. Häufig kommen Tools wie Dropbox oder OneDrive zum Einsatz, die aber keine speziellen Funktionen für das Dokumentenmanagement in der Cloud bieten. Die Folgen sind Zeitverlust und eine erschwerte Einhaltung gesetzlicher Vorgaben wie der Datenschutz-Grundverordnung oder Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung. Dabei handelt es sich um ein Problem, mit dem viele Unternehmen nur allzu vertraut sind.
Abhilfe schafft hier ein modernes Cloud Dokumenten-Management-System (DMS): Es erleichtert die strukturierte Ablage, unterstützt automatisierte Workflows und hilft dabei, rechtliche Anforderungen sicher zu erfüllen – ohne aufwändige IT-Projekte. In diesem Artikel zeigen wir dir, wie ein einfacher Umstieg ins digitale Dokumentenmanagement mit Cloud funktioniert.
Das Wichtigste in Kürze
  • Ein Cloud-DMS ersetzt unübersichtliche Dateiablagen durch Volltextsuche und automatische Einsortierung nach Kund*innen oder Projekten.
  • Automatisierte Workflows übernehmen Freigaben und Prüfschritte, sodass du im Arbeitsalltag Zeit sparst und Fehler reduzierst.
  • Ein gutes Cloud-DMS speichert revisionssicher, ist DSGVO- und GoBD-konform und läuft idealerweise über Rechenzentren in Deutschland oder der EU.
  • KI-Funktionen wie automatische Dokumentenerkennung und Klassifikation sortieren Dokumente selbstständig in die richtige Akte ein.


Wie unterscheidet sich Cloud DMS von Fileserver oder Cloud-Speicher?

Ein DMS ist eine Software-Lösung, die digitale und physische Dokumente zentral verwaltet, organisiert und archiviert. Moderne Systeme gehen weit über die reine Dateiablage hinaus.
Cloud DMS bringt Struktur in deine Dokumentenverwaltung: Du findest schneller, was du suchst und behältst den Überblick – egal ob es um Verträge, Rechnungen oder interne Unterlagen geht.

Die Unterschiede im Überblick

Aspekt
Normaler Fileserver / Cloud-Speicher
Cloud DMS
Dateiorganisation
Manuelles Durchklicken durch Ordner; unklare Versionen
Automatische, sinnvolle Einsortierung nach Kund*innen oder Projekten
Suche
Nur nach Dateinamen möglich
Volltextsuche nach Datei-Inhalten
Automatisierung
Wenig bis keine Automatisierung
Automatische Freigaben, Erinnerungen und Abläufe
Rechteverwaltung
Meist nur einfache Freigaberegeln
Individuell und detailliert einstellbare Rechte
Speicherung
Keine Gewähr für Revisionssicherheit
Revisionssichere und gesetzeskonforme Ablage
Zugriff
Ortsabhängig, abhängig von Serverzugang
Sicherer Zugriff von überall über die Cloud
Technik & Wartung
Eigene Servertechnik und Wartung erforderlich
Wartung und Backups durch Anbieter*innen
Kostenstruktur
Oft fixes Modell unabhängig von Nutzung
Flexible Kosten – zahlbar nach tatsächlichem Bedarf, wächst mit dem Unternehmen

 
 

Entspannter im Arbeitsalltag: Das kann Cloud DMS

Wenn dich die tägliche Dokumentenflut Zeit und Nerven kostet, kann dir ein cloudbasiertes Dokumentenmanagementsystem hier Ordnung und Entlastung bringen. Alle Dokumente liegen zentral, sicher und jederzeit erreichbar in der Cloud.
1
Dokument kommt an

Per Upload, E-Mail oder Scan – egal woher.

2
Automatische Erkennung

KI liest Inhalt & Typ aus, erkennt z. B. Rechnungsdaten.

3
Richtige Einsortierung

Ablage in die passende Akte, kein manuelles Sortieren.

4
Freigabe-Workflow

Zuständige Person wird automatisch benachrichtigt.

5
Revisionssichere Ablage

Nachvollziehbar gespeichert, jederzeit auffindbar.

Ein weiterer Vorteil ist die Senkung der Kosten: Du hast weniger Papier und damit auch weniger Druckaufwand und keine Aktenordner. So bleibt mehr Zeit für die wichtigen Aufgaben.
Anika Gladis

„Viele kleine und mittlere Unternehmen scheuen den Schritt zum digitalen Dokumentenmanagement, weil sie ein monatelanges IT-Projekt befürchten. Genau das wollten wir mit inPoint.Go auflösen: eine Cloud-Lösung, die vom ersten Tag an produktiv ist und trotzdem alle Anforderungen an Revisionssicherheit und DSGVO- sowie GoBD-Konformität erfüllt."

– Anika Gladis, Marketing Lead bei H&S

 
 

Sicher und rechtskonform arbeiten mit Cloud DMS

Wenn du auf eine digitale Dokumentenablage umsteigen willst, ist das Einhalten rechtlicher Vorgaben essenziell. Ein Cloud DMS setzt diese Anforderungen mühelos um.

1. Revisionssicher speichern – wie vom Finanzamt gefordert

Ein Cloud DMS sorgt dafür, dass wichtige Dokumente wie Rechnungen und Belege:
  • vollständig gespeichert sind,
  • nicht nachträglich verändert oder gelöscht werden können,
  • und jederzeit nachvollziehbar sind.

2. Datenschutz nach DSGVO

Ein DMS schützt personenbezogene Daten besser als herkömmliche Speicherlösungen:
  • Du legst genau fest, wer auf welche Dokumente zugreifen darf (z. B. nur Personalabteilung auf Gehaltsdaten).
  • Die Daten werden zentral gespeichert, verschlüsselt und sind besser vor Zugriffen von außen geschützt.
  • Du kannst definieren, wann Daten gelöscht werden müssen, damit du gesetzliche Speicherfristen einhältst.

3. Server in Deutschland – besser für Vertrauen und Datenschutz

Wenn deine DMS-Anbieter*innen Rechenzentren in Deutschland oder der EU nutzen:
  • gelten die strengen europäischen Datenschutzregeln,
  • werden deine Daten in zertifizierten Rechenzentren sicher gespeichert,
  • musst du dich nicht selbst um Technik, Wartung oder Backups kümmern.
Matthias Galas

„Die Erwartungen an Unternehmenssoftware haben sich grundlegend verändert. Wer privat intuitive Anwendungen nutzt, erwartet dieselbe Einfachheit auch im Berufsalltag. Ein modernes DMS muss sich heute genau daran messen lassen."

– Matthias Galas, Marketing Manager bei H&S

 
 
So schätzen User das Produkt einWhat users think about this product
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BenutzerfreundlichkeitEase of Use
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Erfüllt die AnforderungenMeets Requirements
Kategorie-Durchschnitt: 93%Category Average: 93%
0 %6 %13 %20 %27 %34 %41 %48 %55 %62 %69 %76 %83 %
KundensupportCustomer Support
Kategorie-Durchschnitt: 92%Category Average: 92%
0 %6 %12 %18 %25 %31 %37 %43 %50 %56 %62 %68 %75 %
Einfache EinrichtungEase of Setup
Kategorie-Durchschnitt: 88%Category Average: 88%

Software-Tipp: Einstieg ins Cloud DMS mit inPoint.Go DMS

inPoint DMS baut sein Cloud-DMS gezielt für kleine und mittlere Unternehmen in der DACH-Region – kein Enterprise-Tool, das erst mal drei Monate Einführung braucht, sondern eine Lösung, die von Tag eins an läuft.
Die Praxislösung inPoint.Go DMS deckt genau das ab, was KMU im Alltag wirklich brauchen: Dokumente sinnvoll organisieren, Datenschutz einhalten und Prozesse automatisieren – ohne IT-Projekt, ohne Vorlaufzeit, ohne dass du dafür extra Personal aufbauen musst.
Herausforderung
Funktion
Was es dir bringt
Unstrukturierte Dateiablagen
Zentrales Dokumentenmanagement mit digitalen Akten
Einheitliche Ablage, bessere Übersicht, schnellere Suche
Datenschutz & Archivierungspflichten
DSGVO- & GoBD-konforme Speicherung in Deutschland
Rechtssicherheit für interne und externe Prüfungen
Zeitintensive manuelle Prozesse
Automatisierte Workflows
Weniger manuelle Arbeit, weniger Fehler, z. B. bei der Rechnungsfreigabe
Zusammenarbeit über Standorte hinweg
Versionierung & paralleles Arbeiten
Teams arbeiten effizienter zusammen – jeder sieht den aktuellen Stand
Aufwändige IT-Projekte vermeiden
SaaS-Lösung aus der Cloud
Kein eigener Server notwendig, keine Wartung – sofort startklar
Wachstum mit passender IT-Infrastruktur
Skalierbares Preismodell
Du zahlst nur, was du nutzt –  mit dem Unternehmen wächst auch das System mit
Informationsinseln und Systembrüche
Anbindung an ERP-/CRM-Systeme
Daten fließen nahtlos zwischen bestehenden Anwendungen
Zusatzfunktionen mit KI-Unterstützung
01 KI-Feature
Dokumentenerkennung (IDP)

Das System liest z. B. Rechnungsdaten automatisch aus und sortiert sie richtig ein – das spart manuelles Tippen.

02 KI-Feature
KI-gestützter Suchassistent

Statt Ordner zu durchsuchen, kannst du mit einfachen Fragen nach Dokumenten suchen.

03 Stärkstes Feature
Automatische Klassifikation & Metadaten-Erkennung

Die KI analysiert Dokumente, erkennt den Dokumenttyp, ermittelt relevante Metadaten und ordnet sie dem richtigen Prozess bzw. der richtigen Akte zu.

04 KI-Feature
Automatische Zusammenfassungen

Bei umfangreichen Dokumenten erzeugt die KI automatisch eine kurze Zusammenfassung – direkt im System verfügbar.

05 KI-Feature
Prozess- und Chat-Steuerung per Textbefehl

Mitarbeitende können per Chat oder Textbefehlen Prozesse starten oder Aktionen auslösen.

06 KI-Feature
Flexible Plattformwahl & Datenschutz

Integration unterschiedlicher KI-Plattformen (z. B. Microsoft Copilot, OpenAI GPT) – passend zu deinen Datenschutzvorgaben.

07 Stärkstes Feature
Integrierter Chat – direkt am Dokument kommunizieren

Die Chat-Funktion bündelt Kommunikation, Kommentare und Rückfragen direkt am jeweiligen Dokument.

Fazit: Deshalb ist ein Cloud DMS für dein KMU sinnvoll

Ein DMS bringt Ordnung in deine Dokumente, steuert Workflows und erfüllt GoBD und DSGVO zuverlässig. Ein Cloud DMS legt noch eine Schippe drauf: keine eigene IT-Infrastruktur, sofort startklar, planbare Kosten statt Hardware-Investitionen, automatische Updates und Sicherheit aus zertifizierten Rechenzentren.
Konkret heißt das: Deine Mitarbeiter*innen finden Dokumente per Volltextsuche in Sekunden – egal von wo. Freigabe- und Prüfprozesse laufen automatisch, DSGVO-konform und revisionssicher, während deine IT-Abteilung entlastet wird.
FAQ

Häufige Fragen zu Cloud DMS

Die wichtigsten Fragen rund um cloudbasiertes Dokumentenmanagement für kleine und mittlere Unternehmen — kompakt beantwortet.

Was ist ein Cloud DMS?
Ein DMS (Dokumentenmanagementsystem) ist eine Software-Lösung, die digitale und physische Dokumente zentral verwaltet, organisiert und archiviert. Ein Cloud DMS läuft dabei nicht auf eigener Servertechnik, sondern wird als SaaS-Lösung bereitgestellt: Alle Dokumente liegen zentral, sicher und jederzeit erreichbar in der Cloud — Wartung, Updates und Backups übernehmen die Anbieter*innen.
Wie unterscheidet sich ein Cloud DMS von einem Fileserver oder Cloud-Speicher?
Ein Fileserver oder Cloud-Speicher legt Dateien ab — ein Cloud DMS managt sie. Die wichtigsten Unterschiede: Volltextsuche nach Datei-Inhalten statt nur nach Dateinamen, automatische Einsortierung nach Kund*innen oder Projekten statt manuellem Durchklicken, detailliert einstellbare Zugriffsrechte statt einfacher Freigaberegeln, automatische Freigaben und Erinnerungen statt manueller Abläufe sowie revisionssichere, gesetzeskonforme Ablage statt reiner Dateispeicherung.
Ist ein Cloud DMS DSGVO- und GoBD-konform?
Moderne Cloud-DMS-Lösungen sind genau darauf ausgelegt. Für die DSGVO legst du granular fest, wer auf welche Dokumente zugreifen darf (z. B. nur die Personalabteilung auf Gehaltsdaten), die Daten werden verschlüsselt zentral gespeichert und du kannst definieren, wann Daten gelöscht werden müssen, um gesetzliche Speicherfristen einzuhalten. Für die GoBD sorgt das System dafür, dass Rechnungen und Belege vollständig gespeichert, nicht nachträglich veränderbar und jederzeit nachvollziehbar sind.
Was bedeutet revisionssichere Speicherung konkret?
Revisionssicher heißt: Wichtige Dokumente wie Rechnungen und Belege sind vollständig gespeichert, können nicht nachträglich verändert oder gelöscht werden und sind jederzeit nachvollziehbar — also genau so, wie es das Finanzamt fordert. Bei einem normalen Fileserver oder Cloud-Speicher gibt es dafür keine Gewähr.
Warum ist ein Serverstandort in Deutschland oder der EU relevant?
Nutzen deine DMS-Anbieter*innen Rechenzentren in Deutschland oder der EU, gelten die strengen europäischen Datenschutzregeln. Deine Daten liegen in zertifizierten Rechenzentren, und du musst dich nicht selbst um Technik, Wartung oder Backups kümmern. Das schafft zusätzliches Vertrauen — intern wie bei Kund*innen und Prüfungen.
Wie läuft die Dokumentenverarbeitung im Cloud DMS ab?
In fünf Schritten: 1. Das Dokument kommt an — per Upload, E-Mail oder Scan. 2. Die KI liest Inhalt und Typ automatisch aus und erkennt z. B. Rechnungsdaten. 3. Das Dokument wird in die passende Akte einsortiert, ohne manuelles Sortieren. 4. Der Freigabe-Workflow startet und benachrichtigt die zuständige Person automatisch. 5. Die Ablage erfolgt revisionssicher — nachvollziehbar gespeichert und jederzeit auffindbar.
Welche Rolle spielt KI in einem Cloud DMS?
KI übernimmt vor allem die Fleißarbeit: automatische Dokumentenerkennung (IDP) liest Rechnungsdaten aus, die automatische Klassifikation erkennt Dokumenttyp und Metadaten und ordnet sie dem richtigen Prozess oder der richtigen Akte zu. Dazu kommen ein KI-gestützter Suchassistent, mit dem du in einfachen Fragen nach Dokumenten suchst, automatische Zusammenfassungen langer Dokumente sowie die Steuerung von Prozessen per Chat oder Textbefehl.
Lohnt sich ein Cloud DMS auch für kleine Unternehmen?
Ja — gerade dann. Es braucht keine eigene IT-Infrastruktur und kein zusätzliches Personal, ist sofort startklar und verursacht planbare Kosten statt Hardware-Investitionen. Skalierbare Preismodelle bedeuten: Du zahlst nur, was du nutzt, und das System wächst mit dem Unternehmen mit. Zusätzlich sinken die Kosten für Papier, Druck und Aktenordner.
Julia Burger

Julia ist SEO-Texterin bei OMR Reviews und Content-Enthusiast. Wenn sie nicht gerade Artikel schreibt, findet man sie in verschiedenen Cafés in ganz Hamburg – immer auf der Suche nach neuen Spots.

Dieser Artikel erscheint auf OMR Reviews – der führenden DACH-Plattform für B2B-Software-Bewertungen, Software-Vergleiche, Agenturen, Business Services und B2B-Tech-Content. Mit mehr als 80.000 verifizierten Bewertungen und 12.000+ gelisteten Tools hilft OMR Reviews Unternehmen dabei, passende Software-Lösungen und Dienstleister fundiert zu recherchieren, zu vergleichen und bessere Entscheidungen zu treffen.

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Im Artikel erwähnte Softwares

Im Artikel erwähnte Software- oder Service-Kategorien

Dokumentenmanagement (DMS)
Dokumentenmanagement-Systeme (DMS-Software) unterstützen Unternehmen dabei, ihre Dokumente zu organisieren und abrufbar zu machen. Dafür bieten Dokumentenmanagement-Softwares Funktionen zum digitalen Erfassen, Verwalten und Archivieren von Dokumenten und helfen beim Automatisieren der Dokumentenverwaltungsprozesse. Durch das zentrale und strukturierte Ablegen der Dokumente finden Mitarbeiter:innen zudem die Dokumente, die sie benötigen, können diese zurückverfolgen, untereinander teilen und miteinander an diesen arbeiten. Mithilfe von Dokumentenmanagement-Software können Firmen Kosten und Aufwand einsparen, die Sicherheit von Dokumenten erhöhen, die Einhaltung von Vorschriften, wie der DSGVO, einfacher gewährleisten und Dokumentenverlust vermeiden. Darüber hinaus bieten Dokumentenmanagement-Systeme einfache Integrationsmöglichkeiten zu weiteren Softwares, was die Weitergabe von Dokumenten vereinfacht und zusätzliche Prozessautomatisierungen ermöglicht. Solche Automatisierungen sowie unkomplizierter und schneller Dokumentenzugriff kann zu verbesserter Produktivität des ganzen Unternehmens führen. Meist werden DMS-Softwares in mittelständischen Unternehmen und Konzernen im Personalwesen, Finanzwesen, Marketing, Human Resources und im Vertrieb eingesetzt und bieten Schnittstellen zu Digital Asset Management Software, HR-Software, CRM-Tools, ERP-Systemen, Buchhaltungssoftwares und Wissensmanagement-Software.
Vertragsmanagement
Eine Vertragsmanagement-Software (Contract-Management-Software) unterstützt große Unternehmen, aber auch KMU und Freiberufler:innen bei der Vertragsverwaltung. Vertragsmanagement-Softwares bieten Funktionen zur Erfassung, Erstellung, Bearbeitung, Organisation, Unterschrift und Speicherung von Verträgen und allen dazugehörigen Dokumenten. Außerdem erleichtern sie durch ein gemeinsames Workspace die Zusammenarbeit an Vertragsdokumenten und unterstützen Genehmigungsprozesse. Durch Benachrichtigungen sind immer alle Mitarbeiter:innen auf dem Laufenden und Erinnerungen zu Terminen und Fristen sorgen dafür, das immer alle Aufgaben fristgerecht erledigt werden. Alle KPIs sind durch automatisierte Berichte und Analysen nur einen Klick entfernt. Hinzu kommt, dass bereits bestehende Softwares eines Unternehmens mithilfe von Integrationen und APIs schnell an die Vertragsmanagement-Software angebunden werden können. Häufig werden Softwares zum Erstellen elektronischer Signaturen oder CRM-Softwares an Contract-Management-Softwares angebunden. Ohne eine solche Softwares ist gutes Vertragsmanagement kaum möglich und ab einer gewissen Unternehmensgröße und einer wachsenden Anzahl laufender Verträge ist eine Vertragsmanagement-Software unabdingbar. Vertragsmanagement-Softwares gewähren einen guten Überblick, erleichtert Entscheidungen und reduziert Risiken. Außerdem kann der Einsatz einer Vertragsmanagement-Software zu großen Zeit- und Kosteneinsparungen führen.
Cloud Content Collaboration
Cloud-Content-Collaboration-Software, umgangssprachlich auch einfach als Cloud-Speicher oder Cloud bezeichnet, dient als dedizierter, cloudbasierter Speicher und als Software-Lösung zum Teilen von Daten, Bildern, Videos, Tabellen und weiteren Dateien, die in Unternehmen erstellt und verwendet werden. Die Tools synchronisieren alle Inhalte und Ablagen eines Unternehmens, sodass sie als zentrale Anwendung für den Zugriff auf Inhalte fungieren. Diese Cloud-Collaboration-Speicher geben Nutzer:innen die Möglichkeit ihre Dateien in der Cloud zu speichern, freizugeben, zu erstellen, gemeinsam zu bearbeiten, zu suchen, sind von diversen Geräten und synchronisieren die Inhalte zwischen diesen. Cloud-Speicher können als einfaches Dokumentenmanagement-System eingesetzt werden, aber auch über deutlich umfangreichere Funktionen verfügen, die die Erstellung und Bearbeitung von Dokumenten beinhalten. Es gibt deutliche Funktionsüberschneidungen von Cloud-Speicher-Kollaborationssoftwares und Enterprise-Content-Management-Systemen (ECM). Allerdings sind ECM-Systeme auf große Organisationen und Unternehmen (Enterprises) ausgelegt und bieten stärkere Sicherheitsvorkehrungen, mehr Speicherplatz und On-Premise-Lösungen. Cloud-Content-Collaboration-Softwares können mit ECM-Systemen und Content-Management-System (CMS) integriert werden, um ein umfassendes Ökosystem zur Speicherung von Content zu schaffen.  Cloud-Speicher, die sich zur Kollaboration und zum Erstellen von Inhalten eignen, sollten jedoch nicht mit Cloud-Datenspeichern verwechselt werden, die auf die Speicherung von unstrukturierten Daten und Informationen auf Dateiebene ausgelegt sind. Cloud-Dienste, bei denen es sich um Cloud-Content-Collaboration-Lösungen handelt, bieten cloudbasierten Speicher für mehrere Dateitypen und sorgen dafür, dass sich Ablagen und Dateien über mehrere Geräte hinweg synchronisieren. Außerdem bieten sie Funktionen für die interne und externe Dateifreigabe, sie unterstützen die Versionierung von Dateien, bieten Zugriff auf Dateien von mehreren Geräten aus, lassen Benutzer:innen Dokumenten erstellen und sind optimal geeignet für die Kollaboration mehrerer Mitarbeiter:innen oder Teams.
Optical Character Recognition (OCR)
OCR-Software (Optical-Character-Recognition), umgangssprachlich auch Texterkennungssoftware oder OCR-Scanner genannt, ist eine Software-Lösung, mit der die meisten Bildarten, die Text enthalten, in maschinenlesbare Textinhalte umgewandelt werden können. Mithilfe eines OCR-Tools können Bilder gescannt und in Dokumente umgewandelt werden. Durch den Einsatz der OCR-Technologie lässt sich der Text anschließend in den Dokumenten mittels gängiger Textverarbeitungsprogramme (z. B. Word) bearbeiten. Ursprünglich basierte die automatische Texterkennung auf optischer Zeichenerkennung, also Optical-Character-Recognition, bei der einzelne Zeichen verarbeitet werden. Diese Technik wird aber zunehmend durch neuronale Netze, in der ganze Zeilen verarbeitet werden, abgelöst. OCR-Software kann aufgrund Ihrer grundlegenden Funktion in vielen Einsatzbereichen und Teams Verwendung finden. Insbesondere Abteilungen, die viele Dokumente digitalisieren oder digitale Dokumente auslesen müssen, setzen OCR-Tools ein. Dazu zählen Buchhaltungs-, Personal- und Datenerfassungsabteilungen, die wichtige Informationen aus großen Mengen von  (Bild-)Dateien extrahieren. Der Einsatz einer OCR-Texterkennungssoftware führt zu erheblichen Zeitersparnissen, da manuelle Eingaben überflüssig werden, er verhindert Fehler und verbessert die Betrugserkennung. Einige Texterkennungssoftwares bieten auch Funktionen zur Dokumentenverwaltung und -organisation sowie zur Durchsuchung der Dokumente. OCR-Softwares sind daher oft in eine Dokumentenmanagement-Software integriert oder bieten Schnittstellen zu diesen. Wie oben schon erwähnt bieten einige Software-Anbieter eine verbesserte Version der OCR, nämlich automatisierte Textererkennung oder sogar intelligente Textverarbeitung (Intelligent-Text-Processing (IDP)). In dieser Kategorie sind sowohl OCR- als auch IDP-Softwares enthalten. Zu den bisher beschriebenen Funktionen kommen bei Intelligent-Text-Processing-Softwares neue Technologien wie Machine-Learning-Software, Natural-Language-Processing (NLP) und Bilderkennungssoftware, um Dokumente intelligent zu scannen und basierend auf Nutzerverhalten und Mustern zu optimieren. Anders als eine simple OCR-Software kann ITP-Software die Bedeutung des Textes verstehen und so die aus dem Textdokument extrahierten Informationen parsen. Anschließend können die generierten Informationen für nachgelagerte Prozesse verwendet werden. Daher kann IDP-Software in weitere Applikationen, Systeme und Automationsplattformen integriert werden. OCR ist häufig Teil von Software-Lösungen, deren Hauptzweck nicht die Verarbeitung von Dokumenten ist und wird in diesen als ‚versteckte‘ Technologie eingesetzt. Zu diesen zählen CRM-Softwares, ERP-Systeme, Buchhaltungssoftwares und ECM-Software (Enterprise-Content-Management). Um sich als OCR-Software zu qualifizieren, muss die Lösung: * digitale Bilder und/oder Scans verschiedener Dokumententypen verarbeiten * relevante Daten in gescannten Dokumenten identifizieren und extrahieren und diese in maschinenlesbaren Text umwandeln, der durchsucht und bearbeitet werden kann * Funktionen zur Klassifizierung und Sortierung der erfassten Dokumente bieten
Workflow Management
Mithilfe von Workflow-Management-Systemen oder Workflow-Management-Softwares definieren und verwalten Unternehmen ihre Geschäftsprozesse und Arbeitsabläufe (Workflows). Der Einsatz eines Workflow-Management-Tools verfolgt das Ziel, die Produktivität der Mitarbeiter*innen und die Nutzung der Ressourcen zu optimieren. Außerdem kann eine solche Software die Zusammenarbeit zwischen Teams oder ganzen Abteilungen verbessern. In der Regel setzen Manager:innen die Workflow-Management-Systeme zur Definition von Abläufen und Prozessen ein.  Bei Workflow-Management-Softwares handelt es sich um eine abgespeckte Variante von Prozess-Management-Software für Unternehmen, welche sich eher für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) mit Aufgaben- und Arbeitsabläufen mit niedrigem bis mittleren Komplexitätsgrad eignen. Im Gegensatz zu Projektmanagement-Software verwaltet Workflow-Management-Software keine separaten Projekte oder Aufgaben. Zudem ermöglicht sie, anders als Projektmanagement-Tools, die Automatisierung von Prozessen durch Integrationen von anderen Softwares wie z. B. CRM-Systemen. Um sich als Workflow-Management-Software zu qualifizieren, muss die Lösung: * Funktionen für die Erstellung und Verwaltung von Regeln mit Logiken ermöglichen * einen Drag-and-Drop-Editor für die Erstellung von Workflows bieten * Nutzer*innen die Möglichkeit geben, Aufgaben und Arbeitsabläufe außerhalb des Workflow-Management-Systems zu automatisieren * Unterstützung beim Verwalten von Abhängigkeiten zwischen Aufgaben und Arbeitsabläufen bieten * Warnhinweise und Benachrichtigungen von Mitarbeiter*innen oder Manager*innen auf Grundlage von vordefinierten Regeln ausgeben * Funktionen für das Erzeugen von Formularen und ggf. Dokumenten enthalten
Intelligente Dokumentenverarbeitung
Intelligente Dokumentenverarbeitungssoftware, oder IDP Software, bezeichnet ein fortschrittliches technologisches System, das darauf ausgelegt ist, die Art und Weise, wie Unternehmen und Organisationen Dokumente verarbeiten und verwalten, zu revolutionieren. Diese Art von Software nutzt Künstliche Intelligenz (KI), maschinelles Lernen und oft auch Natural Language Processing (NLP), um Dokumente automatisch zu erkennen, zu erfassen, zu klassifizieren und zu extrahieren. Sie transformiert unstrukturierte oder halbstrukturierte Daten in eine strukturierte, leicht zugängliche Form. Die Zielgruppe für IDP Software ist breit gefächert und umfasst Unternehmen und Organisationen jeder Größe und aus verschiedenen Branchen. Sie findet Anwendung in Bereichen wie Finanzdienstleistungen, Gesundheitswesen, Rechtswesen, Bildung, Regierung und vielen anderen, wo große Mengen an Dokumenten verarbeitet werden müssen. Besonders nützlich ist sie in Szenarien, wo schnelle, genaue und effiziente Dokumentenverarbeitung kritisch ist, wie bei der Kundenbetreuung, Compliance-Überwachung und bei der Datenanalyse. Um in der Kategorie Intelligente Dokumentenverarbeitung Software aufgenommen zu werden, sollte eine Lösung folgende Features und Eigenschaften aufweisen: * Automatische Dokumentenerkennung und -klassifizierung: Fähigkeit, verschiedene Arten von Dokumenten automatisch zu erkennen und zu klassifizieren. * Datenextraktion und -verarbeitung: Effiziente Extraktion von relevanten Daten aus Dokumenten unter Verwendung fortschrittlicher Algorithmen. * Integration mit bestehenden Systemen: Leichte Integration mit anderen Geschäftssystemen und Datenbanken. * Sicherheits- und Compliance-Features: Starke Sicherheitsmaßnahmen und Compliance mit relevanten Datenschutz- und Sicherheitsvorschriften.
Archivierungssoftware
Archivierungssoftware bezeichnet Softwarelösungen, die Unternehmen bei der langfristigen Speicherung, Verwaltung und dem Abruf geschäftskritischer Informationen unterstützen. Solche Lösungen sind besonders wichtig für die Einhaltung regulatorischer Anforderungen und die effiziente Datenverwaltung. Archivierungstools richten sich an mittlere bis große Unternehmen, die täglich große Mengen an E-Mails, Dokumenten und anderen elektronischen Inhalten verarbeiten. Sie finden Anwendung in Branchen wie Finanzen, Gesundheitswesen, Rechtswesen und anderen stark regulierten Sektoren. Diese Software ermöglicht die Archivierung von Daten aus unterschiedlichen Quellen wie E-Mails, Social-Media-Inhalten oder Collaboration-Tools und sorgt dabei für eine sichere Speicherung und leichte Auffindbarkeit. Zudem helfen Archivierungs-Systeme, Speicherplatz zu sparen und ältere Inhalte langfristig zu bewahren, ohne den Zugriff zu erschweren. Um in der Kategorie Archivierungssoftware aufgenommen zu werden, sollte eine Lösung folgende Features und Eigenschaften aufweisen: - Skalierbare und sichere Datenarchivierung - Unterstützung für mehrere Datenquellen und -formate - Regulatorische Compliance und Audit-Funktionalität - Effiziente Such- und Wiederherstellungsfunktionen - Integration in bestehende IT-Umgebungen
KI Agenten
KI-Agenten, auch bekannt als intelligente virtuelle Assistenten oder virtuelle Agenten, sind spezialisierte Softwarelösungen, die darauf abzielen, Aufgaben und Prozesse autonom und intelligent auszuführen. Sie werden häufig in Bereichen wie Kundenservice, Marketing-Automatisierung, Datenanalyse und Workflow-Optimierung eingesetzt. Unternehmen nutzen KI-Agenten, um repetitive Aufgaben zu automatisieren, die Effizienz zu steigern und personalisierte Nutzererfahrungen zu schaffen. Ein besonderes Merkmal von KI-Agenten ist die Fähigkeit, natürliche, menschenähnliche Gespräche zu führen, die durch fortschrittliche KI- und Machine-Learning-Algorithmen ermöglicht werden. Diese Lösungen richten sich an Unternehmen jeder Größe, die ihre Arbeitsabläufe durch den Einsatz künstlicher Intelligenz optimieren und gleichzeitig eine verbesserte Kommunikation mit Kund*innen und Mitarbeitenden ermöglichen wollen. Um in der Kategorie KI-Agenten aufgenommen zu werden, sollte eine Lösung folgende Funktionen und Eigenschaften bieten: - Selbstlernende Algorithmen durch maschinelles Lernen - Nahtlose Integration in bestehende Systeme - Automatisierung wiederkehrender Aufgaben - Natürliche, menschenähnliche Interaktionen - Skalierbarkeit, um den Anforderungen wachsender Unternehmen gerecht zu werden
E-Rechnung
E-Rechnung Software ermöglicht die digitale Erstellung, Übermittlung und Archivierung von Rechnungen gemäß gesetzlicher Anforderungen. Sie richtet sich an Unternehmen jeder Größe, die ihre Rechnungsprozesse effizienter gestalten und gesetzeskonform digitalisieren möchten. Besonders relevant ist sie für Buchhaltungsabteilungen, Steuerkanzleien sowie kleine und mittelständische Unternehmen, die häufig mit wiederkehrenden Rechnungsprozessen arbeiten. Der Einsatzbereich erstreckt sich über die gesamte Rechnungsabwicklung – von der Erstellung bis zur Archivierung. Durch die Automatisierung manueller Schritte lassen sich Fehler minimieren, Prozesse beschleunigen und Kosten senken. Zudem sorgt die Einhaltung gesetzlicher Vorgaben wie der GoBD oder der EU-Richtlinie zur elektronischen Rechnungsstellung für rechtliche Sicherheit. Um in der Kategorie E-Rechnung Software aufgenommen zu werden, sollte eine Lösung folgende Features und Eigenschaften aufweisen: - Erstellung und Versand von E-Rechnungen in standardisierten Formaten (z. B. XRechnung, ZUGFeRD) - GoBD- und DSGVO-Konformität - Automatisierter Abgleich von Eingangs- und Ausgangsrechnungen - Integration mit ERP- und Buchhaltungssystemen - Langfristige, revisionssichere Archivierung
Rechnungsmanagement
Rechnungsmanagement Software ist ein wesentliches Tool für Unternehmen, um ihre Rechnungsstellungsprozesse zu optimieren und zu automatisieren. Diese Art von Software richtet sich an Organisationen jeder Größe und Branche, die ihre Rechnungsverarbeitung effizienter gestalten wollen. Sie ist besonders nützlich für Buchhaltungsabteilungen, die eine große Anzahl von Rechnungen bearbeiten und verwalten müssen. Rechnungsmanagement Software bietet Funktionen wie die Automatisierung von Rechnungserstellung, -versand und -verfolgung, die Integration in Buchhaltungssysteme und die Unterstützung bei der Einhaltung von Compliance-Richtlinien. Um in der Kategorie Rechnungsmanagement Software aufgenommen zu werden, sollte eine Lösung folgende Features und Eigenschaften aufweisen: - Automatisierte Rechnungserstellung und -versand: Effizienzsteigerung durch Automatisierung von Routinetätigkeiten. - Integration in Buchhaltungssoftware: Nahtlose Verbindung mit bestehenden Finanzsystemen. - Compliance-Management: Unterstützung bei der Einhaltung von gesetzlichen Vorgaben und Standards. - Detaillierte Berichterstattung und Analyse: Umfassende Einblicke in Rechnungs- und Zahlungsdaten. - Benutzerfreundliche Oberfläche: Einfache Bedienbarkeit und Anpassbarkeit an spezifische Bedürfnisse.

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