Customer Experience Journey: Der Schlüssel zu einem höheren ROI und mehr Bestandskundschaft

Warum es beim Kundenerlebnis um mehr als Mapping und eine Journey geht

Inhalt
  1. Definition der Customer Experience Journey
  2. Customer Journey vs. Customer Experience
  3. So lässt sich die Customer Experience Journey optimieren
  4. Fazit: Darum ist die Customer Experience der wahre Gamechanger

Das Wichtigste in Kürze

  • Die Customer Experience Journey ist der gesamte Weg, den deine Kundschaft mit deinem Unternehmen geht – und wie sie diesen erlebt.
  • Mit einer einheitlichen Plattform kannst du Marketing, Vertrieb und Kundenservice vernetzen und so das Kundenerlebnis nachhaltig verbessern.
  • Bessere Customer Experience bedeutet mehr Kundenzufriedenheit, höhere Umsätze und langfristige Bindung.
Kundenerlebnis – oder auf Englisch „Customer Experience“ – ist seit Längerem in aller Munde. Und doch verstehen viele Unternehmen darunter nur das bloße Abbilden von Touchpoints oder das Erstellen einer schicken Customer Journey Map. Dabei steckt tatsächlich viel mehr dahinter. Besonders für B2B-Unternehmen, die auf langfristige Kundenbeziehungen und nachhaltiges Wachstum setzen, ist die Customer Experience Journey ein echter Gamechanger.
Was viele unterschätzen: Ein durchdachtes Kundenerlebnis wirkt sich direkt auf den Return on Investment (Marketing-ROI) aus: Zufriedene Käufer*innen kaufen öfter, sind bereit, höhere Preise zu zahlen, und empfehlen dein Unternehmen weiter.
Dieser Artikel zeigt dir, was die Customer Experience Journey genau ist, warum sie aus mehr als nur einer „Reiselandkarte“ besteht und wie du sie messen und optimieren kannst. Erfahre zudem, wie moderne Softwarelösungen dabei helfen, Marketing, Vertrieb und Kundenservice miteinander zu verbinden.

Definition der Customer Experience Journey

Die Customer Experience Journey beschreibt die komplette Reise deiner Kund*innen – angefangen bei der ersten Wahrnehmung einer Marke oder eines Produkts bis zur langfristigen Bindung und darüber hinaus. Dabei betrachtet sie alle Interaktionen und Berührungspunkte (Cross-Channel Touchpoints), die die Kundschaft mit deinem Unternehmen hat: sei es eine Anzeige, der Besuch auf der Website, der Kontakt mit dem Vertrieb, die Nutzung eines Produkts oder der Support nach dem Kauf.
Es geht nicht um die reine Abfolge von Aktionen. Eher stehen die Wahrnehmung und das Erlebnis der Kund*innen in jeder Phase im Fokus. Das heißt: wie fühlt man sich bei der Interaktion? Wird man verstanden, unterstützt, begeistert oder frustriert?
Diese Sichtweise macht die Customer Experience Journey so wertvoll, denn sie hilft dir, die Bedürfnisse deiner Kundschaft aus deren Perspektive zu verstehen und so das gesamte Kundenerlebnis gezielt zu verbessern. Gerade im B2B-Umfeld, wo Kaufentscheidungen komplex und oft teamübergreifend sind, ist eine nahtlose, individuelle und positive Customer Experience entscheidend, um sich von der Konkurrenz abzuheben und die Kundenbindung zu stärken.
Warum ist die Customer Experience Journey heute so wichtig? Wir leben in einer Zeit, in der Produkte immer austauschbarer werden und Kund*innen mehr denn je auf ihre Erfahrungen mit Marken achten. Unternehmen mit exzellenter Customer Experience erzielen mehrere Vorteile gleichermaßen:
  • Stärkere Kundenbindung und eine höhere Wiederkaufrate
  • Empfehlungen (beispielsweise auf OMR Reviews) und positive Mundpropaganda
  • Verbesserte Kundenzufriedenheit
  • Effizienteres Arbeiten entlang der Customer Journey
  • Gesteigerter ROI durch mehr Kaufbereitschaft und weniger Support-Bedarf
Für dich als B2B-Unternehmen bedeutet das konkret: Wenn du es schaffst, deine Kund*innen während der gesamten Customer Experience Journey zu begeistern, kannst du messbare Erfolge erzielen.

Customer Journey vs. Customer Experience

Viele verwechseln gelegentlich die Begriffe „Customer Journey“ und „Customer Experience“ oder nutzen sie synonym. Dabei haben sie zwar viel miteinander zu tun, sind aber nicht identisch.
  • Customer Journey ist der Weg, den ein*e Kund*in mit einem Unternehmen zurücklegt. Sie beschreibt alle einzelnen Touchpoints, die er*sie durchläuft – von der ersten Entdeckung bis zur Bindung oder Rückgewinnung. Du kannst dir die Customer Journey wie eine Landkarte für den Weg vorstellen.
  • Customer Experience (CX) ist dagegen das Gefühl, die Wahrnehmung und die Erfahrung, die dein*e Kund*in entlang dieser Reise macht. Also die Summe aller Eindrücke, die er*sie während der Interaktion mit deinem Unternehmen hat.
Die Customer Experience Journey verbindet diese beiden Begriffe und lässt sich durch fünf Phasen sowie eine Map darstellen, um sie idealerweise anzupassen und zu optimieren.
Lesetipps

Lesetipps: Wenn du weitere Tipps zur Customer Journey auf verschiedenen Kanälen erhalten möchtest, sind folgende Artikel wärmstens zu empfehlen:

Phasen der Customer Journey

  • Awareness (Aufmerksamkeit)
Die Kundschaft wird erstmals auf dein Produkt, deine Dienstleistung oder deine Brand aufmerksam. Das kann durch eine Werbeanzeige, eine Empfehlung oder durch klassisches Content-Marketing geschehen. In dieser Phase geht es hauptsächlich darum, Interesse zu wecken.
  • Consideration (Erwägung)
Jetzt informiert sich der*die Kund*in intensiver. Dazu werden Angebote verglichen, Bewertungen eingeholt, Produktdetails gelesen oder mit dem Vertrieb gesprochen. Hier entscheidet sich bereits, ob dein Angebot in die engere Auswahl kommt.
  • Conversion (Kaufabschluss)
Potenzielle Käufer*innen entscheiden sich für dein Produkt oder deine Dienstleistung und werden zu Kundschaft. Dieser Schritt ist im B2B-Bereich oft komplexer als im B2C, da mehrere Entscheider*innen beteiligt sind.
  • Retention (Bindung)
Nach dem Kauf geht es darum, die Kund*innen durch Lieferung, Onboarding, Support etc. zufriedenzustellen. Eine gute Betreuung erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass sie wieder bei dir kaufen werden.
  • Advocacy (Empfehlung)
Zufriedene Kundschaft wird zu Markenbotschafter*innen. Sie empfehlen dich weiter, schreiben positive Bewertungen oder werden zu Bestandskund*innen.

Customer Journey Mapping

Das Customer Journey Mapping ist eine bewährte Methode, um die gesamte Reise deiner Kund*innen visuell darzustellen. Dazu zeichnest du alle Phasen und Touchpoints auf, an denen Prospects mit deinem Unternehmen in Berührung kommen.
Diese Visualisierung hilft dir, indem du …
  • … Pain Points erkennst.
  • … Potenziale aufdeckst.
  • … abteilungsübergreifend arbeiten kannst.
Ein Beispiel: Du stellst fest, dass viele deiner Kund*innen während des Onboarding-Prozesses abbrechen. Das ist ein klarer Pain Point, den du mit einem optimierten Support, Tutorials oder einer besseren Kommunikation adressieren kannst.
Weitere Tipps, mit denen dein Journey Mapping erfolgreich wird:
  • Definiere eine klare Zielgruppe (z. B. mithilfe von Buyer Personas).
  • Identifiziere alle relevanten (digitalen und analogen) Berührungspunkte.
  • Beziehe für eine Bestandsaufnahme Kundenfeedback und -daten ein.
  • Aktualisiere die Map regelmäßig als Grundlage für Verbesserungen.
  • Denke alle relevanten Kanäle mit (Stichpunkt Omnichannel-Marketing).
  • Optimiere Prozesse und brich Datensilos auf.
  • Setze Technologien und Tools (z. B. Social Media Suites) clever ein.
Wenn du diese Punkte konsequent verfolgst, steigerst du die Kundenzufriedenheit, reduzierst Kosten und erhöhst deinen ROI.
Interface von Emplifi: Startbildschirm mit Überblick über Social Media
Spezielle Tools eignen sich für einen Überblick über Touchpoints auf Social Media (Quelle: Emplifi)
Kommentar- und Reportingfunktion bei Emplifi
Bleib durch die Kommentarfunktionen beispielsweise immer auf dem neuen Stand deiner Customer Journey

So lässt sich die Customer Experience Journey optimieren

Viele Unternehmen kämpfen mit fragmentierten und isolierten Daten. Das Marketing nutzt eine Software, der Vertrieb eine andere, und der Kundenservice arbeitet wieder separat – das führt zu Silos, Informationsverlust und unkoordinierten Kundenkontakten.
Hier setzt Emplifi an: Die Plattform ist eine einheitliche Lösung, die Social-Media-Marketing, Social Commerce und Social Care in einem System bündelt. Dadurch kannst du die komplette Customer Experience Journey aus einem Guss steuern.
Das Tool kommt aus den USA und ist global ausgerichtet. Zu den Kund*innen zählen Firmen wie Canon, Cartier, Heineken, Sony, Spotify und Toyota. Dabei überzeugt es durch folgende Funktionen:
  • All-in-one-Plattform mit intuitiver Oberfläche
  • Datengestützte Insights durch KI-basierte Analysen
  • Hoher Grad an Skalierbarkeit und Personalisierung
  • Keine Brüche zwischen Abteilungen dank 360-Grad-Kundensicht
Laut dem Report „The Forrester Wave“ (Q4 2024) ist Emplifi die führende Social Suite, speziell durch die beste Nutzerbewertung aller getesteten Tools.
Weitere Details findest du im Video:

Fazit: Darum ist die Customer Experience der wahre Gamechanger

Ein gutes Produkt reicht im E-Commerce nicht mehr aus. Kund*innen erwarten ganzheitliche, personalisierte und nahtlose Erlebnisse. Für dein B2B-Unternehmen heißt das daher: Die Customer Experience Journey wird zum entscheidenden Wettbewerbsvorteil.
Sie hilft, Kundenbedürfnisse entlang der gesamten Reise zu verstehen und im Bestfall zu erfüllen, damit sich Kundenloyalität und Umsatz steigern lassen. Gleichzeitig ermöglichen eine klare Strategie und der Einsatz einer Plattform wie Emplifi, Marketing, Vertrieb und Kundenservice effektiv zu vernetzen – Silos werden aufgebrochen, Prozesse optimiert und der ROI steigt messbar.
Mach eine personalisierte Customer Experience Journey zu deiner Top-Priorität und setze auf smarte, integrierte Lösungen. Deine Kundschaft und dein Team werden es dir danken.
Marvin Erdner

Marvin war bis Juli 2025 fester Redakteur bei OMR Reviews. Nach seinem Studium in Englisch und Spanisch an der Uni Augsburg zog der gebürtige Hannoveraner nach Hamburg. Dort ist er im Fitnessstudio, im Kino oder in einem der Sushirestaurants anzutreffen. Neben der Leidenschaft für Sprachen interessiert er sich für digitales Marketing und praktische Onlinetools.

Dieser Artikel erscheint auf OMR Reviews – der führenden DACH-Plattform für B2B-Software-Bewertungen, Software-Vergleiche, Agenturen, Business Services und B2B-Tech-Content. Mit mehr als 80.000 verifizierten Bewertungen und 12.000+ gelisteten Tools hilft OMR Reviews Unternehmen dabei, passende Software-Lösungen und Dienstleister fundiert zu recherchieren, zu vergleichen und bessere Entscheidungen zu treffen.

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Im Artikel erwähnte Softwares

Im Artikel erwähnte Software- oder Service-Kategorien

Social Media Suites
Social Media Suites sind umfassende Softwarelösungen, die darauf ausgelegt sind, Unternehmen, Organisationen und Fachleuten im Marketingbereich bei der Verwaltung und Optimierung ihrer Social-Media-Aktivitäten zu unterstützen. Sie richten sich an Nutzer*innen, die verschiedene Social-Media-Plattformen gleichzeitig betreuen, überwachen und analysieren müssen, und sind besonders nützlich für Marken, Agenturen und Unternehmen jeder Größe. Diese Lösungen werden in verschiedenen Bereichen eingesetzt. Dazu gehören das Social Media Management, wo sie helfen, Inhalte zu planen, zu veröffentlichen und deren Performance zu überwachen. Im Bereich des Community-Managements unterstützen sie die Interaktion mit der Community und die Beantwortung von Anfragen. Ebenso spielen sie eine Rolle im Monitoring, wo sie das Tracking von Markennennungen und relevanter Keywords ermöglichen, um Markttrends und Kundenmeinungen zu analysieren. Weiterhin sind sie hilfreich im Bereich der Analytik und des Reportings, indem sie detaillierte Einblicke in die Leistung der Social-Media-Aktivitäten geben. Um in der Kategorie Social Media Suites aufgenommen zu werden, sollte eine Lösung folgende Features und Eigenschaften aufweisen: * Content-Management-Funktionen: Planung und Veröffentlichung von Inhalten über verschiedene Plattformen hinweg. * Community-Management-Tools: Möglichkeiten zur Interaktion und Kommunikation mit Follower*innen, inklusive schneller Antworten auf Anfragen und Kommentare. * Überwachung und Analysefunktionen: Überwachung von Markennennungen, Keywords und Trends, sowie detaillierte Analyse der Nutzerinteraktionen und Kampagnenleistung. * Berichterstattung und Datenvisualisierung: Erstellung von übersichtlichen Berichten und grafischen Darstellungen zur Leistungsmessung und Strategieanpassung. * Integration mit anderen Plattformen und Tools: Möglichkeit, die Suite mit anderen Marketing- und Analysewerkzeugen sowie CRM-Systemen zu verbinden.
Social Media Monitoring
Social-Media-Monitoring-Tools bieten Funktionen zum Social Listening, Tracking und zum Sammeln relevanter Inhalte über eine Vielzahl von Social-Media-Plattformen hinweg. In der Regel werden Social-Media-Monitoring-Softwares von Social-Media-, Marketing- oder Kommunikationsteams eingesetzt, um Trends, den Wettbewerb oder das Customer Sentiment (Kundenstimmung) zu analysieren. Auch Medienunternehmen setzen auf die Lösungen, um schnelllebige Nachrichten auf Social-Media zu erkennen. Wissenschaftler:innen nutzen Social-Media-Monitoring-Tools zur Durchführung von Studien oder zu Analyse von Social-Media-Trends. Social-Media-Monitoring-Software erlaubt es Marketer:innen Social-Media-Content für spezifische Nutzer:innen und Demografien zu personalisieren, einflussreiche User und Influencer zu identifizieren und auf positive und negative Erwähnungen zu reagieren. Viele der Softwares unterstützen das Monitoring von Posts in mehreren Sprachen und Ländern gleichzeitig, was die Lokalisierung von Postings und Social-Media-Werbung ermöglicht. Social-Media-Monitoring-Lösungen stellen demografische Daten bereit, helfen dabei Social-Media-Präsenzen zu verstehen, negative Mentions zu finden, Nutzer:innen zu engagen und Markenwahrnehmung zu steigern. Informationen, die von Social-Media-Monitoring-Lösungen erhoben werden, können als sinnvolle Ergänzung zu Social-Media-Analyse-Tools verwendet werden. Softwares aus dieser Kategorie sind zudem mit Social-Listening-Tools verwandt und bieten ähnlich Funktionen. Social-Media-Management-Software oder Social-Media-Suites enthalten häufig Funktionen zum Social-Media-Monitoring. Einige Media-Management-Softwares bieten auch ähnliche Funktionen.
Cross-Channel Advertising
Mit Cross-Channel Advertising Software lässt sich digitale Werbung über verschiedene digitale Kanälen schalten, allen voran Social Media, Search, Mobile und Display. Der Vorteil: Softwareanwender haben mit Cross-Channel Advertising Software die Möglichkeit, die Vorzüge der einzelnen Werbekanäle zu nutzen und profitieren gleichzeitig davon, über die verschiedenen Kanäle eine größere Bandbreite an Zielgruppen erreichen zu können. Grundsätzlich kann Cross-Channel Advertising Software auch als Demand Side Platform (DSP) verstanden oder zumindest mit einer solchen integriert werden. DSPs dienen dazu Werbeplätze in Echtzeit zu kaufen und sind damit, wie Cross-Channel Advertising Software selbst, Bestandteil des Kampagnenmanagements von Werbetreibenden. Verfügt die Cross-Channel Advertising Software also selbst über eine „Realtime-Bidding-Funktion“, empfiehlt sie sich auch für eine Listung als DSP. Fehlt eine solche Funktion, lässt sich die Software in aller Regel mit bestehenden DSPs integrieren. Sowohl Cross-Channel Advertising Software als auch DSPs werden vor allem von mittleren bis größeren Unternehmen inhouse verwendet. Darüber hinaus kommt eine Vielzahl von Anwendern aus Marketing- und Werbeagenturen.
Marketing Analytics
Marketing-Analyse-Tools (engl. Marketing Analytics Software) umfassen alle Softwares, die zur Verwaltung, Evaluierung und Kontrolle von Marketingmaßnahmen eingesetzt werden, indem sie deren Leistung messbar machen. Der Einsatz eines solchen Tools ermöglicht es Marketingaktivitäten und -strategien zu optimieren und den Return on Investment (ROI) zu steigern. Das gelingt indem effektive Marketingmaßnahmen identifiziert und Marketingkampagnen angepasst werden, um mehr Conversions und Verkäufe zu erzielen während ähnliche oder niedrige Kosten entstehen. Die Tools der Marketing-Analyse-Anbieter machen Marketingmaßnahmen über alle Zielgruppen und Marketingkanäle, wie E-Mail-Marketing, Social Media, Digital Advertising und Web Analytics, hinweg messbar. Dazu bieten die meist eigenständigen Marketing-Analytics-Tools Schnittstellen und Integrationen zu anderen Marketing-Softwares wie Marketing-Automation-Softwares, CRM-Systemen, SEA-Softwares oder Digital-Analytics-Softwares und nutzen diese als Datenquellen. Die Softwares verwenden die so akkumulierten Daten zur Analyse und Aufbereitung marketingkampagnenbezogener Informationen. Marketing-Analyse-Tools sammeln demnach Daten zu Marketingkampagnen über eine Vielzahl von Kanälen hinweg und ermöglichen es so Marketingkampagnen und Zielgruppen zu beobachten und Ergebnisse abzuleiten. Die Ergebnisse und zusammengetragenen Daten können mithilfe der Lösungen analysiert und die Kampagnen-Performance in Dashboards visualisiert werden. Alternativ setzen einige Unternehmen auch auf Business-Intelligence-Plattformen (BI), welche neben Marketingdaten noch weitere Unternehmensdaten akkumulieren und aufbereiten.
Web Analytics
Web Analytics Tools messen den Traffic auf Webseiten und Online Shops und geben den Betreiber:innen einen Überblick, wie viele Nutzer:innen diese täglich besuchen. So wissen Inhabende einer Internetpräsenz, wer die eigene Webseite besucht, woher die Nutzer:innen kommen und welche Inhalte und Bereiche gut funktionieren. Demografische Daten, Online Conversions und weitere Metriken bieten Unternehmen Einblicke in das Kund*innenverhalten und somit Potenziale zur Optimierung der Webseite. Somit kann der Einsatz eines Web Analytics Tools entscheidend für den Erfolg und die Abgrenzung zum Wettbewerb sein. Web Analytics Tools bestehen meist aus folgenden Funktionen: Messung des Traffics (Besuche insgesamt, Sitzungen einzelner Besucher:innen, Verhaltensanalysen sowie das Medium, über das der Besucher:innen kam), Segmentierung des Traffics nach Device, Demografie, Geografie und Personengruppen, Echtzeitmessungen sowie die Verfolgung spezieller Conversions wie bspw. einem Kaufabschluss. Um die eigene Webseite oder Onlineshop vollständig zu verstehen, zu analysieren und zu optimieren, sind Web Analytics Tools also nicht mehr wegzudenken. Web Analytics Tools werden häufig in Verbindung mit Content-Management-Systemen oder Shopsystemen eingesetzt, um das Nutzerverhalten zu analysieren. Außerdem bieten sie häufig Integrationen zu Conversion-Rate-Optimization-Softwares sowie A/B-Testing-Softwares, um die User Experience zu optimieren. Ihr wollt Euch im Bereich Web Analytics verbessern und von Expert:innen lernen? Dann ist der OMR Professionals Guide to Digital Marketing Analytics mit über 100 Seiten geballtem Expertenwissen genau das richtige für Euch. Falls Ihr ein E-Learning Format bevorzugt, dann könnt Ihr Euch im 10-wöchigen OMR Academy Digital Marketing Analytics E-Learning Kurs fortbilden und erfahrt alles, was Ihr zu Web Analytics wissen müsst.

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