Wie du mit digitaler Lieferantenbewertung Risiken in der Supply Chain erkennst und wirksam reduzierst
Katrin Jansen25.2.2026
Strategisches Frühwarnsystem: Transparenz schaffen, Resilienz stärken und Geschäftsrisiken aktiv senken.
Inhalt
- Der Stand der Supply Chain
- Warum eine Lieferantenbewertung jetzt wichtig ist
- Was ist eine gelungene Lieferantenbewertung?
- Welche Kriterien müssen Unternehmen bei der Lieferantenbewertung beachten?
- Priorisieren statt alles bewerten: die Doppelte Wesentlichkeitsanalyse
- Welche Methoden der Lieferantenbewertung gibt es?
- Diese Tools können dich bei der Struktur deiner Lieferantenbewertungen unterstützen
- Fazit und Ausblick – Warum eine fundierte Lieferantenbewertung unverzichtbar ist
Das Wichtigste in Kürze
- Digitale Lieferantenbewertung ist essenziell, um Risiken in fragilen Lieferketten frühzeitig zu erkennen und die Lieferantenauswahl bewusst zu steuern.
- Strukturelle Risiken wie Klima, Biodiversität und Menschenrechte bleiben oft unsichtbar und erfordern datengestütztes Management sowie den direkten Dialog.
- Eine gelungene Bewertung ist kontinuierlich, risikobasiert und vereint operative, ESG- sowie strategische Kriterien für Transparenz und Resilienz.
- Professionelle Lieferantenbewertung fungiert als strategisches Frühwarnsystem, das die Resilienz stärkt und Geschäftsrisiken über reine Compliance hinaus senkt.
Der Stand der Supply Chain
Lieferketten in B2B–Umgebungen sind heute hochgradig verwoben und somit äußerst fragil. Jede Störung, sei es durch Naturgewalten, menschliches Handeln oder technische Probleme, kann das Endprodukt gefährden und wirtschaftliche Konsequenzen für alle Beteiligten nach sich ziehen. Das gilt sogar für scheinbar einfache Produkte wie die beliebten Pommes. Für uns Konsument*innen wäre das ärgerlich, für verarbeitende Unternehmen jedoch existenzbedrohend, da sie vollständig vom Rohstoff Kartoffel und den dahinterliegenden Wertschöpfungsstufen abhängig sind. Vom Feld bis zur Fritteuse lauern auf jeder Etappe Risiken. Um dies greifbar zu machen, lohnt ein Perspektivwechsel: Wir betrachten den Weg aus der Sicht einer Kartoffel.
Karl Kartoffel und das Chaos der Lieferkette
Karl, eine robuste und schnittige Kartoffel, lehnt an einer Fritteuse. Pommesduft liegt in der Luft. Er ist kurz davor, sein Ziel zu erreichen: "Etwas Größeres werden. Den perfekten Biss bieten." Doch sein Weg war kein geordneter Prozess, sondern ein riskanter Zufallslauf durch eine unzureichend gesteuerte Lieferkette.
Im ersten Jahr waren Wetter und Böden noch gnädig. Doch schon bald verwandelte sich der scheinbar ruhige Bauernhof in ein Krisengebiet. Ein heftiges Unwetter überflutete Teile der Ernte. Karls Parzelle lag auf einer leichten Erhöhung und er überlebte, was sich rückblickend als zufällige Form der "Diversifikation" herausstellte. Dann kam im Sommer die Hitze. Wasser wurde knapp, die zusätzlichen Bewässerungskosten trieben die Preise in die Höhe und setzten Bauern, Händler und Abnehmer unter Druck.
Gleichzeitig profitierten Schädlinge von der Erderwärmung. So breitete sich die Glasflügel–Zikade massenhaft aus. Durch den Befall wurde Karls Nachbarknolle beschädigt – ein Beispiel dafür, wie Klimawandel die Qualität landwirtschaftlicher Produkte beeinträchtigt. "Wir wussten, dass die Erderwärmung schwierig werden würde, aber nicht, dass es ausgerechnet uns treffen würde", beklagt sich Karl.
Kurz vor der Ernte streikten die Erntehelfer*innen dann für bessere Löhne und Arbeitsbedingungen. Maschinen halfen zwar, aber ohne Menschen stand die Produktion still. Die Kartoffeln – auch Karl – blieben erst einmal im Boden liegen. Schließlich wurde doch noch geerntet. Bei der anschließenden Qualitätskontrolle landeten jedoch viele Knollen mit Flecken im Ausschuss, was ein Risiko für den Ruf des Händlers und die Stabilität der gesamten Lieferkette darstellt.
Karl hat Glück und wird nicht reklamiert. Kurz vor dem Ziel geriet er jedoch in ein logistisches Chaos aus fehlenden Containern und überlasteten Lkw–Routen. Erschöpft und staubig, schafft er es bis zur Fritteuse. Er nimmt Anlauf, springt hinein, das Fett zischt und während er langsam goldgelb wird, ist er nachdenklich. Ihm ist klar: Er hat es nicht dank guter Steuerung, sondern durch reines Glück geschafft. Niemand wusste rechtzeitig, welche Felder besonders klimariskant waren, wie abhängig der Abnehmer von genau diesem Bauern war, wie kritisch Wasserstress und Schädlinge werden würden, wie anfällig die Ernte für Arbeitskonflikte war und mit welchen zusätzlichen Herausforderungen die Logistik zu kämpfen hat. Während er in der Fritteuse schimmert, begreift Karl: "Hätte jemand früher hingeschaut, wäre mein Weg weniger chaotisch gewesen."
Für Unternehmen bedeutet das: Die digitale Lieferantenbewertung ermöglicht ein frühzeitiges Hinschauen, macht Risiken sichtbar und erlaubt gezielte Bewertungen. So kann die Lieferantenauswahl bewusst statt zufällig gesteuert werden.
Warum eine Lieferantenbewertung jetzt wichtig ist
Karls Geschichte zeigt exemplarisch, was in vielen Lieferketten passiert. Risiken bleiben häufig unsichtbar, weil Unternehmen über keine strukturierten Informationen verfügen. Gleichzeitig sind viele Risiken in globalen Wertschöpfungsketten nicht allein die Folge von Naturereignissen oder kurzfristigen Störungen. Sie stehen häufig im Zusammenhang mit den strukturellen Rahmenbedingungen der internationalen Beschaffung.
Unternehmen wählen Lieferstandorte auf Basis von Kosten, Verfügbarkeit, Infrastruktur oder Marktzugang aus. Dadurch können in Regionen mit niedrigeren Produktionskosten oder schwächerer Regulierung erhöhte menschenrechtliche und ökologische Risiken entstehen. Gerade in den Bereichen Logistik, Rohstoffgewinnung und arbeitsintensiver Produktion sind bestimmte Risiken systemisch verankert. Deshalb ist es wichtig, dass Unternehmen sich hier nicht nur auf Daten verlassen, sondern den direkten Dialog mit lokalen Akteuren und den betroffenen Rechteinhabern aktiv suchen. Ein datengetriebenes Lieferketten–Management kann dabei helfen, diese strukturellen Risiken frühzeitig zu erkennen und transparenter zu machen:
- Klima– und Wetterrisiken früh zu erkennen,
- Biodiversitätsrisiken besser zu verstehen,
- soziale Risiken und menschenrechtliche Risiken zu erfassen,
- logistische Abhängigkeiten sichtbar zu machen,
- finanzielle Risiken zu reduzieren und
- Berichtserwartungen von Kund*innen, Banken und internationalen Märkten zu erfüllen.
Zwar wurden einige EU–Regeln verschoben oder abgeschwächt. Gleichzeitig gilt: Das Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz (LkSG) wirkt weiterhin in Deutschland und prägt die Einkaufsprozesse vieler Unternehmen. Die EU–Entwaldungsverordnung (EUDR) bleibt politisch und marktwirtschaftlich relevant, auch wenn sie zeitlich verschoben wurde. Für international tätige Unternehmen greifen zudem Rahmenwerke wie der UK Modern Slavery Act oder vergleichbare Anforderungen außerhalb der EU.
Lesetipp: Authentische Nachhaltigkeitskommunikation ist schwer, aber wir zeigen dir, wie es geht.
Was ist eine gelungene Lieferantenbewertung?
Eine gelungene Lieferantenbewertung ist kontinuierlich, nicht einmalig, risikobasiert, nicht checkboxgetrieben, und verbindet Einkauf, Nachhaltigkeit, Finanz- und Risikomanagement. Sie schafft Transparenz über Klimarisiken in Lieferregionen, Biodiversitätsabhängigkeiten bei Rohstoffen und Arbeitsbedingungen entlang der Wertschöpfung. Sie liefert konkrete Handlungsoptionen von Lieferantenmaßnahmen über Lieferantenentwicklung bis hin zu gezielten Audits. Eingebettet in ein Supply-Chain-Risikomanagement dient sie nicht nur der Compliance (z. B. LkSG-Compliance), sondern vor allem als Frühwarnsystem für operative, ökologische und soziale Risiken. Eine funktionierende Bewertung ist das Rückgrat einer resilienten Supply Chain und stärkt ein effektives Supplier-Relationship–Management (SRM).
Welche Kriterien müssen Unternehmen bei der Lieferantenbewertung beachten?
Meiner Erfahrung nach entscheidet die Auswahl der richtigen Kriterien für die Lieferantenbewertung darüber, ob das Ergebnis zu besseren Entscheidungen führt. Ich arbeite mit drei Perspektiven, die in jeder Vorlage für eine Lieferantenbewertung berücksichtigt werden sollten.
1) Operative Kriterien
Hier geht es um die klassische Einkaufsfrage: Funktioniert dieser Lieferant für mein Geschäft? Dazu zählen beispielsweise:
- Qualität und Fehlerquote
- Lieferzuverlässigkeit
- Preisstabilität
- Produktionskapazität
- Reaktionsfähigkeit bei Störungen
Diese Kriterien sind wichtig, aber sie erzählen allein noch nicht die ganze Geschichte.
2) ESG–Kriterien
Hier wird es für mich entscheidend, denn genau hier liegen die Gründe, warum Karls Weg so chaotisch war. Ich schaue unter anderem auf:
- Klimaexposition der Region, also Hitze, Dürre oder Überschwemmungen,
- Wasserstress und Abhängigkeit von Bewässerung,
- Biodiversitätsrisiken wie Schädlingsdruck, Monokulturen oder ausgelaugte Böden,
- Arbeitsbedingungen entlang der Lieferkette,
- Risiken von Zwangsarbeit, Kinderarbeit oder fehlender Gewerkschaftsfreiheit,
- systemische Menschenrechtsrisiken in Hochrisikoregionen,
- die tatsächliche Durchsetzung von Standards vor Ort,
- Reputations– und Haftungsrisiken.
Diese Kriterien zeigen, ob ein Lieferant langfristig tragfähig ist oder ob versteckte Risiken schlummern.
3) Strategische Kriterien
Sie entscheiden darüber, wie verletzlich ein Unternehmen tatsächlich ist. Ich prüfe zum Beispiel:
- Wie abhängig ist das Unternehmen von genau diesem Lieferanten?
- Wie gut lässt sich der Rohstoff ersetzen?
- Welche Alternativen gibt es in der Beschaffung?
Mein wichtigster Grundsatz dabei lautet: Nicht alle Kriterien sind für alle Lieferanten gleich relevant. Entscheidend ist, Risiken zu priorisieren, statt alles gleich wichtig zu behandeln.
Priorisieren statt alles bewerten: die Doppelte Wesentlichkeitsanalyse
Ein zentrales Tool dafür ist die Doppelte Wesentlichkeitsanalyse (DWA). Sie ermöglicht es Unternehmen, zwei Perspektiven gleichzeitig einzunehmen: Erstens die Auswirkungen ihres Geschäfts auf Umwelt und Menschen, zweitens die daraus entstehenden Risiken und Chancen für das Unternehmen selbst.
Genau diese Doppelperspektive hilft dabei, blinde Flecken aufzudecken. Sie macht sichtbar, wo echte gesellschaftliche Schäden und Geschäftsrisiken, beispielsweise durch Ernteausfälle, Lieferengpässe, Reputationsschäden oder regulatorische Vorgaben, entstehen. Ich nutze die DWA nicht als formales Berichtstool, sondern als praktisches Instrument zur Priorisierung. Es hilft dabei, Ressourcen auf die wirklich wichtigen Themen zu lenken, anstatt alles als gleich wichtig zu behandeln. Die Logik dahinter steht im Einklang mit den UN–Leitprinzipien für Wirtschaft und Menschenrechte. Sie machen deutlich, dass Unternehmen nicht nur Risiken für sich selbst betrachten sollten, sondern auch ihre tatsächlichen Auswirkungen auf Menschen und Umwelt entlang der Lieferkette.
Welche Methoden der Lieferantenbewertung gibt es?
Auf Basis dieser Kriterien und der DWA wähle ich dann passende Methoden zur Lieferantenbewertung aus. Dabei ist aus meiner Sicht für Entscheider*innen vor allem eines wichtig: Die Methode muss zu den Daten, dem Reifegrad des Unternehmens und den tatsächlichen Risiken passen. In der Praxis begegnen mir vor allem drei Herangehensweisen.
1) Checklisten und Lieferantenselbstauskünfte
Sie sind ein guter Einstieg, schaffen eine gemeinsame Sprache mit den Lieferanten, reichen aber allein nicht aus, um Risiken wirklich zu steuern.
2) Scoring und Lieferanten Scorecards
Zahlen schaffen Transparenz und Vergleichbarkeit und helfen, Prioritäten sichtbar zu machen. Besonders wirksam sind sie, wenn Kriterien strategisch gewichtet und regelmäßig überprüft werden, sodass Bewertungen die tatsächlichen Risiken und Ziele des Unternehmens widerspiegeln.
3) Audits und direkter Dialog
Dies ist besonders wichtig bei Hochrisikolieferanten: "Gerade da, wo menschenrechtliche Risiken in globalen Wertschöpfungsketten besonders schwerwiegend sind, sind ein Deep Dive und der direkte Dialog unerlässlich: Berichte von NGO oder lokalen Akteuren können helfen, die Risiken besser zu verstehen, wer sie angehen will, sollte aber versuchen, dies über eine kontinuierliche und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den Rechteinhabenden selbst zu tun", betont Irene Knoke, wissenschaftliche Mitarbeiterin des Instituts SÜDWIND e.V., das sich für Arbeitsrechte und soziale Standards in globalen Lieferketten einsetzt.
Diese Tools können dich bei der Struktur deiner Lieferantenbewertungen unterstützen
Digitale Plattformen können eine Bewertung nicht ersetzen. Sie strukturieren Daten, bündeln Informationen und machen Risiken steuerbar. Sie helfen dir zu erkennen, wo genauer hingeschaut werden muss und schaffen die Grundlage für vertiefende Analysen und Dialoge vor Ort. Viele größere Unternehmen arbeiten zudem mit externen ESG–Bewertungen wie EcoVadis. Dieses Rating schafft einen standardisierten Blick auf Umwelt, Soziales und Governance entlang der Lieferkette. Es ist besonders hilfreich, wenn mehrere Kund*innen ähnliche Nachweise verlangen. Es reduziert Doppelarbeit und schafft Vergleichbarkeit zwischen Lieferanten.
Genau hier setzen Nachhaltigkeitsplattformen an. Ein gutes Beispiel ist leadity. Das Unternehmen hat kürzlich eine neue Funktion eingeführt, die es Firmen ermöglicht, ihre bestehenden Daten so aufzubereiten, dass sie ein belastbares EcoVadis–Rating absolvieren können. Dr. Stefan Krausz von leadity ordnet den Ansatz wie folgt ein: "Wir haben den EcoVadisCheck entwickelt, um Unternehmen den Einstieg in externe ESG–Ratings radikal zu vereinfachen. Er hilft Nachhaltigkeitsdaten so aufzubereiten, dass das Rating nicht nur bestanden wird, sondern Wirkung entfaltet: Von besseren Chancen in Ausschreibungen über stärkere Kundenbeziehungen bis hin zu einer deutlich verbesserten Verhandlungsposition im Vergleich zum Wettbewerb. Nachhaltigkeit wird sichtbarer. Als single–source–of–truth für alle ESG–Themen reduziert leadity den Aufwand für EcoVadis–Ratings erheblich."
Solche Plattformen wirken somit als Brücke zwischen externen Bewertungen wie EcoVadis und den eigenen Einkaufsdaten, Lieferanteninformationen und Maßnahmenplänen. Sie helfen dir, Informationslücken sichtbar zu machen, Prioritäten zu setzen und Fortschritte über die Zeit nachzuverfolgen.
Beispiele für Plattformen, die Unternehmen bei dieser strukturierten, datenbasierten Lieferantenbewertung unterstützen, sind:
Fazit und Ausblick – Warum eine fundierte Lieferantenbewertung unverzichtbar ist
Karl Kartoffel hatte Glück, aber kein System. Er überlebte Unwetter, Trockenheit, Schädlingsbefall, Streiks und Logistikprobleme. Rückblickend zeigt sich: Nicht die einzelnen Ereignisse waren entscheidend, sondern die fehlende Transparenz über die zugrunde liegenden Risiken. In komplexen Lieferketten kann ein einzelner Schwachpunkt erhebliche Auswirkungen haben. Ohne klare Kriterien, regelmäßige Bewertungen und ein strukturiertes Supply–Chain–Risikomanagement bleiben Risiken oft lange Zeit unsichtbar, bis sie schließlich spürbare wirtschaftliche Auswirkungen haben.
Eine professionelle Lieferantenbewertung schafft Transparenz, stärkt die Resilienz und senkt die Geschäftsrisiken. Sie ist kein reines Compliance–Instrument, sondern ein strategisches Frühwarnsystem für Klima–, Biodiversitäts– und menschenrechtliche Risiken im Kerngeschäft. Digitale Tools sind dabei ein wirkungsvoller Einstieg. Die tatsächliche Risikoreduzierung entsteht jedoch erst durch Priorisierung, klare Verantwortlichkeiten und einen kontinuierlichen Dialog entlang der gesamten Wertschöpfungskette.
Mein Anspruch ist es, in dieser Komplexität Klarheit zu schaffen. Ich unterstütze Unternehmen dabei, Risiken verständlich zu machen, Prioritäten richtig zu setzen und ihre Lieferketten so zu gestalten, dass diese robuster, transparenter und langfristig tragfähiger werden.
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