Das verdienen Influencer wirklich: Ein Blick hinter die Kulissen
In diesem Artikel erfährst du, wie viel Influencer*innen wirklich verdienen, welche Faktoren ihre Einnahmen beeinflussen und wie Unternehmen faire Preise kalkulieren können
- Warum ist das Thema „Influencer-Verdienst“ für Unternehmen wichtig?
- Wie verdienen Influencer*innen Geld? Die wichtigsten Einnahmequellen im Überblick
- Nano-, Micro-, Macro- und Mega-Influencer: Unterschiede im Verdienst
- Wie setzen Influencer*innen ihre Preise fest?
- Was beeinflusst den Wert eines Influencers aus Unternehmenssicht?
- Wie können Unternehmen den „richtigen Preis“ einschätzen?
- Tools zur Berechnung des fairen Influencer-Verdienstes
- Checkliste: So findest du den passenden Influencer und kalkulierst den Verdienst
- Fazit: Influencer-Verdienst – Transparenz schafft Vertrauen
Das Wichtigste in Kürze
- Der Verdienst von Influencer*innen hängt von Faktoren wie Reichweite, Engagement, Nische und Content-Qualität ab.
- Wichtige Einnahmequellen sind Sponsored Posts, Affiliate Marketing, Produktplatzierungen, eigene Produkte, Exklusivverträge und Events.
- Die Preisgestaltung erfolgt individuell und wird durch Media-Kits, Exklusivität und Plattformwahl beeinflusst.
- Unternehmen sollten Zielgruppen-Fit, Authentizität und vergangene Kooperationen bei der Preisfindung berücksichtigen.
- Tools wie Storyclash, influData und Refluenced helfen bei der Analyse und fairen Vergütung.
- Transparenz, klare Verträge und langfristige Partnerschaften sind der Schlüssel zum erfolgreichen Influencer Marketing.
Warum ist das Thema „Influencer-Verdienst“ für Unternehmen wichtig?
Wie verdienen Influencer*innen Geld? Die wichtigsten Einnahmequellen im Überblick
- Sponsored Posts: Unternehmen bezahlen für die Platzierung ihrer Produkte oder Dienstleistungen in Beiträgen, Stories oder Videos. Der Preis pro Post variiert stark – abhängig von Reichweite, Engagement und Nische.
- Affiliate Marketing: Influencer*innen erhalten eine Provision für jeden Verkauf, der über ihre Empfehlung generiert wird. Besonders beliebt bei Instagram Influencer*innen und YouTuber*innen.
- Produktplatzierungen: Markenkooperationen, bei denen Produkte in den Content eingebunden werden – oft als Teil von größeren Kampagnen.
- Eigene Produkte: Viele Influencer*innen bauen sich mit eigenen Marken, Merchandise oder digitalen Produkten zusätzliche Einkommensquellen auf.
- Exklusivitätsverträge: Unternehmen sichern sich durch Exklusivitätsverträge die alleinige Zusammenarbeit mit bestimmten Influencer*innen in einer Nische – meist gegen höhere Vergütung.
- Events und Auftritte: Teilnahme an Events, Moderationen oder Paneldiskussionen bringen zusätzliche Einnahmen.
Nano-, Micro-, Macro- und Mega-Influencer: Unterschiede im Verdienst
Influencer-Typ | Follower*innen | Typische Verdienstspanne pro Post |
Nano-Influencer | 1.000 – 10.000 | 10 – 100 € |
10.000 – 100.000 | 100 – 1.000 € | |
Macro-Influencer | 100.000 – 1 Mio. | 1.000 – 10.000 € |
Mega-Influencer | > 1 Mio. | 10.000 € und mehr |
Wie setzen Influencer*innen ihre Preise fest?
- Reichweite: Anzahl der Abonnent*innen bzw. Follower*innen auf den jeweiligen Plattformen.
- Engagement: Wie aktiv ist die Community? Hohe Like- und Kommentar-Raten steigern den Wert.
- Nische: Influencer*innen mit klarer Positionierung (z. B. Fitness, Beauty, Gaming) erzielen oft höhere Preise.
- Content-Qualität: Professionelle Fotos, Videos und Storytelling rechtfertigen höhere Honorare.
- Exklusivität: Verträge, die andere Kooperationen ausschließen, erhöhen den Preis.
- Plattform: TikTok Influencer*innen oder Instagram Influencer*innen haben unterschiedliche Preisstrukturen.
Was beeinflusst den Wert eines Influencers aus Unternehmenssicht?
- Zielgruppen-Fit: Passt die Followerschaft zur eigenen Marke
- Authentizität: Wie glaubwürdig wirkt die Empfehlung?
- Kaufbereitschaft: Wie stark beeinflusst der Content die Kaufentscheidung?
- Vergangene Kooperationen: Erfolg und Learnings aus früheren Partnerschaften.
- Betriebsausgaben und Steuern: Auch Faktoren wie Gewerbesteuer und Betriebsausgaben beeinflussen den Netto-Verdienst und damit die Preisgestaltung.
Wie können Unternehmen den „richtigen Preis“ einschätzen?
- Analyse der Zielgruppe und Nische: Wer soll erreicht werden?
- Vergleich mit ähnlichen Influencer*innen: Welche Preise werden in der Branche gezahlt?
- Berücksichtigung der Engagement-Rate: Ein hoher Anteil aktiver Follower*innen ist oft mehr wert als eine große, aber passive Community.
- Kalkulation der Betriebsausgaben: Influencer*innen haben wie andere Selbstständige Betriebsausgaben und zahlen Gewerbesteuer.
- Vertragsgestaltung: Klare Absprachen zu Umfang, Nutzungsrechten, Exklusivität und Reporting.
Ein transparenter Austausch mit den Influencer*innen und ggf. deren Agenturen ist essenziell, um Missverständnisse zu vermeiden und faire Konditionen zu schaffen.
Tools zur Berechnung des fairen Influencer-Verdienstes
- Storyclash by Kolsquare: Analyse von Reichweite, Engagement und Performance von Influencer*innen.
- influData: Detaillierte Influencer-Analyse, Zielgruppen-Insights und Preisempfehlungen.
- Refluenced Plattform zur schnellen Bewertung und Auswahl passender Influencer*innen.
- OMR Reviews Influencer-Marketing-Kategorie: Bietet dir eine Übersicht der besten Tools für Influencer Marketing, inklusive Nutzerbewertungen und Erfahrungsberichten.
Checkliste: So findest du den passenden Influencer und kalkulierst den Verdienst
- Zielgruppe und Nische analysieren
- Reichweite, Engagement und Content-Qualität prüfen
- Preise mit ähnlichen Influencer*innen vergleichen
- Tools zur Influencer-Analyse nutzen
- Verträge klar und transparent gestalten
- Betriebsausgaben und Steuern berücksichtigen
- Langfristige Partnerschaften bevorzugen
Fazit: Influencer-Verdienst – Transparenz schafft Vertrauen
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