Wie funktioniert Affiliate-Marketing mit Amazon und warum es sich für Euch lohnen könnte

Martin Jäger29.4.2022

In diesem Artikel erklären wir Euch, wie Affiliate-Marketing mit Amazon funktioniert und zeigen Euch dazu passende Tools

Inhalt
  1. Worum geht’s eigentlich bei Affiliate-Marketing?
  2. Wie funktioniert Affiliate-Marketing mit Amazon?
  3. Lohnt sich Affiliate-Marketing mit Amazon? Wie hoch ist der Verdienst?
  4. Welche Kanäle könnt Ihr für Affiliate-Marketing mit Amazon nutzen?
  5. Welche Vor- und Nachteile hat Affiliate-Marketing mit Amazon?
  6. Affiliate-Marketing mit Amazon starten – so geht’s
  7. 7 Tipps, um den Umsatz mit Amazon-Affiliate-Marketing zu erhöhen
  8. Welche Amazon-Affiliate-Softwares sind empfehlenswert?
  9. Welche Alternativen gibt es zum Affiliate-Marketing mit Amazon?
  10. Fazit zu Affiliate-Marketing bei Amazon
Geld verdienen im Internet – wer will das nicht? Affiliate-Marketing ermöglicht vielen Websitebetreiber:innen, Influencern oder sonstigen Content-Produzent:innen, Ihre Inhalte zu monetarisieren. Der Legende nach wurde das Affiliate-Marketing vom Amazon Gründer Jeff Bezos erfunden. Auch wenn diese Geschichte nicht ganz stimmt, verhalf das Partnerprogramm von Amazon dem Affiliate-Marketing zum Durchbruch. Noch heute ist das Affiliate-Programm von Amazon eines der erfolgreichsten der Welt und wie Ihr davon profitieren könnt, zeigt in diesem Artikel unser Gastautor Martin Jäger.

Worum geht’s eigentlich bei Affiliate-Marketing?

Beim Affiliate-Marketing handelt es sich um einen Marketingkanal, der sich vornehmlich über das erfolgsbasierte Abrechnungsmodell auszeichnet. Beim Affiliate-Marketing schließen sich Werbetreibende (genannt Merchants) mit Content-Ersteller:innen (genannt Publisher) zusammen, mit dem Ziel Traffic auf Ihr Onlineangebot zu lenken. Der Publisher erhält für diese Werbeleistung eine Performance-basierte Vergütung. In der Regel basiert diese auf einem der folgenden drei Modelle:
  • Cost-per Klick (CPC): Vergütung basierend auf Anzahl der Klicks, welche durch den Publisher im Onlineangebot des Merchants generiert werden. 
  • Cost-per-Action (CPA): Provision im Falle einer erfolgreichen „Action“, meist ein Einkauf im Webshop durch die Nutzer:innen. Dies ist meist eine prozentuale Umsatzbeteiligung wie 2 % vom Nettoeinkaufswert. Dieses Abrechnungsmodell wird häufig auch als Cost-per-Order (CPO) bezeichnet. 
  • Cost-per-Lead (CPL): Ähnlich zum CPA wird hier im Falle einer „Action“ eine fixe Vergütung ausgezahlt. Die genaue Definition, was als „Lead“ zählt, kann dabei unterschiedlich sein. Ein erfolgreicher Lead kann beispielsweise dadurch entstehen, dass Nutzer:innen ein Online-Formular ausfüllen oder sich zu einem Newsletter anmelden. 
Neben diesen drei Abrechnungsmodellen gibt es noch weitere, weniger verbreitete, wie den Cost-per-Install (CPI), bei dem für die Installation von Apps bezahlt wird, oder Cost-per-Mille (CPM), bei welchem nach dem klassischen Marketing verwendetem Tausenderkontaktpreis (TKP) abgerechnet wird. Auch eine Kombination der verschiedenen Modelle untereinander oder mit fixen Vergütungen sind heute zu finden. Noch mehr Details zum Thema Affiliate-Marketing findet Ihr auch im Glossary von OMR.

Wie funktioniert Affiliate-Marketing mit Amazon?

Wie im Intro bereits erwähnt, gehört Amazon zu den Pionieren im Bereich Affiliate-Marketing. Das Partnerprogramm, welches von Amazon selbst „Amazon Associates“ genannt wird, gibt es in den USA bereits seit 1996. Die Funktionsweise dabei ist recht simpel. Ihr bindet ein Werbemittel, z. B. einen Link oder ein Banner, von Amazon auf Eurer Website, Social-Media-Profil oder ähnlichem ein. Sobald Nutzer:innen auf dieses Werbemittel klicken und einen Einkauf bei Amazon tätigen, erhaltet Ihr eine prozentuale Umsatzbeteiligung, basierend auf dem Warenkorb des Nutzers. Die Zuordnung von Nutzer:innen und Eurem Werbemittel erfolgt mithilfe von Cookies. Wichtig ist jedoch, die hierdurch erstellten Cookies verlieren ihre Gültigkeit in den folgenden Fällen:
  • Ablauf von 24h 
  • Nach einem abgeschlossenen Einkauf der Kund:innen (Folgekäufe werden nicht vergütet)
  • Kund:innen klicken auf einen weiteren Affiliate-Link (von einer anderen Quelle) 
Der letzte Punkt wird als Last-Cookie-Wins Attribution beschrieben, welcher häufig für Kontroversen im Affiliate-Marketing sorgt. Mehr Information darüber findet Ihr im Artikel, wie Ihr Affiliate-Marketing nutzen könnt: Vor- und Nachteile des Marketing-Instruments.

Lohnt sich Affiliate-Marketing mit Amazon? Wie hoch ist der Verdienst?

Die Frage, ob sich Affiliate-Marketing lohnt, hängt von unterschiedlichen Faktoren, wie z. B. der Qualität des eigenen Traffics, sowie der damit verbundenen Conversion-Rate auf der Zielseite, ab. Erfolgreiche Affiliate-Marketing Seiten haben für ihre Zielgruppe maßgeschneiderten Content, welcher alle nötigen Informationen für Nutzer:innen liefert. Die Käufer:innen können damit ihre Kaufentscheidung treffen, ohne sich noch Informationen aus zusätzlichen Quellen suchen zu müssen (Denkt an „Last-Cookie-Wins“).
Diese Grundvoraussetzung ist beim Bewerben von Amazon noch wichtiger als bei anderen Affiliate-Programmen, da Amazon zwischen „direkt qualifizierten“ und „indirekt qualifizierten“ Verkäufen unterscheidet. Als direkt qualifizierte Verkäufe gelten alle von Nutzer:innen gekauften Produkte innerhalb der gleichen Kategorie. Als indirekte qualifizierte Verkäufe dementsprechend alle Produkte einer anderen Kategorie.
Um den Unterschied zu veranschaulichen, dient folgendes Beispiel: 
Ausgangssituation: Ihr habt einen Blog über Digitalkameras und habt dort einen Testbericht zu Kamera A verfasst. Am Ende des Artikels setzt Ihr einen Affiliate-Link zu Kamera A auf Amazon. 
Direkt qualifizierter Verkauf (volle Provision): Die von Euch zu Amazon gesendeten Nutzer:innen kaufen entweder i) die von Euch beworbene Kamera ii) irgendeine andere Kamera iii) irgendein anderes Produkt innerhalb der gleichen Kategorie (Elektronik & Computers). 
Indirekt qualifizierter Verkauf (reduzierte Provision): Die Nutzer:innen kaufen irgendein anderes Produkt aus einer anderen Kategorie auf Amazon, nachdem sie auf Euren Affiliate-Link geklickt haben
Indirekt qualifizierter Verkauf .png
Indirekt qualifizierter Verkauf
Sollten Kund:innen mehrere Produkte aus verschiedenen Kategorien kaufen, wird für alle Produkte im Warenkorb die gleiche Logik angewandt. Neben der Unterscheidung von direkten und indirekten Verkäufen bestimmt auch der von Euch auf Amazon generierte Umsatz über die Höhe der Provision. Erreicht Ihr eine bestimmte Umsatzschwelle, erhöht sich in einigen Kategorien die Provision. So erhaltet Ihr beispielsweise bei einem monatlichen (direkt qualifizierten) Umsatz von unter 15.000 € in der Kategorie Amazon Fashion eine Provision von 10 %. Solltet Ihr jedoch mehr als 15.000 € Umsatz generieren, erhöht sich Eure Provision automatisch auf 12 %. 
Die einzelnen Provisionssätze nach Kategorien findet Ihr in der nachfolgenden Tabelle. Für mehr Details findet Ihr die volle Übersicht im Amazon PartnerNet.

Provision für Amazon Verkäufe (CPA)

Provision für Amazon Verkäufe (CPA).png
Vergütung Amazon
Neben Produkten ermöglicht das Affiliate-Programm von Amazon auch noch, Mitgliedschaften bei den verschiedenen Amazon Diensten zu bewerben. Sollten Eure Nutzer:innen eine kostenlose Probemitgliedschaft abschließen, erhaltet Ihr die folgenden fixen Provisionen:

Provision für Amazon Mitgliedschaften

  • Amazon Prime / Prime Student: 3,00 €
  • Amazon Prime – Erst probieren, dann zahlen: 2,00 €
  • Amazon Music Unlimited: 4,50 €
  • Audible: 5,00 €
  • FreeTime Unlimited: 3,00 €
  • Kindle Unlimited: 1,00 €
  • AmazonFresh: 3,00 €
  • Prime Video Channels: 3,00 €
  • Amazon Hochzeitsliste: 3,50 €
  • Amazon Baby-Wunschliste: 1,50 €

Welche Kanäle könnt Ihr für Affiliate-Marketing mit Amazon nutzen?

Das Amazon Affiliate-Programm steht so gut wie jedem Content-Creator offen. Amazon unterscheidet jedoch zwischen den zwei Gruppen:
  1. Influencern
  2. Bloggern, Publishern, sowie weiteren Content-Produzent:innen
Beide Gruppen nutzen zwar das Amazon PartnerNet als Zugang zu Werbemitteln, Influencern steht jedoch eine eigene Storefront, inklusive personalisierter URL, auf Amazon zur Verfügung. Ein weiterer wichtiger Unterschied sind die gültigen Provisionssätze. Für Influencer gelten weder Umsatzschwellen noch wird zwischen direkt und indirekt qualifizierten Verkäufen unterschieden (siehe auch Punkt „Lohnt sich Affiliate-Marketing mit Amazon“).
Einschränkungen gibt es beim Einsatz von Softwares, so dürfen Affiliate-Links, mit Ausnahme von mobilen Apps, in keinerlei Software eingesetzt werden. Dies bedeutet Browser-Plugins, Symbolleisten, aber auch TV-Apps sind ausgeschlossen. Das Nutzen von Amazon Affiliate-Links in Offline-Werbemitteln oder Dokumenten, wie E-Books, ist ebenso ausgeschlossen. Ebenso die Verbreitung über E-Mails oder private Nachrichten in sozialen Netzwerken. 
Weiterhin wichtig zu erwähnen ist, dass Amazon in den Programmrichtlinien nicht genau definiert, welche Arten von Content für die Teilnahme berechtigt sind. Vielmehr findet Ihr in den Bedingungen den Satz „Ob eine Website geeignet ist, legen wir nach unserem allgemeinen Ermessen fest“. Nach erfolgreicher Anmeldung und nach dem ersten vermittelten Verkauf, findet eine Überprüfung seitens Amazon statt. Diese bestätigt entweder die Teilnahme, oder den Ausschluss aus dem Programm zur Folge hat. Klassische Affiliate-Modelle, wie Gutschein- oder Cashback-Seiten, werden im Rahmen dieser Überprüfung nicht freigegeben. 

Welche Vor- und Nachteile hat Affiliate-Marketing mit Amazon?

Grundsätzlich hat das Amazon Affiliate-Programm die gleichen Vor- und Nachteile wie alle anderen Affiliate-Programme auch. Welche das im Allgemeinen sind, findet Ihr im Artikel, über die Vor- und Nachteile von Affiliate-Marketing und wie Ihr das Marketing-Instrument nutzen könnt. Abseits der allgemeinen Thematik und im Vergleich zu Partnerprogrammen anderer Online-Anbieter:innen, hat das Amazon Affiliate-Programm die nachfolgenden Vor-/Nachteile: 
Vorteile:
  • Große Produktvielfalt – hier findet sich für jede Content-Ersteller:innen ein passendes Produkt zur Bewerbung.
  • Einfache Einbindung – Die im Amazon Partnernetzwerk bereitgestellten Tools, wie SiteStripe und die Product-Advertisings API, machen den Einbau von Affiliate-Links, sowohl für Einsteiger:innen als auch Profis, leicht. 
  • Laut Similarweb ist Amazon die am meisten besuchte E-Commerce Plattform in Deutschland. Da viele Nutzer:innen Amazon kennen und bereits ein Konto haben, ist mit einer höheren Conversion-Rate, als bei anderen Affiliate-Programmen zu rechnen.
Neutral:
  • Cookie-Laufzeit – Diese ist mit einer Gültigkeit von 24 Stunden sehr kurz. Jedoch wird ein Verkauf auch vergütet, sollten Nutzer:innen ein Produkt in den Warenkorb legen und die Bestellung innerhalb von 89 Tagen ausführen. 
  • Unterscheidung zwischen direkten und indirekten Verkäufen erfordert ein passgenaues Targeting und einen gezielten Einsatz von Deeplinks.
  • Vergütung – die von Amazon gezahlten Provisionen sind in den meisten Kategorien mit denen von anderen Affiliate-Programmen vergleichbar. Heißt nicht schlechter, aber auch nicht besser.
Nachteile:
  • Große Konkurrenz – wie bei fast allen Affiliate-Programmen wird auch bei Amazon nach dem „Last-Cookie-Wins“ Modell vergütet. Da es bereits tausende andere Amazon-Affiliates gibt, ist der Konkurrenzkampf um das letzte Cookie groß.
  • Nicht für alle Content-Modelle geeignet – Amazon ist selektiv und die Programmrichtlinien geben keine Auskunft darüber, welcher Content erwünscht und welcher unerwünscht ist.

Affiliate-Marketing mit Amazon starten – so geht’s

Bevor Ihr Euer eigenes Affiliate-Business mit Amazon startet, solltet Ihr Euch Gedanken darüber machen, wie Ihr das Angebot von Amazon hauptsächlich bewerben wollt. Habt Ihr bereits eine erfolgreiche Website, die Ihr monetarisieren wollt? Habt Ihr bereits ein Social-Media-Profil mit tausenden Followern oder wollt Ihr ein komplett neues Projekt aus dem Boden stampfen? 
Wenn Ihr eine neue Website starten wollt, solltet Ihr Euch zunächst anschauen, wie Ihr diese erstellt. Habt Ihr wenig Erfahrung im Aufbau von Webseiten, kann die Nutzung einer Website-Baukasten ein guter Startpunkt sein. Wollt Ihr jedoch komplexere Webseiten bauen und mehr Gestaltungsmöglichkeiten haben, solltet Ihr Euch für ein Content Management Systeme (CMS) entscheiden. Das am weitesten verbreite CMS ist  WordPress, welches dank hunderter verfügbarer Plugins rundum Amazon, Euren Start erheblich erleichtern kann. Auch zum Thema SEO bietet WordPress mit  Yoast ein gut bewertetes Plugin. 
Nachdem Euer Werbekanal festgelegt, bzw. die Basis-Website erstellt wurde, solltet Ihr zunächst an die Themen bzw. Keyword Planung gehen. Ein guter Startpunkt ist  Google Trends. Da Euch hier aber genaue Suchvolumina fehlen, können die Ergebnisse lediglich als Indikator genutzt werden.  
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Google Trends

⁠Für eine detaillierte Keyword-Planung solltet Ihr daher auf ein professionelles SEO-Tool, wie beispielsweise  Sistrix zurückgreifen, welches Euch neben genauen Suchvolumina, z. B. auch Suchvorschläge und Nutzerfragen, zur Verfügung stellt.  
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Sistrix Übersicht
Basierend auf Eurer Keyword-Recherche, solltet Ihr nun Themen definieren, die zu bewerbenden Produkte auf Amazon aussuchen und mit der Erstellung von Content beginnen. Hinweis:  Sistrix bietet auch Analyse-Funktionen rundum Amazon an.
Mit dem fertigen Content eröffnet Ihr Euch im  Amazon PartnerNet ein Konto. Für die Anmeldung könnt Ihr ein bestehendes Amazon Konto nutzen oder ein neues anlegen. Im Anmeldeprozess müsst Ihr alle Webseiten und Apps angeben, welche Ihr zur Bewerbung von Amazon nutzen wollt. Wichtig: Nach der Anmeldung könnt Ihr sofort auf das Amazon PartnerNet zugreifen und Amazon-Affiliate-Links erstellen. Bevor Ihr jedoch anfangt Amazon zu bewerben und Verkäufe zu generieren, muss Eure Website vollständig entwickelt und funktionsfähig sein. Nachdem Ihr Euren ersten Verkauf erzielt habt, prüft Amazon, ob Eure Website die Amazon Richtlinien erfüllt. Sollte dies nicht der Fall sein, wird Euer Account geschlossen. Dies passiert ebenfalls, solltet Ihr in den ersten 180 Tagen keine Transaktionen generieren. In diesem Fall habt Ihr jedoch die Möglichkeit, einen neuen Account zu eröffnen, sobald Ihr ausreichenden Traffic generiert.  
Nach der erfolgreichen Registrierung habt Ihr Zugriff auf das  Amazon PartnerNet und könnt über den Menüpunkt „Partnerlinks erstellen“ Eure ersten Amazon Affiliate-Links erstellen und auf Eurer Website einbauen. 
Weitere Tipps, wie Ihr mit Affiliate-Marketing starten könnt, findet Ihr auch im Artikel „Mit Affiliate-Marketing starten und Geld verdienen.“.

7 Tipps, um den Umsatz mit Amazon-Affiliate-Marketing zu erhöhen

  • Nutzt die richtigen Deeplinks: Die Provision für direkt qualifizierte Verkäufe ist erheblich höher. Ihr solltet dementsprechend immer darauf achten, passgenaue Affiliate-Links von Amazon zu verwenden, um auch die volle Provision zu erhalten. 
  • Bewerben von Amazon Mitgliedschaften: Amazon Mitgliedschaften zu bewerben, bietet sich bei fast allen Themenschwerpunkten an. Solltet Ihr etwa Produkte bewerben, lohnt sich der Hinweis auf Amazon Prime. Schreibt Ihr Buchrezensionen, sollte ein Link zu Kindle Unlimited nicht fehlen. 
  • Provisionserhöhungen: Amazon führt regelmäßig Aktionen durch, bei der die Provision für Amazon Mitgliedschaften für einen kurzen Zeitraum erhöht wird. Es lohnt sich daher, gelegentlich im  Amazon PartnerNet vorbeizuschauen bzw. die Newsletter zu lesen. 
  • SiteStripe: Das Amazon eigene Tool SiteStipe lässt Euch Deeplinks zum gewünschten Produkt auf Amazon erstellen. Einmal aktiviert, seht Ihr das SiteStripe Menü, sobald Ihr Amazon in Eurem Browser aufruft. Auch auf Eurem Smartphone könnt Ihr dann einfach Affiliate-Links erstellen (siehe nächster Punkt). Zu den SiteStripe Einstellungen kommt Ihr über Amazon.de (mit eingeloggtem Account).
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Amazon SiteStripe
  • Partner-Links auf dem Smartphone: Nutzt Ihr in der Amazon App die gleiche E-Mail-Adresse wie in Eurem Amazon PartnerNet Account, könnt Ihr mit der App direkt Affiliate-Links erstellen. Somit lässt sich Euer Posting bequem über Euer Smartphone abwickeln. Klickt dazu einfach auf den „Teilen“ Button auf dem Produktbild.
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Sitestripe mobile
  • Live-Preise dank Product-Advertising-API: Amazons API für Affiliate-Partner stellt Euch nicht nur Produktbilder und Content zur Verfügung, sondern auch den aktuellen Preis. Dies hilft Euren Content aktuell zu halten, die Nutzer:innen-Erfahrung zu erhöhen und Eure Conversion-Rate zu steigern. 
  • Nutzt Tracking-IDs: Ihr könnt im Amazon PartnerNet eigene Tracking-IDs erstellen. Diese helfen Euch zu identifizieren, über welche Links bzw. welche Tracking-IDs, der meiste Umsatz generiert wurde. Mit diesen Informationen könnt Ihr an der Optimierung Eures Contents arbeiten. Die Option zum Erstellen Eurer Tracking-IDs findet Ihr bei Amazon (mit eingeloggtem Account). 

Empfehlenswerte E-Commerce-Plattformen & Shopsysteme

Auf unserer Vergleichsplattform OMR Reviews findest du weitere empfehlenswerte E-Commerce-Plattformen & Shopsysteme. Wir stellen über 230 Lösungen vor, die speziell auf die Bedürfnisse von kleinen und mittleren Unternehmen, Start-ups und großen Konzernen ausgerichtet sind. Unsere Plattform bietet umfassende Unterstützung in allen Bereichen des Online-Handels, von der Produktpräsentation bis hin zur Kundenverwaltung. Nutze die Gelegenheit, verschiedene E-Commerce-Lösungen zu vergleichen, und berücksichtige dabei echte Nutzerbewertungen, um das perfekte System für deine individuellen Geschäftsanforderungen zu finden:

Welche Amazon-Affiliate-Softwares sind empfehlenswert?

Für den Start Eurer Erfolgsgeschichte, mit dem Amazon Affiliate-Programm, könnt Ihr, auf eine Reihe von Tools zurückgreifen, welche Euch bei Eurem Projekt unterstützen. Welche Tools dabei für Euch infrage kommen, hängt immer davon ab, wie Ihr Euren Content plant zu veröffentlichen. 
1) Website-Builder & Content-Management-System
Dank Website-Baukasten könnt Ihr heute schnell eine eigene Website zum Laufen bringen, ohne dafür Vorkenntnisse mitbringen zu müssen. Tools wie  Wix(Direkt zum Anbieter) oder  Jimdo - Der Websitebaukasten für Selbstständige (Direkt zum Anbieter)sind kostengünstig und für die meisten Standardanwendungen ausreichend. Wer jedoch umfangreichere Websites und z. B. die Nutzung, der Amazon Product-Advertising-API in Betracht zieht, der sollte die Nutzung eines Content-Management-Systems wie beispielsweise  WordPress bevorzugen. 
2) Photo-Editing-Software
Egal, ob Ihr einen eigenen Amazon Affiliate-Blog erstellt oder Eure Social-Media-Kanäle für die Bewerbung von Amazon nutzen wollt, Ihr werdet immer Grafiken benötigen. Hierfür könnt Ihr auf die Hilfe von Photo Editing zurückgreifen. Empfehlenswert ist beispielsweise Canva , da Ihr hier bereits mit der kostenlosen Version einfache Änderungen vornehmen könnt. Für komplexere Anwendungsfälle empfiehlt sich ein Upgrade auf  Canva , hier gibt es neben tausenden Vorlagen auch etliche Piktogramme und einen 1-Click Hintergrundentferner. Die Übersicht für Photo Editing auf OMR Reviews, hilft Euch, das perfekte Tool für Euch zu finden.
3) Keyword-Recherche 
Affiliate-Marketing mit Amazon eignet sich hervorragend zur Bewerbung von Nischenprodukten. Dennoch, der beste Content bringt Euch nichts, wenn es keine Nachfrage zum Thema bzw. Produkt gibt. Bevor Ihr daher mit dem aufwendigen Erstellen von Content beginnt, solltet Ihr eine Keyword-Recherche durchführen. Für einen groben Überblick könnt Ihr kostenlose Tools wie  Google Trends nutzen. Hier werden Euch jedoch keine genauen Suchvolumen genannt. Für mehr Details empfiehlt sich die Nutzung von professionellen SEO-Tools. Im deutschsprachigen Raum empfiehlt sich die Nutzung von  Sistrix. Alternativen findet Ihr auf OMR Reviews unten den SEO Tools.
4) Tools zur Content-Optimierung
Ist Euer Business-Modell auf SEO ausgelegt, könnt Ihr dank Tools zur Content-Optimierung sowohl Eure als auch die Texte der Konkurrenz analysieren und auf Basis dieses Wissens optimieren. Solltet Ihr schon einige SEO-Erfahrungen besitzen, empfiehlt sich die Nutzung von  Termlabs.io, welches Euch mithilfe von WDF-IDF Analysen und weiteren KPIs hilft, Euren Text für Suchmaschinen zu optimieren. Neben Termlabs gibt es auch weitere Tools wie beispielsweise  Searchmetrics, welche Features für die Content-Optimierung anbieten. Die meisten davon haben jedoch Ihren Schwerpunkt in der Keyword-Recherche und sind dementsprechend schwach im Bereich Content-Optimierung. Weitere Alternativen findet Ihr auf OMR Reviews in den SEOTools. 
5) Analytics
Wenn Ihr Eure Seite erfolgreich im Netz habt, wollt Ihr natürlich auch deren Erfolg analysieren. Daher sollten Eure Standardtools zur Analyse Eurer Performance nicht in Eurem Repertoire fehlen.  Google Search ConsoleBing-Webmaster-Tools und ggf. weiteren Dashboards der jeweiligen Suchmaschinenbetreiber:innen, helfen Euch dabei, Eure Performance in Sachen SEO im Blick zu haben. Für die Ergebnisse Eurer eigenen Website empfiehlt sich die Nutzung von  Google Analytics oder einer alternativen Web Analytics Software.

Welche Alternativen gibt es zum Affiliate-Marketing mit Amazon?

Das Affiliate-Programm von Amazon ist eines der größten und erfolgreichsten Partnerprogramme der Welt. Sollte jedoch Euer Business-Modell nicht zu Amazon passen, gibt es etliche Alternativen auf dem Markt. Neben Amazon hat so gut wie jeder Onlineshop heute ein eigenes Affiliate-Marketing-Programm. Glücklicherweise sind diese häufig bei Affiliate-Netzwerken. wie beispielsweise  Awin oder  Webgains gebündelt, sodass Ihr Euch nicht bei allen Anbieter:innen einzeln anmelden müsst. Wenn Ihr beispielsweise mit der Deutschen Kreditbank (DKB) zusammenarbeiten wollt, meldet Ihr Euch bei Awin an und bewerbt Euch auf eine Partnerschaft.
Der Vorteil, neben der DKB könnt Ihr Euch mit Eurem Awin Account auch auf viele andere Partnerschaften bewerben. Bevor Ihr Euch jedoch bei einem Affiliate-Netzwerk anmeldet, solltet Ihr prüfen, welche Anbieter:innen dort vorhanden sind. Hierbei hilft Euch das kostenlose Tool  100partnerprogramme.de. Eine Übersicht über verfügbare Affiliate-Netzwerke bekommt Ihr außerdem bei OMR Reviews. 

Fazit zu Affiliate-Marketing bei Amazon

Das Affiliate-Programm von Amazon lohnt sich auch heute noch zur Monetarisierung Eures Contents. Amazon macht es Content-Ersteller:innen leicht, mit dem Affiliate-Marketing zu starten. Dies beginnt schon mit der simplen Registrierung, welche einem ermöglicht, innerhalb weniger Minuten die ersten Affiliate-Links zu erstellen und mit der Bewerbung von Produkten zu beginnen. Die vorhandenen Tools bieten sowohl Anfänger:innen, als auch Profis, ausreichend Material, um langfristig erfolgreich zu sein. Erwähnenswert ist insbesondere das unkomplizierte Erstellen von Tracking-Links, ob im Browser oder in der Amazon-App. 
Wer jedoch vom schnellen Geld im Internet träumt, dem sei gesagt, dass der Aufbau einer Affiliate-Website dafür nicht geeignet ist. Um genügend Reichweite zu generieren, ist eine ausführliche Keyword-Planung unerlässlich. Und auch wenn der Content bereits steht, ist eine aktive Pflege notwendig, um dauerhaft Traffic und damit Erlöse zu generieren. 
Martin Jäger

Martin Jäger ist seit 2015 in der Digitalbranche tätig. Neben der Arbeit für verschiedene Publisher wie der DuMont Mediengruppe betreibt er selbstständig erfolgreich Affiliate-Webseiten wie onlineshopping.lu.. Aktuell ist Martin als selbstständiger Consultant sowie Key-Account-Manager bei Amazon tätig. 

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Im Artikel erwähnte Softwares

Im Artikel erwähnte Software- oder Service-Kategorien

Website-Baukasten
Ein Website-Baukasten gibt Nutzer:innen die Möglichkeit, auch ohne Programmierungskenntnisse oder sonstigem technischen Know-how in einfachen Schritten eine individuelle Website zu erstellen. Somit eignen sich Website-Baukästen vor allem für Selbstständige, Freiberufler:innen, Blogger:innen und kleinen Unternehmen, die nicht das Budget haben, um sich eine professionelle Website erstellen zulassen. Viele Website-Baukästen bieten den Nutzer:innen an, die eigenen Webseiten mithilfe von Drag & Drop super leicht und schnell zu erstellen. So lassen sich beispielsweise Überschriften- und Textelemente auf die leere Webseite ziehen, Bilder und Videos können hinzugefügt werden, Weißraum kann durch Abstandshalter erzeugt werden und auch in der Farbgestaltung gibt es viele Möglichkeiten. So sind Webseiten in relativ kurzer Zeit gestaltbar und realisierbar. Mit einem Website-Baukasten ist also jeder in der Lage, sein Content-Marketing auch auf einer eigenen Website auszuüben und nicht nur über Social-Media oder E-Mail-Marketing. Auch das Thema Suchmaschinenoptimierung bekommt mit einer eigenen Website einen ganz neuen Stellenwert im eigenen Online-Marketing. Denn mit einer Website können Nutzer:innen dafür sorgen, dank SEO organisch über Google gefunden zu werden. Wer schneller Website-Besucher:innen anziehen möchte, für denjenigen sind Google-Ads eine gute Alternative. Aber auch hierfür wird eine Website benötigt, die mithilfe eines Website-Baukasten-Systems einfach erstellt werden kann.
Content Management Systeme (CMS)
Mit einem Content-Management-System (kurz: CMS) lassen sich Texte, Videos, Grafiken und jegliche andere Form von digitalen Inhalten gemeinschaftlich auf und für Websites erstellen, bearbeiten, organisieren, veröffentlichen und darstellen. Meist arbeiten Anwendende dabei auf einer einfach zu bedienenden grafischen Benutzeroberfläche, für die keine oder nur wenige Programmier- bzw. HTML-Kenntnisse erforderlich sind und in vorgefertigten Templates, die die Erstellung, den Upload und die optisch ansprechende Aufbereitung von Inhalten vereinfachen. Gleichzeitig arbeiten in der Regel mehrere Personen mit unterschiedlichen Funktionen in einem CMS, sodass Inhalte auch optimal von verschiedenen Personen bearbeitet und gemanagt werden können. Ein Content-Management-System ist also ein einfach zu bedienendes System, um den Content für eine Website zu managen und damit die vermutlich einfachste Lösung Inhalte aus Texten und Mediadateien online zu bringen und zu verwalten. Speziallösungen aus dem Bereich und Integrationen mit Software aus anderen Bereichen können außerdem dafür sorgen, dass die mit dem CMS aufgebauten Seiten direkt auf verschiedene Faktoren optimiert sind. Viele Content-Management-Systeme bieten Integrationen zu Shopsystemen und Marketing Softwares wie beispielsweise SEO-Tools oder Content-Marketing-Tools. Einige CMS verfügen zudem über Funktionen zum Digital-Asset-Management und Web Design.
Photo Editing
Mit Foto- und Bildbearbeitungsprogrammen bearbeiten, verbessern und retuschieren Nutzer:innen RAW-Fotos oder Bilder, um sie für Unternehmenszwecke nutzbar zu machen. Unternehmen aus unzähligen Branchen und Industrien setzen die Fotobearbeitungssoftwares ein, um das Aussehen, die Größe und den Dateityp von Bildern anzupassen und mehrere Bilder und Grafiken zu kombinieren. Software zur Bildbearbeitung wird oft in Verbindung mit Bildverwaltungssoftware und weiteren Designsoftwares verwendet, bevor der:die Nutzer:in die finale Version des Bildes erstellt. Endgültige Bilddateien werden häufig in Digital-Asset-Management-Software (DAM), Content-Management-Systemen oder Social-Media-Netzwerken genutzt. Auch wenn einige Bildbearbeitungssoftwares grundlegende Funktionen zur Videobearbeitung enthalten, werden zur Videobearbeitung meist dedizierte Video-Editing-Softwares eingesetzt. Fotobearbeitungssoftwares besitzen die Fähigkeiten eine Vielzahl von Bilddateitypen wie JPEG, PNG, diverse RAW-Bilddateitypen, GIFs und weitere. Außerdem können mit den Programmen Effekte, Korrekturen und Manipulationen auf Bilddateien angewendet werden. Anders als Vektorgrafikprogramme müssen sie pixelbasiert und nicht vektorbasiert sein.
SEO
Search Engine Optimization (SEO)-Software dient dazu, die sogenannte natürliche oder organische Sichtbarkeit einer Website auf der Ergebnisseite einer Suchmaschine (also meistens Google) zu verbessern bzw. Anhaltspunkte und Verbesserungsvorschläge dafür zu liefern. Anders formuliert: Um eine Website bei den Suchresultaten, einen Ort bei Maps oder ein Foto bei der Bildersuche besser auffindbar zu machen, ohne dafür zu bezahlen, braucht es Optimierungsarbeit, Insights, Kennzahlen und Orientierung. Die aufgelisteten Tools ermöglichen diese SEO-Einblicke und -Analysen indem sie z.B. die Sichtbarkeitsentwicklung einer Website über die Zeit, Wettbewerbsdaten, wichtige Suchbegriffe, Trend-Daten oder Hinweise auf technische Ansatzpunkte für eine Verbesserung aufzeigen. Unter den SEO-Tools gibt es sowohl Spezial-Tools für einzelne Funktionen als auch All-in-One Lösungen, die (fast) alle SEO-Funktionen abbilden und zum Teil sogar Lösungen für andere Bereiche bieten. So gibt es z.B. bei (fast) allen SEO-Tools, die ihren Schwerpunkt bei der Identifikation relevanter Keywords haben, Überschneidungen mit Search Advertising Software. Alle Produkte, die in der SEO-Kategorie gelistet sind, müssen mindestens einen der folgenden Bereiche abdecken: SEO Monitoring & Tracking, Keyword-Recherche, Content- bzw. Onpage-Optimierung, Crawling und/oder Offpage-SEO. Mit SEO Monitoring & Tracking-Tools können Keywords getrackt und somit die SEO-Performance überwacht werden. Mithilfe von Keyword-Recherche-Tools können Content-Lücken identifiziert werden. SEO-Content-Tools helfen bei der Content-Erstellung und -Optimierung. Crawler- und Log-File-Tools testen die eigene Website hinsichtlich technischem SEO und erstellen Log-File-Analysen. Für die Überprüfung, das Monitoring und die Identifizierung von (potentiellen) Backlinks gibt es Backlink-Tools. Ihr möchtet Euch im SEO fortbilden und von Expert:innen lernen? Dann sind der OMR Beginners Guide to SEO und der OMR Professional Guide to SEO genau das richtige für Euch! In den Reports warten mehr als 100 Seiten geballtes Expertenwissen auf Euch und selbst echte SEO-Profis lernen noch etwas dazu! Für alle, die lieber in einem flexiblen E-Learning Format lernen möchten, bieten wir auch ein OMR SEO Pro Deep Dive Webinar und einen OMR Academy SEO Fundamentals E-Learning Kurs an.
Affiliate Netzwerke
Affiliate Netzwerke sind Plattformen auf denen werbetreibende Unternehmen (Advertiser) mit Webseitenbetreiber:innen (Affiliates) partnerschaftliche Zusammenarbeiten eingehen können. Die Affiliates können dafür Werbemittel der Unternehmen auf ihren Webseiten einbinden und erhalten erst dann eine Vergütung, wenn vorher vereinbarte Leistung wie z. B. Klicks, Leads oder Käufe erzielt werden. Advertiser steigern durch die Nutzung von Affiliate-Marketing-Lösungen ihre Markenbekanntheit und zugleich ihre Umsätze. In den Partnerprogrammen der Advertiser werden Webseitebetreiber*innen beispielsweise Banner, Links oder Logos zur Verfügung gestellt, die sie auf ihrer Webseite einbinden, um User*innen auf den Onlineshop der Werbetreibenden oder entsprechende Produktseiten zu leiten und bestenfalls zu einem Kauf zu animieren. Dafür erhalten Affiliates eine Provision vom Advertiser. Um hier den Überblick behalten zu können, werden die Schritte der potentiellen Käufer*innen getrackt – und zwar vom ersten Klick bis zum finalen Kauf. Erfolgen kann dies über Cookie-Tracking, Postview-Tracking oder auch Session-Tracking. Affiliate-Netzwerke bieten die technischen Voraussetzungen für Affiliate Marketing. Dazu gehören alle Schritte vom Erstellen eines Partnerprogramms über das Vernetzen der Advertiser mit den Affiliates bis hin zur Zahlungsabwicklung zwischen den beiden Parteien. Advertiser müssen in der Regel Provisionen an Affiliate Netzwerke zahlen. Um in der Kategorie Affiliate Netzwerke aufgenommen zu werden, sollte eine Lösung folgende Features und Eigenschaften aufweisen: * Tracking und Reporting: Präzise und zeitnahe Verfolgung der durch Affiliates generierten Klicks, Leads und Verkäufe sowie detaillierte Berichte für eine transparente Leistungsbewertung. * Diverse Werbemittel: Eine breite Palette an Werbemitteln (wie Banner, Textlinks, E-Mail-Vorlagen), die es Publishern ermöglichen, Produkte effektiv zu bewerben. * Provisionsmanagement: Flexible und zuverlässige Systeme zur Berechnung und Auszahlung von Provisionen an die Affiliates. * Affiliate-Beziehungsmanagement: Werkzeuge zur Pflege und Verwaltung der Beziehungen zwischen Werbetreibenden und Affiliates, einschließlich Kommunikationsmittel und Unterstützung bei der Optimierung von Kampagnen. * Benutzerfreundliche Oberfläche: Eine intuitive, leicht zugängliche Plattform, die sowohl für Anfänger als auch für erfahrene Benutzer*innen geeignet ist.
Public Affiliate Netzwerke
Public Affiliate Netzwerke sind Plattformen, die Werbetreibende und Publisher zusammenbringen, um gemeinsam Affiliate-Marketing-Kampagnen durchzuführen. Diese Netzwerke bieten eine zentrale Anlaufstelle für Unternehmen, die ihre Produkte oder Dienstleistungen über Partnerprogramme bewerben möchten, und für Publisher, die durch das Bewerben dieser Angebote Einnahmen erzielen wollen. Public Affiliate Netzwerke sind besonders für Unternehmen geeignet, die eine breite Reichweite erzielen und gleichzeitig ihre Marketingausgaben kontrollieren möchten. Publisher, wie z.B. Blogger*innen, Influencer*innen und Content-Ersteller*innen, profitieren von diesen Netzwerken durch den Zugang zu einer Vielzahl von Werbeangeboten und attraktiven Provisionsmodellen. Um in der Kategorie Public Affiliate Netzwerke aufgenommen zu werden, sollte eine Lösung folgende Features und Eigenschaften aufweisen: - Breites Netzwerk an Publisher*innen und Werbetreibenden - Zuverlässiges Tracking und Reporting - Flexible Provisionsmodelle - Benutzerfreundliche Oberfläche - Unterstützung für verschiedene Werbeformate
Web Analytics
Web Analytics Tools messen den Traffic auf Webseiten und Online Shops und geben den Betreiber:innen einen Überblick, wie viele Nutzer:innen diese täglich besuchen. So wissen Inhabende einer Internetpräsenz, wer die eigene Webseite besucht, woher die Nutzer:innen kommen und welche Inhalte und Bereiche gut funktionieren. Demografische Daten, Online Conversions und weitere Metriken bieten Unternehmen Einblicke in das Kund*innenverhalten und somit Potenziale zur Optimierung der Webseite. Somit kann der Einsatz eines Web Analytics Tools entscheidend für den Erfolg und die Abgrenzung zum Wettbewerb sein. Web Analytics Tools bestehen meist aus folgenden Funktionen: Messung des Traffics (Besuche insgesamt, Sitzungen einzelner Besucher:innen, Verhaltensanalysen sowie das Medium, über das der Besucher:innen kam), Segmentierung des Traffics nach Device, Demografie, Geografie und Personengruppen, Echtzeitmessungen sowie die Verfolgung spezieller Conversions wie bspw. einem Kaufabschluss. Um die eigene Webseite oder Onlineshop vollständig zu verstehen, zu analysieren und zu optimieren, sind Web Analytics Tools also nicht mehr wegzudenken. Web Analytics Tools werden häufig in Verbindung mit Content-Management-Systemen oder Shopsystemen eingesetzt, um das Nutzerverhalten zu analysieren. Außerdem bieten sie häufig Integrationen zu Conversion-Rate-Optimization-Softwares sowie A/B-Testing-Softwares, um die User Experience zu optimieren. Ihr wollt Euch im Bereich Web Analytics verbessern und von Expert:innen lernen? Dann ist der OMR Professionals Guide to Digital Marketing Analytics mit über 100 Seiten geballtem Expertenwissen genau das richtige für Euch. Falls Ihr ein E-Learning Format bevorzugt, dann könnt Ihr Euch im 10-wöchigen OMR Academy Digital Marketing Analytics E-Learning Kurs fortbilden und erfahrt alles, was Ihr zu Web Analytics wissen müsst.

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