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Wie funktioniert Affiliate-Marketing mit Amazon und warum es sich für Euch lohnen könnte

Martin Jäger 29.04.2022

In diesem Artikel erklären wir Euch, wie Affiliate-Marketing mit Amazon funktioniert und zeigen Euch dazu passende Tools

Geld verdienen im Internet – wer will das nicht? Affiliate-Marketing ermöglicht vielen Websitebetreiber:innen, Influencern oder sonstigen Content-Produzent:innen, Ihre Inhalte zu monetarisieren. Der Legende nach wurde das Affiliate-Marketing vom Amazon Gründer Jeff Bezos erfunden. Auch wenn diese Geschichte nicht ganz stimmt, verhalf das Partnerprogramm von Amazon dem Affiliate-Marketing zum Durchbruch. Noch heute ist das Affiliate-Programm von Amazon eines der erfolgreichsten der Welt und wie Ihr davon profitieren könnt, zeigt in diesem Artikel unser Gastautor Martin Jäger.

Worum geht’s eigentlich bei Affiliate-Marketing?

Beim Affiliate-Marketing handelt es sich um einen Marketingkanal, der sich vornehmlich über das erfolgsbasierte Abrechnungsmodell auszeichnet. Beim Affiliate-Marketing schließen sich Werbetreibende (genannt Merchants) mit Content-Ersteller:innen (genannt Publisher) zusammen, mit dem Ziel Traffic auf Ihr Onlineangebot zu lenken. Der Publisher erhält für diese Werbeleistung eine Performance-basierte Vergütung. In der Regel basiert diese auf einem der folgenden drei Modelle:

  • Cost-per Klick (CPC): Vergütung basierend auf Anzahl der Klicks, welche durch den Publisher im Onlineangebot des Merchants generiert werden. 
  • Cost-per-Action (CPA): Provision im Falle einer erfolgreichen „Action“, meist ein Einkauf im Webshop durch die Nutzer:innen. Dies ist meist eine prozentuale Umsatzbeteiligung wie 2 % vom Nettoeinkaufswert. Dieses Abrechnungsmodell wird häufig auch als Cost-per-Order (CPO) bezeichnet. 
  • Cost-per-Lead (CPL): Ähnlich zum CPA wird hier im Falle einer „Action“ eine fixe Vergütung ausgezahlt. Die genaue Definition, was als „Lead“ zählt, kann dabei unterschiedlich sein. Ein erfolgreicher Lead kann beispielsweise dadurch entstehen, dass Nutzer:innen ein Online-Formular ausfüllen oder sich zu einem Newsletter anmelden. 

Neben diesen drei Abrechnungsmodellen gibt es noch weitere, weniger verbreitete, wie den Cost-per-Install (CPI), bei dem für die Installation von Apps bezahlt wird, oder Cost-per-Mille (CPM), bei welchem nach dem klassischen Marketing verwendetem Tausenderkontaktpreis (TKP) abgerechnet wird. Auch eine Kombination der verschiedenen Modelle untereinander oder mit fixen Vergütungen sind heute zu finden. Noch mehr Details zum Thema Affiliate-Marketing findet Ihr auch im Glossary von OMR.

Wie funktioniert Affiliate-Marketing mit Amazon?

Wie im Intro bereits erwähnt, gehört Amazon zu den Pionieren im Bereich Affiliate-Marketing. Das Partnerprogramm, welches von Amazon selbst „Amazon Associates“ genannt wird, gibt es in den USA bereits seit 1996. Die Funktionsweise dabei ist recht simpel. Ihr bindet ein Werbemittel, z. B. einen Link oder ein Banner, von Amazon auf Eurer Website, Social-Media-Profil oder ähnlichem ein. Sobald Nutzer:innen auf dieses Werbemittel klicken und einen Einkauf bei Amazon tätigen, erhaltet Ihr eine prozentuale Umsatzbeteiligung, basierend auf dem Warenkorb des Nutzers. Die Zuordnung von Nutzer:innen und Eurem Werbemittel erfolgt mithilfe von Cookies. Wichtig ist jedoch, die hierdurch erstellten Cookies verlieren ihre Gültigkeit in den folgenden Fällen:

  • Ablauf von 24h 
  • Nach einem abgeschlossenen Einkauf der Kund:innen (Folgekäufe werden nicht vergütet)
  • Kund:innen klicken auf einen weiteren Affiliate-Link (von einer anderen Quelle) 

Der letzte Punkt wird als Last-Cookie-Wins Attribution beschrieben, welcher häufig für Kontroversen im Affiliate-Marketing sorgt. Mehr Information darüber findet Ihr im Artikel, wie Ihr Affiliate-Marketing nutzen könnt: Vor- und Nachteile des Marketing-Instruments.

Lohnt sich Affiliate-Marketing mit Amazon? Wie hoch ist der Verdienst?

Die Frage, ob sich Affiliate-Marketing lohnt, hängt von unterschiedlichen Faktoren, wie z. B. der Qualität des eigenen Traffics, sowie der damit verbundenen Conversion-Rate auf der Zielseite, ab. Erfolgreiche Affiliate-Marketing Seiten haben für ihre Zielgruppe maßgeschneiderten Content, welcher alle nötigen Informationen für Nutzer:innen liefert. Die Käufer:innen können damit ihre Kaufentscheidung treffen, ohne sich noch Informationen aus zusätzlichen Quellen suchen zu müssen (Denkt an „Last-Cookie-Wins“).

Diese Grundvoraussetzung ist beim Bewerben von Amazon noch wichtiger als bei anderen Affiliate-Programmen, da Amazon zwischen „direkt qualifizierten“ und „indirekt qualifizierten“ Verkäufen unterscheidet. Als direkt qualifizierte Verkäufe gelten alle von Nutzer:innen gekauften Produkte innerhalb der gleichen Kategorie. Als indirekte qualifizierte Verkäufe dementsprechend alle Produkte einer anderen Kategorie.

Um den Unterschied zu veranschaulichen, dient folgendes Beispiel: 

Ausgangssituation: Ihr habt einen Blog über Digitalkameras und habt dort einen Testbericht zu Kamera A verfasst. Am Ende des Artikels setzt Ihr einen Affiliate-Link zu Kamera A auf Amazon. 

Direkt qualifizierter Verkauf (volle Provision): Die von Euch zu Amazon gesendeten Nutzer:innen kaufen entweder i) die von Euch beworbene Kamera ii) irgendeine andere Kamera iii) irgendein anderes Produkt innerhalb der gleichen Kategorie (Elektronik & Computers). 

Indirekt qualifizierter Verkauf (reduzierte Provision): Die Nutzer:innen kaufen irgendein anderes Produkt aus einer anderen Kategorie auf Amazon, nachdem sie auf Euren Affiliate-Link geklickt haben

Indirekt qualifizierter Verkauf .png

Indirekt qualifizierter Verkauf

Sollten Kund:innen mehrere Produkte aus verschiedenen Kategorien kaufen, wird für alle Produkte im Warenkorb die gleiche Logik angewandt. Neben der Unterscheidung von direkten und indirekten Verkäufen bestimmt auch der von Euch auf Amazon generierte Umsatz über die Höhe der Provision. Erreicht Ihr eine bestimmte Umsatzschwelle, erhöht sich in einigen Kategorien die Provision. So erhaltet Ihr beispielsweise bei einem monatlichen (direkt qualifizierten) Umsatz von unter 15.000 € in der Kategorie Amazon Fashion eine Provision von 10 %. Solltet Ihr jedoch mehr als 15.000 € Umsatz generieren, erhöht sich Eure Provision automatisch auf 12 %. 

Die einzelnen Provisionssätze nach Kategorien findet Ihr in der nachfolgenden Tabelle. Für mehr Details findet Ihr die volle Übersicht im Amazon PartnerNet.

Provision für Amazon Verkäufe (CPA)

Provision für Amazon Verkäufe (CPA).png

Vergütung Amazon

Neben Produkten ermöglicht das Affiliate-Programm von Amazon auch noch, Mitgliedschaften bei den verschiedenen Amazon Diensten zu bewerben. Sollten Eure Nutzer:innen eine kostenlose Probemitgliedschaft abschließen, erhaltet Ihr die folgenden fixen Provisionen:

Provision für Amazon Mitgliedschaften

  • Amazon Prime / Prime Student: 3,00 €
  • Amazon Prime – Erst probieren, dann zahlen: 2,00 €
  • Amazon Music Unlimited: 4,50 €
  • Audible: 5,00 €
  • FreeTime Unlimited: 3,00 €
  • Kindle Unlimited: 1,00 €
  • AmazonFresh: 3,00 €
  • Prime Video Channels: 3,00 €
  • Amazon Hochzeitsliste: 3,50 €
  • Amazon Baby-Wunschliste: 1,50 €

Welche Kanäle könnt Ihr für Affiliate-Marketing mit Amazon nutzen?

Das Amazon Affiliate-Programm steht so gut wie jedem Content-Creator offen. Amazon unterscheidet jedoch zwischen den zwei Gruppen:

  1. Influencern
  2. Bloggern, Publishern, sowie weiteren Content-Produzent:innen

Beide Gruppen nutzen zwar das Amazon PartnerNet als Zugang zu Werbemitteln, Influencern steht jedoch eine eigene Storefront, inklusive personalisierter URL, auf Amazon zur Verfügung. Ein weiterer wichtiger Unterschied sind die gültigen Provisionssätze. Für Influencer gelten weder Umsatzschwellen noch wird zwischen direkt und indirekt qualifizierten Verkäufen unterschieden (siehe auch Punkt „Lohnt sich Affiliate-Marketing mit Amazon“).

Einschränkungen gibt es beim Einsatz von Softwares, so dürfen Affiliate-Links, mit Ausnahme von mobilen Apps, in keinerlei Software eingesetzt werden. Dies bedeutet Browser-Plugins, Symbolleisten, aber auch TV-Apps sind ausgeschlossen. Das Nutzen von Amazon Affiliate-Links in Offline-Werbemitteln oder Dokumenten, wie E-Books, ist ebenso ausgeschlossen. Ebenso die Verbreitung über E-Mails oder private Nachrichten in sozialen Netzwerken. 

Weiterhin wichtig zu erwähnen ist, dass Amazon in den Programmrichtlinien nicht genau definiert, welche Arten von Content für die Teilnahme berechtigt sind. Vielmehr findet Ihr in den Bedingungen den Satz „Ob eine Website geeignet ist, legen wir nach unserem allgemeinen Ermessen fest“. Nach erfolgreicher Anmeldung und nach dem ersten vermittelten Verkauf, findet eine Überprüfung seitens Amazon statt. Diese bestätigt entweder die Teilnahme, oder den Ausschluss aus dem Programm zur Folge hat. Klassische Affiliate-Modelle, wie Gutschein- oder Cashback-Seiten, werden im Rahmen dieser Überprüfung nicht freigegeben. 

Welche Vor- und Nachteile hat Affiliate-Marketing mit Amazon?

Grundsätzlich hat das Amazon Affiliate-Programm die gleichen Vor- und Nachteile wie alle anderen Affiliate-Programme auch. Welche das im Allgemeinen sind, findet Ihr im Artikel, über die Vor- und Nachteile von Affiliate-Marketing und wie Ihr das Marketing-Instrument nutzen könnt. Abseits der allgemeinen Thematik und im Vergleich zu Partnerprogrammen anderer Online-Anbieter:innen, hat das Amazon Affiliate-Programm die nachfolgenden Vor-/Nachteile: 

Vorteile:

  • Große Produktvielfalt – hier findet sich für jede Content-Ersteller:innen ein passendes Produkt zur Bewerbung.
  • Einfache Einbindung – Die im Amazon Partnernetzwerk bereitgestellten Tools, wie SiteStripe und die Product-Advertisings API, machen den Einbau von Affiliate-Links, sowohl für Einsteiger:innen als auch Profis, leicht. 
  • Laut Similarweb ist Amazon die am meisten besuchte E-Commerce Plattform in Deutschland. Da viele Nutzer:innen Amazon kennen und bereits ein Konto haben, ist mit einer höheren Conversion-Rate, als bei anderen Affiliate-Programmen zu rechnen.

Neutral:

  • Cookie-Laufzeit – Diese ist mit einer Gültigkeit von 24 Stunden sehr kurz. Jedoch wird ein Verkauf auch vergütet, sollten Nutzer:innen ein Produkt in den Warenkorb legen und die Bestellung innerhalb von 89 Tagen ausführen. 
  • Unterscheidung zwischen direkten und indirekten Verkäufen erfordert ein passgenaues Targeting und einen gezielten Einsatz von Deeplinks.
  • Vergütung – die von Amazon gezahlten Provisionen sind in den meisten Kategorien mit denen von anderen Affiliate-Programmen vergleichbar. Heißt nicht schlechter, aber auch nicht besser.

Nachteile:

  • Große Konkurrenz – wie bei fast allen Affiliate-Programmen wird auch bei Amazon nach dem „Last-Cookie-Wins“ Modell vergütet. Da es bereits tausende andere Amazon-Affiliates gibt, ist der Konkurrenzkampf um das letzte Cookie groß.
  • Nicht für alle Content-Modelle geeignet – Amazon ist selektiv und die Programmrichtlinien geben keine Auskunft darüber, welcher Content erwünscht und welcher unerwünscht ist.

Affiliate-Marketing mit Amazon starten – so geht’s

Bevor Ihr Euer eigenes Affiliate-Business mit Amazon startet, solltet Ihr Euch Gedanken darüber machen, wie Ihr das Angebot von Amazon hauptsächlich bewerben wollt. Habt Ihr bereits eine erfolgreiche Website, die Ihr monetarisieren wollt? Habt Ihr bereits ein Social-Media-Profil mit tausenden Followern oder wollt Ihr ein komplett neues Projekt aus dem Boden stampfen? 

Wenn Ihr eine neue Website starten wollt, solltet Ihr Euch zunächst anschauen, wie Ihr diese erstellt. Habt Ihr wenig Erfahrung im Aufbau von Webseiten, kann die Nutzung einer Website-Baukasten ein guter Startpunkt sein. Wollt Ihr jedoch komplexere Webseiten bauen und mehr Gestaltungsmöglichkeiten haben, solltet Ihr Euch für ein Content-Management-Systeme (CMS) entscheiden. Das am weitesten verbreite CMS ist WordPress, welches dank hunderter verfügbarer Plugins rundum Amazon, Euren Start erheblich erleichtern kann. Auch zum Thema SEO bietet WordPress mit Yoast ein gut bewertetes Plugin. 

Nachdem Euer Werbekanal festgelegt, bzw. die Basis-Website erstellt wurde, solltet Ihr zunächst an die Themen bzw. Keyword Planung gehen. Ein guter Startpunkt ist Google Trends. Da Euch hier aber genaue Suchvolumina fehlen, können die Ergebnisse lediglich als Indikator genutzt werden.  

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Google Trends ⁠ ⁠Für eine detaillierte Keyword-Planung solltet Ihr daher auf ein professionelles SEO-Tool, wie beispielsweise Sistrix zurückgreifen, welches Euch neben genauen Suchvolumina, z. B. auch Suchvorschläge und Nutzerfragen, zur Verfügung stellt.  

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Sistrix Übersicht

Basierend auf Eurer Keyword-Recherche, solltet Ihr nun Themen definieren, die zu bewerbenden Produkte auf Amazon aussuchen und mit der Erstellung von Content beginnen. Hinweis: Sistrix bietet auch Analyse-Funktionen rundum Amazon an.

Mit dem fertigen Content eröffnet Ihr Euch im Amazon PartnerNet ein Konto. Für die Anmeldung könnt Ihr ein bestehendes Amazon Konto nutzen oder ein neues anlegen. Im Anmeldeprozess müsst Ihr alle Webseiten und Apps angeben, welche Ihr zur Bewerbung von Amazon nutzen wollt. Wichtig: Nach der Anmeldung könnt Ihr sofort auf das Amazon PartnerNet zugreifen und Amazon-Affiliate-Links erstellen. Bevor Ihr jedoch anfangt Amazon zu bewerben und Verkäufe zu generieren, muss Eure Website vollständig entwickelt und funktionsfähig sein. Nachdem Ihr Euren ersten Verkauf erzielt habt, prüft Amazon, ob Eure Website die Amazon Richtlinien erfüllt. Sollte dies nicht der Fall sein, wird Euer Account geschlossen. Dies passiert ebenfalls, solltet Ihr in den ersten 180 Tagen keine Transaktionen generieren. In diesem Fall habt Ihr jedoch die Möglichkeit, einen neuen Account zu eröffnen, sobald Ihr ausreichenden Traffic generiert.  

Nach der erfolgreichen Registrierung habt Ihr Zugriff auf das Amazon PartnerNet und könnt über den Menüpunkt „Partnerlinks erstellen“ Eure ersten Amazon Affiliate-Links erstellen und auf Eurer Website einbauen. 

Weitere Tipps, wie Ihr mit Affiliate-Marketing starten könnt, findet Ihr auch im Artikel „Mit Affiliate-Marketing starten und Geld verdienen.“.

7 Tipps, um den Umsatz mit Amazon-Affiliate-Marketing zu erhöhen

  • Nutzt die richtigen Deeplinks: Die Provision für direkt qualifizierte Verkäufe ist erheblich höher. Ihr solltet dementsprechend immer darauf achten, passgenaue Affiliate-Links von Amazon zu verwenden, um auch die volle Provision zu erhalten. 
  • Bewerben von Amazon Mitgliedschaften: Amazon Mitgliedschaften zu bewerben, bietet sich bei fast allen Themenschwerpunkten an. Solltet Ihr etwa Produkte bewerben, lohnt sich der Hinweis auf Amazon Prime. Schreibt Ihr Buchrezensionen, sollte ein Link zu Kindle Unlimited nicht fehlen. 
  • Provisionserhöhungen: Amazon führt regelmäßig Aktionen durch, bei der die Provision für Amazon Mitgliedschaften für einen kurzen Zeitraum erhöht wird. Es lohnt sich daher, gelegentlich im Amazon PartnerNet vorbeizuschauen bzw. die Newsletter zu lesen. 
  • SiteStripe: Das Amazon eigene Tool SiteStipe lässt Euch Deeplinks zum gewünschten Produkt auf Amazon erstellen. Einmal aktiviert, seht Ihr das SiteStripe Menü, sobald Ihr Amazon in Eurem Browser aufruft. Auch auf Eurem Smartphone könnt Ihr dann einfach Affiliate-Links erstellen (siehe nächster Punkt). Zu den SiteStripe Einstellungen kommt Ihr über Amazone.de (mit eingeloggtem Account).
SiteStripe.jpg

Amazon SiteStripe

  • Partner-Links auf dem Smartphone: Nutzt Ihr in der Amazon App die gleiche E-Mail-Adresse wie in Eurem Amazon PartnerNet Account, könnt Ihr mit der App direkt Affiliate-Links erstellen. Somit lässt sich Euer Posting bequem über Euer Smartphone abwickeln. Klickt dazu einfach auf den „Teilen“ Button auf dem Produktbild.
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Sitestripe mobile

  • Live-Preise dank Product-Advertising-API: Amazons API für Affiliate-Partner stellt Euch nicht nur Produktbilder und Content zur Verfügung, sondern auch den aktuellen Preis. Dies hilft Euren Content aktuell zu halten, die Nutzer:innen-Erfahrung zu erhöhen und Eure Conversion-Rate zu steigern. 
  • Nutzt Tracking-IDs: Ihr könnt im Amazon PartnerNet eigene Tracking-IDs erstellen. Diese helfen Euch zu identifizieren, über welche Links bzw. welche Tracking-IDs, der meiste Umsatz generiert wurde. Mit diesen Informationen könnt Ihr an der Optimierung Eures Contents arbeiten. Die Option zum Erstellen Eurer Tracking-IDs findet Ihr bei Amazone (mit eingeloggtem Account). 

Welche Amazon-Affiliate-Softwares sind empfehlenswert?

Für den Start Eurer Erfolgsgeschichte, mit dem Amazon Affiliate-Programm, könnt Ihr, auf eine Reihe von Tools zurückgreifen, welche Euch bei Eurem Projekt unterstützen. Welche Tools dabei für Euch infrage kommen, hängt immer davon ab, wie Ihr Euren Content plant zu veröffentlichen. 

1) Website-Builder & Content-Management-System

Dank Website-Baukasten könnt Ihr heute schnell eine eigene Website zum Laufen bringen, ohne dafür Vorkenntnisse mitbringen zu müssen. Tools wie Wix oder Jimdo - Der Websitebaukasten für Selbstständige sind kostengünstig und für die meisten Standardanwendungen ausreichend. Wer jedoch umfangreichere Websites und z. B. die Nutzung, der Amazon Product-Advertising-API in Betracht zieht, der sollte die Nutzung eines Content-Management-Systems wie beispielsweise WordPress bevorzugen. 

2) Photo-Editing-Software

Egal, ob Ihr einen eigenen Amazon Affiliate-Blog erstellt oder Eure Social-Media-Kanäle für die Bewerbung von Amazon nutzen wollt, Ihr werdet immer Grafiken benötigen. Hierfür könnt Ihr auf die Hilfe von Photo Editing zurückgreifen. Empfehlenswert ist beispielsweise Canva Pro , da Ihr hier bereits mit der kostenlosen Version einfache Änderungen vornehmen könnt. Für komplexere Anwendungsfälle empfiehlt sich ein Upgrade auf Canva Pro , hier gibt es neben tausenden Vorlagen auch etliche Piktogramme und einen 1-Click Hintergrundentferner. Die Übersicht für Photo Editing auf OMR Reviews, hilft Euch, das perfekte Tool für Euch zu finden.

3) Keyword-Recherche 

Affiliate-Marketing mit Amazon eignet sich hervorragend zur Bewerbung von Nischenprodukten. Dennoch, der beste Content bringt Euch nichts, wenn es keine Nachfrage zum Thema bzw. Produkt gibt. Bevor Ihr daher mit dem aufwendigen Erstellen von Content beginnt, solltet Ihr eine Keyword-Recherche durchführen. Für einen groben Überblick könnt Ihr kostenlose Tools wie Google Trends nutzen. Hier werden Euch jedoch keine genauen Suchvolumen genannt. Für mehr Details empfiehlt sich die Nutzung von professionellen SEO-Tools. Im deutschsprachigen Raum empfiehlt sich die Nutzung von Sistrix. Alternativen findet Ihr auf OMR Reviews unten den SEO.

4) Tools zur Content-Optimierung

Ist Euer Business-Modell auf SEO ausgelegt, könnt Ihr dank Tools zur Content-Optimierung sowohl Eure als auch die Texte der Konkurrenz analysieren und auf Basis dieses Wissens optimieren. Solltet Ihr schon einige SEO-Erfahrungen besitzen, empfiehlt sich die Nutzung von Termlabs.io, welches Euch mithilfe von WDF-IDF Analysen und weiteren KPIs hilft, Euren Text für Suchmaschinen zu optimieren. Neben Termlabs gibt es auch weitere Tools wie beispielsweise Searchmetrics, welche Features für die Content-Optimierung anbieten. Die meisten davon haben jedoch Ihren Schwerpunkt in der Keyword-Recherche und sind dementsprechend schwach im Bereich Content-Optimierung. Weitere Alternativen findet Ihr auf OMR Reviews in den SEO

5) Analytics

Wenn Ihr Eure Seite erfolgreich im Netz habt, wollt Ihr natürlich auch deren Erfolg analysieren. Daher sollten Eure Standardtools zur Analyse Eurer Performance nicht in Eurem Repertoire fehlen. Google Search ConsoleBing-Webmaster-Tools und ggf. weiteren Dashboards der jeweiligen Suchmaschinenbetreiber:innen, helfen Euch dabei, Eure Performance in Sachen SEO im Blick zu haben. Für die Ergebnisse Eurer eigenen Website empfiehlt sich die Nutzung von Google Analytics oder einer alternativen Web Analytics.

Welche Alternativen gibt es zum Affiliate-Marketing mit Amazon?

Das Affiliate-Programm von Amazon ist eines der größten und erfolgreichsten Partnerprogramme der Welt. Sollte jedoch Euer Business-Modell nicht zu Amazon passen, gibt es etliche Alternativen auf dem Markt. Neben Amazon hat so gut wie jeder Onlineshop heute ein eigenes Affiliate-Marketing-Programm. Glücklicherweise sind diese häufig bei Affiliate-Netzwerken. wie beispielsweise Awin oder Webgains gebündelt, sodass Ihr Euch nicht bei allen Anbieter:innen einzeln anmelden müsst. Wenn Ihr beispielsweise mit der Deutschen Kreditbank (DKB) zusammenarbeiten wollt, meldet Ihr Euch bei Awin an und bewerbt Euch auf eine Partnerschaft.

Der Vorteil, neben der DKB könnt Ihr Euch mit Eurem Awin Account auch auf viele andere Partnerschaften bewerben. Bevor Ihr Euch jedoch bei einem Affiliate-Netzwerk anmeldet, solltet Ihr prüfen, welche Anbieter:innen dort vorhanden sind. Hierbei hilft Euch das kostenlose Tool 100partnerprogramme.de. Eine Übersicht über verfügbare Affiliate-Netzwerke bekommt Ihr außerdem bei OMR Reviews

Fazit zu Affiliate-Marketing bei Amazon

Das Affiliate-Programm von Amazon lohnt sich auch heute noch zur Monetarisierung Eures Contents. Amazon macht es Content-Ersteller:innen leicht, mit dem Affiliate-Marketing zu starten. Dies beginnt schon mit der simplen Registrierung, welche einem ermöglicht, innerhalb weniger Minuten die ersten Affiliate-Links zu erstellen und mit der Bewerbung von Produkten zu beginnen. Die vorhandenen Tools bieten sowohl Anfänger:innen, als auch Profis, ausreichend Material, um langfristig erfolgreich zu sein. Erwähnenswert ist insbesondere das unkomplizierte Erstellen von Tracking-Links, ob im Browser oder in der Amazon-App. 

Wer jedoch vom schnellen Geld im Internet träumt, dem sei gesagt, dass der Aufbau einer Affiliate-Website dafür nicht geeignet ist. Um genügend Reichweite zu generieren, ist eine ausführliche Keyword-Planung unerlässlich. Und auch wenn der Content bereits steht, ist eine aktive Pflege notwendig, um dauerhaft Traffic und damit Erlöse zu generieren. 

MJ
Autor:In
Martin Jäger
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Martin Jäger

Martin Jäger ist seit 2015 in der Digitalbranche tätig. Neben der Arbeit für verschiedene Publisher wie der DuMont Mediengruppe betreibt er selbstständig erfolgreich Affiliate-Webseiten wie onlineshopping.lu. Aktuell ist Martin als selbstständiger Consultant sowie Key-Account-Manager bei Amazon tätig.

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