Ein Tool von vielen auf dem Markt - andere können Dinge besser
Was gefällt dir am besten?
Die Stärke von Invision Studio liegt meines Erachtens ganz in der Erstellung interaktiver Prototypen und Clickdummys. Ausführliche Interaktions- und Animationsmöglichkeiten lassen einen schnell und einfach Prototypen erstellen um diese zu Präsentieren oder auch in der User-Tests zu verproben, wenn man auf Effekte wie „Hover“ bei einem Button verzichten kann (es gibt dort Lösungen, diese sind meiner Meinung nach aber sehr umständlich und nicht intuitiv). Ansonsten biete Invision Studio die mittlerweile standardmäßigen Funktionen eines UI-Designtools an – rudimentär.
Was gefällt dir nicht?
Der Umgang und die Möglichkeiten mit und von Komponenten könnte umfangreicher sein. An einer Komponente lassen sich nicht verschiedene Zustände pflegen, wie zB. „Aktiv“, „Deaktiviert“, etc. Bei großen Projekten mit einer Vielzahl an Elemente und Screendesigns erweitert dies den Aufwand um gewisse Dinge darzustellen. Auch scheint für mich das Seiten-, Bibliotheken- und Artboard-Panel sehr unübersichtlich – ja dies ist alles in einem Kombiniert und da liegt auch der Kern dieses Kritikpunktes. Auch große Komponentenbibliotheken können sehr schnell unübersichtlich werden, da eine Vorschau einer Komponente erst gezeigt wird, wenn diese aktiv gewählt ist. So ist man darauf angewiesen eindeutige und aussagekräftige Namensstrukturen zu verwenden (was natürlich generell von Vorteil ist 😉 ).
Welche Probleme löst du mit dem Produkt?
Ich nutze Invision Studio zur Erstellung von Wireframes und schnellen Clickdummys die sich gut und einfach präsentieren lassen.
Sebastian
UX/UI-Designer bei valantic
Internet
2.001–5.000 Mitarbeitende