Inhalt
- Was ist Google Ad Grants eigentlich?
- Was brauchen NGOs, um Google Ad Grants zu nutzen?
- Wie unterscheidet sich ein Ad Grants-Konto von einem regulären Ads-Konto?
- Was ist der strategische Nutzen von Google Ad Grants?
- Wie Google Ad Grants Sichtbarkeit beeinflusst
- Diese Tools unterstützen deinen Ad Grants-Prozess
- Fazit und Ausblick
Das Wichtigste in Kürze
- Google Ad Grants bietet berechtigten Non-Profits ein monatliches Budget von bis zu 10.000 US-Dollar für kostenlose Suchanzeigen.
- Die Teilnahme erfordert eine offizielle Anerkennung als gemeinnützig, eine hochwertige Website sowie ein verpflichtendes Conversion-Tracking.
- Im Gegensatz zu bezahlten Ads werden Grants-Anzeigen nachrangig ausgespielt und unterliegen strengeren Richtlinien wie einer Mindest-Klickrate von 5 %.
- Strategisch punkten Grants vor allem im Informationsbereich (Upper-Funnel), um die Sichtweite für die Mission der Organisation ohne finanzielles Risiko zu steigern.
- Die Kombination aus Smart-Bidding-Strategien und spezifischen Nischen-Keywords ist entscheidend, um das kostenlose Budget effektiv auszuschöpfen.
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Was ist Google Ad Grants eigentlich?
Google stellt Nonprofit-Organisationen (NGOs) mit Google Ad Grants ein monatliches Werbebudget von bis zu 10.000 US-Dollar kostenlos zur Verfügung.
Um das Programm besser zu verstehen, lohnt sich zunächst ein kurzer Blick auf die Grundlage: Was ist
Google Ads?
Google Ads ist die
zentrale Werbeplattform von Google, über die Unternehmen Text-, Bild- und Videoanzeigen schalten können. Diese erscheinen unter anderem in der Google-Suche, auf YouTube oder im Google Displaynetzwerk. Die Abrechnung erfolgt meist pro Klick und basiert auf einem Auktionsprinzip.
Der Begriff „Grants“ stammt aus dem Englischen und bedeutet „Zuschüsse“. Berechtigte Nonprofit-Organisationen erhalten damit ein kostenloses Google Ads Grants-Budget von bis zu 10.000 US-Dollar pro Monat.
Seit dem Start im Jahr 2003 hat Google mit Google Ad Grants über 115.000 Nonprofit-Organisationen in mehr als 51 Ländern kostenloses Werbebudget im Gesamtwert von rund 10 Milliarden US-Dollar bereitgestellt.
Beispiele aus der Praxis zeigen den Effekt: Das SOS-Kinderdorf in Indien verzeichnete rund 30 % mehr Websitezugriffe. Die Organisation We Care Animal Rescue steigerte mithilfe von Google Ads für NGOs die monatlichen Bewerbungen für Tieradoptionen um 125 %.
Dieses kostenlose Werbebudget ermöglicht Nonprofit-Organisationen, ihre Reichweite deutlich zu erhöhen und verschiedene Ziele zu verfolgen, wie zum Beispiel:
- Mehr Sichtbarkeit und Aufmerksamkeit für die NGOs
- Informationen verbreiten und Aufklärungsarbeit leisten
- Neue Mitglieder gewinnen
- Mehr Spenden generieren
- Freiwillige Helfer erreichen und neue Ehrenamtliche gewinnen
- Menschen in Not gezielt erreichen
Um Google Ad Grants nutzen zu können, müssen zunächst einige grundlegende Anforderungen erfüllt sein.
Was brauchen NGOs, um Google Ad Grants zu nutzen?
Nicht jede Organisation kann kostenlose Grants-Anzeigen schalten. Zunächst muss die Organisation registriert und verifiziert werden, um zu bestätigen, dass es sich tatsächlich um eine gemeinnützige Organisation handelt. Dafür müssen folgende Voraussetzungen erfüllt sein, die auch als Google Ads Grants Requirements bezeichnet werden:
Die Organisation muss im jeweiligen Land als gemeinnützig anerkannt sein, z. B. als Verein (e. V.), Stiftung oder gemeinnützige Gesellschaft. Die Werbekampagnen müssen den Richtlinien für nicht kommerzielle Kampagnen entsprechen und die Mission der Organisation eindeutig in den Fokus stellen.
Von Google Ad Grants ausgeschlossen sind unter anderem:
- Behörden und staatliche Einrichtungen
- Krankenhäuser und Gesundheitsorganisationen
- Schulen, Bildungseinrichtungen und Universitäten
Für einige dieser Einrichtungen bietet Google teilweise andere Programme an, zum Beispiel Google for Education.
Nach erfolgreicher Genehmigung stellt Google den Zugriff auf das Google Ad Grants-Konto bereit. Ein eigenes Google Ads-Konto wird dafür nicht erstellt und bereits bestehende Google Ads-Konten können nicht in ein Grants-Konto umgewandelt werden.
Für Google Ad Grants sind keine Zahlungsinformationen erforderlich. Ob es sich um ein Google Ads Grants-Konto handelt, lässt sich in der Google Ads-Oberfläche unter „Abrechnung“ und „Zusammenfassung“ überprüfen; dort erscheint der Hinweis „Wir stellen das nicht in Rechnung“. In regulären Konten werden stattdessen Zahlungsdetails angezeigt.
Ein weiterer zentraler Faktor ist die Qualität der Website. Google legt großen Wert auf relevante und nutzerorientierte Inhalte – auch bei Anzeigen. Daher ist eine hochwertige und funktionsfähige Website bzw. eine optimierte Landingpage Voraussetzung für die Teilnahme am Programm. Dazu zählen eigenständige Inhalte mit klarem Bezug zur Mission der Organisation. Weniger geeignet sind Websites mit sehr wenig Inhalt, überwiegend externen Links oder einem starken Fokus auf PDF-Dokumente.
Seit 2018 ist Conversion-Tracking für alle neu erstellten Google Ad Grants-Konten verpflichtend. Dabei muss mindestens eine Conversion pro Monat erfasst werden. Wichtig ist, sinnvolle Ziele zu definieren, etwa Kontaktanfragen, Spenden oder Newsletter-Anmeldungen – das reine Tracking von Klicks reicht nicht aus.
Fehlendes oder fehlerhaftes Conversion-Tracking kann zur Einschränkung oder Deaktivierung des Kontos führen und sollte daher von Anfang an korrekt eingerichtet werden.
Sind diese Grundlagen erfüllt, lohnt sich ein genauer Blick auf die Unterschiede zwischen den beiden Kontotypen Google Ads und Google Ad Grants in Funktionsweise und Rahmenbedingungen.
Wie unterscheidet sich ein Ad Grants-Konto von einem regulären Ads-Konto?
Im Google Ad Grants-Konto steht ein monatliches Werbebudget von bis zu 10.000 US-Dollar kostenlos zur Verfügung. In einem regulären Google Ads-Konto hingegen wird jeder Klick mit eigenem Budget bezahlt. Die Benutzeroberfläche ist nahezu identisch – die Unterschiede liegen vor allem in den Funktionen und Rahmenbedingungen.
Ein zentraler Unterschied zeigt sich bei den Kampagnentypen: In einem klassischen Google Ads-Konto stehen zahlreiche Kampagnenformate zur Auswahl:
- Performance Max
- Suchkampagnen
- Demand Gen
- Display
- Shopping
- Video
- App-Kampagnen
Im Google Ad Grants-Konto ist die Auswahl deutlich eingeschränkt. Hier werden Anzeigen hauptsächlich in der Google-Suche ausgespielt. Verfügbar sind:
- Suchkampagnen (kein Shopping)
- Performance Max (eingeschränkt)
Seit 2025 ist der Kampagnentyp Performance Max auch im Google Ad Grants-Programm verfügbar, unterscheidet sich jedoch deutlich von der Version im bezahlten Google Ads-Konto: Während Performance Max im normalen Google Ads alle Google-Kanäle (z. B. YouTube, Display, Shopping oder Discover) abdeckt, ist die Ausspielung im Grants-Konto auf die Google-Suche und Google Maps begrenzt.
Ein weiterer Unterschied ist das Gebotslimit: Im Google Ad Grants-Konto liegt das maximale CPC-Gebot standardmäßig bei 2 US-Dollar. Dieses Limit gilt jedoch nicht für Smart-Bidding-Strategien (z. B. „Conversion maximieren“).
Grundsätzlich sollten Grants-Kampagnen mit Smart-Bidding betrieben werden. Wird eine Strategie wie „Conversion maximieren“ eingesetzt, kann der Algorithmus auch Gebote oberhalb der 2-Dollar-Grenze setzen.
Die Strategie „Klicks maximieren“ hingegen kann in der Praxis zu einer sehr geringen oder sogar ausbleibenden Ausspielung führen. Durch das feste Gebotslimit von maximal 2 US-Dollar sind die Anzeigen in vielen Fällen nicht wettbewerbsfähig, da die Klickpreise im Markt häufig darüber liegen.
Laut Google Ad Grants kann „Klicks maximieren“ zwar zum Start einer Kampagne oder nach einer Kontosperrung eingesetzt werden, sollte jedoch zeitnah wieder auf eine Smart-Bidding-Strategie umgestellt werden.
Auch die Ausspielung der Anzeigen unterscheidet sich grundlegend: Während bezahlte Google Ads in einer Echtzeitauktion um die besten Platzierungen konkurrieren, werden Google Ad Grants-Anzeigen nachrangig ausgespielt. Das bedeutet: Zunächst werden die verfügbaren Anzeigenplätze im Rahmen des Auktionsprinzips durch bezahlte Anzeigen belegt – Google Ad Grants nutzt anschließend das verbleibende Anzeigeninventar. Dadurch ist die Ausspielung bei Grants-Anzeigen insbesondere bei stark umkämpften Keywords häufig deutlich eingeschränkt.
Diese Logik ist ein zentraler Unterschied zu klassischen Google Ads und verdeutlicht zugleich, warum Grants nicht direkt mit bezahlten Google Ads-Anzeigen konkurrieren. In der Folge beeinflussen sich die Klickpreise nicht gegenseitig, sodass beide Kontotypen problemlos parallel genutzt werden können.
Google Ads vs. Google Ad Grants
| Merkmal | Google Ads (bezahlt) | Google Ad Grants (kostenlos) |
|---|
| Kosten | Bezahlung pro Klick (CPC) | Kostenloses Budget von bis zu 10.000 US-Dollar pro Monat |
| Zielgruppe | Für alle Unternehmen | Nur für verifizierte Nonprofit-Organisationen (NGOs) |
| Anzeigenausspielung | Volle Priorität im Rahmen der Qualitätskriterien | Nachrangige Ausspielung unter bezahlten Anzeigen |
| Netzwerke | Google-Suche, Display, YouTube, Shopping, Maps, Gmail | Google-Suche und Google Maps |
| Kampagnentypen | Alle Kampagnentypen verfügbar | Nur Suchkampagnen und Performance Max (eingeschränkt) |
| Gebotslimit | Unbegrenztes Bieten | Maximal 2 US-Dollar CPC (außer bei Smart-Bidding-Strategien) |
| Remarketing | Vollumfänglich möglich | Nur eingeschränkt über die Suche möglich |
| Inhaltlicher Fokus (Ad + Keyword) | Beliebig (solange richtlinienkonform) | Streng missionsbezogen |
| Programmrichtlinien | Vergleichsweise flexibel | Deutlich strengere Vorgaben (z. B. CTR ≥ 5 %, Keyword-Regeln) |
Zusätzlich gelten bei Google Ad Grants strenge Programmrichtlinien, die es in regulären Konten nicht gibt. Bei Verstößen kann es zur (vorübergehenden) Deaktivierung oder Sperrung des Kontos kommen. Zu den wichtigsten Anforderungen gehören:
- Keine Ein-Wort-Keywords (z. B. „Hilfe“, „Depression“)
- Keine zu allgemeinen Keywords (z. B. „Job“)
- Kampagnen müssen klar den gemeinnützigen Zweck widerspiegeln
- Keine Keywords mit Qualitätsfaktor 1 oder 2
- Mindest-CTR von 5 % auf Kontoebene (für nicht automatisierte Kampagnen)
- Aktives Conversion-Tracking mit mindestens einer Conversion pro Monat
- Mindestens zwei Anzeigengruppen pro Kampagne
- Mindestens zwei Sitelinks
- Einsatz von Smart-Bidding-Strategien (z. B. „Conversion maximieren“, Ziel-CPA, Ziel-ROAS)
- Teilnahme an programmbezogenen Umfragen
Neben diesen Anforderungen stellt sich die Frage, wie Google Ad Grants konkret für die eigene Organisation genutzt werden kann und inwiefern sich die strategische Herangehensweise von klassischen Google Ads unterscheidet.
Was ist der strategische Nutzen von Google Ad Grants?
Der zentrale strategische Vorteil von Google Ad Grants liegt darin, dass berechtigte Nonprofit-Organisationen ein monatliches, kostenloses Werbebudget von bis zu 10.000 US-Dollar nutzen können, um unabhängig vom eigenen Mediabudget zusätzliche Sichtbarkeit aufzubauen. Dadurch entsteht die Möglichkeit, kontinuierlich Traffic zu generieren und die Zielgruppe mit informations- und bildungsorientierten Inhalten zu erreichen.
Darüber hinaus bietet Google Ad Grants die Möglichkeit, erste Erfahrungen mit Google Ads zu sammeln – ohne eigenes Budget einzusetzen. Gleichzeitig können Kampagnen, Keywords und Inhalte ohne finanzielles Risiko getestet und optimiert werden. Grundlegende Kenntnisse in der Kampagnensteuerung sind dennoch wichtig, da die Programmrichtlinien streng sind und bei Verstößen eine Kontosperrung drohen kann.
In der Praxis zeigt sich jedoch häufig, dass Organisationen Schwierigkeiten haben, das monatliche Budget vollständig auszuschöpfen. Ein konkretes Beispiel verdeutlicht das: Die Nonprofit-Organisation Between The Lines unterstützt Jugendliche und junge Erwachsene rund um das Thema mentale Gesundheit über eine kostenfreie, niedrigschwellige Web-App.
Zu Beginn setzte die Organisation auf stark umkämpfte Keywords wie „Spenden für Jugendliche“ oder „Online-Hilfe für Jugendliche“ – mit dem Ergebnis, dass Anzeigen kaum ausgespielt wurden und nur ein geringer Teil des Budgets genutzt werden konnte. Der Hintergrund liegt im hohen Wettbewerb dieser Suchbegriffe: Nach der Ausspielung bezahlter Anzeigen bleibt für Google Ad Grants häufig nur wenig Anzeigeninventar übrig.
Die Lösung bestand daher darin, die Strategie neu auszurichten – weg von stark umkämpften Lower-Funnel-Keywords hin zu spezifischeren Mid- und Upper-Funnel-Suchanfragen. Statt auf zu allgemeine Keywords abzuzielen, wurde analysiert, welche Themen und Fragen die Zielgruppe tatsächlich beschäftigen.
Durch Keywords wie „Depressionen bei Teenagern“ oder „depressiven Kindern helfen“ konnten deutlich mehr Impressionen und Klicks erzielt werden. In der Folge war es möglich, einen mittleren vierstelligen Betrag des monatlich zur Verfügung stehenden Budgets zu nutzen, statt zuvor nur wenige hundert Euro.
Aus meiner Erfahrung erfordert Google Ad Grants ein Umdenken in der Kampagnenstrategie: Statt direkt auf Conversions zu optimieren, steht zunächst das Verständnis für die Themen und Suchintentionen der Zielgruppe im Vordergrund. Werden dabei dennoch Conversion-Ziele erreicht oder sogar übertroffen, ist das ein zusätzlicher Erfolg.
Wie Google Ad Grants Sichtbarkeit beeinflusst
Google Ad Grants beeinflusst die Sichtbarkeit einer Organisation vor allem im oberen Bereich der Customer Journey. Durch die Platzierung von Anzeigen in den Google-Suchergebnissen können NGOs genau dann präsent sein, wenn Nutzer aktiv nach relevanten Themen, Problemen oder Unterstützung suchen.
Google Ad Grants ermöglicht eine kontinuierliche Präsenz in der Suche – auch dann, wenn kein oder nur ein sehr begrenztes eigenes Werbebudget zur Verfügung steht. Gerade bei saisonalen Schwankungen, in denen Budgets üblicherweise reduziert werden, kann das Grants-Budget unverändert weiter genutzt werden.
Da das monatliche Grants-Budget weder angespart noch in Folgemonate übertragen werden kann, werden Anzeigen kontinuierlich ausgespielt. Dadurch entsteht eine gleichmäßige Sichtbarkeit über das gesamte Jahr hinweg.
Dass dieser Ansatz funktioniert, zeigen die Zahlen der bereits erwähnten Organisation Between The Lines: Allein im Februar konnten über das Grants-Budget mehr als 13.000 Impressionen und 33 Conversions erzielt werden – eine Reichweite, die ohne die zusätzliche Förderung kaum zu realisieren gewesen wäre.
Sowohl eigene Praxiserfahrungen als auch Beispiele aus dem Google Ad Grants-Programm zeigen, welches Potenzial das Programm für die Sichtbarkeit bietet. Für eine erfolgreiche Umsetzung sind jedoch auch die richtigen Tools entscheidend.
Für die effiziente Umsetzung und Steuerung von Google Ad Grants stehen verschiedene hilfreiche Tools zur Verfügung:
- Google Ads Editor: Die Offline-Version von Google Ads, die auch für Google Ad Grants genutzt werden kann. Kampagnen lassen sich hier deutlich schneller und effizienter erstellen und planen als in der Weboberfläche. Zudem können Änderungen über längere Zeit vorbereitet, pausiert und erst später hochgeladen werden, ohne dass Fortschritte verloren gehen.
- Google Keyword Planner: Für die Keyword-Recherche sowie zur Analyse von Suchvolumen und Wettbewerb. Dieses kostenlose Tool innerhalb von Google Ads liefert neue Keyword-Ideen auf Basis von Schlagwörtern und zeigt zusätzlich Daten wie Suchvolumen, geschätzte Klickpreise und Wettbewerbsintensität.
- Automatisierte Regeln in Google Ads: Hilfreich zur Einhaltung der Programmrichtlinien. So können beispielsweise Keywords mit niedrigem Qualitätsfaktor (unter 3) automatisch pausiert oder Keywords mit einer Klickrate unter 5 % regelmäßig überprüft und deaktiviert werden.
- Google Tag Manager: Für die Einrichtung des Conversion-Trackings empfiehlt sich der Google Tag Manager. Dieses kostenlose Tool ermöglicht, Marketing-Tags einfach auf der Website zu integrieren, ohne direkt in den Code eingreifen zu müssen.
Fazit und Ausblick
Zusammenfassend zeigt sich, dass Google Ad Grants Nonprofit-Organisationen eine wertvolle Möglichkeit bietet, mit einem monatlichen Budget von bis zu 10.000 US-Dollar kostenlos Sichtbarkeit aufzubauen – insbesondere im Mid- und Upper-Funnel.
Gleichzeitig bringt das Programm Einschränkungen mit sich: Anzeigen werden nachrangig ausgespielt, sind weitgehend auf die Google-Suche beschränkt und unterliegen strengeren Richtlinien. Zudem erfordert die effektive Nutzung eine spezifischere, stärker informationsgetriebene Strategie als in klassischen Google Ads-Konten.
Google Ad Grants ist daher kein Ersatz für klassische Google Ads, sondern ein eigenständiger Kanal mit eigener strategischer Logik. Das Programm kann auch unabhängig von bezahlten Kampagnen sinnvoll eingesetzt werden – vor allem im Upper- und Mid-Funnel. Sein volles Potenzial entfaltet es jedoch insbesondere in Kombination mit klassischen Google Ads.
Für berechtigte Organisationen ist Google Ad Grants somit eine klare Chance, zusätzliche Sichtbarkeit ohne eigenes Mediabudget aufzubauen.
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