SEO

Suchmaschinenoptimierung für Fotograf*innen: So steigert Ihr Euren Website-Traffic

Tim Fischer 17.10.2022

Wir zeigen Euch, wie Ihr SEO speziell für Fotograf*innen nutzen könnt

Als Fotograf*innen seid Ihr sicherlich mit einigen Fachbegriffen wie RAW oder ISO vertraut. Doch auch das auf den ersten Blick themenfremde Akronym SEO (Suchmaschinenoptimierung) sollte Euch ein Begriff sein  – zumindest dann, wenn Ihr aus der Schar an Mitbewerber*innen herausstechen wollt. Denn die Suchmaschinenoptimierung Eures Internetauftritts entscheidet darüber, welches Ranking Ihr in den Ergebnissen von Google und Co. einnimmt.

In diesem Beitrag gehen wir deshalb darauf ein, wieso heutzutage keine Fotograf*innen mehr um eine Suchmaschinenoptimierung herumkommen. Außerdem bekommt Ihr eine Schritt-für-Schritt-Anleitung an die Hand, mit der Ihr es auf die erste Seite der SERP (Search Engine Result Page) schafft.

Warum SEO für Fotograf*innen ein essenzielles Werkzeug ist

Einfach erklärt, ist SEO (Search Engine Optimization) der Optimierungsprozess Eurer Website, um in den Suchmaschinenergebnissen ein hohes Ranking einzunehmen. Jetzt fragt Ihr Euch sicherlich, weshalb das auch zum Einmaleins von Fotograf*innen zählen sollte.

Nun, in der Regel starten alle Online-Recherchen mit der Eingabe von Keywords über eine Suchmaschine. Und genau hier kommt die Suchmaschinenoptimierung ins Spiel. Denn wenn Eure Fotografie-Website nicht in diesen Ergebnissen erscheint, besteht die Gefahr, dass Ihr in den Tiefen des Internets versinkt. Dies hat wiederum zur Folge, dass potenzielle Neukund*innen es schwer haben, auf Eure Seite zu stoßen. Wie Ihr also seht, ist SEO für Fotograf*innen nicht nur ein nützliches Tool, sondern ein Must-have, um auf dem heutigen Markt zu bestehen. Bei der Suche nach passenden Keywords helfen SEO-Softwares, insbesondere Keyword-Recherche-Tools.

Welche Vorteile bietet SEO für Fotograf*innen?

Mit der richtigen Herangehensweise ist SEO ein leistungsfähiges Instrument zur Förderung Eures Online-Portfolios. Das Beste daran? Ihr müsst nicht mal ein technisches Genie sein oder Unsummen für die Suchmaschinenoptimierung ausgeben. Im Folgenden zeigen wir Euch, welche Vorteile sich aus einer erfolgreichen Implementierung einer SEO-Strategie ergeben:

  1. SEO erhöht die Vertrauenswürdigkeit: SEO hilft Eurer Webseite, auf den relevanten Suchmaschinenergebnisseiten weiter oben zu erscheinen. Dies vermittelt ein Gefühl der Glaubwürdigkeit – selbst wenn Interessierte Euren Namen noch nie gehört haben. Dies steigert wiederum Eure Chance, Sie als Kund*innen zu gewinnen. ⁠
  2. SEO steigert den zielgerichteten Website-Traffic: Keywords gehören zu den wichtigsten Elementen der Suchmaschinenoptimierung. Sie verraten Euch, wonach die potenziellen Kund*innen suchen und welche Absichten sie haben – ob sie sich nur informieren, nach Vergleichen suchen oder bereit sind, Eure Dienstleistungen zu buchen. ⁠ ⁠Dank relevanter Keywords verschwendet Ihr kein Geld und keine Zeit für Nutzer*innen, die gar kein Interesse an Euren Diensten bekunden. Die Suchmaschinenoptimierung sorgt also gezielt für Webseitenbesucher*innen, die aktiv nach Euren Dienstleistungen suchen, ohne Euer Budget zu sprengen. ⁠
  3. Mit SEO seid Ihr Eurer Konkurrenz einen Schritt voraus: Wie fast jede andere Branche ist auch die Fotografie ein hart umkämpfter Sektor. Mit dem Aufkommen des Internets hat sich der Wettbewerb sogar noch verschärft. Jetzt haben alle Fotograf*innen – von Anfänger*in bis hin zum Profi – die Möglichkeit, das eigene Portfolio online zu präsentieren und Kund*innen zu überzeugen, die Dienste in Anspruch zu nehmen. ⁠ ⁠Um sich abzuheben, benötigt es deshalb ein Instrument wie SEO. Die Suchmaschinenoptimierung hilft Euch, Euren Sichtbarkeit zu erhöhen und Eure Konkurrenz zu übertreffen. Das bedeutet, dass potenzielle Kund*innen Eure Webseite noch vor deren anderer Fotograf*innen sehen. Dies kann einer von mehreren Wegen sein, um Eure Conversion Rate zu steigern –  und letztlich auch Eure Einnahmen. ⁠
  4. SEO ist kosteneffektiv: Kleine Fotounternehmen oder freiberufliche Fotograf:innen haben in der Regel ein begrenztes Budget. Dabei gibt es auch spezielle SEO-Maßnahmen für kleine Unternehmen, ohne Unsummen für Marketing auszugeben.  ⁠ ⁠Wenn Ihr die richtige Strategie umgesetzt habt, wird Euer Ranking ausreichen, um neue Kund*innen zu gewinnen – ohne in bezahlte Marketingkampagnen zu investieren. Natürlich ist SEO kein Unterfangen, dass sich bereits nach wenigen Tagen auszahlt. Die damit verbundenen Kosten sind jedoch deutlich geringer als die, die Ihr für Werbung wie PPC zahlen würdet.

SEO für Fotograf*innen – DIY oder eine Agentur beauftragen?

Die Optimierung für Suchmaschinen erfordert ein vielschichtiges Konzept. Alles selbst in die Hand zu nehmen, ist zwar machbar, stellt jedoch auch einen großen Aufwand dar. Hier findet Ihr einige der Vor- und Nachteile, die sich ergeben, wenn Ihr die Suchmaschinenoptimierung selbst durchführt oder eine Agentur damit beauftragt: 

Vorteile SEO selbst machen 

  1. Kosteneinsparungen: SEO-Agenturen verlangen oft monatliche Zahlungen, die einen Teil Eures gesamten Marketingbudgets verschlingen. Auch Freiberufler*innen können je nach ihren Fähigkeiten und ihrer Erfahrung einiges kosten. Wenn Ihr SEO hingegen selbst durchführt, müsst Ihr nur ausreichend Zeit investieren.

  2. Vollständige Kontrolle: Einigen Unternehmer*innen fällt es schwer, die Kontrolle an eine externe Partei wie eine Agentur abzutreten. Diese dritte Partei wird nicht nur für das Erstellen von SEO-Content verantwortlich sein. Sie ist auch an Anpassungen Eurer Webseite beteiligt und muss zudem Euer Brandimage vertreten. Wenn Ihr SEO selbst macht, behaltet Ihr die vollständige Kontrolle.  

Nachteile SEO selbst machen

  1. Begrenztes Fachwissen: Selbst wenn Ihr Euch einige Monate mit der Materie auseinandergesetzt habt, werdet Ihr nicht über die gleiche Erfahrung verfügen wie eine SEO-Agentur. Ebenso werdet Ihr nicht so gut schreiben können wie professionelle SEO-Autor*innen. Das kann Euch in vielerlei Hinsicht zum Nachteil werden, da Eure SEO-Maßnahmen erheblich eingeschränkt sind.

  2. Der Aufwand ist hoch: Wenn Ihr SEO übernehmt, müsst Ihr viel Zeit in Eure Kampagne investieren. In Kombination mit Euren täglichen Aufgaben stellt das einen nicht zu unterschätzenden Zeitaufwand dar. Eine Agentur kann Euch helfen, diese Arbeiten zu erledigen, damit Ihr Euch auf Euer Geschäft konzentrieren könnt. 

  3. Technische Aspekte: Eure mangelnde Erfahrung mit SEO kann zu einer Menge Fragen und Problemen führen. Dies ist besonders dann der Fall, wenn es um technisches SEO geht. Anstatt ein höheres Ranking zu erzielen, kann Eure Website in den Suchergebnissen abrutschen.

Vorteile der Beauftragung einer SEO-Agentur

  1. Zeitersparnis: Durch die Auslagerung Eurer Suchmaschinenoptimierung gewinnt Ihr Zeit, um Euch auf wichtigere Aufgaben Eures Arbeitsalltags zu konzentrieren. 

  2. Keine Ausgaben für Technologie und Infrastruktur: Durch die Beauftragung einer Agentur entfällt auch die Notwendigkeit, in die besten SEO-Tools und -Technologien zu investieren. Sie verfügt bereits über eine eigene SEO-Infrastruktur. 

  3. Neueste SEO-Strategien: SEO ist äußerst dynamisch und entwickelt sich ständig weiter, da neue Technologien und Techniken hinzukommen. Außerdem werden die Algorithmen der Suchmaschinen ständig aktualisiert. Wenn Ihr eine Agentur beauftragt, werden all diese Änderungen berücksichtigt.

Nachteile der Beauftragung einer SEO-Agentur

  1. Kosten: Die Stundensätze von SEO-Agenturen liegen zwischen 75 und 150 € (je nach Größe und Expertise). Da das Erstellen und die Implementierung einer SEO-Strategie keine Sache von wenigen Tagen ist, kann der Kostenaufwand für freiberufliche Fotograf*innen oder ein kleines Fotogeschäft schnell zu viel werden.

  2. Outsourcing-Prozess: Es ist nicht leicht, die beste SEO-Agentur zu finden. Bei so vielen Unternehmen, die behaupten, hochwertige Dienstleistungen anzubieten, kann es wirklich schwierig werden, die schlechten herauszufiltern. Abgesehen von den Kernprozessen, müsst Ihr auch einen Blick auf frühere Kundenmeinungen werfen.

SEO für Fotograf*innen – eine Schritt-für-Schritt-Anleitung

  1. Identifiziert die relevanten Keywords für Fotograf*innen ⁠Der erste Schritt zu einer erfolgreichen SEO-Kampagne ist die Keyword-Recherche. Dabei geht es um die Ermittlung von Wörtern oder Wortkombinationen, die Eure potenziellen Kund*innen verwenden würden, um online nach Eurer Webseite zu suchen. Es gibt viele Möglichkeiten, eine Keyword-Recherche durchzuführen. Ihr könnt zum Beispiel Keyword-Recherche-Tools oder sogar die Auto-Vervollständigungs-Funktion von Google verwenden. Bei der Suche mit Google solltet Ihr jedoch auf jeden Fall darauf achten, dass Ihr im Inkognito-Modus seid.  ⁠ ⁠

    Google Suchleiste mit dem Suchbegriff Fotografie und dem dazugehörigen Auto Complete

    ⁠ ⁠Aber woher wisst Ihr, welche Keywords Ihr verwenden solltet? Nehmen wir an, Ihr seid als Hochzeitsfotograf*in in Frankfurt tätig. Kurze Keywords (Short-Tail-Keywords) wie „Fotografie“ oder „Fotografie-Agentur“ können verlockend sein. Sie sind jedoch sehr wettbewerbsintensiv. ⁠ ⁠Wenn Ihr lange Keywords (Long-Tail-Keywords) wie „Hochzeitsfotograf vintage in Frankfurt“ verwendet, wird es für Eure potenziellen Kund*innen einfacher, Euch zu finden. Je präziser Ihr Euer Unternehmen beschreibt, desto höher werdet Ihr in den relevanten SERPs ranken. ⁠ ⁠Tipp: Übertreibt es nicht mit den Keywords. So wichtig sie auch sind, Google straft Webseiten ab, die sogenanntes Keywords-Stuffing betreiben. Darüber hinaus ist es auch wichtig, Keyword-Kannibalismus zu vermeiden. Dieser tritt auf, wenn Ihr mehrere Seiten habt, die auf dasselbe Keyword abzielen. Infolgedessen hat Google Schwierigkeiten zu entscheiden, welche dieser Seiten für eine bestimmte Suchanfrage relevanter ist.

  2. Erstellen von Metadaten ⁠Der nächste Schritt ist die Implementierung der Keywords in Eure Metadaten. Die Metadaten beziehen sich einfach auf den SEO-Titel und die Beschreibung, die auf der Ergebnisseite der Suchmaschine erscheinen.  ⁠ ⁠

    Metadaten.png

    ⁠ ⁠Die Bots des Google-Algorithmus ziehen Eure Metadaten für die Indexierung und das Ranking heran. Um den perfekten Titel zu erstellen, verwendet Ihr Euer Haupt-Keyword und stellt es an den Anfang. Zusätzlich könnt Ihr Phrasen auch mit einem Pipe-Zeichen (|) trennen, um sie optisch ansprechender zu gestalten. ⁠ ⁠Bei Eurer Meta Description solltet Ihr darauf achten, dass sie die Nutzer*innen kurz und knapp über den Content der betreffenden Seite informiert. Nehmen wir als Beispiel Eure Homepage. Aus deren Meta Description sollte hervorgehen, wer Ihr seid und welche Dienstleistungen Ihr anbietet. ⁠ ⁠Tipp: Euer Titel sollte nicht länger als 60 Zeichen und Eure Beschreibung nicht länger als 155–160 Zeichen sein. Sind sie länger, werden sie von Google automatisch gekürzt. Eine Möglichkeit Eure Meta Tags zu prüfen ist über Sistrix und den SERP-Snippet-Generator. Dieser zeigt Euch an, wie Eure Snippets in der Desktop- und Mobile-Ansicht aussehen und, ob diese gekürzt werden müssen.

  3. Fügt einen Alt-Text zu Euren Bildern hinzu ⁠So sehr Eure Fotos auch für sich selbst sprechen mögen, die Suchmaschinen können die Bilder noch nicht „sehen“. Ihr könnt ihnen jedoch helfen, Eure Bilder zu verstehen, indem Ihr einen Alt-Text hinzufügt. Ein Alt-Text oder das alternative Textattribut beschreibt Euer Bild in einer kurzen Zeile. Dies hat drei wesentliche Vorteile: ⁠ ⁠Google und andere Suchmaschinen stufen Webseiten, die Alt-Texte in ihren Bildern verwenden, höher ein. Schließlich benötigen sie diese, um zu verstehen, was sich auf den Bildern befindet. ⁠ ⁠Wenn Ihr Euren Bildern Textelemente hinzufügt, erhöhen sich zudem Eure Chancen, bei Google Bilder gefunden zu werden – und Ihr erhaltet noch mehr Traffic. ⁠ ⁠Außerdem ist dies auch für Eure User von Vorteil, die im Sehen beeinträchtigt sind und denen der Alt-Text vorgelesen wird.  ⁠ ⁠Tipp: Um einen SEO-freundlichen Alt-Text zu verfassen, solltet Ihr Euch einfach vorstellen, ein Foto einem Freund zu beschreiben, der es nicht sehen kann.

  4. Erstellt einen Blog ⁠Wie Alt-Texte wirkt sich auch die Einrichtung eines Blogs positiv auf Euer SEO aus. Informative Ratgeber-Artikel zum Beispiel fesseln Eure Webseitenbesucher*innen und bieten einen Mehrwert. Dies führt zu einer längeren Verweildauer (die Zeit, die Nutzer*innen auf einer Website verweilen, nachdem sie diese in den Suchergebnissen angeklickt haben) und signalisiert Google, wie relevant Eure Seite ist. ⁠ ⁠Neben Artikeln ist es auch wichtig, Erfahrungsberichte auf Eurer Fotografie-Webseite zu veröffentlichen. Das ist nicht nur nützlich, um das Vertrauen potenzieller Kund*innen zu gewinnen. Google erhält dadurch auch mehr Textinformationen zu Euren Dienstleistungen. ⁠ ⁠Tipp: Verwendet beim Erstellen Eures Contents SEO-Tools zum Erstellen und Optimieren von Texten, um sicherzustellen, dass sie für Suchmaschinen optimiert sind.

  5. Optimierung für Mobilgeräte ⁠Eine mobilfreundliche Webseite ist ein weiterer wichtiger Aspekt der Suchmaschinenoptimierung. So könnt Ihr potenzielle Kund*innen, die unterwegs surfen, ansprechen. Außerdem führt dies zu einer besseren Platzierung bei der mobilen Suche.  ⁠ ⁠Das liegt daran, dass Google für Smartphones und Tablets optimierte Websites einen SEO-Schub verleiht. Daher solltet Ihr Euren Besucher*innen sowohl auf großen als auch auf kleinen Bildschirmen die bestmögliche User Experience bieten.  ⁠ ⁠Tipp:  Nicht nur das Zusammenspiel von Webdesign und SEO ist hilfreich.  Ihr solltet auch die Geschwindigkeit berücksichtigen, wenn Ihr Eure Seite für mobile Geräte optimiert. Die Ladegeschwindigkeit (Page-Speed) sämtlicher Seiteninhalte ist ein starker Indikator für die Suchmaschinen, wie gut Eure Website performt.

  6. Achtet auf Eure Off-Page-SEO ⁠Nachdem wir nun die On-Page-Optimierung behandelt haben, müssen wir über Off-Page-Optimierung sprechen. Off-Page-SEO bezieht sich auf alle SEO-Taktiken, die keine Aktualisierung oder Veröffentlichung von Inhalten auf Eurer Webseite beinhalten. Stattdessen geht es um Linkbuilding.  ⁠ ⁠Linkbuilding beschreibt die Generierung von Backlinks (Verlinkungen von anderen Webseiten auf Eure Seite). Je mehr hochwertige Backlinks Ihr habt, desto höher ist die Autorität Eurer Webseite und desto mehr Website-Traffic erhaltet Ihr. Dabei ist Link jedoch nicht gleich Link. Ihr solltet vor allem darauf achten, dass es sich um Verlinkungen von qualitativ hochwertigen Seiten handelt. Google erkennt die Qualität der Backlinks und bewertet diese. ⁠ ⁠Es gibt einige Möglichkeiten, Backlinks zu gewinnen. Ihr könnt beispielsweise dafür sorgen, dass Eure Bilder und Euer Blog geteilt werden, indem Ihr Schaltflächen für soziale Netzwerke integriert. Darüber hinaus könnt Ihr Eurem Blog einen Button zum Abonnieren hinzufügen und so eine Follower-Community aufbauen. ⁠ ⁠Tipp: Verwendet eines der 7 Must-Have-Off-Page-SEO-Tools, um Eure Backlinks zu prüfen und hochwertigere Links zu generieren.

Lokales SEO für Fotograf:innen

Sicherlich ist Euch schon das sogenannte Local Pack in den Google-Suchergebnissen aufgefallen. In diesem Bereich werden passend zu den verwendeten Keywords lokale Unternehmen und Geschäfte angezeigt. Ihr seht dort also eine Karte zum genauen Standort, sowie die drei Top-Unternehmen in dieser Region. Wer es hierhin schafft, ist der Konkurrenz bereits einen Schritt voraus. Schließlich ist das Local Pack das erste, was Nutzer*innen sehen, wenn Sie nach Fotografen in ihrer Nähe suchen.

Biespiel für Google My Business Profile bei der Google Suche von Fotografen

Um es hierhin zu schaffen, müsst Ihr Euch mit lokalen SEO beschäftigen. Hierbei handelt es sich um einen Teilbereich der Suchmaschinenoptimierung. Dieser umfasst alle SEO-Maßnahmen, die für ein besseres Ranking bei Suchanfragen mit lokalem Bezug führen. Das betrifft zum Beispiel das erwähnte Local Pack, als auch Google Maps. Dabei gibt es gewisse Tipps, wie man sein local SEO verbessern kann. 

Im Folgenden findet Ihr die entscheidenden Faktoren der lokalen Suchmaschinenoptimierung:

  • Hochwertige Backlinks auf Eure Website
  • Eintrag in Google My Business (Auch hier gibt es Tipps, um den Eintrag bei Google My Business zu optimieren)
  • Aktuelle Adress- und Telefondaten bei Branchenbüchern, wie meinestadt.de und Gelbeseiten.de
  • Bewertungen der Kund*innen via Google My Business
  • Lange Verweildauer auf Eurer Webseite und geringe Absprungraten

5 kostenfreie SEO-Tools für Fotograf*innen

Die Anzahl an SEO-Tools ist mit der Wichtigkeit der Suchmaschinenoptimierung erheblich gestiegen. So gibt es mittlerweile auch zahlreiche kostenlose Programme, mit denen Ihr Euer SEO auf Vordermann bringen könnt. Zu diesen zählen unter anderem:

Google Search Console

Beginnen wir unsere Liste mit der . Da Google ganze 90 Prozent Marktanteil der Internetsuche in Deutschland einnimmt, kommt Ihr um dieses Tool nicht herum. Es umfasst alle essenziellen SEO-Kennzahlen von Google, darunter zum Beispiel Impressionen, Klicks, sowie die Anzahl der Links. Hinzu kommen wichtige Features, die Hinweise auf Duplicate Content und kanonische Links geben sowie die Webseitengeschwindigkeit ermitteln. Zudem könnt Ihr Eure Indexierungszeiten vorantreiben, da Ihr die Google-Indexierung direkt beantragen könnt.

Google Analytics

Kommen wir zu einem weiteren Google-Tool: . Hier liegt der Fokus auf dem SEO-Audit und der Analyse des Nutzerverhaltens. Schließlich müsst Ihr Eure Zielgruppe verstehen, wenn Ihr Eure Webseite an deren Bedürfnisse anpassen wollt. Daher lohnt sich das Erstellen eines guten SEO-Audits. Google Analytics beinhaltet beispielsweise Informationen zur Click-Through-Rate, der Absprungrate (Bounce Rate) sowie weiteren Interaktionsdaten, welche Rückschlüsse auf die User Experience zulassen. ⁠ ⁠

Beispiels für eine Grafik in Google Analytics

Seobility

Seobility ist eigentlich ein kostenpflichtiges SEO-Tool, das aber ebenfalls über eine kostenlose Version verfügt. Mit Seobility könnt Ihr Eure Webseite auch als Anfänger*innen umfassend analysieren, was nicht zuletzt an der benutzerfreundlichen Aufbereitung der Daten liegt. Das Programm umfasst unter anderem Features, wie: SEO Check, Ranking Check, Keyword Check, SEO-Vergleiche und eine WDF*IDF-Analyse. Selbst bei einer kostenfreien Registrierung könnt Ihr bis zu 1.000 Unterseiten pro Tag crawlen, sowie zehn Keywords täglich überwachen lassen.

Keywordrecherche in Seobility

UberSuggest

Habt Ihr schonmal etwas von Neil Patel gehört? Er zählt sicherlich zu den bekanntesten SEO-Experten und besitzt auch ein eigenes SEO-Tool, das insbesondere der Keyword-Recherche dient: UberSuggest Mit diesem könnt Ihr zum Beispiel kostenlos das Suchvolumen von Keywords ermitteln und Euch zahlreiche Keyword-Ideen einholen. Diese werden dann in einer Skala danach aufgelistet, wie schwer es ist, für diese zu ranken. Zudem erhaltet Ihr Informationen dazu, wie teuer Google Ads für bestimmte Keywords sind und wie der Cost per Click (CPC) ausfällt.

Traffic-Übersicht von amazon.de bei ubersuggest

Screaming Frog

Unsere Liste wird von Screaming Frog SEO Spiderkomplettiert – eines der ersten kostenfreien SEO-Tools, das mittlerweile schon fast einen Kultstatus in der SEO-Community innehat. Und dennoch gehört es auch heute zu den besten SEO-Analyse-Tools auf dem Markt. Die Funktionsweise wurde einfach gehalten: Ihr gebt eine Domain ein und Screaming Frog spuckt Euch eine Übersicht sämtlicher Inhalte einer Webseite aus. Diese könnt Ihr dann nach der Inhaltsart, wie beispielsweise CSS, HTML, Bilder etc. anordnen lassen.

Doch das ist noch nicht alles – das Desktop-Tool ist in der Lage, Keywords, Canonical-Tags, Weiterleitungen, aber auch Meta-Angaben zu ermitteln. In einer Sidebar bekommt Ihr dann angezeigt, bei welchen Elementen noch ein Verbesserungsbedarf besteht. Beachtet jedoch, dass Ihr in der kostenfreien Version maximal 500 URLs überprüfen könnt.

Status Code Übersicht bei Screaming Frog

Ihr wollt noch mehr Informationen zu den vorgestellten, als auch weiteren Softwares? Oder habt Ihr Schwierigkeiten, das passende SEO-Tool für Euer Unternehmen auszuwählen? Dann ist OMR Reviews genau der richtige Ort für Euch. Hier findet Ihr ehrliche und ausführliche Kundenreviews zu Marketing-Tools aller Art.

Tim Fischer
Autor:In
Tim Fischer
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Tim Fischer

Tim ist ein freiberuflicher Journalist / Content Writer, der OMR-Reviews in den Bereichen Marketing und Softwares unterstützt. Seit seinem Onlinejournalismus-Studium schreibt er unter anderem für Computer Bild, XING und Finanzcheck.de. Wenn er nicht gerade am Texten ist, spielt er auf seiner Stratocaster die Klänge von Hendrix, Frusciante und Gilmour nach.

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