So gelingt dir Suchmaschinenoptimierung für Fotograf*innen

Tim Fischer 13.4.2023

Wir zeigen dir, wie du speziell SEO für Fotograf*innen nutzen kannst

Inhalt
  1. Warum SEO für Fotograf*innen ein essenzielles Werkzeug ist
  2. Welche Vorteile bietet Suchmaschinenoptimierung für Fotograf*innen?
  3. SEO für Fotograf*innen – DIY oder eine Agentur beauftragen?
  4. Schritt-für-Schritt-Anleitung für dein SEO als Fotograf*in
  5. Lokales SEO für Fotograf:innen
  6. 5 kostenfreie SEO-Tools für Fotograf*innen

Als Fotograf*in bist du sicherlich mit einigen Fachbegriffen wie RAW oder ISO vertraut. Doch auch das auf den ersten Blick themenfremde Akronym SEO (Suchmaschinenoptimierung) sollte dir ein Begriff sein  – zumindest dann, wenn du aus der Schar an Mitbewerber*innen herausstechen möchtest. Denn die Suchmaschinenoptimierung deines Internetauftritts entscheidet darüber, welches Ranking du in den Suchergebnissen von Google und Co. einnimmst.

In diesem Beitrag gehen wir deshalb darauf ein, wieso heutzutage keine Fotograf*innen mehr um eine Suchmaschinenoptimierung herumkommen. Außerdem bekommst du eine Schritt-für-Schritt-Anleitung an die Hand, mit der du es auf die erste Seite der SERP (Search Engine Result Page) schaffen kannst.

Warum SEO für Fotograf*innen ein essenzielles Werkzeug ist

Einfach erklärt, ist SEO (Search Engine Optimization) der Optimierungsprozess deiner Website, um in den Suchmaschinenergebnissen ein hohes Ranking einzunehmen. Jetzt fragst du dich sicherlich, weshalb das auch zum Einmaleins von Fotograf*innen zählen sollte.

Nun, in der Regel starten alle Online-Recherchen von Nutzer*innen mit der Eingabe von bestimmten Suchanfragen (auch Keywords genannt) über eine Suchmaschine. Und genau hier kommt die Suchmaschinenoptimierung ins Spiel. Denn wenn deine Fotografie-Website nicht in diesen Suchergebnissen erscheint, besteht die Gefahr, dass du bzw. deine Website in den Tiefen des Internets versinkst.

Dies hat wiederum zur Folge, dass potenzielle Neukund*innen es schwer haben, auf deine Website zu stoßen. Wie du also siehst, ist SEO für Fotograf*innen nicht nur ein nützliches Tool, sondern ein Must-have, um auf dem heutigen Markt zu bestehen.

Bei der Suche nach passenden Keywords helfen SEO-Softwares, insbesondere Keyword-Recherche-Tools.

Welche Vorteile bietet Suchmaschinenoptimierung für Fotograf*innen?

Mit der richtigen Herangehensweise ist SEO ein leistungsfähiges Instrument zur Förderung deines Online-Portfolios. Das Beste daran? Du musst nicht mal ein technisches Genie sein oder Unsummen für die Suchmaschinenoptimierung ausgeben. Im Folgenden zeigen wir dir, welche Vorteile sich aus einer erfolgreichen Implementierung einer SEO-Strategie ergeben:

  1. SEO erhöht die Vertrauenswürdigkeit: SEO hilft deinen Webseiten, auf den relevanten Suchmaschinenergebnisseiten weiter oben zu erscheinen. Dies vermittelt den Nutzer*innen ein Gefühl der Glaubwürdigkeit – selbst wenn Interessierte deinen Namen noch nie gehört haben. Dies steigert wiederum deine Chance, sie als Kund*innen zu gewinnen.
  2. SEO steigert den zielgerichteten Website-Traffic: Keywords gehören zu den wichtigsten Elementen der Suchmaschinenoptimierung. Sie verraten dir, wonach die potenziellen Kund*innen suchen und welche Suchabsichten (auch Suchintention genannt) sie haben – ob sie sich nur informieren wollen, nach Vergleichen suchen oder bereit sind, deine Dienstleistungen zu buchen. ⁠

    ⁠Dank relevanter Keywords verschwendest du kein Geld und keine Zeit für Nutzer*innen, die gar kein Interesse an deinen Diensten haben. Die Suchmaschinenoptimierung sorgt also gezielt für Webseitenbesucher*innen, die aktiv nach deinen Dienstleistungen suchen, ohne dein Budget zu sprengen.
  3. Mit SEO bist du deiner Konkurrenz einen Schritt voraus: Wie fast jede andere Branche ist auch die Fotografie ein hart umkämpfter Sektor. Mit dem Aufkommen des Internets hat sich der Wettbewerb sogar noch verschärft. Jetzt haben alle Fotograf*innen – von Anfänger*in bis hin zum Profi – die Möglichkeit, das eigene Portfolio online zu präsentieren und Kund*innen zu überzeugen, die Dienste in Anspruch zu nehmen. ⁠Um sich abzuheben, benötigt es deshalb ein Instrument wie SEO.

    ⁠Die Suchmaschinenoptimierung hilft dir, deine
     Sichtbarkeit zu erhöhen und deine Konkurrenz zu übertreffen. Das bedeutet, dass potenzielle Kund*innen deine Webseiten noch vor denen deiner Fotografen-Konkurrent*innen sehen. ⁠

    ⁠Dies kann einer von mehreren Wegen sein, um deine 
    Conversion Rate zu steigern –  und letztlich auch deine Einnahmen.
  4. SEO ist kosteneffektiv: Kleine Fotounternehmen oder freiberufliche Fotograf*innen haben in der Regel ein begrenztes Budget. Dabei gibt es auch spezielle SEO-Maßnahmen für kleine Unternehmen, ohne Unsummen für Marketing auszugeben. ⁠Wenn du die richtige Strategie umgesetzt hast, wird dein Ranking ausreichen, um neue Kund*innen zu gewinnen – ohne in bezahlte Marketingkampagnen zu investieren.

    ⁠Natürlich ist SEO kein Unterfangen, dass sich bereits nach wenigen Tagen auszahlt. Die damit verbundenen Kosten sind jedoch deutlich geringer als die, die du für Werbung wie PPC zahlen würdest.

SEO für Fotograf*innen – DIY oder eine Agentur beauftragen?

Die Optimierung für Suchmaschinen erfordert ein vielschichtiges Konzept. Alles selbst in die Hand zu nehmen, ist zwar machbar, stellt jedoch auch einen großen Aufwand dar.

Hier findest du einige der Vor- und Nachteile, die sich ergeben, wenn du die Suchmaschinenoptimierung selbst durchführst oder eine Agentur damit beauftragst: 

Vorteile SEO selbst machen 

  1. Kosteneinsparungen: SEO-Agenturen verlangen oftmals monatliche Zahlungen, die einen Teil deines gesamten Marketingbudgets verschlingen. Auch Freiberufler*innen können je nach ihren Fähigkeiten und ihrer Erfahrung einiges kosten. Wenn du SEO hingegen selbst durchführst, musst du „nur“ ausreichend Zeit investieren.

  2. Vollständige Kontrolle: Einigen Unternehmer*innen fällt es schwer, die Kontrolle an eine externe Partei wie eine Agentur abzutreten. Diese dritte Partei wird nicht nur für das Erstellen von SEO-Content verantwortlich sein. Sie ist auch an Anpassungen deiner Webseiten beteiligt und muss zudem dein Brand-Image vertreten. Wenn du SEO selbst machst, behältst du die vollständige Kontrolle.  

Nachteile SEO selbst machen

  1. Begrenztes Fachwissen: Selbst wenn du dich einige Monate mit der Materie auseinandergesetzt hast, wirst du nicht über die gleiche Erfahrung verfügen wie eine SEO-Agentur. Ebenso wirst du nicht so gut schreiben können wie professionelle SEO-Autor*innen. Das kann dir in vielerlei Hinsicht zum Nachteil werden, da deine SEO-Maßnahmen erheblich eingeschränkt sind.

  2. Der Aufwand ist hoch: Wenn du SEO übernimmst, musst du viel Zeit in deine Kampagne investieren. In Kombination mit deinen täglichen Aufgaben stellt das einen nicht zu unterschätzenden Zeitaufwand dar. Eine SEO-Agentur kann dir helfen, diese Arbeiten zu erledigen, damit du dich auf dein Kerngeschäft konzentrieren kannst. 

  3. Technische Aspekte: Deine mangelnde Erfahrung mit SEO kann zu einer Menge Fragen und Problemen führen. Dies ist besonders dann der Fall, wenn es um technisches SEO geht. Anstatt ein höheres Ranking zu erzielen, können deine Webseiten in den Suchergebnissen abrutschen.

Vorteile der Beauftragung einer SEO-Agentur

  1. Zeitersparnis: Durch die Auslagerung der Suchmaschinenoptimierung gewinnst du Zeit, um dich auf wichtigere Aufgaben deines Arbeitsalltags zu konzentrieren. 

  2. Keine Ausgaben für Technologie und Infrastruktur: Durch die Beauftragung einer SEO-Agentur entfällt auch die Notwendigkeit, in die besten SEO-Tools und -Technologien zu investieren. Sie verfügt bereits über eine eigene SEO-Infrastruktur. 

  3. Neueste SEO-Strategien: SEO ist äußerst dynamisch und entwickelt sich ständig weiter, da neue Technologien und Techniken hinzukommen. Außerdem werden die Algorithmen der Suchmaschinen ständig aktualisiert. Wenn du eine professionelle SEO-Agentur beauftragst, werden all diese Änderungen berücksichtigt.

Nachteile der Beauftragung einer SEO-Agentur

  1. Kosten: Die Stundensätze von SEO-Agenturen liegen zwischen 75 und 150 € (je nach Größe und Expertise). Da das Erstellen und die Implementierung einer SEO-Strategie keine Sache von wenigen Tagen ist, kann der Kostenaufwand für freiberufliche Fotograf*innen oder ein kleines Fotogeschäft schnell zu viel werden.

  2. Outsourcing-Prozess: Es ist nicht leicht, die beste SEO-Agentur zu finden. Bei so vielen Unternehmen, die behaupten, hochwertige Dienstleistungen anzubieten, kann es wirklich schwierig werden, die schlechten herauszufiltern. Abgesehen von den Kernprozessen, musst du auch einen Blick auf frühere Kundenmeinungen werfen.

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Schritt-für-Schritt-Anleitung für dein SEO als Fotograf*in

Als Fotograf*in möchtest du sicherstellen, dass deine Website von potenziellen Kund*innen gefunden wird. Eine Möglichkeit, deine Online-Präsenz zu verbessern, ist SEO. Aber wie fängt man damit an? In diesem Abschnitt zeigen wir dir eine Schritt-für-Schritt-Anleitung, wie du als Fotograf*in SEO umsetzen kannst, damit du mehr Traffic auf deine Website bringen und deine Sichtbarkeit bei Google verbessern kannst.

1. Schritt: Relevante Keywords für Fotograf*innen identifizieren:

Der erste Schritt zu einer erfolgreichen SEO-Kampagne ist eine detaillierte Keyword-Recherche. Dabei geht es um die Ermittlung von Wörtern oder Wortkombinationen, die deine potenziellen Kund*innen verwenden, um online nach Dienstleistungen zu suchen, die du auf deiner Website anbietest.

Es gibt viele Möglichkeiten, eine Keyword-Recherche durchzuführen. Du kannst beispielsweise mit den besten Keyword-Recherche-Tools oder aber auch mit der Auto-Vervollständigungsfunktion von Google nach relevanten Keywords für dich suchen.

Bei der Suche mit Google solltest du jedoch darauf achten, dass du im Inkognito-Modus bist. Und bedenke, dass du hierüber zwar Keyword-Ideen ermitteln kannst, aber keine Anhaltspunkte darüber bekommst, wie wertvoll diese tatsächlich für deine Website sind. 

Google Suchleiste mit dem Suchbegriff Fotografie und dem dazugehörigen Auto Complete

Beispiel für die Auto-Vervollständigungsfunktion von Google bei einer Suchanfrage

⁠⁠Aber woher weißt du, welche Keywords du verwenden solltest?

Nehmen wir an, du bist als Hochzeitsfotograf*in in Frankfurt tätig. Kurze Keywords (Short-Tail-Keywords) wie „Fotografie“ oder „Fotografie-Agentur“ können verlockend sein. Sie sind jedoch sehr wettbewerbsintensiv und von der Suchintention der Nutzer*inne her viel zu generisch.

⁠Wenn du lange Keywords (Long-Tail-Keywords) wie
„Hochzeitsfotograf vintage in Frankfurt“ verwendest, wird es für deine potenziellen Kund*innen einfacher, dich zu finden. Das heißt, je präziser du dein Unternehmen beschreibst, desto höher wirst du in den relevanten SERPs ranken können.

Tipp: Übertreibe es nicht mit den Keywords. So wichtig sie auch sind, Google straft Webseiten ab, die sogenanntes Keywords-Stuffing betreiben. 

Darüber hinaus ist es auch wichtig, Keyword-Kannibalismus zu vermeiden. Dieser tritt auf, wenn du mehrere Seiten hast, die auf dasselbe Keyword abzielen. Infolgedessen hat Google Schwierigkeiten zu entscheiden, welche dieser Seiten für eine bestimmte Suchanfrage relevanter ist.

2. Schritt: Google-Snippet gestalten

Der nächste Schritt ist die Gestaltung deines Google-Snippets je Webseite. Das Google-Snippet besteht aus der Seiten-URL, dem Seitentitel sowie der Seitenbeschreibung (auch Meta Description genannt) und ist das, was die Nutzer*innen in der Google-Suche als Erstes von deiner Webseite sehen. 

Metadaten.png

Beispiel für ein Google-Snippet in den Google-Suchergebnissen

⁠Die Bots des Google-Algorithmus ziehen dein Google-Snippet für die Indexierung und das Ranking heran. Um den perfekten Seitentitel zu erstellen, verwendest du dein Hauptkeyword der jeweiligen Webseite und stellst es idealerweise an den Anfang des Seitentitels. Zusätzlich kannst du Phrasen auch mit einem Pipe-Zeichen (|) trennen, um sie optisch ansprechender zu gestalten.

⁠Bei deiner Meta Description solltest du darauf achten, dass sie die Nutzer*innen kurz und knapp über den Content deiner betreffenden Webseite informiert. Nehmen wir als Beispiel deine Startseite. Aus deren Meta Description sollte hervorgehen, wer du bist und welche Dienstleistungen du anbietest.

Tipp: Dein Seitentitel sollte nicht länger als 60 Zeichen und deine Seitenbeschreibung nicht länger als 155–160 Zeichen sein. Sind sie länger, werden sie von Google automatisch gekürzt.

Eine Möglichkeit, deinen Seitentitel und deine Meta Descriptions auf ihre Länge zu überprüfen, ist über den SERP-Snippet-Generator von Sistrix. Dieser zeigt dir an, wie dein Snippet in der Desktop- und Mobile-Ansicht aussieht und ob es gekürzt werden müsste.

3. Schritt: Bilder-SEO beachten

So sehr deine Fotos auch für sich selbst sprechen mögen, die Suchmaschinen wie Google können die Bilder noch nicht „sehen“. Zumindest nicht in der Intensität wie wir es können. Du kannst ihnen jedoch helfen, deine Fotos zu verstehen, indem du Bilder-SEO berücksichtigst. Beim Bilder-SEO geht es darum, dass du gewisse Bildelemente mit Informationen fütterst, die die Suchmaschinen lesen und dadurch deine Bilder besser verstehen können.

Zu diesen wichtigen Bildelementen gehören vor allem der Dateiname, der Title-Tag sowie der ALT-Tag:

  • Der Dateiname ist dir als Fotograf*in sicher geläufig.
  • Der Title-Tag ist ein Textelement, welches erscheint, sobald man mit der Computer-Maus über das Bild hovert.
  • Und der ALT-Tag – auch ALT-Text oder Alternativtext genannt – ist ein Textelement, welches dann erscheint, wenn dein Foto einmal nicht geladen werden kann.

Mehr Informationen über Bilder-SEO, findest du in unserem separaten Artikel.

⁠Bilder-SEO ist deshalb wichtig, weil Google und andere Suchmaschinen mit diesen Informationen verstehen, was sich auf deinen Bildern bzw. auf deinen Fotos befindet. Dadurch können sie einfacher deren Relevanz nachvollziehen und die Fotos in Kontext zu deiner Webseite stellen. Außerdem sorgst du mit guten Bilder-SEO auch dafür, dass die Ladezeiten deiner Website trotz vielen Fotos in einem ordentlichen Rahmen bleibt. Denn weder Nutzer*innen noch Google mögen Webseiten, die eine lange Ladezeit haben.

Somit spielt Bilder-SEO vor allem für Fotograf*innen eine große Rolle, weil hier mit vielen Fotos auf der Website gearbeitet wird, um die eigenen Dienstleistungen zu präsentieren.

Ein weiterer Grund, dich mit suchmaschinenoptimierten Bildern zu beschäftigen, ist, dass deine Bilder dadurch auch in der Google-Bildersuche angezeigt werden können. Dadurch können deine potenziellen Kund*innen dich auch hierüber finden und du erhältst noch mehr Traffic.

Auch für sehbehinderte Nutzer*innen ist es von Vorteil, da sie sich den ALT-Text mit einer Screen-Reading-Software vorlesen lassen können und somit nicht von deiner Webseite ausgeschlossen werden. 

Tipp: Um einen SEO-freundlichen ALT-Text zu verfassen, kannst du dir einfach vorstellen, wie du das Foto einem Freund beschreiben würdest, der das Foto nicht sehen kann.

4. Schritt: Einen Blog erstellen

Ein weiterer wichtiger Faktor in der Suchmaschinenoptimierung ist qualitativ hochwertiger Content. Diesen kannst du mit einem gut geführten Blog erreichen, weshalb sich die Einrichtung eines Blogs positiv auf dein SEO auswirken kann.

Beispielsweise fesseln informative Ratgeber- oder How-to-Artikel deine Webseitenbesucher*innen und bieten einen Mehrwert. Dies führt zu einer längeren Verweildauer (die Zeit, die Nutzer*innen auf einer Webseite sind, nachdem sie diese in den Suchergebnissen angeklickt haben) und signalisiert Google, dass deine Webseite relevant für die Nutzer*innen ist.

⁠Neben Artikeln ist es auch wichtig, Erfahrungsberichte auf deiner Fotografie-Webseite zu veröffentlichen. Das ist nicht nur nützlich, um das Vertrauen potenzieller Kund*innen zu gewinnen. Google erhält dadurch auch mehr Textinformationen zu deinen Dienstleistungen.

Tipp: Verwende beim Erstellen deines Contents geeignete SEO-Tools zum Erstellen von guten SEO-Texten, um sicherzustellen, dass sie für Suchmaschinen und Nutzer*innen optimiert sind.

5. Schritt: Webseiten für Mobilgeräte optimieren

Eine mobilfreundliche Webseite ist ein weiterer wichtiger Aspekt der Suchmaschinenoptimierung. So kannst du potenzielle Kund*innen, die unterwegs surfen, ansprechen. Außerdem führt dies zu einer besseren Platzierung bei der mobilen Suche. 

⁠Das liegt daran, dass Google für Smartphones und Tablets optimierte Websites einen SEO-Schub verleiht. Daher solltest du deinen Besucher*innen sowohl auf großen als auch auf kleinen Bildschirmen die bestmögliche
User-Experience bieten. 

Tipp:  Nicht nur das Zusammenspiel von Webdesign und SEO ist hilfreich. Du solltest auch hier die Ladegeschwindigkeit deiner Webseiten berücksichtigen, wenn du deine Seiten für mobile Geräte optimierst. Die Ladezeit (Page-Speed) sämtlicher Seiteninhalte ist ein starker Indikator für die Suchmaschinen, wie gut deine Website performt.

6. Schritt: Auf Off-Page-SEO achten

Nachdem wir nun die SEO-Onpage-Optimierung behandelt haben, müssen wir über die SEO-Offpage-Optimierung sprechen. Offpage-SEO bezieht sich auf alle SEO-Taktiken, die außerhalb deiner eigenen Website beinhalten stattfinden.

Hierzu gehört etwa der große Themenbereich des Linkbuildings. Dahinter versteckt sich eine nachhaltige Strategie zum Linkaufbau für mehr hochwertige Backlinks, welche mit speziellen SEO-Link-Building-Tools durchgefürht wird.

⁠Linkbuilding beschreibt die Generierung von Backlinks (Verlinkungen von anderen Webseiten auf Eure Seite). Je mehr hochwertige Backlinks du hast, desto höher ist die Autorität deiner Webseite und desto mehr Website-Traffic kannst du erhalten. Dabei ist Link jedoch nicht gleich Link. Du solltest vor allem darauf achten, dass es sich um Verlinkungen von qualitativ hochwertigen Webseiten handelt. Google erkennt die Qualität der Backlinks und bewertet diese.

⁠Es gibt einige Möglichkeiten, Backlinks zu gewinnen. Du kannst beispielsweise dafür sorgen, dass deine Blogbeiträge geteilt werden, indem du Schaltflächen für soziale Netzwerke integrierst. Darüber hinaus kannst du deinem Blog einen Button zum Abonnieren hinzufügen und so eine Follower-Community aufbauen.

Tipp: Verwende eines der 7 Must-Have-Offpage-SEO-Tools, um deine Backlinks zu prüfen und hochwertigere Links zu generieren.

Lokales SEO für Fotograf:innen

Sicherlich ist dir schon das sogenannte Local Pack in den Google-Suchergebnissen aufgefallen. In diesem Bereich werden passend zu den verwendeten Keywords lokale Unternehmen und Geschäfte angezeigt. Du siehst dort also eine Karte zum genauen Standort sowie die drei Top-Unternehmen in dieser Region.

Wer es hierhin schafft, ist der Konkurrenz bereits einen Schritt voraus. Schließlich ist das Local Pack das Erste, was Nutzer*innen sehen, wenn sie nach Fotograf*innen in ihrer Nähe suchen.

Biespiel für Google My Business Profile bei der Google Suche von Fotografen

Beispiel von Local SEO in den Google-Suchergebnissen

Um es hierhin zu schaffen, musst du dich mit lokalem SEO beschäftigen. Hierbei handelt es sich um einen Teilbereich der Suchmaschinenoptimierung. Dieser umfasst alle SEO-Maßnahmen, die für ein besseres Ranking bei Suchanfragen mit lokalem Bezug führen. Das betrifft zum Beispiel das erwähnte Local Pack, als auch Google Maps. Dabei gibt es gewisse Tipps, wie man sein Local SEO verbessern kann. 

Im Folgenden findest du die entscheidenden Faktoren der lokalen Suchmaschinenoptimierung:

  • Hochwertige Backlinks auf deiner Website
  • Eintrag in Google My Business – auch hier haben wir Tipps für dich, wie du deinen Google-My-Business-Eintrag optimieren kannst
  • Bewertungen der Kund*innen via Google My Business
  • Aktuelle Adress- und Telefondaten bei Branchenbüchern, wie meinestadt.de und Gelbeseiten.de
  • Lange Verweildauer auf deiner Webseite und geringe Absprungraten

5 kostenfreie SEO-Tools für Fotograf*innen

Die Anzahl an SEO-Tools ist mit der Wichtigkeit der Suchmaschinenoptimierung erheblich gestiegen. So gibt es mittlerweile auch zahlreiche kostenlose Tools, mit denen du dein SEO auf Vordermann bringen kannst.

Hierzu zählen unter anderem:


1. Google Search Console

Beginnen wir unsere Liste mit der Google Search Console. Da Google ganze 90 Prozent Marktanteil der Internetsuche in Deutschland einnimmt, kommst du um dieses Tool nicht herum. Es umfasst alle essenziellen SEO-Kennzahlen von Google, darunter zum Beispiel Impressionen, Klicks sowie die Anzahl der Links.

Hinzu kommen wichtige Features, die Hinweise auf Duplicate Content und kanonische Links geben sowie die Ladezeiten deiner Webseiten ermitteln. Zudem kannst du deine Indexierungszeiten vorantreiben, da du die Google-Indexierung beantragen kannst (ohne Garantie für die tatsächliche Indexierung).

2. Google Analytics

Kommen wir zu einem weiteren Google-Tool: Google Analytics. Hier liegt der Fokus auf dem SEO-Audit und der Analyse des Nutzerverhaltens. Schließlich musst du deine Zielgruppe verstehen, wenn du deine Webseiten an deren Bedürfnisse anpassen möchtest. Daher lohnt sich das Erstellen eines guten SEO-Audits.

Google Analytics beinhaltet beispielsweise Informationen zur Click-Through-Rate, der Absprungrate (Bounce Rate) sowie weiteren Interaktionsdaten, welche Rückschlüsse auf die User Experience zulassen.

Beispiels für eine Grafik in Google Analytics

Beispiel Google-Analytics-Dashboard

3. Seobility

Seobility ist eigentlich ein kostenpflichtiges SEO-Tool, welches aber ebenfalls über eine kostenlose Version verfügt. Mit Seobility kannst du deine Website auch als SEO-Anfänger*innen umfassend analysieren, was nicht zuletzt an der benutzerfreundlichen Aufbereitung der Daten liegt.

Das Programm umfasst unter anderem Features wie einen SEO-Check, einen Ranking-Check, einen Keyword-Check, SEO-Vergleiche und eine WDF*IDF-Analyse. Selbst bei einer kostenfreien Registrierung kannst du bis zu 1.000 Unterseiten pro Tag crawlen sowie zehn Keywords täglich überwachen lassen.

Keywordrecherche in Seobility

Beispiel Seobility-Dashboard

4. UberSuggest

Hast du schon einmal etwas von Neil Patel gehört? Er zählt sicherlich zu den bekanntesten SEO-Experten und besitzt auch ein eigenes SEO-Tool, das insbesondere der Keyword-Recherche dient: UberSuggest Mit diesem kannst du zum Beispiel kostenlos das Suchvolumen von Keywords ermitteln und dir zahlreiche Keyword-Ideen einholen. Diese werden dann in einer Skala danach aufgelistet, wie schwer es ist, für diese zu ranken.

Zudem erhältst du Informationen dazu, wie teuer Google Ads für bestimmte Keywords sind und wie der Cost per Click (CPC) ausfällt.

Traffic-Übersicht von amazon.de bei ubersuggest

Beispiel UberSuggest-Dashboard

5. Screaming Frog

Unsere Liste wird vom Screaming Frog SEO Spiderkomplettiert – eines der ersten kostenfreien SEO-Tools, das mittlerweile schon fast einen Kultstatus in der SEO-Community innehat. Und dennoch gehört es auch heute zu den besten SEO-Analyse-Tools auf dem Markt.

Die Funktionsweise wurde einfach gehalten: Du gibst eine Domain ein und Screaming Frog spuckt dir eine Übersicht sämtlicher Inhalte dieser Webseite aus. Diese kannst du dann nach der Inhaltsart, wie beispielsweise CSS, HTML, Bilder etc., anordnen lassen.

Doch das ist noch nicht alles – das Desktop-Tool ist in der Lage, Keywords, Canonical-Tags, Weiterleitungen, aber auch Meta-Angaben zu ermitteln. In einer Sidebar bekommst du dann angezeigt, bei welchen Elementen noch ein Verbesserungsbedarf besteht.

Beachte jedoch, dass du in der kostenfreien Version maximal 500 URLs überprüfen kannst.

Status Code Übersicht bei Screaming Frog

Beispiel Screaming-Frog-Dashboard

Du möchtest mehr Informationen zu den vorgestellten SEO-Tools als auch zu weiteren Softwares? Oder hast du Schwierigkeiten, das passende SEO-Tool für Euer Unternehmen auszuwählen? Dann ist OMR Reviews genau der richtige Ort für dich. Hier findest du ehrliche und ausführliche Kundenreviews zu Marketing-Tools aller Art.

Empfehlenswerte SEO Tools

Weitere empfehlenswerte SEO-Tools kannst du auf OMR Reviews finden und vergleichen. Insgesamt haben wir dort über 150 SEO-Tools (Stand: Dezember 2023) gelistet, die dir dabei helfen können, deinen organischen Traffic langfristig zu steigern. Also schau vorbei und vergleiche die Softwares mithilfe der verifizierten Nutzerbewertungen:

Tim Fischer
Autor*In
Tim Fischer

Tim ist ein freiberuflicher Journalist / Content Writer, der OMR Reviews in den Bereichen Marketing und Softwares unterstützt. Seit seinem Onlinejournalismus-Studium schreibt er unter anderem für Computer Bild, XING und Finanzcheck.de. Wenn er nicht gerade am Texten ist, spielt er auf seiner Stratocaster die Klänge von Hendrix, Frusciante und Gilmour nach.

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