SEOSEO Content

SEO-Content: Mit diesem Guide gelingen Euch überzeugende Website-Inhalte

Lisa Karasch 11.3.2022

Erfahrt die wichtigsten Fakten über SEO-Inhalte und wie Ihr mit wenigen Tipps mehr Sichtbarkeit erreichen könnt.

Der Internetauftritt ist die Bühne eines Unternehmens – hier gilt es, die Inhalte gezielt auszuwählen, einzusetzen und diese richtig zu präsentieren. Ziel ist es dabei immer, die Fragen der Nutzer*innen zu beantworten und ihnen einen Mehrwert zu bieten – aber auch die Suchmaschinen haben einige Ansprüche. Gelungener SEO-Content erfüllt die Anforderungen von Besucher*innen und Suchmaschine zugleich.

Aber was gehört eigentlich alles zu SEO-Content und was gilt es bei der Optimierung zu beachten? Unsere Gastautorin Lisa Karasch geht auf die Formate ein und gibt Euch Tipps und Tools an die Hand, die dabei unterstützen.

Was ist SEO-Content?

Der Begriff SEO-Content (dt. suchmaschinenoptimierte Inhalte) definiert sich durch die Inhalte wie z. B. Texte und Bilder, die auf einer Website zur Verfügung gestellt werden. Ziel ist es, damit in den Suchergebnissen zu bestimmten Keywords aufzutauchen. Je nach Suchanfrage können verschiedene Ergebnisformate angezeigt werden, um die Fragen der Suchenden bestmöglich zu beantworten. 

Wie definiert sich guter SEO-Content?

Guter SEO-Content stellt die Suchenden und deren Suchintention in den Fokus. Bei der Erstellung von Inhalten solltet Ihr Euch immer im Klaren darüber sein, dass Ihr diese für Eure Nutzer:innen erstellt und nicht für die Suchmaschine. Hinter jeder Suchanfrage stehen Menschen, die versuchen, eine Frage zu beantworten oder ein Problem zu lösen. Eure Inhalte sollen dabei unterstützen. Die Suchmaschine verfolgt das Ziel, für die Fragen eine passende Lösung bereitzustellen. Je besser Eure Webseite ausgelesen, interpretiert und verarbeitet werden kann und je besser der Inhalt zu der Fragestellung passt, desto wahrscheinlicher ist es, dass der Content zu einer passenden Suchanfrage angezeigt wird. Ein wichtiger Anhaltspunkt dafür sind zum Beispiel Keywords, die in Texten, Bildbeschreibungen, Meta-Elementen und weiteren Bereichen platziert werden können.

Eine simple Suche nach dem Begriff „Brot backen“ zeigt, wie wichtig SEO-Content für Eure Themen sein kann. Es lohnt sich zu recherchieren, welche Antworten die Suche liefert und welche Wettbewerber:innen hier vertreten sind. Auch solltet Ihr prüfen, wie detailliert die Seiten aufgebaut sind. Diese Ersteinschätzung könnt Ihr als Referenz dafür nehmen, welche Antworten Eure Seiten liefern sollten.

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Gut aufbereiteter SEO-Content kann von der Suchmaschine ausgelesen und passend zur Suchanfrage dargestellt werden.

Damit Google die Seiten besser indexieren kann, gibt es beispielsweise die Möglichkeit, bestimmte Seitentypen zu hinterlegen – etwa für Rezept-, Stellen-, Event- und Produktseiten. Dann stellt Google die Ergebnisse oftmals anders dar, sodass Eure Antworten schon vor den eigentlichen organischen „Blue-Links“ auftauchen können und sich abheben. Mit den Vorgaben von Schema.org und Structured-Data können Eure Developer die Seitentypen im genutzten Content-Management-System definieren und hinterher mit einem Test-Tool von Google prüfen. Danach sorgen das Content-Team und Eure SEO-Content-Writer dafür, die Inhalte zu recherchieren, zu erstellen und zu veröffentlichen. Nachdem eine Webseite eine Weile online ist, solltet Ihr die Inhalte regelmäßig auditieren, um zu schauen, welche Verbesserungsmöglichkeiten es gibt. Denn eine stetige Content-Optimierung ist genauso wichtig wie die Erstellung hilfreicher Inhalte, um die Qualität zu sichern.

Welche Arten von SEO-Content gibt es?

Es gibt vier große Content-Bereiche:

  • Website-Texte
  • Bilder und Grafiken
  • Videos
  • Audio, z.B. Podcasts

Wichtig zu wissen: Es gibt nicht nur Google, sondern weitere Suchmaschinen, deren Anforderungen Ihr beachten müsst. Auch YouTube ist eine Suchmaschine – in diesem Fall aber für Videos. Daher ist es beispielsweise wichtig, die Beschreibungstexte und Titel gezielt zu wählen, damit Suchende auf dieser Plattform die richtigen Videos angezeigt bekommen. Die verschiedenen Content-Formate lassen sich gezielt auf Eurer Website einbinden, um den Nutzer:innen einen Mehrwert zu bieten.

Warum solltet Ihr Websites für Suchmaschinen optimieren?

Es gibt keine Frage, die nicht gefragt wird – zumindest in der Suchmaschine. Jeden Tag nutzen wir Google privat und im Job. Eine einzige Website kann zu vielen verschiedenen Keywords ranken und darüber Organic Traffic generieren. Dieser Traffic ist im Vergleich zu Google-Ads – also Paid Traffic – kostenlos. Die Suchmaschine spielt also kostengünstige Leads auf Eure Website. Allerdings müssen Eure Inhalte dazu für die Suchmaschinen optimiert sein und zur Suchanfrage passen, damit sie weit oben in den Rankings anzeigt werden. Das ist mit langfristiger Arbeit, einer durchdachten SEO-Strategie und stetiger Optimierung verbunden.

Onpage-Optimierung

Die Suchmaschinenoptimierung bezieht sich auf zwei große Bereiche: die On-Page- und Off-Page-Optimierung. Bei der On-Page-Optimierung arbeitet Ihr an allen Punkten, die mit der Website zu tun haben, um das Ranking zu verbessern. Ziel ist es, dass Ihr eine exzellente User Experience bereitstellt – also eine Website, die schnell lädt, eine eingängige Benutzerführung hat und passenden SEO-Content zur Beantwortung der Suchintention liefert. Das sind maßgeschneiderte Inhalte, die am Puls der Zielgruppe kleben und z. B. Assets wie Whitepaper und Webinare, die Euren Nutzer*innen Mehrwerte bieten. Die Kombination aus User Experience und Inhalten stellt sicher, dass sowohl die technische Performance der Website als auch die Inhalte überzeugen.

Offpage-Optimierung

Die Off-Page-Optimierung betrifft alle Maßnahmen, die Ihr außerhalb Eurer Website durchführen könnt. Hier geht es darum, Euren SEO-Content zu promoten und ihn zu verbreiten. Stellt Euch als Expert:innen für Euer Fachgebiet dar: Beim Linkbuilding sorgt Ihr dafür, dass fremde Websites auf Euren Content verweisen. Suchmaschinen betrachten Backlinks als besonders wichtig und bevorzugen Websites mit einem guten Backlink-Profil. Mit einem regelmäßigen Backlink-Audit prüft Ihr, welche Websites bereits auf Euren SEO-Content verlinken und von welcher Qualität diese sind. Auch Links aus sozialen Netzwerken – sogenannte Social Signals – können sich positiv auf das Off-Page-Potenzial auswirken.

Content-Optimierung durchführen

Bei der Content-Optimierung bewegt Ihr Euch im Bereich der On-Page-Optimierung. Es gibt viele kostenpflichtige aber auch kostenlose SEO-Tools, die Euch bei diesem Vorhaben unterstützen, damit Ihr einzigartigen und userfreundlichen SEO-Content erstellt. Wichtig ist, dass Ihr alle vier Content-Bereiche bei der Optimierung beachtet, wenn Ihr diese auf Eurer Website bereitstellt. Aus diesem Grund sind Content Marketing und SEO so stark miteinander verbunden – alle Inhalte können potenziell von den Suchmaschinen ausgelesen werden, wenn Ihr die Indexierung zulasst. Eine enge Zusammenarbeit von Content Marketing, Webdesign und Webentwicklung ist bei Analyse und Optimierung Eurer Seite unabdingbar.

Texte als SEO-Content nutzen

Der Mensch ist faul und niemand hat Lust, sich langweilige Texte durchzulesen. Dennoch: Texte gehören zu den wichtigsten SEO-Inhalten der Website. Hier lohnt es sich, überzeugend, verständlich und zielorientiert zu texten. Stellt den Nutzen Eures Produkts oder Eurer Dienstleistung in den Vordergrund und recherchiert, welche Fragen die User haben, um diese gezielt zu beantworten. Die Optimierung Eurer Inhalte erstreckt sich dabei über verschiedene Punkte.

  • Keyword-Recherche: Die Keyword-Recherche bildet einen Anfangspunkt beim Texten. Wonach suchen Eure User? Welche Fragen haben Sie? Was ist das Ziel der Suchanfrage? Das könnt Ihr vorab mittels verschiedener Keyword-Recherche-Tools ermitteln und kategorisieren. Anschließend baut Ihr diese Keywords und Suchphrasen auf Eurer Website und in Euren SEO-Content ein. Definiert am besten ein Fokus-Keyword und vermerkt es für die einzelne Seite, um Euch später nicht selbst Konkurrenz zu machen. Sekundäre Keywords bzw. Synonyme, die semantisch zu Eurem Fokus-Keyword passen, unterstützen Euch beim Texten.

  • Headlines: Platziert Keywords und Suchphrasen prominent in Euren Überschriften. Die Suchmaschine erkennt die Überschriften-Struktur (H1, H2, H3 etc.) und liest diese gezielt aus, um die Inhalte der Website besser einzuordnen und zu strukturieren. Die Überschriften-Struktur gibt Euch eine Art Raster vor, an dem Ihr Euch orientieren könnt.

  • SEO-Text schreiben: Mit den Überschriften gliedert Ihr Euren Text in sinnvolle Abschnitte, die Euch das Schreiben von SEO-Texten erleichtern. Recherchiert, wie lang gut rankende Inhalte zu Euren Suchphrasen im Durchschnitt sind und welche Inhalte sie abdecken. Ihr müsst also so viel wie möglich und so wenig wie nötig schreiben, um auf Seite eins mithalten zu können. Sinnvolle externe Links zu vertrauensvollen Quellen helfen dabei, Eure Claims im Text mit Fachwissen zu stützen. Listen und Tabellen unterstützen Euch, die textlichen Inhalte übersichtlich darzustellen und Euren Besucher:innen den SEO-Content differenziert zu präsentieren.

  • Seiteninformationen füllen: Im Hintergrund könnt Ihr einige Einstellungen vornehmen, damit Suchmaschinen Eure Seiten und Texte besser einordnen können. Das fängt bei der URL Eurer Seite an: Nutzt, wenn möglich, das Fokus-Keyword und fasst Euch kurz. Im Meta-Title und in der Meta-Description nehmt Ihr wichtige Keywords idealerweise auf, da sie in der Beschreibung gefettet werden und Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Google und andere Suchmaschinen können jedoch auch eigene Versionen für Meta-Title und Meta-Description anzeigen.

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Die Suchanfrage stellt die Suchmaschine in den Ergebnissen gefettet dar.

Bilder als SEO-Content nutzen

Kein Text ohne Bild – das Auge isst bekanntlich mit. Grafiken, Illustrationen und Bilder bieten Euch die Möglichkeit, Eure Website visuell aufzuwerten und die Inhalte aufzulockern. Zudem können die Bilder in der Bildersuche auftauchen und auf diese Weise Nutzer:innen auf Eure Website führen. Infografiken bieten darüber hinaus ein hohes Backlink-Potenzial, da sie komplexe Sachverhalte übersichtlich darstellen. Bei der Erstellung von visuellem SEO-Content solltet Ihr Euch wieder an einige Richtlinien halten.

  • Dateinamen: Anstatt diesen bei IMG1234.jpg zu belassen, solltet Ihr den Dateinamen lieber treffend wählen und Euer Fokus-Keyword oder ein Synonym unterbringen. Verwendet dazu ausschließlich Kleinbuchstaben, keine Leerzeichen (dafür Bindestriche), keine Sonderzeichen und keine Umlaute. Der Dateiname spielt bei der Bildersuche und beim Ranking der Bilder eine wichtige Rolle und wirkt sich daher direkt auf die Platzierung Eures SEO-Contents aus. Ein Beispiel könnte so aussehen: schoener-dateiname.jpg

  • Dateigrößen: Zwar ist das Internet weitgehend ausgebaut und schnell, dennoch achten die Suchmaschinen auf eine geringe Ladezeit der Website. Deshalb solltet Ihr Dateigrößen für Grafiken komprimieren. Achtet hierbei darauf, keine Qualität einzubüßen. Probiert neue Dateiformate wie JPEG 2000 oder HEIF aus, um die Dateigröße geringer zu halten. Sprecht Eure Webentwickler an, ob das WebP Format verwendet wird.

  • Bildunterschrift: Wichtig ist, nicht einfach das Bild zu beschreiben, sondern erklärende Informationen zu liefern. Hier könnt Ihr auch auf das Thema der Seite eingehen und Keywords und Suchphrasen geschickt platzieren.

  • Bildumgebungstext: Der Text rund um die Grafik wird von den Suchmaschinen besonders sorgfältig betrachtet, damit die Grafik semantisch besser eingeordnet werden kann. Ihr solltet also sichergehen, dass der Text und die Überschriften in der Nähe der Grafik semantisch relevant sind.

  • Alt-Tag: Auch als Alternativtext bekannt – dieser ist für die Nutzer:innen nicht unbedingt sichtbar. Er wurde für Seitenbesucher:innen entwickelt, die durch eine Sehbehinderung das eigentliche Bild nicht sehen können. Deshalb solltet Ihr eine kurze Beschreibung formulieren und hier wichtige Keywords unterbringen. Sollte das Bild einmal nicht geladen werden können, wird der Alternativtext angezeigt.

  • Image-Title: Wenn Ihr mit dem Mauszeiger über eine Grafik fahrt, seht Ihr oftmals einen eingeblendeten Bildtitel. Dieser sollte kurzgehalten sein und 40 Zeichen im Idealfall nicht überschreiten. Das Attribut wird genutzt, um das Bild im Quellcode zu beschreiben. Auch hier könnt Ihr wichtige Suchphrasen oder Keywords unterbringen.

Videos als SEO-Content nutzen

Videos sind eine Möglichkeit, komplexe Inhalte einfach zu erklären und Nutzer:innen länger auf Eurer Seite zu beschäftigen. Sie können vom Gehirn einfacher verarbeitet werden als Text. Wichtig ist, dass der Video-Content schon nach wenigen Sekunden überzeugt, damit die User nicht weiterscrollen. Videos lassen sich auch auf Social Media und YouTube nutzen. YouTube bildet dabei die wichtigste Plattform für SEO-Maßnahmen rund um Euren Video-Content, da es sich dabei um die gängigste Video-Plattform und zudem um eine Tochtergesellschaft von Google handelt. Hier geht es darum, ein besseres Ranking auf der Plattform zu erlangen. Die YouTube-Videos werden aber auch in der Google-Video-Suche angezeigt, wie dieses Beispiel für die Suchphrase „Nudelteig selbst machen“ zeigt.

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Videoinhalte können direkt in der Suche ausgewählt werden.

Darüber hinaus spart Ihr Speicherplatz, wenn Ihr die Videos bei YouTube hochladet und sie anschließend auf Eurer Website einbettet. Damit könnt Ihr sicherstellen, dass die Geschwindigkeit Eurer Website nicht negativ beeinflusst wird. Um Eure Videos von den Suchmaschinen besser ranken zu lassen, gibt es auch hier Tipps, die Ihr für SEO-Content in Sachen Video beachten könnt.

  • Videotitel: Der Titel zeigt Euren Besucher:innen, worum es in dem Video geht. Wählt ihn prägnant und passend aus, damit alles Wichtige gesagt ist. 

  • Videobeschreibung: In der Beschreibung könnt Ihr den Inhalt des Videos weiter textlich ausführen. Auf YouTube ist dafür die Description-Box wichtig. Die Beschreibungstexte werden von Suchmaschinen ausgelesen und bieten eine gute Möglichkeit, wichtige Keywords zu Eurem SEO-Content unterzubringen. Auch Hashtags können hier genutzt werden, um mehr Reichweite zu generieren. So werden passende und ähnliche Videos den Nutzer:innen auf der Plattform direkt vorgeschlagen. Zusätzlich könnt Ihr Links zu Eurer Website setzen, um den Zuschauer:innen weiterführende Informationen zu liefern.

  • Auflösung: Natürlich sollte das Video nicht verpixelt sein – Qualität überzeugt. Es ist allerdings nicht notwendig, ein sehr hochauflösendes Format mit einer hohen Dateigröße hochzuladen. Eine herkömmliche HD-Auflösung ist vollkommen ausreichend. Wenn Ihr das Video bei YouTube hostet, stellt die Plattform das Video in verschiedenen Varianten zur Verfügung – je nachdem wie die Bandbreite Eurer Nutzer:innen gerade ist. Damit soll eine möglichst schnelle Ladezeit sichergestellt werden.

  • Tags: Video-Tags helfen Euch und YouTube, das Video passenden Kategorien zuzuordnen. Nutzt dafür nur so viele wie nötig – sie sollten bestmöglich zu Eurem Video-Content passen, daher reichen hier bis zu zehn Tags aus.

Übrigens: Für YouTube-SEO gibt es spezielle YouTube-SEO-Tools, die Euch bei der Optimierung Eurer Videoinhalte für die Suchmaschine unterstützen.

Audio als SEO-Content nutzen

Podcasts werden immer beliebter – das hat auch Google erkannt und bietet daher die Möglichkeit, Audio-Content übersichtlich in der Suche darzustellen. Dafür ergeben sich wieder Chancen, Euren SEO-Content mit Audio-Formaten aufzuwerten.

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Google gibt eine Podcast Ansicht aus, wenn relevante Informationen zur Verfügung stehen.

Eine durchdachte Seitenstruktur für Eure Podcasts bildet einen sinnvollen Startpunkt. Diese kann beispielsweise aus einer Landingpage für Euren Podcast und einer jeweiligen Unterseite für eine Folge bestehen. Eine mögliche Struktur wäre folgende:

  • Landingpage: www.eure-website.de/name-des-podcasts/
  • Folge 1: www.eure-website.de/name-des-podcasts/name-folge-1/ 
  • Folge 2: www.eure-website.de/name-des-podcasts/name-folge-2/ 

Danach folgt alles dem beschriebenen SEO-Content-Schema: Ihr schreibt einen passenden Text für die Podcast-Beschreibung, der unter anderem wichtige Keywords enthält und wählt den Titel möglichst passend aus. Google-Podcasts listet einzelne Folgen in einem standardisierten Format auf. Dafür müsst Ihr Euch an die Anweisungen des Google-Podcast-Managers halten und die nötigen Informationen auf Eurer Seite zur Verfügung stellen – dazu gehören unter anderem ein RSS-Feed mit den Podcast-Infos, ein unterstütztes Audio-Format und ein Podcast-Bild.

Tools, die bei der SEO-Content-Erstellung helfen

Am Anfang steht die Themenfindung – denn damit stellt Ihr fest, welche Keywords und Suchphrasen für Euch und Eure Zielgruppe relevant sind. Fragt Kolleg:innen aus dem Vertrieb nach wichtigen Themen und führt zunächst eine umfassende Marktanalyse durch. Anschließend helfen verschiedene Tools bei der Erstellung Eures SEO-Contents. Bei OMR Reviews findet Ihr verschiedene Lösungen, die sich für die unterschiedlichen Phasen der Content-Optimierung anbieten.

Tools für die Keyword-Recherche

Der Standard für die Keyword-Recherche ist die Lösung von Google selbst. Der Google Keyword Planner liefert Euch die aktuellen Daten direkt aus der Suchmaschine, die Ihr für die SEO-Content-Erstellung nutzen könnt. Suchvolumen, CPCs und Trends könnt Ihr auf einen Blick sehen. Wer nicht mehr als diese wesentlichen Features benötigt, fährt damit gut. 

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Der Google-Keyword-Planner zeigt alle relevanten Infos übersichtlich an und schlägt Euch weitere Ideen vor.

Vorschläge für Alternativen oder andere interessante Themen macht Google Euch automatisch. Wer allerdings Keyword-Cluster erstellen und Wettbewerbsanalysen durchführen möchte, wird um weitere Anbieter nicht herumkommen. Diese bieten mehr Funktionen wie z. B. weitere Keyword-Vorschläge der Kategorie „Frage“ an.

Ein weiteres Tool ist besonders für Anfänger:innen einfacher zu bedienen: UberSuggest. Hiermit ist es einfach, Keyword-Ideen zu finden, da dieses Tool eine Vielzahl alternativer Vorschläge macht. Auch habt Ihr dadurch die Option, Euch von dem SEO-Content Eurer Konkurrenz inspirieren zu lassen, da diese direkt zu den recherchierten Suchbegriffen angezeigt werden.

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Die Content-Ideen bei Ubersuggest helfen Euch am Anfang auf die Sprünge.

Außerdem gibt Euch Ubersuggest die Chance, Eure Konkurrenz noch weiter unter die Lupe zu nehmen und den organischen Traffic ein wenig zu untersuchen. Das Tool zeigt Euch beispielsweise die Top-SEO-Seiten einer Domain an und schlüsselt auf, über welche Keywords besonders viele organische Aufrufe auf die Seite gelangen.

Bewertungen und Informationen zu weiteren Keyword-Recherche-Tools findet Ihr auf OMR Reviews.

Tools für die Texterstellung

Viele SEO-Analyse-Tools bieten unter anderem Features für die Texterstellung an. Dazu gehört auch XOVI. Das Tool ist ein SEO-Allrounder und hilft zudem bei der SEO-Content-Erstellung. Neben einer Keyword-Recherche könnt Ihr damit Eure Texte und Seiten auf Qualität und verschiedene Richtlinien prüfen. Dabei hilft z. B. die WDF*IDF-Analyse. Diese stellt fest, wie oft Suchterme in einem Text in Relation zur Gesamtwortanzahl vorkommen. Das Ergebnis wird anschließend in Relation zur Gesamtanzahl der gefundenen Dokumente – also Websites – betrachtet. So könnt Ihr herausfinden, ob ein Suchbegriff oft genug auf Eurer Seite genannt wird, oder ob Eure Konkurrenz ggf. weitere Begriffe nutzt.

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Bei XOVI könnt Ihr SEO-Texte mit dem WDF-Editor prüfen oder eine WDF*IDF-Analyse für Seiten durchführen.

Auf OMR findet Ihr noch weitere Tools zum Schreiben von SEO-Texten, damit Ihr Euren Nutzer:innen gelungenen SEO-Content präsentieren könnt.

Um die Meta-Titel und Meta-Descriptions auf Euren Seiten zu optimieren, bietet Seobility eine praktische Funktion an. Der SERP-Snippet-Generator zeigt Euch, wie die Seiten in den Suchergebnissen aussehen würden und macht Euch auf zu lange Titel und Beschreibungen aufmerksam. 

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Der SERP-Snippet-Generator hilft bei der treffenden Erstellung von Meta-Title & -Description.

Damit die Suchmaschinen Eure vorgeschlagenen Titles und Descriptions nutzt, ist es wichtig, die richtige Länge einzuhalten. Bei der regelmäßigen Überprüfung von SEO-Content solltet Ihr daher die Meta-Elemente kontrollieren und der Suchmaschine die nötigen Informationen bereitstellen.

Darüber hinaus bietet Euch Seobility die Möglichkeit, einzelne URLs beim SEO-Check unter die Lupe zu nehmen. Hier zeigt das Tool nützliche Tipps an, mit denen Ihr die Textinhalte auf der Seite weiter verbessern oder die Überschriftenstruktur optimieren könnt.

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Der Content Eurer SEO-Texte wird bei Seobility geprüft.

Der SEO-Check macht Euch zudem auf technische Fehler aufmerksam, die Ihr zusammen mit Eurem Developer-Team auflösen könnt, um etwa die Seitengeschwindigkeit zu verbessern. Außerdem zeigt das Tool an, ob Bildtitel oder Alt-Tags fehlen, die Ihr problemlos selbst verfassen könnt. Damit wertet Ihr Euren grafischen SEO-Content auf und liefert den Suchmaschinen alle wichtigen Informationen.

Bewertungen und Informationen zu weiteren SEO-Content-Tools findet Ihr auf OMR Reviews.

Tools zum SEO-Content-Monitoring

Sind Eure Inhalte erstmal online, ist ein Monitoring und eine regelmäßige Optimierung essenziell. Auch dafür haben die unterschiedlichen Anbieter der SEO-Tools viele Lösungen. In der Regel lassen sich verschiedene Projekte anlegen – etwa für eine Website und einen Blog – die Ihr dann mit Keywords befüllen könnt, um diese zu tracken. Bei XOVI gibt es den besonders praktischen Rankingvergleich, bei dem Ihr die Platzierungen Eurer wichtigen Keywords im Vergleich zur Konkurrenz darstellen könnt. Ebenfalls zeigt Euch der Bericht direkt, mit welcher URL Ihr zu dem Keyword in den Suchergebnissen auftaucht. So prüft Ihr, ob Eure Fokus-Keywords ihr Potenzial wirklich entfalten.

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Der XOVI-Rankingvergleich zeigt Euch auf einen Blick, wie Eure wichtigsten Keywords positioniert sind.

Mit dieser Methode seht Ihr, ob Euer SEO-Content im Vergleich zur Konkurrenz gut performt. Sollte es für wichtige Suchterme noch Verbesserungspotenziale geben, könnt Ihr diese angehen.

Eine weitere Monitoring-Aufgabe ist die Content-Gap-Analyse. Damit könnt Ihr feststellen, ob Eure Konkurrenz ggf. Inhalte bereitstellt, die auf Eurer Seite nicht vorhanden sind. Falls Ihr diese Leistungen oder Produkte ebenfalls anbietet, könnt Ihr die Lücken in Euren Content-Plan aufnehmen.

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Bei XOVI lassen sich zwei Domains gegenüberstellen, um den SEO-Content zu vergleichen. 

Ihr habt nicht nur die Möglichkeit, Euch mit Euren Top-Konkurrenten zu vergleichen: Ihr könnt ebenfalls zwei Konkurrenten gegenüberstellen und somit prüfen, welche Inhalte beide bereitstellen und wo sich Lücken zwischen ihnen und Euch ergeben. Damit seid Ihr dem Wettbewerb bei der Erstellung von SEO-Inhalten einen Schritt voraus.

Jetzt kann es losgehen: Ihr habt einen ersten Überblick zu den einzelnen Facetten rund um das Thema SEO-Content. Damit habt Ihr den ersten Schritt in Richtung leistungsstarke Websites gesetzt. Nun geht’s an die Erstellung, das Monitoring und die Optimierung Eurer Website-Inhalte. In der OMR Academy findet Ihr noch viele weitere Tipps zum Thema Online-Marketing und Content-Erstellung.

Lisa Karasch
Autor:In
Lisa Karasch
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Lisa Karasch

Lisa Karasch ist Marketing-Managerin mit Schwerpunkt SEO. Nach ihrem Linguistik-Studium konnte sie in einer Marketing-Agentur ihr sprachliches Feingefühl weiter schärfen. Jetzt liegt ihr Fokus auf organischen Wachstumsstrategien in der Tech-Branche. An der Disziplin SEO begeistert sie besonders der stetige Wandel und die Herausforderung, sich täglich neues Wissen aneignen zu müssen.

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