SEOVideo & YouTube SEO

So verbessert Ihr mit YouTube-SEO Eure Video-Performance auf YouTube

In diesem Artikel erfahrt Ihr, wie Ihr Eure Video-Performance auf YouTube mit YouTube-SEO verbessern könnt

Unsere Gastautorin Katharina Schneider von Erklärhelden erklärt Euch, wie Ihr mit YouTube-SEO Eure Video-Performance auf YouTube verbessern könnt.

Suchmaschinenoptimierung auf YouTube, kurz YouTube-SEO, unterstützt Euch dabei, mit Euren Videos so richtig durchzustarten. Stetig wachsende Zuschauerzahlen, eine treue Gefolgschaft an Abonnent:innen und jede Menge positives Feedback. Kurz gesagt: alles, was das YouTube-Herz begehrt. Vorausgesetzt, Ihr geht dabei richtig vor.

Wozu SEO auf YouTube?

Mit klassischer „Search Engine Optimization”, zu Deutsch Suchmaschinenoptimierung (SEO), verbinden die meisten die Optimierung von Inhalten auf Webseiten mit dem Ziel, deren Google-Rankings zu verbessern. Dabei vergessen viele, dass sich YouTube-Videos genauso optimieren lassen. Denn auch für die Suchmaschine YouTube gibt es SEO-Tipps, um die Sichtbarkeit Eurer Videos zu verbessern und die Anzahl an Views nachhaltig zu steigern. 

Wie relevant ist YouTube?

Nach Google stellt YouTube die zweitgrößte Suchmaschine der Welt dar. Mit über zwei Milliarden aktiven Nutzer:innen weltweit ist es dazu noch die größte Suchmaschine für Bewegtbild. In Deutschland zählt YouTube bald 50 Millionen Nutzer:innen. Diese befinden sich vor allem in der Altersgruppe unter 44 Jahren.

Das Besondere daran: Einerseits bietet YouTube typische Funktionen einer Social-Media-Plattform, wie das Liken, Teilen, Kommentieren und Abonnieren von Videos und Kanälen. Auf der anderen Seite fungiert es als Suchmaschine für Videos und ermöglicht eine aktive Suche zu den verschiedensten Themengebieten.

Nutzer:innen der Plattform wünschen sich Unterhaltung mit Mehrwert. Dieser Begriff umschließt sowohl mit Wissen vollbepackte Infotainment-Beiträge, als auch online verfügbare TV-Inhalte und Daily-Vlogs von Influencern. Der Content wird von den Kanalbetreiber:innen auf die jeweilige Zielgruppe abgestimmt.

Jede Minute werden in etwa 500 Stunden an neuem YouTube-Content hochgeladen. Jeden einzelnen Tag werden davon eine Milliarde Stunden abgespielt. Das Angebot ist schier endlos – bedeutet: etliche Konkurrent:innen. Deshalb ist es wichtig, YouTube-SEO nicht zu unterschätzen und den eigenen Content entsprechend zu optimieren.

Wie funktioniert YouTube-SEO?

Grundsätzlich funktioniert YouTube-SEO nach den gleichen Prinzipien, wie die bereits weitverbreitete Suchmaschinenoptimierung für die Google-Suche. Algorithmen versuchen kontinuierlich, die nach ihren Berechnungen relevantesten Beiträge, zuerst anzuzeigen. Der Unterschied ist der, dass sich die Ranking-Faktoren bei YouTube-SEO auf die Videos sowie die Plattform selbst beziehen. Google hingegen behält die genauen Kriterien großteils für sich und es kann zum Teil nur spekuliert werden, welche Maßnahmen zum Erfolg führen.

Durch die Optimierung von Videos, Wiedergabelisten und ganzen Kanälen auf YouTube, sollen Eure Inhalte vermehrt in den Suchergebnissen erscheinen. Und wer ganz oben steht, wird als Folge davon öfter angeklickt und erhält mehr Views. Einen positiven Einfluss nehmen zum Beispiel ein ansprechendes Thumbnail, ein wohlüberlegter Video-Titel und eine passende Video-Beschreibung. Genaueres erklären wir Euch weiter unten.

Welches Ziel verfolgt YouTube-SEO?

Algorithmen dienen dazu, die Suchenden innerhalb kürzester Zeit und mit wenigen Klicks das zu liefern, was für sie von Interesse ist. Anschließend wird anhand von passenden Vorschlägen versucht, die Besucher:innen möglichst lange zu unterhalten, damit sie auf der Seite verweilen.

Die Anpassung der eigenen YouTube-Inhalte bringt einige Vorteile mit sich:

  • Höheres Ranking in den Suchergebnissen
  • Videos werden schneller und einfacher gefunden
  • Content erscheint bei Nutzer:innen häufiger in den Vorschlägen
  • Mehr Besuche, Klicks, Interaktionen und letztlich mehr Abonennt:innen
  • Das Wachstum macht den YouTube-Kanal wertvoller für Kooperationen

Videoinhalte gewinnen weiter an Bedeutung – insbesondere bei der jüngeren Zielgruppe. Daher sollten Unternehmen die Rolle von Videos als Marketing-Tool keinesfalls unterschätzen. Der Optimierung von YouTube-Content sollte also ein entsprechend hoher Stellenwert eingeräumt werden.

Ein zusätzlicher Vorteil ist, dass optimierte Videos auch in der Google-Suche durch eine höhere Reihung hervorstechen. Je nach Suchbegriff werden Video-Snippets, also Suchergebnisse mit Vorschaubild, dort angezeigt. Dadurch erhaltet Ihr wiederum mehr Aufmerksamkeit und verbessert Eure Reichweite.

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So könnten Eure Videos als Snippets in der Google-Suche angezeigt werden.

YouTube-Algorithmus: Ein Mysterium?

Damit Ihr Eure Videos und Kanäle überhaupt optimieren könnt, ist es zuallererst entscheidend zu wissen, worauf es hierbei ankommt. Beim Algorithmus handelt es sich im Grunde um nichts anderes als ein System, das die Relevanz von Webseiten, Videos, Fotos, etc. kontinuierlich auswertet. Dazu sammelt es Informationen aus Suchverläufen, Wiedergabelisten, sowie Likes, Kommentaren und Abos. Anschließend wird der passende Content vorgeschlagen.

Der Algorithmus bestimmt also den Inhalt Eurer YouTube-Homepage und welche Videos in den Vorschlägen enthalten sind. Zusätzlich entscheidet er darüber, wie Ergebnisse zu Suchanfragen gereiht werden, über welche Trends Ihr informiert werdet und was unter den Seiten von bereits abonnierten Kanälen empfohlen wird.

Das große Ziel dahinter ist es, die Nutzer:innen so lange wie möglich auf der Plattform zu halten. Relevante Links und Videos sollen dafür sorgen, dass auch der nächste Clip angesehen wird. Aufgrund der riesigen Angebotsmenge braucht es einen Algorithmus, da sich die Vorschläge ansonsten gar nicht mehr eingrenzen ließen.

Die Einflussfaktoren beim YouTube-Algorithmus

Doch worauf bezieht sich nun der Algorithmus bei der Bewertung dieser Massen an Videomaterial? Früher galt der Grundsatz „Je mehr Views, desto relevanter ist das Video.“ Heute entspricht das allerdings nicht mehr der Realität. Und das ist gut so.

Denn: Ein isolierter Blick auf die Anzahl der Views bei einem Video, erweckte bei einigen YouTubern das Bedürfnis, die Nutzer:innen mithilfe von Clickbaits zu ihren Videos zu „locken“. Die Folge waren stark übertriebene, besonders aufmerksamkeitserregende Video-Titel und Thumbnails, die zumeist Enttäuschung auslösten. Schließlich konnte die hohe Erwartungshaltung nur selten erfüllt werden. Ähnlich verhält es sich in der Google-Suche, wenn versucht wird, mit übertrieben optimierten Title Tags und Meta Descriptions inkl. spammy Sonderzeichen, Nutzer:innen auf die Website zu bringen.

Um sicherzustellen, dass Clickbaits nicht mehr die zielführende Methode für ein hohes YouTube-Ranking bildet, funktioniert der Algorithmus heutzutage etwas komplexer. Zum einen werden Views anders gezählt:

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Erst ab 30 Sekunden Watch-Time gilt es als View.

  • Nutzer:innen müssen ein Video nicht nur starten, sondern dieses anschließend mindestens 30 Sekunden laufen lassen, damit es als View gezählt wird.
  • Beim Überspringen von Teilen des Videos, muss das Gesehene akkumuliert, mindestens 30 Sekunden ergeben.
  • Wiederholte Views von derselben Person bzw. desselben Accounts, werden nur noch bis zu einem bestimmten Limit gezählt. Das Limit ist aber nicht bekannt.
  • Die Views auf YouTube werden nicht gezählt, wenn das Video auf einer anderen Seite eingebettet wurde.
  • Ebenso wenig wird ein View als solcher anerkannt, wenn das Video beim Besuch einer Webseite automatisch gestartet wird.
  • Erhält ein Video mehr als 300 Views, werden die einzelnen Viewer auf ihre Authentizität überprüft.

Als kleiner Vergleich: Bei Facebook und Instagram zählt ein View bereits ab 3 Sekunden, bei Twitter sind es nur 2 Sekunden und bei TikTok zählt im Grunde alles als View, nämlich bereits ab 0,1 Sekunden. Das ist vor allem auf die unterschiedlichen Funktionsweisen und Zwecke der Social-Media-Plattformen zurückzuführen.

Wie Ihr Euer Ranking auf YouTube verbessert

Nun haben wir Euch erklärt, warum die Social-Media-Plattform – und gleichzeitig Suchmaschine – YouTube, so wichtig ist und Euch auf einen kurzen Abstecher in die Welt des YouTube-Algorithmus entführt. Damit ist es nun an der Zeit, um zum Kern dieses Beitrags zu kommen: nämlich den SEO-Tipps und -Tricks, wie Ihr Euer YouTube-Ranking verbessern könnt.

Grundsätzlich lassen sich die Empfehlungen und Ratschläge in zwei Gruppen aufteilen: Die einen haben mit den Videos selbst zu tun, die anderen mit der Optimierung des Kanals. Wir beginnen mit den Tipps für SEO-optimierte Videos.

Optimierung von YouTube-Videos

Im Fokus Eures YouTube-Kanals stehen – wie sollte es auch anders sein – die darauf hochgeladenen Videos. Aufgrund des großen Angebots an Videos zu so gut wie jedem Themengebiet, wird Euch das einfache und unbedachte Hochladen nicht weit bringen. Welches Video wie aufbereitet, wie beworben und wie dargestellt wird, nimmt starken Einfluss auf den Erfolg dessen.

1. Der Inhalt

Der Inhalt Eurer Videos muss unterhaltsam sein. Ob spannend, lustig oder seicht, hängt von der Thematik ab. Am besten erklärt Ihr gleich am Anfang des Videos, was auf die Zuschauer:innen zukommt und was sie erwarten dürfen. 

Passt auf, dass Ihr in Titel und Thumbnail nicht mehr versprecht, als das Video tatsächlich hergibt. Euer Ziel ist es, Enttäuschungen zu vermeiden, da die Nutzer:innen ansonsten zukünftig nicht mehr so schnell auf Eure Videos klicken. Langfristig gesehen sind loyale Abonnent:innen, die sich Euren Content immer wieder ansehen, mehr wert als viele Views bei einem einzigen Video.

2. Die Qualität

YouTube-User haben sich mittlerweile an ein gewisses Maß an Qualität gewöhnt. Achtet aus diesem Grund bereits beim Dreh der Videos darauf, eine hochwertige Kamera zu verwenden, damit die Auflösung sich später im wahrsten Sinne des Wortes sehen lassen kann.

Dasselbe trifft auf die Tonqualität und einen sauberen Schnitt zu. Bei Vlogs oder Ähnlichem, werden Euch Eure Follower zwar noch den ein oder anderen Fehler verzeihen. Dennoch seid Ihr mit einem Video, bei dem die Qualität stimmt, immer auf der sicheren Seite.

3. Der Titel

Die Wahl eines passenden Video-Titels ist essenziell für die Optimierung der YouTube-Suche. Er bildet zusammen mit dem Thumbnail die Basis für den ersten Eindruck und ist maßgebend für die Entscheidung, ob das Video angesehen wird oder nicht.

Als Erstes solltet Ihr Euch an eine Obergrenze von maximal 60-70 Zeichen halten. Was darüber hinausgeht, wird abgeschnitten. Das Haupt-Keyword gilt es ganz vorne, die Marke – wenn überhaupt notwendig – ganz hinten zu platzieren. Best Case beinhaltet der Titel eine Problemlösung für ein bekanntes Problem, sowie eine genaue Beschreibung des Inhalts.

Die Kunst einen guten Titel zu finden, besteht darin, gleichzeitig Neugierde zu wecken und dabei trotzdem keine übertriebenen Erwartungen zu erzeugen. Überlegt Euch für jedes Eurer Videos einen eigenen Titel. Bei einer Serie oder Wiedergabeliste lässt sich der Serientitel am Ende des Videotitels anhängen. So kommt es zu keinen Verwechslungen. 

Die Erfahrung zeigt, dass sich Zahlen im Videotitel sehr gut eignen, da sie ein konkretes Versprechen liefern. Wenn es im Video also beispielsweise vier Tipps zu einem bestimmten Thema gibt, dann solltet Ihr die „4“ auch als Zahl in den Titel schreiben.

Tipp: testen, messen, anpassen! Außerdem können auch als Fragen formulierte Titel überdurchschnittliche Klickraten erzielen. 

4. Die Beschreibung

Unter jedem Video findet Ihr eine Box für maximal 5000 Wörter zum Inhalt. Ebenfalls Platz findet hier das ein oder andere Keyword für den Algorithmus. Wie Ihr diesen Bereich nutzen könnt, um Euer YouTube-Video suchmaschinentechnisch zu optimieren, zeigen wir Euch mit den folgenden SEO-Hacks:

  • Schreibt auf jeden Fall mindestens 200 Zeichen. Je exakter die Beschreibung, desto besser. So wissen sowohl Nutzer:innen als auch der Algorithmus, worum es sich im Video dreht.
  • Wenn in Eurem Video mehrere Themenbereiche oder Unterpunkte eines Themas behandelt werden, ist ein Verzeichnis mit Sprungmarken hilfreich.
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Ein Beispiel für ein Verzeichnis mit Sprungmarken bei einem unserer Videos.

  • Bedenkt beim Verfassen des Beschreibungstextes, dass nur 100- 120 Zeichen „above the fold“ angezeigt werden. Alles weitere wird erst nach Ausklappen sichtbar. Deshalb sind diese ersten Worte die wichtigsten. Versucht den Anfang catchy zu gestalten und fügt auf jeden Fall das wichtigste Keyword ein. Bei Online-Shops und Ähnlichem, sollte auch der zugehörige Link direkt zu sehen sein.
  • Weiter unten lassen sich unter anderem Fragen einbauen, die im Video beantwortet werden. Genauso könnt Ihr hier die Longtail Keywords (Secondary Keywords) einfügen.
  • Verlinkt zu passenden Videos von Euch und gebt weitere Social-Media-Accounts, wie Instagram, Twitter, TikTok oder Facebook an.
  • Baut in Eure Beschreibung einen „Call to Action“ ein, also eine Aufforderung, dass User Eure Videos liken, kommentieren oder Euren Kanal abonnieren. Zudem kommt es immer gut an, wenn Ihr Eure Community nach ihrer Meinung befragt.

5. Die Keywords

Keywords sind das A und O bei der Suchmaschinenoptimierung auf YouTube. Sie helfen dem Algorithmus dabei, den Inhalt Eurer Videos zu verstehen und sie folglich richtig zu bewerten und einzuordnen. Gut zu wissen: Keywords werden nicht öffentlich angezeigt, sondern sind nur im Quellcode nachzulesen.

Pro Video solltet Ihr idealerweise 15 Keyword-Tags angeben. Unbedingt enthalten sein muss das Main-Keyword. Davon abgeleitet lassen sich Pluralvarianten und Synonyme, sowie sonst noch relevante Zusatz-Keywords anführen. All in all empfiehlt sich eine gute Mischung aus generischen und spezifischen Begriffen. Brand-Tags sind ebenfalls erlaubt.

Tipp: Legt Channel-Keywords, also Standard-Tags fest, die bei jedem Eurer Videos genannt werden. Dadurch stellt Ihr sicher, dass Eure Videos unter den vorgeschlagenen Videos zu finden sind.

6. Die Untertitel

Untertitel sind wichtig für Gehörlose und in der heutigen Zeit auch für all jene, die sich gerne ein Video anschauen möchten, gerade aber keine Kopfhörer bei sich haben und es lieber nicht laut abspielen wollen.

Für YouTube selbst spielen sie ebenso eine wesentliche Rolle. Wiederum kann dadurch der Inhalt des Videos untersucht und bewertet werden. Zusammenhängend damit, solltet Ihr das Main-Keyword unbedingt zumindest einmal nennen. So ist es zwangsläufig Teil des Transkripts.

Vorsicht geboten ist bei den von YouTube automatisch generierten Untertiteln. Da die Technik hier noch nicht ausgereift ist, sind diese recht fehleranfällig. Mit einer manuellen Transkription seid Ihr definitiv besser beraten. Ist Euch das zu viel Aufwand, solltet Ihr die YouTube-Untertitel zumindest auf ihre Richtigkeit kontrollieren.

7. Das Thumbnail

Wie bereits erwähnt, handelt es sich beim Thumbnail um das Vorschaubild in den YouTube-Suchergebnissen und ist damit maßgeblich für den ersten Eindruck.

Die kreative Gestaltung Eurer Thumbnails überlassen wir ganz Euch. Ob mit leuchtenden Farben und auffällig oder doch eher schlicht und seriös hängt in erster Linie von Eurer Zielgruppe und dem Inhalt ab. Was aber immer gilt ist folgendes:

  • Verwendet ausschließlich hochauflösende Bilder. Nichts verdirbt den ersten Eindruck so enorm, wie ein unscharfes oder verpixeltes Thumbnail. Das Format sollte 16:9 sein und die Auflösung 540 x 360 Pixel betragen.
  • Mit dem gewählten Bild wollt Ihr das Interesse der Nutzer:innen wecken. Gleichzeitig dürft Ihr damit aber – ähnlich wie beim Titel – keine falschen Versprechungen machen. Als Gestaltungselemente bieten sich Umrandungen, Farben, eine hervorstechende Einstellung aus dem Video oder eine Nahaufnahme von Protagonist:innen an.
  • Erwähnt den Kerngedanken des Videos. Auch der Claim Eures Unternehmens kann hier eingefügt werden. So ist selbst ohne Lesen des Titels klar, worum es im Video – zumindest ungefähr – gehen wird.
  • Jedes Eurer Videos sollte über ein einzigartiges Thumbnail verfügen. Bei zusammenhängenden Videoreihen raten wir zu einem einheitlichen Grunddesign. Die einzelnen Thumbnails sind aber dennoch individuell zu gestalten. Im Creator-Studio lässt sich das Thumbnail anpassen.

8. Der Dateiname

Zwar wird der Dateiname im Normalfall von den YouTube-Usern nicht sonderlich beachtet. Relevanz hat er trotzdem. Denn er unterstützt den Algorithmus beim Erkennen und richtigen Einordnen des Inhalts. Aus diesem Grund ist hier jedenfalls das Main-Keyword einzufügen. Die Formulierung sollte den Inhalt des Videos möglichst genau widerspiegeln. Wörter trennt Ihr am besten mit einem Bindestrich.

Optimierung Eures YouTube-Kanals

Nicht nur die Darstellung der einzelnen Videos beeinflussen Euer Ranking auf YouTube und Google, sondern auch die Präsentation Eures Kanals als Ganzes. Eure Performance lässt sich mithilfe folgender YouTube-SEO Tricks optimieren:

1. Video-Frequenz

YouTube-User mögen Consistency. Heißt: Es ist von Vorteil, wenn Eure Abonnent:innen wissen, wann Sie mit dem nächsten Video rechnen dürfen. Darüber hinaus bildet Aktualität einen entscheidenden Faktor für den Algorithmus. Daher solltet Ihr so oft wie möglich neuen Content hochladen. Doch Vorsicht: Qualität steht über Quantität! Die Hochlade-Frequenz auf Eurem Kanal darf sich nur so weit steigern, dass die Qualität trotzdem nicht darunter leidet.

2. Eine attraktive Gestaltung des Kanals

Neben der individuellen Video-Gestaltung habt Ihr auch bei Eurem Kanal einige Design-Optionen. Worauf es hier ankommt, haben wir in den folgenden Punkten zusammengefasst:

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Die Header-Grafik des OMR-YouTube-Kanals inklusive Social-Bar.

  • Wählt eine schöne, stimmige Header-Grafik aus. Sie gibt dem ganzen Kanal ein Gesicht. Zusätzlich könnt Ihr hier die relevantesten Eckdaten zu Eurem Kanal hinzufügen, wie zum Beispiel fixe Zeiten, an denen ein neues Video hochgeladen wird.
  • Achtet darauf, einen möglichst treffenden Kanalnamen zu formulieren. Unter diesem Namen werdet Ihr im besten Fall weiterempfohlen.
  • Verlinkt Eure Social-Media-Kanäle in der Social-Bar.
  • Beschreibt Euren Kanal und macht den Besucher:innen klar, worum es bei Euch geht. Idealerweise produziert Ihr einen eigenen Trailer für Euren YouTube-Kanal, der in wenigen Sekunden das Wichtigste dazu erzählt. Vergesst außerdem nicht das Impressum.
  • Legt sinnvolle Playlists für themenverwandte Videos an. So können sich Eure Viewer in ein Themengebiet vertiefen und sich leicht durch Eure Videos dazu klicken.

3. Die Auswertung des Nutzerverhaltens

All die Theorie bringt nichts, wenn Ihr Euch nicht mit dem Verhalten Eurer Nutzer:innen auseinandersetzt. Nur so könnt Ihr herausfinden, was sie mögen, worüber sie sich freuen oder welche Videos sie lieber überspringen. In der folgenden Liste findet Ihr Indikatoren, die Euch wertvolle Insights liefern:

  • Anzahl der Abonnent:innen
  • Anzahl der Videoaufrufe
  • Watch Time – wie viel wird von einem Video tatsächlich angesehen oder wann wird abgeschaltet
  • Verhältnis der Likes und Dislikes
  • Anzahl und Inhalt der Kommentare
  • Anzahl der Shares
  • Einbettungen und Verlinkungen zu Euren Videos auf anderen Webseiten
  • Dauer, die User auf Eurem Kanal verbringen

Das Engagement lässt sich nur indirekt beeinflussen. Bestimmte Verhaltensweisen, wie regelmäßig neuer Content und die direkte Ansprache Eurer Community, bringen meistens einen positiven Effekt. Motiviert Eure Zuschauer:innen, Euren Kanal zu abonnieren, Eure Videos zu liken und ihre Meinung oder Antwort auf gestellte Fragen in den Kommentaren zu teilen. Ein Verweis zu weiteren Videos hilft ebenso. Dafür könnt Ihr beispielsweise auch den Abspann nutzen.

Hilfreiche Tools für YouTube-SEO

Mithilfe praktischer YouTube-SEO-Tools und weiteren Softwares geht Euch die Suchmaschinenoptimierung bei YouTube-Videos sicherlich leichter von der Hand. Nachfolgend haben wir eine Liste mit verschiedenen SEO-Tools, die Ihr verwenden könnt, aufgelistet. Mehr Informationen, Erfahrungsberichte und Bewertungen zu diesen Tools erhaltet Ihr mit einem Klick auf den Toolnamen.

Zur Keyword-Recherche:

Komplettlösungen:

Komplettlösungen für Social Media verschaffen einen Überblick und geben Euch die Möglichkeit, Postings für die verschiedenen Plattformen vorzubereiten, zu timen und zu analysieren. Gemeinsames Brainstorming, sowie ein Blick zur Konkurrenz, dürften ebenso nicht schaden. Schaut Euch ruhig an, was dort gemacht wird und wie deren Videos bei den Usern ankommen.

Fazit: YouTube-SEO keinesfalls vernachlässigen!

YouTube-SEO hilft dabei, Euer YouTube-Ranking nachhaltig zu verbessern. Auf der einen Seite könnt Ihr Euren Kanal aufhübschen und mit einem passenden Header und fortlaufenden Design ausstatten. Auf der anderen Seite lässt sich jedes Video individuell optimieren. Vom Inhalt, über den Titel, bis hin zu den richtigen Keywords und einem ansprechenden Thumbnail. Spezielle SEO-Tools machen Euch das Leben hierbei vermutlich um vieles leichter.

Katharina Schneider
Autor:In
Katharina Schneider
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Katharina Schneider

Katharina Schneider kommuniziert für die Erklärhelden aus Berlin und kreiert jeden Tag als Konzepterin Erklärvideos für Unternehmen aus der gesamten DACH-Region. Als kreativer Teil der Erklärvideo-Agentur hilft sie so bei über 300 Projekten jedes Jahr, dass Kunden innerhalb von 90 Sekunden verstanden und so langweilige Textwände auf Webseiten und Marketingunterlagen ersetzt werden.

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