Die 7 SEO Basics, die auch 2024 noch relevant sind

Du willst dein SEO-Game pushen? Wir zeigen dir sieben Dauerbrenner, die häufig vernachlässigt werden!

SEO ist kein Sprint, sondern ein Marathon. Und während die digitale Welt immer komplexer wird, gibt es für gute Rankings Grundlagen, die einfach nicht aus der Mode kommen. Du hast von den neuesten Algorithmus-Updates bei Suchmaschinen gehört und fragst dich, ob gewisse SEO Basics immer noch zählen? Kurze Antwort: Ja, tun sie.

Wir haben für dich sieben der wichtigsten Grundkenntnisse zusammengestellt, die auch 2024 nicht an Relevanz verlieren. Das sind die Eckpfeiler, auf denen du deine Strategie für Suchmaschinen aufbauen solltest, egal ob du Einsteiger*in oder erfahrene*r SEO-Profi bist.

Aber welche bewährten Taktiken solltest du nicht aus den Augen verlieren? In diesem Artikel geben wir dir den Überblick, den du brauchst, um auch im Jahr 2024 in den Rankings ganz oben zu stehen. 

Du möchtest noch tiefer in die SEO-Basics einsteigen? 

Falls du zu der Personengruppe der visuellen Lernenden gehörst, schau dir doch einmal die Videoaufzeichnung zu unserem kürzlichen Webinar zu den 7 SEO Basics, die 2023 noch relevant sind an! Darin zeigen dir unsere SEO-Profis Manuel und Andi noch genauer, welche Tricks für Suchmaschinen sich wirklich lohnen, welche Tools empfehlenswert sind und wie ein Ranking bei Google überhaupt zustande kommt. Wenn du dagegen lieber die Kurzfassung haben möchtest, solltest du dir die folgenden Zeilen genauer anschauen.

 

SEO Basic 1: SERP-Analyse

Für unser erstes SEO Basic benötigst du keine teure Software oder ausgefuchste Datenquellen. Eine einfache Google-Suche nach dem Keyword deiner Wahl genügt, um mit der SERP-Analyse (search engine result page) zu beginnen. Diese liefert dir nämlich wichtige Erkenntnisse – sowohl über die Seiten, mit denen du konkurrieren möchtest, als auch über die Suchintentionen der Nutzer*innen. Betrachtest du die am höchsten positionierten Suchergebnisse, kannst du schnell folgende Fragen für deine Suchmaschinenoptimierung beantworten:  

  • Wer sind die Hauptkonkurrenten? Wer taucht regelmäßig in den Top-Ergebnissen auf?

  • Welche Keywords sind relevant? Welche Begriffe und Phrasen werden am häufigsten in den Überschriften und Meta-Descriptions verwendet?

  • Welche Art von Inhalt ist erfolgreich? Sind es Blogposts, Produktseiten oder vielleicht sogar Videos?

  • Welche Art von Suchintention wird bedient? Sind die gezeigten Inhalte eher navigatorisch, informativ oder transaktional? 

  • Gibt es wiederkehrende Themen oder Fragen? Welche Themen oder Fragen werden in den Top-Ergebnissen häufig behandelt?

  • Sind spezielle SERP-Features präsent? Gibt es Featured Snippets, lokale Listings oder andere spezielle Suchergebnis-Features?

SEO Basic 2: SERP Overlap & Keyword Gruppierung

Bei diesem SEO Basic geht es um die Frage: Wann packst du verwandte Keywords auf eine gemeinsame Landingpage und wann sollten eigenständige Seiten erstellt werden? Um das herauszufinden, stehen dir unterschiedliche Tools zur Verfügung. Ein Beispiel dafür ist die Software Quaro

: Diese bietet eine Funktion, mit der du die Überschneidungen der SERPs zu ähnlichen Suchbegriffen (zum Beispiel “Rucksack” und “Rucksack Damen”) anzeigen lassen kannst. Dabei gilt logischerweise: Je höher der Prozentsatz an Überschneidungen, desto eher solltest du die Keywords auf derselben Seite unterbringen. Auf diese Weise kannst du entscheiden, ob

  • du ein Thema auf zwei verschiedene URLs aufsplitten möchtest.

  • du zwei unterschiedliche URLs zu einem Thema zusammengeführt werden sollen. 

Als Faustregel für deine Suchmaschinenoptimierung gilt:

  • Bei 0 bis 3 Überschneidungen sind unterschiedliche Thema/URLs ratsam.

  • Bei 4 bis 5 Überschneidungen kann sich tendenziell ein Thema bzw. eine URL lohnen.

  • Bei 6 bis 10 gleichen Rankings sollte das Thema besser auf einer einzelnen URL bzw. in einem Thema untergebracht werden.

SEO Basic 3: Meta-Tags pflegen

Optimierte Meta-Tags sind vor allem aus zwei Gründen ein wichtiges SEO Basic: Zum einen sind sie ein direkter Rankingfaktor für Suchmaschinen. Zum anderen können sie einen erheblichen Einfluss auf deine Click-Through-Rate (CTR) haben. Darüber hinaus sind sie in der Regel das erste, was Nutzer*innen von deiner Website zu Gesicht bekommen, wenn sie nach einem Keyword suchen. Trotz dieser Relevanz für deine Suchmaschinenoptimierung werden sie bei der Content-Erstellung häufig immer noch stiefmütterlich behandelt. Um deine Metadaten zu optimieren, solltest du unter anderem auf folgende Aspekte achten: 

  • Korrekte Länge von Meta-Title & Meta-Description: Berücksichtige hierbei unbedingt den Unterschied zwischen Mobile- und Desktop-Ansicht!

  • Keywordplatzierung: Das Hauptkeyword sollte unbedingt im Titel und der Beschreibung vorkommen.

  • Inhaltsangabe: Die Tags sollten Aufschluss über den konkreten Inhalt deiner Website liefern.  

  • Neugierde wecken: Meta-Tags sollten immer zum Klicken animieren – zum Beispiel durch einen Call-to-Action (CTA). 

SEO Basic 4: H1-Überschriften

H1 steht im Suchmaschinen Kontext für Headline 1 – es geht bei diesem SEO Basic also um die sinnhafte Strukturierung von Überschriften in deinen Texten. Grundsätzlich gilt: Pro URL darf es nur eine H1 geben – diese bildet den Titel der URL und kann (muss aber nicht!) identisch mit dem Meta-Title sein. Weitere Kapitel und Unterkapitel auf der URL werden dann als H2 beziehungsweise als H3 formatiert. Man kann Überschriften theoretisch beliebig fein aufgliedern (als H4, H5, H6 und so weiter), das ist aber aus Gründen der Lesbarkeit nicht empfehlenswert. Um deine H1 zu optimieren, kannst du wie folgt vorgehen:

  1. Keywordrecherche: Was ist das Fokuskeyword?

  2. SERP-Analyse: Ranken für recherchierten Keywords ähnliche oder andere Seiten? 

  3. Erarbeitung von passenden H1-Überschriften.

  4. Einpflegen in das CMS

  5. Analyse der Ergebnisse nach 4 bis 8 Wochen

SEO Basic 5: WDF*IDF Analyse

Das nächste SEO Basic ist die sogenannte WDF*IDF Analyse – das steht für Within Document Frequency / Inverse Document Frequency. Vereinfacht gesagt ist WDF*IDF eine Formel für die Suchmaschinenoptimierung, die hilft zu bestimmen, wie relevant ein Keyword in einem Text ist, verglichen mit den Top-Ranking-Seiten für dieses Keyword. Oder anders ausgedrückt: Wenn die Top 10 der Suchergebnisse alle die Keywords A, B und C verwenden, sind diese laut WDF*IDF für das Erlangen von guten Rankings relevant und sollten auch in deinem Text verwendet werden. Für eine solche Analyse gibt es inzwischen zahlreiche Tools auf dem Markt. Ein paar davon haben wir dir hier aufgelistet:

Weitere Anbieter findest du auch in unserer WDF*IDF Kategorie auf OMR Reviews.

SEO Basic 6: Interne Verlinkungen

Interne Verlinkungen ist eines der wichtigsten SEO Basics – und gleichzeitig eines, das am häufigsten vernachlässigt wird. Wenn auf eine URL jedoch nicht verlinkt wird, erhält diese in der Regel kaum Crawlings durch die Google Bots, was wiederum in keinen oder sehr schlechten Rankings resultiert. Um die Hyperlinks auf deinen Seiten zu optimieren, solltest du unter anderem folgende Aspekte berücksichtigen: 

  • Einmal verlinken genügt: Mehrmaliges Verlinken in einem Text auf dieselbe URL hat keinen Mehrwert und erzeugt keinen Boost für die verlinkte Seite.

  • Automationen helfen: Bei sehr großen Domains können Automationen helfen, interne Verlinkungen zu setzen – diese Seiten sollten aber immer sinnvoll (d.h.: thematisch verwandt) sein. 

  • Erreichbarkeit: Alle wichtigen URLs sollten über maximal 3 Klicks ab der Startseite erreichbar sein. 

  • Ankertexte: Der verlinkende Text (auch Ankertext genannt) sollte den Inhalt der dahinter liegenden Seite anteasern: Schreibe statt “hier” zum Beispiel “Endecke unser Webinar zu den 7 SEO Basics, die auch 2024 noch Relevanz haben”.

SEO Basic 7: Regelmäßiges Website-Crawling

Bei allem technischen Fortschritt: Auch 2024 gehen Dinge auf deiner Website kaputt, sei es durch ein CMS-System-Update oder durch das letzte Deployment deiner Devs. Was jetzt? Panik? Nein, regelmäßiges Website Crawling! Dieses SEO Basic ist wie der Hausarzt für deine Webseite; es findet Symptome, bevor sie zu echten Problemen werden. Durch das systematische Durchsuchen deiner Website kannst du ungewollte Änderungen frühzeitig erkennen und gegensteuern.

Für die Big Player mit großen Websites ist ein regelmäßiger Website-Crawl sowieso kein Nice-to-Have, sondern ein Must-Have. Warum? Stell dir vor, du müsstest hunderte oder sogar tausende von Seiten manuell überprüfen. Nicht wirklich machbar, oder? Also, schnapp dir ein gutes Crawling-Tool und mach es zur Gewohnheit, deine digitale Präsenz regelmäßig auf Herz und Nieren zu prüfen. So bleibst du bei der Suchmaschinenoptimierung deiner Seiten immer up-to-date. Tools, um das zu tun, gibt es wie Sand am Meer. Einige der beliebtesten Softwares aus der Kategorie Website-Crawling haben wir dir hier mitgebracht: 

Fazit: Die wichtigsten SEO Basics in 2024

Die Suchmaschinenoptimierung ist kein Hexenwerk, aber es erfordert analytisches Denken und kontinuierliche Anstrengungen. Fassen wir deshalb die wichtigsten Aspekte für deine SEO Strategie nochmal zusammen: Fang an, die SERPs wirklich zu verstehen – was wird angezeigt und warum? Nutze SERP Overlays von bspw. Quaro

, um zu entscheiden, welche Keywords du auf einer Seite bündelst und welche getrennte Auftritte verdienen. Und nein, Title und Meta-Descriptions sind keine Nebendarsteller; sie brauchen deine volle Aufmerksamkeit. Deine H1 Überschriften? Überprüfe sie und passe sie an. Texte sind mehr als nur Füllmaterial; bring sie mit WDF*IDF-Analysen auf das nächste Level.

Aber damit nicht genug. Deine interne Verlinkung sollte mehr sein als ein chaotisches Spinnennetz; sie sollte sinnvoll und strategisch durchdacht sein. Und last but not least: Vergiss das regelmäßige Crawlen deiner Website nicht. Denn eine Website, die nicht überwacht wird, ist wie ein Schiff ohne Kapitän. Also, setz diese Basics um und navigiere deinen Weg an die SEO-Spitze!

Nils Knäpper
Autor*In
Nils Knäpper

Nils ist SEO-Texter bei OMR Reviews und darüber hinaus ein echter Content-Suchti. Egal, ob Grafik, Foto, Video oder Audio – wenn es um digitale Medien geht, ist Nils immer ganz vorne mit dabei. Vor seinem Wechsel zu OMR war er fast 5 Jahre lang als Content-Manager und -Creator in einem Immobilienunternehmen tätig und hat zudem eine klassische Ausbildung als Werbetexter.

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