Synergien im Business: Die Kunst von Unternehmenskooperationen
In diesem Artikel zeigen wir dir, wann und warum Unternehmen miteinander kooperieren sollten, wie eine Zusammenarbeit funktioniert und wie die nächste Kooperation für deine Marke erfolgreich wird
- Was bedeutet Unternehmenskooperation?
- Vorteile einer Kooperation
- Die Schattenseiten einer Unternehmenskooperation
- Alles Wichtige auf einen Blick
- Welche Formen der Unternehmenskooperation gibt es?
- Horizontale Kooperation vs. vertikale Kooperation
- Wann und warum sollten Unternehmen kooperieren?
- Kooperation vs. Kollaboration – gibt es einen Unterschied?
- Beispiele von Unternehmenskooperationen
- 6 Schritte zu deiner erfolgreichen Unternehmenskooperation
- Welche Tools können bei der Unternehmenskooperation hilfreich sein?
- Fazit: Unternehmenskooperationen – eine wirkliche Synergie?
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Was bedeutet Unternehmenskooperation?
Vorteile einer Kooperation
- Ressourcenbündelung: Unternehmen können Ressourcen wie Kapital, Know-how und Technologie gemeinsam nutzen. Auch der gemeinsame Einkauf oder der Zugang zu einer breiteren Angebotspalette kann hilfreich sein. In jedem Fall ist der Erfahrungsaustausch goldwert.
- Risikoteilung: Durch die Zusammenarbeit können Risiken auf mehrere Partner verteilt werden.
- Markterschließung: Kooperationen ermöglichen den Zugang zu neuen Märkten, können die Marktposition verbessern und neue Kundenkreise erschließen.
- Synergieeffekte: Die Kombination verschiedener Stärken und Kompetenzen kann zu synergetischen Effekten führen, die das Wachstum und die Rentabilität steigern. Vielleicht entscheiden sich Kund*innen deines Kooperationspartners auch zukünftig bei dir zu kaufen?
Die Schattenseiten einer Unternehmenskooperation
- Abhängigkeit: Unternehmer*innen können von ihren Partnern abhängig werden. Hierbei werden die Flexibilität und Entscheidungskraft nicht nur eingeschränkt, sondern können auch stark beeinflusst werden.
- Koordinationsschwierigkeiten: Die Zusammenarbeit erfordert eine effektive Koordination und Kommunikation zwischen den Partnern. Wer hier nicht die richtigen Projektmanagement-Tool einsetzt, kann vor echten Herausforderungen stehen. Es ist nicht unüblich, dass es zu einer ungleichen Aufgabenverteilung kommt.
- Motivationsverlust: Wenn Kooperationen zweier Unternehmen nicht gut harmonieren, weil beispielsweise Aufgaben ungleich verteilt sind, Entscheidungen nicht mehr selbstständig getroffen werden können usw. kann auch die Motivation der Mitarbeiter*innen extrem darunter leiden.
Alles Wichtige auf einen Blick
Welche Formen der Unternehmenskooperation gibt es?
- Konsortien: Als Konsortium (Arbeitsgemeinschaft) gelten in der Regel Gelegenheitsgesellschaften, bei denen Ressourcen sowie Mittel für die eigene erfolgreiche Umsetzung eines Projekts nicht ausreichen. Eine Gruppe von Unternehmer*innen schließt sich beispielsweise für ein Forschungs- und Entwicklungsprojekt zusammen, welches inhaltlich als auch temporär begrenzt ist.
- Strategische Allianzen: In diesem Fall handelt es sich meist um unbefristete Kooperationen zwischen Unternehmen. Sie bilden eine Interessengemeinschaft mit dem Fokus, gemeinsam die gesteckten Ziele zu erreichen, ohne dass dabei jedoch eine Fusion oder Übernahme stattfindet. Dennoch kann es zu einer vertraglichen Regelung und auch Gewinnaufteilung nach festgelegtem Schlüssel kommen.
- Kartelle: Unternehmenskooperationen für kleine und mittelständische Unternehmen, die eine solche Marktmacht besitzen, dass ein Wettbewerb auf dem Markt nicht mehr oder kaum möglich ist, werden als Kartelle bezeichnet. Bei Preisabsprachen zwischen Unternehmen, die Wettbewerbsbeschränkungen zum Ziel haben, wird von Preiskartellen gesprochen. Allerdings ist die Bildung von Kartellen verboten, denn sie verstößt gegen § 1 des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB). Durch einen Antrag beim Bundeskartellamt kann dieses oder der Bundeswirtschaftsminister das Verbot zeitlich befristet aufheben.
- Joint Ventures: Hierbei handelt es sich um Gemeinschaftsunternehmen, bei denen zwei oder mehr Unternehmen gemeinsam ein neues Unternehmen gründen, um ein spezifisches Projekt oder eine bestimmte Aufgabe zu realisieren.
Horizontale Kooperation vs. vertikale Kooperation
Wann und warum sollten Unternehmen kooperieren?
- Die Ressourcen für ein bestimmtes Projekt oder eine bestimmte Initiative nicht ausreichen.
- Zugang zu neuen Märkten oder Technologien benötigt wird.
- Die Risiken eines Vorhabens auf mehrere Partner verteilt werden sollten.
Die Gründe für eine Kooperation können vielfältig sein, reichen aber oft von derKostenreduzierung bis zur Stärkung der Wettbewerbsposition.
Kooperation vs. Kollaboration – gibt es einen Unterschied?
Zwei spannende Kollaborationen:
Beispiele von Unternehmenskooperationen
6 Schritte zu deiner erfolgreichen Unternehmenskooperation
- Klar definierte Ziele: Stelle dir folgende Fragen - welches Ziel verfolgst du und welche Partner*innen benötigst du an deiner Seite zur Erreichung dieser Ziele?
- Erstelle dir einen Plan: Konzipiere eine Mindmap, in der deutlich wird, welche Unternehmen du für eine Kooperation an deiner Seite wünschst und wie die Szenarien der Zusammenarbeit aussehen können. Nutze zur Inspiration auch gerne weitere OMR Reviews sowie Erfahrungsberichte.
- Offene Kommunikation: Gehe mit Unternehmen und Partner*innen in die offene und transparente Kommunikation. Es ist entscheidend, deutlich zu machen, in welchem Zusammenhang und Rahmen die Kooperation zwischen den Unternehmen erfolgen soll.
- Vertrauen aufbauen: Investiere die Zeit und Mühe im Vertrauensaufbau und gegenseitigen Respekt zwischen den Unternehmen. Lerne die gegenüberliegende Seite zu verstehen. Dazu gehören auch Diskussionen, Aufgabenverteilungen und Vertragsunterzeichnungen.
- Worst-Case-Szenario durchspielen: Entwickle Strategien zur konstruktiven Bewältigung von Konflikten, die unvermeidlich auftreten können. Beschäftige dich konkret mit der Aufgabenverteilung nach Stärken und lege dir einen Plan zurecht, um gemeinsam mit dem kooperierenden Unternehmen erfolgreich zu sein.
- Einfach machen: Sind Ziele, Aufgaben, Verträge, etc. festgehalten, komm unbedingt in die Umsetzung deines Vorhabens. Lege regelmäßige Termine zum Austausch fest, bereite Entscheidungsvorlagen sorgfältig vor und kümmere dich auch um eine reibungslose Kommunikation, beispielsweise über ein Tool, sodass alle Mitarbeiter*innen auf den aktuellsten Stand bleiben.
Welche Tools können bei der Unternehmenskooperation hilfreich sein?
- Projektmanagement-Software: Zur effektiven Planung, Organisation und Durchführung von gemeinsamen Projekten und Aufgaben – Beispiel: Asana, monday work management, etc.
- Kollaborative Arbeitsplattformen: Zum Teilen von Dokumenten, Kommunikation und Zusammenarbeit in Echtzeit – Beispiel: Microsoft Teams, Slack, usw.
- Kundenbeziehungsmanagement (CRM) Systeme: Zur Verwaltung und Pflege von Kundenbeziehungen, insbesondere bei horizontalen Kooperationen im Vertrieb – Beispiel: Salesforce Sales Cloud, HubSpot Sales Hub, etc.