Telefonassistent, der auch österreichischen Dialekt versteht
Was gefällt dir am besten?
Wir sind ein kleines KI-Studio in Oberösterreich und richten fonio für regionale Betriebe ein – Handwerk, Gastronomie, Ordinationen. Drei Dinge haben uns überzeugt: Erstens versteht der Assistent österreichisches Deutsch. Das war unsere größte Sorge, weil bei uns Sätze kommen wie "Habts am Samstag offen?" oder "Wos kost so a Website?". Darauf antwortet er sauber. Zweitens dauert die Einrichtung wirklich Minuten und nicht Wochen: Wissensdatenbank füllen, Weiterleitungsregeln setzen, Kalender anbinden – unsere eigene Nummer stand an einem Nachmittag, und die Terminbuchung über Cal.com lief im ersten Testanruf ohne Nacharbeit durch. Drittens liefert das Dashboard eine echte Arbeitsgrundlage: Zu jedem Anruf gibt es Transkript und Zusammenfassung. Wir haben alle Gespräche unserer Nummer durchgelesen und daraus vier konkrete Fehler in unserer eigenen Konfiguration gefunden – ohne Transkripte hätten wir raten müssen. Für uns als Dienstleister kommt ein vierter Punkt dazu, der im Verkaufsgespräch oft den Ausschlag gibt: Datenverarbeitung in der EU, AVV vorhanden, und für Berufsgeheimnisträger wie Ärzte gibt es eine eigene Verschwiegenheitsverpflichtung nach österreichischem Recht. Genau daran sind bei uns vorher Gespräche mit Ordinationen gescheitert.
Was gefällt dir nicht?
Vier Punkte, die uns im Alltag stören. Erstens lässt sich das Feld für die Begrüßung derzeit nicht bearbeiten – dadurch begrüßt unser Assistent Anrufer weiter mit der Werksvorlage, in der der Anbietername vorkommt. Auf einer Nummer, die wir selbst bewerben, ist das der störendste Punkt. Zweitens scheitern SMS-Bestätigungen stillschweigend, wenn kein Guthaben am Konto liegt; der Anrufer merkt mitten im Gespräch, dass etwas nicht funktioniert. Ein Warnhinweis im Dashboard, bevor das passiert, würde viel helfen. Drittens sind die Voreinstellungen zu freundlich zur Weiterleitung: Ab Werk greifen mehrere Regeln bei praktisch jedem interessierten Anrufer, gemeint waren offensichtlich nur schwierige Fälle. Das muss man wissen und nachschärfen, sonst klingelt trotz Assistent das Telefon. Und viertens fehlt uns eine österreichisch gefärbte Stimme – für unsere Kunden im ländlichen Raum ist das ein spürbarer Unterschied. Bei Eigennamen und Ortsbezeichnungen kommt es außerdem noch zu Hörfehlern; für Ziffern gibt es immerhin einen eigenen Schalter für genauere Verarbeitung.
Welche Probleme löst du mit dem Produkt?
Einen verpassten Anruf sieht man nicht. Eine schlechte Website schon. Genau deshalb wissen die meisten kleinen Betriebe gar nicht, wie viel Geschäft ihnen am Telefon verloren geht: Der Handwerker steht auf der Leiter, die Ordination hat Sprechstunde, im Wirtshaus ist Mittagsbetrieb. fonio hebt in diesen Momenten ab, beantwortet Öffnungszeiten, Preise und Anfahrt, bucht Termine in den Kalender und schickt danach eine Zusammenfassung. Für unsere Kunden ist der Nutzen sofort messbar, weil im Dashboard schwarz auf weiß steht, wie viele Anrufe außerhalb der Bürozeiten kommen – das hatte vorher niemand auf dem Schirm. Für uns selbst löst fonio zwei weitere Probleme: Wir können einem Betrieb ohne IT-Abteilung ein Werkzeug übergeben, das er selbst versteht, und wir haben mit der Demo-Nummer erstmals etwas, das man im Verkaufsgespräch nicht erklären muss, sondern einfach anrufen kann. Der ehrliche Zusatz dazu: Eine Demo steht in Minuten, aber dass der Assistent nach drei Monaten noch das Richtige sagt, bleibt Arbeit an der Wissensdatenbank.
Joachim
Inhaber bei Datenstadl
Information Technology and Services
0–10 Mitarbeitende