Celonis für Geschäftsprozessanalysen
Was gefällt dir am besten?
Celonis unterstützt bei der Analyse von end-to-end Prozessketten. Der komplette Prozesspfad wird als Fluss visualisiert und zeigt auf, welche Schritte im Prozess wie lange dauern, wie häufig die einzelnen Schritte durchlaufen werden und wie viele bzw. Prozessvarianten existieren. Schritte die häufiger durchlauen bzw. länger dauern werden, werden dicker/größer dargestellt, sodass auf den ersten Blick für den Nutzer ersichtlich wo der Prozess länger dauert als gewünscht. Das Ziel ist letztlich Teilschritte zu finden die weiter automatisiert/optimiert werden können. Als Input dienen dabei Datenbanken oder textbasierte Dateien (wie CSVs) und weitere Anbindungsoptionen. Außerdem unterstützt Celonis einen umfangreichen Modellierer, zur Definition von Datenbeziehungen.
Was gefällt dir nicht?
Celonis versucht dem Endanwender viel benötigtes Hintergrundwissen komplett abzunehmen. Dabei wird es allerdings auch zum Teil zu einer Blackbox, bei der man nicht weiß wie die Ergebnisse genauso zustande gekommen sind. Hilfreich wäre es dem Nutzer optional zu ermöglichen, dass er selbst den einzusetzenden Algorithmus bestimmen kann, wenn er das Wissen über die Algorithmen hat. So hätte der Nutzer mehr Einfluss auf das tatsächliche Ergebnis. Außerdem ist es nicht möglich parallele Aktivitäten anzuzeigen. Prozessschritte werden immer sequenziell dargestellt.
Welche Probleme löst du mit dem Produkt?
Ich setze Celonis vor allem zur Bottleneck-Analyse ein. Sprich, um herauszufinden wo der Geschäftsprozess beim Kunden länger dauert als erwünscht. Der große Vorteil ist die einfache Darstellung als Flussdiagramm mit bedingter Formatierung (je dicker/größer, desto häufiger/länger sind die einzelnen Prozessschritte). So bekommt man sehr schnell ein Gefühl wo man tiefer einsteigen muss.
Christoph
Data & Analytics Consultant bei adesso SE
Information Technology and Services
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