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LinkedIn-Video-Ads: Warum jetzt die beste Zeit ist, um auf LinkedIn mit Video-Ads zu starten!

In diesem Artikel erfahrt Ihr, was LinkedIn-Video-Ads sind, was Ihr mit ihnen erreichen könnt und was Ihr bei der Erstellung von LinkedIn-Video-Ads beachten müsst

LinkedIn ist für viele Unternehmen eines der wichtigsten sozialen Netzwerke geworden, wenn es um das Pflegen von langfristigen Partnerschaften und der Gewinnung neuer Kund*innen oder Mitarbeiter*innen geht. Es gilt als das Top-Netzwerk für die Lead-Generierung im B2B-Bereich. Auch viele Start-ups nutzen die Plattform, da sie hier kosteneffizient Synergien zu hochrangigen Entscheider*innen knüpfen können, auch ganz ohne große Budgets. Mehr als 850 Millionen Fach- und Führungskräfte sind auf LinkedIn angemeldet und können unter anderem über Video-Ads erreicht werden.

Das starke Potenzial von Video-Ads auf LinkedInder Nr. 1 Social-Media-Plattform für Berufstätige, ist aktuell noch viel zu wenig bekannt. Indem Ihr kurze, ansprechende Videos für LinkedIn-Ads-Formate erstellt, könnt Ihr potenziellen Kund*innen Euer Unternehmen oder Produkt mit ansprechenden Werbeanzeigen vorstellen und sie zur Interaktion mit Content und letztlich auch Eurem Produkt anregen. Marken, die Anzeigen auf LinkedIn schalten, können die Kaufabsicht ihrer Zielgruppe um 33 % und die Wahrnehmung ihrer Markenattribute um das 2- bis 3-Fache steigern.

LinkedIn-Video-Advertising kann ein echter Game-Changer für Eure Brand, Start-up oder Unternehmen sein. Die Gründe: viele interessante Targeting Optionen, zum Beispiel für Brand Awareness, oder auch Lead Gen Forms, um auf Euer Produkt oder Business aufmerksam zu machen. Call to Action? Alles am Start, nicht nur bei Text-Ads. Besonders die attraktive Aufmachung der unterschiedlichen LinkedIn-Ad-Formate und die hohe Qualität der Leads machen Eure Werbebotschaften auf der Plattform besonders kosteneffizient. Zudem sind vier von fünf Mitglieder*innen Kaufentscheider*innen. Mit der nötigen Kreativität bei der Content-Erstellung könnt Ihr diese nachhaltig ansprechen und überzeugen. Helfen kann Euch dabei das Creative Testing als Hebel im Paid Social Marketing.

Was Ihr mit LinkedIn-Video-Ads erreichen könnt, welche Voraussetzungen es dabei gibt, welche Anzeigenformate funktionieren und noch viele weitere Fragen, beantworte Euch unser Gastautor Yannick Haldenwanger in diesem Artikel. 

Anschließend werdet Ihr durch eine einfache Schritt-für-Schritt-Anleitung durch den Vorgang zur Erstellung einer LinkedIn Kampagne geführt, damit Ihr nichts falsch machen könnt. Damit Ihr langfristig gut aufgestellt seid, erhaltet Ihr zudem eine Liste mit hilfreichen Apps und Diensten, die Euer Social-Media-Game aufs nächste Level heben, damit Ihr die besten Ergebnisse über alle Kanäle erzielen könnt. Lest also bis zum Ende, um bestens vorbereitet zu sein, für Euren eigenen Sponsored Content zur Lead-Generierung!

Was kann mit LinkedIn-Video-Ads erreicht werden?

Video-Ads auf LinkedIn bieten großartige Möglichkeiten, neue potenzielle Kund*innen zu erreichen und langfristige Partnerschaften innerhalb des beliebtesten Karriere-Netzwerks zu pflegen. Indem Ihr kurze, ansprechende Videos zum Beispiel als Video-Ads auf LinkedIn einsetzt, könnt Ihr sowohl den vernetzten Kontakten und Followern, aber auch bislang noch unbekannte User das eigene Unternehmen oder Produkt vorstellen.

Dabei könnt Ihr Euch unterschiedlicher Kampagnen-Ziele und Anzeigenformaten passend zu Eurer Zielgruppe bedienen, um zu Interaktionen mit Inhalten und Produkten anzuregen. Hierfür bietet LinkedIn für unterschiedliche Marketing-Strategien und Ziele die passenden Formate an – besonders auch für Video-Content.

Im Campaign Manager könnt Ihr Euch an unterschiedlichsten Ausrichtungen für Eure LinkedIn-Video-Ad-Kampagne bedienen, um Brand Awareness oder Conversions, wie zum Beispiel Klicks auf Eure Unternehmensseite, zu steigern.

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Kampagnen-Manager

Welche Kampagnenziele stehen im LinkedIn-Campaign-Manager zur Verfügung?

LinkedIn bietet viele interessante Targeting-Optionen für Eure Video-Ad-Kampagne, z. B. für die Markenbekanntheit, um auf Euer Produkt oder Unternehmen aufmerksam zu machen oder sogar Lead-Gen-Forms, um permanent Leads von Euren Nutzer*innen zu sammeln. Folgende Kampagnenziele stehen zur Auswahl:

  • Markenbekanntheit: Verbreitet Eure Markenbotschaft durch Videoanzeigen an ein breiteres LinkedIn-Publikum
  • Engagement: Steigert das Engagement mit Euren Inhalten durch Likes, Kommentare, Shares, Klicks auf eine Landingpage oder auf die Unternehmensseite 
  • Videoaufrufe: Bringt LinkedIn-Nutzer*innen dazu, sich Eure Videoinhalte anzusehen 
  • Lead Generierung: Nutzt LinkedIn Formulare, um Leads von interessierten LinkedIn Nutzer*innen zu sammeln

Was sind die Voraussetzungen für LinkedIn-Video-Ads?

LinkedIn-Video-Ads haben ein paar einfache Voraussetzungen: Das Video muss mindestens 3 Sekunden lang sein. Die maximale Länge für LinkedIn-Video-Ads beträgt 30 Minuten. Die Videodatei muss im .mp4-Format vorliegen und die maximale Dateigröße beträgt 200 MB.

LinkedIn empfiehlt eine Bildgröße von 1920 × 1080px. Dafür steht eine Bitrate von bis zu 30Mbit/s zur Verfügung und als Codec sollten H.264 oder MPEG-4 Part 2 genutzt werden. Alle Spezifikationen dazu findet Ihr bei den LinkedIn Marketing Solutions.

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LinkedIn-Video-Ads

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LinkedIn-Video-Ad Nectanet

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LinkedIn-Video-Ad Microsoft

Welche Anzeigenformate funktionieren mit Videos auf LinkedIn?

Bevor Ihr nun Eure LinkedIn-Video-Ad-Kampagne startet, eine kurze Übersicht über die verschiedenen Anzeigenformate, die mit Videos genutzt werden können.

InMail

Mit diesem Anzeigenformat aus dem Getting-Started-Guide von LinkedIn könnt Ihr eine personalisierte Nachricht an LinkedIn-Mitglieder*innen senden, die Ihr auswählt. Hierbei kann ein Video genutzt werden, um Euch vorzustellen oder Brand Awareness zu erhöhen und die Empfänger*innen dazu zu bringen, sich bei Euch zu melden. Derartige Message Ads werden den Empfänger*innen mit dem Hinweis „InMail“ direkt ins LinkedIn-Postfach geschickt, was dieses Anzeigenformat besonders attraktiv macht.

Gesponserte Inhalte

Bei diesem Anzeigenformat wird ein Beitrag auf LinkedIn angezeigt, der von Eurem Unternehmen gesponsert wird. Hier solltet Ihr in der Videoproduktion auf eine gute Balance zwischen Unterhaltung und Information achten, da sonst viele Nutzer*innen die Wiedergabe abbrechen könnten.

Display-Anzeigen

Bei diesem Anzeigenformat wird ein Video als einer der Werbeanzeigen auf einer externen Website angezeigt, die Eure Nutzer*innen von LinkedIn aus besuchen. Es ist ein interessantes Video-Ad-Format, wenn Ihr eine starke Marke aufbauen und an möglichst vielen Orten präsent sein wollt. Macht Ihr es erfolgreich, erzielt Ihr ein hohes Engagement des Users, bei verhältnismäßig kurzer Videolänge.

Textanzeigen

Bei diesem Anzeigenformat wird eine Textanzeige auf LinkedIn mit einem Link zu einer Landingpage angezeigt. Das Video nutzt Ihr hierbei, um es nicht in der Anzeige, sondern auf der Landingpage zu platzieren. Das bietet den Vorteil, dass die User, die bis zur Landingpage durchklicken, mit dem Video besser auf eine messbare Handlung vorbereitet werden, als durch reinen Text.

LinkedIn-Video-Anzeigenformate

LinkedIn bietet außerdem diese spezialisierten Video-Ad-Formate an:

  • AutoPlay-Video-Ads: Diese LinkedIn-Video-Ads werden automatisch abgespielt, wenn Nutzer*innen in ihrem LinkedIn-Feed darüber scrollen. Mit dem Video könnt Ihr Eure Nutzer*innen zu einer Landingpage führen, oder sie direkt im Feed ein Lead Formular ausfüllen lassen.
  • Video-Cover-Anzeigen: Dieses Anzeigenformat erscheint als bildschirmfüllendes Takeover oben auf der Startseite von LinkedIn. Dieses Format eignet sich besonders für disruptive Kampagnen und Produkt-Launches.

Wie könnt Ihr LinkedIn-Video-Ads nutzen?

Als Unternehmen solltet Ihr Euch genau überlegen, welches dieser Anzeigenformate für Eure LinkedIn-Werbekampagne zur Vermarktung Eurer Produkte oder Dienstleistungen am effektivsten ist. Neben der Videoproduktion gibt es noch einige Features, die Ihr planen solltet.

Der erste Schritt besteht darin, ein Video zu produzieren, das ansprechend ist und Euer Unternehmen oder Euer Produkt kurz und bündig vorstellt. Das Video sollte auf das spezifische LinkedIn-Anzeigenformat zugeschnitten sein, das Ihr verwenden möchtet.

Achtet auf eine ansprechende Hook am Anfang des Videos, also ein griffiges Intro, das das Problem der Zielgruppe anspricht.

Bei der Gestaltung der LinkedIn-Videoanzeigen solltet Ihr außerdem Folgendes beachten:

  • Die Videos sollten kurz sein, nicht länger als zwei Minuten
  • Die Videos sollten auf die von Euch gewählten LinkedIn-Ad-Specs vorbereitet sein
  • Die Videos sollten qualitativ hochwertig und ansprechend sein
  • Eine gute Balance zwischen Information und Unterhaltung ist wichtig
  • Alle Videos müssen die Werbeanforderungen von LinkedIn erfüllen

Welche Vorgaben müssen bei Video-Ads beachtet werden?

Es gibt einige ethische Richtlinien, die bei der Erstellung von LinkedIn-Video-Ads beachtet werden sollten:

  • Seid in Euren Videos immer wahrheitsgemäß. Stellt keine Behauptungen auf, die Ihr nicht mit Beweisen untermauern könnt, und führt Euer Publikum niemals in die Irre.
  • Achtet darauf, dass Eure Videos für LinkedIn geeignet sind. LinkedIn ist eine professionelle Netzwerkseite, also vermeidet es, Sprache oder Bilder zu verwenden, die unangemessen oder beleidigend sein könnten.
  • Haltet Euch immer an die Werberichtlinien von LinkedIn. LinkedIn hat eine Reihe von Richtlinien, die den Inhalt von Videoanzeigen regeln. Vergewissert Euch also, dass Ihr mit ihnen vertraut seid, bevor Ihr LinkedIn-Video-Ads veröffentlicht.

Wenn Ihr diese Richtlinien befolgt, könnt Ihr erfolgreiche LinkedIn-Video-Ads erstellen, die Eure Zielgruppe erreichen und Euch qualitativ hochwertige Leads bescheren. Beobachtet das Engagement und die Performance Eurer Anzeigen am besten im wöchentlichen Turnus.

Welche Formatvorgaben werden für LinkedIn-Video-Ads gebraucht?

Ein LinkedIn-Ad-Video muss die folgenden Designvorgaben und technischen Daten erfüllen:

  • Videoformat: MP4
  • Audioformat: AAC oder MPEG4
  • Empfohlene Frame Rate: 30 Bilder/Sek.
  • Länge: bis zu zwei Minuten
  • Eigenes Miniaturbild: ist optional, aber empfehlenswert
  • Mögliches Seitenverhältnis: 4:5 (Hochformat 0,8), 16:9 (Querformat; 1,78), 1:1 (Quadrat; 1,0), 9:16 (Hochformat; 0,57)

Außerdem solltet Ihr den Anzeigentext über der Video-Ad sinnvoll betexten. Während der Name der Anzeige optional mit 255 Zeichen beschriftet werden kann, umfassen die Überschrift 70 Zeichen und der einleitende Text 150 Zeichen. Beide Textfelder müssen bestückt werden, damit die Ads ausgerollt werden können.

Generell solltet Ihr jedoch auch diese LinkedIn-Video-Specs und Limits für Videodateien beachten, falls Ihr mit verschiedenen LinkedIn-Video-Ad-Formaten experimentieren wollt. Die maximale Dateigröße für Videodateien liegt bei 200 MB, und die maximale Länge bei 30 Minuten.

Ihr könnt keine Videos hochladen, die kürzer als 3 Sekunden sind oder unter der Mindestbreite von 360 Pixeln liegen. Benutzt die maximale Breite von 1920 Pixeln für die bestmögliche Qualität. Übrigens ist 1920px auch der Wert für die maximale Höhe. Das minimale Seitenverhältnis liegt bei 9:16 (0,563) und das Maximum entsprechend bei 16:9 (1,778).

Welche Call-to-Actions sind möglich?

Unter jedem LinkedIn-Ads-Video Eurer Kampagne wird ein Button angezeigt, den Call-to-Action genannt wird. Das Ziel ist, dass Eure User die gewünschte Handlung vornehmen, indem sie auf den Button klicken, womit sie entweder auf Eure Unternehmensseite oder direkt auf eine Landingpage geleitet werden.

Entscheidend für die Performance, also die Leistung Eurer Kampagne, sind im B2B-Bereich nicht die Videoaufrufe, wie bei YouTube, sondern die gewonnenen Leads. Dies ist einer der wichtigsten Schritte in der Customer Journey Eurer Target Audience. 

Wusstet Ihr, dass Ihr die Wahl habt, womit dieser Button betitelt wird?

Aus den folgenden Optionen könnt Ihr wählen:

  • Bewerben
  • Herunterladen
  • Angebot ansehen
  • Mehr erfahren
  • Anmelden
  • Abonnieren
  • Registrieren
  • Mitglied werden
  • Teilnehmen
  • Demo anfordern

Best-Practices: 3 Erfolgsstorys mit Video-Ads

Es gibt viele Parameter und Variablen, die den Erfolg oder Misserfolg Eurer Video-Ad-Campaign beeinflussen. Auf der Suche nach der richtigen Option für ein eigenes Format für Sponsored Content oder Video-Ads solltet Ihr Euch auch anschauen, wie andere es bereits gemacht haben. Hier sind drei erfolgreiche Brands mit LinkedIn-Videoanzeigen, die diese Best Practices befolgen:

  1. HubSpot CRM nutzt ein kurzes, ansprechendes Video, um sein Unternehmen und sein Produkt im InMail-Anzeigenformat vorzustellen. Das Video in 6 Schritten zur erfolgreichen Videoakquise auf LinkedIn ist speziell auf die Zielgruppe der LinkedIn-Mitglieder*innen zugeschnitten und ermutigt die Empfänger*innen, mit dem Inhalt zu interagieren.
  2. LinkedIn nutzt selbst Video-Cover-Anzeigen, um Premium Funktionen und Produktangebote für professionelle User zu bewerben. Das Video ist qualitativ hochwertig, fesselt die Nutzer*innen und stellt die besonderen Features der LinkedIn-Plattform auf interessante und überzeugende Weise vor.
  3. SoFi nutzt ein kurzes, einprägsames Video im Display-Ad-Format, um sein Unternehmen und sein Produkt vorzustellen. Der Content des Videos ist auf ganz bestimmte LinkedIn-Nutzer*innen zugeschnitten, welche im Targeting adressiert werden und regt sie an, auf eine Landingpage zu folgen, wo sie die Banking-Produkte des Unternehmens genauer kennenlernen können.

Wie wichtig ist Storytelling bei einer Video-Ad?

Storytelling dient im Marketing dem Zweck, eine Verbindung mit der Zielgruppe herzustellen und sollte daher auch für jede LinkedIn-Video-Ad durchdacht sein. Um von der Target-Audience verstanden und wahrgenommen zu werden, müsst Ihr deren Sprache sprechen.

Hierbei können neben beruflichen Fachbegriffen auch die Altersgruppe und die Region wichtig sein. Dies betrifft nicht nur die Wahl der Themen, sondern auch der Protagonist*innen, die in Euren Ads agieren. Wählt die Rollen vor der Kamera mit Blick auf die Zielgruppe.

Auch aktuelle Trends solltet Ihr in der Konzeption unbedingt im Blick haben. Um Storytelling sinnvoll anzuwenden, sollte der Video-Content unterhaltsam, aber auch informativ sein und ein Problem für die Zielgruppe lösen.

Um eine Video-Ad aufzubauen, gibt es verschiedene Formeln für die Struktur, die dabei helfen, dass Eure Zuschauer*innen möglichst das ganze Video ansehen.

AIDA-Formel

AIDA ist ein bekanntes Akronym in der Marketingwelt und steht für Attention, Interest, Desire und Action. Dieses bekannte Prinzip könnt Ihr nutzen, um Eure Video-Ads aufzubauen und zu strukturieren.

Zu Beginn des Videos versucht Ihr möglichst viel Aufmerksamkeit zu erhalten, zum Beispiel mit einem sehr guten Eye-Catcher. Habt Ihr diese, weckt Ihr das Interesse für das eigentliche Thema, oft indem Ihr ein Problem ansprecht. Dies weckt ein Bedürfnis, welches Ihr im Video nun gezielt ansprecht.

Und im schließenden Action-Teil ruft Ihr die Zuschauer*innen auf, eine Handlung durchzuführen, wie zum Beispiel einen Termin zu buchen. Die Call-to-Action ist sehr wichtig, und zwar in jeder LinkedIn-Video-Ad!

SCQA-Methode

Die vier Buchstaben sind ebenfalls ein Akronym und stehen für Situation, Complication, Question und Answer und sind vor allem als Pitch-Technik bekannt geworden. Doch Ihr könnt die rhetorische Formel auch für den Aufbau von Video-Ads anwenden.

Zunächst schildert Ihr eine möglichst simple Situation, in die sich jede*r hineinversetzen kann. Bereits im zweiten Satz tritt eine Komplikation auf, die so simpel und nachvollziehbar wie möglich sein sollte. Nun stellt Ihr eine Frage, die auf die Lösung bereits hindeutet und das eigentliche Problem perfekt auf den Punkt bringt.

Und schließlich liefert Ihr die Lösung. Bei dieser Vorgehensweise stimmt das Publikum dem Vortragenden meist klatschend zu, denn Ihr gewinnt gleichzeitig an Vertrauen, als auch an Glaubwürdigkeit. Eine gute Situation, um zu einer Handlung mit einem Call-to-Action aufzurufen.

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Kampagnen-Manager SCQA-Methode

LinkedIn-Video-Ads: Schritt-für-Schritt-Anleitung

Nun habt Ihr alles erfahren, um Eure eigenen Video-Ads auf LinkedIn zu erstellen. Im Prozess werden bei Euch wahrscheinlich noch weitere Fragen auftauchen, daher führen wir Euch hier Schritt für Schritt durch die Erstellung.

  1. Zugriff auf die Unternehmensseite Achtet darauf, dass Ihr bereits über ein LinkedIn Konto verfügt und Ihr die entsprechenden Rechte für Eure Unternehmensseite habt. Um LinkedIn-Kampagnen zu starten, müssen außerdem Kreditkartendaten im Konto hinterlegt sein.
  2. LinkedIn-Campaign-Manager öffnen Wenn Ihr eingeloggt seid, geht Ihr zum LinkedIn-Campaign-Manager, indem Ihr oben rechts auf „Marketing“ klickt. In der Kontoübersicht wählt Ihr nun Euer Firmenprofil aus. Wenn Euer Firmenkonto hier noch nicht aufgeführt wird, müsst Ihr entweder zunächst ein neues Konto erstellen oder die entsprechende Rolle muss Euch noch von den Account-Manager*innen zugeteilt werden.
  3. Neue Kampagne erstellen Sobald Ihr in Eurem Konto seid, klickt Ihr auf den blauen Button „Erstellen“ und wählt „Kampagne“. Ihr könnt diese der Standard Kampagnengruppe hinzufügen oder eine neue Gruppe erstellen.
  4. Kampagnenziel wählen Nun wählt Ihr Euer Kampagnenziel aus den sieben Möglichkeiten. Anschließend definiert Ihr für das Targeting Eure Zielgruppe.
  5. Anzeigentyp der Ad-Campaign wählen Danach könnt Ihr den Anzeigentyp wählen, indem Ihr auf „Video-Ad“ klickt. Ergänzt, falls nötig, Eure Unternehmensseite und gebt die erforderlichen Informationen ein.
  6. Placements, Budget und Gebotsstrategie der Kampagne festlegen Bei den Placements habt Ihr nun die Wahl, ob Ihr das LinkedIn-Audience-Network mit dieser Kampagne nutzen möchtet, oder nicht. Im Bereich Budget und Zeitplanung solltet Ihr das Enddatum offen lassen und auf ein Tagesbudget setzen, um die ersten Ergebnisse zu erzielen. Setzt in der Gebotsstrategie auf maximale Verbreitung, bis Ihr mehr Erfahrung mit CPA-Werten gesammelt habt.
  7. Video-Ad hochladen Ladet Euer Video hoch und füllt die erforderlichen Textfelder über dem Video, die Teil der Anzeige sind.
  8. Call-to-Action definieren Wählt Eure gewünschte CTA als Beschriftung für den Button und ergänzt den Link zur Landing-Page, zu der Ihr die Nutzer*innen leiten möchtet.
  9. Eingaben überprüfen Seht Euch Eure Anzeigen in der Vorschau an, überprüft sie auf Schreibfehler und veröffentlicht sie!
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LinkedIn-Video-Ads: Schritt-für-Schritt-Anleitung

LinkedIn-Video-Ads: hilfreiche Apps und Dienste

Die Profis vertrauen auf die Flagship-Tools zum Video-Editing, wie Adobe Adobe Premiere ProFinal Cut Pro oder DaVinci Resolve. Alle, die es etwas rudimentärer angehen möchten, können mit Canva Pro oder Renderforest kreative Ads ohne große Schnittskills entwickeln. Für die Verwaltung Eurer Ads und die Content-Synchronisation innerhalb Eures Teams empfehlen wir diese Programme, um alles sauber zu reporten:

MessengerPeople

MessengerPeople bietet eine Softwarelösung, die Kundenkommunikation über Messenger-Apps ermöglicht und mit der DSGVO-konform ist. Mit dieser Software können Unternehmen WhatsApp, Facebook Messenger, Apple Business Chat / iMessage, Telegram und Viber für Marketing, Vertrieb, Kundenservice und interne Kommunikation über eine Schnittstelle nutzen. Die Software, auf die über einen Webbrowser zugegriffen werden kann, enthält alle Funktionen, die Ihr von einem Ticketingsystem erwarten würdet.

Dazu bedient sie besonders die Bedürfnisse in der Messenger-Kommunikation, indem sie Funktionen wie eine Chat-Schnittstelle, Integrationen für Multimedia-Inhalte und Emojis, Chat-Module mit NLP-Technologie, den Versand von Messenger-Newslettern, die Verwaltung von Kundenprofilen und API-Schnittstellen zu CRM- und Shop-Systemen bietet. Außerdem verfügt es über einen eigenen Chatbot-Builder. Mehr als 2.000 Unternehmen aus verschiedenen Branchen haben das Tool weltweit genutzt, das ab 499 € erhältlich ist.

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MessengerPeople

HootSuite

Hootsuite gilt als die Godmother of Social Media Suites. Das Tool will die Arbeit von Social-Media-Manager*innen erleichtern, indem es die Planung, Erstellung und Analyse von Kampagnen für alle Plattformen auf einer Seite zusammenfasst. Die Software HootSuite wurde entwickelt, um Social-Teams die Arbeit zu erleichtern, indem sie einen zentralen Posteingang mit allen Nachrichten aus verschiedenen Netzwerken bereitstellt und anstehende Aufgaben an die Teammitglieder verteilt – das macht das Leben wesentlich einfacher. Perfekt für alle, die Content auf LinkedIn veröffentlichen und dabei die anderen Social-Media-Plattformen im Blick behalten möchten.

Ryan Holmes, der Gründer von Hootsuite, hat die Social-Media-Suite im Jahr 2008 ins Leben gerufen. Bis heute hat das Unternehmen über 18 Millionen Kund*innen – mehr als 80 Prozent der 1000 größten Unternehmen der Welt nutzen Hootsuite-Tools.

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HootSuite

Facebook Creator Studio

Auch für die Verwaltung anderer Social-Media-Kanäle gibt es professionelle Anwendungen. Die hauseigene Software von Facebook heißt Facebook Creator Studio. Sie hilft Nutzer*innen, ihre Inhalte zu verwalten, gezielte Interaktionen zu generieren und Einblicke in die Leistung ihrer Posts zu erhalten.

Neben Facebook-Posts können auch Instagram-Posts über Facebook Creator Studio verwaltet werden. Facebook Creator Studio ist ein kostenloses Tool, das Unternehmen, Influencern und allen Personen zur Verfügung steht, die mit Marketing auf Facebook oder Instagram Geld verdienen möchten. Die einzige Bedingung für die Nutzung ist, dass die Nutzer*innen die Richtlinien von Facebook oder Instagram befolgen müssen.

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Facebook Creator Studio

Later

Later hat sich seit seiner Einführung im Jahr 2014, als es zunächst als Latergramme auf den Markt kam, erheblich weiterentwickelt. Heute können Nutzer*innen nicht nur Inhalte für Facebook, Twitter und Pinterest planen, sondern auch die Ergebnisse anschließend analysieren. Mit Kalenderübersichten können die Nutzer*innen zum Beispiel Upload-Pläne erstellen und zu einem späteren Zeitpunkt auch automatische Veröffentlichungen.

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Later

SocialHub

Der SocialHub wurde entwickelt, um das Social-Media-Management einfach und effizient zu machen. Der zentrale Posteingang sammelt alle Anfragen von verschiedenen Social-Media-Plattformen und erleichtert so die Bearbeitung von Kommentaren, Retweets und Direktnachrichten. Die Überwachung ermöglicht es Euch außerdem, Online-Unterhaltungen zu durchsuchen und sie übersichtlich im Posteingang anzuzeigen.

Mit dem Content-Planner können Nutzer*innen allein oder mit einem Team Inhalte und Kampagnen vorplanen, die dann automatisch bearbeitet und veröffentlicht werden können. Die Analysesoftware liefert Informationen zu Reichweite, Interaktionsraten oder Kommentarvolumen. Außerdem automatisiert SocialHub zahlreiche Aktionen mit Hilfe eines Regelwerks.

SocialHub wird von über 3.500 Social-Media-Manager*inne aus Unternehmen, Agenturen und Behörden genutzt, um Anfragen zu beantworten, ihre Inhalte zentral zu planen und über soziale Medien zu kommunizieren. Die Daten des Unternehmens werden auf deutschen Servern gespeichert und verarbeitet. SocialHub ist nach ISO 27001 zertifiziert und ein offizieller Meta- und Trustpilot-Partner.

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SocialHub

Fanpage Karma

Fanpage Karma ist ein Social-Media-Analyse-Tool, das als Komplettlösung für das Social-Media-Management genutzt werden kann. Eine unbegrenzte Anzahl von Profilen kann analysiert werden, Beiträge können geplant, geschrieben und veröffentlicht werden, und Trends können erkannt werden.

Ferner ermöglicht das Tool, in Echtzeit zu kommunizieren und zu analysieren. Fanpage Karma hat nach eigenen Angaben derzeit rund 600.000 Nutzer*innen in 180 Ländern. Es gibt eine kostenlose Version sowie die kostenpflichtigen Pakete Bronze, Silber, Gold und Platin (ab 49 Euro/Monat).

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Fanpage Karma

facelift

facelift ist eine Anwendung, die Tools zum Planen, Teilen und Veröffentlichen von Inhalten für das Social-Media-Marketing in allen wichtigen Netzwerken bietet. Mit einem einheitlichen Posteingang stehen dem Community-Management und dem Kundenservice alle notwendigen Formate zur Verfügung. Außerdem wird die Erfolgsanalyse durch Dashboards, Berichte und Konkurrenzanalysen ermöglicht.

Facelift ist das perfekte Tool für Unternehmen, die Wert auf Teamzusammenarbeit, Datensicherheit und Zuverlässigkeit legen. Mit Partnerschaften mit Facebook, Instagram und Pinterest, der Zertifizierung nach ISO 27001 und dem Status als WhatsApp for Business Solution Provider ist Facelift für mittlere bis große Unternehmen interessant.

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facelift

Fazit über LinkedIn-Video-Ads

Startet jetzt! Es gibt keinen besseren Zeitpunkt als den aktuellen, um mit LinkedIn-Video-Ads zu beginnen. LinkedIn entwickelt sich immer mehr zum sozialen Netzwerk für Berufstätige und LinkedIn-Nutzer*innen wenden sich zunehmend Videoinhalten zu. Es gibt keine bessere Plattform, um so viele Entscheider*innen anzusprechen und von Eurem Produkt, Eurer Idee oder Start-up zu überzeugen. Deshalb sind Videoanzeigen eine gute Möglichkeit, Eure Zielgruppe auf der Plattform zu erreichen. Wenn Ihr die Best Practices für LinkedIn-Video-Ads befolgt, könnt Ihr Videos erstellen, die die Aufmerksamkeit der LinkedIn-Nutzer*innen erregen und ihr Interesse wecken. Also wartet nicht länger – fangt noch heute mit LinkedIn-Video.Ads an!

Yannick Haldenwanger
Autor*In
Yannick Haldenwanger
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Yannick Haldenwanger

Yannick Haldenwanger ist Head of Marketing bei nectanet. Zudem leitet er foundersnet – das Start-up Netzwerk der Ortenau im Schwarzwald. Hier berät er viele Gründer:innen auf ihrem Weg hin zum potenziellen Unicorn. Mit 12 Jahren gründete er sein erstes eigenes Start-up und hat vor 4 Jahren das Online-Magazin www.this-is-vegan.com gegründet. Sowohl hier als auch bei seinem PLANTBASED Podcast möchte er Menschen zu einem nachhaltigen Leben animieren und sein Know-How weitergeben. Das hat er unter anderem auf der Bühne des OMR Festivals 2022 getan. Auf LinkedIn ist er seit 2014 aktiv und hat bereits große Ad-Budgets für Werbeanzeigen verwaltet. Alles Wissen, das er hier gesammelt hat, gibt er Euch nun in diesem Artikel weiter.

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