HubSpot Workflows - 12 Kniffe für effektive Marketing Automation

Mit diesem Step-by-Step-Guide machst Du den nächsten Schritt in deiner Workflow Automation mit Hubspot

Inhalt
  1. Was sind HubSpot Workflows und welche Vorteile bieten sie?
  2. Step-by-Step zum eigenen Hubspot Workflow
  3. Tipps zur Optimierung von bestehenden HubSpot Workflows
  4. Viele Tools, viele Möglichkeiten! Marketing-Automation-Tools im Vergleich
  5. Effizientes Arbeiten dank HubSpot-Workflow-Automation? Ja, bitte!
Im Marketing-Alltag gehen Regelbetrieb und Ausnahmefälle gerne Hand in Hand: Wiederkehrende Aufgaben gepaart mit endlosen Wenn-und-Abers sowie wechselnden Verantwortlichkeiten stellen eine wahre Herausforderung dar, wenn es darum geht, effektive Marketing Workflows zu etablieren. 
Eine wahre Erleichterung stellt hier das Workflow-Tool von HubSpot Marketing Hub (Kostenlos Testen) dar: Es ermöglicht Teams, sowohl einfache als auch komplexe Workflows zu erstellen und automatisiert ausführen zu lassen.
In diesem Artikel erklärt unser Gastautor Michael Kröner, welche Möglichkeiten HubSpot-Automation-Workflows bieten und wie du deine eigenen Workflows am besten aufsetzt. 

Empfehlenswerte Marketing Automation Softwares

Auf unserer Vergleichsplattform OMR Reviews findest du weitere empfehlenswerte Marketing Automation Tools. Wir präsentieren mehr als 210 Lösungen, die speziell darauf ausgerichtet sind, die Anforderungen von Marketing-Automation-Experten, Unternehmen und Marken zu erfüllen. Diese Tools bieten umfassende Unterstützung in allen Facetten der Marketing-Automation. Nutzen Sie diese Gelegenheit, um verschiedene Softwarelösungen zu vergleichen und sich dabei auf authentische und verifizierte Nutzerbewertungen zu verlassen:

Was sind HubSpot Workflows und welche Vorteile bieten sie?

HubSpot ist eine der populärsten Marketing-Automation-Plattformen weltweit und wird von Unternehmen verschiedenster Branchen und Größen genutzt, um Aufgaben aus Marketing und Vertrieb effektiver zu gestalten. Im Vordergrund steht hierbei das automatisierte Anstoßen und Ausführen von Tasks oder Workflows, wodurch Zeit und Kosten eingespart werden können. Als Allround-Software lässt sich mit HubSpot so ziemlich jeder Bereich optimieren: E-Mail-MarketingCustomer-Relationship-Management, Vertriebsautomatisierung und vieles mehr.
Bei durchdachter Nutzung - und optimalerweise in Kombination mit anderen Best-Practices für Marketing Automation, bringen HubSpot Workflows einige Vorteile mit sich. 
Ganz vorne mit dabei ist der Faktor Zeit: Indem wiederkehrende Aufgaben automatisiert erledigt werden, können Marketing & Sales Teams ihre Zeit und Energie in andere wichtige Projekte stecken. Zudem sinkt die Fehlerquote, da bestimmte Daten, Informationen & Co. nicht immer und immer wieder händisch eingegeben werden müssen, sondern einmalig und zentral erfasst werden. Bezüglich interner Workflows helfen Automatisierungen dabei, klare Zuständigkeiten und Deadlines zu schaffen und einzuhalten. Nicht zuletzt bringen formelle und inhaltliche Automatisierungen verlässliche Einheitlichkeit in jede Form der Marketingkommunikation, wodurch gleichbleibende Qualität erzielt werden kann sowie ein klares, wiedererkennbares Branding etabliert wird.

Step-by-Step zum eigenen Hubspot Workflow

#1 Klare Zielsetzung

Definiere spezifische Ziele, die du mit deinen Workflows erreichen möchtest. Ganz gleich, ob es um Lead-Nurturing, E-Mail-Marketing oder interne Abläufe geht: Die Klärung und das Festhalten deiner Ziele helfen dir, Arbeitsabläufe effektiver zu gestalten.

#2 Sinnvolle Automatisierungsarten

Basierend auf den jeweiligen Zielen deiner Automatisierungen solltest du auch deren “Art” definieren. So kann es beispielsweise Sinn ergeben, im Bereich Lead Management ausschließlich Deal- oder Pipeline-Automatisierungen anzuwenden, während für abteilungsübergreifende Aufgaben Workflows definiert werden sollten.

#3 Konsistente Benennung

Im Laufe der Zeit wirst du immer mehr Workflows erstellen und aktivieren. Um stets die Übersicht zu behalten und schnell wie einfach Anpassungen vornehmen zu können, solltest du die Workflows selbst sowie entsprechende Ordner sinnvoll und einheitlich benennen.

#4 Klare Befugnis

Überlege dir, wer Workflows erstellen und aktivieren kann. Auf diese Weise gibt es feste Ansprechpartner*innen bei Fragen und Problemen und es wird einheitlich und übersichtlich gearbeitet. Zudem lohnt es sich, ein 4 Augen-Review vor jedem Go-live einzuführen.

#5 Einfache Strukturen

Versuche deine Workflows immer so simpel wie möglich aufzusetzen und vermeide komplexe If / Then Branches. Oft ist es besser, umfangreiche und komplizierte Workflows in mehrere aufzuteilen, statt einen großen und unübersichtlichen Workflow fehlerfrei zum Laufen zu bringen.

#6 Frühzeitige Visualisierung

Solltest du doch mit komplexeren Workflows arbeiten wollen, lohnt es sich, sie vor der Umsetzung zu Visualisieren. Hierfür eignen sich Whiteboard-Tools. Indem du den Workflow abbildest und ihn dir so vor Augen führst, entdeckst du frühzeitig potenzielle Probleme, kannst Feedback einholen und ihn später schneller und fehlerfrei im HubSpot-Workflow-Tool bauen.

#7 Regeln für Ausnahmen

Je nach Workflow kann es notwendig sein, sog. Unenrollment-Trigger oder Supression-Lists zu definieren. Hierbei handelt es sich um festgelegte Aktionen, Stati oder Personen, die von einem Workflow ausgenommen sind. So werden beispielsweise Leads, deren Score unter einen bestimmten Schwellenwert fallen, automatisch aus einem bestimmten Workflow entfernt.

#8 Praktisches Copy-Paste

Um beim Aufsetzen einer neuen Automation Zeit zu sparen, bietet HubSpot Sales Hub (Kostenlos Testen) seit Kurzem die Funktion, Actions zwischen typgleichen Workflows zu kopieren (zum Beispiel von Kontakt-zu-Kontakt- oder von Deal-zu-Deal-Automation). Öffne hierfür zwei Tabs innerhalb eines Browsers, kopiere die gewünschte Action und klicke anschließend auf das Menü der Action Card, die dem Zielort am nächsten ist.

#9 Mehrere Testfunktionen

Um noch vor dem Go-live zu testen, ob deine Workflows wie gewünscht funktionieren, bietet HubSpot zwei Testfunktionen. Du kannst entweder die Funktion “Kriterien testen” nutzen, um herauszufinden, welche Kriterien ein bestimmter Datensatz erfüllt. Oder du simulierst mithilfe der Testfunktion von HubSpot Sales Hub (Kostenlos Testen) ob der jeweilige Workflow fehlerfrei funktioniert. Eine zusätzliche Testmöglichkeit ist das Erstellen einer Liste mit Test-Kontakten, mit der die Enrollment-Trigger deines Workflows überprüft werden können.

#10 "Property is known" für Re-Enrollment

Innerhalb eines HubSpot Workflows besteht die Möglichkeit, einen Kontakt nicht nur einmal durch eine Automation laufen zu lassen, sondern mehrfach (“Re-Enrollment”). Nutze hierfür die Bedingung “property is known”, da so stets die Bedingung zum Triggern der Automation erfüllt ist, sobald ein Wert in der Property enthalten ist oder er aktualisiert wird.

#11 Funktionale Delays

Wenn Kontakte oder Deals in mehreren Workflows aktiv sind, kann es passieren, dass die jeweiligen Enrollment-Trigger einander stören. Um dies zu vermeiden, solltest du mit Delays arbeiten. Hierbei handelt es sich um festgelegte Verzögerungen, die definieren, wann die nächste Action ausgeführt wird. Du hast die Möglichkeit feste Daten, Uhrzeiten, Wochentage, Zeiträume oder Events zum Wiederanstoßen des Workflows festzulegen.

#12 Verzweigungen mit “Value equals branch”

Basierend auf bestimmten Bedingungen können Objekte innerhalb eines Workflows unterschiedliche Folge-Aktionen durchlaufen. Um Zeit zu sparen, können mithilfe der “Value equals branch”-Funktion mehrere Verzweigungen automatisch konfiguriert werden. Diese basieren auf der ausgewählten Property und den darin verfügbaren Werten.

Tipps zur Optimierung von bestehenden HubSpot Workflows

Wie bei allen Prozessmanagement-Aktivitäten sollten auch bereits laufende HubSpot Workflows regelmäßig auf ihre Sinnhaftigkeit und Funktionalität überprüft werden. Mit jedem Produktlaunch, jeder Kampagne und jedem neuen Lead ergeben sich Möglichkeiten, bestehende Automations anzupassen und zu verbessern. Einige dieser Optimierungen lassen sich intern umsetzen, bei komplexeren Anforderungen kann auch ein externer Blick – etwa durch Agenturen wie zum Beispiel WPWA Digital mit Erfahrung im Bereich HubSpot – wertvolle Impulse liefern:

#1 Relevanz überprüfen

Damit in deiner Liste aus aktiven Workflows Ordnung herrscht, solltest du sie regelmäßig auf deren Relevanz überprüfen. Gerade wenn nur wenige Personen an einer Automation beteiligt sind, deutet dies darauf hin, dass sie von geringem Nutzen ist und zugunsten der Übersichtlichkeit entfernt werden kann.

#2 Performance tracken

Auf den Detailseiten deiner Workflows erhältst du Einsicht in deren Historie und Performance. Dank der Insights kannst du erkennen, welche Workflows in Gänze durchlaufen oder wie oft sie aufgrund von Ausnahmeregeln “gestoppt" wurden. 
Werden Workflows zu oft unterbrochen und Ausnahmen zur Regel, sollten deren Effizienz und Sinnhaftigkeit hinterfragt werden.

#3 Lücken schließen

Am Anfang jedes HubSpot Workflows steht eine klare Zieldefinition. Bei lead-basierten Workflows bedeutet das Erreichen des Ziels nicht nur dessen Ende, sondern auch einen Kampagnen-Stop für den jeweiligen Lead. Damit dieser nicht “untertaucht” und weiterhin mit relevantem Content bespielt werden kann, sollten die Endpunkte deiner Workflows gleichzeitig den Beginn neuer Automations darstellen.

Viele Tools, viele Möglichkeiten! Marketing-Automation-Tools im Vergleich

Natürlich gibt es neben HubSpot noch eine Vielzahl anderer Tools, mit denen du deine Workflows automatisieren kannst. Um bei der Menge an Anbieter*innen die passende Software zu finden, solltest du im Vorfeld genau definieren, welches Ziel du mithilfe der Automatisierungen erreichen möchtest, zum Beispiel besseres Teamwork, effizientes E-Mail-Marketing, zentrale Datenerfassung und -segmentierung. Basierend auf deinem Vorhaben kannst du nun passende Tools heraussuchen und diese bezüglich ihres Leistungsumfangs und ihrer Kostenpunkte vergleichen. Einen Überblick über die beliebtesten Softwares sowie deren Funktionen, Preise und Bewertungen findest du in den Marketing-Automation-Tools bei OMR Reviews.
Und natürlich: 

Effizientes Arbeiten dank HubSpot-Workflow-Automation? Ja, bitte!

Unabhängig von Größe und Branche deines Unternehmens kann es sinnvoll sein, deine Workflows durch HubSpot Automatisierungen zu verbessern. Dabei können sowohl interne als auch externe Aufgaben erledigt oder angestoßen werden, wodurch Fehler vermieden und Effizienz gesteigert werden können. Natürlich geht dem automatisierten Marketing-Alltag einiges an Planung und Vorbereitung voraus: Ziele müssen definiert, Workflows erstellt und Teams gebrieft werden.
Nichtsdestotrotz lohnt sich der Aufwand: Es dauert nicht lange, bis sich ein völlig neuer Flow für dich und dein Team ergibt und sich euer Alltag produktiver und effizienter gestaltet.
Für weiterführende Informationen und Weiterbildungsmöglichkeiten im Bereich E-Mail Marketing empfehlen wir den Deep Dive und die Academy unserer Kolleg*innen von OMR Education.
Michael Kröner

Michael ist B2B- und Inbound Marketing Director der Performance-Marketing Agency & Consulting ADLOCA GmbH. Seine Steckenpferde sind seit über 10 Jahren SEO, Lead Generierung, Web Tracking und Marketing Automation. Als zertifizierte HubSpot Solutions Partner unterstützen er und das ADLOCA Team Unternehmen dabei, HubSpot bestmöglich für ihre digitalen Marketingziele einzusetzen. 

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Im Artikel erwähnte Softwares

Im Artikel erwähnte Software- oder Service-Kategorien

Email Marketing
Marketer:innen verwenden E-Mail-Marketing Software, um werbliche E-Mails oder Newsletter zu designen, zu personalisieren und an entsprechende Zielgruppen zu versenden. Während sich E-Mails mit Werbeinhalten meist an einzelne Personen und kleine Personengruppen richten, werden regelmäßige Newsletter oft an alle Kontakte oder bestimmte Kundensegmente geschickt. Da viele Kontakte sehr kostengünstig erreicht werden können, ist E-Mail Marketing ein sehr spannender Kanal, der weiterhin große Beliebtheit genießt. Welche Funktionen E-Mail-Marketing-Softwares beinhalten, ist je nach Anbieter unterschiedlich. Grundsätzlich können Marketer:innen mithilfe von Newsletter-Softwares maßgeschneiderte E-Mails mittels HTML und CSS entwerfen und erstellen. In der Regel stellen die Anbieter der E-Mail-Marketing-Softwares aber auch einfach zu bedienende, visuelle Editoren bereit, mit denen E-Mails und Newsletter ohne weitere Vorkenntnisse im Scripting umgesetzt werden können. Beim Versand von Newslettern ist neben der Sicherheit auch die Rechtskonformität zu beachten. Daher ist es enorm wichtig, dass die E-Mail-Marketing-Tools über Funktionen verfügen, die die weitreichenden Datenschutzgesetze in bestimmten Ländern, wie die DSGVO in Deutschland, erfüllen. Dazu zählt beispielsweise, dass alle Empfänger:innen mit einem Double Opt-in dem Erhalt der E-Mails zugestimmt haben müssen. Neben der Erstellung und dem Versand der zielgerichteten Marketing-E-Mails, können über E-Mail-Marketing-Tools Empfänger:innen segmentiert, Newsletter-Abbestellungen verwaltet sowie Öffnungsraten, Verweildauer und Link-Klicks getrackt werden. Oft werden E-Mail-Marketing-Tools mit CRM-Software integriert oder die Tools fungieren selbst als CRM-Systeme. So werden die meist ohnehin in E-Mail-Marketing-Softwares vorhandenen Funktionen zur Segmentierung erweitert und Adressat:innen können noch zielgerichteter angesprochen werden. Außerdem ist E-Mail-Marketing häufig eine entscheidende Komponente von Marketing-Automation-Software, weshalb eine Software ab und zu in beiden Kategorien auftaucht. Um sich als E-Mail-Marketing-Software zu qualifizieren, muss die Lösung: * die Erstellung und den Versand von E-Mails bzw. Newslettern über einen HTML- oder WYSIWYG-Editor ermöglichen * eine Auswahl an E-Mail-Vorlagen bieten * Nutzer:innen die Möglichkeit geben, eine Vorschau der E-Mail anzusehen und diese als Test-E-Mails zu versenden * E-Mail-Kontaktlisten speichern, verwalten, segmentieren und tracken * Kampagnenbasierte Berichte und Analysen bereitstellen Wenn Ihr Euch im E-Mail-Marketing fortbilden und von Expert:innen lernen möchtet, dann ist der OMR Professionals Guide to E-Mail-Marketing genau das richtige für Euch! Darin erwarten Euch 107 Seiten geballtes Expertenwissen zum Thema E-Mail-Marketing. Und falls Ihr lieber in einem flexiblen E-Learning Format lernt, schaut doch mal im OMR E-Mail-Marketing Deep Dive Webinar und im OMR Academy E-Mail-Marketing Fundamentals E-Learning Kurs vorbei.
CRM
Ein CRM-System unterstützt Mitarbeiter:innen in großen, mittelständischen und kleinen Unternehmen beim Customer Relationship Management (CRM). Dafür erfasst es alle relevanten Informationen zu Leads, Kund:innen sowie Unternehmen und sammelt sie übersichtlich an einem Ort. Zu den erfassten Kundendaten im CRM gehören unter anderem Stammdaten, Kontaktdaten, Touchpoints, die Kundenhistorie, Transaktionsdaten und weitere Informationen. Des Weiteren können CRM-Lösungen persönliche Präferenzen der Kund:innen und Leads speichern. Diese sind essentiell für die Analyse der Kundenbindung sowie zur Lead- und Bestandskundenpflege und können von Mitarbeiter:innen aus dem Vertrieb und Marketing genutzt werden. Welche Funktionen ein CRM-System beinhaltet, hängt von den Anforderungen des Unternehmens ab, in dem die Software eingesetzt werden soll. CRM-Systeme können sowohl für B2C als auch B2B eingesetzt werden, es gibt cloudbasierte Software oder serverbasierte on-premise Tools sowie Best-of-Breed- oder Komplettlösungen. Doch nicht nur die Eigenschaften, auch Kosten unterscheiden sich bei den CRM-Systemen stark. CRM-Softwares werden häufig separat von anderen Software-Lösungen wie ERP-Systemen, Marketing-Automation-Software, E-Mail-Marketing-Software oder Account-Management-Software angeboten, bieten aber häufig Schnittstellen und Integrationen zu diesen Anwendungen, um eine plattformübergreifende und verbesserte Customer Experience zu ermöglichen. Die CRM-Software-Reviews und -Erfahrungen ermöglichen es Euch die Stärken und Schwächen der jeweiligen Software-Anbieter zu erkennen und das geeignete CRM-System für Euer Unternehmen zu finden. Ihr wollt echte CRM-Profis werden? Im OMR Professional Guide to CRM für B2C und B2B warten 124 Seiten geballtes Expertenwissen auf Euch.
Marketing Automation
Marketing Automation bedeutet, die verschiedensten Workflows rund um Marketing und Vertrieb sichtbar zu machen und bestmöglich automatisch zu regeln und zu messen. Entsprechende Software-Produkte bilden häufig eine zentrale Marketingdatenbank und helfen dabei, segmentierte, personalisierte und zeitpunktbezogene Kundenkontakte (z.B. den Versand einer E-Mail) herzustellen. Viele Plattformen bieten übergreifende Automatisierungsfunktionen für verschiedene Aspekte des Marketings - von E-Mail, sozialen Medien, Lead-Verwaltung bis zum Postversand oder sogar telefonischen Kontakt. Eine Schlüsselkomponente von Marketing-Automatisierungswerkzeugen ist die Bereitstellung von Analysefunktionen zur Bestimmung des Erfolgs einer gesamten Kampagne über Segmente und Kanäle hinweg. Hier werden Marketing-Kampagnen bewertet und verschiedenste Resultate von Kontakten bis zu direkt zuordenbaren Umsätzen gemessen. Produkte zur Marketing-Automatisierung sind häufig mit CRM-Software, Social-Media-Software und Content-Management-Systemen verknüpft. Außerdem verfügen viele Marketing Automation Tools über eine E-Mail-Marketing Funktion.
Projektmanagement
Projektmanagement-Lösungen unterstützen Nutzer:innen bei der Verwaltung von Teamzielen und langfristigen Projekten sowie bei der Koordination einzelner Aufgaben. Kurz gesagt: Sie unterstützen Projektmanager:innen bei der Planung und Durchführung ihrer Projekte. Damit lässt sich u.a. die eigene sowie die Team-Produktivität steigern, Aufgaben können übersichtlich unterteilt und individuell zugeteilt, Fortschritte gemessen werden. Darüber hinaus können Zeitpläne erstellt und jederzeit eingesehen werden. Dank integrierter Chat-Funktionen bleiben Teams laufend in Kontakt. Gerade bei größeren Projekten können Projektmanagement-Lösungen dazu beitragen, Aufgaben ideal zu koordinieren. Einsetzen lassen sie sich grundsätzlich in jeder Branche. Manche Lösungen sind mehr auf den Bereich Planung (Kalender, To-Do-Listen, Milestones etc.), andere mehr auf den Bereich Kollaboration (Foren, Chats, Whiteboards etc.) fokussiert. Inzwischen gibt es aber auch so manche Hybrid-Lösung. Entscheidend ist hier, welche Lösung am besten zu den eigenen bzw. (Unternehmens-)Bedürfnissen passt. Oftmals macht es vielleicht auch Sinn, mehrere Lösungen miteinander zu kombinieren. Gut zu wissen: Projektmanagement-Lösungen sind eng mit Aufgabenverwaltungs-Lösungen verwandt, unterscheiden sich jedoch in Größe und Umfang. Während erstere dafür sorgen, dass Benutzer:innen Teams von Einzelpersonen verwalten, Ressourcen sinnvoll planen und die Effektivität messen können, zeigen zweitere lediglich die individuellen Anstrengungen und Deadlines und sorgen dafür, dass sich Projekte selbstständig verwalten lassen.
iPaaS
Integration-Platform-as-a-Service (iPaaS), auch kurz iPaaS-Anbieter oder iPaaS-Software genannt, sind cloudbasierte und zentralisierte Dienste, die zur Verwaltung, Steuerung und Integration von cloudbasierten und on-premise Anwendungen genutzt werden. Mithilfe der iPaaS-Lösungen verbinden Unternehmen Anwendungen und Dienste und kontrollieren Ihre Integration Flows. Durch die Integration bestehender Softwares und der Nutzung des Datenvolumens aus externe Quellen, können so integrierte Software-Workflows erzeugt werden – unabhängig vom zugrunde liegenden Funktionsmodell der Anwendungen. Damit bieten iPaaS-Plattformen die Infrastruktur, um Software-Lösungen bereitzustellen, Verbindungen untereinander ihnen herzustellen und in einer einzigen Plattform zu konsolidieren. Mithilfe von iPaaS können so Product-Developement-Prozesse beschleunigt werden. Des Weiteren nutzen Unternehmen Integration-Platform-as-a-Services, um Leistungsanforderungen zu skalieren, Produktfunktionen zu ergänzen und die Integration von Anwendungen zu strukturieren. Durch schnelle Hinzufügen und Entfernen von Funktionen oder Daten vermeiden Unternehmen Ausfälle und verringern Ausfallzeiten oder Entwicklungszeiten. Dadurch können Umsätze erhöht und Kosten verringert werden. iPaaS und Enterprise-Service-Bus-Software (ESB) besitzen einige Ähnlichkeiten. Während iPaaS-Lösungen aber in der Regel für kundenorientierte Applikationen verwendet und in der Cloud bereitgestellt werden, sind ESB-Tools für interne Datenübertragungen im Einsatz und werden on-premise betrieben.

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