Gen-Z-Marketing: Ehrlich und authentisch
In diesem Artikel erfährst du, was du bei deiner Marketing Strategie für die Generation Z beachten solltest
- Generation X Y Z – wer ist wer?
- Gen Z – Trendopfer oder echte Weltverbesserer?
- Wie geht Content Marketing für Gen Z?
- Online Generationen Marketing – Beachte diese 5 Tipps
- Wie erreichst du die verschiedenen Generationen im Online Marketing?
- Gen-Z-Marketing-Strategie: 4 Schritte zur erfolgreichen Umsetzung
- Welche Tools sind hilfreich, um Gen-Z-Marketing erfolgreich umzusetzen?
- Fazit: So gelingt Gen-Z-Marketing
Generation X Y Z – wer ist wer?
- Generation X (geboren zwischen den 60er und 80er Jahren) ist die Sandwich-Generation, die als Brücke zwischen den Babyboomern und den Millennials fungiert. Sie haben den technologischen Wandel hautnah miterlebt – von den ersten Computern bis hin zur Mondlandung. Diese Generation hat zudem den wirtschaftlichen Aufschwung und die Revolution der Medienlandschaft durch das Aufkommen von MTV erfahren. Pragmatisch und auf Sicherheit bedacht, halten sie den Wohlstand hoch, den ihre Babyboomer-Eltern hart erarbeitet haben.
- Die Millennials oder Generation Y (geboren zwischen 1981 und 1996) sind die Pioniere der Digital Natives. Sie sind die Generation-Why, weil sie gerne alles infrage stellen – von ihrer Arbeit bis hin zur Existenz des Universums. Selbstbestimmung ist ihr Motto, während sie sich in einer digitalen Welt bewegen, die für frühere Generationen kaum vorstellbar war. Sie waren die letzten, die mit Radio und linearem Fernsehen aufgewachsen sind und die ersten, die YouTuber hauptberuflich wurden.
- Die neue Generation Z (geboren zwischen 1997 und 2010), oft auch als Zoomer bekannt, ist die erste Generation, die direkt in die digitale Welt eingetaucht ist. Für sie sind Plattformen wie Instagram, Snapchat und TikTok alltägliche Ausdrucksformen. Sie waren 10 Jahre alt, als das erste iPhone auf den Markt kam und ihre Jugend war bereits stark von Apps und Social Media geprägt. Diese Generation ist ständig online, hat Herausforderungen wie den Klimawandel und pandemische Unsicherheiten jung erlebt und strebt nach echten Veränderungen. Sie haben nicht nur beeindruckende Bilder und Videos zu bieten, sondern sind auch daran interessiert, die Welt zu einem besseren Ort zu machen – aber funktioniert das?
Gen Z – Trendopfer oder echte Weltverbesserer?
Wie geht Content Marketing für Gen Z?
Online Generationen Marketing – Beachte diese 5 Tipps
Wie erreichst du die verschiedenen Generationen im Online Marketing?
- Informativer Content: Generation X hat sich sowohl an die analoge als auch die digitale Welt angepasst. Sie bevorzugen Inhalte, die nützlich und informativ sind.
- Bevorzugte Plattformen: Facebook und LinkedIn sind die präferierten Plattformen dieser Generation.
- Content Strategien: Setze auf ausführliche Blogartikel, Webinare und informative Social-Media-Posts. Diese Generation nimmt sich noch Zeit, um Texte durchzulesen und zu recherchieren.
- Pioniere der Digital Natives: Millennials verbringen einen erheblichen Teil ihrer Zeit online und sind besonders aktiv auf sozialen Plattformen wie Instagram, X und TikTok.
- Visuell orientiert: Sie reagieren gut auf visuell ansprechende und schnell konsumierbare Inhalte.
- Einfluss durch Meinungsführer*innen: Influencer-Marketing ist bei dieser Generation besonders effektiv, da sie sich stark von Meinungsführern beeinflussen lassen. Allerdings springen sie weniger auf „alberne“ Influencer*innen an und bevorzugen Inhalte mit ernsterem, informativem Charakter.
- Werte und Engagement: Millennials schätzen soziale Verantwortung und Nachhaltigkeit. Marken, die klare Werte und Engagement in diesen Bereichen zeigen, punkten besonders bei dieser Generation. Personalisierung und individualisierte Angebote sind ebenfalls wichtig, um ihre Aufmerksamkeit und Loyalität zu gewinnen.
- Vollständig digital: Gen Z bevorzugt Plattformen wie TikTok, Instagram, Snapchat und Threads, wo kreativer und authentischer Content im Vordergrund steht.
- Kurze Aufmerksamkeitsspanne: Die Aufmerksamkeitsspanne dieser Generation ist kurz, deshalb ist es entscheidend, Inhalte schnell und prägnant zu vermitteln. Kurzvideos und eindrucksvolle Bilder dominieren ihre Mediennutzung.
- Glaubwürdige Influencer*innen: Influencer*innen, die glaubwürdig und authentisch sind, spielen eine wichtige Rolle in der Kommunikation mit dieser Zielgruppe. Gen Z legt großen Wert auf Individualität und Echtheit, daher sollten Marken persönliche Geschichten und unverfälschte Einblicke in ihre Unternehmenskultur bieten.
- Interaktiv und partizipativ: Interaktive und partizipative Formate wie Challenges, Augmented-Reality-Erlebnisse oder Echtzeit-Shopping-Events kommen bei dieser Generation besonders gut an.
Gen-Z-Marketing-Strategie: 4 Schritte zur erfolgreichen Umsetzung
- Markenaccounts aufsetzen: Erstelle und pflege dedizierte Markenaccounts auf TikTok und Instagram. Achte darauf, regelmäßig Inhalte zu posten, um eine aktive Präsenz auf diesen Plattformen zu zeigen.
- Aktiv bleiben: Treibe dich auf diesen Plattformen herum, verfolge aktuelle Trends und reagiere schnell auf relevante Themen. Nimm aktiv an Diskussionen teil und interagiere mit deiner Zielgruppe.
- Snackable Content: Produziere kurze, prägnante Videos und Storys, die schnell konsumierbar sind. Nutze visuelle Formate, die in Sekundenbruchteilen die Aufmerksamkeit der Nutzer*innen fesseln.
- Sei du selbst: Verwende eine ehrliche und persönliche Sprache in deinen Beiträgen. Vermeide übertriebene Verkaufsstrategien und sei transparent in Bezug auf deine Werte, Mission und Produkte.
- Hinter die Kulissen blicken: Teile Einblicke in deinen Arbeitsalltag, höre Geschichten deiner Mitarbeiter*innen oder zeige den Entstehungsprozess deiner Produkte. Dies schafft eine persönliche Bindung und Vertrauen.
- Erzähle echte Geschichten: Nutze Geschichten und Erfahrungsberichte von echten Kund*innen, um zu zeigen, wie dein Produkt oder deine Dienstleistung im echten Leben einen Unterschied gemacht hat.
- Visualisiere Authentizität: Bilder und Videos sollten ungeschönt und real wirken. Setze auf echtes Licht, authentische Szenarien und echte Menschen statt gestellter und stark bearbeiteter Bilder.
- Engagiere dich aktiv: Beantworte Kommentare und Nachrichten zeitnah, um zu zeigen, dass du die Meinung deiner Community wertschätzt.
- Organisiere regelmäßige Events: Halte Live-Sessions, Q&A-Runden oder virtuelle Events ab, um direkt mit deiner Zielgruppe in Kontakt zu treten.
- Fördere User-Generated-Content: Ermutige deine Community, eigene Inhalte zu erstellen und zu teilen. Dies kann durch Challenges, Wettbewerbe oder einfache Aufrufe zur Teilnahme geschehen.
- Analysiere das Feedback: Nutze das Feedback aus der Community, um deine Marketingstrategien kontinuierlich zu verbessern. Achte darauf, was gut ankommt und wo Verbesserungspotenzial besteht.
Welche Tools sind hilfreich, um Gen-Z-Marketing erfolgreich umzusetzen?
- Präsenz auf Social Media: Um die Gen Z besser zu verstehen und brandaktuell zu bleiben, müssen Social-Media-Manager*innen auf den gängigen Plattformen dieser Zielgruppe präsent sein. Lege Profile auf wichtigen Kanälen wie Instagram, TikTok und YouTube an und sei auf den Kanälen unterwegs. Beobachte Konkurrenzmarken genau und verfolge die neuesten Trends. Diese passive und aktive Präsenz ermöglicht es dir, zeitnah auf neue Entwicklungen zu reagieren und sicherzustellen, dass deine Marketingstrategien stets aktuell sind.
- Social-Media-Management-Tools: Nutze umfassende Social-Media-Management-Tools für Analyse, Redaktion und Content-Planung. Sie helfen dir dabei, die beste Zeit für Postings herauszufinden und genügend Zeit für das Community Management einzuplanen. Durch eine datengetriebene Herangehensweise kannst du sicherstellen, dass deine Posts zielgerichtet sind und die maximale Wirkung bei Gen Z erzielen.
- Design-Tools: Gen Z bevorzugt visuell ansprechende, relevante und einfallsreiche Inhalte. Content-Creation-Tools wie Canva für Design, Loomly für Content-Planung und Piktochart für Infografiken können dir helfen, kreative und attraktive Inhalte zu erstellen. Darüber hinaus können Video-Editing-Tools wie Adobe Premiere Pro oder Final Cut Pro genutzt werden, um hochwertige Video-Inhalte zu entwickeln, die insbesondere auf Plattformen wie YouTube, TikTok und Instagram gut ankommen. Auch KI-Tools sind hier sehr hilfreich und können zudem authentischen Content kreieren.
- Social Listening: Mithilfe von Tools wie Agorapulse oder Brandwatch kannst du in Echtzeit verfolgen, was in den sozialen Medien über deine Marke und relevante Trends gesagt wird. Dieses sogenannte Social Listening ermöglicht es dir, aktuelle Gesprächsthemen, potenzielle Chancen und mögliche Herausforderungen frühzeitig zu erkennen. So bleibst du stets informiert und kannst schnell auf Veränderungen im Konsumverhalten von Gen Z reagieren.
- Personas entwickeln: Erstelle detaillierte Zielgruppen-Personas, basierend auf den gesammelten Daten. Dazu kannst du KI-Tools wie Neuroflash oder ChatGPT verwenden. Diese Personas helfen dir, die spezifischen Bedürfnisse und Herausforderungen deiner Zielgruppe besser zu verstehen und deine Inhalte und Texte gezielt darauf abzustimmen. Indem du eine Verbindung zu den individuellen Interessen und Lebensstilen der Gen Z herstellst, erhöhst du die Chancen, ihre Aufmerksamkeit und Loyalität zu gewinnen.
- Influencer & UGC Marketing: Influencer*innen spielen eine zentrale Rolle in der digitalen Welt der Gen Z. Influencer-Marketing-Tools wie BuzzSumo oder Iroin können dir helfen, die richtigen Influencer*innen für deine Marke zu finden. Diese Plattformen erlauben dir, potenzielle Influencer*innen nach Reichweite, Engagement-Rate und Zielgruppenübereinstimmung zu evaluieren. Mit Influencer*innen, die authentisch und glaubwürdig sind, kannst du deine Marke auf eine Weise präsentieren, die in der Gen-Z-Community Anklang findet und Vertrauen aufbaut. Zusätzlich ist UGC ein mächtiges Werkzeug. UGC, wie Beiträge, Fotos und Videos von deinen Kunden, stärkt die Authentizität deiner Marke und fördert die Gemeinschaft. UGC-Tools können dir dabei helfen, UGC zu sammeln und effektiv zu nutzen.
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