Copilot oder ChatGPT: Wer gewinnt bei Text, Recherche & Bild?

Der Praxistest: Das können die Gratis-Versionen

Inhalt
  1. Auf einen Blick: Copilot vs. ChatGPT
  2. So habe ich Copilot und ChatGPT verglichen
  3. Die Tools effizient einsetzen
  4. Wie bewerte ich die Ergebnisse?
  5. 1. Textaufgaben
  6. 2. Recherche: Web, Quellen, Aktualität
  7. 3. Bildgenerierung
  8. Stärken im Überblick: ChatGPT und Microsoft Copilot
  9. Copilot oder ChatGPT: Wer macht bei dir das Rennen?
Bitte sag mir, dass ich damit nicht allein bin: Während ich morgens ewig vor dem Kleiderschrank stehe und nicht weiß, ob heute das kleine Schwarze gewinnt oder doch das wilde Blumenkleid, wartet schon das nächste Luxusproblem auf mich: Copilot oder ChatGPT?
Beide versprechen Hilfe auf Knopfdruck, beantworten Fragen, schreiben Texte, erstellen Bilder und das alles in Sekunden. Aber mal ehrlich: Mit wem chatte ich heute? Wer rettet mich wirklich im Alltag, wenn ich feststecke? Und vor allem: Welches Tool ist wofür besser, präziser, schneller, verlässlicher?
Genau das wollte ich wissen. Also habe ich beide gegeneinander antreten lassen: Ich habe getestet, gepromptet, genervt, gelöchert, nachgehakt – mit Fangfragen genauso wie mit typischen Alltagsaufgaben. Ohne Marketing-Blabla, dafür mit optimalen Ergebnissen. Damit du am Ende nicht genauso verzweifelst wie ich morgens vor dem Schrank, sondern ein Tool findest, das zu dir passt. Wie ein Outfit, das sitzt, ohne zu zwicken.
Kurz zu den Kandidaten: Copilot ist Microsofts KI-Assistent, tief im Windows- und Microsoft-Ökosystem verankert. ChatGPT gehört für viele zu den bekanntesten und einflussreichsten Chatbots und hat den KI-Hype maßgeblich mit ausgelöst. In meinem Erfahrungsbericht zeige ich dir, wie sich die kostenlosen Versionen im Alltag schlagen und welcher Chatbot sich für dich am besten anfühlt.
Das Wichtigste in Kürze
  • ChatGPT überzeugt im Test vor allem bei Textaufgaben durch präzisere Struktur, bessere Umsetzung von Stilvorgaben und einen veröffentlichungsnahen Schreibstil.
  • Microsoft Copilot punktet massiv bei der Recherche, da er Informationen konsequent mit nachvollziehbaren Quellenbelegen und Zitaten verknüpft.
  • In der Bildgenerierung liefert Copilot bei einfachen Produktmotiven oft schneller stimmige Ergebnisse, während ChatGPT hier meist mehr Feinschliff benötigt.
  • Die Wahl des Tools hängt vom Einsatzzweck ab: ChatGPT fungiert als idealer "Schreib-Buddy", Copilot hingegen als verlässlicher Recherche-Assistent.
  • Beide KI-Bots ergänzen sich im Alltag hervorragend, sodass die parallele Nutzung je nach spezifischer Aufgabe die effizienteste Lösung darstellt.
 
 

Auf einen Blick: Copilot vs. ChatGPT

Kriterium
ChatGPT (Free)
Microsoft Copilot (Free)
OMR Reviews Score
4,8 Sterne (73 Reviews) – Stand: 26.02.2026
Noch nicht genügend Bewertungen (0 Reviews) – Stand: 26.02.2026
Verfügbare KI-Modelle (Free)
Zugriff auf GPT-5.2-Fähigkeiten im Free-Tier (mit Limits)
Smart Mode ist laut Microsoft mit GPT-5 powered und für alle Nutzenden verfügbar
Am besten geeignet für
Textaufgaben, Allround-Chat, schnelle Iterationen, GPTs nutzen
Recherche mit Search Mode, schnelle Antworten, Copilot als Companion in Microsoft-Umgebung (v. a. Web/Apps)
Kontextlänge
Nicht klar als feste Zahl im Free-Tier kommuniziert (variiert je nach Limits/Tool)
Nicht klar als feste Zahl kommuniziert (variiert je nach Modus)
Multimodalität (relevant für unseren Test)
Text und Websuche sowie Datei-/Bild-Uploads
Text und Websuche
Webzugriff (Recherche)
Websuche für aktuelle Infos
Search Mode mit Web-Quellen/Zitaten
Besondere Stärken (Free)
GPT Store / GPTs entdecken und nutzen, Uploads, Websuche
Search/Smart-Modi + „Companion“-Ansatz, Bildfunktion direkt im Copilot-Flow
Preise
Kostenlos (Upgrades möglich)
Kostenlos nutzbar (Upgrades je nach Microsoft-Plan möglich)

So habe ich Copilot und ChatGPT verglichen

Jetzt wird’s konkret: Ich lasse für den Test beide Tools in drei Disziplinen gegeneinander antreten, die im Redaktionsalltag besonders häufig vorkommen:
  • Textaufgaben: schreiben, umformulieren, kürzen, strukturieren
  • Recherche: Web-Fragen, Quellen, Aktualität, Nachvollziehbarkeit
  • Bildgenerierung: schnelle Visuals, Stilvorgaben, Qualität des Outputs

Die Tools effizient einsetzen

So nutzt du ChatGPT effektiv und individualisiert
Du startest gerade erst mit KI durch und willst wissen, wie man das meiste aus ChatGPT herausholt? Meine Kolleg*innen von OMR Education zeigen dir in ihrem ChatGPT Online-Seminar, wie es geht!

Wie bewerte ich die Ergebnisse?

Damit die Bewertung nachvollziehbar bleibt, geht es nicht um Bauchgefühl, sondern um Nutzwert. Pro Kategorie achte ich daher besonders auf:
  • Genauigkeit: Ist das Ergebnis inhaltlich korrekt oder wirkt es nur überzeugend?
  • Kontextverständnis: Setzt das Tool meine Vorgaben sauber um?
  • Geschwindigkeit: Wie schnell komme ich vom Prompt zu verwertbarem Output?
  • Ausgabe: Ist das Ergebnis klar strukturiert und direkt weiterverwendbar?
  • Alltagstauglichkeit: Wie stark begrenzen mich die Limits der kostenlosen Versionen?
Hinweis: Die Ergebnisse basieren auf konkreten Testbedingungen und Prompt-Formulierungen. KI-Systeme entwickeln sich laufend weiter; Updates, Rollouts und Limits können Output und Qualität deutlich verändern. Deine Ergebnisse können daher, selbst bei identischen Prompts, abweichen.
 
 

1. Textaufgaben

Als KI-Chatbots müssen Copilot und ChatGPT vor allem eines können: richtig gut mit Texten umgehen. Und zwar so, dass du den Output wirklich weiterverwenden willst, nicht nur überfliegst, und er sich im besten Fall anschließend nicht einmal nach KI liest, sondern mehr nach Goethe in seinen besten Zeiten. Daher teste ich beide Tools in drei typischen Text-Situationen, die uns allen vertraut sind.

Zusammenfassung schreiben

Die Aufgabe: Ich gebe beiden Tools denselben Textausschnitt (ca. 600–800 Wörter) und möchte anschließend ein Kurzfazit, das ich in 20 Sekunden verstehen kann.
Der Prompt: Fasse mir den folgenden Text als Kurzfazit zusammen. Maximal 120 Wörter. Danach 5 Bulletpoints mit den wichtigsten Erkenntnissen.
Die Ergebnisse: Bei der Zusammenfassung zeigt sich schnell, wie unterschiedlich beide Tools ihren Output „denken“. ChatGPT Free liefert mir zunächst das Kurzfazit sehr kompakt und hält die Wortgrenze zuverlässig ein. Danach kommen die fünf Bulletpoints klar formuliert und leicht verständlich. Das ist genau das Format, das ich demnach ohne große Nacharbeit in Slack, eine Mail oder ein Doc kopieren kann. Microsoft Copilot Free fasst den Text ebenfalls gut zusammen, wirkt im ersten Versuch aber häufig erzählerischer. Das heißt: Das Kurzfazit ist hier eher als Fließtext formuliert. Weiter sind die Bulletpoints zwar da, aber teilweise weniger präzise auf den Punkt gebracht. Wenn ich bei Copilot noch einmal nachschärfe („bitte noch kürzer, nur Kernaussagen, keine Einleitung“), kommt ein deutlich besseres Ergebnis raus. Im direkten Vergleich fühlt sich ChatGPT bei diesem Format trotzdem meist einen Tick näher an dem an, was ich unter einem echten Kurzfazit verstehe.
Sieger: ChatGPT
 
 

Content-Erstellung

Die Aufgabe: Ich will einen Mini-Text, den ich als Grundlage für eine Landingpage nutzen kann. Danach brauche ich eine kurze Social-Copy.
Der Prompt: Schreibe mir einen kurzen Landingpage-Teaser (max. 80 Wörter) für ein SaaS-Tool. Zielgruppe: Marketing-Team. Danach 3 Varianten für LinkedIn (max. 280 Zeichen). Ton: modern, professionell, ohne Buzzword-Bingo.

Die Ergebnisse: ChatGPT liefert in diesem Test meist einen gut strukturierten Landingpage-Teaser, der zügig auf Nutzen, Zielgruppe und konkrete Einsatzbereiche einzahlt. Die LinkedIn-Varianten sind weiter klar als Social-Copy erkennbar und treffen den Ton grundsätzlich gut, unterscheiden sich inhaltlich aber nicht immer deutlich genug, denn Hook und Perspektive bleiben teilweise zu nah beieinander. Bei den Headline-Ideen ist in der Regel eine brauchbare Auswahl dabei, gleichzeitig tauchen auch Standard-Formulierungen auf, die wenig Profil haben. Nachschärfen ist vor allem dann nötig, wenn der Text zu allgemein bleibt. In diesen Fällen hilft ein kurzer Follow-up-Prompt, der ChatGPT zu konkreteren Nutzenargumenten, Beispielen oder einer stärkeren Positionierung zwingt. Copilot trifft häufig einen etwas formelleren, „businessnahen“ Ton, der für ein Marketing-Team grundsätzlich gut funktioniert. Der Landingpage-Teaser wirkt dadurch oft seriös, manchmal aber auch weniger spitz. Bei LinkedIn-Varianten ist die Kanaltrennung spürbar, allerdings tendiert Copilot öfter zu längeren Sätzen und weicheren Formulierungen. Die Headline-Ideen sind in vielen Fällen nutzbar, aber häufig weniger mutig. Dafür wirken sie selten „drüber“. Nachschärfen muss ich bei Copilot vor allem in Richtung Prägnanz: kürzere Sätze, klarere Nutzenpunkte, mehr Fokus auf ein zentrales Versprechen statt mehrere halbe.

Sieger: ChatGPT (knapp)
 
 

Umformulieren im Stil

Die Aufgabe: Ich habe einen Absatz, der zu lang ist. Zu viele Kommas. Zu wenig Punch. Ich will mehr den bekannten "OMR-Style".
Der Prompt: Formuliere den Text um: kurze Sätze. Präsens. Aktiv. Du-Ansprache. Keine Floskeln. Maximal 80 Wörter.
Die Ergebnisse: ChatGPT trifft den „Redaktionsmodus“ in meinem Test sehr zuverlässig. Das Tool setzt Vorgaben wie kurze Sätze, klare Struktur und eine direkte Ansprache meist gut um. So entsteht schneller ein Text, der sich bereits wie eine veröffentlichungsnahe Version liest, statt wie eine Skizze, die erst noch sortiert werden muss. Copilot kann das ebenfalls. Allerdings brauche ich hier häufiger ein zweites Feintuning, wenn ich wirklich konsequent bei kurzen Sätzen bleiben will. Wie wir bereits gelernt haben: Copilot tendiert eher zu längeren Formulierungen und verbindet Gedanken gern über Nebensätze. Das wirkt oft rund und „business-tauglich“, kostet aber Scanbarkeit. Wenn es um prägnante Redaktionstexte geht, justiere ich deshalb bei Copilot öfter nach: kürzer, aktiver, mehr Punkte, weniger Kommas.

Sieger: ChatGPT
 
 

2. Recherche: Web, Quellen, Aktualität

Schon mal gut, Textaufgaben beherrschen demnach beide. Bei der Recherche trennt sich jedoch oft die Spreu vom Weizen: Viele Tools werden entweder zu selbstsicher und liefern plausible, aber ungesicherte Aussagen oder du kannst nicht nachvollziehen, woher die Informationen stammen.
Die Aufgabe: Ich stelle beiden Tools Fragen, bei denen Aktualität zählt. Und ich will Quellen, die ich nachvollziehen kann.
Der Prompt: Was sind die wichtigsten Unterschiede zwischen ChatGPT Free und Microsoft Copilot Free? Bitte mit Quellen. Und markiere klar, was Limitierungen der Free-Versionen sind.
Die Ergebnisse: Copilot spielt bei Recherche vor allem dann seine Stärke aus, wenn du konsequent im Search-Modus bleibst. Dann bekommst du die Antwort nicht nur als „Erklärung“, sondern als Beleg-Kette: Aussage, Zitat, Link. Oft sogar mit mehreren Quellen nebeneinander. Das ist genau die Art Output, die du im Arbeitsalltag brauchst, wenn du etwas weiterleiten willst, an Kolleg*innen, ans Management oder direkt in ein Doc. Du musst weniger interpretieren und kannst schneller prüfen. ChatGPT kommt hingegen bei denselben Fragen ebenfalls zu brauchbaren Ergebnissen. Aber der Default-Flow ist häufig ein anderer: ChatGPT liefert dir erst mal eine glatte, gut formulierte Zusammenfassung. Quellen kommen zwar auch, nur oft nicht automatisch in der gleichen Konsequenz. Wenn du belastbare Recherche willst, musst du ChatGPT meistens explizit steuern: „Nenn mir Quellen“, „verlinke die Primärquelle“, „trenne Fakten von Einschätzung“. Ohne diesen Push wirkt die Antwort schnell sehr souverän. Aber im Zweifel bleibt offen, welche Aussage wirklich belegt ist und welche nur plausibel klingt.
Sieger: Copilot
 
 

3. Bildgenerierung

Jetzt wird’s visuell: Beide Tools versprechen Bilder auf Knopfdruck. So weit, so gut. Die eigentliche Frage ist deshalb, ob du ein Ergebnis bekommst, das direkt überzeugt und ob du dafür drei Prompts brauchst oder nur einen.
Die Aufgabe: Ich lasse beide Tools ein realistisches, simples Produktmotiv generieren.
Der Prompt: Erstelle ein realistisches Studiofoto: ein minimalistisches Notizbuch auf hellem Hintergrund, weiches Licht, leichte Tiefenschärfe.
Die Ergebnisse: Copilot wirkt in meinem Test bei Standardmotiven wie ein verlässlicher „Default-Look“. Gerade bei cleanen Szenen, also Produkt vor hellem Hintergrund, weiches Studio-Licht, wenig Elemente, liefert das Tool oft schnell ein Bild, das handwerklich stimmig aussieht. Dazu kommt: Du bist zügig in der Bildfunktion drin. Der Weg ist kurz. Das macht Copilot im Alltag praktisch, wenn du einfach ein solides Visual brauchst und nicht erst fünf Minuten am Setup drehen willst. ChatGPT erstellt ebenfalls hochwertige Bilder. Im Free-Setup merke ich aber schneller, dass ich mehr Arbeit in die Feinsteuerung stecken muss. Bis Licht, Perspektive und Details wirklich zusammenpassen, brauche ich häufiger mehrere Iterationen. Vor allem bei „realistisch“ und „Produktfoto-Look“ ist das Ergebnis nicht immer sofort auf dem Niveau, das du ohne Nacharbeit verwenden willst. Wenn es schnell gehen soll, wirkt Copilot deshalb oft verlässlicher.
Das Bild ist ein Ergebnis von ChatGPT und als solches erkennbar, da das Notizbuch in Details nicht vollständig realistisch wirkt.
ChatGPT Image 27. Feb. 2026, 15_40_29.png
Das Bild stammt von Microsoft Copilot. Man erkennt auch den KI-Look, aber die Farben sind etwas besser sichtbar und das Notizbuch wirkt realistischer.
Bildschirmfoto 2026-02-27 um 15.59.28.png
Sieger: Copilot (knapp)
 
 

Stärken im Überblick: ChatGPT und Microsoft Copilot

Kategorie
Vorteile ChatGPT
Vorteile Microsoft Copilot
GPTs / Spezialisierung
GPTs als Werkzeugkasten: Im Free-Plan kannst du GPTs aus dem GPT-Store nutzen (spezialisierte Mini-Assistenten). Das spart Zeit, weil du für wiederkehrende Aufgaben nicht bei null startest.
Textqualität & Lesbarkeit
Text-Flow und Struktur: Oft schnell gut scannbare Ergebnisse: klare Absätze, sinnvolle Bulletpoints, weniger „Business-Fluff“. Ideal zum Kürzen, Umschreiben, Ton schärfen.
Schreibstil & Vorgaben
Feintuning im Schreiben: Stilvorgaben wie „kurze Sätze“, „Präsens“, „aktiv“, „du“ werden meist sehr konsequent umgesetzt. Output wirkt schneller „publish-ready“.
Recherche & Quellen
Recherche mit Quellen als Standard: Stärker bei Web-Recherche (v. a. Search-Modus), oft direkt mit Quellenlogik/Ankern. Gut fürs Weitergeben ohne „Quelle?“-Nachfrage.
Integration & Alltag
Microsoft-Ökosystem: Besonders natürlich in Windows/Edge und der Microsoft-Welt. Niedrige Einstiegshürde, oft schneller „da“ als ein extra Tab.
Bilder
Bilder schnell & pragmatisch: Für einfache Visuals oft unkompliziert: Prompt rein, Ergebnis raus, Varianten schnell. Besonders bei cleanen Standardmotiven (Studio-/Produktfoto-Look) schnell brauchbar.
 
 

Copilot oder ChatGPT: Wer macht bei dir das Rennen?

Die Frage ist weniger „Welches ist objektiv besser?“ sondern mehr: Was brauchst du im Alltag häufiger? Wenn du vor allem Texte schreibst, überarbeitest und in Form bringst, ist ChatGPT Free oft der bessere Schreibbuddy. Du kommst schneller zu klarer Struktur, ziehst Stilvorgaben (kurze Sätze, aktiv, Präsens, „du“-Ton) sauber durch und bekommst Output, den du mit wenig Aufwand „publish-ready“ machen kannst. Wenn du dagegen viel recherchierst und Aussagen belegen willst, spielt Microsoft Copilot Free seine Stärke aus: Der quellenorientierte Ansatz macht es oft leichter, Infos direkt zu prüfen und Ergebnisse so weiterzugeben, dass nicht sofort die Rückfrage kommt: „Woher hast du das?“. Und wenn du ohnehin viel in Windows/Edge und der Microsoft-Welt unterwegs bist, wirkt Copilot für dich häufig einfach näher dran – weniger extra Tool, mehr „ist eh schon da“. Unterm Strich: Beide Free-Versionen sind stark, nur an unterschiedlichen Stellen.
  • Schreibst du mehr? ChatGPT.
  • Checkst und recherchierst du mehr? Copilot.
  • Brauchst du beides regelmäßig? Dann ist die ehrlichste Antwort: Du wirst wahrscheinlich beide öffnen
Und jetzt mein Kleiderschrank-Bild vom Anfang zu Ende gedacht: Du entscheidest dich ja auch nicht jeden Tag für eine Schublade und schraubst die anderen zu. Nein, du greifst je nach Anlass dahin, wo das passende Teil liegt: mal T-Shirt, mal Hemd, mal Hoodie. Genau so ist’s hier: ChatGPT ist deine „Schreiben & Feinschliff“-Schublade, Copilot deine „Recherche & Quellen“-Schublade. Wenn du’s so siehst, fühlt sich die Entscheidung nicht wie ein Entweder-oder an, sondern wie ein sinnvoll sortierter Kleiderschrank.
Selina Feddern
Autor*In
Selina Feddern

Selina ist Redakteurin bei OMR Reviews. Sie schreibt alles, was ihr in die Hände fällt. Im Job entstehen Reviews, unterwegs werden Gedanken zu Notizen in der Bahn und zu Hause zu eigenen Texten für die Schublade. Als Poetry Slammerin nimmt sie ihre Worte außerdem gerne mit auf die Bühne. Selina ist gebürtig aus Lübeck und feilt so lange an einem Satz, bis er sich richtig anfühlt. Schreiben ist für sie daher nicht nur Job, sondern Herzenssache.

Alle Artikel von Selina Feddern

Im Artikel erwähnte Softwares

Im Artikel erwähnte Software- oder Service-Kategorien

Ähnliche Artikel

Komm in die OMR Reviews Community & verpasse keine Neuigkeiten & Aktionen rund um die Software-Landschaft mehr.