So erstellst du einen überzeugenden Projektantrag
In diesem Artikel erfährst du, wie du einen Projektantrag erstellst, warum dieser benötigt wird und welche Tools und Templates du dafür verwenden kannst
- Definition – was ist ein Projektantrag?
- Ziele – welche Ziele verfolgt ein Projektantrag?
- Vorgehen – wie erstellst du einen Projektantrag?
- Vorlagen und Tools – wie kannst du dir die Arbeit erleichtern?
- Fazit – warum du Projektanträge ernst nehmen solltest
Definition – was ist ein Projektantrag?
Ziele – welche Ziele verfolgt ein Projektantrag?
- Projektbeschreibung: Hier wird detailliert beschrieben, was Gegenstand des Projektes ist und wie das Projekt durchgeführt werden soll. Hierbei werden insbesondere die Chancen und Vorteile für das Unternehmen dargestellt, welche das Projekt bieten soll. Du musst dabei immer bedenken, dass der Nutzen eines Projektes höher sein muss als die Ausgaben. Dabei sollten bereits alle vorhandenen, bekannten und nicht bekannten Risiken (und deren potenzielle Kosten / Auswirkungen) eingepreist sein.
- Zielfestlegung: Im Bereich der Zielfestlegung wird beschrieben, was die Ziele des Projektes sind. Hierbei wird ebenfalls genau erläutert, was keine Ziele des Projektes sind und wie diese verschiedenen Ziele in Zusammenhang stehen. Die Projektabgrenzung zu anderen Projekten ist dabei besonders zu berücksichtigen. Die Ziele sollten SMART formuliert sein, das bedeutet, dass sie spezifisch, messbar, achievable (erreichbar), realistisch und terminiert sein müssen.
- Netz- und Meilensteinplan: Ein Netzplan ist die zeitliche Darstellung eines Projektes, in welchem der gesamte Ablauf eines Projektes (inklusive Projektstrukturplan) dargestellt wird. Hierbei sind auch alle Meilensteine, die erreicht werden sollen, aufgeführt. Mit einem Netzplan ist ersichtlich, welche zeitliche Dimension er hat und insbesondere der sogenannte kritische Pfad zeigt auf, welche zeitlichen Auswirkungen Verzögerungen einzelner Arbeitspakete auf das gesamte Projekt haben.
- Kosten- und Ressourcenplan: Aufbauend auf dem Netzplan werden alle benötigten Kosten und Ressourcen ermittelt, um absehen zu können, zu welchem Zeitpunkt welche Ressourcen benötigt werden und wann welche Kosten anfallen. So können Über- oder Unterdeckungen verhindert werden. Wenn Über- oder Unterdeckungen auftreten, können vorab Maßnahmen (wie zusätzliche Mitarbeiter*innen) eingeleitet werden.
- Risikobewertung: Präventives und kontinuierliches Risikomanagement sind wichtige Teile des Projektantrags. Der Projektantrag umfasst somit auch eine Risikobewertung, um potenzielle Probleme über den gesamten Projektverlauf zu identifizieren und zu bewerten.
Empfehlenswerte Projektmanagement-Softwares
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Vorgehen – wie erstellst du einen Projektantrag?
- Was ist der Zweck des geplanten Projektes?
- Was sind die Ziele des geplanten Projektes?
- Wie grenzt sich das geplante Projekt zu anderen Projekten ab?
- Was sind keine Ziele des geplanten Projektes?
- Welche Ergebnisse erwartest du für das geplante Projekt?
- Wie hilft das geplante Projekt dem Unternehmen oder der Organisation?
- Wie soll das geplante Projekt ablaufen und wer ist dafür verantwortlich?
Vorlagen und Tools – wie kannst du dir die Arbeit erleichtern?
- Microsoft Word / Google Workspace: Einfache Textverarbeitungsprogramme, in welchen kollaborativ Projektanträge gestellt werden können. Mit Hilfe der Einbindung von Tabellen können die Pläne und Risikobewertungen integriert werden.
- Jira: Jira bietet nicht explizit die Funktion, Projektanträge zu stellen, aber mittels Jira können alle erforderlichen Pläne erstellt werden. Einen Netzplan in Tabellenkalkulationsprogrammen wie Excel zu erstellen, ist grundsätzlich möglich – erfordert aber mehr Zeit und Geduld, als in Projektmanagement-Softwareprogrammen.