Erfolgreich Stellenanzeigen schalten – Alles zum Thema Angebote auf Jobportalen
So kannst du mithilfe von Software effizient eine Stellenanzeige schalten
- Wie schalte ich online Stellenanzeigen?
- Wo kann ich kostenlos Stellenanzeigen schalten?
- Wo kann man am besten Stellenanzeigen schalten?
- Fazit: Stellenanzeigen schalten – so geht’s!
In jeder HR-Abteilung beginnen die Prozesse der Personalsuche oft mit einer simplen Frage: Wie finden wir die*den richtige*n Kandidat*in? Stellenanzeigen sind ein effektives Instrument, um hierbei neue Talente anzusprechen. Ein Beispiel: Ein mittelständisches Unternehmen sucht dringend jemanden fürs Marketing und möchte die Anzeige möglichst schnell veröffentlichen, um den Verlust von Projekten durch eine unbesetzte Stelle zu verhindern.
Doch es reicht nicht, eine generische Anzeige einfach auf der nächstbesten Plattform online zu stellen – der Erfolg der Nachbesetzung hängt von durchdachten Strategien ab. Angefangen bei der Wahl der Plattform über die Ansprache der Zielgruppe bis zur Optimierung des Layouts musst du an zahlreiche Anpassungen denken. HR-Verantwortliche stehen dabei unter immer mehr Druck, schnell und effektiv Ergebnisse zu liefern, während sie oft mit knappen Budgets im Recruitment Marketing zurechtkommen sollen. Dieser Artikel erklärt, wie sich erfolgreich Anzeigen schalten lassen.
Das Wichtigste in Kürze
- Damit du Stellenanzeigen schalten kannst, musst du kostenfreie oder kostenpflichtige Jobbörsen und Onlineportale nutzen.
- Die Orchestrierung sowie die Individualisierung an Zielgruppe, Plattform und Marketingstrategie sind meist zeitintensiv, teuer und teilweise erfolglos.
- Recruitment Tools helfen bei der Veröffentlichung der Jobanzeigen wie ebenfalls bei der folgenden Bearbeitung der Bewerbungen (Bewerbermanagement).
Wie schalte ich online Stellenanzeigen?
Das Onlinestellen von Stellenanzeigen ist der zentrale Schritt, um die passenden Talente für das eigene Unternehmen zu finden. Natürlich gibt es auch andere Wege, wie Mundpropaganda, Active Sourcing oder Headhunting, doch Jobanzeigen sind nach wie vor der beliebteste Weg, um auf Vakanzen aufmerksam zu machen. Früher ließen sich solche Ausschreibungen noch in der Zeitung finden, heutzutage trifft man den ersten Schritt des Recruitings natürlich online an.
Auf Portalen und Netzwerken veröffentlichen viele Unternehmen ihre freien und frei werdenden Stellen. Da der Kampf um gute Nachwuchskräfte und Fachleute immer härter wird, ist es immer schwieriger in der Masse der Stellenanzeigen nicht unterzugehen und das Interesse passender Kandidat*innen zu wecken: Die gezielte Platzierung von Anzeigen ist hierbei entscheidend, denn Reichweite und Präzision lassen sich beeinflussen, wenn die Stellenanzeige auf die jeweilige Zielgruppe abgestimmt ist.
Allgemein gibt es einige Schreibempfehlungen für Stellenanzeigen: Bereits in der Überschrift sollten alle relevanten Schlüsselbegriffe vorkommen. Bei Berufsanforderungen und Benefits geht es um ehrliche Fakten und am besten findet sich eine Angabe zum Gehalt, um bösen Überraschungen vorzubeugen.
Bei all den Schritten ist es wichtig, dass du deine Zielgruppe kennst. Um die besten Talente zu finden, solltest du die Jobanzeige genau dort posten, wo sie sich aufhalten. Zudem sollten Plattform und Layout zur Zielgruppe und zur Stelle passen. Und die Inhalte der Anzeige sind idealerweise auf Unternehmenskultur und Marke abgestimmt. Wenn du die Job Ad auf sozialen Netzwerken bewerben möchtest, müssen Wording, Design und Call-to-Action (CTA) im selben Stil sein wie die Anzeige an sich.
Um effizient eine Stellenanzeige zu schalten, führt man idealerweise folgende Schritte durch:
- Bedarfsanalyse und Zielgruppenbestimmung
- Auswahl des richtigen Portals
- Erstellung einer ansprechenden Jobanzeige
- Veröffentlichung in einem angemessenen Format
- Vermarktung und Sichtbarkeitsanalyse
Hinweis: Der Vorgang der Veröffentlichung variiert etwas von Portal zu Portal.
Zentrale Faktoren für den Erfolg deiner Anzeige sind die Passung zur Candidate Persona, die Konkurrenzsituation und die Sichtbarkeit der Job Ad. Stell dir also folgende Fragen:
- Ist sich die Candidate Persona auf spezialisierten Fachportalen, Businessnetzwerken oder den großen Jobbörsen anzutreffen?
- Ist mir wichtiger, dass möglichst viele Talents oder möglichst die passenden innerhalb der Nische auf die Stelle aufmerksam werden?
- In welcher Kombination aus verschiedenen Kanälen und Marketingmaßnahmen habe ich den meisten Erfolg?
Speziell, wenn du deine Vakanz auf mehreren Kanälen bewirbst, wird die erforderliche Orchestrierung erforderlich. Bewerbungen erreichen dich schließlich aus mehreren Quellen und wenn du etwas an den Inhalten ändern möchtest, musst du den Schritt öfter und manuell durchführen.
Wo kann ich kostenlos Stellenanzeigen schalten?
Beim Schalten von Jobanzeigen ist auch die Budgetfrage nicht zu unterschätzen. Von kostenlos bis hohe Ausgaben zur Premium-Platzierung für Google oder Meta Ads und andere Marketingposten ist alles möglich. Generell sind viele regionale Jobbörsen kostenfrei, die bekannten Portale wie Stepstone oder Indeed sind oft kostenpflichtig für Arbeitgebende.
Auf dem sozialen Jobnetzwerk LinkedIn kosten geschaltete Anzeigen grundsätzlich nichts, eine bezahlte Premiumversion lohnt sich allerdings wie bei den anderen beiden Plattformen auch:
- LinkedIn: Neben der kostenfreien Variante mit weniger Sichtbarkeit und begrenzten Möglichkeiten lassen sich durch Tagesbudgets zwischen 5 und 10 € (oder mehr) eine Stellenanzeige vermehrt ausspielen. Arbeitgeber*innen zahlen dann im Pay-per-Click-Modell, also bei jeder View einzeln.
- Stepstone: Hier lassen sich Pakete buchen und kaufen, die sich in der Regel auf um die einhundert Euro pro Anzeige belaufen. Darüber hinaus bietet die Premiumversion zusätzliche Features wie längere Laufzeiten oder eine höhere Platzierung für mehr Sichtbarkeit.
- Indeed: Obwohl Indeed ebenfalls eine Jobbörse darstellt, hat sie dasselbe Modell wie LinkedIn – abgerechnet wird pro Klick und es gibt Tagesbudgets. Auch eine kostenlose Schaltung einer Anzeige ist möglich.
Es gibt neben diesen bekannten Anlaufstellen noch weitere Online-Portale (Monster, Xing, Talent com etc.), die alle eine kostenfreie und zum Teil kostspielige Premiumversionen anbieten. Allerdings arbeiten sie alle unterschiedlich und nach verschiedenen Kostenfaktoren. Kostenlose Anzeigen kannst du bei Tools wie Jooble, finest jobs oder MetaJobs sowie direkt bei der Bundesagentur für Arbeit (Jobcenter) schalten. Zudem bietet OMR eine Jobbörse an.
Du siehst bereits: Die Bandbreite an Jobbörsen und Karrierenetzwerken ist groß. Und in den meisten Fällen entstehen Kosten, um eine relevante Sichtbarkeit zu erreichen.
Trotz alledem gibt es keine Garantie, dass deine Ausschreibung auch von Erfolg gekrönt wird. Wenn Job-Eckdaten, Wettbewerb innerhalb der Branche oder andere Kriterien – auf die du keinen Einfluss hast – nicht passen, kann es passieren, dass die Stelle unbesetzt bleibt. Und du hast nur Geld für die Anzeige und in Form von Personalkosten ausgegeben.
Die Reichweite und Zielgruppen der Plattformen unterscheiden sich deutlich: Während soziale Netzwerke häufig breitere Zielgruppen ansprechen, sind spezialisierte Plattformen vorwiegende auf gewisse Branchen ausgerichtet. Das äußert sich insbesondere bei Freelancerplattformen oder etwa Börsen speziell für die IT. Außerdem fallen die Anbindungen des Recruitingportals an ein potenzielles Bewerbermanagement-System stellenweise sehr unterschiedlich aus. Dann fallen keine direkten Mehrkosten an, aber deine Personalabteilung muss händisch vorbereiten oder aufwendig nacharbeiten.
Schwierigkeiten und Herausforderungen können speziell bei der Orchestrierung diverser Plattformen auftreten, denn verschiedene Anzeigenformate, eingeschränkte Funktionen oder der Mangel an verlässlichen Daten erschweren Anpassung und Optimierung.
Wenn etwa eine Stellenanzeige nur wenig Resonanz erzeugt, solltest du zum einen Inhalt und Kanalwahl hinterfragen; zum anderen die Schwächen bei der nächsten Vakanz bedenken. Schaue dir am besten vorab an, wie viel Budget du pro Stelle zur Verfügung hast. Dann kannst du abwägen, mit welcher Kombination an Jobbörsen und Marketingmaßnahmen du deine Zielgruppe am besten erreichst.
Wo kann man am besten Stellenanzeigen schalten?
Das heißt alles in allem: hohe Anforderungen an Recruiter*innen, großer Druck durch den Kostenfaktor sowie mitunter schwierige Bedingungen bei der Koordination verschiedener Bewerbungsquellen. Anbieter wie Workwise präsentieren sich als Softwarelösung sämtlicher Challenges. Als Recruiting-Partner mit Spezialisierung auf den deutschen Mittelstand bringt die Plattform Jobsuchende und Arbeitgebende zusammen.
HR-Verantwortliche können mit der Hilfe des Tools ihre Stellenanzeigen optimieren, bevor sie diese schalten. Auf diese Art triffst du bei deiner Zielgruppe ins Schwarze und kannst mit einer kürzeren Time-to-Hire rechnen.
Workwise vermarktet die Stellenanzeigen der Kund*innen auf über 350 Kanälen und in ihrem Kandidatenpool aus über 800.000 Kandidat*innen. Speziell Fachkräfte aus dem White-Collar-Bereich, Marketing, Tech, HR, Sales sowie Finance werden auf die Vakanzen aufmerksam und bewerben sich.
Während allen Schritten steht dir das Workwise-Team mit zehen Jahren Recruiting-Erfahrung tatkräftig zur Seite. Insbesondere zwei Faktoren sind dabei entscheidend. Workwise arbeitet erfolgsbasiert. Kosten entstehen also erst, wenn die Stelle erfolgreich besetzt ist. Das heißt: Du weißt von vornherein, wie teuer es ist, deine Stelle zu besetzen.
Beispiel einer Stellenanzeige innerhalb der Jobsuche von Workwise
Außerdem übernimmt das Team des Tools die Vermarktung der Stellen, während du dich als Kund*in zurücklehnen kannst. Veröffentlichung und eventuelles Nachjustieren liegen bei Workwise.
Durch das KI-gestützte Matching wird sichergestellt, dass dich nur passende Bewerbungen erreichen. Wenn dies geschieht, unterstützt eine Integration an ein gängiges Bewerbermanagement-System bei der nahtlosen und schnellen Verarbeitung der eingehenden Bewerbung:
Fazit: Stellenanzeigen schalten – so geht’s!
Die Veröffentlichung von Stellenanzeigen erfordert mehr als bloße Routine – es ist immer auch eine strategische Aufgabe, die über den Erfolg der Personalgewinnung entscheidet. In der Praxis zeigt sich etwa: Manchmal bringen große Portale ausreichend Bewerbungen, während in anderen Fällen eine spezialisierte Plattform innerhalb kurzer Zeit passende Kandidat*innen liefert.
Moderne Tools wie Workwise können dabei helfen, den entstehenden Aufwand zu senken und die Ergebnisse zu maximieren. Zielgerichtetes Schalten von Anzeigen auf mehreren Kanälen und die Übernahme zeitintensiver Aufgaben der Job-Vermarktung sorgen für mehr Zeit, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren: Vorstellungsgespräche, Einstellungen und Onboarding.