People Development: Der Schlüssel zur Entfaltung des Mitarbeiterpotenzials

Lorenz Illing13.7.2023

Wir zeigen dir, wie du die Zufriedenheit deiner Mitarbeitenden durch People Development steigerst und den Fachkräftemangel besiegen kannst

Inhalt
  1. Was ist mit People Development wirklich gemeint?
  2. Was ist das Ziel von People Development?
  3. Wie sieht ein People-Development-Prozess aus?
  4. Welche Methoden gibt es im People Development?
  5. Was macht People Development erfolgreich?
  6. Woran scheitert People Development?
  7. Mit welchen KPIs kann People Development gemessen werden?
  8. Welche People-Development-Tools sind bei der Umsetzung hilfreich?
  9. Fazit
People Development ist ein entscheidendes Element im Wachstumsprozess jedes Unternehmens. Es ermöglicht uns, die Fähigkeiten und Talente unserer Mitarbeiter*innen zu erkennen und zu fördern, um ein produktiveres und zufriedeneres Team zu schaffen. Studien wie die Deloitte Global Millenial Survey zeigen außerdem, dass besonders jüngere Generationen aktiv nach Arbeitgeber*innen suchen, die ihnen ein starkes Wachstumsumfeld bieten können.

Was ist mit People Development wirklich gemeint?


People Development ist ein strategischer Prozess, der darauf abzielt, die Kompetenzen und Fähigkeiten der Mitarbeiter*innen zu erweitern. Er hilft ihnen dabei, ihr persönliches und berufliches Potenzial zu entfalten, was sie zufriedener, leistungsfähiger und verbundener zum Unternehmen macht. 

Was ist das Ziel von People Development?


Wie gesagt, das Hauptziel von People Development ist die Steigerung der Leistungsfähigkeit, Zufriedenheit und Bindung der Mitarbeitenden im Unternehmen. Ganz nach dem Motto “Recruiting is King, Retention is Queen” ist es dabei wichtig, People Development nicht als “Kosten”, sondern als Investment zu verstehen! 
Unternehmen geben oft hunderttausende Euro für Recruiting neuer Mitarbeitender aus. Wenn sie jedoch das Investment in die bestehenden Mitarbeitenden vergessen, steigen diese Recruitingkosten überproportional, weil Mitarbeiter*innen das Unternehmen zwecks fehlender Perspektive schnell wieder verlassen und ihre Stellen nachbesetzt werden müssen.
Indem wir in die Entwicklung unseres Teams investieren, ermöglichen wir ihnen, ihre beruflichen Ziele zu erreichen, ihre Rolle zu erfüllen, langfristig bessere Leistung abzurufen und das Unternehmen auf innovative Weise wirtschaftlich stabil zum Wachsen zu bringen.

Wie sieht ein People-Development-Prozess aus?


Der People-Development-Prozess ist je nach Unternehmensgröße unterschiedlich, besteht aber mindestens aus 4 Schritten:
  1. Potenzialerkennung: Hier geht es darum, die Stärken und Potenziale, Fähigkeiten und Interessen der Mitarbeitenden zu identifizieren, festzuhalten und sie als Grundlage des Wachstumsprozesses zu verstehen. Oftmals wird in der modernen Personalentwicklung vom Prinzip “Stärken stärken” gesprochen. Und auch, wenn der Hauptfokus auf die Stärken sinnvoll ist: Mindestens genauso wichtig ist es, die Verbesserungspotenziale zu identifizieren, um vermeintliche “Schwächen” zu kennen und diese, so gut es geht, aus der Welt zu schaffen, damit sie die Mitarbeitenden nicht vom vollen Ausspielen ihrer Stärken abhalten.
  2. Planung: Basierend auf der Potenzialerkennung werden geeignete Entwicklungsmaßnahmen auf inhaltlicher und zeitlicher Ebene geplant. Das Wichtigste ist hierbei, darauf zu achten, dass sich die Mitarbeitenden zu 100 Prozent auf die Entwicklungsmaßnahmen konzentrieren können. Es bringt nichts, eine Weiterbildungsmaßnahme in einen jobmäßig besonders stressigen Zeitraum zu legen, sodass die Person gar keinen Kopf für Inspiration und das Implementieren des Gelernten bleibt.  
  3. Umsetzung: Die geplanten Maßnahmen werden durchgeführt, z. B. durch Schulungen (wie einem Leadership Programm bei der TAM ;)), Mentoring, Coaching etc.
  4. Bewertung und Anpassung: Die Wirksamkeit der Maßnahmen wird bewertet und das Programm wird entsprechend angepasst.

Welche Methoden gibt es im People Development?

Es gibt unzählige Methoden im People Development (und es werden durch Virtual Reality, Augmented Reality, AI und Co. immer mehr). Die relevantesten Methoden sind hierbei:
  • Coaching und Mentoring: Hier unterstützen erfahrene Kolleg*innen oder externe Coaches die Mitarbeitenden bei der Verbesserung ihrer Fähigkeiten, dem Erreichen ihrer Entwicklungsziele oder auch beim Lösen persönlicher Herausforderungen.
  • Job Rotation und Cross-Training: Hier sammeln Mitarbeiter*innen Erfahrungen in verschiedenen Bereichen oder Positionen im selben – oder einem kooperierenden Unternehmen, um ihre Fähigkeiten und Kenntnisse zu erweitern.
  • Training und Weiterbildung: In diesem meist größten (und komplexesten) Teil von People-Development-Strategien werden spezifische Fähigkeiten und Kenntnisse durch Schulungen, Seminare oder Kurse vermittelt. Der Part Training und Weiterbildung ist deshalb so komplex, weil der Weiterbildungsmarkt extrem groß und unreguliert ist. So gut wie jede*r kann sich Trainer*in und Berater*in nennen und Weiterbildungen verkaufen. Ob diese Trainings die Mitarbeitenden wirklich befähigen, weiß man als Unternehmen hier meist erst hinterher. Es lohnt sich also, im Vorhinein Erfahrungsberichte von anderen Personalentwicklungsbeauftragten einzuholen und sich langfristig verlässliche Weiterbildungspartner mit ins Boot zu holen, um einen einheitlichen Trainingsstandard im Unternehmen zu etablieren. Dabei muss man als Unternehmen auch nicht zwangsweise aufwendig auf Trainer-Suche gehen, planen, buchen und selbst optimieren. Gerade für Unternehmen mit kleineren Personalabteilungen gibt es zahlreiche Möglichkeiten, Mitarbeitende in offenen Programmen von Weiterbildungsakademien zu entwickeln. Diese können meist einen prozessualisierten Qualitätsstandard sicherstellen und haben außerdem den Vorteil, dass die Teilnehmenden in Peer-Learning-Formaten nicht nur von Menschen aus dem eigenen Unternehmen, sondern auch von Erfahrungen von Menschen aus anderen Kontexten lernen können.

Was macht People Development erfolgreich?

Erfolgreiches People Development erfordert eine klare Strategie, Kommunikation, Engagement und Unterstützung auf allen Ebenen des Unternehmens. Das geht von der Geschäftsführung bis zu den Mitarbeitenden, die am Ende von der Weiterbildungsmaßnahme profitieren - oder von ihr beeinflusst werden. Es ist wichtig, dass die Entwicklung auf den individuellen Bedürfnissen und Zielen der Mitarbeiter*innen basiert und dass regelmäßiges Feedback sowie Anerkennung Teil des Prozesses sind.

Woran scheitert People Development?

Hierzu vielleicht ein kleiner persönlicher Exkurs: Wir als TAM Akademie begleiten seit vielen Jahren Unternehmen vom Startup, Scaleup bis zum Großkonzern bei den Themen Modern-Leadership-Development und New Work. Und wenn man seinen Job als Weiterbildungspartner richtig macht, scheitern People -Development-Projekte auch nicht. Dennoch gibt es einige Stolpersteine, die solche Maßnahmen schwierig machen und den Erfolg beeinträchtigen können:
  • Fehlende Strategie: Ein erfolgreiches People-Development-Programm erfordert eine gut durchdachte und klare Strategie. Ohne eine solche Strategie besteht die Gefahr, dass die Bemühungen verstreut und ineffizient sind und letztendlich ins Leere laufen. Deshalb sollte am Anfang immer die Frage nach dem Why stehen. Wollen wir z. B. als Unternehmen innovativer werden und neue Hardskills erlernen? Wollen wir unsere Kultur modernisieren und fangen deshalb bei der Führungskultur an?
  • Mangelnde Unterstützung des Managements: Die Unterstützung der Führungsebene ist entscheidend für den Erfolg von People-Development-Initiativen. Wenn das Management nicht vollständig hinter diesen Bemühungen steht, sie mitträgt und im besten Fall sogar als Vorbild vorangeht, ist es unwahrscheinlich, dass sie erfolgreich sind.
  • Unzureichende Ressourcen: People Development erfordert Investitionen in Zeit, Geld und Ressourcen. Wenn diese nicht vorhanden sind, kann auch kein Programm effektiv durchgeführt werden.
  • Fehlende Individualisierung: Jeder Mitarbeiter und jede Mitarbeiterin hat individuelle Bedürfnisse, Fähigkeiten und Ziele. Ein "One-Size-Fits-All"-Ansatz funktioniert in der Regel nicht. People Development sollte auf den individuellen Menschen zugeschnitten sein. Und das muss nicht mal zwangsweise bedeuten, dass PE-Mitarbeiter*innen für jede und jeden im Unternehmen ein einzelnes Programm entwickeln muss. Aber es sollte zumindest darauf geachtet werden, dass in den gemeinsamen Maßnahmen genügend Raum für individuelle Betrachtung und Entwicklung gegeben ist. 
  • Fehlendes Feedback und Nachverfolgung: Ohne regelmäßige Rückmeldungen und Bewertungen kann es schwierig sein, den Fortschritt zu messen und eventuell notwendige Anpassungen vorzunehmen. Eine konsequente Nachverfolgung und Feedback sind daher entscheidend. Und das nicht nur direkt nach der Maßnahme, sondern auch noch 1, 3, 6 oder 12 Monate später.
  • Mangelnde Mitarbeiterbeteiligung: Wenn diejenigen, die von der Maßnahme profitieren sollen nicht bereit oder motiviert sind, sich an den Entwicklungsprogrammen zu beteiligen, wird der Erfolg stark eingeschränkt. Sie müssen den individuellen Wert der Teilnahme erkennen und bereit sein, sich aktiv zu engagieren. Hier ist gute Kommunikation und interne Werbung der absolute Key. Maßnahmen dürfen sich nicht wie aufgedrückte Schulungen anfühlen, sondern müssen wie eine Experience, ein echtes Incentive, wirken.

Mit welchen KPIs kann People Development gemessen werden?


KPIs für People Development können die Mitarbeitendenzufriedenheit, die Mitarbeitendenbindung, die Leistungsverbesserung und die Fortschritte bei der Erreichung der individuellen Entwicklungsziele umfassen. 
Darüber hinaus können auch die Teilnahme an Schulungen und Weiterbildungen sowie das Feedback von Mitarbeiter*innen und Vorgesetzten als Indikatoren herangezogen werden.
Auf der Metaebene ist es zusätzlich wichtig, Developmentmaßnahmen auch aus Sicht unternehmensstratgischer Ziele zu betrachten: Auf welche Unternehmens-KPIs zahlt die Maßnahme ein und wie kann ich den Anteil am Unternehmenserfolg messen? 

Welche People-Development-Tools sind bei der Umsetzung hilfreich?

Es gibt viele Tools, die im People Development hilfreich sein können. Dazu gehören:

  • Lernplattformen oder Lernmanagementsysteme (LMS) für die Bereitstellung und Verwaltung von Weiterbildungen, zum Beispiel: 

  • Wissensmanagementsysteme, um Erlerntes zu sammeln, zu kategorisieren, zu speichern und für die Zukunft verfügbar zu machen, zum Beispiel:


Fazit

People Development ist ein entscheidender Faktor für den Erfolg eines jeden Unternehmens. Es ermöglicht Führungskräften und Mitarbeitenden, ihre Fähigkeiten und Talente zu erkennen und zu entwickeln und trägt zur Schaffung einer positiven und produktiven Unternehmenskultur bei. Durch die Nutzung geeigneter Methoden und Tools kann People Development effektiv gesteuert und gemessen werden, was zu einer stärkeren Bindung und Zufriedenheit der Mitarbeitenden führt und dazu beiträgt, dass Unternehmen den Fachkräftemangel besiegen können.
Lorenz Illing

Lorenz Illing ist Geschäftsführer und Cheftrainer der TAM Akademie mit tiefen Wurzeln in der Digital­wirtschaft und einer großen Begeisterung und Expertise in den Bereichen Corporate Culture, Modern LeadershipNew Work. Sein beruflicher Erfahrungsschatz birgt einen facettenreichen Mix aus strategischem und operativem Unter­nehmertum, Mentoring und Kulturentwicklung von Hypergrowth-Startups. Seine Erfahrung aus sieben Jahren Leistungssport auf Weltmeister-Niveau haben ihn mit Methoden und Tools ausgestattet, die Führungskräfte dabei unterstützen, an der Haltung, Selbstwirksamkeit und der Performance ihrer wichtigsten Mitarbeitenden zu arbeiten.

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Digital Learning Plattform
Digital-Learning-Platforms (DLP), zu deutsch digitale Lernplattformen, bieten Schüler*innen und Kursteilnehmer*innen die Möglichkeit, sich digital mit Lerninhalten auseinanderzusetzen. Daher setzen Lehrende digitale Lernplattformen in ihrem Unterricht ein, um das Lernen interessanter und interaktiver zu gestalten und personalisierte Lektionen für Lernende anzubieten. Je nach Softwaretyp kann die Lehrkraft die Digital-Learning-Plattformen entweder im Klassenzimmer zur Vermittlung von Lerninhalten nutzen oder Schüler*innen auffordern, die Software zu Hause zum Üben von Kursinhalten einzusetzen. Immer mehr Plattformen zum digitalen Lernen sind adaptiv und passen die Lektion automatisch und dynamisch an die Leistung von einzelnen Lernenden an. Neben digitalen Lernplattformen, die auf die Vermittlung von Wissen in bestimmten Fächern wie Naturwissenschaften oder Politikwissenschaften ausgelegt sind, gibt es auch Tools, die fachübergreifende Fähigkeiten wie das Lesen oder Schreiben fördern sollen. Digitale Lernplattformen können von Lehrer*innen auf allen Ebenen der Schulbildung und von Dozent*innen und Professor*innen in Hochschulen eingesetzt werden. Sie lassen sich aber auch für Fortbildungen oder Kurse von privaten Bildungseinrichtungen nutzen. Für das digitale Lernen werden neben digitalen Lernplattformen eine Reihe weiterer Tools eingesetzt, die eine zeit- und/oder ortsunabhängige Vermittlung von Kompetenzen und Lerninhalten ermöglichen. So lassen sich Digital-Learning-Plattformen meist in Learning-Management-Systeme (LMS) oder Learning-Content-Management-Systeme (LCMS) integrieren, sodass Lehrkräfte ihren Schüler*innen digitale Unterrichtsinhalte unkompliziert und online abrufbar zur Verfügung stellen können. Einige digitale Lernplattformen bieten auch ähnliche Funktionen wie Lerntools, die für die Prüfungsvorbereitung gedacht sind, sowie mit Klassenraum-Management-Software, welche für ein sicheres und produktives, digitales Klassenzimmer inklusive Verwaltung sorgen sollen. Einige digitale Lernplattformen enthalten auch Benotungsfunktionen. Auch Online-Seminar-Software kann zum Vermitteln von Wissen eingesetzt werden. Häufig werden alle Softwares zum digitalen Lernen unter dem Begriff E-Learning-Softwares zusammengefasst. Da Lernen immer zielgruppenabhängig ist und die Lernenden unterschiedliche Lernformate benötigen, sollten diese bei der Auswahl einer Learning-Software berücksichtigt werden. Um sich als Digital-Learning-Platforms (DLP) zu qualifizieren, muss die Lösung: * für den Einsatz im primären und sekundären Bildungsbereich sowie der Hochschulbildung geeignet sein * interaktive Lerneinheiten bieten * Multimediale oder spielerische Elemente enthalten, um den Einsatzwillen der Schüler*innen zu erhöhen * die Lernerfahrung für jede*n Schüler*in personalisieren * Berichte mithilfe von Daten zur Leistung von Schüler*innen erstellen
Wissensmanagement
Wissensmanagement-Tools unterstützen die Identifizierung, Erfassung, Abfrage und gemeinsamen Nutzung von Informations- und Wissensressourcen, welche beantworten wie ein Prozess funktioniert oder eine Aufgabe erfüllt oder eine Situation gehandhabt wird. Zu den Ressourcen können Textdokumente, Präsentationen, Audio - und Videodateien, Bilder und weitere Datentypen gehören. Der Zweck von Wissensmanagement-Software besteht darin, Wissen zu erfassen und zu verteilen, sodass Mitarbeiter:innen eines Unternehmens sowie seine Geschäftspartner:innen und Kund:innen effektiv auf diese Informationen zugreifen und diese nutzen können. Eine zentrale Wissensdatenbank schafft eine "Single Source of Truth" für Unternehmen, wodurch die Zeit für die Suche nach Informationen verringert sowie Fehler und Missverständnisse vermieden werden können.
HR
HR-Management, auch bekannt als Human Resource Management, bezeichnet den strategischen und kohärenten Ansatz zur Verwaltung des wertvollsten Assets eines Unternehmens: der Mitarbeitenden. In diesem Rahmen fungiert HR-Management als Schnittstelle zwischen der Organisation und ihren Mitarbeiter*innen und umfasst eine Vielzahl an Aufgaben und Verantwortungsbereichen, die darauf abzielen, die Arbeitsbeziehungen zu optimieren und eine produktive Arbeitsumgebung zu schaffen. Im Zuge der Digitalisierung haben sich diverse Software-Lösungen etabliert, die Unternehmen dabei unterstützen, HR-Aufgaben effizienter und strukturierter zu bewältigen. Diese reichen von ganzheitlichen HR-Management-Systemen bis hin zu spezialisierten Tools, die sich auf Teilbereiche des HR-Managements konzentrieren. Hierbei lassen sich verschiedene Software-Typen und Unterkategorien unterscheiden: * HR-Management-Systeme (HRMS): Komplexe, modulare Systeme, die eine Vielzahl von HR-Aufgaben abdecken können, darunter die Verwaltung von Mitarbeiterdaten, Gehaltsabrechnungen und Rekrutierung. * Talent Management Software: Lösungen, die darauf abzielen, das Beste aus den Mitarbeitern herauszuholen, indem sie bei der Entwicklung von Fähigkeiten helfen und Karrierepfade aufzeigen. * Rekrutierungssoftware: Tools, die den gesamten Rekrutierungsprozess, von der Ausschreibung bis zur Einstellung, digitalisieren und somit effizienter gestalten. * Software für die Zeiterfassung und Urlaubsverwaltung: Diese ermöglichen eine unkomplizierte Dokumentation und Verwaltung von Arbeitszeiten, Abwesenheiten und Urlaubstagen. * Lern- und Entwicklungsplattformen: Systeme, die die Weiterbildung von Mitarbeiter*innen fördern, indem sie zum Beispiel E-Learning-Angebote zur Verfügung stellen.
Business Instant Messaging
Instant-Messaging-Dienste für Unternehmen, auch Sofortnachrichtendienste oder Business-Messenger-Platforms genannt, werden in Organisationen eingesetzt und ermöglichen die einfache und schnelle Kommunikation mithilfe von textbasierten Sofortnachrichten (engl. Instant Messages). Neben dem Versenden von Nachrichten zwischen Einzelpersonen, können Mitarbeiter:innen mithilfe von Instant-Messenger-Software in vordefinierten Gruppen oder Teams kommunizieren. Einige Instant Messenger bieten zudem weitere Formen der Kommunikation wie Voice Chats, Video Chats oder das Aufnehmen von Video- und Sprachnachrichten an.  Instant-Messenger reagieren damit auf die Schnelllebigkeit der heutigen Kommunikation und die Anforderungen für Remote Work. Sie machen viele E-Mails überflüssig, in dem sich einfache Fragen oder Anliegen unkompliziert via Instant Message klären lassen. Des Weiteren bieten Business-Messaging-Dienste den Vorteil, dass keine persönliche oder geschäftliche Telefonnummer benötigt wird, um Kolleginnen und Kollegen schnell zu kontaktieren. Mit den Business-Messenger-Apps der Anbieter lassen sich die Tools auch problemlos auf Android-Phones oder iPhones einsetzen. Weitere Funktionen von Instant-Messenger-Tools sind das Versenden von Medien wie Fotos und Videos. Zudem bieten sie viele praktische Add-Ons wie das taggen beziehungsweise verlinken von Personen, Benachrichtigungen und Erinnerungen und die Möglichkeit einen Status zu setzen. Zusätzlich bieten sie oftmals Integrationen und Schnittstellen mit Projektmanagement-Tools, Aufgabenmanagement-Softwares, Cloud-Speichern, CRM-Systemen, HR-Software und weiteren. Instant-Messenger-Anbieter sind häufig teil einer Social Intranet-Lösung oder werden als Ergänzung zu dieser eingesetzt. Der größte Unterschied zu Videokonferenz-Software liegt darin, dass der Fokus von Instant-Messaging-Dienste auf die dauerhafte und sofortige Kommunikation mit Textnachrichten ausgelegt sind und in der Regel nur Videotelefonie mit Einzelpersonen bieten. Videokonferenz-Tools hingegen sind auf die Videotelefonie mit mehr als zwei Teilnehmer:innen zu einem festgelegten Termin bestimmt und bieten zusätzlich eine Chat-Funktion.
Projektmanagement
Projektmanagement-Lösungen unterstützen Nutzer:innen bei der Verwaltung von Teamzielen und langfristigen Projekten sowie bei der Koordination einzelner Aufgaben. Kurz gesagt: Sie unterstützen Projektmanager:innen bei der Planung und Durchführung ihrer Projekte. Damit lässt sich u.a. die eigene sowie die Team-Produktivität steigern, Aufgaben können übersichtlich unterteilt und individuell zugeteilt, Fortschritte gemessen werden. Darüber hinaus können Zeitpläne erstellt und jederzeit eingesehen werden. Dank integrierter Chat-Funktionen bleiben Teams laufend in Kontakt. Gerade bei größeren Projekten können Projektmanagement-Lösungen dazu beitragen, Aufgaben ideal zu koordinieren. Einsetzen lassen sie sich grundsätzlich in jeder Branche. Manche Lösungen sind mehr auf den Bereich Planung (Kalender, To-Do-Listen, Milestones etc.), andere mehr auf den Bereich Kollaboration (Foren, Chats, Whiteboards etc.) fokussiert. Inzwischen gibt es aber auch so manche Hybrid-Lösung. Entscheidend ist hier, welche Lösung am besten zu den eigenen bzw. (Unternehmens-)Bedürfnissen passt. Oftmals macht es vielleicht auch Sinn, mehrere Lösungen miteinander zu kombinieren. Gut zu wissen: Projektmanagement-Lösungen sind eng mit Aufgabenverwaltungs-Lösungen verwandt, unterscheiden sich jedoch in Größe und Umfang. Während erstere dafür sorgen, dass Benutzer:innen Teams von Einzelpersonen verwalten, Ressourcen sinnvoll planen und die Effektivität messen können, zeigen zweitere lediglich die individuellen Anstrengungen und Deadlines und sorgen dafür, dass sich Projekte selbstständig verwalten lassen.
Corporate Learning Management Systems
Corporate Learning Management Systems (LMS) sind leistungsstarke digitale Plattformen, die speziell für die Bildungsbedürfnisse von Unternehmen konzipiert sind. Diese Systeme ermöglichen es Organisationen, Schulungs- und Entwicklungsprogramme effektiv zu verwalten, zu liefern und zu verfolgen. Sie sind ideal für Unternehmen jeder Größe, die ihre Mitarbeiter*innen fortbilden, Kompetenzen entwickeln und das lebenslange Lernen fördern möchten. Corporate LMS werden häufig in verschiedenen Branchen eingesetzt, von der Technologie bis hin zur Gesundheitsbranche, und unterstützen sowohl Online- als auch Präsenzschulungen. Um in der Kategorie Corporate Learning Management Systems aufgenommen zu werden, sollte eine Lösung folgende Features und Eigenschaften aufweisen: - Kursmanagement: Ermöglicht die Erstellung, Verwaltung und Bereitstellung von Online-Schulungsmaterialien. - Tracking und Berichterstattung: Überwachung der Lernfortschritte und Leistungsbewertung der Teilnehmer*innen. - Benutzerfreundliche Oberfläche: Einfache Navigation und Zugriff für Lernende und Lehrende. - Integration mit anderen Tools: Anbindung an HR-Systeme und Produktivitätswerkzeuge. - Mobiles Lernen: Unterstützung für Lernende, die unterwegs auf Inhalte zugreifen möchten.

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