Die besten Tipps für einen Onlineshop ohne Lager

Carolin Puls 9.3.2023

So ist es möglich, deine Produkte in einem Onlineshop ohne Lager zu verkaufen

Du möchtest Produkte im Internet verkaufen, aber es graut dir davor, das Lager in Ordnung zu halten und die damit verbundenen Kosten zu stemmen? Dann kann ein Onlineshop ohne Lager die ideale Lösung für dich sein. Dieses Handling wird auch als Dropshipping bezeichnet.

In diesem Artikel erklären wir dir, wie du Produkte in deinem Onlineshop ohne Lager verkaufst und geben dir die besten Tipps hierfür an die Hand. Außerdem verraten wir dir, welche Shopsysteme dich beim Dropshipping unterstützen.

So verkaufst du Produkte in deinem Onlineshop ohne Lager

Wenn du Produkte in deinem Onlineshop ohne eigenes Lager verkaufen willst, nennt man dies Dropshipping. Die Gegenstände, die du deinen Kund*innen in deinem Shop anbietest, liegen bei Großhändler*innen auf Lager. Sobald deine Kund*innen eine Bestellung auslösen, wird diese an das Lager der Großhändler*innen weitergeleitet und von dort direkt versendet. Dies ist für deine Kund*innen aber nicht sichtbar, sodass diese denken, dass sie die Produkte direkt von deinem Unternehmen erhalten.

Der große Vorteil dieses Geschäftsmodells ist, dass du dir die Kosten für die Einlagerung sparst und keine Investition tätigen musst, um stets genug Produkte auf Lager zu haben, damit du die Nachfrage deiner Kund*innen bedienen kannst. Außerdem sparst du Verpackungs- und Personalkosten für die Mitarbeitenden ein, die deine Produkte normalerweise verpacken und versenden würden. Dies erledigt der Dropshipper für dich. So steigt für dich auch die Anzahl der Produkte, die du in deinem Shop anbieten kannst und du kannst immer wieder die modernsten Angebote an deine Kund*innen weitergeben. Du kümmerst dich also ausschließlich um das Marketing für dein Unternehmen und die Betreuung deiner Kund*innen.

Die 7 besten Tipps für deinen Onlineshop ohne Lager

Damit du erfolgreich Produkte per Dropshipping an deine Kundinnen verkaufen kannst, solltest du ein paar Dinge beachten.

  1. Lege fest, welche Produkte du in deinem Shop anbieten willst. Das können solche sein, mit denen du dich selbst gut auskennst oder auch solche, die gerade im Trend liegen. Überprüfe nach deiner Wahl, dass du mit dem Angebot in deinem Onlineshop ohne Lager keine Copyright Rechte verletzt. Behalte den Markt kontinuierlich im Blick und mach dir auch selbst von Zeit zu Zeit Gedanken darüber, welche Produkte für deine Kund*innen interessant sein könnten.
  2. Als nächstes meldest du dein Dropshipping-Gewerbe an. Dein Dropshipping kannst du auf Wunsch zunächst einmal nebenberuflich ausprobieren oder direkt in Form einer Vollzeit-Selbstständigkeit aufziehen. Dein Gewerbe meldest du bei deiner lokalen Stadtverwaltung an. Diese wird daraufhin dein Wohnsitz-Finanzamt über die Gewerbeanmeldung informieren.
  3. Suche dir die passenden Lieferant*innen. Hierfür musst du zu Beginn ein bisschen recherchieren. Welche Großhändler*innen bieten die Abwicklung für einen Onlineshop ohne eigenes Lager an? Aus welchem Sortiment kannst du dich bedienen? Lege deinen Fokus bei der Auswahl deiner Lieferant*innen auf die Qualität ihrer angebotenen Produkte, ihre Lieferbedingungen und auch die Gewinnspannen, die sich für dich aus der Zusammenarbeit ergeben.
  4. Wähle eine geeignete Shop-Software aus und stecke etwas Zeit in deinen Onlineshop. Der Onlineshop ist das Aushängeschild deines Unternehmens, weshalb du ihn hegen und pflegen solltest. Baue ihn so auf, dass sich die Suchenden gut zurechtfinden und gerne auf deiner Seite aufhalten. Dazu kann auch die passende Shop-Software ihren Teil beitragen. Diese sollte dein Angebot attraktiv präsentieren, indem du Fotos und ansprechende Produktbeschreibungen einfügen kannst. Zudem ist es ratsam, deine Shop-Software mit den Lagerbeständen deiner Lieferant*innen zu synchronisieren, damit es nicht zu bösen Überraschungen für deine Kund*innen kommt, weil die bestellten Produkte doch nicht lieferbar sind.
  5. Ermögliche deinen Kund*innen, ein Konto in deinem Onlineshop anzulegen. Hierdurch steigt die Bereitschaft erneut in deinem Onlineshop zu bestellen, da bereits alle Daten in ihrem Kundenkonto gespeichert sind und eine neue Bestellung so nur wenige Klicks entfernt ist.
  6. Setze auf (E-Mail-)Marketing, um Aufmerksamkeit für deine Produkte und deinen Onlineshop zu schaffen. Dies kannst du zum Beispiel über Social Media, Google Ads, einen bestehenden Newsletter-Verteiler oder auch Influencer Marketing erreichen – je nachdem, welche Kanäle deine Zielgruppe bevorzugt. Über die passenden Botschaften in den richtigen Kanälen baust du deine Marke und deren Bekanntheit kontinuierlich aus.
  7. Leiste einen herausragenden Kundenservice. Zum Kauferlebnis deiner Kund*innen gehören neben der Beratung der Besucher*innen auch die Abwicklung von Retouren und die Einholung von Feedback. Dazu kannst du dir, nach dem Abschluss des Kaufes, zum Beispiel Bewertungen von deinen Kund*innen einholen, durch die du deinen Webauftritt, deine Produktauswahl und deinen Service in Zukunft weiter optimieren kannst.

Diese Shopsysteme unterstützen dich, wenn du einen Onlineshop ohne Lager betreibst

Wie du bereits in unserem vierten Tipp gelesen hast, ist die Auswahl eines passenden Shopsystems ein wichtiger Erfolgsfaktor für deinen Onlineshop. Aus diesem Grund wollen wir dir gleich zwei Shopsysteme vorstellen, die dir dein Onlinebusiness leichter machen.

Zuerst einmal möchten wir dir Spreadshop ans Herz legen. Das kostenlose Full-Service-Shopsystem ist ideal zum Erstellen und Vermarkten von Merchandise Produkten geeignet. Dafür können deine Kund*innen ihre Auswahl aus über 120 verfügbare Produkte und Accessoires treffen. Nachdem deine Kund*innen ihre Bestellung platziert haben, übernimmt Spreadshop die komplette Bestellabwicklung und Logistik für dich. Hierzu gehören ebenfalls der Druck der Produkte und der Customer Service. Dabei nutzt das System ein Print-On-Demand Verfahren, durch das eine Überproduktion und somit unnötige zusätzliche Kosten vermieden werden. Dadurch, dass Spreadshop offizieller Meta-Business-Partner und offizieller Merchanbieter für YouTube ist, wird der Verkauf deiner Produkte über verschiedene Social-Media-Kanäle optimiert. Die Shop-Software lässt sich problemlos auf deiner Website integrieren und unterstützt alle gängigen Zahlungsmethoden, sodass deine Kund*innen die volle Flexibilität behalten. Die Datensicherheit ist durch ein SSL-Zertifikat und einen DSGVO Support sichergestellt.

Die zweite Shopsoftware, die du kennen solltest, ist SPOD. Mit dieser E-Commerce-Lösung können Besteller*innen innerhalb kurzer Zeit ihre individuellen Produktlinien erstellen, die sich automatisch mit deinem Onlineshop synchronisieren und ebenfalls dort verkauft werden können. Sobald eine neue Bestellung eingeht, wird diese als Print-on-demand gedruckt und anschließend an deine Kund*innen versandt. Für das Produktdesign können deine Kund*innen aus über 200 verschiedenen Produkten wählen, die SPOD sorgfältig verpackt und an sie versendet. Hierzu zählen neben Kleidung auch Wohnaccessoires, Haustierprodukte, Taschen sowie Trinkgefäße und Kinderartikel. Alle Produkte werden erst nach dem Bestelleingang deiner Kund*innen produziert, wodurch keine Überproduktion erfolgt. So kannst du unkompliziert deine Markenbekanntheit steigern und dein Einkommen aufbessern, ohne viel Zeit in das Produktdesign und den Versand stecken zu müssen. SPOD ist kompatibel mit Shopify, WooCommerce, Squarespace, Magento Open Source, Order Desk und Shopware. Ebenfalls kannst du deine Produkte in Shop-Systemen von Social-Media-Plattformen wie Instagram, Facebook oder TikTok anbieten. SPOD verspricht eine schnelle Bearbeitungszeit von maximal 48 Stunden, verwendet ausschließlich OEKO-TEX-zertifizierte, vegane Tinte und bietet deinen Kund*innen umweltverträgliche Produkte aus nachhaltiger Bio-Baumwolle. Retouren werden recycelt oder gespendet.

Flexibel und günstig durch Dropshipping

Ob du einfach kein eigenes Lager anmieten oder stets die neuesten Trends für deine Kund*innen anbieten möchtest – mit einem Onlineshop ohne Lager ist dies möglich. Wenn du einmal die, zu deinen Vorstellungen, passenden Lieferant*innen gefunden und deinen Shop eingerichtet hast, steht deinem erfolgreichen Onlinebusiness nichts mehr im Weg. Durch gezieltes Marketing und die aufmerksame Beobachtung von Veränderungen an den Märkten kannst du dein Unternehmen effizient auf die aktuellen Herausforderungen vorbereiten und Chancen schnell ergreifen – nachhaltig und ohne hohe Kosten.

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Carolin Puls

Carolin ist freie Redakteurin bei OMR und mit ganzem Herzen Autorin. Als Brand Managerin war sie bereits bei verschiedenen Unternehmen aus der FMCG-Branche für das Marketing zuständig. Währenddessen hat Carolin berufsbegleitend Ihr Studium zur Marketing-Betriebswirtin abgeschlossen.

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